Aktueller Prospekt "Energiesparratgeber" BAUHAUS - Der neueste Prospekt

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    Energieausweis, Energieberatung, Energiekosten, Fassade, Hausbau, Modernisieren, Sanierung, Solarenergie
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Prospektinhalte

  • Energiesparratgeber
    Seite 1

    Energie Spar Aktualisierte Neuauflage Ratgeber ® Mit ThermoCard ! Der Schnelltest für ng und Fenster! Außenwanddämmu Alles rund ums umweltgerechte Modernisieren Sofortmaßnahmen Dach Und so funktioniert's: . abziehen 1. ThermoCard® Außenwand drücken au angezeigt. die Innenseite der für 5 Sekunden an dem hochwertigen Thermometer gradgen .) 2. ThermoCard® Tagen zu messen Wand wird auf Die Temperatur der es sinnvoll, erst nach 5 winterlich kalten ist (Erfahrungsgemäß rf ermitteln: gsbeda Handlun unbehagauswer ten und °C gilt allgemein als 3. Messergebnis r der Wand von 16 elbildung Schimm mperatu von ächente Gefahr Ober die · Behaglichkeit: Eine als unangenehm. Unter 12 °C nimmt lich, von 14 °C bereits den! r heizt man und Raumtemperatu zu, es drohen Bauschä Wandn zwische Sanierung hied °C und mehr ist eine tanz! mehr als 6 °C Untersc · Heizkos ten: Bei die Kälte an, bei einem Gefälle von 10 Erhalt der Bausubs , sondern auch zum schon teuer gegen der Heizkosten sinnvoll nicht nur aufgrund B de it te nE a n! Fenster bei ha ck n Funktioniert auch lt e en n edämmung Ihres Wie gut ist die Wärm n Schnelltest! de Hauses? Machen Sie Fassade Förderung Adressen Keller Regenwasser zisternen Solarenergie Energiesparleuchten Glossar Einsparpotenziale Energieberatung Energieausweis EnEV 2009 Großes Praxisbeispiel Fachinformationen von ... der Natur zuliebe

  • Energiesparratgeber
    Seite 2

    Editorial n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Foto: iStockphoto.com/Duncan P Walker Sehr geehrte Kunden, Planen Sie nicht nur eine einzelne Maßnahme sondern eine Komplettsanierung Ihres Objekts, dann ist sicherlich eine Energie beratung sinnvoll. Was genau der Energieberater ermittelt, welche Informationen Sie im Energieausweis finden und wie daraus das Vorgehen für Ihr Modernisierungsprojekt abgeleitet wird, lesen Sie in den Kapiteln Energieberatung und Energieausweis. MonViele Produkte können Sie sich auch mit dem Konstruktionsvollholz (KVH®) für wohngesunde Bauprojekte tageservice einbauen lassen: schnell und bequem zum Festpreis. Keilgezinkt, sortiert nach S10/DIN 1052, Einschnitt herz getrennt, getrocknet auf 15%, +/ 3% Holzfeuchte, gehobelt, Sie können auch die gesamte Modernisierung in unsere Hand Kanten gefast. legen, Vorteile: ein ausführliches Praxisbeispiel dazu finden Sie im · hochwertige Zimmermannsqualität Innenteil. eine Mit schreibt Tra dition fort,Fachcentren die vor mehr als In vielen ist KVH NSi50 Jahren ihren Anfang nahm. in 3, 6, 8 oder 13 m Länge verwirklichte ein völlig neues Schon mittlerweile das e rste und in den folgenden Standard Konzept, das den damaligen dimensionen erhältlich: Bedürfnissen der Kunden genau ent6 × 12/14/16 cm sprach.· Heute erwarten Sie als unsere Kunden umweltfreundliche · 8 × 12/14/16/20/24 cm Pro dukte, und detaillierte Informationen. · 10nachhaltige × 10/12/16/18Strategien cm · 12 × 12 cm Zuschnitt verstehen und umsetzen, lesen Sie auf Wie wirIndividuelle diese Erwartungen aufträge sind möglich. den folgenden Seiten. OS 10 47 09 | 11 46 39 Sparen Sie Energiekosten durch die Modernisierung von Dach, Fassade und Keller. Nutzen Sie sinnvoll Solarenergie und Regenwasser. Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebens räume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Kun den in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote wer den wir und unsere Kunden mehr dazu beitra gen, Zukunft zu bauen. Lassen Sie uns gemein sam weiter denken ­ im Auftrag kommender Generationen. gerade halten Sie die Neuauflage unseres erfolgreichen Energiespar-Ratgebers in Händen. Vieles hat sich geändert: gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten, aber auch Produkte und Technologien. Verschaffen Sie sich einen fundierten Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, mit denen Sie in Haus und Garten Energie sparen können. Von der Wärmedämmung über Solartechnik und Regenwassernutzung bis hin zu LED-Licht finden Sie eine Fülle von hilfreichen Informationen für Ihr Modernisierungsprojekt. Besonders interessant ist immer zu wissen, wie hoch das Einsparpotenzial ist, wenn zum Beispiel neue Fenster eingebaut oder Außenwände gedämmt werden. Anhand unserer Rechenbeispiele aus der Praxis können Sie die Größenordnung der gesparten Energiekosten leicht abschätzen. Was bei der Montage zu beachten ist, erfahren Sie aus den Verarbeitungstipps. Im hinteren Teil des Ratgebers finden Sie Fördermöglichkeiten sowie empfehlenswerte Internetadressen von Fachverbänden und ein Glossar. Bitte beachten Sie: Im Energiespar-Ratgeber liegt der Schwerpunkt ­ insbesondere bei den Rechenbeispielen und bei der Anwendung der Energieeinsparverordnung ­ auf dem Bereich Modernisieren im Bestand. Das Thema Neubau wird nur am Rand behandelt. · maßhaltig, berechenbar · form- und dimensionsstabil · qualitätsund güteüberwacht diesen innovativen Angeboten Ihr Team Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Alle Informationen zur Firma und Anschrift ... der Natur zuliebe Die Ihres vorliegende Broschüre kann eine Beratung,finden Planung und Prüfung eines Bauvorhabens durch Energieberater nicht ersetzen. Fachcentrums Sie Adressen finden Sie auf Seite 102f und unter www.bafa.de. Informationen zu Förderprogrammen finden Sie auf den Seiten 92 bis 101. unterhierzu www.bauhaus.info/fachcentren oder Falls nicht anders angegeben der Broschüre: 01.11. 2012. kostenlos unter Tel. 0 Preise 800 -und 39Stand 05 000 3 ... der Natur zuliebe

  • Energiesparratgeber
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    Editorial n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Foto: iStockphoto.com/Duncan P Walker Sehr geehrte Kunden, Planen Sie nicht nur eine einzelne Maßnahme sondern eine Komplettsanierung Ihres Objekts, dann ist sicherlich eine Energie beratung sinnvoll. Was genau der Energieberater ermittelt, welche Informationen Sie im Energieausweis finden und wie daraus das Vorgehen für Ihr Modernisierungsprojekt abgeleitet wird, lesen Sie in den Kapiteln Energieberatung und Energieausweis. MonViele Produkte können Sie sich auch mit dem Konstruktionsvollholz (KVH®) für wohngesunde Bauprojekte tageservice einbauen lassen: schnell und bequem zum Festpreis. Keilgezinkt, sortiert nach S10/DIN 1052, Einschnitt herz getrennt, getrocknet auf 15%, +/ 3% Holzfeuchte, gehobelt, Sie können auch die gesamte Modernisierung in unsere Hand Kanten gefast. legen, Vorteile: ein ausführliches Praxisbeispiel dazu finden Sie im · hochwertige Zimmermannsqualität Innenteil. eine Mit schreibt Tra dition fort,Fachcentren die vor mehr als In vielen ist KVH NSi50 Jahren ihren Anfang nahm. in 3, 6, 8 oder 13 m Länge verwirklichte ein völlig neues Schon mittlerweile das e rste und in den folgenden Standard Konzept, das den damaligen dimensionen erhältlich: Bedürfnissen der Kunden genau ent6 × 12/14/16 cm sprach.· Heute erwarten Sie als unsere Kunden umweltfreundliche · 8 × 12/14/16/20/24 cm Pro dukte, und detaillierte Informationen. · 10nachhaltige × 10/12/16/18Strategien cm · 12 × 12 cm Zuschnitt verstehen und umsetzen, lesen Sie auf Wie wirIndividuelle diese Erwartungen aufträge sind möglich. den folgenden Seiten. OS 10 47 09 | 11 46 39 Sparen Sie Energiekosten durch die Modernisierung von Dach, Fassade und Keller. Nutzen Sie sinnvoll Solarenergie und Regenwasser. Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebens räume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Kun den in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote wer den wir und unsere Kunden mehr dazu beitra gen, Zukunft zu bauen. Lassen Sie uns gemein sam weiter denken ­ im Auftrag kommender Generationen. gerade halten Sie die Neuauflage unseres erfolgreichen Energiespar-Ratgebers in Händen. Vieles hat sich geändert: gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten, aber auch Produkte und Technologien. Verschaffen Sie sich einen fundierten Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, mit denen Sie in Haus und Garten Energie sparen können. Von der Wärmedämmung über Solartechnik und Regenwassernutzung bis hin zu LED-Licht finden Sie eine Fülle von hilfreichen Informationen für Ihr Modernisierungsprojekt. Besonders interessant ist immer zu wissen, wie hoch das Einsparpotenzial ist, wenn zum Beispiel neue Fenster eingebaut oder Außenwände gedämmt werden. Anhand unserer Rechenbeispiele aus der Praxis können Sie die Größenordnung der gesparten Energiekosten leicht abschätzen. Was bei der Montage zu beachten ist, erfahren Sie aus den Verarbeitungstipps. Im hinteren Teil des Ratgebers finden Sie Fördermöglichkeiten sowie empfehlenswerte Internetadressen von Fachverbänden und ein Glossar. Bitte beachten Sie: Im Energiespar-Ratgeber liegt der Schwerpunkt ­ insbesondere bei den Rechenbeispielen und bei der Anwendung der Energieeinsparverordnung ­ auf dem Bereich Modernisieren im Bestand. Das Thema Neubau wird nur am Rand behandelt. · maßhaltig, berechenbar · form- und dimensionsstabil · qualitätsund güteüberwacht diesen innovativen Angeboten Ihr Team Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Alle Informationen zur Firma und Anschrift ... der Natur zuliebe Die Ihres vorliegende Broschüre kann eine Beratung,finden Planung und Prüfung eines Bauvorhabens durch Energieberater nicht ersetzen. Fachcentrums Sie Adressen finden Sie auf Seite 102f und unter www.bafa.de. Informationen zu Förderprogrammen finden Sie auf den Seiten 92 bis 101. unterhierzu www.bauhaus.info/fachcentren oder Falls nicht anders angegeben der Broschüre: 01.11. 2012. kostenlos unter Tel. 0 Preise 800 -und 39Stand 05 000 3 ... der Natur zuliebe

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    Lebensräume für die Zukunft Lebensräume für die Zukunft Hier können Sie kostenlos Energie tanken! Kunden des BAUHAUS Fachcentrums Bremen freuen sich über die ,,Extra portion Saft" aus Ökostrom für ihre Elektrofahrzeuge. Mit gestalten Menschen Lebensräume ­ in Werkstatt, Haus und Garten, aber auch im weiteren Sinn. Mit nachhaltigen Strategien und Angeboten möchten wir gemeinsam mit unseren Kunden dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns die Übernahme von Verantwortung sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt, in der wir und nachfolgende Generationen leben. Nachhaltiges Handeln ruht bei auf vier Säulen: Produkte, Mitarbeiter, Umwelt und soziales Engagement. Wir arbeiten ständig an innovativen Konzepten, die Öko logie und Ökonomie vereinen. Denn nur langfristiger wirtschaftlicher Erfolg sichert das Fundament für die Weiterentwicklung nachhaltigen Handelns. Produkte: Nachhaltigkeit und Qualität werden groß geschrieben Bei der Entscheidung, ob ein Produkt ins Regal kommt, ist bei die Qualität das ausschlaggebende Kriterium. Der Anspruch an unsere Lieferanten ist hoch. Mit einem eigenen Prüflabor zur Qualitätssicherung wird sichergestellt, dass die Produkte langlebig sind. So können wir z.B. auf alle motor- und elektrobetriebenen Geräte eine 5-Jahres-Garantie geben. Die sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen beim An- und Abbau sowie bei der Weiterverarbeitung unserer Produkte sind uns ebenfalls sehr wichtig. Wir haben uns daher seit Jahren selbst verpflichtet, weder Tropenholz, das nicht zertifiziert ist, noch Holzprodukte aus illegalen Rodungen anzubieten. Um dies sicherzustellen, arbeiten wir unter anderem mit dem internationalen Waldzertifizierungssystem PEFC zusammen. Ähnliches gilt für den Bereich Natursteine: Hier kooperieren wir seit Jahren eng mit anerkannten In stitutionen, etwa Fair Stone, die bei den Lieferanten die Rahmenbedingungen beim Abbau sowie der Weiterverarbeitung der Natursteine überwachen. Umwelt: Weiter denken und Nachhaltigkeit leben Die Umwelt zu schützen und vorhandene Ressourcen sparsam einzusetzen ist langfristig ökonomisch sinnvoll ­ das gilt natürlich auch beim Bau unserer eigenen Fachcentren. So war das Ende 2010 eröffnete Fachcentrum in der Heidelberger Bahnstadt mit 22.000 m² Grundfläche das erste Passivhaus in dieser Größe in Deutschland. Eine Dachbegrünung aus Kräutern und Gräsern, die einen neuen Lebensraum für Insekten und Vögel bietet, rundet sein ökologisches Gesamtkonzept ab. Alle neuen Fachcentren erhalten Tageslichtzonen und benötigen dadurch weniger elektrisches Licht, das neue Fachcentrum in Flensburg besitzt zudem ein Solardach. Auch energiesparende LEDTechnik für die Werbeanlagen gehört heute UMWELTSIEGEL Pro Planet, der Umwelt zuliebe Umweltfreundliche Produkte sind an verschiedenen Signets wie dem Blauen Engel oder dem FSC-Siegel erkennbar. Als zusätzliche Entscheidungshilfe hat das Zeichen ,,Pro Planet" eingeführt. Es steht für energiesparende und umweltfreundliche Produkte, die nach Ansicht des zuständigen Fach bereichs in punkto Nachhaltigkeit in ihrer Warengruppe herausragend sind. ist es also ganz einfach, für Bei jedes Vorhaben möglichst umweltfreundliche und qualitativ hochwertige, das heißt insgesamt nachhaltige Produkte auszuwählen. An diesen Signets erkennen Sie nachhaltige in vielen WarenProdukte bei gruppen wie z. B. Holz, Natursteine oder Farben: zum Standard. Schritt für Schritt werden ältere Gebäude umgerüstet, wodurch etwa 85% des Stroms für die Werbebeleuchtung eingespart werden. Auch unsere Kunden möchten wir im nachhaltigen Handeln unterstützen. Zum Beispiel können die Kunden des neuen Fachcentrums in Bremen auf dem Parkplatz ihr Elektrofahrzeug betanken, während sie bequem ihre Einkäufe tätigen. Immer wieder starten wir auch Aktionen im Zeichen der Umwelt. In 2012 etwa wird für jedes verkaufte LogoclicEdition-Paket ein Baum gepflanzt. Mitarbeiter: Aus- und Weiterbildung mit Perspektive in über 50 Dass sich Jahren so entwickeln konnte, ist in erster Linie unseren Mitarbeitern zu verdanken. Auf ihrer Motivation, ihrer Kompetenz und ihrer Zufriedenheit beruht der Erfolg. Denn schließlich sind sie es, die das Konzept in die Tat umsetzen und das Qualitätsversprechen tagtäglich bei den Kunden einlösen. Die Förderung und Entwicklung unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Besonderen Wert legen wir auf die Ausbildung. hat oftmals eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote und eröffnet vielen jungen Menschen eine Zukunft in zahlreichen Berufen. Nach erfolgreichem Abschluss von Ausbildung oder DH-Studium beste Übernahmebietet chancen ­ rund 75% der Auszubildenden starten nach Ausbildungsabschluss ihre berufliche Karriere im Unternehmen. legt größten Wert auf eine hohe Beratungskompetenz sowie fundiertes fachliches Wissen. Wir fördern Mitarbeiter bei der Entfaltung ihrer Talente und unterstützen sie beim Aufbau ihres Fachwissens durch eine Vielzahl von Seminaren. Um den Erfolg unserer Mitarbeiter und die Zufriedenheit unserer Kunden stetig zu steigern, setzen wir auch auf Trainings im Bereich der sozialen Kompetenzen. Mit diesen Programmen bieten sich für die Mitarbeiter attraktive Zukunfts- und Aufstiegsperspektiven zur Führungskraft. Soziales Engagement: eine Frage der Verantwortung Soziales Engagement fängt für uns direkt vor der Haustür an. Die Fachcentren leisten Die vier Säulen der Nachhaltigkeit bei BAUHAUS Das Zeichen für verantwortungsvolle Waldwirtschaft FSC® N001581 www.fsc.org Das BAUHAUS Fachcentrum Heidelberg ist das erste Passivhaus dieser Größe in Deutsch land mit einem jährlichen Energieverbrauch von nur 17 kWh/m². ,,Mit Dachbegrünung, Wärmerückgewinnung, Tageslichtzonen und LED-Technik ist das Fachcentrum wegweisend hinsichtlich der Energieeffizienz", so Steffen Walter, verantwortlich für die Bau- und Planungsabteilung bei BAUHAUS. kleine Hilfestellungen, die direkt dem lokalen Umfeld zugutekommen: Jedes Jahr wird beispielsweise Europas größter Christstollen für das Fachcentrum Düsseldorf gebacken und zugunsten wohltätiger Organisationen Eigenmarke verkauft. Die PROBAU rüstet zahlreiche Jugendfußballmannschaften mit Trikots aus. Auch für das Technische Hilfswerk oder andere wohltätige Organisationen, etwa für den Verein ,,Wir wollen helfen", der sich in Mannheim für in Not geratene Mitbürger einsetzt, ist ein verlässlicher und langfristig engagierter Partner. Auf nationaler Ebene setzen wir immer wieder mit breit angelegten Aktionen Akzente: Engagierte Schüler, Eltern und Lehrer erhielten z.B. im Rahmen der Aktion macht Schule" Produkte ,, im Gesamtwert von 500.000 Euro, um insgesamt 100 Renovierungsprojekte an Schulgebäuden und -geländen realisieren zu können. Wenn es darauf ankommt leisten wir zudem schnell und unbürokratisch Hilfe: Für die Erdbebenopfer in Haiti stellten wir kurzfristig Werkzeuge im Wert von 100.000 Euro zur Verfügung. Sparen NACHHALTIG CO² Sie Jede Einsparung an Energie schont auch die Umwelt, indem weniger Treib hausgase, vor allem weniger CO produziert wird. Wieviel Sie jährlich einsparen können, haben wir für Sie übersichtlich bei den einzelnen Maßnahmen durch den obigen Button gekennzeichnet. Sie können Ihren Energieverbrauch auch selbst in die Menge der entstehenden CO-Emission anhand der folgenden Tabelle umrechnen: Energieträger Heizöl, leicht 1000 l Diesel 1000 l Benzin 1000 m³ Erdgas 1000 kWh Strom** 2000 kg Holzpellets 1000 l Menge CO-Emission* 3,11 t 3,06 t 2,85 t 2,43 t 0,62 t 0,24 t * inkl. Vorkette ** Deutscher Strommix Quelle: Bayrisches Landesamt für Umweltschutz, 11/2010 4 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 5

  • Energiesparratgeber
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    Lebensräume für die Zukunft Lebensräume für die Zukunft Hier können Sie kostenlos Energie tanken! Kunden des BAUHAUS Fachcentrums Bremen freuen sich über die ,,Extra portion Saft" aus Ökostrom für ihre Elektrofahrzeuge. Mit gestalten Menschen Lebensräume ­ in Werkstatt, Haus und Garten, aber auch im weiteren Sinn. Mit nachhaltigen Strategien und Angeboten möchten wir gemeinsam mit unseren Kunden dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns die Übernahme von Verantwortung sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt, in der wir und nachfolgende Generationen leben. Nachhaltiges Handeln ruht bei auf vier Säulen: Produkte, Mitarbeiter, Umwelt und soziales Engagement. Wir arbeiten ständig an innovativen Konzepten, die Öko logie und Ökonomie vereinen. Denn nur langfristiger wirtschaftlicher Erfolg sichert das Fundament für die Weiterentwicklung nachhaltigen Handelns. Produkte: Nachhaltigkeit und Qualität werden groß geschrieben Bei der Entscheidung, ob ein Produkt ins Regal kommt, ist bei die Qualität das ausschlaggebende Kriterium. Der Anspruch an unsere Lieferanten ist hoch. Mit einem eigenen Prüflabor zur Qualitätssicherung wird sichergestellt, dass die Produkte langlebig sind. So können wir z.B. auf alle motor- und elektrobetriebenen Geräte eine 5-Jahres-Garantie geben. Die sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen beim An- und Abbau sowie bei der Weiterverarbeitung unserer Produkte sind uns ebenfalls sehr wichtig. Wir haben uns daher seit Jahren selbst verpflichtet, weder Tropenholz, das nicht zertifiziert ist, noch Holzprodukte aus illegalen Rodungen anzubieten. Um dies sicherzustellen, arbeiten wir unter anderem mit dem internationalen Waldzertifizierungssystem PEFC zusammen. Ähnliches gilt für den Bereich Natursteine: Hier kooperieren wir seit Jahren eng mit anerkannten In stitutionen, etwa Fair Stone, die bei den Lieferanten die Rahmenbedingungen beim Abbau sowie der Weiterverarbeitung der Natursteine überwachen. Umwelt: Weiter denken und Nachhaltigkeit leben Die Umwelt zu schützen und vorhandene Ressourcen sparsam einzusetzen ist langfristig ökonomisch sinnvoll ­ das gilt natürlich auch beim Bau unserer eigenen Fachcentren. So war das Ende 2010 eröffnete Fachcentrum in der Heidelberger Bahnstadt mit 22.000 m² Grundfläche das erste Passivhaus in dieser Größe in Deutschland. Eine Dachbegrünung aus Kräutern und Gräsern, die einen neuen Lebensraum für Insekten und Vögel bietet, rundet sein ökologisches Gesamtkonzept ab. Alle neuen Fachcentren erhalten Tageslichtzonen und benötigen dadurch weniger elektrisches Licht, das neue Fachcentrum in Flensburg besitzt zudem ein Solardach. Auch energiesparende LEDTechnik für die Werbeanlagen gehört heute UMWELTSIEGEL Pro Planet, der Umwelt zuliebe Umweltfreundliche Produkte sind an verschiedenen Signets wie dem Blauen Engel oder dem FSC-Siegel erkennbar. Als zusätzliche Entscheidungshilfe hat das Zeichen ,,Pro Planet" eingeführt. Es steht für energiesparende und umweltfreundliche Produkte, die nach Ansicht des zuständigen Fach bereichs in punkto Nachhaltigkeit in ihrer Warengruppe herausragend sind. ist es also ganz einfach, für Bei jedes Vorhaben möglichst umweltfreundliche und qualitativ hochwertige, das heißt insgesamt nachhaltige Produkte auszuwählen. An diesen Signets erkennen Sie nachhaltige in vielen WarenProdukte bei gruppen wie z. B. Holz, Natursteine oder Farben: zum Standard. Schritt für Schritt werden ältere Gebäude umgerüstet, wodurch etwa 85% des Stroms für die Werbebeleuchtung eingespart werden. Auch unsere Kunden möchten wir im nachhaltigen Handeln unterstützen. Zum Beispiel können die Kunden des neuen Fachcentrums in Bremen auf dem Parkplatz ihr Elektrofahrzeug betanken, während sie bequem ihre Einkäufe tätigen. Immer wieder starten wir auch Aktionen im Zeichen der Umwelt. In 2012 etwa wird für jedes verkaufte LogoclicEdition-Paket ein Baum gepflanzt. Mitarbeiter: Aus- und Weiterbildung mit Perspektive in über 50 Dass sich Jahren so entwickeln konnte, ist in erster Linie unseren Mitarbeitern zu verdanken. Auf ihrer Motivation, ihrer Kompetenz und ihrer Zufriedenheit beruht der Erfolg. Denn schließlich sind sie es, die das Konzept in die Tat umsetzen und das Qualitätsversprechen tagtäglich bei den Kunden einlösen. Die Förderung und Entwicklung unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Besonderen Wert legen wir auf die Ausbildung. hat oftmals eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote und eröffnet vielen jungen Menschen eine Zukunft in zahlreichen Berufen. Nach erfolgreichem Abschluss von Ausbildung oder DH-Studium beste Übernahmebietet chancen ­ rund 75% der Auszubildenden starten nach Ausbildungsabschluss ihre berufliche Karriere im Unternehmen. legt größten Wert auf eine hohe Beratungskompetenz sowie fundiertes fachliches Wissen. Wir fördern Mitarbeiter bei der Entfaltung ihrer Talente und unterstützen sie beim Aufbau ihres Fachwissens durch eine Vielzahl von Seminaren. Um den Erfolg unserer Mitarbeiter und die Zufriedenheit unserer Kunden stetig zu steigern, setzen wir auch auf Trainings im Bereich der sozialen Kompetenzen. Mit diesen Programmen bieten sich für die Mitarbeiter attraktive Zukunfts- und Aufstiegsperspektiven zur Führungskraft. Soziales Engagement: eine Frage der Verantwortung Soziales Engagement fängt für uns direkt vor der Haustür an. Die Fachcentren leisten Die vier Säulen der Nachhaltigkeit bei BAUHAUS Das Zeichen für verantwortungsvolle Waldwirtschaft FSC® N001581 www.fsc.org Das BAUHAUS Fachcentrum Heidelberg ist das erste Passivhaus dieser Größe in Deutsch land mit einem jährlichen Energieverbrauch von nur 17 kWh/m². ,,Mit Dachbegrünung, Wärmerückgewinnung, Tageslichtzonen und LED-Technik ist das Fachcentrum wegweisend hinsichtlich der Energieeffizienz", so Steffen Walter, verantwortlich für die Bau- und Planungsabteilung bei BAUHAUS. kleine Hilfestellungen, die direkt dem lokalen Umfeld zugutekommen: Jedes Jahr wird beispielsweise Europas größter Christstollen für das Fachcentrum Düsseldorf gebacken und zugunsten wohltätiger Organisationen Eigenmarke verkauft. Die PROBAU rüstet zahlreiche Jugendfußballmannschaften mit Trikots aus. Auch für das Technische Hilfswerk oder andere wohltätige Organisationen, etwa für den Verein ,,Wir wollen helfen", der sich in Mannheim für in Not geratene Mitbürger einsetzt, ist ein verlässlicher und langfristig engagierter Partner. Auf nationaler Ebene setzen wir immer wieder mit breit angelegten Aktionen Akzente: Engagierte Schüler, Eltern und Lehrer erhielten z.B. im Rahmen der Aktion macht Schule" Produkte ,, im Gesamtwert von 500.000 Euro, um insgesamt 100 Renovierungsprojekte an Schulgebäuden und -geländen realisieren zu können. Wenn es darauf ankommt leisten wir zudem schnell und unbürokratisch Hilfe: Für die Erdbebenopfer in Haiti stellten wir kurzfristig Werkzeuge im Wert von 100.000 Euro zur Verfügung. Sparen NACHHALTIG CO² Sie Jede Einsparung an Energie schont auch die Umwelt, indem weniger Treib hausgase, vor allem weniger CO produziert wird. Wieviel Sie jährlich einsparen können, haben wir für Sie übersichtlich bei den einzelnen Maßnahmen durch den obigen Button gekennzeichnet. Sie können Ihren Energieverbrauch auch selbst in die Menge der entstehenden CO-Emission anhand der folgenden Tabelle umrechnen: Energieträger Heizöl, leicht 1000 l Diesel 1000 l Benzin 1000 m³ Erdgas 1000 kWh Strom** 2000 kg Holzpellets 1000 l Menge CO-Emission* 3,11 t 3,06 t 2,85 t 2,43 t 0,62 t 0,24 t * inkl. Vorkette ** Deutscher Strommix Quelle: Bayrisches Landesamt für Umweltschutz, 11/2010 4 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 5

  • Energiesparratgeber
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    Inhalt Inhalt Inhalt 8 12 13 Aktuelles Rund ums Energiesparen Jetzt modernisieren Nebenkosten sind keine Nebensache 14 Der Energieausweis und die EnEV 2009 17 18 19 Verschiedene Typen des Energieausweises Die EnEV 2012: das Jahr 2021 im Blick Vorsicht Falle: Energie ausweis zum Dumpingpreis 20 Energieberatung 21 22 Erfahrung und Expertenwissen für Ihr Sanierungsvorhaben Effizient modernisieren: Frühzeitig planen und Kosten sparen FASSADE 28 Dach 53 56 62 52 Keller 67 68 69 66 24 Hier liegen die Einsparpotenziale 26 Einsparpotential berechnen 70 ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit 71Wärmedämmverbundsystem anbringen 72 72 72 72 73 Kellerdecke dämmen Fenster montieren Rollladen installieren Haustür montieren Sanieren, Renovieren, Modernisieren 29 Außenwände dämmen mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) 34 WDVS: Verwendbarkeit und Zulassung 37 Außenwände von innen dämmen ­ die zweitbeste Lösung 40 Die Haustür ­ Visitenkarte des Hauses 42 Gute Aussichten mit neuen Fenstern 46 Dämmung rund ums Fenster 48Beschattungen schützen und dämmen 49 Wärmeschutz für Keller- und Nebenraumfenster Oberste Geschossdecke dämmen Dämmung der Dachschrägen mit Luftdichtsystemen: im Winter kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl Austausch mit Ausblick ­ energetisch modernisieren mit Dachfenstern, Sonnenschutz und Rollläden Dämmen der Kellerdecke Rohrleitungen dämmen Außenwände des Kellers dämmen: Perimeterdämmung 88 Sofort sparen ­ ganz einfach! 89 Die stärksten Tipps für den Alltag Foto: fotolia.com/haitaucher39 92Förderung 94 97 98 Förderung privaten Wohneigentums durch die KfW Spezielle Förderung erneuerbarer Energien durch das BAFA Internet-Wegweiser durch die Förderprogramme 100 Förderung auf Länderebene und durch die Kommunen SOLARENERGIE74 75 Solarthermie mit und ohne Heizungsunterstützung 76Beim Kauf auf Zertifizierungen achten 77Photovoltaik: Werden Sie Ihr eigener Stromerzeuger 80 Tanken Sie mal Sonne ­ Solarenergienutzung im Garten REGENWASSERZISTERNEn82 83Regenwasserzisternen Energiesparleuchten84 85 85 86 Halogenglühlampe ­ die erlaubte Glühlampe Kompaktleuchtstofflampen ­ die ganze Vielfalt des besseren Lichts Innovative und energieeffiziente LED-Lampen ­ Licht in einer neuen Dimension 102Service 102Adressen 104 Glossar 106 Impressum 6 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 7

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    Inhalt Inhalt Inhalt 8 12 13 Aktuelles Rund ums Energiesparen Jetzt modernisieren Nebenkosten sind keine Nebensache 14 Der Energieausweis und die EnEV 2009 17 18 19 Verschiedene Typen des Energieausweises Die EnEV 2012: das Jahr 2021 im Blick Vorsicht Falle: Energie ausweis zum Dumpingpreis 20 Energieberatung 21 22 Erfahrung und Expertenwissen für Ihr Sanierungsvorhaben Effizient modernisieren: Frühzeitig planen und Kosten sparen FASSADE 28 Dach 53 56 62 52 Keller 67 68 69 66 24 Hier liegen die Einsparpotenziale 26 Einsparpotential berechnen 70 ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit 71Wärmedämmverbundsystem anbringen 72 72 72 72 73 Kellerdecke dämmen Fenster montieren Rollladen installieren Haustür montieren Sanieren, Renovieren, Modernisieren 29 Außenwände dämmen mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) 34 WDVS: Verwendbarkeit und Zulassung 37 Außenwände von innen dämmen ­ die zweitbeste Lösung 40 Die Haustür ­ Visitenkarte des Hauses 42 Gute Aussichten mit neuen Fenstern 46 Dämmung rund ums Fenster 48Beschattungen schützen und dämmen 49 Wärmeschutz für Keller- und Nebenraumfenster Oberste Geschossdecke dämmen Dämmung der Dachschrägen mit Luftdichtsystemen: im Winter kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl Austausch mit Ausblick ­ energetisch modernisieren mit Dachfenstern, Sonnenschutz und Rollläden Dämmen der Kellerdecke Rohrleitungen dämmen Außenwände des Kellers dämmen: Perimeterdämmung 88 Sofort sparen ­ ganz einfach! 89 Die stärksten Tipps für den Alltag Foto: fotolia.com/haitaucher39 92Förderung 94 97 98 Förderung privaten Wohneigentums durch die KfW Spezielle Förderung erneuerbarer Energien durch das BAFA Internet-Wegweiser durch die Förderprogramme 100 Förderung auf Länderebene und durch die Kommunen SOLARENERGIE74 75 Solarthermie mit und ohne Heizungsunterstützung 76Beim Kauf auf Zertifizierungen achten 77Photovoltaik: Werden Sie Ihr eigener Stromerzeuger 80 Tanken Sie mal Sonne ­ Solarenergienutzung im Garten REGENWASSERZISTERNEn82 83Regenwasserzisternen Energiesparleuchten84 85 85 86 Halogenglühlampe ­ die erlaubte Glühlampe Kompaktleuchtstofflampen ­ die ganze Vielfalt des besseren Lichts Innovative und energieeffiziente LED-Lampen ­ Licht in einer neuen Dimension 102Service 102Adressen 104 Glossar 106 Impressum 6 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 7

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    Aktuelles Aktuelles RUND UMS ENERGIESPAREN Heizen mit Eis ­ Weltneuheit aus Deutschland Im Mittelalter gab es sie überall: Eisgruben und Eishäuser. Man bewahrte die Kälte des Winters, um im Sommer Verderbliches zu kühlen. Mit modernen Eisspeichern kann man sogar heizen. Noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein lagerten einige Brauereien das Bier in großen Eiskellern. Das Eis holte man im Winter von nahe gelegenen Teichen. Ein Eiswürfel im Glas oder ein Eis-Akku in der Kühltasche: Das Prinzip des Kühlens mit Eis ist jedem vertraut. So ist es auch leicht vorstellbar, dass mit einem Eisspeicher eine Klimaanlage betrieben werden kann. Aber mit Eis heizen? Erfunden in Deutschland Entwickelt wurde das umweltfreundliche Heiz- und Kühlsystem SolarEis von der Firma Isocal aus Friedrichshafen. Es wurde bereits mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichnet, so etwa vom Land BadenWürttemberg, von den Handelskammern und von den Volks- und Raiffeisenbanken. Das Herzstück von SolarEis besteht aus einem Wasserbehälter im Erdreich und einer Absorptionswärmepumpe. Im Winter wird dem warmen Wasser Energie entzogen bis es gefriert. Bei diesem Kristallisationsprozess im Übergang zu Eis gibt das Wasser besonders viel Wärme ab. Die Wärmepumpe erzeugt daraus nutzbare Heizwärme. Das Kühlen im Sommer funktioniert genau umgekehrt: Nun wird dem Gebäude die Wärme ,,entzogen", das Eis taut wieder. Das Haus selbst ist hier der ,,Solarkollektor" und die aufgefangene Sonnenenergie wird im Wasser als Wärme für den Winter gespeichert. In Kombination mit weiteren regenerativen Energiequellen wie Erdwärme lassen sich Gebäude vollkommen unabhängig von fossilen Brennstoffen heizen und klimatisieren. Langfristige Kostenvorteile Das SolarEis-System erfüllt sämtliche Anforderungen der Energieeinsparverordnung und ist daher seitens des BAFA förderungsfähig. Der Einbau des Eisspeichers ist einfach: Der Behälter wird in die Erde eingelassen und mit schlichtem Leitungswasser gefüllt. Genehmigungen sind nicht erforderlich, größere Erdarbeiten fallen nicht an. Der entscheidende Kostenvorteil liegt bei den Betriebskosten verglichen mit anderen modernen Heiz- und Kühlsystemen. Statt 29.000 (Gasbrennwertkessel) oder 34.500 (Pelletsheizung) müsste eine vierköpfige Familie für ihr Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche nur ca. 9.000 in 15 Jahren aufwenden. Den Beispielrechnungen sind die heutigen Preise für Energieträger zugrunde gelegt. Steigen die Preise weiter, werden die Vorteile noch deutlicher ausfallen. Aktuelles Foto: iStockphoto.com/dblight Grüne Energie im Vormarsch Die Investitionen in erneuerbare Energien steigen weltweit. Industrieund Entwicklungsländer errichten vor allem Solaranlagen und Windparks. Spitzenreiter sind Deutschland und China. Wie die UN im Juli 2011 berichtete, war 2010 ein Rekordjahr für Investitionen in erneuerbare Energien: Sie stiegen weltweit um 32 Prozent. Erstmals übertrafen dabei die Investitionen in den Entwicklungsländern (72 Mrd. Dollar) die in den Industrieländern (70 Mrd. Dollar). Solaranlagen in Deutschland sowie der Bau großer Windparks in China hatten großen Anteil an dieser Entwicklung. Ebenfalls positiv bewerteten die Experten des Umweltprogramms der UN die Zunahme der staatlichen Investitionen in die Erforschung und Entwick lung kohlenstoffarmer und ressourcenschonender Energiequellen. Während der Wärmeentnahme im Winter kühlt das Wasser ab und vereist entlang der Wärmetauscher konstruktion. Schematische Darstellung des SolarEis-Systems mit dem SolarLuft-Kollektor auf dem Dach, dem unterirdischen SolarEis-Speicher sowie der Wärmepumpe, dem Warmwasserspeicher und der SolarEis-Steuerung im Keller. Fotos: isocal Oberirdisches Modell des SolarEis-Speichers. Kühlen ohne Kühlschrank Jeder kennt das Prinzip aus dem Freibad: Durch den Wind verdunstet das Wasser am Körper und es wird einem kalt. Im Norden Nigerias gibt es keine Elektrizität. Lebensmittel verderben schnell und können nicht mehr verzehrt oder verkauft werden. Dies ist eines der größten Probleme für die in den Halbwüstengebieten lebenden Bauern. Der Lehrer Mohammed Bah Abba suchte nach einer Lösung, die mit den Mitteln vor Ort kostengünstig umsetzbar ist. Seine genial-einfache Idee der ,,Topf-in-Topf"-Küh lung: ein kleinerer Tontopf wird in einen größeren gestellt, dazwischen füllt man feuchten Sand. Das Wasser im Sand verdunstet und kühlt den inneren Topf herunter. Die Erfindung wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2000 mit einem Rolex Award. Heizungspumpe erneuern Die Heizungspumpe kann für bis zu 10% des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verantwortlich sein. Gerade ältere Systeme sind häufig zu stark ausgelegt und besitzen keine Steuerung. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt daher, zu stromsparenden Pumpen zu wechseln. Sie werden durch einen kleinen Motor geregelt, sodass ihre Leistung stets dem Bedarf entspricht. Ein freiwilliges EULabel hilft beim Kauf: Wie bei Haushaltsgeräten ist dort die Energieeffizienzklasse der Pumpe angegeben ­ von A (sehr effizient) bis G (sehr ineffizient). Mehr zum Thema siehe Seite 91. Energiesparmeister Wer ist am kreativsten und spart am meisten? Das beste Schulprojekt wird Energiesparmeister! Einfallsreichtum und Engagement sind gefragt. Bundesumweltminister Peter Altmaier, Schirmherr der Aktion in 2013, ist gespannt auf die Ergebnisse, nachdem die Teilnehmer in den vergangenen Jahren beeindruckende Projekte vorgestellt haben. Den Gewinnern winken Preise in Höhe von insgesamt mehr als 50.000 . Die nächste Bewerbungsrunde startet am 8.1.2013. www.energiesparmeister.de Foto: iStockphoto.com /Sergiy Serdyuk Klimafreundlich reisen ­ geht das? Klimaverträglich unterwegs zu sein, ist eigentlich ganz einfach. Halten Sie die Reise strecken so kurz wie möglich, nutzen Sie Bus oder Bahn und lassen Sie vor Ort öfter mal das Auto stehen. Wählen Sie Unterkünfte, die energiesparend arbeiten und BioKüche mit regionalen Produkten anbieten, bei denen der Transportweg kurz ist. Auch Flugpassagiere können mehr für die Umwelt tun und ihre Flüge über Atmosfair, einer Initiative unter der Schirmherrschaft der UN und des Bundesumweltministeriums, sog. klima neutral stellen. Mit einem freiwilligen Beitrag werden Klimaschutzpro jekte gefördert und nicht vermeidbare COEmissionen an anderer Stelle eingespart. Fotos: Rolex Awards 8 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 9

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    Seite 9

    Aktuelles Aktuelles RUND UMS ENERGIESPAREN Heizen mit Eis ­ Weltneuheit aus Deutschland Im Mittelalter gab es sie überall: Eisgruben und Eishäuser. Man bewahrte die Kälte des Winters, um im Sommer Verderbliches zu kühlen. Mit modernen Eisspeichern kann man sogar heizen. Noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein lagerten einige Brauereien das Bier in großen Eiskellern. Das Eis holte man im Winter von nahe gelegenen Teichen. Ein Eiswürfel im Glas oder ein Eis-Akku in der Kühltasche: Das Prinzip des Kühlens mit Eis ist jedem vertraut. So ist es auch leicht vorstellbar, dass mit einem Eisspeicher eine Klimaanlage betrieben werden kann. Aber mit Eis heizen? Erfunden in Deutschland Entwickelt wurde das umweltfreundliche Heiz- und Kühlsystem SolarEis von der Firma Isocal aus Friedrichshafen. Es wurde bereits mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichnet, so etwa vom Land BadenWürttemberg, von den Handelskammern und von den Volks- und Raiffeisenbanken. Das Herzstück von SolarEis besteht aus einem Wasserbehälter im Erdreich und einer Absorptionswärmepumpe. Im Winter wird dem warmen Wasser Energie entzogen bis es gefriert. Bei diesem Kristallisationsprozess im Übergang zu Eis gibt das Wasser besonders viel Wärme ab. Die Wärmepumpe erzeugt daraus nutzbare Heizwärme. Das Kühlen im Sommer funktioniert genau umgekehrt: Nun wird dem Gebäude die Wärme ,,entzogen", das Eis taut wieder. Das Haus selbst ist hier der ,,Solarkollektor" und die aufgefangene Sonnenenergie wird im Wasser als Wärme für den Winter gespeichert. In Kombination mit weiteren regenerativen Energiequellen wie Erdwärme lassen sich Gebäude vollkommen unabhängig von fossilen Brennstoffen heizen und klimatisieren. Langfristige Kostenvorteile Das SolarEis-System erfüllt sämtliche Anforderungen der Energieeinsparverordnung und ist daher seitens des BAFA förderungsfähig. Der Einbau des Eisspeichers ist einfach: Der Behälter wird in die Erde eingelassen und mit schlichtem Leitungswasser gefüllt. Genehmigungen sind nicht erforderlich, größere Erdarbeiten fallen nicht an. Der entscheidende Kostenvorteil liegt bei den Betriebskosten verglichen mit anderen modernen Heiz- und Kühlsystemen. Statt 29.000 (Gasbrennwertkessel) oder 34.500 (Pelletsheizung) müsste eine vierköpfige Familie für ihr Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche nur ca. 9.000 in 15 Jahren aufwenden. Den Beispielrechnungen sind die heutigen Preise für Energieträger zugrunde gelegt. Steigen die Preise weiter, werden die Vorteile noch deutlicher ausfallen. Aktuelles Foto: iStockphoto.com/dblight Grüne Energie im Vormarsch Die Investitionen in erneuerbare Energien steigen weltweit. Industrieund Entwicklungsländer errichten vor allem Solaranlagen und Windparks. Spitzenreiter sind Deutschland und China. Wie die UN im Juli 2011 berichtete, war 2010 ein Rekordjahr für Investitionen in erneuerbare Energien: Sie stiegen weltweit um 32 Prozent. Erstmals übertrafen dabei die Investitionen in den Entwicklungsländern (72 Mrd. Dollar) die in den Industrieländern (70 Mrd. Dollar). Solaranlagen in Deutschland sowie der Bau großer Windparks in China hatten großen Anteil an dieser Entwicklung. Ebenfalls positiv bewerteten die Experten des Umweltprogramms der UN die Zunahme der staatlichen Investitionen in die Erforschung und Entwick lung kohlenstoffarmer und ressourcenschonender Energiequellen. Während der Wärmeentnahme im Winter kühlt das Wasser ab und vereist entlang der Wärmetauscher konstruktion. Schematische Darstellung des SolarEis-Systems mit dem SolarLuft-Kollektor auf dem Dach, dem unterirdischen SolarEis-Speicher sowie der Wärmepumpe, dem Warmwasserspeicher und der SolarEis-Steuerung im Keller. Fotos: isocal Oberirdisches Modell des SolarEis-Speichers. Kühlen ohne Kühlschrank Jeder kennt das Prinzip aus dem Freibad: Durch den Wind verdunstet das Wasser am Körper und es wird einem kalt. Im Norden Nigerias gibt es keine Elektrizität. Lebensmittel verderben schnell und können nicht mehr verzehrt oder verkauft werden. Dies ist eines der größten Probleme für die in den Halbwüstengebieten lebenden Bauern. Der Lehrer Mohammed Bah Abba suchte nach einer Lösung, die mit den Mitteln vor Ort kostengünstig umsetzbar ist. Seine genial-einfache Idee der ,,Topf-in-Topf"-Küh lung: ein kleinerer Tontopf wird in einen größeren gestellt, dazwischen füllt man feuchten Sand. Das Wasser im Sand verdunstet und kühlt den inneren Topf herunter. Die Erfindung wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2000 mit einem Rolex Award. Heizungspumpe erneuern Die Heizungspumpe kann für bis zu 10% des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verantwortlich sein. Gerade ältere Systeme sind häufig zu stark ausgelegt und besitzen keine Steuerung. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt daher, zu stromsparenden Pumpen zu wechseln. Sie werden durch einen kleinen Motor geregelt, sodass ihre Leistung stets dem Bedarf entspricht. Ein freiwilliges EULabel hilft beim Kauf: Wie bei Haushaltsgeräten ist dort die Energieeffizienzklasse der Pumpe angegeben ­ von A (sehr effizient) bis G (sehr ineffizient). Mehr zum Thema siehe Seite 91. Energiesparmeister Wer ist am kreativsten und spart am meisten? Das beste Schulprojekt wird Energiesparmeister! Einfallsreichtum und Engagement sind gefragt. Bundesumweltminister Peter Altmaier, Schirmherr der Aktion in 2013, ist gespannt auf die Ergebnisse, nachdem die Teilnehmer in den vergangenen Jahren beeindruckende Projekte vorgestellt haben. Den Gewinnern winken Preise in Höhe von insgesamt mehr als 50.000 . Die nächste Bewerbungsrunde startet am 8.1.2013. www.energiesparmeister.de Foto: iStockphoto.com /Sergiy Serdyuk Klimafreundlich reisen ­ geht das? Klimaverträglich unterwegs zu sein, ist eigentlich ganz einfach. Halten Sie die Reise strecken so kurz wie möglich, nutzen Sie Bus oder Bahn und lassen Sie vor Ort öfter mal das Auto stehen. Wählen Sie Unterkünfte, die energiesparend arbeiten und BioKüche mit regionalen Produkten anbieten, bei denen der Transportweg kurz ist. Auch Flugpassagiere können mehr für die Umwelt tun und ihre Flüge über Atmosfair, einer Initiative unter der Schirmherrschaft der UN und des Bundesumweltministeriums, sog. klima neutral stellen. Mit einem freiwilligen Beitrag werden Klimaschutzpro jekte gefördert und nicht vermeidbare COEmissionen an anderer Stelle eingespart. Fotos: Rolex Awards 8 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 9

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    Aktuelles Aktuelles GESPART Neues EU-Label I II Größte Passivhaussiedlung Europas Foto: Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschränke, Wasch maschinen und Geschirrspüler werden zunehmend XYZ energieeffizienter. Die EU hat ihr EnergieverbrauchsYZ xYZ Label an diese Entwicklung WXYZ angepasst. Die Energie Quelle: Europäische Kommission effizienzklassen reichen nun von A+++ (sehr effizient) bis D (sehr ineffizient). Produktspezifische Angaben werden mit Hilfe von Piktogrammen deutlicher hervorgehoben und erleichtern beim Kauf den Vergleich. Auch für Fernsehgeräte wurde ein einheitliches Energie verbrauchsetikett eingeführt mit A als bester Energieeffizienzklasse. Seit Ende 2011 müssen alle Geräte mit dem neuen Label gekennzeichnet sein. 2010/1059 Die Heidelberger Bahnstadt ist eines der umfangreichsten deutschen Stadt entwicklungs projekte. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangier- und Güter bahnhofs entsteht die größte Passivhaussiedlung Europas. 1997 wird der Heidelberger Güter- und Rangierbahnhof stillgelegt. Auf den städtebaulichen Wettbewerb folgt ein Bürgerwettbewerb: Ein neuer Stadtteil mit dem Namen ,,Bahnstadt" soll entstehen. 2009 beginnen die vorbereitenden Arbeiten. Nach dem ersten Spatenstich für die Wohnbebauung 2010 werden die Straßen, Plätze und Grünanlagen vorbereitet und erste Gebäude errichtet. Bereits im Juni 2012 begrüßt die Bahnstadt die ersten Bewohner. Bis Ende 2013 werden ihnen 2.000 weitere nachfolgen, schätzen die Planer. Die enorme Nachfrage hat dazu geführt, dass der zweite Bauabschnitt um zwei Jahre vorgezogen wurde. Grund hierfür ist sicherlich das Nutzungskonzept für den neuen Stadtteil, der einmal 5.000 Menschen Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum, familienfreundliche Strukturen, eine gute Verkehrsanbindung sowie vielfältige Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten bieten wird. Allein 23 des insgesamt 116 Hektar umfassenden Areals sind für Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Dienstleister vorgesehen, auf 19 Hektar Gewerbefläche werden weitere Arbeitsplätze geschaffen. Neun Hektar sind für die verschiedenen Gebäudetypen reserviert, die es Familien, Individualisten und Wohngemeinschaften erlauben, ihren Wohnraum individuell zu gestalten. Einzigartiges Energiekonzept Die Stadt Heidelberg engagiert sich schon seit Langem für den Klimaschutz. Für den neuen Stadtteil wurde daher ein umfassendes Energiekonzept entwickelt: Die Bahnstadt wird komplett gemäß dem Passivhausstandard bebaut. Bei Passivhäusern geht ein niedriger Energieverbrauch einher mit hohem Komfort, langfristig sicherem Werterhalt der Gebäude und größerer Unabhängigkeit von Energiepreisentwicklungen. Die Bewohner schätzen zudem die Gewissheit, Tag für Tag aktiv Foto: BARD-Gruppe Wind: Energiequelle mit Zukunft Die Reserven an fossilen Energieträgern sind begrenzt. Abbau und Transport werden immer aufwändiger, die Preise steigen. U mweltfreundliche Windenergie ist dank moderner Technologien immer besser nutzbar, wie der Windpark vor Borkum zeigt. Deutschland besitzt zwar eigene Lagerstätten von fossilen Brennstoffen, doch sie können nur noch zu sehr hohen Kosten abgebaut werden. Die Ressource Windenergie steht an geeigneten Standorten jedoch in ausreichender Stärke zur Verfügung. Zum Beispiel 100 km nordwestlich der Insel Borkum: Dort wird seit 2010 der Windpark BARD Offshore 1 gebaut, Deutschlands erster kommerzieller Hochsee-Windpark. Strom für 400.000 Haushalte Schon im Dezember 2010 konnten die ersten der geplanten 80 Windkraftanlagen, die auf 60 Quadratkilometer Meeresfläche verteilt sind, an das deutsche Stromnetz angeschlossen werden. Der kräftige Nordseewind treibt die riesigen Windräder an ­ ihr Durchmesser beträgt 120 Meter. Generatoren erzeugen aus dieser Drehbewegung Strom, der über ein Seekabel zum Festland transportiert wird. Wenn das oft raue Nordseewetter zulässt, dass die Bauarbeiten wie geplant voranschreiten, wird die Anlage ab 2013 mit einer Leistung von 400 Megawatt mehr als 400.000 Mehr personenhaushalte versorgen. GeFÖRDERT Alle Programme auf einen Blick Auf der Website der vom BMU unterstützten Kampagne ,,Klima sucht Schutz" sind mit nur wenigen Eingaben die passenden Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen gefunden: www.klima-sucht-schutz.de etwas zu Umwelt- und Klimaschutz beizutragen. Der gesamte Stadtteil wird mit Fern wärme versorgt, die so weit wie möglich aus umweltfreundlicher Energieerzeugung stammt. Das Ziel der Planer ist es, die Fernwärme mittelfristig zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu beziehen. Um die hohen Anforderungen und Quali tätsstandards zu sichern, hat die Stadt Heidel berg ein Beratungsangebot für Bauherren und Bauträger erarbeitet und ein Qualitäts sicherungsverfahren eingeführt. GeCHECKT Foto: Initiative EnergieEffizienz / dena Kostencheck für Haushaltsgeräte Waschmaschine, Kühlschrank, Geschirrspüler ­ Haushaltsgeräte haben einen großen Anteil an der Stromrechnung. Moderne, energieeffiziente Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom. Sie machen sich umso mehr bezahlt, je stärker die Energiekosten steigen. Welches Stromsparpotenzial im eigenen Haushalt steckt und ob es sich lohnt, in neue Geräte zu investieren, können Verbraucher hier ausrechnen: www.stromeffizienz.de/stromspar-service.html Energiepreisentwicklung 2002­2011 Durchschnittliche jährliche Preissteigerung: Öl11,8% Gas4,8% Pellets3,5% Basis: Verbraucherpreise für die Abnahmen von 3.000 l Heizöl, 33.540 kWh Gas bzw. 6 t Pellets (inkl. MwSt. und sonstigen Kosten) Bezugsgröße: unterer Heizwert Quelle: Solar Promotion GmbH / www.pelletsmagazin.de Foto: BARD-Gruppe Auch das neue BAUHAUS Fachcentrum an der Eppelheimer Straße wurde gemäß dem Passivhausstandard der Bahnstadt gebaut. Ein Blower-Door-Test, eigentlich bekannt aus dem Wohnungsbau, bestätigte die Dichtigkeit des Gebäudes, das 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche fasst. 10 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 11

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    Aktuelles Aktuelles GESPART Neues EU-Label I II Größte Passivhaussiedlung Europas Foto: Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschränke, Wasch maschinen und Geschirrspüler werden zunehmend XYZ energieeffizienter. Die EU hat ihr EnergieverbrauchsYZ xYZ Label an diese Entwicklung WXYZ angepasst. Die Energie Quelle: Europäische Kommission effizienzklassen reichen nun von A+++ (sehr effizient) bis D (sehr ineffizient). Produktspezifische Angaben werden mit Hilfe von Piktogrammen deutlicher hervorgehoben und erleichtern beim Kauf den Vergleich. Auch für Fernsehgeräte wurde ein einheitliches Energie verbrauchsetikett eingeführt mit A als bester Energieeffizienzklasse. Seit Ende 2011 müssen alle Geräte mit dem neuen Label gekennzeichnet sein. 2010/1059 Die Heidelberger Bahnstadt ist eines der umfangreichsten deutschen Stadt entwicklungs projekte. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangier- und Güter bahnhofs entsteht die größte Passivhaussiedlung Europas. 1997 wird der Heidelberger Güter- und Rangierbahnhof stillgelegt. Auf den städtebaulichen Wettbewerb folgt ein Bürgerwettbewerb: Ein neuer Stadtteil mit dem Namen ,,Bahnstadt" soll entstehen. 2009 beginnen die vorbereitenden Arbeiten. Nach dem ersten Spatenstich für die Wohnbebauung 2010 werden die Straßen, Plätze und Grünanlagen vorbereitet und erste Gebäude errichtet. Bereits im Juni 2012 begrüßt die Bahnstadt die ersten Bewohner. Bis Ende 2013 werden ihnen 2.000 weitere nachfolgen, schätzen die Planer. Die enorme Nachfrage hat dazu geführt, dass der zweite Bauabschnitt um zwei Jahre vorgezogen wurde. Grund hierfür ist sicherlich das Nutzungskonzept für den neuen Stadtteil, der einmal 5.000 Menschen Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum, familienfreundliche Strukturen, eine gute Verkehrsanbindung sowie vielfältige Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten bieten wird. Allein 23 des insgesamt 116 Hektar umfassenden Areals sind für Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Dienstleister vorgesehen, auf 19 Hektar Gewerbefläche werden weitere Arbeitsplätze geschaffen. Neun Hektar sind für die verschiedenen Gebäudetypen reserviert, die es Familien, Individualisten und Wohngemeinschaften erlauben, ihren Wohnraum individuell zu gestalten. Einzigartiges Energiekonzept Die Stadt Heidelberg engagiert sich schon seit Langem für den Klimaschutz. Für den neuen Stadtteil wurde daher ein umfassendes Energiekonzept entwickelt: Die Bahnstadt wird komplett gemäß dem Passivhausstandard bebaut. Bei Passivhäusern geht ein niedriger Energieverbrauch einher mit hohem Komfort, langfristig sicherem Werterhalt der Gebäude und größerer Unabhängigkeit von Energiepreisentwicklungen. Die Bewohner schätzen zudem die Gewissheit, Tag für Tag aktiv Foto: BARD-Gruppe Wind: Energiequelle mit Zukunft Die Reserven an fossilen Energieträgern sind begrenzt. Abbau und Transport werden immer aufwändiger, die Preise steigen. U mweltfreundliche Windenergie ist dank moderner Technologien immer besser nutzbar, wie der Windpark vor Borkum zeigt. Deutschland besitzt zwar eigene Lagerstätten von fossilen Brennstoffen, doch sie können nur noch zu sehr hohen Kosten abgebaut werden. Die Ressource Windenergie steht an geeigneten Standorten jedoch in ausreichender Stärke zur Verfügung. Zum Beispiel 100 km nordwestlich der Insel Borkum: Dort wird seit 2010 der Windpark BARD Offshore 1 gebaut, Deutschlands erster kommerzieller Hochsee-Windpark. Strom für 400.000 Haushalte Schon im Dezember 2010 konnten die ersten der geplanten 80 Windkraftanlagen, die auf 60 Quadratkilometer Meeresfläche verteilt sind, an das deutsche Stromnetz angeschlossen werden. Der kräftige Nordseewind treibt die riesigen Windräder an ­ ihr Durchmesser beträgt 120 Meter. Generatoren erzeugen aus dieser Drehbewegung Strom, der über ein Seekabel zum Festland transportiert wird. Wenn das oft raue Nordseewetter zulässt, dass die Bauarbeiten wie geplant voranschreiten, wird die Anlage ab 2013 mit einer Leistung von 400 Megawatt mehr als 400.000 Mehr personenhaushalte versorgen. GeFÖRDERT Alle Programme auf einen Blick Auf der Website der vom BMU unterstützten Kampagne ,,Klima sucht Schutz" sind mit nur wenigen Eingaben die passenden Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen gefunden: www.klima-sucht-schutz.de etwas zu Umwelt- und Klimaschutz beizutragen. Der gesamte Stadtteil wird mit Fern wärme versorgt, die so weit wie möglich aus umweltfreundlicher Energieerzeugung stammt. Das Ziel der Planer ist es, die Fernwärme mittelfristig zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu beziehen. Um die hohen Anforderungen und Quali tätsstandards zu sichern, hat die Stadt Heidel berg ein Beratungsangebot für Bauherren und Bauträger erarbeitet und ein Qualitäts sicherungsverfahren eingeführt. GeCHECKT Foto: Initiative EnergieEffizienz / dena Kostencheck für Haushaltsgeräte Waschmaschine, Kühlschrank, Geschirrspüler ­ Haushaltsgeräte haben einen großen Anteil an der Stromrechnung. Moderne, energieeffiziente Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom. Sie machen sich umso mehr bezahlt, je stärker die Energiekosten steigen. Welches Stromsparpotenzial im eigenen Haushalt steckt und ob es sich lohnt, in neue Geräte zu investieren, können Verbraucher hier ausrechnen: www.stromeffizienz.de/stromspar-service.html Energiepreisentwicklung 2002­2011 Durchschnittliche jährliche Preissteigerung: Öl11,8% Gas4,8% Pellets3,5% Basis: Verbraucherpreise für die Abnahmen von 3.000 l Heizöl, 33.540 kWh Gas bzw. 6 t Pellets (inkl. MwSt. und sonstigen Kosten) Bezugsgröße: unterer Heizwert Quelle: Solar Promotion GmbH / www.pelletsmagazin.de Foto: BARD-Gruppe Auch das neue BAUHAUS Fachcentrum an der Eppelheimer Straße wurde gemäß dem Passivhausstandard der Bahnstadt gebaut. Ein Blower-Door-Test, eigentlich bekannt aus dem Wohnungsbau, bestätigte die Dichtigkeit des Gebäudes, das 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche fasst. 10 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 11

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    Seite 12

    Jetzt modernisieren Jetzt modernisieren Nebenkosten sind keine Nebensache Gerade Bestandsgebäude sind oft Energieverschwender: Zu viel Wärme entweicht über die Gebäudehülle. Entsprechend mehr muss geheizt werden und das hat Folgen: Die Nebenkosten sind beträchtlich und vermeidbares CO gelangt in die Umwelt. Ob eine energetische Sanierung notwendig ist, muss für jedes Haus individuell ermit telt werden: Steht der Heiz energieverbrauch in einem angemessenen Verhältnis zur Wohnfläche? Ist dies nicht der Fall, weist häufig die Wärmedämmung der Gebäudehülle das größte Einsparpotenzial auf. Zur Gebäudehülle zählen alle Flächen, die warme Innenräume von kalter Außen luft trennen, also Dach, Fassade und Keller mit allen Fenstern und Türen. Einen ersten Überblick über Kosten und Einsparungen ermög licht die folgende Berechnungshilfe. Foto: iStockphoto.com/LifesizeImages Berechnungshilfe Handlungsbedarf ermitteln durch grobe Berechnung des Energiekennwerts* Um Ihr Gebäude energetisch einschätzen zu können, haben Sie die Möglichkeit, vereinfacht den Energiekennwert des Gebäudes zu ermitteln. Daraus lässt sich das Energieeinsparpotenzial bestimmen. Nehmen Sie für den jährlichen Brennstoffverbrauch den Durchschnittswert aus drei Jahren. Schöner, behaglicher und umweltfreundlicher wohnen Jetzt modernisieren Von der reinen Ästhetik bis zur Vermeidung von Bauschäden sprechen viele Gründe für eine durchdachte Modernisierung, zumal Förder programme die Finanzierung erleichtern. Wer dabei besonders auf die Energieeffizienz der Maßnahmen achtet, kann den Wert seines Wohn eigentums erheblich steigern und die Investitionen durch die langfristig eingesparten Energiekosten amortisieren. Wohneigentum modernisieren zahlt sich aus Das lässt sich bei den Energiekosten ganz einfach durch den Vergleich des Energie bedarfs ausrechnen. Aspekte wie mehr Behaglichkeit, höhere Sicherheit oder wiedergewonnene Ästhetik sind zwar nur schwierig mit Geldbeträgen zu bewerten, aber für viele Eigentümer sind gerade sie wichtige Ziele: // Ausgewogenes Raumklima // Erhalt der Bausubstanz // Mehr Wohnraum bei Aus- bzw. Umbau // Schöneres Aussehen innen und außen // Erfüllen aktueller Brand- und Schallschutzanforderungen // Senkung des Energiebedarfs // Höherer Wert des Gebäudes Mit guter Planung bald schöner wohnen Vieles ist wünschenswert, nur manches sinnvoll und meist nicht alles finanzierbar. Daher sollten mögliche Maßnahmen sorgfältig abgewogen werden: Was bringt den größten Komfortzuwachs, die höchsten Energieeinsparungen? Lassen sich Solarenergie und Regenwasser nutzen? Wofür können Fördermittel be ansprucht werden? Wie viel Eigenleistung ist möglich? Auch bei der Modernisierung von Bestandgebäuden ist gute Vorbereitung der erste Schritt zu nachhalti gem Erfolg. Bild: Fachverband Gebäude-Klima e.V. 1. Jährlicher durchschnittlicher Brennstoffverbrauch = 2. Energieverbrauch = × Brennstoff-Faktor in kWh/Jahr Zentrale Warmwasserbereitung über die Heizungsanlage? ja Übertrag nein Brennstoff-Faktoren: Holz 5 kWh/kg Braunkohle 6kWh/kg Steinkohle 8 kWh/kg Heizöl 10 kWh/l Erdgas 10 kWh/m³ Flüssiggas 13kWh/kg Flüssiggas 26 kWh/m³ Fernwärme 1kWh Elektro 1kWh Übertrag ­ (minus) Anzahl der Personen × 1000 kWh = = = Die Nutzungsdauer von Fassaden und Dächern liegt bei 40 bis 60 Jahren, Fenster und Türen sollten nach 20 bis 30 Jahren ersetzt werden: Der sprichwörtliche Zahn der Zeit nagt also an jedem ehemals soliden Bauwerk. Zugluft und Feuchtigkeit bis hin zu gesundheitsschädlichem Schimmelbefall sind die unangenehmen Folgen. Sie bedrohen die Bausubstanz und beeinträchtigen empfindlich das Wohnklima. Dazu kommen belastende und ständig weiter steigende Energiekosten: Dach, Wände und Fenster lassen zu viel Raumwärme entkommen. Auch im Kellerbereich und in der Heizung steckt einiges an Einsparpotenzial. Solarenergie und andere erneuerbare Energieformen bleiben häufig ungenutzt, obwohl die Bundesregierung ihren Einsatz nicht erst seit der Energiewende mit verschiedenen Programmen fördert. 3. Heizenergieverbrauch = in kWh/Jahr ÷ Anzahl m² Wohnfläche 4. Energiekennwert (Heizenergieverbrauch ÷ Wohnfläche) = in kWh/m² × Jahr Energiekennwert eintragen 5.Gebäudetyp bestimmen Neubau ab 1995 | saniert/teilsaniert | 1994 ­1978 Altbau vor 1978 und unsaniert > 150: Einsparpotenzial vorhanden > 250: dringender Handlungsbedarf 6. Einsparmöglichkeiten prüfen. Eine Übersicht dazu gibt das Kapitel ,,Hier liegen die Einsparpotenziale", ab Seite 24. * Diese Berechnung ersetzt nicht den Energieausweis nach EnEV Quelle: URSA EnEV kompakt 12 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 13

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    Jetzt modernisieren Jetzt modernisieren Nebenkosten sind keine Nebensache Gerade Bestandsgebäude sind oft Energieverschwender: Zu viel Wärme entweicht über die Gebäudehülle. Entsprechend mehr muss geheizt werden und das hat Folgen: Die Nebenkosten sind beträchtlich und vermeidbares CO gelangt in die Umwelt. Ob eine energetische Sanierung notwendig ist, muss für jedes Haus individuell ermit telt werden: Steht der Heiz energieverbrauch in einem angemessenen Verhältnis zur Wohnfläche? Ist dies nicht der Fall, weist häufig die Wärmedämmung der Gebäudehülle das größte Einsparpotenzial auf. Zur Gebäudehülle zählen alle Flächen, die warme Innenräume von kalter Außen luft trennen, also Dach, Fassade und Keller mit allen Fenstern und Türen. Einen ersten Überblick über Kosten und Einsparungen ermög licht die folgende Berechnungshilfe. Foto: iStockphoto.com/LifesizeImages Berechnungshilfe Handlungsbedarf ermitteln durch grobe Berechnung des Energiekennwerts* Um Ihr Gebäude energetisch einschätzen zu können, haben Sie die Möglichkeit, vereinfacht den Energiekennwert des Gebäudes zu ermitteln. Daraus lässt sich das Energieeinsparpotenzial bestimmen. Nehmen Sie für den jährlichen Brennstoffverbrauch den Durchschnittswert aus drei Jahren. Schöner, behaglicher und umweltfreundlicher wohnen Jetzt modernisieren Von der reinen Ästhetik bis zur Vermeidung von Bauschäden sprechen viele Gründe für eine durchdachte Modernisierung, zumal Förder programme die Finanzierung erleichtern. Wer dabei besonders auf die Energieeffizienz der Maßnahmen achtet, kann den Wert seines Wohn eigentums erheblich steigern und die Investitionen durch die langfristig eingesparten Energiekosten amortisieren. Wohneigentum modernisieren zahlt sich aus Das lässt sich bei den Energiekosten ganz einfach durch den Vergleich des Energie bedarfs ausrechnen. Aspekte wie mehr Behaglichkeit, höhere Sicherheit oder wiedergewonnene Ästhetik sind zwar nur schwierig mit Geldbeträgen zu bewerten, aber für viele Eigentümer sind gerade sie wichtige Ziele: // Ausgewogenes Raumklima // Erhalt der Bausubstanz // Mehr Wohnraum bei Aus- bzw. Umbau // Schöneres Aussehen innen und außen // Erfüllen aktueller Brand- und Schallschutzanforderungen // Senkung des Energiebedarfs // Höherer Wert des Gebäudes Mit guter Planung bald schöner wohnen Vieles ist wünschenswert, nur manches sinnvoll und meist nicht alles finanzierbar. Daher sollten mögliche Maßnahmen sorgfältig abgewogen werden: Was bringt den größten Komfortzuwachs, die höchsten Energieeinsparungen? Lassen sich Solarenergie und Regenwasser nutzen? Wofür können Fördermittel be ansprucht werden? Wie viel Eigenleistung ist möglich? Auch bei der Modernisierung von Bestandgebäuden ist gute Vorbereitung der erste Schritt zu nachhalti gem Erfolg. Bild: Fachverband Gebäude-Klima e.V. 1. Jährlicher durchschnittlicher Brennstoffverbrauch = 2. Energieverbrauch = × Brennstoff-Faktor in kWh/Jahr Zentrale Warmwasserbereitung über die Heizungsanlage? ja Übertrag nein Brennstoff-Faktoren: Holz 5 kWh/kg Braunkohle 6kWh/kg Steinkohle 8 kWh/kg Heizöl 10 kWh/l Erdgas 10 kWh/m³ Flüssiggas 13kWh/kg Flüssiggas 26 kWh/m³ Fernwärme 1kWh Elektro 1kWh Übertrag ­ (minus) Anzahl der Personen × 1000 kWh = = = Die Nutzungsdauer von Fassaden und Dächern liegt bei 40 bis 60 Jahren, Fenster und Türen sollten nach 20 bis 30 Jahren ersetzt werden: Der sprichwörtliche Zahn der Zeit nagt also an jedem ehemals soliden Bauwerk. Zugluft und Feuchtigkeit bis hin zu gesundheitsschädlichem Schimmelbefall sind die unangenehmen Folgen. Sie bedrohen die Bausubstanz und beeinträchtigen empfindlich das Wohnklima. Dazu kommen belastende und ständig weiter steigende Energiekosten: Dach, Wände und Fenster lassen zu viel Raumwärme entkommen. Auch im Kellerbereich und in der Heizung steckt einiges an Einsparpotenzial. Solarenergie und andere erneuerbare Energieformen bleiben häufig ungenutzt, obwohl die Bundesregierung ihren Einsatz nicht erst seit der Energiewende mit verschiedenen Programmen fördert. 3. Heizenergieverbrauch = in kWh/Jahr ÷ Anzahl m² Wohnfläche 4. Energiekennwert (Heizenergieverbrauch ÷ Wohnfläche) = in kWh/m² × Jahr Energiekennwert eintragen 5.Gebäudetyp bestimmen Neubau ab 1995 | saniert/teilsaniert | 1994 ­1978 Altbau vor 1978 und unsaniert > 150: Einsparpotenzial vorhanden > 250: dringender Handlungsbedarf 6. Einsparmöglichkeiten prüfen. Eine Übersicht dazu gibt das Kapitel ,,Hier liegen die Einsparpotenziale", ab Seite 24. * Diese Berechnung ersetzt nicht den Energieausweis nach EnEV Quelle: URSA EnEV kompakt 12 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 13

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Was steht drin? Der Energieausweis ­ auch Gebäudepass oder Energiepass genannt ­ enthält unter anderem Informationen zum Gebäudetyp und nennt das Baujahr sowie die Adresse. Der Gebäudezustand wird beschrieben. Vor allem sind der Energiebedarf und -verbrauch angegeben und die Energieeffizienz wird nach festgelegten Verfahren be rechnet. Mit Hilfe einfacher Dia gramme lassen sich diese Daten sehr leicht und auf einen Blick erfassen und mit denen anderer Gebäude vergleichen. Wer benötigt den Energie ausweis? Unabhängig davon, ob es sich um Wohngebäude handelt oder um andere Gebäude, wie etwa Bürohäuser oder Gewerbe immobilien, brauchen Eigentümer den Energiepass in diesen Fällen: // Ein vorhandenes Gebäude wird in größerem Umfang modernisiert (um mehr als die Hälfte*). // Ein vorhandenes Gebäude wird erweitert (um mehr als die Hälfte*). // Ein neues Gebäude wird errichtet: Bedarfsausweis. // Mieterwechsel oder Eigentümerwechsel: Energieausweis muss auf Anfrage zugänglich gemacht werden. // Es handelt sich um öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr und einer Nutz fläche von mehr als 1000 m²: zusätzliche Aushangpflicht. Ab wann ist der Ausweis Pflicht? Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV 2007) am 1. Oktober 2007 wurde der Energieausweis generell verpflichtend für alle Neubauten. Für Bestandsgebäude wurde der Pass in den Jahren 2008 und 2009 in mehreren Phasen eingeführt. Somit ist seit dem 1. Juli 2009 der Energieausweis verpflichtend für alle Wohn- und Nichtwohngebäude. Ausgenommen sind Baudenkmäler, für sie wird kein Energieausweis benötigt. Ob der Energie ausweis als Bedarfs- oder als Verbrauchsausweis zu erstellen ist, oder ob Wahlfreiheit besteht, hängt vom Baujahr des Gebäudes ab. * Die EnEV 2009 enthält sehr viele Sonder- und Ausnahme reglungen. Bitte sprechen Sie bei solch umfassenden Modernisierungsmaßnahmen mit einem Energieberater. Er kann Ihnen auch sagen, ob die Austellung z.B. eines (neuen) Energieausweises über die gesetzlichen Erfordernisse hinaus in Ihrem Fall sinnvoll ist. Kurz & bündig Energieausweis für Bestandsgebäude Foto: Bildunion/Dieter Pregizer Auswahlhilfe für Energieausweise nach EnEV 2009 für Bestandsgebäude Bestandsgebäude Übergangsfristen für die Energieausweis pflicht für bestehende Gebäude 2007 Inkrafttreten der EnEV 2007 1. Oktober 2007 generelle Wahlfreiheit Bedarf/Verbrauch bis 1. Oktober 2008 Orientierungshilfe für ModernisierungsmaSSnahmen Energetischer Zustand auf einen Blick: der Energieausweis Der Energieausweis versammelt eine ganze Reihe von Informationen zum energetischen Ist-Zustand des Gebäudes. Die ebenfalls im Ausweis enthaltenen Verbesserungsvorschläge helfen Eigentümern zu erkennen, welche Maßnahmen zur energetischen Modernisierung sinnvoll sind. Energieausweise besser vergleichbar. Mieter und Käufer können relativ einfach abschätzen, welche Energiekosten auf sie zukommen. Dabei ist zu bedenken, dass die dem Energieausweis zugrunde liegenden Berechnungsverfahren zum Teil mit Standardwerten arbeiten, die vom tatsächlichen Nutzungsverhalten natürlich erheblich in jeder Richtung abweichen können. Die relativ knapp gefassten Modernisierungsempfeh lungen im Energieausweis sind für Eigentümer ein erster Hinweis auf Optimierungspotenziale ihres Gebäudes. Ausführliche Maßnahmenbeschreibungen oder Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sind im Energieausweis nicht vorgesehen, dennoch ist das Dokument eine gute Grundlage für eine professionelle Energieberatung oder ein energetisches Gutachten sowie für die späte re Ausführungsplanung. Änderungen am Gebäude nach EnEV, Anlage 3 1), oder Erweiterung des Gebäudes um mehr als die Hälfte ... ja Verkauf, Neuvermietung, Neuverpachtung und Leasing eines Gebäudes ja ja 2008 Wohngebäude bis BJ 1965 ab 1. Juli 2008 Wohngebäude ab BJ 1966 ab 1. Januar 2009 Nicht-Wohngebäude ab 1. Juli 2009 ... und wurden Berechnungen nach EnEV §9 für das Gebäude durchgeführt? Wohngebäude bis 4 WE 2) und Bauantrag ... ja ja ... vor 1.11.1977 ja ... nach 1.11.1977 Wohngebäude mit mehr als 4 WE 2) oder NichtWohngebäude 2009 Inkrafttreten der EnEV 2009 1. Oktober 2009 Modernisiert nach Standard mind. der WSVO 3) 1977 ja nein nein nein ja ja ja 2012 Mögliches Inkrafttreten der EnEV 2012 1. Januar 2013 Die meisten Eigentümer verfolgen bei einer energeti schen Sanierung drei Hauptziele: Sie möchten Energie kosten sparen, den Wohnkomfort erhöhen und den Wert ihrer Immobilie steigern oder zumindest erhalten. Gerade bei Immobilienverkäufen oder Neuvermietungen sorgt der Energieausweis für mehr Transparenz, denn der energetische Zustand der Gebäude ist aufgrund der standardisierten Ausstellungsverfahren für 2013 Bedarfsausweis (auch für KfWNachweis) 1) 2) 3) freiwilliger Energieausweis (Bedarf/Verbrauch) Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis Quelle: URSA EnEV kompakt Den vollständigen Text der Anlage 3 der EnEV 2009 finden Sie z.B. unter: www.enev-online.org/enev_2009_volltext/ WE = Wohneinheiten WSVO = Wärmeschutzverordnung, siehe Glossar 14 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 15

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Was steht drin? Der Energieausweis ­ auch Gebäudepass oder Energiepass genannt ­ enthält unter anderem Informationen zum Gebäudetyp und nennt das Baujahr sowie die Adresse. Der Gebäudezustand wird beschrieben. Vor allem sind der Energiebedarf und -verbrauch angegeben und die Energieeffizienz wird nach festgelegten Verfahren be rechnet. Mit Hilfe einfacher Dia gramme lassen sich diese Daten sehr leicht und auf einen Blick erfassen und mit denen anderer Gebäude vergleichen. Wer benötigt den Energie ausweis? Unabhängig davon, ob es sich um Wohngebäude handelt oder um andere Gebäude, wie etwa Bürohäuser oder Gewerbe immobilien, brauchen Eigentümer den Energiepass in diesen Fällen: // Ein vorhandenes Gebäude wird in größerem Umfang modernisiert (um mehr als die Hälfte*). // Ein vorhandenes Gebäude wird erweitert (um mehr als die Hälfte*). // Ein neues Gebäude wird errichtet: Bedarfsausweis. // Mieterwechsel oder Eigentümerwechsel: Energieausweis muss auf Anfrage zugänglich gemacht werden. // Es handelt sich um öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr und einer Nutz fläche von mehr als 1000 m²: zusätzliche Aushangpflicht. Ab wann ist der Ausweis Pflicht? Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV 2007) am 1. Oktober 2007 wurde der Energieausweis generell verpflichtend für alle Neubauten. Für Bestandsgebäude wurde der Pass in den Jahren 2008 und 2009 in mehreren Phasen eingeführt. Somit ist seit dem 1. Juli 2009 der Energieausweis verpflichtend für alle Wohn- und Nichtwohngebäude. Ausgenommen sind Baudenkmäler, für sie wird kein Energieausweis benötigt. Ob der Energie ausweis als Bedarfs- oder als Verbrauchsausweis zu erstellen ist, oder ob Wahlfreiheit besteht, hängt vom Baujahr des Gebäudes ab. * Die EnEV 2009 enthält sehr viele Sonder- und Ausnahme reglungen. Bitte sprechen Sie bei solch umfassenden Modernisierungsmaßnahmen mit einem Energieberater. Er kann Ihnen auch sagen, ob die Austellung z.B. eines (neuen) Energieausweises über die gesetzlichen Erfordernisse hinaus in Ihrem Fall sinnvoll ist. Kurz & bündig Energieausweis für Bestandsgebäude Foto: Bildunion/Dieter Pregizer Auswahlhilfe für Energieausweise nach EnEV 2009 für Bestandsgebäude Bestandsgebäude Übergangsfristen für die Energieausweis pflicht für bestehende Gebäude 2007 Inkrafttreten der EnEV 2007 1. Oktober 2007 generelle Wahlfreiheit Bedarf/Verbrauch bis 1. Oktober 2008 Orientierungshilfe für ModernisierungsmaSSnahmen Energetischer Zustand auf einen Blick: der Energieausweis Der Energieausweis versammelt eine ganze Reihe von Informationen zum energetischen Ist-Zustand des Gebäudes. Die ebenfalls im Ausweis enthaltenen Verbesserungsvorschläge helfen Eigentümern zu erkennen, welche Maßnahmen zur energetischen Modernisierung sinnvoll sind. Energieausweise besser vergleichbar. Mieter und Käufer können relativ einfach abschätzen, welche Energiekosten auf sie zukommen. Dabei ist zu bedenken, dass die dem Energieausweis zugrunde liegenden Berechnungsverfahren zum Teil mit Standardwerten arbeiten, die vom tatsächlichen Nutzungsverhalten natürlich erheblich in jeder Richtung abweichen können. Die relativ knapp gefassten Modernisierungsempfeh lungen im Energieausweis sind für Eigentümer ein erster Hinweis auf Optimierungspotenziale ihres Gebäudes. Ausführliche Maßnahmenbeschreibungen oder Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sind im Energieausweis nicht vorgesehen, dennoch ist das Dokument eine gute Grundlage für eine professionelle Energieberatung oder ein energetisches Gutachten sowie für die späte re Ausführungsplanung. Änderungen am Gebäude nach EnEV, Anlage 3 1), oder Erweiterung des Gebäudes um mehr als die Hälfte ... ja Verkauf, Neuvermietung, Neuverpachtung und Leasing eines Gebäudes ja ja 2008 Wohngebäude bis BJ 1965 ab 1. Juli 2008 Wohngebäude ab BJ 1966 ab 1. Januar 2009 Nicht-Wohngebäude ab 1. Juli 2009 ... und wurden Berechnungen nach EnEV §9 für das Gebäude durchgeführt? Wohngebäude bis 4 WE 2) und Bauantrag ... ja ja ... vor 1.11.1977 ja ... nach 1.11.1977 Wohngebäude mit mehr als 4 WE 2) oder NichtWohngebäude 2009 Inkrafttreten der EnEV 2009 1. Oktober 2009 Modernisiert nach Standard mind. der WSVO 3) 1977 ja nein nein nein ja ja ja 2012 Mögliches Inkrafttreten der EnEV 2012 1. Januar 2013 Die meisten Eigentümer verfolgen bei einer energeti schen Sanierung drei Hauptziele: Sie möchten Energie kosten sparen, den Wohnkomfort erhöhen und den Wert ihrer Immobilie steigern oder zumindest erhalten. Gerade bei Immobilienverkäufen oder Neuvermietungen sorgt der Energieausweis für mehr Transparenz, denn der energetische Zustand der Gebäude ist aufgrund der standardisierten Ausstellungsverfahren für 2013 Bedarfsausweis (auch für KfWNachweis) 1) 2) 3) freiwilliger Energieausweis (Bedarf/Verbrauch) Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis Quelle: URSA EnEV kompakt Den vollständigen Text der Anlage 3 der EnEV 2009 finden Sie z.B. unter: www.enev-online.org/enev_2009_volltext/ WE = Wohneinheiten WSVO = Wärmeschutzverordnung, siehe Glossar 14 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 15

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Das fordert die Energieeinsparverordnung Altbauten haben ein hohes Energieeinsparpotenzial. Aus diesem Grund enthält die Energieeinsparverordnung einerseits Nachrüstungsverpflichtungen und andererseits Mindestanforderungen bei Änderung an bestehenden Gebäuden. Jeder Hauseigentümer und Bauherr ist verantwortlich für deren Einhaltung. Beachten Sie: Verstöße gegen die Vorschriften und Regelungen der EnEV können nach § 8 der EnEV ordnungsrechtlich verfolgt und mit einer Geldbuße bis zu 50.000 geahndet werden (plus der Kosten für die Nacharbeiten, um die EnEV einzuhalten). Auch wenn der Gesetzgeber in der Praxis bisher weniger streng nachprüft, kann sich das zukünftig jederzeit ändern ­ man sollte es nicht darauf ankommen lassen. Wichtig: Ab 2009 müssen Fachunternehmen eine Unternehmererklärung abgeben, wenn die nachfolgend genannten Maßnahmen am Gebäude durchgeführt werden. Darin wird bestätigt, dass die Anforderungen der EnEV eingehalten werden. Der Bauherr oder Eigentümer muss die Erklärung mind. 5 Jahre aufbewahren, um sie auf Anfrage der zuständigen Behörde vorlegen zu können. Verschiedene Typen des Energieausweises Der Energieausweis kann als Bedarfsausweis oder als Verbrauchs ausweis ausgeführt werden. Während der Bedarfsausweis den energetischen Zustand auf der Grundlage von Bausubstanz und Heizungsanlage ermittelt, berücksichtigt der Verbrauchsausweis das Nutzerverhalten. Der Bedarfsausweis Beim Bedarfsausweis ermittelt ein ausstellungsberechtigter Experte (siehe Adressteil) den Energiebedarf gemäß fest ge leg ten Bewertungsverfahren. Er beurteilt den Gebäudezustand, insbesondere die Fenster, Decken und Außenwände. Außerdem werden die Qualität der Heizungsanlage und des Energieträgers (Öl, Gas, Holz, Solarenergie etc.) festgehalten. Aus den ermittelten Daten wird der Endenergiebedarf nach technischen Regeln berechnet. Der Endenergiebedarf eines Wohngebäudes gibt an, welche Energiemenge für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung jährlich benötigt wird. Anders als der Verbrauchsausweis enthält der Bedarfsausweis zusätzlich Angaben zum Primärenergiebedarf. In dieser Größe wird berücksichtigt, dass auch bei der Gewinnung und beim Transport des für das Gebäude eingesetzten Energieträgers Energie verbraucht wird. Beim Bedarfsausweis sind also der Gebäudezustand und die verwendeten Energiequellen entscheidend für die Beurteilung. Der Verbrauchsausweis Dagegen liegt dem Verbrauchs ausweis der Energieverbrauch der letzten drei Jahre zu Grunde. Je nach Nutzerverhalten fällt die errechnete Energieeffizienz besser oder schlechter aus. So kann sich bei einem Gebäude trotz ungenügender Wärmedämmung eine gute energetische Gesamtbewertung im Energieausweis ergeben, wenn das Gebäude sehr wenig genutzt wird. Um die Vergleichbarkeit des ermittelten Energieverbrauchs zu gewährleisten, wird das Berechnungsergebnis um einen Faktor bereinigt, der vom Klima am jeweiligen Gebäudestandort abhängig ist. Anderenfalls würden einzelne sehr kalte Winter mit hoSkala des Bedarfsausweises: Endenergiebedarf Endenergiebedarf CO2-Emissionen1) 56 gemäß den ENERGIE §§ 16 ff. Energiee insp AUSWEIS arverord nung (EnE Berechnet er Energiebed V) für Wohngeb äude Energiebed arf des Geb arf Endenerg äudes Musterstr. 123b Vorderhaus 2 iebedarf CO -Emis 2 sionen 1) 0 222 50 100 150 200 250 56 kWh/(m²·a) [kg/(m²·a)] 300 350 Foto: iStockphoto.com/Ridofranz Nachrüstungsverpflichtungen bei bestehenden Gebäuden Unabhängig davon, ob Maßnahmen an einem bestehenden Gebäude durchgeführt werden, müssen die baulichen und anlagentechnischen Nachrüstungsverpflichtungen der EnEV eingehalten werden (seit 1. Januar 2007 verpflichtend). Baul. Nachrüstungsverpflichtungen bei besteh. Gebäuden - Gilt für Wohngeb. und Nicht-Wohngeb. (mind. 4 Monate beheizt u. Innentemp. Ti 19°C) Dämmung begehbarer u. nicht begehbarer oberster Geschossdecken (z.B. Kehlbalkendecken) Eigentümer von Gebäuden müssen dafür sorgen, dass bisher ungedämmte oberste Geschossdecken beheizter Räume so gedämmt sind, dass der U-Wert der Geschossdecke von 0,24 W/(m²K) nicht überschritten wird. Dies gilt sowohl für nicht begehbare als auch ­ seit dem 31. Dezember 2011 ­ für begehbare oberste Geschossdecken. Endenergie Erdgas H Strom Energieträg er Anforderun rf "Gesamte gen gemä nergieeff ß EnEV 2) izienz" Primärener giebedarf Ist-Wert kWh/(m 2 ·a) Energetisch Anforderun e Qualität gswert der Gebä Ist-Wert udehülle kWh/(m 2 ·a) H'T W/(m 2 ·K) Sommerlich Anfor derungswer er Wärm eschutz (bei t Neubau) W/(m 2 ·K) eingehalten Primären 400 ergiebeda 250 kWh/(m²·a) bedarf Für Energ iebedarfsb erechnung verwendete en s Verfahren Verfahren nach DIN V 4108-6 und DIN V Verfahren 4701-10 nach DIN V 18599 Vereinfachu ngen nach § 9 Abs. 2 EnEV Jährlicher Endenergieb Heizung edarf in Warmwasse kWh/(m 2 ·a) für r 177,9 Hilfsgeräte 4) 0,0 Ersatzma Anforderun gen Pa ss iv ha M us FH Ne ub EF au H Ne ub EF H au gu e t m nerg od eti ern sc isie h rt D W urc oh hsc ng h M eb nit w FH äu t ese en de ntl erg ic eti h m sch EF o w H de nic ese en rn h ntl erg isie t ic eti rt h m sch od n ern ich isie t rt Erläuterun Ausnahmen: Die oben genannte bauliche Nachrüstungsverpflichtung gilt nicht für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem 1. Februar 2002 sind diese jedoch zu erfüllen (zusätzliche Regelungen beachten). Hinweis: Die oben genannte bauliche Nachrüstungsverpflichtung gilt als erfüllt, wenn das darüber liegende Dach entsprechend gedämmt ist. Gut, wenn sich Mieter und Vermieter einig sind. Oft ist die Höhe der Neben kosten Grund von rechtlichen Streitigkeiten. Hier schafft der Energieausweis von vorneherein Klarheit hinsichtlich der zu erwartenden Energiekosten. rter Randb . Die ausge N 1) Freiwill edingungen sverfahren zu, die wiesenen ige Angabe im Bedarfswer erlauben 4) Ggf. einschl 2) bei die angeg Einzelfall zu te sind spezif ießlich KühlunNeubau sowie bei Modern ebenen Werte g 5) EFH: ische Werte Einfamilienhäu isierung im Fall des nach der § 16 Abs. 1 ser, MFH: EnEV pro Satz 2 EnEV Mehrfamilienh 3) nur bei äuser Neubau im Falle der Anwend ung von § 7 Nr. 2 Erneuer bare-EnergienWärmegesetz Anforderungen bei Änderungen an bestehenden Gebäuden Abhängig davon, welche Maßnahmen an einem bestehenden Gebäude durchgeführt werden, müssen die U-Wert Anforderungen der EnEV bei Änderungen eingehalten werden (seit 1. Februar 2002 verpflichtend). Änderung von Außenbauteilen nach EnEV Bauteile Art der Maßnahmen (gilt nur für Bauteile, die beheizte oder gekühlte Räume gegen unbeheizte Räume oder Außenluft/Erdreich abgrenzen) Außenwände ersetzt, erstmalig eingebaut; außenseitige Bekleidungen/Verschalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht; Dämmschichten eingebaut; Außenputz erneuert (bei vorhandenem UWand > 0,9 W/m²K) Außenwände raumseitig gedämmt, z.B. Innendämmung (bei Fachwerk abweichend) Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster, Verglasungen Außenliegende Fenster, Fenstertüren ersetzt, erstmalig eingebaut Dachflächenfenster ersetzt, erstmalig eingebaut Verglasungen ersetzt Decken, Dächer, Dachschrägen und Flachdächer über beheizten Räumen Decke, Steildach ersetzt, erstmalig eingebaut; Dachhaut bzw. außenseitige Bekleidungen/Verschalungen ersetzt oder neu aufgebaut; innenseitige Bekleidungen aufgebracht oder erneuert; Dämmschichten eingebaut; an Wänden zum unbeheizten Dachraum zusätzliche Bekleidungen oder Dämmschichten eingebaut Flachdach ersetzt, erstmalig eingebaut; Dachhaut bzw. außenseitige Bekleidungen/ Verschalungen ersetzt oder neu aufgebaut; innenseitige Bekleidungen/Verschalungen aufgebracht oder erneuert; Dämmschichten eingebaut Decken und Wände gegen unbeheizte Räume/Erdreich oder Außenluft Wände gegen Erdreich außenseitige Bekleidungen/Verschalungen, Feuchtigkeitssperren/Drainagen angebracht oder erneuert; Deckenbekleidungen auf der Kaltseite (z.B. Kellerdecke) angebracht; Wände gegen unbeheizte Räume ersetzt, erstmalig eingebaut oder erneuert; Dämmschichten eingebaut Fußbodenaufbauten auf der beheizten Seite aufgebaut oder erneuert Decke nach unten an Außenluft erneuert Hinweis: Die oben angegebenen U-Werte der Energieeinsparverordnung 2009 müssen eingehalten werden: 1. bei Änderung von Außenbauteilen von mehr als 10% der gesamten, jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes. 2. bei Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um zusammenhängend mind. 15 und max. 50 m² Nutzfläche. hem Heizbedarf die Beurteilung des Gebäudes verfälschen. Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis? Der Bedarfsausweis ist vorgeschrieben für Neubauten sowie für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten (WE), die vor 1977 gebaut wurden. Bei allen nach 1977 errichteten Wohngebäuden und bei sanierten Wohn gebäuden, die mindestens der ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO, 1977) entsprechen, können die Eigentümer zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen. Der gemäß EnEV erstellte Energieausweis ist 10 Jahre lang gültig. Tipp: Der Bedarfsausweis ist in der Regel aussagekräftiger und damit eine verlässlichere Entscheidungsgrundlage für Modernisierungsmaßnahmen als der Verbrauchsausweis. Was kostet der Energieausweis? Staatlicherseits gibt es keine Vorgaben bezüglich des Preises für das Ausstellen eines Energieausweises. Beim generell günstigeren Verbrauchsausweis reichen die Angebote von 25Euro mit Online-Datenerfassung bis zu 100Euro bei persönlicher Beratung am Telefon. Wird ein Bedarfsausweis be nötigt, sind die Kosten aufgrund des umfangreicheren Datenmaterials höher. Kommt bei Wohngebäuden das einfache Verfahren ohne Begehung und Vergleichbar mit den Energie effizienz klassen bei Elektrogeräten: Eine einfache Farbskala zeigt auf einen Blick, ob ein Haus zu den ,,Energie sparern" (grün) oder zu den ,,Energiefressern" (rot) zählt. (EFH = Einfamilienhaus, MFH = Mehrfamilienhaus) U-Wert 2009 0,24 U-Wert 2012* 0,17­0,22 Außenwände 0,35 1,30 1,40 1,10 0,24 0,25 ­0,32 0,91­1,17 0,98­1,26 0,77­0,99 0,17­0,22 0,20 0,14­0,18 0 50 100 150 200 250 300 350 400 0,50 0,24 0,35­0,45 0,17­0,22 *voraussichtlich ab 2013 ba EF u H gu en e t m rg od eti er sch ni sie rt Du W rch oh sc ng hn eb itt M äu FH de we e se ne nt rg lic eti h m sc EF od h ni er ch we H e ni t se ne sie nt rg rt lic eti h m sc h od ni er ch ni t sie rt ha Ne u Pa s FH M EF H Ne u siv ba u 0,30 0,21­0,27 us CO2-Emissionen1) [kg/(m²·a)] Skala des Verbrauchsausweises: 56 [kg/(m²·a)] Dieses Gebäude * U-Werte 2012: Derzeit gibt es noch keine offiziellen Vorschlagswerte für die EnEV 2012. Längere Zeit war eine Verschärfung der U-Werte um ca. 30% im Gespräch, neuerdings geht man von einer geringeren Verschärfung im einstelligen Prozentbereich aus, die bei 5­7% liegen könnte. Die angegebenen Werte (gelbe Felder) beziehen sich auf eine Verschärfung um 10% bzw. 30%. 0 50 100 222 0 150 50 200 100 250 kWh/(m²·a) * 200 300 350 222 kWh/(m²·a) 203 350 400 0 50 100 150 200 kWh/(m²·a) * 150 250 400 300 250 300 350 400 Quelle: URSA EnEV kompakt 16 ... der Natur zuliebe Primärenergiebedarf "Gesamtenergieeffizienz" Primärenergiebedarf "Gesamtenergieeffizienz" 250 kWh/(m²·a) * 250 kWh/(m²·a) Abbildunge Die Energ ieeinsparve unterschied rordn lichen Ergeb ung lässt für die keine Rücks Berechnung chlüsse auf nissen führen könne des Quadratme n. Insbesonder Energiebedarfs den tatsäc ter Gebäu zwei e wegen denutzfläch hlichen Energieverb standardisie alternative Berechnung e (A ). rauch gen zum Berechnun gsverfahr en 5) Energieverbrauch für Warmwasser: enthalten nicht enthalten * Energiemenge in Kilowattstunden pro m² Wohnfläche pro Jahr Das Gebäude wird auch gekühlt; der typische Energieverbrauch für Kühlung beträgt bei zeitgemäßen Geräten etwa 6 kWh je m2 Gebäudenutzfläche und Jahr und ist im Energieverbrauchskennwert nicht enthalten. Verbrauchserfassung ­ Heizung und Warmwasser n Energiea nach § 7 Nr. 2 EEWä Die um 15 rmeG % verschärften eingehalten Anforderun . gswerte sind Anforderun gen nach § 7 Nr. 2 i. V. m. § Die Anfor 8 EEWärmeG derungswer te der EnEV sind um Primärener % verschärft. giebedarf Verschärfter Anforderun gswert: Transmissio nswärmeve kWh/(m 2 ·a) rlust H' Verschärfter T Anforderun gswert: W/(m 2 ·K) Vergleich swe 0 50 100 rte Endene 200 250 rgiebedarf 300 350 400 150 usweis: de ßnahmen 3) 218,4 3,6 na 40,5 0,0 0,0 3,6 Gesamt in kWh/(m 2 ·a) 17

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Das fordert die Energieeinsparverordnung Altbauten haben ein hohes Energieeinsparpotenzial. Aus diesem Grund enthält die Energieeinsparverordnung einerseits Nachrüstungsverpflichtungen und andererseits Mindestanforderungen bei Änderung an bestehenden Gebäuden. Jeder Hauseigentümer und Bauherr ist verantwortlich für deren Einhaltung. Beachten Sie: Verstöße gegen die Vorschriften und Regelungen der EnEV können nach § 8 der EnEV ordnungsrechtlich verfolgt und mit einer Geldbuße bis zu 50.000 geahndet werden (plus der Kosten für die Nacharbeiten, um die EnEV einzuhalten). Auch wenn der Gesetzgeber in der Praxis bisher weniger streng nachprüft, kann sich das zukünftig jederzeit ändern ­ man sollte es nicht darauf ankommen lassen. Wichtig: Ab 2009 müssen Fachunternehmen eine Unternehmererklärung abgeben, wenn die nachfolgend genannten Maßnahmen am Gebäude durchgeführt werden. Darin wird bestätigt, dass die Anforderungen der EnEV eingehalten werden. Der Bauherr oder Eigentümer muss die Erklärung mind. 5 Jahre aufbewahren, um sie auf Anfrage der zuständigen Behörde vorlegen zu können. Verschiedene Typen des Energieausweises Der Energieausweis kann als Bedarfsausweis oder als Verbrauchs ausweis ausgeführt werden. Während der Bedarfsausweis den energetischen Zustand auf der Grundlage von Bausubstanz und Heizungsanlage ermittelt, berücksichtigt der Verbrauchsausweis das Nutzerverhalten. Der Bedarfsausweis Beim Bedarfsausweis ermittelt ein ausstellungsberechtigter Experte (siehe Adressteil) den Energiebedarf gemäß fest ge leg ten Bewertungsverfahren. Er beurteilt den Gebäudezustand, insbesondere die Fenster, Decken und Außenwände. Außerdem werden die Qualität der Heizungsanlage und des Energieträgers (Öl, Gas, Holz, Solarenergie etc.) festgehalten. Aus den ermittelten Daten wird der Endenergiebedarf nach technischen Regeln berechnet. Der Endenergiebedarf eines Wohngebäudes gibt an, welche Energiemenge für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung jährlich benötigt wird. Anders als der Verbrauchsausweis enthält der Bedarfsausweis zusätzlich Angaben zum Primärenergiebedarf. In dieser Größe wird berücksichtigt, dass auch bei der Gewinnung und beim Transport des für das Gebäude eingesetzten Energieträgers Energie verbraucht wird. Beim Bedarfsausweis sind also der Gebäudezustand und die verwendeten Energiequellen entscheidend für die Beurteilung. Der Verbrauchsausweis Dagegen liegt dem Verbrauchs ausweis der Energieverbrauch der letzten drei Jahre zu Grunde. Je nach Nutzerverhalten fällt die errechnete Energieeffizienz besser oder schlechter aus. So kann sich bei einem Gebäude trotz ungenügender Wärmedämmung eine gute energetische Gesamtbewertung im Energieausweis ergeben, wenn das Gebäude sehr wenig genutzt wird. Um die Vergleichbarkeit des ermittelten Energieverbrauchs zu gewährleisten, wird das Berechnungsergebnis um einen Faktor bereinigt, der vom Klima am jeweiligen Gebäudestandort abhängig ist. Anderenfalls würden einzelne sehr kalte Winter mit hoSkala des Bedarfsausweises: Endenergiebedarf Endenergiebedarf CO2-Emissionen1) 56 gemäß den ENERGIE §§ 16 ff. Energiee insp AUSWEIS arverord nung (EnE Berechnet er Energiebed V) für Wohngeb äude Energiebed arf des Geb arf Endenerg äudes Musterstr. 123b Vorderhaus 2 iebedarf CO -Emis 2 sionen 1) 0 222 50 100 150 200 250 56 kWh/(m²·a) [kg/(m²·a)] 300 350 Foto: iStockphoto.com/Ridofranz Nachrüstungsverpflichtungen bei bestehenden Gebäuden Unabhängig davon, ob Maßnahmen an einem bestehenden Gebäude durchgeführt werden, müssen die baulichen und anlagentechnischen Nachrüstungsverpflichtungen der EnEV eingehalten werden (seit 1. Januar 2007 verpflichtend). Baul. Nachrüstungsverpflichtungen bei besteh. Gebäuden - Gilt für Wohngeb. und Nicht-Wohngeb. (mind. 4 Monate beheizt u. Innentemp. Ti 19°C) Dämmung begehbarer u. nicht begehbarer oberster Geschossdecken (z.B. Kehlbalkendecken) Eigentümer von Gebäuden müssen dafür sorgen, dass bisher ungedämmte oberste Geschossdecken beheizter Räume so gedämmt sind, dass der U-Wert der Geschossdecke von 0,24 W/(m²K) nicht überschritten wird. Dies gilt sowohl für nicht begehbare als auch ­ seit dem 31. Dezember 2011 ­ für begehbare oberste Geschossdecken. Endenergie Erdgas H Strom Energieträg er Anforderun rf "Gesamte gen gemä nergieeff ß EnEV 2) izienz" Primärener giebedarf Ist-Wert kWh/(m 2 ·a) Energetisch Anforderun e Qualität gswert der Gebä Ist-Wert udehülle kWh/(m 2 ·a) H'T W/(m 2 ·K) Sommerlich Anfor derungswer er Wärm eschutz (bei t Neubau) W/(m 2 ·K) eingehalten Primären 400 ergiebeda 250 kWh/(m²·a) bedarf Für Energ iebedarfsb erechnung verwendete en s Verfahren Verfahren nach DIN V 4108-6 und DIN V Verfahren 4701-10 nach DIN V 18599 Vereinfachu ngen nach § 9 Abs. 2 EnEV Jährlicher Endenergieb Heizung edarf in Warmwasse kWh/(m 2 ·a) für r 177,9 Hilfsgeräte 4) 0,0 Ersatzma Anforderun gen Pa ss iv ha M us FH Ne ub EF au H Ne ub EF H au gu e t m nerg od eti ern sc isie h rt D W urc oh hsc ng h M eb nit w FH äu t ese en de ntl erg ic eti h m sch EF o w H de nic ese en rn h ntl erg isie t ic eti rt h m sch od n ern ich isie t rt Erläuterun Ausnahmen: Die oben genannte bauliche Nachrüstungsverpflichtung gilt nicht für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem 1. Februar 2002 sind diese jedoch zu erfüllen (zusätzliche Regelungen beachten). Hinweis: Die oben genannte bauliche Nachrüstungsverpflichtung gilt als erfüllt, wenn das darüber liegende Dach entsprechend gedämmt ist. Gut, wenn sich Mieter und Vermieter einig sind. Oft ist die Höhe der Neben kosten Grund von rechtlichen Streitigkeiten. Hier schafft der Energieausweis von vorneherein Klarheit hinsichtlich der zu erwartenden Energiekosten. rter Randb . Die ausge N 1) Freiwill edingungen sverfahren zu, die wiesenen ige Angabe im Bedarfswer erlauben 4) Ggf. einschl 2) bei die angeg Einzelfall zu te sind spezif ießlich KühlunNeubau sowie bei Modern ebenen Werte g 5) EFH: ische Werte Einfamilienhäu isierung im Fall des nach der § 16 Abs. 1 ser, MFH: EnEV pro Satz 2 EnEV Mehrfamilienh 3) nur bei äuser Neubau im Falle der Anwend ung von § 7 Nr. 2 Erneuer bare-EnergienWärmegesetz Anforderungen bei Änderungen an bestehenden Gebäuden Abhängig davon, welche Maßnahmen an einem bestehenden Gebäude durchgeführt werden, müssen die U-Wert Anforderungen der EnEV bei Änderungen eingehalten werden (seit 1. Februar 2002 verpflichtend). Änderung von Außenbauteilen nach EnEV Bauteile Art der Maßnahmen (gilt nur für Bauteile, die beheizte oder gekühlte Räume gegen unbeheizte Räume oder Außenluft/Erdreich abgrenzen) Außenwände ersetzt, erstmalig eingebaut; außenseitige Bekleidungen/Verschalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht; Dämmschichten eingebaut; Außenputz erneuert (bei vorhandenem UWand > 0,9 W/m²K) Außenwände raumseitig gedämmt, z.B. Innendämmung (bei Fachwerk abweichend) Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster, Verglasungen Außenliegende Fenster, Fenstertüren ersetzt, erstmalig eingebaut Dachflächenfenster ersetzt, erstmalig eingebaut Verglasungen ersetzt Decken, Dächer, Dachschrägen und Flachdächer über beheizten Räumen Decke, Steildach ersetzt, erstmalig eingebaut; Dachhaut bzw. außenseitige Bekleidungen/Verschalungen ersetzt oder neu aufgebaut; innenseitige Bekleidungen aufgebracht oder erneuert; Dämmschichten eingebaut; an Wänden zum unbeheizten Dachraum zusätzliche Bekleidungen oder Dämmschichten eingebaut Flachdach ersetzt, erstmalig eingebaut; Dachhaut bzw. außenseitige Bekleidungen/ Verschalungen ersetzt oder neu aufgebaut; innenseitige Bekleidungen/Verschalungen aufgebracht oder erneuert; Dämmschichten eingebaut Decken und Wände gegen unbeheizte Räume/Erdreich oder Außenluft Wände gegen Erdreich außenseitige Bekleidungen/Verschalungen, Feuchtigkeitssperren/Drainagen angebracht oder erneuert; Deckenbekleidungen auf der Kaltseite (z.B. Kellerdecke) angebracht; Wände gegen unbeheizte Räume ersetzt, erstmalig eingebaut oder erneuert; Dämmschichten eingebaut Fußbodenaufbauten auf der beheizten Seite aufgebaut oder erneuert Decke nach unten an Außenluft erneuert Hinweis: Die oben angegebenen U-Werte der Energieeinsparverordnung 2009 müssen eingehalten werden: 1. bei Änderung von Außenbauteilen von mehr als 10% der gesamten, jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes. 2. bei Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um zusammenhängend mind. 15 und max. 50 m² Nutzfläche. hem Heizbedarf die Beurteilung des Gebäudes verfälschen. Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis? Der Bedarfsausweis ist vorgeschrieben für Neubauten sowie für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten (WE), die vor 1977 gebaut wurden. Bei allen nach 1977 errichteten Wohngebäuden und bei sanierten Wohn gebäuden, die mindestens der ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO, 1977) entsprechen, können die Eigentümer zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen. Der gemäß EnEV erstellte Energieausweis ist 10 Jahre lang gültig. Tipp: Der Bedarfsausweis ist in der Regel aussagekräftiger und damit eine verlässlichere Entscheidungsgrundlage für Modernisierungsmaßnahmen als der Verbrauchsausweis. Was kostet der Energieausweis? Staatlicherseits gibt es keine Vorgaben bezüglich des Preises für das Ausstellen eines Energieausweises. Beim generell günstigeren Verbrauchsausweis reichen die Angebote von 25Euro mit Online-Datenerfassung bis zu 100Euro bei persönlicher Beratung am Telefon. Wird ein Bedarfsausweis be nötigt, sind die Kosten aufgrund des umfangreicheren Datenmaterials höher. Kommt bei Wohngebäuden das einfache Verfahren ohne Begehung und Vergleichbar mit den Energie effizienz klassen bei Elektrogeräten: Eine einfache Farbskala zeigt auf einen Blick, ob ein Haus zu den ,,Energie sparern" (grün) oder zu den ,,Energiefressern" (rot) zählt. (EFH = Einfamilienhaus, MFH = Mehrfamilienhaus) U-Wert 2009 0,24 U-Wert 2012* 0,17­0,22 Außenwände 0,35 1,30 1,40 1,10 0,24 0,25 ­0,32 0,91­1,17 0,98­1,26 0,77­0,99 0,17­0,22 0,20 0,14­0,18 0 50 100 150 200 250 300 350 400 0,50 0,24 0,35­0,45 0,17­0,22 *voraussichtlich ab 2013 ba EF u H gu en e t m rg od eti er sch ni sie rt Du W rch oh sc ng hn eb itt M äu FH de we e se ne nt rg lic eti h m sc EF od h ni er ch we H e ni t se ne sie nt rg rt lic eti h m sc h od ni er ch ni t sie rt ha Ne u Pa s FH M EF H Ne u siv ba u 0,30 0,21­0,27 us CO2-Emissionen1) [kg/(m²·a)] Skala des Verbrauchsausweises: 56 [kg/(m²·a)] Dieses Gebäude * U-Werte 2012: Derzeit gibt es noch keine offiziellen Vorschlagswerte für die EnEV 2012. Längere Zeit war eine Verschärfung der U-Werte um ca. 30% im Gespräch, neuerdings geht man von einer geringeren Verschärfung im einstelligen Prozentbereich aus, die bei 5­7% liegen könnte. Die angegebenen Werte (gelbe Felder) beziehen sich auf eine Verschärfung um 10% bzw. 30%. 0 50 100 222 0 150 50 200 100 250 kWh/(m²·a) * 200 300 350 222 kWh/(m²·a) 203 350 400 0 50 100 150 200 kWh/(m²·a) * 150 250 400 300 250 300 350 400 Quelle: URSA EnEV kompakt 16 ... der Natur zuliebe Primärenergiebedarf "Gesamtenergieeffizienz" Primärenergiebedarf "Gesamtenergieeffizienz" 250 kWh/(m²·a) * 250 kWh/(m²·a) Abbildunge Die Energ ieeinsparve unterschied rordn lichen Ergeb ung lässt für die keine Rücks Berechnung chlüsse auf nissen führen könne des Quadratme n. Insbesonder Energiebedarfs den tatsäc ter Gebäu zwei e wegen denutzfläch hlichen Energieverb standardisie alternative Berechnung e (A ). rauch gen zum Berechnun gsverfahr en 5) Energieverbrauch für Warmwasser: enthalten nicht enthalten * Energiemenge in Kilowattstunden pro m² Wohnfläche pro Jahr Das Gebäude wird auch gekühlt; der typische Energieverbrauch für Kühlung beträgt bei zeitgemäßen Geräten etwa 6 kWh je m2 Gebäudenutzfläche und Jahr und ist im Energieverbrauchskennwert nicht enthalten. Verbrauchserfassung ­ Heizung und Warmwasser n Energiea nach § 7 Nr. 2 EEWä Die um 15 rmeG % verschärften eingehalten Anforderun . gswerte sind Anforderun gen nach § 7 Nr. 2 i. V. m. § Die Anfor 8 EEWärmeG derungswer te der EnEV sind um Primärener % verschärft. giebedarf Verschärfter Anforderun gswert: Transmissio nswärmeve kWh/(m 2 ·a) rlust H' Verschärfter T Anforderun gswert: W/(m 2 ·K) Vergleich swe 0 50 100 rte Endene 200 250 rgiebedarf 300 350 400 150 usweis: de ßnahmen 3) 218,4 3,6 na 40,5 0,0 0,0 3,6 Gesamt in kWh/(m 2 ·a) 17

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Vermessung vor Ort zur Anwendung, liegen die Preise zwischen 80Euro und 250Euro. Im Fall des ausführlichen Verfahrens mit Begehung und Vermessung muss bei großen Wohngebäuden mit bis zu 1.000Euro gerechnet werden. Für Nicht-Wohngebäude sind aufwändigere Methoden zur Ermitt lung und Berechnung vorgeschrieben und der Preis für den Energieausweis hängt somit vor allem von der Größe des Gebäudes ab. Das energetische Gutachten Wo der Energieausweis erste Hinweise auf sinnvolle Maßnahmen gibt, enthält ein energetisches Gutachten ausführliche Wirtschaftlichkeitsrechnungen für verschiedene Modernisierungsvarianten. Das Gutachten wird von einem unabhängigen, vom BAFA zertifizierten Energieberater erstellt ­ Eigentümer können sich also darauf verlassen, objektiv beraten zu werden. Welche Maßnahmen anschließend umgesetzt werden, liegt ausschließlich in der Hand des Bauherrn. Da das Gutachten dieselben Angaben enthält wie der Bedarfsausweis, kann es den Energiepass ersetzen. Es ist zudem Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln etwa bei der KfW und wird selbst durch das BAFA bezuschusst. Wo gibt es den Energieausweis? Der Energieausweis wird nicht von staatlichen Stellen erstellt. Der Gebäudeeigentümer sollte sich daher frühzeitig an einen Fachmann wenden, der die notwendigen Daten zusammenträgt und den Energiepass ausfertigt. Ausstellungsberechtigt sind vor allem Architekten, Ingenieure, Techniker, Handwerker und Energieberater, die die in der Energieeinsparverordnung genannten Voraussetzungen erfüllen. Tipp: Auf der Website www.energie-effizienz -experten.de der Deutschen Energie-Agentur (dena) können Interessenten einen Pass aussteller in ihrer Nähe finden. Vorsicht Falle: Energie ausweis zum Dumpingpreis Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) warnt vor Billig angeboten für Energieausweise. ,,Energieausweis nur 25 Euro": So oder ähnlich bewerben einzelne Firmen die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude. Die Eigentümer müssen lediglich einen Internet-Fragebogen über den Energieverbrauch der letzten drei Jahre ausfüllen und wenig später liegt der fertige ,,Energie ausweis" in ihrem Briefkasten. Kein Vor-Ort-Termin, kein großer Aufwand ­ allerdings häufig auch kein gültiger Energieausweis. Der Energieausweis zum Dumpingpreis erweist sich oft als eine Mogelpackung. Wird ein unvollständiger Ausweis vorgelegt, kann dies mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. ,,Der Eigentümer sollte die Qualität und die Gültigkeit des angebotenen Energieausweises vor der Beauftragung prüfen. Die dena empfiehlt den bedarfsorientierten Energieausweis" betont denaGeschäftsführer Stephan Kohler. Folgende Kriterien helfen, Angebote zu beurteilen: Modernisierungsempfehlungen Sind Modernisierungsempfehlungen nicht möglich, ist der Aussteller des Energieausweises verpflichtet, dies dem Eigentümer mitzuteilen. Sind kostengünstige Verbesserungsmaßnahmen möglich, müssen sie kurz beschrieben und dem Energieausweis beigefügt werden. Aufnahme der Gebäudedaten Die Gebäudemaße und der Energieverbrauch dürfen vom Eigentümer zwar selbst erhoben und an den Energieausweis-Aussteller übermittelt werden. Allerdings ist der Aussteller gesetzlich verpflichtet zu überprüfen, ob diese Angaben plausibel sind. Bei der Übermitt lung der Daten über ein Internetformular kann diese Prüfung ohne Rücksprache kaum gewährleistet werden. Die Gefahr, dass fehlerhafte Daten zu Grunde gelegt werden, ist in diesem Fall sehr hoch. Die dena empfiehlt grundsätzlich eine Vor-Ort-Begehung durch den Aussteller vor der Erstellung des Energieausweises. Auf diese Weise können die Gebäudedaten und der bauliche Zustand des Gebäudes angemessen erfasst und die Modernisierungsempfehlungen präzise ermittelt werden. Je gründlicher die Datenerfassung, desto besser die Qualität und die Aussagekraft des Energieausweises. Weitere detaillierte Informationen dazu finden Verbraucher un ter www.dena-energieausweis.de . Kurz & bündig Wer ist die dena? Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energie systeme. Ziel der dena ist es, dass Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und eingesetzt wird ­ national und international. Dafür kooperiert die dena mit Ak teuren aus Politik, Wirtschaft und G esellschaft. Die Ge sellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. Die dena im Internet www.dena.de www.zukunft-haus.info www.energie-effizienz-experten.de Unter diesen Internetadressen sind praxisnahe Ratschläge und Informationsbroschüren, eine Datenbank mit Energie beratern vor Ort, Informa tionen zur Förderung energie effizienter Sanierungen und die kostenlose dena-EnergieHotline sowie eine Übersicht regionaler Veranstaltungen der dena zu finden. Das Gütesiegel ,,Effizienzhaus" der dena erhalten nur sanierte und neue Wohnhäuser, deren Energieverbrauch besonders gering ist. Die dena hat dazu ein qualitäts gesichertes Prüfverfahren entwickelt, welches die Vergleichbarkeit gewährleistet. Eine echte Entscheidungshilfe für Mieter, Käufer und Eigentümer. Informationen online Die EnEV in der Praxis EnEV-online www.enev-online.de Foto: dena Die EnEV 2012: das Jahr 2021 im Blick In 2010 trat eine neue europäische Richtlinie für energieeffiziente Gebäude in Kraft. Sie erlaubt ab 2021 nur noch Neubauten gemäß dem Passivhaus- oder dem NullenergieStandard. Mit der EnEV 2012 werden die gesetzlichen Vorgaben so verändert, dass diese Ziele erreicht werden können. Die Novelle der EnEV 2009 wird aber auch durch die Energiewende der Bundesregierung erforderlich. Und schließlich muss berücksichtigt werden, dass seit der Wärmeschutzverordnung 1977 eine Vielzahl von Innovationen ermöglicht hat, noch energiesparender zu bauen, als es der Gesetzgeber jeweils gefordert hat. Was wird sich ändern? Im Oktober 2012 ist der Entwurf der EnEV 2012 zwar noch nicht veröffentlicht, aber das Energiekonzept der Bundesregierung und die Vorgaben der EU-Richtlinie lassen doch Aussagen über den wahr schein lichen Inhalt zu. Eigentümer und Bauherren dürfen sich darauf verlassen, dass bei der eventuellen Verschärfung der einzuhaltenden Werte nur wirtschaftlich realisierbare Maßnahmen gefordert werden dürfen. Dies ist durch das Energie einsparungsgesetz gesichert (Wirtschaftlichkeitsgebot). Die Anforderungen der EU-Richtlinie umfassen im Wesentlichen das Bauen nach dem Niedrigstenergie-Standard sowie den bevorzugten Einsatz alternativer Energietechnik, wo es technisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Bundesregierung strebt an, dass ab 2020 Neubauten nur noch klima neutral errichtet werden und der Primärenergiebedarf im Gebäudebestand bis 2050 um 80 Prozent reduziert wird. Zeitplan zur Einführung Bis zum 9. Juli 2012, so schreibt es die EURichtlinie vor, hatte Deutschland Zeit, die nationalen Umsetzungsregelungen zu erlassen, also auch die Neufassung der EnEV. Es schließt sich ein Übergangszeitraum von sechs Monaten an, bis die rechtlichen Vorgaben angewendet werden müssen. Es ist also davon auszugehen, dass der Gesetzgeber handelt und die EnEV 2012 spätestens im Januar 2013 in Kraft treten wird. Ausführliches Internet-Fachportal zur EnEV und zum Energie ausweis für Gebäude, das auch stets aktuelle Informationen zur EnEV 2012 enthält. co2online ­ ein Netzwerk für den Klimaschutz www.co2online.de Informationen rund um das Energiesparen beim Projektträger der vom Bundes umweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne. Kompetenzzentrum der Initiative ,,kostengünstig, qualitätsbewusst Bauen" www.kompetenzzentrum-iemb.de Ratgeberportal für Haus- und Selbstbauer. Brancheninitiative Energie-Fachberater.de www.energie-fachberater.de Die Brancheninitiative ,,Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel" wurde im Oktober 2005 gegründet und wird getragen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB). Hersteller www.knaufinsulation.de www.rockwool.de www.ursa.de Die dena stellt viele Informationsbroschüren mit einer breiten Themenvielfalt zur Verfügung. Am Gütesiegel der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) kann man erkennen, ob ein Energieausweis verlässlich ist. Die Anforderungen an die Qualifikation der Aussteller sowie an das Vorgehen bei der Erstellung gehen deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Gütesiegel bekommen nur Energieausweise, die auf Basis einer technischen Analyse des Gebäudes (Bedarfsausweis) ausgestellt werden. Qualitätskontrollen stellen die Richtigkeit sicher. 18 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 19 Quelle: dena

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    Der Energieausweis und die EnEV 2009 Der Energieausweis und die EnEV 2009 Vermessung vor Ort zur Anwendung, liegen die Preise zwischen 80Euro und 250Euro. Im Fall des ausführlichen Verfahrens mit Begehung und Vermessung muss bei großen Wohngebäuden mit bis zu 1.000Euro gerechnet werden. Für Nicht-Wohngebäude sind aufwändigere Methoden zur Ermitt lung und Berechnung vorgeschrieben und der Preis für den Energieausweis hängt somit vor allem von der Größe des Gebäudes ab. Das energetische Gutachten Wo der Energieausweis erste Hinweise auf sinnvolle Maßnahmen gibt, enthält ein energetisches Gutachten ausführliche Wirtschaftlichkeitsrechnungen für verschiedene Modernisierungsvarianten. Das Gutachten wird von einem unabhängigen, vom BAFA zertifizierten Energieberater erstellt ­ Eigentümer können sich also darauf verlassen, objektiv beraten zu werden. Welche Maßnahmen anschließend umgesetzt werden, liegt ausschließlich in der Hand des Bauherrn. Da das Gutachten dieselben Angaben enthält wie der Bedarfsausweis, kann es den Energiepass ersetzen. Es ist zudem Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln etwa bei der KfW und wird selbst durch das BAFA bezuschusst. Wo gibt es den Energieausweis? Der Energieausweis wird nicht von staatlichen Stellen erstellt. Der Gebäudeeigentümer sollte sich daher frühzeitig an einen Fachmann wenden, der die notwendigen Daten zusammenträgt und den Energiepass ausfertigt. Ausstellungsberechtigt sind vor allem Architekten, Ingenieure, Techniker, Handwerker und Energieberater, die die in der Energieeinsparverordnung genannten Voraussetzungen erfüllen. Tipp: Auf der Website www.energie-effizienz -experten.de der Deutschen Energie-Agentur (dena) können Interessenten einen Pass aussteller in ihrer Nähe finden. Vorsicht Falle: Energie ausweis zum Dumpingpreis Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) warnt vor Billig angeboten für Energieausweise. ,,Energieausweis nur 25 Euro": So oder ähnlich bewerben einzelne Firmen die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude. Die Eigentümer müssen lediglich einen Internet-Fragebogen über den Energieverbrauch der letzten drei Jahre ausfüllen und wenig später liegt der fertige ,,Energie ausweis" in ihrem Briefkasten. Kein Vor-Ort-Termin, kein großer Aufwand ­ allerdings häufig auch kein gültiger Energieausweis. Der Energieausweis zum Dumpingpreis erweist sich oft als eine Mogelpackung. Wird ein unvollständiger Ausweis vorgelegt, kann dies mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. ,,Der Eigentümer sollte die Qualität und die Gültigkeit des angebotenen Energieausweises vor der Beauftragung prüfen. Die dena empfiehlt den bedarfsorientierten Energieausweis" betont denaGeschäftsführer Stephan Kohler. Folgende Kriterien helfen, Angebote zu beurteilen: Modernisierungsempfehlungen Sind Modernisierungsempfehlungen nicht möglich, ist der Aussteller des Energieausweises verpflichtet, dies dem Eigentümer mitzuteilen. Sind kostengünstige Verbesserungsmaßnahmen möglich, müssen sie kurz beschrieben und dem Energieausweis beigefügt werden. Aufnahme der Gebäudedaten Die Gebäudemaße und der Energieverbrauch dürfen vom Eigentümer zwar selbst erhoben und an den Energieausweis-Aussteller übermittelt werden. Allerdings ist der Aussteller gesetzlich verpflichtet zu überprüfen, ob diese Angaben plausibel sind. Bei der Übermitt lung der Daten über ein Internetformular kann diese Prüfung ohne Rücksprache kaum gewährleistet werden. Die Gefahr, dass fehlerhafte Daten zu Grunde gelegt werden, ist in diesem Fall sehr hoch. Die dena empfiehlt grundsätzlich eine Vor-Ort-Begehung durch den Aussteller vor der Erstellung des Energieausweises. Auf diese Weise können die Gebäudedaten und der bauliche Zustand des Gebäudes angemessen erfasst und die Modernisierungsempfehlungen präzise ermittelt werden. Je gründlicher die Datenerfassung, desto besser die Qualität und die Aussagekraft des Energieausweises. Weitere detaillierte Informationen dazu finden Verbraucher un ter www.dena-energieausweis.de . Kurz & bündig Wer ist die dena? Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energie systeme. Ziel der dena ist es, dass Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und eingesetzt wird ­ national und international. Dafür kooperiert die dena mit Ak teuren aus Politik, Wirtschaft und G esellschaft. Die Ge sellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. Die dena im Internet www.dena.de www.zukunft-haus.info www.energie-effizienz-experten.de Unter diesen Internetadressen sind praxisnahe Ratschläge und Informationsbroschüren, eine Datenbank mit Energie beratern vor Ort, Informa tionen zur Förderung energie effizienter Sanierungen und die kostenlose dena-EnergieHotline sowie eine Übersicht regionaler Veranstaltungen der dena zu finden. Das Gütesiegel ,,Effizienzhaus" der dena erhalten nur sanierte und neue Wohnhäuser, deren Energieverbrauch besonders gering ist. Die dena hat dazu ein qualitäts gesichertes Prüfverfahren entwickelt, welches die Vergleichbarkeit gewährleistet. Eine echte Entscheidungshilfe für Mieter, Käufer und Eigentümer. Informationen online Die EnEV in der Praxis EnEV-online www.enev-online.de Foto: dena Die EnEV 2012: das Jahr 2021 im Blick In 2010 trat eine neue europäische Richtlinie für energieeffiziente Gebäude in Kraft. Sie erlaubt ab 2021 nur noch Neubauten gemäß dem Passivhaus- oder dem NullenergieStandard. Mit der EnEV 2012 werden die gesetzlichen Vorgaben so verändert, dass diese Ziele erreicht werden können. Die Novelle der EnEV 2009 wird aber auch durch die Energiewende der Bundesregierung erforderlich. Und schließlich muss berücksichtigt werden, dass seit der Wärmeschutzverordnung 1977 eine Vielzahl von Innovationen ermöglicht hat, noch energiesparender zu bauen, als es der Gesetzgeber jeweils gefordert hat. Was wird sich ändern? Im Oktober 2012 ist der Entwurf der EnEV 2012 zwar noch nicht veröffentlicht, aber das Energiekonzept der Bundesregierung und die Vorgaben der EU-Richtlinie lassen doch Aussagen über den wahr schein lichen Inhalt zu. Eigentümer und Bauherren dürfen sich darauf verlassen, dass bei der eventuellen Verschärfung der einzuhaltenden Werte nur wirtschaftlich realisierbare Maßnahmen gefordert werden dürfen. Dies ist durch das Energie einsparungsgesetz gesichert (Wirtschaftlichkeitsgebot). Die Anforderungen der EU-Richtlinie umfassen im Wesentlichen das Bauen nach dem Niedrigstenergie-Standard sowie den bevorzugten Einsatz alternativer Energietechnik, wo es technisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Bundesregierung strebt an, dass ab 2020 Neubauten nur noch klima neutral errichtet werden und der Primärenergiebedarf im Gebäudebestand bis 2050 um 80 Prozent reduziert wird. Zeitplan zur Einführung Bis zum 9. Juli 2012, so schreibt es die EURichtlinie vor, hatte Deutschland Zeit, die nationalen Umsetzungsregelungen zu erlassen, also auch die Neufassung der EnEV. Es schließt sich ein Übergangszeitraum von sechs Monaten an, bis die rechtlichen Vorgaben angewendet werden müssen. Es ist also davon auszugehen, dass der Gesetzgeber handelt und die EnEV 2012 spätestens im Januar 2013 in Kraft treten wird. Ausführliches Internet-Fachportal zur EnEV und zum Energie ausweis für Gebäude, das auch stets aktuelle Informationen zur EnEV 2012 enthält. co2online ­ ein Netzwerk für den Klimaschutz www.co2online.de Informationen rund um das Energiesparen beim Projektträger der vom Bundes umweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne. Kompetenzzentrum der Initiative ,,kostengünstig, qualitätsbewusst Bauen" www.kompetenzzentrum-iemb.de Ratgeberportal für Haus- und Selbstbauer. Brancheninitiative Energie-Fachberater.de www.energie-fachberater.de Die Brancheninitiative ,,Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel" wurde im Oktober 2005 gegründet und wird getragen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB). Hersteller www.knaufinsulation.de www.rockwool.de www.ursa.de Die dena stellt viele Informationsbroschüren mit einer breiten Themenvielfalt zur Verfügung. Am Gütesiegel der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) kann man erkennen, ob ein Energieausweis verlässlich ist. Die Anforderungen an die Qualifikation der Aussteller sowie an das Vorgehen bei der Erstellung gehen deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Gütesiegel bekommen nur Energieausweise, die auf Basis einer technischen Analyse des Gebäudes (Bedarfsausweis) ausgestellt werden. Qualitätskontrollen stellen die Richtigkeit sicher. 18 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 19 Quelle: dena

  • Energiesparratgeber
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    Energieberatung Energieberatung Erfahrung und Expertenwissen für Ihr Sanierungsvorhaben Mit einer Energieberatung erhalten Eigentümer Zugriff auf aktuelles Wissen zu Technologien, Gesetzen und Fördermöglichkeiten und profitieren von den Erfahrungen des Energieberaters aus ähnlichen Projekten. Nach der gründlichen Bestandsaufnahme durch den Energieberater wissen Eigentümer genau, wo die energetischen Schwachstellen ihres Hauses liegen und wie hoch das Einsparpotenzial ist. Außerdem können sie aus dem Maßnahmenkatalog ableiten, welche Sanierungsarbeiten notwendig sind und in welcher Abfolge sie durchgeführt werden sollten. Ziel der Empfehlungen der Energieberatung ist es stets, das Kosten-/Nutzen-Verhältnis, also die Relation von Energieeinsparungen zu Investitionen, auf lange Sicht zu optimieren. Bei Bestandsgebäuden ergibt die Energie beratung sehr häufig die Empfehlung, zuerst die Wärmedämmung des Hauses vom Keller bis zum Dachgeschoss zu verbessern. Dies kann relativ schnell und kostengünstig geschehen, indem die oberste Geschossdecke (also der Fußboden des Dachs), die Kellerdecke, die Heizkörpernischen und Rollladenkästen sowie die Heizungs- und Wasserleitungen gedämmt werden. Die Dämmung der Dachschrägen, der Fassade und der Kellerwände (Perimeterdämmung) ist zeitaufwändiger und kostenintensiver. Diese Maßnahmen sollten mit dem Austausch der Fenster, Dach fenster und Haustüren verbunden werden, da dann die nötigen Bauteilanschlüsse leichter auszuführen sind. Falls die Be ratung ergibt, dass die Heizungsanlage ersetzt werden soll, ist es sinnvoll, den Einsatz regenerativer Energiequellen wie z.B. Sonnen energie oder Holzpellets in Be tracht zu ziehen. Information und Beratung Energieberatung der Verbraucherzentralen Initialberatung: max. 5,00 Euro; Service-Telefonnummer für eine telefonische Kurzberatung und Terminvereinbarung: 09001 - ENERGIE* /- 363 74 43* www.verbraucherzentrale -energieberatung.de Vor-Ort-Energieberatung des BAFA Das Bundes ministeriums für Wirtschaft (BAFA) bezuschusst** die Erstellung eines Energetischen Gutachtens bei Ein-/Zweifamilienhäusern mit bis zu 400 (max. 50%). Die Durchführung einer Stromsparberatung sowie eine Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN 13829 (Blower-Door-Test), wahlweise Thermografie aufnahmen, können zusätzlich gefördert werden. www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung * 0,14 /Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer ** Stand: 01.07.2012 Foto: iStockphoto.com/Troels Graugaard Klare Fakten erleichtern die Planung Energieberatung: damit energetisch Sanieren auch wirtschaftlich Sinn macht Wer modernisiert, möchte Energiekosten sparen und den Wohnkomfort verbessern. Für eine optimale Planung sollte man genau wissen, welche Maßnahmen ausgehend vom Ist-Zustand der Immobilie sinnvoll sind. Was werden sie kosten und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Fördermittel beantragen zu können? All diese Fragen klärt eine Beratung durch einen BAFA-zertifizierten Energieberater. Für diese professionelle Beratungsleistung ist mit Kosten ab ca. 600 zu rechnen. Nach einer Bestandsaufnahme, gegebenenfalls unter Einsatz von thermografischen Aufnahmen oder einem Blower-Door-Test, erfolgt die Wirtschaftlichkeitsanalyse. Abschließend erhält der Eigentümer einen detaillierten Beratungsbericht mit Handlungsempfehlungen für die Modernisierung. Dabei berücksichtigt der Energieberater, dass nicht jedes Budget eine Komplettsanierung in einem Schritt zulässt, aber auch, dass für die Förderung durch Bund, Länder oder Kommunen bestimmte Mindestanforderungen erfüllt sein müssen. Eigentümer können mithilfe dieser Informationen frühzeitig, genau und ganzheitlich die einzelnen Phasen ihres Vorhabens planen und dabei Kosten, Einsparungen und Amortisations zeiträume fundiert abschätzen. Die 7 größten Fehler... ... die Sie beim Energiesparen ein Vermögen kosten werden, wenn Sie sie nicht beachten! *Jetzt* *Jetzt* GRATIS GRATIS anmelden! anmelden! Als ersten Schritt können sich Eigentümer zunächst an die Energieberatung der Verbraucherzentralen wenden, die aufgrund der Förderung höchstens fünf Euro kostet. Diese sogenannte Initialberatung kann eine sinnvolle Voraussetzung für die Förderung einer VorOrt-Beratung durch einen vom BAFA zugelassenen, speziell ausgebildeten Energieberater sein. 20 ... der Natur zuliebe QR-Code scannen oder auf der Homepage downloaden www.klp-ag.de/video GRATIS! Videokurs

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    Energieberatung Energieberatung Erfahrung und Expertenwissen für Ihr Sanierungsvorhaben Mit einer Energieberatung erhalten Eigentümer Zugriff auf aktuelles Wissen zu Technologien, Gesetzen und Fördermöglichkeiten und profitieren von den Erfahrungen des Energieberaters aus ähnlichen Projekten. Nach der gründlichen Bestandsaufnahme durch den Energieberater wissen Eigentümer genau, wo die energetischen Schwachstellen ihres Hauses liegen und wie hoch das Einsparpotenzial ist. Außerdem können sie aus dem Maßnahmenkatalog ableiten, welche Sanierungsarbeiten notwendig sind und in welcher Abfolge sie durchgeführt werden sollten. Ziel der Empfehlungen der Energieberatung ist es stets, das Kosten-/Nutzen-Verhältnis, also die Relation von Energieeinsparungen zu Investitionen, auf lange Sicht zu optimieren. Bei Bestandsgebäuden ergibt die Energie beratung sehr häufig die Empfehlung, zuerst die Wärmedämmung des Hauses vom Keller bis zum Dachgeschoss zu verbessern. Dies kann relativ schnell und kostengünstig geschehen, indem die oberste Geschossdecke (also der Fußboden des Dachs), die Kellerdecke, die Heizkörpernischen und Rollladenkästen sowie die Heizungs- und Wasserleitungen gedämmt werden. Die Dämmung der Dachschrägen, der Fassade und der Kellerwände (Perimeterdämmung) ist zeitaufwändiger und kostenintensiver. Diese Maßnahmen sollten mit dem Austausch der Fenster, Dach fenster und Haustüren verbunden werden, da dann die nötigen Bauteilanschlüsse leichter auszuführen sind. Falls die Be ratung ergibt, dass die Heizungsanlage ersetzt werden soll, ist es sinnvoll, den Einsatz regenerativer Energiequellen wie z.B. Sonnen energie oder Holzpellets in Be tracht zu ziehen. Information und Beratung Energieberatung der Verbraucherzentralen Initialberatung: max. 5,00 Euro; Service-Telefonnummer für eine telefonische Kurzberatung und Terminvereinbarung: 09001 - ENERGIE* /- 363 74 43* www.verbraucherzentrale -energieberatung.de Vor-Ort-Energieberatung des BAFA Das Bundes ministeriums für Wirtschaft (BAFA) bezuschusst** die Erstellung eines Energetischen Gutachtens bei Ein-/Zweifamilienhäusern mit bis zu 400 (max. 50%). Die Durchführung einer Stromsparberatung sowie eine Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN 13829 (Blower-Door-Test), wahlweise Thermografie aufnahmen, können zusätzlich gefördert werden. www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung * 0,14 /Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer ** Stand: 01.07.2012 Foto: iStockphoto.com/Troels Graugaard Klare Fakten erleichtern die Planung Energieberatung: damit energetisch Sanieren auch wirtschaftlich Sinn macht Wer modernisiert, möchte Energiekosten sparen und den Wohnkomfort verbessern. Für eine optimale Planung sollte man genau wissen, welche Maßnahmen ausgehend vom Ist-Zustand der Immobilie sinnvoll sind. Was werden sie kosten und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Fördermittel beantragen zu können? All diese Fragen klärt eine Beratung durch einen BAFA-zertifizierten Energieberater. Für diese professionelle Beratungsleistung ist mit Kosten ab ca. 600 zu rechnen. Nach einer Bestandsaufnahme, gegebenenfalls unter Einsatz von thermografischen Aufnahmen oder einem Blower-Door-Test, erfolgt die Wirtschaftlichkeitsanalyse. Abschließend erhält der Eigentümer einen detaillierten Beratungsbericht mit Handlungsempfehlungen für die Modernisierung. Dabei berücksichtigt der Energieberater, dass nicht jedes Budget eine Komplettsanierung in einem Schritt zulässt, aber auch, dass für die Förderung durch Bund, Länder oder Kommunen bestimmte Mindestanforderungen erfüllt sein müssen. Eigentümer können mithilfe dieser Informationen frühzeitig, genau und ganzheitlich die einzelnen Phasen ihres Vorhabens planen und dabei Kosten, Einsparungen und Amortisations zeiträume fundiert abschätzen. Die 7 größten Fehler... ... die Sie beim Energiesparen ein Vermögen kosten werden, wenn Sie sie nicht beachten! *Jetzt* *Jetzt* GRATIS GRATIS anmelden! anmelden! Als ersten Schritt können sich Eigentümer zunächst an die Energieberatung der Verbraucherzentralen wenden, die aufgrund der Förderung höchstens fünf Euro kostet. Diese sogenannte Initialberatung kann eine sinnvolle Voraussetzung für die Förderung einer VorOrt-Beratung durch einen vom BAFA zugelassenen, speziell ausgebildeten Energieberater sein. 20 ... der Natur zuliebe QR-Code scannen oder auf der Homepage downloaden www.klp-ag.de/video GRATIS! Videokurs

  • Energiesparratgeber
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    Energieberatung Das Energiesparprogramm rund ums Haus Mit dem Energiesparprogramm von in 4 Schritten von 0 auf 100 in Sachen Energie sparen einsetzen ­ und energie bewusstem Nutzer verhalten, wie sinnvollem Heizen und Lüften, die Energiekosten gesenkt werden können. Brandschutz Sollte aufgrund der baulichen Gegebenheiten bei der Wärmedämmung der Brandschutz ein Thema sein, ist auch hier der Energieberater der richtige Ansprechpartner. Er kennt das Verhalten der verschiedenen Baustoffe im Brandfall, kann passende Empfehlungen für die Bauausführung aussprechen und wird während der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen bzw. bei der Bauabnahme die Anforderungen des Eigentümers berücksichtigen. Ist-Zustand genauer ermitteln Bei Bedarf wird der Energieberater als eines von mehreren möglichen unterstützenden Verfahren eine thermografische Untersuchung und eventuell auch eine Luftdichtigkeitsmessung nach DIN 13829 empfehlen. Beide Verfahren können ebenfalls vom BAFA gefördert werden. Die dafür hinzugezogenen Experten müssen die vom BAFA geforderte Sachkenntnis besitzen. Die Thermografie liefert anschauliche Bilder, auf denen die energetischen Schwachstellen und Wärmebrücken meist als gelb-rote Bereiche zu erkennen sind. Wichtig ist jedoch, die Aufnahmen richtig zu deuten, um die geeigneten Maßnahmen ableiten zu können. Aussagekräftige Bilder erhält man nur bei großen Unterschieden zwischen der Innen- und der Außentemperatur, deshalb sollte die Thermografie vorzugsweise in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden. Die Luftdichtigkeitsprüfung (BlowerDoor-Test) simuliert eine gleichbleibende Windlast auf das Gebäude. Ziel ist es, Leckagen in der Außenhülle aufzuspüren, durch die beheizte oder gekühlte Raumluft un kontrol liert entweicht und somit unnöti ge Energiekosten verursacht. Die Energieberatung zeigt außerdem auf, wie mit kleineren Sofortmaßnahmen ­ Heizkörpernischen dämmen, Fenster und Türen abdichten, energiesparende Elektro geräte Schritt 1: Kostenlose Be ratung bei Ihnen zu Hause mit dem EnergieCheck · Kostenlos und unverbindlich · Bitte beachten Sie: Der EnergieCheck ist kein offizieller Energieausweis/Energiepass! · Er dient nur zur Information und als Grundlage für die weitere Vorgehensweise Vo rn am e nu m m er E-M ail Ha us gie er En Hau k ec Ch m tü igen na m e oh nW na es dr Or t M ob iln um m er st Po ah leitz An t r Au oc fst ku ng er Or l woh Be ne r Ba ujah ) se Na ch se Stra ße Po stle ah itz l um m er ts, bjek d en ch wei ab er m m nu us Ha r An ba za hl n Blic f eine se au bnis Erge Foto: fotolia.com/Ingo Bartussek e ich d di ließl r. n un ssch rate lle te t au be be hs en gie ho tac di er hw Er En e er s Gu en Sc ss. ten Di t. eine lung en pa nn de ch gie en ng ge tis er erka ge rw ellu n Re er / En an st n ve Er nnte en eis tlich ke e die sw aa ec r di gena er gieau n st Zw fü ne en eise oben s üb er rn us r En rch ei e te lsw hl di in ie äc fsc lle du nfl zu isp ss er Au zie tes s ujah oh be Ob offi au Ba W ßlich , , da n Sie in erich nh lie eise seite ng lte ke sb mte ilie sa us m izu ha ist ng ssch ensw ck r Ge He Rü se s er ck tu 2 Fa s Ha d au eh r as ck -Che Bera de 1­ un Vorg f de he en en mw au elt er -C gie rtng ar eh ame nd tere W ich habe am in Ihrem Haus einen kostenlosen Energie-Check durchgeführt. ist m gie er r-O Vorn üb s ha wei chrift leitu fre tü Enereser Enen Vo os hr ngs Dabei haben wir gemeinsam einen vorläufi kWh /ch m² / a ermittelt. h be e ters er gen Energiekennwert von es r Ro lic r di Un tu s igen en s. Di ichtig snumm dg au fü os er se pfl se indlich Hau ülle g de izt Er ch rtr dies iner au en W izt eh un he es m he rg n ve n it se ud Hauverb nh kost m t be be lle bä de en m Dä er , w t en d un s Woh nes r Ge Das entspricht einer Einteilung Ihrer Immobilie in die Energieeffizienzklasse . Ke nich eise Dach ail n w en tig izt r d un re ei ntüme ilw E-M te egeb bestä /a) 50 he fü sen e Ih gung te cke r useige n Da terg zer ssde ll be se Hang en enlo klass tra h /m 1 Immobilie ist um das vo Der energetische Zustand Ihrer fache schlechter als Gescho elte wei besit ist. izu was on kost zienz Bean icht and rste itt n m kW e ers He e enw us Obe m itt me ati es ar de energetische Neubaustandard. ik di Auß Ort der in WNachna ngsüb t er Dr te Ha stan hn rm diesergieeffifür cke hl) ch ec be za (entspricht fo er Wertu r Or iligte führ er nt au Kellerde 0 100 kWh / m² / a). ds En Basis nv In ührung br nga ilnumm d vo bete ge n ei lle lage de s 10 er wan Mob Fenster an sv An uf äudehü Straße t (A tige rchf eren d al n un un en ihne Ga Geb na er Wir empfehlen 2 Ihnen daher das Hinzuziehen eines unabhängigen und neutralen, sste an ob it ich r Du lti un l- / lage ung Ort izö W it de resu ation tz erfa r dann . 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Es ist unsere Aufgabe, den WirM sind ar ve bzw. de gsob W . hti W t gun ro zu gentech bäu l d gie : r 3 Gu gu en 4 Ge cksic Besichti 0 Anla -g er izö fü en un Hausbesitzer bei eventuell anstehenden Modernisierungsmaßnahmen zur Energieoptimierung und Werterhaltung gemeinsam mit hr te rf hm En l He 20 lp einem des (m) ng rü /a) No te 2 1 Se da rson na (1 Be esse izu neutralen Energieberater zuaß unterstützen. Wir gewährleisten im Falle einer energetischen Modernisierung, dass die beste Lösung nfläche be Pe w.k für No eAdr te au m kWh/m gie der e Woh r He hn Anb fi gs No Immobilie und e in . er fü ww Ihre Ihre nanziellen Möglichkeiten gefunden wird und kein gewerkeabhängiges Verkaufsinteresse im Vordergrund steht. s Beheizt rf en t (O Straße En zahl Baujahr erun (Angab da = Endhau er ni hm An h be hr / RH. na wert he rauc heiten n Sa nw DHH gie Ja ung en aß äc r nein er h / Heiz ekenn dig. 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Heiz in aß giek ich än eW hsch nier gsm rfamilien g no ftl M äude er izt r durc ter) = 5 ha · Vorbereitung der Auftragsabteilung auf Basis der ausgewählten · Die Vermitt lung unabhängigen un und erfahrenen he Geb he liche Kubikme n Sa eines unMeh sc jahr Be m Jähr r En isc f o. irt nierus Bau . nier it vo / Jahr (m) den Angebote Energieberaters W om ar Sa in (in Liter ) ke elha kWh fige te on sbed tzen Mitt Spitzbo n Sa nfläche h in = 10 kWh ine 0 ich gu beheizt RHvo · Erstellungtder Ablaufplanung und Koordination der Handwerker kostenpfl rauc ftl d öklung amte Woh , ke ichtigen BAFA Vor-Ortn nu iteines hr · Erstellung 30 rläu / Jahr kWh = nich verb 1 m Gas eizt ha rd o ) un 0 se ke ge rgie kWh Ges beh sc V ss(e bei Ihnen vor Ort Beratungsberichts Ene öl bzw. da r in un ich x 1.00 he nd f eise haus und irt ftl ilien hig. rgescho isc er Ha ar l teilw W (1 l Heiz mwasse nier Stan sfäObe Fam ha ed tia · Prüfung und ggf. Optimierung Ihrer bestehenden Energieder .möglichen energetischen Modernisierungste · Erläuterung War sc 1­2 olog nd sb en beheizt gu n Sa haftl nft r arf für n: irt ök inge ng l) d voll/-tarife ot s asse 50 ku bed ss ige W e one lieferanten maßnahmen sc lu szah Hau rp mw un d scho dr nd and nft 6 irt , zu War Energie der Pers pa ndes l blich t und Dachge Ihrer möglichen l un · Recherche tehe entia eizt i kü um d w und · Bereitstellung Ihres persönlichen Expertenteams und der Praxisdarstellung Fördermittel genaufw he steh t Ha ung eins Anzahl freis tia t beh 1 Er tim ot eh l be n. un nich gie en die der Anla t eiztErgebnisse für Heiz 100 rp 6 Es be st tia· Aufb Op und persönliche Präsentation er kaufmännischen Betreuer Ihrer Modernisierung der ot beh ßlich ch ereitung n und be te bedarf = chnung er en rp eise oss te telle ausschlie am sich hes En einspaesch ot · d, Bere No te 5 4 Es pa teilw üm achs Energie / Jahr t · Rechnungsprüfung und Finanzmanagement der notwendigen Leistungsverzeichnisse ter. rp he und er nt ar Erstellung eizt No te gie Erdg eins pa n Schw . Er dien rgiebera ho 2 na gung beh nd in kWh üb er sche pass d, eige Nebengewerke auf hr gie No Ene voll usund · Laufende Überwachung und Kontrolle während der Ausführung der erforderlichen Fachcksichti Eins ss ar nfläche Se -Sta · Ausschreibung s En Ener ngs Berü energeti d. scho Energie rkannten nd beau Ha er 3 he erge e Woh ar r die s eis / Handwerksarbeiten tu der notwendigen (Ohne ane erho Kell ub eizt Ho -Sta Basis Ihrer ausgewählten Modernisierungsvariante m nd Beheizt ss übe rgieausw tlich er lere 200 Ne t beh um wert et. Die s Gutau chlu fohlen itt -Sta alsnich endrecherchierten W rn · Beantragung aller für Ihre Situati on · SachAngebote eizt und fachgerechte Überprüfung der eingehenden r Ene einen staa ub beh in m emp M gen und te au ng eine ekenn verw Sie Aufs ielle h 4 ra ub offiz ausgewählten lten cken Erstellu Reg s Ne eise · Erklärung und persönliche Beratung der idealen sser al nahmen es durc Zuschüsse el elun für Ihre Energi Zwe und Fördermitt teilw Ne r Be Produkte be cks erhack ist keinsbericht 3 Maß rnen ise für die annten % ufiger sser Note 2 Gut beheiztindividuelle Energiesparmodernisierung tung n gen · Qualifizierter Abschlussbericht und des aktuellen Nachweises ntüme zu inte swe rgie-Che -Che 30 be voll Vorlä ßlich , beispiel die obe n Ene er Energie Ort-Bera Note 1 Sehr gut % useige er cheGespräche chlie des energeti schen Standards Ihrer modernisierten Immobilie Vor· Finanzierungsberatung, inklusive der mit Ihrer Hause Ha Dies eise ndli 50 0 auss nsw 5 Not 30 te, dass den unverbi nhauses. flichtigen elt undVorgehe Rücksei gel bank oder einer Bank und Ihrer Wahl en für Män sen Ihres Woh s kostenp behand tere auf der ische enlo en. ation se raulich g eine die wei hrift kost ahm klas es für orm vert gun ökonom darf ersc Diese und viele weitere Dienstleistungen und Angebote erhalten Sie von uns im Baukastenprinzip. ,,Alles kann ­ fast nichts muss ­ gewählt aßn den dies er Unt und g dies effizienz Beantra gsbe ngsm ge Inf 6 n wer , wenn hrun Ene rgie persönliche/r sein berät Sie gerne ausführlich über Ihre Möglichkeiten. die werden." Modernisierungsfachfrau/-mann logische Handlun chfü Sanieru Date ben e Ihr/e s für t mit Wichti en. der e öko it von der Dur ltierend als Basi ahm ittelten tergeger bestätig blich dringen gsbedarf chke Mit aßn erm wei resu und e Erhe aftli itze us eht 6 ngsm dlun Dritt wir Ihnen sbes jederzeit gerne zur Verfügung. vor Ort en. dara Für eventuelle Rückfragen stehen Note 5 Es best eht Han rmation Wirtsch ligte Hau en ist. und Sanieru gute aßnahm AG n unbetei eführte and zur Info it von Note 4 Es best utz erfaPsste sehr sch AG KL dann an oben ang n einverst ierungsm ig. aftlichke Note tial und ten Mit freundlichem Gruß KLP San n end Da von der den Der mit ihne t oten m an nur Wirtsch notw it von parp en. tu wer m nglich ist. und gute ersich eins ierung hat Da Die Daten ch aftlichke n nutz e San tial und t, Energie sfa mgä ommen ngsüb nen unu Wirtsch ierunge oten Or , kein ens,ng hohes parp n San dard Wertu acht ru ntnis gen tial und Sehr oten rgieeins Ken ftl. Stan künftige g. nisie zur parp scha es Ene er tial bei Modernisierungsfachmann KLP AG eins wirt nftsfähi Hoh od oten Energie n. und , zuku M parp tech leres Eins mum up.de und Modernisierungsberatung KLP AG | EnergieMitt ndard, gro ndard. am Opti bau-Sta nahe bau-Sta w.klp- Straße 58 Telefon +49 (0) 9181 904876 info@klp-group.de Neu Regensburger Neu ww ndard, er als bess 92318 Neumarkt i.d.OPf. Fax +49 (0) 9181 904117 www.klp-group.de bau-Sta Neu 30 % er als bess 50 % mer seigentü Hau falls vo u Be he oh eW izt nfl äc he (m DH H/ RH -End ha us Sp itz bo de Geb äu re sse de s Be M eh Da ch Ad k Er uf ea iss bn sicht ge er Ge ste er sc ho d an nw ke ec Au rd r te lle ns Ke Fe ße ssde e ck Stra ße An za hl oh W ne inhe ite n RH -M elha itt us r Ge bä ud e he (m ) Ob ge er sc ho ss(e sc ) Da ch ge ho eck gie-Ch Ener x1 0 + Sehr geehrte/r Frau /Herr , ss izt izt he he t be be nich eise izt ilw he te ll be vo = : x 10 + = : tern Bera umm er Ort, Datu m ungsfac hma nn KLP AG Mod ernisier Effizient modernisieren: Frühzeitig planen und Kosten sparen Wirtschaftlich und energetisch effizient zu sanieren setzt voraus, dass energiesparende Maßnahmen sinnvoll aufeinander aufbauen. Eine Energieberatung schafft Klarheit und ermöglicht einen ganzheitlichen Modernisierungsplan. Viele Eigentümer wollen die einzelnen Modernisierungsarbeiten über mehrere Jahre hinweg in Angriff nehmen. Es ist wichtig, diese Teilprojekte frühzeitig in einem Gesamtplan zu koordinieren, auch damit weni ger umfangreiche Maßnahmen von Anfang an auf die angestrebte energetische Modernisierung abgestimmt werden können. Anstehende Sanierungsmaßnahmen mit der energetischen Modernisierung zu kombinieren, ist finanziell meist am sinnvollsten. So kann z.B. zunächst eine Wärmedämmung an der Außenwand angebracht werden, bevor eine Fassade neu verputzt wird. Die erste Phase einer gelungenen energetischen Sanierung sollte daher die Energieberatung sein, eventuell verbunden mit einem Energetischen Gutachten. Der Beratungsbericht dient dann als Grundlage für einen ganzheitlichen Modernisierungsplan und ist einer der Nachweise, die z.B. für die Förderung im Programm ,,Energieeffizient Sanieren" der KfW benötigt werden. Im nächsten Schritt erfolgt die Finanz planung: den Finanzbedarf ermitteln, einen Finanzierungsplan mit der Bank ausarbeiten, Zuschüsse und Fördermittel beantragen. Jetzt können die gewählten Sanierungs maßnahmen geplant und terminiert werden, Angebote eingeholt und verglichen werden. Auch hier leistet der Energieberater oder ein auf Modernisierungsmaßnahmen und Fördermitteleinholung spezialisierter Fachplaner beratende Unterstützung. Nun folgen die eigentlichen Bauarbeiten, wobei die KfW für eine professionelle Baubegleitung einen Zuschuss bis 4.000 Euro gewährt (siehe Seite 94). Nach Abnahme und Mängelbeseitigung erhält der Eigen tümer bei Bedarf noch eine Einweisung z.B. in die neue Heiztechnik. Sehr aufschlussreich ist dann die Erfolgskontrolle: Sie zeigt auf, ob der angestrebte energetische Soll-Zustand erreicht oder vielleicht sogar übertroffen wurde. Schritt 2: Bei Interesse Erstellung eines E nergetischen Gutachtens Ihrer Immobilie · Ausführliche Kosten-/Nutzen-Analyse verschiedener Modernisierungsvarianten · Neutrale Bewertung und Beratung · Gefördert durch die BAFA · Erfüllt auch die Funktion eines Energie passes nach EnEV · 10 Jahre gültig vorher Der freie, von der BAFA zertifizierte Energieberater erstellt von unabhängiger Seite das Energetische Gutachten als zweiten Schritt. Es zeigt detailliert den Ist-Zustand des Gebäudes auf, enthält eine ausführliche Wirtschaftlichkeits betrachtung (Kosten-Nutzen) verschiedener Moderni sierungsvarianten und gibt eine Empfehlung ab, welche Variante für Sie am sinnvollsten ist. Schritt 3: Beantragung von Zuschüssen und Fördermitteln · Tilgungszuschüsse bis zu 17,5%, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard · Infos im Internet: kfw-foerderbank.de · Zusätzliche Förderung durch die BAFA, Bundesländer und Kommunen Die freien, BAFA-zertifizierten Energieberater sind stets auf dem neuesten Stand ­ so verpassen Sie keine Fördermöglichkeit. Schritt 4: Durchführung der Modernisierungsmaßnahmen · Der Handwerkskoordinator von im Verbund mit dem freien, BAFAzertifizierten Energieberater und dem -Modernisierungsfachmann führt Sie durch alle Phasen der Modernisierung · Vom Aufmaß bis zur Endabnahme, alles aus einer Hand. Sie haben die Wahl zwischen einer Einzelmaßnahme, z.B. der Montage eines Wärmedämmverbundsystems, oder der Komplettmodernisierung zum KfW-Effizienzhaus. Sie entscheiden sich für eine der im Gutachten vor geschlagenen Moderni sierungsvarianten ­ Ihr Handwerkskoordinator von kümmert sich um alles Weitere. nachher Die Infrarot-Thermografie (Bild oben) zeigt, wo die Außenhülle zu wenig gedämmt ist, mit dem BlowerDoor-Test (unten) wird die Luftdichtigkeit der Außenhülle ermittelt. Beide Verfahren dienen auch zur Kontrolle, ob die e nergetischen Modernisierungsmaßnahmen den gewünschten Dämmeffekt erzielen. Foto: Knauf Insulation 22 ... der Natur zuliebe Ausführliche Informationen in unserem aktuellen Prospekt oder unter www.bauhaus.info ... der Natur zuliebe Foto: iStockphoto.com/Steve Debenport, BAUHAUS ck Bli en ein Te lefo nn ded en at sic gu hti ng so Ba ujah rfa m ilie nh au s n izt izt he he t be be nich eise izt ilw he te ll be vo

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    Energieberatung Das Energiesparprogramm rund ums Haus Mit dem Energiesparprogramm von in 4 Schritten von 0 auf 100 in Sachen Energie sparen einsetzen ­ und energie bewusstem Nutzer verhalten, wie sinnvollem Heizen und Lüften, die Energiekosten gesenkt werden können. Brandschutz Sollte aufgrund der baulichen Gegebenheiten bei der Wärmedämmung der Brandschutz ein Thema sein, ist auch hier der Energieberater der richtige Ansprechpartner. Er kennt das Verhalten der verschiedenen Baustoffe im Brandfall, kann passende Empfehlungen für die Bauausführung aussprechen und wird während der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen bzw. bei der Bauabnahme die Anforderungen des Eigentümers berücksichtigen. Ist-Zustand genauer ermitteln Bei Bedarf wird der Energieberater als eines von mehreren möglichen unterstützenden Verfahren eine thermografische Untersuchung und eventuell auch eine Luftdichtigkeitsmessung nach DIN 13829 empfehlen. Beide Verfahren können ebenfalls vom BAFA gefördert werden. Die dafür hinzugezogenen Experten müssen die vom BAFA geforderte Sachkenntnis besitzen. Die Thermografie liefert anschauliche Bilder, auf denen die energetischen Schwachstellen und Wärmebrücken meist als gelb-rote Bereiche zu erkennen sind. Wichtig ist jedoch, die Aufnahmen richtig zu deuten, um die geeigneten Maßnahmen ableiten zu können. Aussagekräftige Bilder erhält man nur bei großen Unterschieden zwischen der Innen- und der Außentemperatur, deshalb sollte die Thermografie vorzugsweise in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden. Die Luftdichtigkeitsprüfung (BlowerDoor-Test) simuliert eine gleichbleibende Windlast auf das Gebäude. Ziel ist es, Leckagen in der Außenhülle aufzuspüren, durch die beheizte oder gekühlte Raumluft un kontrol liert entweicht und somit unnöti ge Energiekosten verursacht. Die Energieberatung zeigt außerdem auf, wie mit kleineren Sofortmaßnahmen ­ Heizkörpernischen dämmen, Fenster und Türen abdichten, energiesparende Elektro geräte Schritt 1: Kostenlose Be ratung bei Ihnen zu Hause mit dem EnergieCheck · Kostenlos und unverbindlich · Bitte beachten Sie: Der EnergieCheck ist kein offizieller Energieausweis/Energiepass! · Er dient nur zur Information und als Grundlage für die weitere Vorgehensweise Vo rn am e nu m m er E-M ail Ha us gie er En Hau k ec Ch m tü igen na m e oh nW na es dr Or t M ob iln um m er st Po ah leitz An t r Au oc fst ku ng er Or l woh Be ne r Ba ujah ) se Na ch se Stra ße Po stle ah itz l um m er ts, bjek d en ch wei ab er m m nu us Ha r An ba za hl n Blic f eine se au bnis Erge Foto: fotolia.com/Ingo Bartussek e ich d di ließl r. n un ssch rate lle te t au be be hs en gie ho tac di er hw Er En e er s Gu en Sc ss. ten Di t. eine lung en pa nn de ch gie en ng ge tis er erka ge rw ellu n Re er / En an st n ve Er nnte en eis tlich ke e die sw aa ec r di gena er gieau n st Zw fü ne en eise oben s üb er rn us r En rch ei e te lsw hl di in ie äc fsc lle du nfl zu isp ss er Au zie tes s ujah oh be Ob offi au Ba W ßlich , , da n Sie in erich nh lie eise seite ng lte ke sb mte ilie sa us m izu ha ist ng ssch ensw ck r Ge He Rü se s er ck tu 2 Fa s Ha d au eh r as ck -Che Bera de 1­ un Vorg f de he en en mw au elt er -C gie rtng ar eh ame nd tere W ich habe am in Ihrem Haus einen kostenlosen Energie-Check durchgeführt. ist m gie er r-O Vorn üb s ha wei chrift leitu fre tü Enereser Enen Vo os hr ngs Dabei haben wir gemeinsam einen vorläufi kWh /ch m² / a ermittelt. h be e ters er gen Energiekennwert von es r Ro lic r di Un tu s igen en s. 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Die s Gutau chlu fohlen itt -Sta alsnich endrecherchierten W rn · Beantragung aller für Ihre Situati on · SachAngebote eizt und fachgerechte Überprüfung der eingehenden r Ene einen staa ub beh in m emp M gen und te au ng eine ekenn verw Sie Aufs ielle h 4 ra ub offiz ausgewählten lten cken Erstellu Reg s Ne eise · Erklärung und persönliche Beratung der idealen sser al nahmen es durc Zuschüsse el elun für Ihre Energi Zwe und Fördermitt teilw Ne r Be Produkte be cks erhack ist keinsbericht 3 Maß rnen ise für die annten % ufiger sser Note 2 Gut beheiztindividuelle Energiesparmodernisierung tung n gen · Qualifizierter Abschlussbericht und des aktuellen Nachweises ntüme zu inte swe rgie-Che -Che 30 be voll Vorlä ßlich , beispiel die obe n Ene er Energie Ort-Bera Note 1 Sehr gut % useige er cheGespräche chlie des energeti schen Standards Ihrer modernisierten Immobilie Vor· Finanzierungsberatung, inklusive der mit Ihrer Hause Ha Dies eise ndli 50 0 auss nsw 5 Not 30 te, dass den unverbi nhauses. flichtigen elt undVorgehe Rücksei gel bank oder einer Bank und Ihrer Wahl en für Män sen Ihres Woh s kostenp behand tere auf der ische enlo en. ation se raulich g eine die wei hrift kost ahm klas es für orm vert gun ökonom darf ersc Diese und viele weitere Dienstleistungen und Angebote erhalten Sie von uns im Baukastenprinzip. ,,Alles kann ­ fast nichts muss ­ gewählt aßn den dies er Unt und g dies effizienz Beantra gsbe ngsm ge Inf 6 n wer , wenn hrun Ene rgie persönliche/r sein berät Sie gerne ausführlich über Ihre Möglichkeiten. die werden." Modernisierungsfachfrau/-mann logische Handlun chfü Sanieru Date ben e Ihr/e s für t mit Wichti en. der e öko it von der Dur ltierend als Basi ahm ittelten tergeger bestätig blich dringen gsbedarf chke Mit aßn erm wei resu und e Erhe aftli itze us eht 6 ngsm dlun Dritt wir Ihnen sbes jederzeit gerne zur Verfügung. vor Ort en. dara Für eventuelle Rückfragen stehen Note 5 Es best eht Han rmation Wirtsch ligte Hau en ist. und Sanieru gute aßnahm AG n unbetei eführte and zur Info it von Note 4 Es best utz erfaPsste sehr sch AG KL dann an oben ang n einverst ierungsm ig. aftlichke Note tial und ten Mit freundlichem Gruß KLP San n end Da von der den Der mit ihne t oten m an nur Wirtsch notw it von parp en. tu wer m nglich ist. und gute ersich eins ierung hat Da Die Daten ch aftlichke n nutz e San tial und t, Energie sfa mgä ommen ngsüb nen unu Wirtsch ierunge oten Or , kein ens,ng hohes parp n San dard Wertu acht ru ntnis gen tial und Sehr oten rgieeins Ken ftl. Stan künftige g. nisie zur parp scha es Ene er tial bei Modernisierungsfachmann KLP AG eins wirt nftsfähi Hoh od oten Energie n. und , zuku M parp tech leres Eins mum up.de und Modernisierungsberatung KLP AG | EnergieMitt ndard, gro ndard. am Opti bau-Sta nahe bau-Sta w.klp- Straße 58 Telefon +49 (0) 9181 904876 info@klp-group.de Neu Regensburger Neu ww ndard, er als bess 92318 Neumarkt i.d.OPf. Fax +49 (0) 9181 904117 www.klp-group.de bau-Sta Neu 30 % er als bess 50 % mer seigentü Hau falls vo u Be he oh eW izt nfl äc he (m DH H/ RH -End ha us Sp itz bo de Geb äu re sse de s Be M eh Da ch Ad k Er uf ea iss bn sicht ge er Ge ste er sc ho d an nw ke ec Au rd r te lle ns Ke Fe ße ssde e ck Stra ße An za hl oh W ne inhe ite n RH -M elha itt us r Ge bä ud e he (m ) Ob ge er sc ho ss(e sc ) Da ch ge ho eck gie-Ch Ener x1 0 + Sehr geehrte/r Frau /Herr , ss izt izt he he t be be nich eise izt ilw he te ll be vo = : x 10 + = : tern Bera umm er Ort, Datu m ungsfac hma nn KLP AG Mod ernisier Effizient modernisieren: Frühzeitig planen und Kosten sparen Wirtschaftlich und energetisch effizient zu sanieren setzt voraus, dass energiesparende Maßnahmen sinnvoll aufeinander aufbauen. Eine Energieberatung schafft Klarheit und ermöglicht einen ganzheitlichen Modernisierungsplan. Viele Eigentümer wollen die einzelnen Modernisierungsarbeiten über mehrere Jahre hinweg in Angriff nehmen. Es ist wichtig, diese Teilprojekte frühzeitig in einem Gesamtplan zu koordinieren, auch damit weni ger umfangreiche Maßnahmen von Anfang an auf die angestrebte energetische Modernisierung abgestimmt werden können. Anstehende Sanierungsmaßnahmen mit der energetischen Modernisierung zu kombinieren, ist finanziell meist am sinnvollsten. So kann z.B. zunächst eine Wärmedämmung an der Außenwand angebracht werden, bevor eine Fassade neu verputzt wird. Die erste Phase einer gelungenen energetischen Sanierung sollte daher die Energieberatung sein, eventuell verbunden mit einem Energetischen Gutachten. Der Beratungsbericht dient dann als Grundlage für einen ganzheitlichen Modernisierungsplan und ist einer der Nachweise, die z.B. für die Förderung im Programm ,,Energieeffizient Sanieren" der KfW benötigt werden. Im nächsten Schritt erfolgt die Finanz planung: den Finanzbedarf ermitteln, einen Finanzierungsplan mit der Bank ausarbeiten, Zuschüsse und Fördermittel beantragen. Jetzt können die gewählten Sanierungs maßnahmen geplant und terminiert werden, Angebote eingeholt und verglichen werden. Auch hier leistet der Energieberater oder ein auf Modernisierungsmaßnahmen und Fördermitteleinholung spezialisierter Fachplaner beratende Unterstützung. Nun folgen die eigentlichen Bauarbeiten, wobei die KfW für eine professionelle Baubegleitung einen Zuschuss bis 4.000 Euro gewährt (siehe Seite 94). Nach Abnahme und Mängelbeseitigung erhält der Eigen tümer bei Bedarf noch eine Einweisung z.B. in die neue Heiztechnik. Sehr aufschlussreich ist dann die Erfolgskontrolle: Sie zeigt auf, ob der angestrebte energetische Soll-Zustand erreicht oder vielleicht sogar übertroffen wurde. Schritt 2: Bei Interesse Erstellung eines E nergetischen Gutachtens Ihrer Immobilie · Ausführliche Kosten-/Nutzen-Analyse verschiedener Modernisierungsvarianten · Neutrale Bewertung und Beratung · Gefördert durch die BAFA · Erfüllt auch die Funktion eines Energie passes nach EnEV · 10 Jahre gültig vorher Der freie, von der BAFA zertifizierte Energieberater erstellt von unabhängiger Seite das Energetische Gutachten als zweiten Schritt. Es zeigt detailliert den Ist-Zustand des Gebäudes auf, enthält eine ausführliche Wirtschaftlichkeits betrachtung (Kosten-Nutzen) verschiedener Moderni sierungsvarianten und gibt eine Empfehlung ab, welche Variante für Sie am sinnvollsten ist. Schritt 3: Beantragung von Zuschüssen und Fördermitteln · Tilgungszuschüsse bis zu 17,5%, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard · Infos im Internet: kfw-foerderbank.de · Zusätzliche Förderung durch die BAFA, Bundesländer und Kommunen Die freien, BAFA-zertifizierten Energieberater sind stets auf dem neuesten Stand ­ so verpassen Sie keine Fördermöglichkeit. Schritt 4: Durchführung der Modernisierungsmaßnahmen · Der Handwerkskoordinator von im Verbund mit dem freien, BAFAzertifizierten Energieberater und dem -Modernisierungsfachmann führt Sie durch alle Phasen der Modernisierung · Vom Aufmaß bis zur Endabnahme, alles aus einer Hand. Sie haben die Wahl zwischen einer Einzelmaßnahme, z.B. der Montage eines Wärmedämmverbundsystems, oder der Komplettmodernisierung zum KfW-Effizienzhaus. Sie entscheiden sich für eine der im Gutachten vor geschlagenen Moderni sierungsvarianten ­ Ihr Handwerkskoordinator von kümmert sich um alles Weitere. nachher Die Infrarot-Thermografie (Bild oben) zeigt, wo die Außenhülle zu wenig gedämmt ist, mit dem BlowerDoor-Test (unten) wird die Luftdichtigkeit der Außenhülle ermittelt. Beide Verfahren dienen auch zur Kontrolle, ob die e nergetischen Modernisierungsmaßnahmen den gewünschten Dämmeffekt erzielen. Foto: Knauf Insulation 22 ... der Natur zuliebe Ausführliche Informationen in unserem aktuellen Prospekt oder unter www.bauhaus.info ... der Natur zuliebe Foto: iStockphoto.com/Steve Debenport, BAUHAUS ck Bli en ein Te lefo nn ded en at sic gu hti ng so Ba ujah rfa m ilie nh au s n izt izt he he t be be nich eise izt ilw he te ll be vo

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    Hier liegen die Einsparpotenziale Hier liegen die Einsparpotenziale SOLARENERGIE S. 74 15% Solarenergienutzung Licht Dach Solarthermie und Photovoltaik Die Energie des Sonnenlichts lässt sich auf zwei Wegen nutzen: thermisch zur Warmwasser bereitung, eventuell mit Heizungsunterstützung, und elektrisch zur Stromerzeugung. 10% DACH S. 52 Wind und Wetter ausgesetzt Wärme steigt immer nach oben. Sie kann fast ungehindert entweichen, wenn die oberste Geschossdecke bzw. das Dach nicht ausreichend gedämmt ist. Wird das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt, müssen auch die Dachfenster den aktuellen Wärmeschutzanforderungen genügen. Fassade S. 28 Große Fläche, große Einsparung Den größten Teil der Gebäudehülle nehmen die Außenflächen ein. Sie sind daher auch für den größten Teil der Energieverluste verantwortlich. Für eine effektive Wärmedämmung stehen verschiedene einfach zu verarbeitende Dämmsysteme zur Auswahl. Mit modernen Fenstern und einer ansprechenden Haustür ist der Wärme schutz der Fassade komplett. 40-50% 20% Fenster und Türen Außenwände Wärmeverluste reduzieren, Einsparmöglichkeiten optimal nutzen Hier liegen die Einsparpotenziale Gezielte Maßnahmen, die sich dazu meist schnell amortisieren, senken den Energieverbrauch, verbessern das Wohnklima und helfen, den Wert der Immobilie zu erhalten oder sogar zu steigern. Wärmeverluste und senkt den Energiebedarf. Kosten lose Sonnenenergie für Warmwasser und zur Heizungs unterstützung entlastet Umwelt und Budget zusätzlich, genauso wie die Nutzung von Regenwasser und der Einsatz von Energiesparleuchten. Tipp: Planen Sie ganzheitlich, um den sogenannten Thermoskannen-Effekt zu vermeiden. Wenn bei einer Thermoskanne der Deckel fehlt, halten die gedämmten Wände die Wärme zwar zunächst im Inneren ­ dann aber steigt sie nach oben und entweicht durch die Öffnung. Sie entspricht einem ungedämmten Dach. Isolieren Sie Ihr Haus also stets rundum vom Keller bis zum Dach! Heizung + Warmwasser 15% 10% S. 66 Keller Regenwassernutzung Keller LICHT S. 84 Gerade ältere Häuser mit schlechter W ärmedämmung fressen einen unangenehmen und vor allem unnötig großen Teil des Haushaltsbudgets auf. Die größten Schwachstellen sind meist die Fenster und die gesamte Außenhülle. Eine optimale Kombination von Maßnahmen zur Dämmung und Luftdichtheit verhindert Mehr Wohnkomfort auch im Erdgeschoss Dafür sollte der Keller möglichst trocken und angemessen warm sein. Je nach Gebäudezustand und Nutzungsart sind verschiedene Maßnahmen zur Wärmedämmung an Kellerdecke und Außenwänden, Fenstern und Rohrleitungen empfehlenswert. Für jede Situation das richtige Licht Energiesparleuchten gibt es heute in vielen Varianten für den Innen- und den Außenbereich, um z.B. einen Arbeitsplatz ergonomisch auszuleuchten, warme Lichtakzente zu setzen oder für mehr Sicherheit auf Treppen und Wegen zu sorgen. REGENWASSERZISTERNEN S. 82 Umweltfreundlich und kostensparend Regenwasser kann vielseitig genutzt werden, nicht nur für den Garten. Auch im Haushalt lässt sich der Trinkwasserverbrauch erheblich senken, wenn etwa für Waschmaschine und WCs Regenwasser eingesetzt wird. 24 ... der Natur zuliebe Heizwärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses ohne Wärmedämmung. Bei Fenstern und Türen sind sowohl Wärme verluste durch Lüften (10%) als auch durch Transmission (15%) berücksichtigt. (Quelle: Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.) www.bauhaus.info 25

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    Hier liegen die Einsparpotenziale Hier liegen die Einsparpotenziale SOLARENERGIE S. 74 15% Solarenergienutzung Licht Dach Solarthermie und Photovoltaik Die Energie des Sonnenlichts lässt sich auf zwei Wegen nutzen: thermisch zur Warmwasser bereitung, eventuell mit Heizungsunterstützung, und elektrisch zur Stromerzeugung. 10% DACH S. 52 Wind und Wetter ausgesetzt Wärme steigt immer nach oben. Sie kann fast ungehindert entweichen, wenn die oberste Geschossdecke bzw. das Dach nicht ausreichend gedämmt ist. Wird das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt, müssen auch die Dachfenster den aktuellen Wärmeschutzanforderungen genügen. Fassade S. 28 Große Fläche, große Einsparung Den größten Teil der Gebäudehülle nehmen die Außenflächen ein. Sie sind daher auch für den größten Teil der Energieverluste verantwortlich. Für eine effektive Wärmedämmung stehen verschiedene einfach zu verarbeitende Dämmsysteme zur Auswahl. Mit modernen Fenstern und einer ansprechenden Haustür ist der Wärme schutz der Fassade komplett. 40-50% 20% Fenster und Türen Außenwände Wärmeverluste reduzieren, Einsparmöglichkeiten optimal nutzen Hier liegen die Einsparpotenziale Gezielte Maßnahmen, die sich dazu meist schnell amortisieren, senken den Energieverbrauch, verbessern das Wohnklima und helfen, den Wert der Immobilie zu erhalten oder sogar zu steigern. Wärmeverluste und senkt den Energiebedarf. Kosten lose Sonnenenergie für Warmwasser und zur Heizungs unterstützung entlastet Umwelt und Budget zusätzlich, genauso wie die Nutzung von Regenwasser und der Einsatz von Energiesparleuchten. Tipp: Planen Sie ganzheitlich, um den sogenannten Thermoskannen-Effekt zu vermeiden. Wenn bei einer Thermoskanne der Deckel fehlt, halten die gedämmten Wände die Wärme zwar zunächst im Inneren ­ dann aber steigt sie nach oben und entweicht durch die Öffnung. Sie entspricht einem ungedämmten Dach. Isolieren Sie Ihr Haus also stets rundum vom Keller bis zum Dach! Heizung + Warmwasser 15% 10% S. 66 Keller Regenwassernutzung Keller LICHT S. 84 Gerade ältere Häuser mit schlechter W ärmedämmung fressen einen unangenehmen und vor allem unnötig großen Teil des Haushaltsbudgets auf. Die größten Schwachstellen sind meist die Fenster und die gesamte Außenhülle. Eine optimale Kombination von Maßnahmen zur Dämmung und Luftdichtheit verhindert Mehr Wohnkomfort auch im Erdgeschoss Dafür sollte der Keller möglichst trocken und angemessen warm sein. Je nach Gebäudezustand und Nutzungsart sind verschiedene Maßnahmen zur Wärmedämmung an Kellerdecke und Außenwänden, Fenstern und Rohrleitungen empfehlenswert. Für jede Situation das richtige Licht Energiesparleuchten gibt es heute in vielen Varianten für den Innen- und den Außenbereich, um z.B. einen Arbeitsplatz ergonomisch auszuleuchten, warme Lichtakzente zu setzen oder für mehr Sicherheit auf Treppen und Wegen zu sorgen. REGENWASSERZISTERNEN S. 82 Umweltfreundlich und kostensparend Regenwasser kann vielseitig genutzt werden, nicht nur für den Garten. Auch im Haushalt lässt sich der Trinkwasserverbrauch erheblich senken, wenn etwa für Waschmaschine und WCs Regenwasser eingesetzt wird. 24 ... der Natur zuliebe Heizwärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses ohne Wärmedämmung. Bei Fenstern und Türen sind sowohl Wärme verluste durch Lüften (10%) als auch durch Transmission (15%) berücksichtigt. (Quelle: Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.) www.bauhaus.info 25

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    Hier liegen die Einsparpotenziale Hier liegen die Einsparpotenziale Einsparpotenzial berechnen In nur wenigen einfachen Schritten können Sie berechnen, wie hoch das Einsparpotenzial bei Ihrem Haus ist. Grundsätzlich wird der Verbrauch heute (Alt- bzw. Ist-Zustand) mit dem zukünftigen Verbrauch (Neu- bzw. Soll-Zustand nach der Modernisierung) verglichen. Als Basis dienen Standardwerte für den Jahresverbrauch pro 1 m² Bauteilfläche. Multipliziert mit der Fläche, die das betrachtete Bauteil an Ihrem Haus einnimmt, erhalten Sie den individuellen Verbrauch. Die Differenz zwischen Ist- und Soll-Zustand entspricht der erzielten Ersparnis. Aufgrund baulicher Gegebenheiten ist nicht immer jede Form und Stärke der Dämmung anwendbar. Dies gilt insbesondere für Dachschrägen. Deshalb wird hier häufig eine Zwischensparren- mit einer Untersparrendämmung kombiniert (siehe Kapitel Dach). Für die Berechnung benötigen Sie folgende Daten: // Baujahr (BJ), // Quadratmeterzahl der Bauteilfläche, // U-Wert und Verbrauch heute (siehe Tabellen 1 bis 5 auf dieser Seite rechts), // U-Wert und Verbrauch nach der Modernisierung (siehe Tabelle 6 auf der nächsten Seite). Tipp: Genauere Ergebnisse liefern Berechnungsprogramme für die Heizkosten-Feinanalyse (z.B. als Download oder online auszufüllen unter www.co2online.de, www.zukunft-haus.info, www.enev-rechner.de) oder eine fachgerechte Energieberatung. 1) Standardwerte: Ist-Zustand Außenwand beheizter Raum gegen Außenluft Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,0­1,1 1,0­0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 21,3­11,7 10,6­5,3 < 4,3 6) Standardwerte: Zustand nach der Modernisierung Je nach Bauteil, gewählter Methode zur Wärmedämmung und Dämmstoffdicke können die U-Werte unterschiedlich stark verbessert werden. Die mögliche Einsparung ergibt sich als Differenz zum U-Wert der Ausgangssituation. Bitte beachten Sie: Die von der EnEV 2009 geforderten U-Werte gelten nur für Änderungen an bestehenden Gebäuden. Für den Neubau gelten andere Werte (U-Wert z.B. im Bereich Dach 0,20 W/m²k, bei Außenwänden 0,28 W/m²k).¹ A Bauteile B Dämmstoffdicke (mm) C U-Wert¹ (W/m²k) WLG 040 0,33 0,28 0,25 0,22 0,20 0,18 D E EnergieU-Wert¹ verbrauch² (l bzw. m³) (W/m²k) WLG 035 0,29 0,25 0,22 0,20 0,18 0,16 F G EnergieU-Wert¹ verbrauch² (l bzw. m³) (W/m²k) WLG 032 0,27 0,23 0,20 0,18 0,16 0,15 WLG 032 0,39 0,31 0,26 WLG 032 0,28 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 WLG 032 0,23 0,21 0,19 0,17 0,22 0,20 0,18 0,17 0,15 0,13 WLG 032 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,16 0,15 0,14 H Energieverbrauch² (l bzw. m³) I Bauteilübersicht schematische Darstellung (keine Verlegeanleitung) J Hinweise 2) Standardwerte: Ist-Zustand Steildach beheizter Raum gegen Außenluft Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,6­1,0 0,9­0,4 < 0,3 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 27,7­10,6 9,6­4,3 < 3,2 3) Standardwerte: Ist-Zustand Beispiel 1: Dämmung oberste Geschossdecke, BJ 1976, mit 64 m² Geschossdecke: Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 3) Baujahr bis 1977, U-Wert = 0,9 W/m²K, ca. 7,7 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Dämmung PROBAU DGF, Dämmstoffdicke 160 mm (Spalte B, Zeile 34), U-Wert = 0,22 W/m²K (WLG 035, Sp. E, Z. 34), 1,9 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 34) Ergebnis: 7,7 l ­ 1,9 l = 5,8 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 5,8 l/m² × 64 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 300 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren ca. 4.500 Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 Geschossdecke beheizter Raum gegen unbeheiztes Dachgeschoss U-Wert** (W/m²K) 2,1­0,8 0,7­0,4 < 0,3 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 17,9­6,8 6,0­3,4 < 2,6 Sparen Sie CO² 1,2 t 300 Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 54 4) Standardwerte: Ist-Zustand Kellerdecke beheizter Raum gegen unbeheizten Keller Baujahr bis 1977 1978 ­ 94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 1,2 ­ 0,8 0,7 ­ 0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 7,7 ­ 5,1 4,5 ­ 3,2 < 2,6 Beispiel 2: Steildachsanierung, BJ 1976, mit 160 m² Dachfläche: Sparen Sie Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 2) Baujahr bis 1977, U-Wert = 1,0 W/m²K, 10,6 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Dämmung PROBAU SF 35 220 mm (Spalte B, Zeile 18), U-Wert = 0,19 W/m²K (Sp. E, Z. 18), 2,0 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 18) Ergebnis: 10,6 l ­ 2,0 l = 8,6 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 8,6 l/m² × 160 m² Dachfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 1.100 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren: ca. 16.500 CO² 4,3 t 1.100 Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 54 5) Standardwerte: Ist-Zustand Perimeter beheizter Keller gegen Erdbereich Baujahr bis 1977 1978 ­ 94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,0 ­ 1,1 1,0 ­ 0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 12,8 ­ 7,0 6,4 ­ 3,2 < 2,6 Beispiel 3: Dämmung der Kellerdecke, BJ 1955, mit 110 m² Deckenfläche: Sparen Sie Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 4) Baujahr bis 1977, U-Wert = 1,2 W/m²K, 7,7 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Kellerdeckendämmung, Dämmstoffdicke 100 mm (Spalte B, Zeile 42), U-Wert = 0,29 W/m²K (Sp. C, Z. 42), 1,8 l Heizöl pro m² (Sp. D, Z. 42) Ergebnis: 7,7 l ­ 1,8 l = 5,9 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 5,9 l/m² × 110 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 520 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren ca. 7.800 CO² 2,0 t 520 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Außenwand 3,0 2,4 2,1 1,9 1,7 1,6 Außenwand 4,1 3,3 2,8 Steildach 3,0 2,6 2,3 2,1 1,9 1,8 2,4 2,2 2,0 1,8 2,3 2,1 1,9 1,8 1,6 1,4 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,4 1,3 1,2 Kellerdecke Steildachdämmung bei 12% Holzanteil ggf. mit Sparrenaufdopplung (beheiztes Dachgeschoss) mit PROBAU Spannfilz Steildach (Wärmebrücken optimiert) Aufbau wie oben, z.B.: + 3 cm PROBAU Untersparrenfilz (WLG 035) Alternativ, z.B.: + 6 cm PROBAU Untersparrenfilz (WLG 032) Vorsatzschale innen mit Dämmung ggf. mit Dampfsperre, z.B mit URSA CLICK Außenseitige Dämmung von Gebäudeaußenwänden WDVSystem 100 120 140 160 180 200 60 80 100 3,5 3,1 2,7 2,3 2,1 1,9 3,1 2,7 2,3 2,1 1,9 1,7 Innen dämmung Dach Steildach 140 160 180 200 220 240 140+30 160+30 180+30 200+30 100+60 120+60 140+60 160+60 200+60 240+60 120 140 160 180 200 220 240 260 80 100 120 140 160 80 100 120 140 160 Steildach WLG 040 0,32 0,28 0,25 0,23 0,21 0,20 WLG 040 0,26 0,23 0,21 0,20 3,3 3,0 2,7 2,4 2,2 2,1 2,8 2,4 2,2 2,1 oberste Geschossdecke Kellerdecke Perimeter dämmung 0,20 0,19 0,16 0,14 WLG 040 0,29 0,26 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,16 WLG 040 0,35 0,29 0,25 0,24 0,22 WLG 040 0,37 0,31 0,27 0,24 0,22 2,1 2,0 1,7 1,5 2,5 2,2 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,4 2,2 1,8 1,6 1,5 1,4 WLG 035 0,29 0,26 0,23 0,21 0,19 0,18 WLG 035 0,24 0,22 0,20 0,18 0,23 0,21 0,19 0,18 0,15 0,13 WLG 035 0,27 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,15 0,14 3,1 2,8 2,4 2,2 2,0 1,9 2,6 2,3 2,1 1,9 2,4 2,2 2,0 1,9 1,6 1,4 2,3 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,3 1,2 Geschossdecke oberste Geschossdeckendämmung ­ bei 14% Holzanteil (Raum gegen unbe heiztes Dachgeschoss) z.B. mit PROBAU Dachgeschossfilz Kellerdeckendämmung (gegen unbeheizten Keller) Kellerwand/-boden 2,4 2,0 1,7 1,5 1,4 2 Dämmung wird außenseitig auf die Abdichtung aufgebracht (beheizter Keller gegen Erdreich) Energieverbrauch: Energie verbrauch auf Basis des U-Wertes des Bauteils (Standardheizung nach 1978 mit Öl/Gas mit einem Gesamt-Jahres nutzungs grad von 0,71) in l Heizöl bzw. in m³ Erdgas pro m² modernisierte Bauteilfläche (1 l Heizöl bzw. 1 m³ Erdgas entsprechen ca. 10 kWh). Die Berechnung der U-Werte und des Energie verbrauchs basiert auf Standardwerten und berücksichtigt damit nicht alle möglichen Einzelfälle (Haftungsausschluss). Der genaue Nachweis für ein spezifisches Gebäude kann von einem zugelassenen Fachmann (z.B. bei einer Energie beratung) erstellt werden. ¹ U-Wert: Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 67 Quelle: URSA EnEV kompakt *Verbrauch pro m² Bauteilfläche **Quelle U-Werte: BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) ***Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l gelb = EnEV-Anforderungen an Altbauten (s. Seite 16). Entsteht beim Dachausbau mehr als 50 m² Nutzfläche, gelten die EnEV-Anforderungen für den Neubau, der maximale U-Wert beträgt dann 0,2 W/m²k (s. Seite 53) grün = Empfehlung für zukunftsweisende Bauweise Quelle: URSA EnEV kompakt 26 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 27

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    Hier liegen die Einsparpotenziale Hier liegen die Einsparpotenziale Einsparpotenzial berechnen In nur wenigen einfachen Schritten können Sie berechnen, wie hoch das Einsparpotenzial bei Ihrem Haus ist. Grundsätzlich wird der Verbrauch heute (Alt- bzw. Ist-Zustand) mit dem zukünftigen Verbrauch (Neu- bzw. Soll-Zustand nach der Modernisierung) verglichen. Als Basis dienen Standardwerte für den Jahresverbrauch pro 1 m² Bauteilfläche. Multipliziert mit der Fläche, die das betrachtete Bauteil an Ihrem Haus einnimmt, erhalten Sie den individuellen Verbrauch. Die Differenz zwischen Ist- und Soll-Zustand entspricht der erzielten Ersparnis. Aufgrund baulicher Gegebenheiten ist nicht immer jede Form und Stärke der Dämmung anwendbar. Dies gilt insbesondere für Dachschrägen. Deshalb wird hier häufig eine Zwischensparren- mit einer Untersparrendämmung kombiniert (siehe Kapitel Dach). Für die Berechnung benötigen Sie folgende Daten: // Baujahr (BJ), // Quadratmeterzahl der Bauteilfläche, // U-Wert und Verbrauch heute (siehe Tabellen 1 bis 5 auf dieser Seite rechts), // U-Wert und Verbrauch nach der Modernisierung (siehe Tabelle 6 auf der nächsten Seite). Tipp: Genauere Ergebnisse liefern Berechnungsprogramme für die Heizkosten-Feinanalyse (z.B. als Download oder online auszufüllen unter www.co2online.de, www.zukunft-haus.info, www.enev-rechner.de) oder eine fachgerechte Energieberatung. 1) Standardwerte: Ist-Zustand Außenwand beheizter Raum gegen Außenluft Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,0­1,1 1,0­0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 21,3­11,7 10,6­5,3 < 4,3 6) Standardwerte: Zustand nach der Modernisierung Je nach Bauteil, gewählter Methode zur Wärmedämmung und Dämmstoffdicke können die U-Werte unterschiedlich stark verbessert werden. Die mögliche Einsparung ergibt sich als Differenz zum U-Wert der Ausgangssituation. Bitte beachten Sie: Die von der EnEV 2009 geforderten U-Werte gelten nur für Änderungen an bestehenden Gebäuden. Für den Neubau gelten andere Werte (U-Wert z.B. im Bereich Dach 0,20 W/m²k, bei Außenwänden 0,28 W/m²k).¹ A Bauteile B Dämmstoffdicke (mm) C U-Wert¹ (W/m²k) WLG 040 0,33 0,28 0,25 0,22 0,20 0,18 D E EnergieU-Wert¹ verbrauch² (l bzw. m³) (W/m²k) WLG 035 0,29 0,25 0,22 0,20 0,18 0,16 F G EnergieU-Wert¹ verbrauch² (l bzw. m³) (W/m²k) WLG 032 0,27 0,23 0,20 0,18 0,16 0,15 WLG 032 0,39 0,31 0,26 WLG 032 0,28 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 WLG 032 0,23 0,21 0,19 0,17 0,22 0,20 0,18 0,17 0,15 0,13 WLG 032 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,16 0,15 0,14 H Energieverbrauch² (l bzw. m³) I Bauteilübersicht schematische Darstellung (keine Verlegeanleitung) J Hinweise 2) Standardwerte: Ist-Zustand Steildach beheizter Raum gegen Außenluft Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,6­1,0 0,9­0,4 < 0,3 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 27,7­10,6 9,6­4,3 < 3,2 3) Standardwerte: Ist-Zustand Beispiel 1: Dämmung oberste Geschossdecke, BJ 1976, mit 64 m² Geschossdecke: Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 3) Baujahr bis 1977, U-Wert = 0,9 W/m²K, ca. 7,7 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Dämmung PROBAU DGF, Dämmstoffdicke 160 mm (Spalte B, Zeile 34), U-Wert = 0,22 W/m²K (WLG 035, Sp. E, Z. 34), 1,9 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 34) Ergebnis: 7,7 l ­ 1,9 l = 5,8 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 5,8 l/m² × 64 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 300 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren ca. 4.500 Baujahr bis 1977 1978­94 ab 1995 Geschossdecke beheizter Raum gegen unbeheiztes Dachgeschoss U-Wert** (W/m²K) 2,1­0,8 0,7­0,4 < 0,3 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 17,9­6,8 6,0­3,4 < 2,6 Sparen Sie CO² 1,2 t 300 Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 54 4) Standardwerte: Ist-Zustand Kellerdecke beheizter Raum gegen unbeheizten Keller Baujahr bis 1977 1978 ­ 94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 1,2 ­ 0,8 0,7 ­ 0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 7,7 ­ 5,1 4,5 ­ 3,2 < 2,6 Beispiel 2: Steildachsanierung, BJ 1976, mit 160 m² Dachfläche: Sparen Sie Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 2) Baujahr bis 1977, U-Wert = 1,0 W/m²K, 10,6 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Dämmung PROBAU SF 35 220 mm (Spalte B, Zeile 18), U-Wert = 0,19 W/m²K (Sp. E, Z. 18), 2,0 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 18) Ergebnis: 10,6 l ­ 2,0 l = 8,6 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 8,6 l/m² × 160 m² Dachfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 1.100 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren: ca. 16.500 CO² 4,3 t 1.100 Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 54 5) Standardwerte: Ist-Zustand Perimeter beheizter Keller gegen Erdbereich Baujahr bis 1977 1978 ­ 94 ab 1995 U-Wert** (W/m²K) 2,0 ­ 1,1 1,0 ­ 0,5 < 0,4 Heizöl/Erdgas (l bzw. m³) 12,8 ­ 7,0 6,4 ­ 3,2 < 2,6 Beispiel 3: Dämmung der Kellerdecke, BJ 1955, mit 110 m² Deckenfläche: Sparen Sie Alt/Ist-Zustand: (s. Tabelle 4) Baujahr bis 1977, U-Wert = 1,2 W/m²K, 7,7 l Heizöl pro m² Neu/Soll-Zustand: (s. Tabelle 6) Kellerdeckendämmung, Dämmstoffdicke 100 mm (Spalte B, Zeile 42), U-Wert = 0,29 W/m²K (Sp. C, Z. 42), 1,8 l Heizöl pro m² (Sp. D, Z. 42) Ergebnis: 7,7 l ­ 1,8 l = 5,9 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 5,9 l/m² × 110 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis*** = ca. 520 Energiekosteneinsparung pro Jahr, in 15 Jahren ca. 7.800 CO² 2,0 t 520 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Außenwand 3,0 2,4 2,1 1,9 1,7 1,6 Außenwand 4,1 3,3 2,8 Steildach 3,0 2,6 2,3 2,1 1,9 1,8 2,4 2,2 2,0 1,8 2,3 2,1 1,9 1,8 1,6 1,4 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,4 1,3 1,2 Kellerdecke Steildachdämmung bei 12% Holzanteil ggf. mit Sparrenaufdopplung (beheiztes Dachgeschoss) mit PROBAU Spannfilz Steildach (Wärmebrücken optimiert) Aufbau wie oben, z.B.: + 3 cm PROBAU Untersparrenfilz (WLG 035) Alternativ, z.B.: + 6 cm PROBAU Untersparrenfilz (WLG 032) Vorsatzschale innen mit Dämmung ggf. mit Dampfsperre, z.B mit URSA CLICK Außenseitige Dämmung von Gebäudeaußenwänden WDVSystem 100 120 140 160 180 200 60 80 100 3,5 3,1 2,7 2,3 2,1 1,9 3,1 2,7 2,3 2,1 1,9 1,7 Innen dämmung Dach Steildach 140 160 180 200 220 240 140+30 160+30 180+30 200+30 100+60 120+60 140+60 160+60 200+60 240+60 120 140 160 180 200 220 240 260 80 100 120 140 160 80 100 120 140 160 Steildach WLG 040 0,32 0,28 0,25 0,23 0,21 0,20 WLG 040 0,26 0,23 0,21 0,20 3,3 3,0 2,7 2,4 2,2 2,1 2,8 2,4 2,2 2,1 oberste Geschossdecke Kellerdecke Perimeter dämmung 0,20 0,19 0,16 0,14 WLG 040 0,29 0,26 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,16 WLG 040 0,35 0,29 0,25 0,24 0,22 WLG 040 0,37 0,31 0,27 0,24 0,22 2,1 2,0 1,7 1,5 2,5 2,2 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,4 2,2 1,8 1,6 1,5 1,4 WLG 035 0,29 0,26 0,23 0,21 0,19 0,18 WLG 035 0,24 0,22 0,20 0,18 0,23 0,21 0,19 0,18 0,15 0,13 WLG 035 0,27 0,24 0,22 0,20 0,18 0,17 0,15 0,14 3,1 2,8 2,4 2,2 2,0 1,9 2,6 2,3 2,1 1,9 2,4 2,2 2,0 1,9 1,6 1,4 2,3 2,0 1,9 1,7 1,5 1,4 1,3 1,2 Geschossdecke oberste Geschossdeckendämmung ­ bei 14% Holzanteil (Raum gegen unbe heiztes Dachgeschoss) z.B. mit PROBAU Dachgeschossfilz Kellerdeckendämmung (gegen unbeheizten Keller) Kellerwand/-boden 2,4 2,0 1,7 1,5 1,4 2 Dämmung wird außenseitig auf die Abdichtung aufgebracht (beheizter Keller gegen Erdreich) Energieverbrauch: Energie verbrauch auf Basis des U-Wertes des Bauteils (Standardheizung nach 1978 mit Öl/Gas mit einem Gesamt-Jahres nutzungs grad von 0,71) in l Heizöl bzw. in m³ Erdgas pro m² modernisierte Bauteilfläche (1 l Heizöl bzw. 1 m³ Erdgas entsprechen ca. 10 kWh). Die Berechnung der U-Werte und des Energie verbrauchs basiert auf Standardwerten und berücksichtigt damit nicht alle möglichen Einzelfälle (Haftungsausschluss). Der genaue Nachweis für ein spezifisches Gebäude kann von einem zugelassenen Fachmann (z.B. bei einer Energie beratung) erstellt werden. ¹ U-Wert: Mehr Informationen finden Sie auf der Seite 67 Quelle: URSA EnEV kompakt *Verbrauch pro m² Bauteilfläche **Quelle U-Werte: BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) ***Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l gelb = EnEV-Anforderungen an Altbauten (s. Seite 16). Entsteht beim Dachausbau mehr als 50 m² Nutzfläche, gelten die EnEV-Anforderungen für den Neubau, der maximale U-Wert beträgt dann 0,2 W/m²k (s. Seite 53) grün = Empfehlung für zukunftsweisende Bauweise Quelle: URSA EnEV kompakt 26 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 27

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Sparen Sie Außenwände dämmen mit WDVS Generell müssen sowohl der Dämmstoff als auch die Befestigung verhindern, dass kalte Außenluft zwischen Dämmung und Wand gelangt. Bei der Verarbeitung ist entscheidend, Wärmebrücken so weit wie möglich zu vermeiden. Die Dämmung muss eine lange Lebensdauer aufweisen und eine optisch ansprechende Gestaltung der Fassade ermöglichen. Zwei Systeme haben sich in der Praxis aufgrund ihrer Dämm- und Verarbei tungs eigenschaften, aber auch ihrer Wirtschaft lichkeit durchgesetzt: das Wärmedämmverbundsystem (kurz WDVS) aus Mineral wolle- oder Hartschaumplatten (EPS) und die Vorhangfassade, auch hinterlüftete Fassade. Sie besteht aus einer Unter kon s truk tion und einer Verkleidung, der Zwischenraum wird mit dem gewählten Dämms toff gefüllt. Beim WDVS werden Dämmstoffplatten direkt auf die sorgfältig vorbereitete Wand geklebt. Je nach Untergrund und Wandhöhe werden sie zusätzlich mit nur gering wärmeleitenden Kunststoffdübeln befestigt. Der Überzug mit einem speziellen Armierungsgewebe schützt das Dämmmaterial vor Beschädigun gen durch Risse und sorgt für Schlagfestigkeit. Wandmaterial, Dämmsystem und Putz sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Ein Dämmputz allein erzielt nur eine etwa halb so große Wärmedämmung wie ausgewiesene Dämmstoffe. Tipp: Besteht die Außenwand bereits aus zweischaligem Mauerwerk, kann der zwischen den Mauern liegende Hohlraum mit einem Dämmstoff gefüllt werden (so genannte Kerndämmung). Die Fassade selbst muss dann nicht zwingend erneuert werden. Das Wärmedämmverbundsystem Das Wärmedämmverbundsystem verbindet optimale Wärmedämmung mit einfacher Handhabung und einem attraktiven Preis-/Leistungs-Verhältnis. Dämmplatten aus Mineralwolle bieten sehr guten Brandund Schallschutz und sind durchlässig für Wasserdampf (vgl. Infokasten Materialkun de auf Seite 33). Hartschaum weiter auf Seite 31 Durchgerechnet Kosten und Nutzen Die Werte, die in die Kosten-/Nutzen-Betrachtung einfließen, sind so individuell wie das Gebäude und seine Nutzer. Maßgeblich für den Investitionsaufwand und die erzielten Foto: iStockphoto.com/yasinguneysu Einsparungen sind: Größe und der Ausgangszustand des Hauses, der Anteil der Eigenleistung, die erreichte Wärmedämmung (EnEV-Standard, KfW-Effizienzhaus-Standard), das Verbraucherverhalten, die aktuellen Preise sowie die zu erwartenden Preissteigerungen für z.B. Heizöl und Gas, mögliche Fördermittel, die zusätzlichen Kosten (Fassadenrenovierung, Gerüstbau etc.). Ist ohnehin eine Sanierung der Fassade ­ z.B. mit der Erneuerung der Fenster ­ geplant, reduziert sich der zusätzliche Aufwand für die Wärmedämmung deutlich. Durch die Maßnahme werden die Mindestanforderungen der geforderten U-Werte der derzeit gültigen EnEV §9 erfüllt (siehe Seite 16). Beispiel (Einfamilienhaus, Kalksandstein-Mauerwerk, Dicke 17,5 cm, 220 m² Bauteilfläche): Alt/Ist-Zustand (s. Tabelle 3, Seite 26): BJ bis 1977, U-Wert = 2,0 W/m²K, ca. 21 l Heizöl/m² Neu/Soll-Zustand (s. Tabelle 6): Dämmung MW035, Dämmstoffdicke 120 mm (Spalte B, Zeile 03), U-Wert = 0,25 W/(m²K) (Sp. E, Z. 03), 2,7 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 03) Ergebnis: 21 l ­ 2,7 l = 18,3 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 18,3 l/m² × 220 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis* = ca. 3.220 Energiekosteneinsparung/Jahr, in 15 Jahren ca. 48.300 Kosten für Material inkl. Ausführung: 99,50 pro m² × 220 m² Bauteilfläche = 21.890 * Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l Baurechtlicher Hinweis: Grundsätzlich ist bei der Außenwanddämmung mit WDVS die jeweilige Landesbauordnung zu beachten. Sie regeln z.B., ob das Hineindämmen in die bestehenden Abstandsflächen erlaubt ist. Beispielsweise sieht die Landesbauordnung von Baden-Württemberg dies nicht vor; nicht erlaubt ist es, bei Außenwänden an Grundstücksgrenzen eine Außenwanddämmung anzubringen (Überbauung des Nachbargrundstücks). CO² sie he B 3.220 12,5 t 29 eispiel S ei te Gutes Klima drauSSen und drinnen Außenwände dämmen und Heizkosten sparen Bis zu 50% der Heizwärme können über nicht aus reichend gedämmte Außenwände verloren gehen. Im Dämmen der Gebäudehülle steckt daher auch das größte Potenzial zur Verringerung von Energieverlusten. wissen Grenze (aus bauphysikalischen Gründen) auch von innen gedämmt werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist dies oft die einzige Möglichkeit, den Wärmeverlust über die Außenwände zu verringern. Aus bauphysikalischer Sicht ist die Dämmung von außen vorzuziehen, da hier Wärmebrücken vermieden werden und optimale Dämmstärken eingesetzt werden können. Die Dämmung verringert nicht den Wohnraum und nutzt zusätzlich die Wand als Wärme speicher. Jedes Baumaterial besitzt andere Dämmeigen schaften, weshalb die Dicke einer Wand noch nichts über ihre Wärmedämmung aussagt. Eine dünne Dämmplatte hat beispielsweise einen niedrigeren, also besseren U-Wert als eine dicke Ziegel- oder Kalksandsteinmauer. Der U-Wert, früher auch k-Wert, entspricht der Wärmemenge, die durch die betreffende Bauteilfläche fließt. -10° +5° +15° +20° Wie groß dieses Einsparpotenzial ist, verdeutlicht ein Beispiel: Der jährliche Verlust über die Außenwände kann bei einem Einfamilienhaus von 10.100 kWh ohne Dämmung auf 2.900 kWh mit Dämmung re duziert werden (siehe Beispielrechnungauf Seite 29). Über die Einsparung an Energie hinaus sorgt eine gute Fassadendämmung für ein viel angenehmeres Wohnklima. Außerdem wichtig: Die Bausubstanz wird vor Schäden durch Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Schimmelbefall oder Algen bewuchs geschützt. Grundsätzlich kann die Gebäudehülle bis zu einer ge- Putz Dämmung Mauerwerk Foto: iStockphoto.com/Daniel Laflor Das starke Tempe ratur gefälle im Wand aufbau zeigt die Vor teile des Wärme dämmverbundsystems: Innen ist es warm und kuschelig, während die Kälte draußen bleibt. Dies ver hindert Schimmelpilzbildung und erzeugt ein angenehmes Raumklima. 28 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 29

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Sparen Sie Außenwände dämmen mit WDVS Generell müssen sowohl der Dämmstoff als auch die Befestigung verhindern, dass kalte Außenluft zwischen Dämmung und Wand gelangt. Bei der Verarbeitung ist entscheidend, Wärmebrücken so weit wie möglich zu vermeiden. Die Dämmung muss eine lange Lebensdauer aufweisen und eine optisch ansprechende Gestaltung der Fassade ermöglichen. Zwei Systeme haben sich in der Praxis aufgrund ihrer Dämm- und Verarbei tungs eigenschaften, aber auch ihrer Wirtschaft lichkeit durchgesetzt: das Wärmedämmverbundsystem (kurz WDVS) aus Mineral wolle- oder Hartschaumplatten (EPS) und die Vorhangfassade, auch hinterlüftete Fassade. Sie besteht aus einer Unter kon s truk tion und einer Verkleidung, der Zwischenraum wird mit dem gewählten Dämms toff gefüllt. Beim WDVS werden Dämmstoffplatten direkt auf die sorgfältig vorbereitete Wand geklebt. Je nach Untergrund und Wandhöhe werden sie zusätzlich mit nur gering wärmeleitenden Kunststoffdübeln befestigt. Der Überzug mit einem speziellen Armierungsgewebe schützt das Dämmmaterial vor Beschädigun gen durch Risse und sorgt für Schlagfestigkeit. Wandmaterial, Dämmsystem und Putz sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Ein Dämmputz allein erzielt nur eine etwa halb so große Wärmedämmung wie ausgewiesene Dämmstoffe. Tipp: Besteht die Außenwand bereits aus zweischaligem Mauerwerk, kann der zwischen den Mauern liegende Hohlraum mit einem Dämmstoff gefüllt werden (so genannte Kerndämmung). Die Fassade selbst muss dann nicht zwingend erneuert werden. Das Wärmedämmverbundsystem Das Wärmedämmverbundsystem verbindet optimale Wärmedämmung mit einfacher Handhabung und einem attraktiven Preis-/Leistungs-Verhältnis. Dämmplatten aus Mineralwolle bieten sehr guten Brandund Schallschutz und sind durchlässig für Wasserdampf (vgl. Infokasten Materialkun de auf Seite 33). Hartschaum weiter auf Seite 31 Durchgerechnet Kosten und Nutzen Die Werte, die in die Kosten-/Nutzen-Betrachtung einfließen, sind so individuell wie das Gebäude und seine Nutzer. Maßgeblich für den Investitionsaufwand und die erzielten Foto: iStockphoto.com/yasinguneysu Einsparungen sind: Größe und der Ausgangszustand des Hauses, der Anteil der Eigenleistung, die erreichte Wärmedämmung (EnEV-Standard, KfW-Effizienzhaus-Standard), das Verbraucherverhalten, die aktuellen Preise sowie die zu erwartenden Preissteigerungen für z.B. Heizöl und Gas, mögliche Fördermittel, die zusätzlichen Kosten (Fassadenrenovierung, Gerüstbau etc.). Ist ohnehin eine Sanierung der Fassade ­ z.B. mit der Erneuerung der Fenster ­ geplant, reduziert sich der zusätzliche Aufwand für die Wärmedämmung deutlich. Durch die Maßnahme werden die Mindestanforderungen der geforderten U-Werte der derzeit gültigen EnEV §9 erfüllt (siehe Seite 16). Beispiel (Einfamilienhaus, Kalksandstein-Mauerwerk, Dicke 17,5 cm, 220 m² Bauteilfläche): Alt/Ist-Zustand (s. Tabelle 3, Seite 26): BJ bis 1977, U-Wert = 2,0 W/m²K, ca. 21 l Heizöl/m² Neu/Soll-Zustand (s. Tabelle 6): Dämmung MW035, Dämmstoffdicke 120 mm (Spalte B, Zeile 03), U-Wert = 0,25 W/(m²K) (Sp. E, Z. 03), 2,7 l Heizöl pro m² (Sp. F, Z. 03) Ergebnis: 21 l ­ 2,7 l = 18,3 l Heizölersparnis pro m² Bauteilfläche Nutzen: 18,3 l/m² × 220 m² Bauteilfläche × 0,80 /l Energiepreis* = ca. 3.220 Energiekosteneinsparung/Jahr, in 15 Jahren ca. 48.300 Kosten für Material inkl. Ausführung: 99,50 pro m² × 220 m² Bauteilfläche = 21.890 * Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l Baurechtlicher Hinweis: Grundsätzlich ist bei der Außenwanddämmung mit WDVS die jeweilige Landesbauordnung zu beachten. Sie regeln z.B., ob das Hineindämmen in die bestehenden Abstandsflächen erlaubt ist. Beispielsweise sieht die Landesbauordnung von Baden-Württemberg dies nicht vor; nicht erlaubt ist es, bei Außenwänden an Grundstücksgrenzen eine Außenwanddämmung anzubringen (Überbauung des Nachbargrundstücks). CO² sie he B 3.220 12,5 t 29 eispiel S ei te Gutes Klima drauSSen und drinnen Außenwände dämmen und Heizkosten sparen Bis zu 50% der Heizwärme können über nicht aus reichend gedämmte Außenwände verloren gehen. Im Dämmen der Gebäudehülle steckt daher auch das größte Potenzial zur Verringerung von Energieverlusten. wissen Grenze (aus bauphysikalischen Gründen) auch von innen gedämmt werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist dies oft die einzige Möglichkeit, den Wärmeverlust über die Außenwände zu verringern. Aus bauphysikalischer Sicht ist die Dämmung von außen vorzuziehen, da hier Wärmebrücken vermieden werden und optimale Dämmstärken eingesetzt werden können. Die Dämmung verringert nicht den Wohnraum und nutzt zusätzlich die Wand als Wärme speicher. Jedes Baumaterial besitzt andere Dämmeigen schaften, weshalb die Dicke einer Wand noch nichts über ihre Wärmedämmung aussagt. Eine dünne Dämmplatte hat beispielsweise einen niedrigeren, also besseren U-Wert als eine dicke Ziegel- oder Kalksandsteinmauer. Der U-Wert, früher auch k-Wert, entspricht der Wärmemenge, die durch die betreffende Bauteilfläche fließt. -10° +5° +15° +20° Wie groß dieses Einsparpotenzial ist, verdeutlicht ein Beispiel: Der jährliche Verlust über die Außenwände kann bei einem Einfamilienhaus von 10.100 kWh ohne Dämmung auf 2.900 kWh mit Dämmung re duziert werden (siehe Beispielrechnungauf Seite 29). Über die Einsparung an Energie hinaus sorgt eine gute Fassadendämmung für ein viel angenehmeres Wohnklima. Außerdem wichtig: Die Bausubstanz wird vor Schäden durch Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Schimmelbefall oder Algen bewuchs geschützt. Grundsätzlich kann die Gebäudehülle bis zu einer ge- Putz Dämmung Mauerwerk Foto: iStockphoto.com/Daniel Laflor Das starke Tempe ratur gefälle im Wand aufbau zeigt die Vor teile des Wärme dämmverbundsystems: Innen ist es warm und kuschelig, während die Kälte draußen bleibt. Dies ver hindert Schimmelpilzbildung und erzeugt ein angenehmes Raumklima. 28 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 29

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    Fassade dämmen g i t l a h h c a N hand e ln t f n u k u Z h e ißt bauen! platten besitzen ein geringes Gewicht und können mit Dämmstoffsägen oder Cuttermessern geschnitten werden. Dank ihrer Nut-und-Feder- bzw. Stufenfalzverbindungen lassen sie sich mit schiebenden Bewegungen schnell und einfach verarbeiten. Dämmstoff-Etikett genau lesen Bei der Auswahl der Dämmstoffe ist unbedingt auf das Ü-Zeichen bzw. CEZeichen, das Brandverhalten und die Wärmeleitfähigkeits gruppe zu achten. Mit dem Ü-Kennzeichen bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden nationalen Richtlinien entspricht. Das CE-Kennzeichen bezieht sich auf die europäischen Richtlinien. Je nach Einsatzgebiet werden am besten nicht brennbare (Kennzeichen A), schwer brennbare (B1) oder normal entflammbare (B2) Produkte verwendet. Materialien, die die gleiche oder eine ähnliche Wärmeleitfähigkeit aufweisen, sind einer so genannten Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) zugeordnet. Standard für Dämm s toffe sind heute WLG 040 bzw. WLG 035. Dies entspricht einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 bzw. 0,035 W/m²K. Je kleiner der Wert ist, umso besser ist die Wärmedämmung. Die Dämmplatten werden in der Regel in verschiedenen Dicken angeboten (von 4 bis 40 cm bei Hartschaum und von 4 bis 20 cm bei Mineralwolle) und passen so zu verschiedenen Wandbaustoffen und geforderten U-Werten. Auf dem Armierungsmaterial, welches meist aus Glasfasergewebe besteht, lässt sich die Fassadenfläche ganz individuell mit Putz gestalten. Kosten reduzieren mit Eigen leistungen Das Dämmen der Außenwände ist ein aufwändiges Projekt, aber nach sorgfältiger Absprache mit dem Architekten oder Fachplaner können viele Arbeiten in Eigenleistung erbracht und die Kosten durchaus um mehrere Tausend Euro verringert werden: Dazu gehören z.B. die Demontage von Regenrinnen und Fallrohren, das Abschlagen des Altputzes, das Verdübeln der Dämm platten und das Einsetzen der Fensterbänke. Auch die weiteren Arbeiten können prinzipiell selbst ausgeführt werden. Voraussetzung hierfür sind gute Fachkenntnisse, sorgfältige Planung und handwerk liches Geschick insbeson- Sparen Sie bis zu 50% Ihrer Energie kosten mit Fassadendämmung.* Fassade und Vollwärmeschutz inklusive Montage z.B. bei Anwendung von 120 mm Dämmstoffdicke. Im Preis enthalten sind: Systemplatte 120 mm kanten glatt WLG 035, Klebe- und Armierungsmörtel, Gewebe Praxis-Tipp: Hartschaum -Dämmsystem installieren (1) * Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Dämmstärke Vollwärmeschutz inkl. Montage (120 mm WDVS) Komplettpreis ab Sockelprofile anbringen Europäisches geprüftes System: Kleber auftragen Die Verklebung erfolgt im sog. Punkt-WulstVerfahren. Die Dämm platten werden mit einer umlaufen den Wulst am Plattenrand versehen. Zusätzlich werden in Plattenmitte einzelne Klebepunkte aufgebracht. Platten ansetzen Die Platten sofort nach dem Kleberauftrag press gestoßen ansetzen und schiebend am Untergrund andrücken. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. m² je 99, 50* ETA-07/0284 Probau-WDV-System Ihre Sicherheit für Ihre KfW-Anfragen für Neu- und Altbau Die Sockelprofile sind entsprechend der Dämmstoffdicke auszuwählen. Die Sockelschienen lot- und fluchtgerecht ansetzen, mit dem Bleistift die Bohrlöcher markieren. Mit der Schlagbohrmaschine die Dübellöcher bohren. Gewebe Gewebeeckwinkel Edelputz-Grundierung Oberputz * Angebote gelten nur in Verbindung mit bei uns gekauften Waren. Die genannten Montagepreise beziehen sich ausschließlich auf die Werkleistungen inkl. Materialkosten. Die auszuführende Leistung sowie der Preis wird verbindlich nach Art und Umfang durch den Auftrag bestimmt, der nach erfolgtem Aufmaß am Ort der Bauleistung unter Be rücksichtigung der örtlichen Umstände, besonderer Bedingungen und baulicher Voraus setzungen von erstellt wird. Sockelabschlussprofil Dämmplatten aus Polystyrol Dämmstoffdübel Klebe- und Armierungsmörtel Nähere Informationen über den Leistungsumfang erfahren Sie in unserer Energieeinsparbroschüre, s.a. S. 23. Dämmplatten verlegen Die Dämmplatten sind in waagrechten Reihen im Verband mit einem Überbindemaß von mindestens 20cm zu verlegen. Kreuz fugen sind zu vermeiden. Zur Vermeidung von Rissbildungen sollten die Fugen der Dämmplatten nicht direkt auf die Ecken von Gebäudeöffnungen zulaufen. Die Verlegung sollte so erfolgen, dass die Stöße der Dämmplatten von den Ecken der Öffnungen einen Mindestabstand von 10 cm aufweisen. Brandbarrieren Bei Hartschaum (EPS)-Dämmstoffplatten mit Dicken > 100 mm muss bei schwer entflammbaren WDVS aus Brandschutzgründen oberhalb jeder Öffnung ein nicht brennbarer Mineralwolle-Dämmstreifen verwendet werden. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 www.bauhaus.info 31 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen g i t l a h h c a N hand e ln t f n u k u Z h e ißt bauen! platten besitzen ein geringes Gewicht und können mit Dämmstoffsägen oder Cuttermessern geschnitten werden. Dank ihrer Nut-und-Feder- bzw. Stufenfalzverbindungen lassen sie sich mit schiebenden Bewegungen schnell und einfach verarbeiten. Dämmstoff-Etikett genau lesen Bei der Auswahl der Dämmstoffe ist unbedingt auf das Ü-Zeichen bzw. CEZeichen, das Brandverhalten und die Wärmeleitfähigkeits gruppe zu achten. Mit dem Ü-Kennzeichen bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden nationalen Richtlinien entspricht. Das CE-Kennzeichen bezieht sich auf die europäischen Richtlinien. Je nach Einsatzgebiet werden am besten nicht brennbare (Kennzeichen A), schwer brennbare (B1) oder normal entflammbare (B2) Produkte verwendet. Materialien, die die gleiche oder eine ähnliche Wärmeleitfähigkeit aufweisen, sind einer so genannten Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) zugeordnet. Standard für Dämm s toffe sind heute WLG 040 bzw. WLG 035. Dies entspricht einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 bzw. 0,035 W/m²K. Je kleiner der Wert ist, umso besser ist die Wärmedämmung. Die Dämmplatten werden in der Regel in verschiedenen Dicken angeboten (von 4 bis 40 cm bei Hartschaum und von 4 bis 20 cm bei Mineralwolle) und passen so zu verschiedenen Wandbaustoffen und geforderten U-Werten. Auf dem Armierungsmaterial, welches meist aus Glasfasergewebe besteht, lässt sich die Fassadenfläche ganz individuell mit Putz gestalten. Kosten reduzieren mit Eigen leistungen Das Dämmen der Außenwände ist ein aufwändiges Projekt, aber nach sorgfältiger Absprache mit dem Architekten oder Fachplaner können viele Arbeiten in Eigenleistung erbracht und die Kosten durchaus um mehrere Tausend Euro verringert werden: Dazu gehören z.B. die Demontage von Regenrinnen und Fallrohren, das Abschlagen des Altputzes, das Verdübeln der Dämm platten und das Einsetzen der Fensterbänke. Auch die weiteren Arbeiten können prinzipiell selbst ausgeführt werden. Voraussetzung hierfür sind gute Fachkenntnisse, sorgfältige Planung und handwerk liches Geschick insbeson- Sparen Sie bis zu 50% Ihrer Energie kosten mit Fassadendämmung.* Fassade und Vollwärmeschutz inklusive Montage z.B. bei Anwendung von 120 mm Dämmstoffdicke. Im Preis enthalten sind: Systemplatte 120 mm kanten glatt WLG 035, Klebe- und Armierungsmörtel, Gewebe Praxis-Tipp: Hartschaum -Dämmsystem installieren (1) * Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Dämmstärke Vollwärmeschutz inkl. Montage (120 mm WDVS) Komplettpreis ab Sockelprofile anbringen Europäisches geprüftes System: Kleber auftragen Die Verklebung erfolgt im sog. Punkt-WulstVerfahren. Die Dämm platten werden mit einer umlaufen den Wulst am Plattenrand versehen. Zusätzlich werden in Plattenmitte einzelne Klebepunkte aufgebracht. Platten ansetzen Die Platten sofort nach dem Kleberauftrag press gestoßen ansetzen und schiebend am Untergrund andrücken. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. m² je 99, 50* ETA-07/0284 Probau-WDV-System Ihre Sicherheit für Ihre KfW-Anfragen für Neu- und Altbau Die Sockelprofile sind entsprechend der Dämmstoffdicke auszuwählen. Die Sockelschienen lot- und fluchtgerecht ansetzen, mit dem Bleistift die Bohrlöcher markieren. Mit der Schlagbohrmaschine die Dübellöcher bohren. Gewebe Gewebeeckwinkel Edelputz-Grundierung Oberputz * Angebote gelten nur in Verbindung mit bei uns gekauften Waren. Die genannten Montagepreise beziehen sich ausschließlich auf die Werkleistungen inkl. Materialkosten. Die auszuführende Leistung sowie der Preis wird verbindlich nach Art und Umfang durch den Auftrag bestimmt, der nach erfolgtem Aufmaß am Ort der Bauleistung unter Be rücksichtigung der örtlichen Umstände, besonderer Bedingungen und baulicher Voraus setzungen von erstellt wird. Sockelabschlussprofil Dämmplatten aus Polystyrol Dämmstoffdübel Klebe- und Armierungsmörtel Nähere Informationen über den Leistungsumfang erfahren Sie in unserer Energieeinsparbroschüre, s.a. S. 23. Dämmplatten verlegen Die Dämmplatten sind in waagrechten Reihen im Verband mit einem Überbindemaß von mindestens 20cm zu verlegen. Kreuz fugen sind zu vermeiden. Zur Vermeidung von Rissbildungen sollten die Fugen der Dämmplatten nicht direkt auf die Ecken von Gebäudeöffnungen zulaufen. Die Verlegung sollte so erfolgen, dass die Stöße der Dämmplatten von den Ecken der Öffnungen einen Mindestabstand von 10 cm aufweisen. Brandbarrieren Bei Hartschaum (EPS)-Dämmstoffplatten mit Dicken > 100 mm muss bei schwer entflammbaren WDVS aus Brandschutzgründen oberhalb jeder Öffnung ein nicht brennbarer Mineralwolle-Dämmstreifen verwendet werden. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 www.bauhaus.info 31 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Praxis-Tipp: Hartschaum -Dämmsystem installieren (2) Warenkunde Mineralwolle und Hartschaum/Styropor* ­ vielseitig, umweltfreundlich, wirtschaftlich Mit fachgerecht eingebauten Dämmstoffen ist das ganze Jahr über ein angenehmes und gesundes Wohnklima bei reduziertem Energieeinsatz und Schadstoffausstoß möglich. Außerdem sorgen Dämmstoffe für Schall- und Brandschutz und verhindern dauerhaft Schäden an der Bausubstanz. Dübeln bei der Sanierung Bei unzureichender Tragfähigkeit der Wand, wie z.B. bei der Altbausanierung, werden die Dämmplatten zu sätzlich mit Dübeln befestigt. Das Ver dübeln sollte frühestens 3 Tage nach der Dämmplattenverklebung erfolgen. Dübelschema Die Verdübelung sollte gemäß dem Schema erfolgen. Standardmäßig sind 6 Teller dübel pro m² anzubringen. Bei erhöhten An forderungen sind mehr Dübel erforderlich. Anschlüsse Das WDV-System muss schlagregendicht ausgeführt werden. Dazu müssen alle Anschlüsse mit Fugendichtbändern oder mit sog. Anschlussleisten für Fenster und Türen ausgeführt werden. Mineralwolle Als Mineralwolle werden Dämmstoffe aus Glas- oder Stein wolle bezeichnet. Viele Hersteller bieten Komplettsysteme an, die aus Dämmplatten, Folien, Dicht- und Klebebändern bestehen. So kommen zum Wärme- und Kälteschutz die Wind- und Luftdichtheit sowie der Feuchteschutz. Eigenschaften Kälte-, Wärme-, Brand- und Schallschutz Vermindert die Rauchentwicklung im Brandfall Über Jahrzehnte alterungsbeständig Geringes Gewicht, leicht zu verarbeiten Gesundheitlich unbedenklich Keine Feuchtigkeitsaufnahme Erlaubt diffusionsoffene Wandaufbauten, so dass auf chemischen Holzschutz verzichtet werden kann Einsatzgebiete Dämmung von Steil- und Flachdächern Fassadendämmung Dämmung von Innenräumen und Trennwänden Dämmung insbesondere von Holzhäusern Trittschalldämmung Umweltbeitrag Hergestellt aus natürlichen Rohstoffen und Recycling materialien Positive Energie- und Emissionsbilanz Produkte mit RAL-Gütezeichen sind grundsätzlich recyclingfähig Das seit 1999 eingeführte RAL-Gütezeichen stellt sicher, dass Erzeugnisse aus Mineralwolle regelmäßig von neutralen Stellen gemäß spezifischen Qualitätskriterien geprüft werden. Tipp: Ausführliche Informationen über Produkte und Hersteller gibt es im Internet auf www.mineralwolle.de . Hartschaum (EPS) / Styropor* Styropor ist die Bezeichnung für einen Dämmstoff aus ca. 98% Luft und 2% Polystyrol (Expandiertes Poly s tyrol, Abk. EPS). Im Baubereich verwendete Hartschaumplatten unterscheiden sich vom Verpackungsstyropor vor allem durch ihre Schwer entflammbarkeit (B1). Eigenschaften Kälte-, Wärme-, Brand- und Schallschutz Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) 032, 035, 040, 045 Druckfestigkeit je nach Produkt von 100­240 kPa/m², wich- Gewebeeckwinkel An den stoßgefährdeten Ecken eines Gebäudes sowie an Fenstern und Türen, werden Gewebeeckwinkel angebracht. Armierungsschicht Auf der Fläche den Klebe- und Armierungs mörtel aufkämmen. Danach das Gewebe faltenfrei eindrücken und einbetten. Mit Klebe- und Armierungsmörtel die Ober fläche eben ziehen. Grundierung und Oberputz Mit einer Farbrolle Edelputz-Grundierung auftragen. Dadurch wird ein Durchscheinen des grauen Untergrundes vermieden. Nach der Trocknungszeit mit dem Auftragen des Oberputzes, z.B. Münchner Rauhputz, Scheibenputz, Siloxanputz oder BuntsteinSockelputz fortfahren. tig bei statisch belasteten Flächen wie Fußböden (Estrichdämmung) und Kelleraußenwänden (Perimeterdämmung) Geringes Gewicht, leicht zu verarbeiten Gesundheitlich unbedenklich Einsatzgebiete Wand- und Decken-Innendämmung (Abkürzung: WI/DI) Bodendämmung unter Estrich (DEO) Trittschalldämmung unter Estrich (DES) Flachdachdämmung (DAA) Kelleraußenwanddämmung (PW) Fassadendämmplatte für Wärmedämmverbundsysteme (WDV) Umweltbeitrag Äußerst geringer Energieeinsatz für die Herstellung Keine Abgabe von Schadstoffen an Grundwasser, Boden oder Luft Langlebig und recyclingfähig In Deutschland darf nur Styropor mit dem Ü-Zeichen, welches die bauaufsichtliche Zulassung anzeigt, verbaut werden. Die Herstellung von Produkten mit dem Ü-Zeichen wird durch zertifizierte, unabhängige Institute überwacht. Tipp: Mehr Informationen gibt es beim Industrieverband Hartschaum e.V.* im Internet auf www.ivh.de . dere beim Verputzen. Grundsätzlich gut geeig net für Eigenleistungen sind Gebäude mit unkomplizierter Fassade und einer geringen Anzahl von Stockwerken. Mit einem eventuell für Teilarbeiten beauftragten Fachbetrieb sollten die geplanten Eigenleistungen frühzeitig abgestimmt werden. // WDVS sind als Gesamtsysteme des jeweiligen Anbieters zugelassen. Im Fall einer Gewährleistung ist es problematisch, wenn die eingesetzten Komponenten nicht alle zum selben System gehören (nähere Informationen zu Zulassung und System siehe Seiten 34). Entscheidend sind die Details WDVS-Platten lassen sich sehr gut verarbei ten. Einige Details müssen jedoch berücksich- tigt werden, um Wärmebrücken und Fehlstellen in der Dämmung auszuschließen. // Untergrund: Der Untergrund sollte fest und gleichmäßig sein, der Altputz kann eventuell erhalten bleiben. Unebenheiten werden durch das Punkt-Wulst-Klebeverfahren ausgeglichen. // Verdübeln: Grundsätzlich werden die Dämmstoffplatten mit einem Spezialmörtel geklebt. Unter bestimmten Bedingungen ­ z.B. große Wandhöhe, sandiger Untergrund ­ müssen die Platten jedoch zusätzlich mit Tellerdübeln aus Kunststoff befestigt werden. // Fenster und Fensterbretter: Die Fenster werden mit passend zugeschnittenen Platten so umrahmt, dass keine instabilen Kreuzfugen an den Ecken entstehen. // Auf Stoß arbeiten: Für ein lückenlo ses Ansetzen ist der exakte Zuschnitt mit glatten Kanten wichtig. Nicht vermeidbare Löcher können bei Verwendung von Mineralwolle mit Restmaterial ausgestopft werden. // Nicht vergessen: Auch schwer zugängliche oder nicht auf Anhieb sichtbare Bereiche müssen gedämmt werden, z.B. unter dem Dachkasten oder auf der Giebel oberseite. Tipp: Vor Beginn der Arbeiten an den Außenwänden lohnt es sich, das Ersetzen von Fenstern und Türen ebenfalls in Betracht zu ziehen. Und wenn dazu dann noch Dach und Keller richtig gedämmt sind, bleibt die Heizwärme optimal im Haus. Eine Energieberatung, eventuell verbunden mit einer thermografischen Aufnah me, stützt die Entscheidung. * 1951 entwickelte die BASF in Ludwigshafen den Werkstoff Schaumpolystyrol, besser bekannt unter dem Handelsnamen Styropor® (ein eingetragenes Warenzeichen der BASF). Die Namensrechte nimmt seit den 1990er Jahren der Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) wahr. Nur Hersteller von Produkten aus Expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS), die die Qualitätsanforderungen des IVH erfüllen, dürfen ihre Erzeugnisse Styropor® nennen. 32 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 33

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Praxis-Tipp: Hartschaum -Dämmsystem installieren (2) Warenkunde Mineralwolle und Hartschaum/Styropor* ­ vielseitig, umweltfreundlich, wirtschaftlich Mit fachgerecht eingebauten Dämmstoffen ist das ganze Jahr über ein angenehmes und gesundes Wohnklima bei reduziertem Energieeinsatz und Schadstoffausstoß möglich. Außerdem sorgen Dämmstoffe für Schall- und Brandschutz und verhindern dauerhaft Schäden an der Bausubstanz. Dübeln bei der Sanierung Bei unzureichender Tragfähigkeit der Wand, wie z.B. bei der Altbausanierung, werden die Dämmplatten zu sätzlich mit Dübeln befestigt. Das Ver dübeln sollte frühestens 3 Tage nach der Dämmplattenverklebung erfolgen. Dübelschema Die Verdübelung sollte gemäß dem Schema erfolgen. Standardmäßig sind 6 Teller dübel pro m² anzubringen. Bei erhöhten An forderungen sind mehr Dübel erforderlich. Anschlüsse Das WDV-System muss schlagregendicht ausgeführt werden. Dazu müssen alle Anschlüsse mit Fugendichtbändern oder mit sog. Anschlussleisten für Fenster und Türen ausgeführt werden. Mineralwolle Als Mineralwolle werden Dämmstoffe aus Glas- oder Stein wolle bezeichnet. Viele Hersteller bieten Komplettsysteme an, die aus Dämmplatten, Folien, Dicht- und Klebebändern bestehen. So kommen zum Wärme- und Kälteschutz die Wind- und Luftdichtheit sowie der Feuchteschutz. Eigenschaften Kälte-, Wärme-, Brand- und Schallschutz Vermindert die Rauchentwicklung im Brandfall Über Jahrzehnte alterungsbeständig Geringes Gewicht, leicht zu verarbeiten Gesundheitlich unbedenklich Keine Feuchtigkeitsaufnahme Erlaubt diffusionsoffene Wandaufbauten, so dass auf chemischen Holzschutz verzichtet werden kann Einsatzgebiete Dämmung von Steil- und Flachdächern Fassadendämmung Dämmung von Innenräumen und Trennwänden Dämmung insbesondere von Holzhäusern Trittschalldämmung Umweltbeitrag Hergestellt aus natürlichen Rohstoffen und Recycling materialien Positive Energie- und Emissionsbilanz Produkte mit RAL-Gütezeichen sind grundsätzlich recyclingfähig Das seit 1999 eingeführte RAL-Gütezeichen stellt sicher, dass Erzeugnisse aus Mineralwolle regelmäßig von neutralen Stellen gemäß spezifischen Qualitätskriterien geprüft werden. Tipp: Ausführliche Informationen über Produkte und Hersteller gibt es im Internet auf www.mineralwolle.de . Hartschaum (EPS) / Styropor* Styropor ist die Bezeichnung für einen Dämmstoff aus ca. 98% Luft und 2% Polystyrol (Expandiertes Poly s tyrol, Abk. EPS). Im Baubereich verwendete Hartschaumplatten unterscheiden sich vom Verpackungsstyropor vor allem durch ihre Schwer entflammbarkeit (B1). Eigenschaften Kälte-, Wärme-, Brand- und Schallschutz Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) 032, 035, 040, 045 Druckfestigkeit je nach Produkt von 100­240 kPa/m², wich- Gewebeeckwinkel An den stoßgefährdeten Ecken eines Gebäudes sowie an Fenstern und Türen, werden Gewebeeckwinkel angebracht. Armierungsschicht Auf der Fläche den Klebe- und Armierungs mörtel aufkämmen. Danach das Gewebe faltenfrei eindrücken und einbetten. Mit Klebe- und Armierungsmörtel die Ober fläche eben ziehen. Grundierung und Oberputz Mit einer Farbrolle Edelputz-Grundierung auftragen. Dadurch wird ein Durchscheinen des grauen Untergrundes vermieden. Nach der Trocknungszeit mit dem Auftragen des Oberputzes, z.B. Münchner Rauhputz, Scheibenputz, Siloxanputz oder BuntsteinSockelputz fortfahren. tig bei statisch belasteten Flächen wie Fußböden (Estrichdämmung) und Kelleraußenwänden (Perimeterdämmung) Geringes Gewicht, leicht zu verarbeiten Gesundheitlich unbedenklich Einsatzgebiete Wand- und Decken-Innendämmung (Abkürzung: WI/DI) Bodendämmung unter Estrich (DEO) Trittschalldämmung unter Estrich (DES) Flachdachdämmung (DAA) Kelleraußenwanddämmung (PW) Fassadendämmplatte für Wärmedämmverbundsysteme (WDV) Umweltbeitrag Äußerst geringer Energieeinsatz für die Herstellung Keine Abgabe von Schadstoffen an Grundwasser, Boden oder Luft Langlebig und recyclingfähig In Deutschland darf nur Styropor mit dem Ü-Zeichen, welches die bauaufsichtliche Zulassung anzeigt, verbaut werden. Die Herstellung von Produkten mit dem Ü-Zeichen wird durch zertifizierte, unabhängige Institute überwacht. Tipp: Mehr Informationen gibt es beim Industrieverband Hartschaum e.V.* im Internet auf www.ivh.de . dere beim Verputzen. Grundsätzlich gut geeig net für Eigenleistungen sind Gebäude mit unkomplizierter Fassade und einer geringen Anzahl von Stockwerken. Mit einem eventuell für Teilarbeiten beauftragten Fachbetrieb sollten die geplanten Eigenleistungen frühzeitig abgestimmt werden. // WDVS sind als Gesamtsysteme des jeweiligen Anbieters zugelassen. Im Fall einer Gewährleistung ist es problematisch, wenn die eingesetzten Komponenten nicht alle zum selben System gehören (nähere Informationen zu Zulassung und System siehe Seiten 34). Entscheidend sind die Details WDVS-Platten lassen sich sehr gut verarbei ten. Einige Details müssen jedoch berücksich- tigt werden, um Wärmebrücken und Fehlstellen in der Dämmung auszuschließen. // Untergrund: Der Untergrund sollte fest und gleichmäßig sein, der Altputz kann eventuell erhalten bleiben. Unebenheiten werden durch das Punkt-Wulst-Klebeverfahren ausgeglichen. // Verdübeln: Grundsätzlich werden die Dämmstoffplatten mit einem Spezialmörtel geklebt. Unter bestimmten Bedingungen ­ z.B. große Wandhöhe, sandiger Untergrund ­ müssen die Platten jedoch zusätzlich mit Tellerdübeln aus Kunststoff befestigt werden. // Fenster und Fensterbretter: Die Fenster werden mit passend zugeschnittenen Platten so umrahmt, dass keine instabilen Kreuzfugen an den Ecken entstehen. // Auf Stoß arbeiten: Für ein lückenlo ses Ansetzen ist der exakte Zuschnitt mit glatten Kanten wichtig. Nicht vermeidbare Löcher können bei Verwendung von Mineralwolle mit Restmaterial ausgestopft werden. // Nicht vergessen: Auch schwer zugängliche oder nicht auf Anhieb sichtbare Bereiche müssen gedämmt werden, z.B. unter dem Dachkasten oder auf der Giebel oberseite. Tipp: Vor Beginn der Arbeiten an den Außenwänden lohnt es sich, das Ersetzen von Fenstern und Türen ebenfalls in Betracht zu ziehen. Und wenn dazu dann noch Dach und Keller richtig gedämmt sind, bleibt die Heizwärme optimal im Haus. Eine Energieberatung, eventuell verbunden mit einer thermografischen Aufnah me, stützt die Entscheidung. * 1951 entwickelte die BASF in Ludwigshafen den Werkstoff Schaumpolystyrol, besser bekannt unter dem Handelsnamen Styropor® (ein eingetragenes Warenzeichen der BASF). Die Namensrechte nimmt seit den 1990er Jahren der Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) wahr. Nur Hersteller von Produkten aus Expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS), die die Qualitätsanforderungen des IVH erfüllen, dürfen ihre Erzeugnisse Styropor® nennen. 32 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 33

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    Fassade dämmen Kurz & bündig Sicherheit mit System Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für WDVS (AbZ) Verfahren zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich. Das Ergebnis wurde früher ,,Zulassungsbescheid" genannt, heute ,,Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung". Darin sind z.B. technische Angaben oder Verwendbarkeitsangaben geregelt. Je nach ihrer Anwendung werden WDV-Systeme verschiedenen Anforderungsbereichen zugeteilt. Die Rechtsgrundlage in den jeweiligen Bauordnungen entspricht § 21 Musterbau ordnung. Zuständig für die Erteilung von AbZ ist das Deutsche Institut für Bautechnik. Auch beim Einbau auf Qualifizierung achten Für den Einbau eines WDV-Systems benötigt der einbauende Handwerksbetrieb die europäisch technische Zulassung (ETA) in Verbindung mit der deutschen Verwendungs zulassung oder die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Wärmedämmverbundsystem (WDVS): Verwendbarkeit und Zulassung Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) als solches ist eine so genannte nicht geregelte Bauart. Das heißt, es existieren keine anerkannten Regeln der Technik und keine nationalen oder europäischen Normen zum WDVS. Ob also ein im Markt angebotenes WDVS verwendbar ist, ist nur anhand der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (AbZ) durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DiBt) erkennbar. Liegt diese nicht vor, bedarf es einer Zulassung im Einzelfall (ZiE). Die Zulassung umfasst stets alle Bestandteile des WDVS, also sowohl das Dämmmaterial als auch die Dübel, den Kleber, die Armierung und den Außenputz. Aus baurechtlicher Sicht handelt es sich bei diesem WDVS dann um eine geregelte Bauart. Die Verarbeitung von WDVS ist in der VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV), DIN 18345 Wärmedämm-Verbundsysteme, DIN 55699 ,,Verarbeitung von Wärmedämm-Verbundsystemen" geregelt. European Technical Approval / Europäische Technische Zulassung Ein Bauprodukt, das die European Technical Approval (ETA) erhalten hat, hat seine Brauchbarkeit gemäß der Bauprodukterichtlinie erwiesen. Die ETA ist in den EUMitgliedsstaaten allgemein anerkannt. Wie gut ist die Wärmedämmung Ihres Hauses? Machen Sie den Schnelltest mit der neuen ThermoCard® und ermitteln Sie in nur drei Schritten, ob die Außenwände Ihres Hauses die Kälte draußen halten oder Sie viel Geld ,,verheizen". Funktioniert auch bei Fenstern! ThermoCard® schon weg? Fragen Sie Ihren Fachberater im Verschiedene bauaufsichtliche Zulassungen des Herstellers PROBAU: Rechts: European Technical Approval (ETA); Unten: Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für WDVS (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DiBt) . ng und Fenster ! Außenwanddämmu Der Schnelltest für Das Ü-Kennzeichen (Über einstimmungskennzeichen) mit Eindruck des Herstellers (Bild links) und das Zulassungszeichen der ETA (rechts) t's: Und so funktionier PROBAUWDVSystem geklebt Z 33.41526 PROBAUWDVSystem EPS/MW geklebt + gedübelt Z 33.431011 Informationen online Fachverband Wärmedämmverbundsysteme Informationen zu WDVS, Tipps & Tricks, Fach lexikon: www.heizkosten-einsparen.de Industrieverband Polyurethan-Hartschaum Produktinformationen, Praxishilfen: www.daemmt-besser.de Deutsche Energie-Agentur Speziell zum Thema Dämmung von Außenwänden: www.zukunft-haus.info/de/verbraucher/energieeffizient -sanieren/massnahmen/daemmung/aussenwaende.html Wärmedämm Verbundsystem mit angeklebten Dämmstoffplatten aus expandierten Polystyrol Hartschaumplatten (EPS) Wärmedämm Verbundsystem mit angeklebten Dämmstoffplatten aus expandiertem Polystyrol Hartschaum (EPS), Mineralwollplatten oder Mineralwolle Lamellenplatten, die zusätzlich mit bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln befestigt werden. Kenndaten aus bauaufsichtlicher Zulassung Bauaufsichtliche Systemdaten 3 Bauaufsichtliche Systemdaten Zulassung Nr.: Untergrund: Baustoffklasse: Ausführungshöhe: Z 33.41526 tragfähig B1, schwerentflammbar nach DIN 4102 Nach geltender Landesbauordnung bis zur Hochhausgrenze (in der Regel 22 m Höhe des Fußboden des obersten Aufenthaltsraumes über dem Gelände). bis 300 mm B d e i t te n ha Ec k an l te en n . abziehen 1. ThermoCard® Außenwand drücken genau angezeigt. die Innenseite der für 5 Sekunden an dem hochwer tigen Thermometer grad sen.) 2. ThermoCard® mes auf zu n wird d Tage n Wan Die Temperatur der es sinnvoll, erst nach 5 winterlich kalte ist (Erfahrungsgemäß itteln: dlungsbedarf erm mein als unbehagauswerten und Han von 16 °C gilt allge 3. Messergebnis peratur der Wand Schimmelbildung ntem äche r Obe mt die Gefahr von · Behaglichkeit: Eineits als unangenehm. Unter 12 °C nim lich, von 14 °C bere den! tur heiz t man zu, es drohen Bauschä d- und Raumtempera rschied zwischen Wan °C und mehr ist eine Sanierung mehr als 6 °C Unte · Heizkosten: Bei die Kälte an, bei einem Gefälle von 10 lt der Bausubstanz! Erha zum n auch gege r ern teue schon voll, sond der Heizkosten sinn nicht nur aufgrund Funk tioniert auch bei Fens tern ! Zugelassene Dämmstoffdicke: Anwendungsbereich Alt und Neubauten mit tragfähigem Untergrund aus Mauerwerk und Beton mit oder ohne Putz Abreißfestigkeit des Untergrundes 0,08 N/mm² Anwendungsbereich 1 1 34 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Kurz & bündig Sicherheit mit System Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für WDVS (AbZ) Verfahren zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich. Das Ergebnis wurde früher ,,Zulassungsbescheid" genannt, heute ,,Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung". Darin sind z.B. technische Angaben oder Verwendbarkeitsangaben geregelt. Je nach ihrer Anwendung werden WDV-Systeme verschiedenen Anforderungsbereichen zugeteilt. Die Rechtsgrundlage in den jeweiligen Bauordnungen entspricht § 21 Musterbau ordnung. Zuständig für die Erteilung von AbZ ist das Deutsche Institut für Bautechnik. Auch beim Einbau auf Qualifizierung achten Für den Einbau eines WDV-Systems benötigt der einbauende Handwerksbetrieb die europäisch technische Zulassung (ETA) in Verbindung mit der deutschen Verwendungs zulassung oder die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Wärmedämmverbundsystem (WDVS): Verwendbarkeit und Zulassung Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) als solches ist eine so genannte nicht geregelte Bauart. Das heißt, es existieren keine anerkannten Regeln der Technik und keine nationalen oder europäischen Normen zum WDVS. Ob also ein im Markt angebotenes WDVS verwendbar ist, ist nur anhand der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (AbZ) durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DiBt) erkennbar. Liegt diese nicht vor, bedarf es einer Zulassung im Einzelfall (ZiE). Die Zulassung umfasst stets alle Bestandteile des WDVS, also sowohl das Dämmmaterial als auch die Dübel, den Kleber, die Armierung und den Außenputz. Aus baurechtlicher Sicht handelt es sich bei diesem WDVS dann um eine geregelte Bauart. Die Verarbeitung von WDVS ist in der VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV), DIN 18345 Wärmedämm-Verbundsysteme, DIN 55699 ,,Verarbeitung von Wärmedämm-Verbundsystemen" geregelt. European Technical Approval / Europäische Technische Zulassung Ein Bauprodukt, das die European Technical Approval (ETA) erhalten hat, hat seine Brauchbarkeit gemäß der Bauprodukterichtlinie erwiesen. Die ETA ist in den EUMitgliedsstaaten allgemein anerkannt. Wie gut ist die Wärmedämmung Ihres Hauses? Machen Sie den Schnelltest mit der neuen ThermoCard® und ermitteln Sie in nur drei Schritten, ob die Außenwände Ihres Hauses die Kälte draußen halten oder Sie viel Geld ,,verheizen". Funktioniert auch bei Fenstern! ThermoCard® schon weg? Fragen Sie Ihren Fachberater im Verschiedene bauaufsichtliche Zulassungen des Herstellers PROBAU: Rechts: European Technical Approval (ETA); Unten: Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für WDVS (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DiBt) . ng und Fenster ! Außenwanddämmu Der Schnelltest für Das Ü-Kennzeichen (Über einstimmungskennzeichen) mit Eindruck des Herstellers (Bild links) und das Zulassungszeichen der ETA (rechts) t's: Und so funktionier PROBAUWDVSystem geklebt Z 33.41526 PROBAUWDVSystem EPS/MW geklebt + gedübelt Z 33.431011 Informationen online Fachverband Wärmedämmverbundsysteme Informationen zu WDVS, Tipps & Tricks, Fach lexikon: www.heizkosten-einsparen.de Industrieverband Polyurethan-Hartschaum Produktinformationen, Praxishilfen: www.daemmt-besser.de Deutsche Energie-Agentur Speziell zum Thema Dämmung von Außenwänden: www.zukunft-haus.info/de/verbraucher/energieeffizient -sanieren/massnahmen/daemmung/aussenwaende.html Wärmedämm Verbundsystem mit angeklebten Dämmstoffplatten aus expandierten Polystyrol Hartschaumplatten (EPS) Wärmedämm Verbundsystem mit angeklebten Dämmstoffplatten aus expandiertem Polystyrol Hartschaum (EPS), Mineralwollplatten oder Mineralwolle Lamellenplatten, die zusätzlich mit bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln befestigt werden. Kenndaten aus bauaufsichtlicher Zulassung Bauaufsichtliche Systemdaten 3 Bauaufsichtliche Systemdaten Zulassung Nr.: Untergrund: Baustoffklasse: Ausführungshöhe: Z 33.41526 tragfähig B1, schwerentflammbar nach DIN 4102 Nach geltender Landesbauordnung bis zur Hochhausgrenze (in der Regel 22 m Höhe des Fußboden des obersten Aufenthaltsraumes über dem Gelände). bis 300 mm B d e i t te n ha Ec k an l te en n . abziehen 1. ThermoCard® Außenwand drücken genau angezeigt. die Innenseite der für 5 Sekunden an dem hochwer tigen Thermometer grad sen.) 2. ThermoCard® mes auf zu n wird d Tage n Wan Die Temperatur der es sinnvoll, erst nach 5 winterlich kalte ist (Erfahrungsgemäß itteln: dlungsbedarf erm mein als unbehagauswerten und Han von 16 °C gilt allge 3. Messergebnis peratur der Wand Schimmelbildung ntem äche r Obe mt die Gefahr von · Behaglichkeit: Eineits als unangenehm. Unter 12 °C nim lich, von 14 °C bere den! tur heiz t man zu, es drohen Bauschä d- und Raumtempera rschied zwischen Wan °C und mehr ist eine Sanierung mehr als 6 °C Unte · Heizkosten: Bei die Kälte an, bei einem Gefälle von 10 lt der Bausubstanz! Erha zum n auch gege r ern teue schon voll, sond der Heizkosten sinn nicht nur aufgrund Funk tioniert auch bei Fens tern ! Zugelassene Dämmstoffdicke: Anwendungsbereich Alt und Neubauten mit tragfähigem Untergrund aus Mauerwerk und Beton mit oder ohne Putz Abreißfestigkeit des Untergrundes 0,08 N/mm² Anwendungsbereich 1 1 34 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Weich und nicht hautreizend Außenwände von innen dämmen ­ die zweitbeste Lösung Ist eine Außendämmung der Fassade nicht zulässig oder nicht erwünscht, verringert eine Dämmung von innen die Wärmeverluste. Die Dämmung von innen verbessert auch den Schall- und Brandschutz sowie den Schutz vor Hitze im Sommer. Die notwendigen Arbeiten können prinzipiell komplett in Eigenleistung ausgeführt werden, da hier alle Vorteile des Trockenausbaus zum Tragen kommen: es gibt keine oder nur geringe Trocknungszeiten, die Baumaterialien sind handlich und die auszuführenden Konstruktionen sind relativ einfach. Steht das zu sanierende Gebäude unter Denkmalschutz, sollten Eigentümer rechtzeitig abklären, welche Gebäudeteile geschützt sind und welche wärmedämmenden Maßnahmen ergriffen werden können. In manchen Fällen können z.B. hofseitige Fassaden durchaus mit einer außen liegenden Dämmung versehen werden. Wo dies nicht möglich ist, stehen verschiedene Methoden der Innendämmung zur Auswahl, die sich hinsichtlich des Platzbedarfs und der erreichbaren Wärme- und Schalldämmung unterscheiden. Im Vergleich zu einer Außendämmung müssen auf jeden Fall höhere Wärme verluste in Kauf genommen werden. Da die EnEV jedoch auf eine verbesserte Energieeffizienz des gesamten Gebäudes zielt, können nicht vermeidbare höhere Wärmeverluste durch andere energiesparende Sanierungsmaßnehmen ausgeglichen werden: z.B. durch eine besonders gute Dämmung des Dachs, den Ersatz der Fenster oder die Modernisierung der Heizungsanlage. Unterkonstruktion und Schallschutz Je nach den Anforderungen an den Schallschutz werden die biegeweichen Vorsatzschalen aus Dämmmaterial an einer frei stehenden oder an einer direkt mit der Wand verbundenen Unter konstruktion befestigt. Der Zwischenraum zwischen einer frei stehenden Unterkonstruktion und der Wand wird mit Dämmplatten zur Schalldämmung gefüllt, um einen höheren Schallschutz zu erreichen. Die Unterkonstruktion besteht aus Kanthölzern oder Metallprofilen und wird lücken los mit Dämmstoffplatten oder Rollen z.B. aus komprimiertem Mineralwollfilz ausgefüllt. Anschließend wird auf den Unterkonstruk tion eine Dampfbremsfolie verlegt. Ihre Aufgabe ist es, zu verhindern, dass Wasserdampf aus dem Raum in die Konstruktion eindringt und dort kondensiert. Wichtig dabei ist die luftdichte Verklebung der Überlappungen und Anschlüsse. Den Abschluss bildet die Beplankung etwa mit Gipskartonplatten. Wichtiger Hinweis: Sind die Außenwände ständig feucht, weil Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigt, der Putz beschädigt ist oder die Wände starkem Schlagregen ausgesetzt sind, ist eine Innendämmung nicht möglich. In diesem Fall muss zunächst eine Sanierung der Bausubstanz selbst geprüft werden. Formaldehydfrei Die reine Dämmleistung ­ selbstgemacht! Weniger staubend 032 der neuen Spitzenklasse beim Dämmen. Auch in Wärmeleitfähigkeitsstufe Praxis-Tipp: Außenwand von innen dämmen Hochwärmedämmend 1 2 8 Sehr gut schalldämmend 7 5 3 4 Nicht brennbar 7 9 6 Quelle: URSA URSA CLICK, System zur Innendämmung der Außenwand 1 Selbstklebendes Dichtband für luftdichte Abschlüsse der U-Profile 2 U-Profile, Metallprofile für seitlichen, oberen und unteren Systemabschluss 3 Dämmfilz WLG 035 4 Clip, 3-teilig 5 Diffusionsfähige Dampfbremse 6 Doppelseitiges Klebeband zum luftdichten Anschluss der Dampfbremse 7 C-Profile als waagrechte Profile und als senkrechte Ständerprofile 8 Längsverbinder C-Profile 9 Haftklebeband zum Überkleben der Überlappungen Die reine Dämmleistung www.bauhaus.info 37

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    Fassade dämmen Weich und nicht hautreizend Außenwände von innen dämmen ­ die zweitbeste Lösung Ist eine Außendämmung der Fassade nicht zulässig oder nicht erwünscht, verringert eine Dämmung von innen die Wärmeverluste. Die Dämmung von innen verbessert auch den Schall- und Brandschutz sowie den Schutz vor Hitze im Sommer. Die notwendigen Arbeiten können prinzipiell komplett in Eigenleistung ausgeführt werden, da hier alle Vorteile des Trockenausbaus zum Tragen kommen: es gibt keine oder nur geringe Trocknungszeiten, die Baumaterialien sind handlich und die auszuführenden Konstruktionen sind relativ einfach. Steht das zu sanierende Gebäude unter Denkmalschutz, sollten Eigentümer rechtzeitig abklären, welche Gebäudeteile geschützt sind und welche wärmedämmenden Maßnahmen ergriffen werden können. In manchen Fällen können z.B. hofseitige Fassaden durchaus mit einer außen liegenden Dämmung versehen werden. Wo dies nicht möglich ist, stehen verschiedene Methoden der Innendämmung zur Auswahl, die sich hinsichtlich des Platzbedarfs und der erreichbaren Wärme- und Schalldämmung unterscheiden. Im Vergleich zu einer Außendämmung müssen auf jeden Fall höhere Wärme verluste in Kauf genommen werden. Da die EnEV jedoch auf eine verbesserte Energieeffizienz des gesamten Gebäudes zielt, können nicht vermeidbare höhere Wärmeverluste durch andere energiesparende Sanierungsmaßnehmen ausgeglichen werden: z.B. durch eine besonders gute Dämmung des Dachs, den Ersatz der Fenster oder die Modernisierung der Heizungsanlage. Unterkonstruktion und Schallschutz Je nach den Anforderungen an den Schallschutz werden die biegeweichen Vorsatzschalen aus Dämmmaterial an einer frei stehenden oder an einer direkt mit der Wand verbundenen Unter konstruktion befestigt. Der Zwischenraum zwischen einer frei stehenden Unterkonstruktion und der Wand wird mit Dämmplatten zur Schalldämmung gefüllt, um einen höheren Schallschutz zu erreichen. Die Unterkonstruktion besteht aus Kanthölzern oder Metallprofilen und wird lücken los mit Dämmstoffplatten oder Rollen z.B. aus komprimiertem Mineralwollfilz ausgefüllt. Anschließend wird auf den Unterkonstruk tion eine Dampfbremsfolie verlegt. Ihre Aufgabe ist es, zu verhindern, dass Wasserdampf aus dem Raum in die Konstruktion eindringt und dort kondensiert. Wichtig dabei ist die luftdichte Verklebung der Überlappungen und Anschlüsse. Den Abschluss bildet die Beplankung etwa mit Gipskartonplatten. Wichtiger Hinweis: Sind die Außenwände ständig feucht, weil Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigt, der Putz beschädigt ist oder die Wände starkem Schlagregen ausgesetzt sind, ist eine Innendämmung nicht möglich. In diesem Fall muss zunächst eine Sanierung der Bausubstanz selbst geprüft werden. Formaldehydfrei Die reine Dämmleistung ­ selbstgemacht! Weniger staubend 032 der neuen Spitzenklasse beim Dämmen. Auch in Wärmeleitfähigkeitsstufe Praxis-Tipp: Außenwand von innen dämmen Hochwärmedämmend 1 2 8 Sehr gut schalldämmend 7 5 3 4 Nicht brennbar 7 9 6 Quelle: URSA URSA CLICK, System zur Innendämmung der Außenwand 1 Selbstklebendes Dichtband für luftdichte Abschlüsse der U-Profile 2 U-Profile, Metallprofile für seitlichen, oberen und unteren Systemabschluss 3 Dämmfilz WLG 035 4 Clip, 3-teilig 5 Diffusionsfähige Dampfbremse 6 Doppelseitiges Klebeband zum luftdichten Anschluss der Dampfbremse 7 C-Profile als waagrechte Profile und als senkrechte Ständerprofile 8 Längsverbinder C-Profile 9 Haftklebeband zum Überkleben der Überlappungen Die reine Dämmleistung www.bauhaus.info 37

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    Fassade dämmen Sorgfalt bei der Verarbeitung Wird die Unterkonstruktion direkt an der Wand befestigt, reduzieren Randstreifen aus Mineralwolle die Schallübertragung und die Wärmebrücken zwischen Wand und Unterkonstruk tion. Eine frei stehende Unterkonstruktion sollte mindestens 20 mm von der Wand entfernt errichtet werden. Wichtig ist zudem die Dämmung der einbindenden Bauteile, wie z.B. massive Geschossdecken. Hierzu eignen sich sog. Dämmkeile, die mindestens 50 cm weit in den Raum hineinführen. Generell muss da rauf geachtet werden, das Dämm material und die Dampfsperren lückenlos zu ver arbeiten. So werden Fehlstellen in der Wärmedämmung und das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Tipp: Wenn ohnehin Malerarbei ten anstehen oder ein Austausch der Heizkörper geplant ist, so ist dies ein guter Zeitpunkt, um eine Innendämmung anzubringen. Dabei kann auch die oftmals fehlende, aber wichtige Dämmung der Heizkörpernischen nachgeholt werden. Rigitherm 032 von Rigips Materialkosten bei Dämmung gem. EnEV 2009* 160 140 120 100 80 60 40 20 0 Rigitherm Foto: iStockphoto.com/elxeneize Sichere und wirtschaftliche Dämmung der Außenwand ... von Innen Bis zu ämmung bessere D ände w der Außen 81% Mineralische Hartschaum Calciumsilicat Dämmplatten platte platte Beispiel Bestandswand (Wandtyp 4): 365 mm Porenziegel, Bj.: 1969 ­ 1978; U = 0,91 W/(m² · K) Dämmung: 60 mm Rigitherm 032, U = < W (m² · K) *Kosten auf Basis durchschn. VK-Materialpreise pro m² homogener Wandfläche (= Platten + Kleber + Putz; Letzterer entfällt bei Rigitherm) Auch für Gebäude mit historischen Fassaden oder denkmalgeschütztem Sichtfachwerk gilt die Energieeinsparverordnung. Um die Wärmeverluste zu reduzieren ohne die Außenansicht der Bausubstanz zu verletzen, müssen die Außenwände von innen gedämmt werden. Kurz & bündig Innen oder außen dämmen? Dämmstoff Geprüfte Lösung zur innenseitigen Dämmung von Hausaußenwänden bietet Sicherheit. Mit dem Rigitherm-System bietet AusbauProfi Rigips eine funktionale, geprüfte und leistungsstarke Lösung für die energetische, innenseitige Dämmung von Außenwänden an. Rigitherm 032 ist damit eine ideale Alternative zur Außendämmung und überzeugt durch: · Maximale Dämmleistung ( = 0,032 W/m · K) für Energie einsparungen gemäß EnEV · Praxisgerechte Feuchteberechnung (nach WUFi) unter www.rigips.de/rigithermrechner Die Rigitherm-Verbundplatte mit EPS-Dämmung und der oberseitigen Gipsplatte eignet sich hervoragend für viele bauliche Anforderungen durch: · Hohe Flexibilität in der Oberflächen gestaltung · Schnelle und leichte Montage in zwei Arbeitsschritten · Optimales PreisLeistungsverhältnis Dämmen Sie auf Nummer Sicher! Maximaler Schutz vor Schimmel und Feuchtigkeit Mauerwerk Außendämmung +Optimale Dämmstärken einsetzbar (in Abhängigkeit vom U-Wert des Mauerwerks) +Schutz der Wand vor Witterungseinflüssen und thermischen Spannungen +Tragendes Mauerwerk wirkt als zusätzlicher Wärmespeicher +Verringerung der Auswirkung kon struktiv bedingter Wärmebrücken (z.B. durch Heizkörpernischen, Fensterstürze, Stahlbetondecken) +Eigenleistungen reduzieren Gesamtkosten Kerndämmung +Erhalt der Fassade +Gute Dämmwirkung ­Beschränkte Dämmschichtdicke ­Das Austrocknen der äußeren Mauerwerksschale wird verschlechtert ­Wärmebrücken lassen sich mit einer Kerndämmung nicht beheben ­Muss vom Fachhandwerker ausgeführt werden ­Nur bedingt für Eigenleistung geeignet Innendämmung +Oftmals die einzige Möglichkeit, wenn die Fassade nicht verändert werden darf (Denk malschutz), sonst nur empfehlenswert für selten beheizte Räume +Einbau ist witterungsunabhängig +Preisgünstig ­Dämmstärken begrenzt ­Auswirkungen von konstruktiv bedingten Wärme brücken können teilweise reduziert werden ­Gefahr von Wärmebrücken, insbesondere an Geschossdecken und Innenwänden ­Bausubstanz ist weiterhin Witterungseinflüssen (Feuchtigkeit) und Temperaturspannungen (Gefahr der Rissbildung) ausgesetzt ­Verlust von Wohnraum Rigips bietet mit seinen speziell abge stimmten RigithermSystemkomponenten · Rigitherm 032Verbundplatte · ThermoPlatte · ThermoProfil · Spezialkleber Rifix ThermoPlus ein System mit vielen geprüfte Lösungen für Wärmebrücken und Anschlussdetails, wie. z. B. vorhandene Holzbalkendecken. Das Rigitherm-System überzeugt durch nachhaltigen Schutz vor Tauwasser- und Schimmelbildung und damit Sicherheit vor Bauschäden. Diese wurde im Rahmen von Langzeituntersuchungen nachgewiesen. Für diese geprüfte RigipsSicherheit mon tieren Sie RigithermVerbundplatten und Rigips ThermoPlatten ausschließlich mit dem Spezialkleber Rifix ThermoPlus! Weitere Informationen zu Rigitherm finden Sie unter www.rigips.de/rigitherm 38 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Sorgfalt bei der Verarbeitung Wird die Unterkonstruktion direkt an der Wand befestigt, reduzieren Randstreifen aus Mineralwolle die Schallübertragung und die Wärmebrücken zwischen Wand und Unterkonstruk tion. Eine frei stehende Unterkonstruktion sollte mindestens 20 mm von der Wand entfernt errichtet werden. Wichtig ist zudem die Dämmung der einbindenden Bauteile, wie z.B. massive Geschossdecken. Hierzu eignen sich sog. Dämmkeile, die mindestens 50 cm weit in den Raum hineinführen. Generell muss da rauf geachtet werden, das Dämm material und die Dampfsperren lückenlos zu ver arbeiten. So werden Fehlstellen in der Wärmedämmung und das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Tipp: Wenn ohnehin Malerarbei ten anstehen oder ein Austausch der Heizkörper geplant ist, so ist dies ein guter Zeitpunkt, um eine Innendämmung anzubringen. Dabei kann auch die oftmals fehlende, aber wichtige Dämmung der Heizkörpernischen nachgeholt werden. Rigitherm 032 von Rigips Materialkosten bei Dämmung gem. EnEV 2009* 160 140 120 100 80 60 40 20 0 Rigitherm Foto: iStockphoto.com/elxeneize Sichere und wirtschaftliche Dämmung der Außenwand ... von Innen Bis zu ämmung bessere D ände w der Außen 81% Mineralische Hartschaum Calciumsilicat Dämmplatten platte platte Beispiel Bestandswand (Wandtyp 4): 365 mm Porenziegel, Bj.: 1969 ­ 1978; U = 0,91 W/(m² · K) Dämmung: 60 mm Rigitherm 032, U = < W (m² · K) *Kosten auf Basis durchschn. VK-Materialpreise pro m² homogener Wandfläche (= Platten + Kleber + Putz; Letzterer entfällt bei Rigitherm) Auch für Gebäude mit historischen Fassaden oder denkmalgeschütztem Sichtfachwerk gilt die Energieeinsparverordnung. Um die Wärmeverluste zu reduzieren ohne die Außenansicht der Bausubstanz zu verletzen, müssen die Außenwände von innen gedämmt werden. Kurz & bündig Innen oder außen dämmen? Dämmstoff Geprüfte Lösung zur innenseitigen Dämmung von Hausaußenwänden bietet Sicherheit. Mit dem Rigitherm-System bietet AusbauProfi Rigips eine funktionale, geprüfte und leistungsstarke Lösung für die energetische, innenseitige Dämmung von Außenwänden an. Rigitherm 032 ist damit eine ideale Alternative zur Außendämmung und überzeugt durch: · Maximale Dämmleistung ( = 0,032 W/m · K) für Energie einsparungen gemäß EnEV · Praxisgerechte Feuchteberechnung (nach WUFi) unter www.rigips.de/rigithermrechner Die Rigitherm-Verbundplatte mit EPS-Dämmung und der oberseitigen Gipsplatte eignet sich hervoragend für viele bauliche Anforderungen durch: · Hohe Flexibilität in der Oberflächen gestaltung · Schnelle und leichte Montage in zwei Arbeitsschritten · Optimales PreisLeistungsverhältnis Dämmen Sie auf Nummer Sicher! Maximaler Schutz vor Schimmel und Feuchtigkeit Mauerwerk Außendämmung +Optimale Dämmstärken einsetzbar (in Abhängigkeit vom U-Wert des Mauerwerks) +Schutz der Wand vor Witterungseinflüssen und thermischen Spannungen +Tragendes Mauerwerk wirkt als zusätzlicher Wärmespeicher +Verringerung der Auswirkung kon struktiv bedingter Wärmebrücken (z.B. durch Heizkörpernischen, Fensterstürze, Stahlbetondecken) +Eigenleistungen reduzieren Gesamtkosten Kerndämmung +Erhalt der Fassade +Gute Dämmwirkung ­Beschränkte Dämmschichtdicke ­Das Austrocknen der äußeren Mauerwerksschale wird verschlechtert ­Wärmebrücken lassen sich mit einer Kerndämmung nicht beheben ­Muss vom Fachhandwerker ausgeführt werden ­Nur bedingt für Eigenleistung geeignet Innendämmung +Oftmals die einzige Möglichkeit, wenn die Fassade nicht verändert werden darf (Denk malschutz), sonst nur empfehlenswert für selten beheizte Räume +Einbau ist witterungsunabhängig +Preisgünstig ­Dämmstärken begrenzt ­Auswirkungen von konstruktiv bedingten Wärme brücken können teilweise reduziert werden ­Gefahr von Wärmebrücken, insbesondere an Geschossdecken und Innenwänden ­Bausubstanz ist weiterhin Witterungseinflüssen (Feuchtigkeit) und Temperaturspannungen (Gefahr der Rissbildung) ausgesetzt ­Verlust von Wohnraum Rigips bietet mit seinen speziell abge stimmten RigithermSystemkomponenten · Rigitherm 032Verbundplatte · ThermoPlatte · ThermoProfil · Spezialkleber Rifix ThermoPlus ein System mit vielen geprüfte Lösungen für Wärmebrücken und Anschlussdetails, wie. z. B. vorhandene Holzbalkendecken. Das Rigitherm-System überzeugt durch nachhaltigen Schutz vor Tauwasser- und Schimmelbildung und damit Sicherheit vor Bauschäden. Diese wurde im Rahmen von Langzeituntersuchungen nachgewiesen. Für diese geprüfte RigipsSicherheit mon tieren Sie RigithermVerbundplatten und Rigips ThermoPlatten ausschließlich mit dem Spezialkleber Rifix ThermoPlus! Weitere Informationen zu Rigitherm finden Sie unter www.rigips.de/rigitherm 38 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Die Haustür ­ Visitenkarte des Hauses Schnell- und Schlau-Programm: Flügelüberdeckende Design Alu-Haustüren Eine neue Haustür bringt Schwung in die Fassade und trägt bei der Modernisierung nicht nur zu einer schöneren Optik bei. Ganz wesentlich ist auch der Aspekt der Wärme dämmung und des Schallschutzes. Moderne Verriegelungssysteme und sichere Konstruktionen von Rahmen und Füllung bieten dazu ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Kunststoff-Haustür 3-Kammer-System Kunststoff-Haustür 4/5-Kammer-System Aluminium-Haustür mit Falzfüllung Aluminium-Haustür mit flügelüberdeckender Füllung Holz-Haustür mehrfach lamelliert 1Kunststoff-Füllung 2Kunststoff-Alu-Füllung Füllung, die beidseitig eine schlagzähe Hart-PVC-Deckplatte besitzt. Die Kombination von Aluplatte auf der Außenseite und Kunststoffplatte innen erhöht den Einbruchschutz bei der Kunststoff-Alu-Füllung. Die höchste Sicherheit garantiert die Aluminiumfüllung mit einer beidseitigen Aluminium-Deckplatte. Die Wahlmöglichkeit der Füllungsart hängt z.T. von dem betreffenden Haustürmodell ab. 110 × 210 cm 3Aluminium-Füllung 1 2 3 Verriegelungs-Systeme Sondermaß bis 115 × 225 cm 1.392,Flügelüberdeckende Aluminium-Haustür 'A 920' Außen und innen RAL 9016, Edelstahlapplikation außen, Glas sandgestrahlt, Standardmaß 110 × 210 cm, inkl. Stoßgriff Edelstahl. OS 11 13 35 Der Eingangsbereich ist das Aushängeschild des Hauses. Mit einer passenden Haustür fühlt sich jeder Gast sofort willkommen. Oberlicht-Höhe bis max. 600 mm Oberlicht 795,Seitenteile bis 900 mm Breite 995,Seitenteil-Breite bis max. 900 mm Fotos: SOLID Elements SeitenteilHöhe bis max. 2250 mm Seitenteil umlaufend gefertigt Oberlicht bis 600 mm Höhe Alte Haustüren, so schön sie auch sein mögen, bieten in Hinsicht auf Wärmedämmung und Zugluft oft keine ausreichenden Schutz. Eine moderne Haustür verbindet dagegen ein ansprechendes Design mit energiesparenden Werkstoffen und Konstruktionen. Hartschaum-Dämmkerne in der Füllung, Mehrfach-Kammersysteme in den Profilen, Einfach- oder Doppeldichtungen und Isolierglaseinsätze garantieren einen niedrigen U-Wert. Dieser soll nach der EnEV 2009 maximal 2,9 W/m²K, bei Neubauten 1,8 W/m²K betragen. Der Standard liegt heute bei etwa 2,0 W/m²K. Voraussetzung für die Dichtigkeit gegen Zugluft, Staub und Lärm ist eine standfeste Konstruktion. Beginnend bei der Kunststoff tür mit seitlicher Stahlverstärkung über die Kunststofftür mit umlaufendem Stahlkern bis hin zur Aluminiumtür mit Falz- oder f lügelüberdeckender Füllung bietet das Angebot hohe und weitaus bessere Stei figkeiten als jede Alttür leisten kann. Hier spielen auch die Bautiefe und die kon struktive Gestaltung der Profile eine wichtige Rolle. Die Türfüllung Den größten Teil der Türfläche stellt die Türfüllung dar. Sie muss also neben dem Einbruchschutz auch einen wesentlichen Teil des Wärmeschutzes übernehmen. Die meisten Haustüren besitzen Füllungen mit einem wärmedämmenden Hartschaumkern und erreichen so hervorragende Energiewerte. Den Unterschied machen die jeweiligen Deckplatten. Hier gibt es die Kunststoff- Foto: SOLID Elements/Udo Keus 1.222,- Sicherheits-Verriegelungen Neben dem Wärmeschutz ist das Thema Sicherheit bei der Entscheidung für eine neue Haustür von großer Bedeutung. Da Einbrecher den Lärm einer splitternden Glasscheibe scheuen, versuchen sie die Tür aufzuhebeln. Hier helfen nur ausreichend starke Verriegelungssysteme den Erfolg zu verhindern. Die unterschiedlichsten Systeme helfen, die Haustür an das ganz persönliche Sicherheitsbedürfnis anzupassen. Die Rollzapfen-Verriegelung verschließt die Tür an der Schlosseite an 5 Stellen und bietet damit Basisschutz. Die 3-fach-Schwenkhakenverriegelung krallt ihre Haken in entsprechende Stahlaufnahmen im Blendrahmen und garantiert damit bereits eine wesentlich erhöhte Sicherheit. Diese 3-fach-Verriegelung gibt es auch als Automatik-Schloss, das sich beim Schließen der Tür von selbst ver riegelt. Das Non plus Ultra bei den Verriege lungen ist die 17-fach-Tresorbolzen-Verriegelung. Sie bietet mit ihrer Kombination aus Schwenkhaken und Bolzen den größten Schutz gegen Einbruch und Vanda lismus. 5-fachRollzapfenVerriegelung 3-fachSchwenkhakenVerriegelung AutomatikSicherheitsVerriegelung 17-fachTresorbolzenVerriegelung A B A Der Türwächter erlaubt das spaltbreite Öffnen der Tür B Bei der Bandseitensicherung schieben sich beim Schließen der Tür kräftige Stahlbolzen an der Bandseite in entsprechende, stahlbewehrte Bohrungen. So wird ein Aushebeln auf dieser Seite der Tür ebenfalls verhindert. www.bauhaus.info 41

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    Fassade dämmen Die Haustür ­ Visitenkarte des Hauses Schnell- und Schlau-Programm: Flügelüberdeckende Design Alu-Haustüren Eine neue Haustür bringt Schwung in die Fassade und trägt bei der Modernisierung nicht nur zu einer schöneren Optik bei. Ganz wesentlich ist auch der Aspekt der Wärme dämmung und des Schallschutzes. Moderne Verriegelungssysteme und sichere Konstruktionen von Rahmen und Füllung bieten dazu ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Kunststoff-Haustür 3-Kammer-System Kunststoff-Haustür 4/5-Kammer-System Aluminium-Haustür mit Falzfüllung Aluminium-Haustür mit flügelüberdeckender Füllung Holz-Haustür mehrfach lamelliert 1Kunststoff-Füllung 2Kunststoff-Alu-Füllung Füllung, die beidseitig eine schlagzähe Hart-PVC-Deckplatte besitzt. Die Kombination von Aluplatte auf der Außenseite und Kunststoffplatte innen erhöht den Einbruchschutz bei der Kunststoff-Alu-Füllung. Die höchste Sicherheit garantiert die Aluminiumfüllung mit einer beidseitigen Aluminium-Deckplatte. Die Wahlmöglichkeit der Füllungsart hängt z.T. von dem betreffenden Haustürmodell ab. 110 × 210 cm 3Aluminium-Füllung 1 2 3 Verriegelungs-Systeme Sondermaß bis 115 × 225 cm 1.392,Flügelüberdeckende Aluminium-Haustür 'A 920' Außen und innen RAL 9016, Edelstahlapplikation außen, Glas sandgestrahlt, Standardmaß 110 × 210 cm, inkl. Stoßgriff Edelstahl. OS 11 13 35 Der Eingangsbereich ist das Aushängeschild des Hauses. Mit einer passenden Haustür fühlt sich jeder Gast sofort willkommen. Oberlicht-Höhe bis max. 600 mm Oberlicht 795,Seitenteile bis 900 mm Breite 995,Seitenteil-Breite bis max. 900 mm Fotos: SOLID Elements SeitenteilHöhe bis max. 2250 mm Seitenteil umlaufend gefertigt Oberlicht bis 600 mm Höhe Alte Haustüren, so schön sie auch sein mögen, bieten in Hinsicht auf Wärmedämmung und Zugluft oft keine ausreichenden Schutz. Eine moderne Haustür verbindet dagegen ein ansprechendes Design mit energiesparenden Werkstoffen und Konstruktionen. Hartschaum-Dämmkerne in der Füllung, Mehrfach-Kammersysteme in den Profilen, Einfach- oder Doppeldichtungen und Isolierglaseinsätze garantieren einen niedrigen U-Wert. Dieser soll nach der EnEV 2009 maximal 2,9 W/m²K, bei Neubauten 1,8 W/m²K betragen. Der Standard liegt heute bei etwa 2,0 W/m²K. Voraussetzung für die Dichtigkeit gegen Zugluft, Staub und Lärm ist eine standfeste Konstruktion. Beginnend bei der Kunststoff tür mit seitlicher Stahlverstärkung über die Kunststofftür mit umlaufendem Stahlkern bis hin zur Aluminiumtür mit Falz- oder f lügelüberdeckender Füllung bietet das Angebot hohe und weitaus bessere Stei figkeiten als jede Alttür leisten kann. Hier spielen auch die Bautiefe und die kon struktive Gestaltung der Profile eine wichtige Rolle. Die Türfüllung Den größten Teil der Türfläche stellt die Türfüllung dar. Sie muss also neben dem Einbruchschutz auch einen wesentlichen Teil des Wärmeschutzes übernehmen. Die meisten Haustüren besitzen Füllungen mit einem wärmedämmenden Hartschaumkern und erreichen so hervorragende Energiewerte. Den Unterschied machen die jeweiligen Deckplatten. Hier gibt es die Kunststoff- Foto: SOLID Elements/Udo Keus 1.222,- Sicherheits-Verriegelungen Neben dem Wärmeschutz ist das Thema Sicherheit bei der Entscheidung für eine neue Haustür von großer Bedeutung. Da Einbrecher den Lärm einer splitternden Glasscheibe scheuen, versuchen sie die Tür aufzuhebeln. Hier helfen nur ausreichend starke Verriegelungssysteme den Erfolg zu verhindern. Die unterschiedlichsten Systeme helfen, die Haustür an das ganz persönliche Sicherheitsbedürfnis anzupassen. Die Rollzapfen-Verriegelung verschließt die Tür an der Schlosseite an 5 Stellen und bietet damit Basisschutz. Die 3-fach-Schwenkhakenverriegelung krallt ihre Haken in entsprechende Stahlaufnahmen im Blendrahmen und garantiert damit bereits eine wesentlich erhöhte Sicherheit. Diese 3-fach-Verriegelung gibt es auch als Automatik-Schloss, das sich beim Schließen der Tür von selbst ver riegelt. Das Non plus Ultra bei den Verriege lungen ist die 17-fach-Tresorbolzen-Verriegelung. Sie bietet mit ihrer Kombination aus Schwenkhaken und Bolzen den größten Schutz gegen Einbruch und Vanda lismus. 5-fachRollzapfenVerriegelung 3-fachSchwenkhakenVerriegelung AutomatikSicherheitsVerriegelung 17-fachTresorbolzenVerriegelung A B A Der Türwächter erlaubt das spaltbreite Öffnen der Tür B Bei der Bandseitensicherung schieben sich beim Schließen der Tür kräftige Stahlbolzen an der Bandseite in entsprechende, stahlbewehrte Bohrungen. So wird ein Aushebeln auf dieser Seite der Tür ebenfalls verhindert. www.bauhaus.info 41

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Durchgerechnet Einspar-Potential Die Einsparung von 38% beträgt bei einem Einfamilienhaus mit etwa 25 m² Fensterfläche ca. 750,- jährlich. Bei einer angenommenen Investitionssumme von 4000,- für neue Fenster, sind diese also nach 6 Jahren bezahlt. Kostenreduzierung pro Jahr bis zu: Kosten Gute Aussichten mit neuen Fenstern In der Fassade eines Hauses sind die Fensterflächen die Stellen, an denen kalte Außenluft und warme Raumluft am nächsten zusammenliegen. Um den Wärmeverlust hier auszugleichen, benötigt man bis zu 25% des gesamten Energieaufwands. Neue Fenster mit ihren modernen, wärmedämmenden Profilen und Gläsern helfen hier bares Geld zu sparen. Fenster sind unerlässlich, um das Haus mit Tageslicht zu versorgen und den freien Blick der Bewohner nach draußen zu ermöglichen. Leider geht damit oft ein Verlust an Wärme duch das Glas, die Profile und schlechte Dichtungen einher. Auch kann durch schlechte Dichtungen Regenwasser von außen eindringen oder Kondenswasser bildet sich aufgrund unzureichender Dämmung an der Innenseite. Dies kann zu gesundheitsschädlicher Schimmelbildung führen. Moderne Fenster besitzen einen weit höheren Dämmwert als noch vor einigen Jahren. Die EnEV 2009 fordert, den U-Wert von 1,3 W/m²K nicht zu überschreiten. Bei heutigen Fenstern für den Wohnbereich gehen die U-Werte z.B. für Passivhäuser herunter bis zu 0,8 W/m²K. Zum Vergleich hatten Fenster aus den 1970er Jahren oder früher noch einen U-Wert von bis zu 6 W/m²K. Es lohnt sich also, neue Fenster einzubauen! Tipp: Die KfW fördert als Einzelmaß nahme nur Fenster mit einem U-Wert von max. 0,95 W/m²K. Moderne Fenster sind High-Tech-Produkte Heutige Fenster zeichnen sich durch hochwertige Profile, wärmedämmende Verglasungen und ausgezeichnete Dichtungssysteme aus.Dennoch gibt es beträchtliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit. So können die Rahmenprofile bei Kunststofffenstern z.B. unterschiedliche Bautiefen besitzen und sich in der Anzahl der Profilkammern unterscheiden. Je mehr Kammern und je stärker die Bautiefe, desto effektiver werden Wärmeverluste vermieden. Oft wird die Wirksamkeit der Kammern noch zusätzlich mit einer Füllung aus Dämmschaum erhöht. Ganz wesentliche Fortschritte wurden in den letzten Jahren auch bei der Glastechnik erzielt. Die immer weiter sinkenden UgWerte zeigen dies auch deutlich. 2- und 3-Scheiben-Verglasungen gehören heute zum Stand der Technik. Metall-Bedampfungen auf der inneren, zum Wohnraum gewandten Scheibe, strahlen sozusagen die Wärme in den Innenraum zurück. Edelgase mit einem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten im Scheibenzwischenraum verbessern ebenfalls die Dämmfähigkeit der Verglasung. Und auch die Abdichtung der Scheibe zum Rahmen hin ist durch konstruktive und werkstofftechnische Entwicklungen heute enorm verbessert. Gegen das Entweichen von warmer Luft aus dem Innenraum dichten hochflexible Elastomer-Dichtungen Flügelrahmen und Blendrahmen gegeneinander ab. Hier gibt es Systeme mit 2 oder sogar 3 umlaufenden Dichtungen. Das beste Fenster nützt allerdings nicht viel, wenn nicht der Anschluss zur Hauswand ebenfalls gut ausgeführt ist. Achten Sie daher darauf, dass der Anschlussbereich, sowohl oben und seitlich, als auch Fotos: SOLID Elements Kurz & bündig Energieeffizienz von Verglasungen Energieverlust durch verschiedene Verglasungen mit dem entsprechenden Ug-Wert: Hochwärmeschutzglas Wärmeschutzglas Wärmeschutzglas Isolierglas Einfachglas Ug 0,6 Ug 0,7 Ug 1,1 Ug 3,0 Ug 5,2 38% Ste t te ig s ige n de En e r gi s eko m te n it A lt st f en er n it te n m iekos tern g r e En n F ens n eu e Kurz & bündig Einbau neuer Fenster Zeit Kurz & bündig Fenster selbst prüfen Mit dem Fensterglas-Selbsttest für wenige Euro wird schnell sichtbar, wie gut Ihre FensterVerglasung isoliert und ob die Fenster ersetzt werden sollten. Bestellung unter www.fensterglas-test.de Testen Sie ihre Fenster auch auf Undichtigkeit. Ein eingeklemmtes Blatt Papier sollte sich nicht leicht herausziehen lassen. Mit Hilfe einer Kerze lassen sich Undichtigkeiten an den Fensterdichtungen dann genauer lokalisieren. Foto: fotolia.com/Dark Vectorangel im Fensterbankbereich fachgerecht und mit den geigneten Materialien ausgeführt wird. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Profilen, Leisten und Dämmstoffen, die die Arbeit erleichtern und ein perfektes Dämmergebnis und Erscheinungsbild garantieren. Tipp: Dichte Fenster verlangen aber auch nach ausreichend Lüftung der Räume. Hier ist 2- bis 3-malige Stoßlüftung am energiesparendsten. Foto: fotolia.com/Andrey Kiselev Hinweis: Werden 1/3 der Fenster aus ge tauscht (bei Ein- und Mehrfamilienhäusern) oder bei einem Einfamilienhaus 1/3 der Dachfläche abgedichtet, verlangt die DIN 1946-6, dass ein Lüftungskonzept erstellt wird. Ein Energieberater kann in diesem Fall fachkompetent feststellen, ob das Gebäude nach der Modernisierung noch ausreichend belüftet wird oder ob ein Lüftungssystem installiert werden muss. Dämmwerte Die sogenannten U-Werte beschreiben den Energieverlust pro m² Fensterfläche. Je geringer der U-Wert ist, desto geringer der Wärmeverlust und desto besser der Dämmwert. Folgende U-Werte werden unterschieden: Wärmeverlust durch das gesamte Fenster Ug (glazing): Wärmeverlust durch die Verglasung Uf (frame): Wärmeverlust durch den Rahmen Uw (window): 42 Nebenraum-Fenster 5 Kammer-System Bautiefe 60 mm 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,4 Wohnraum-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 70 mm 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,3 Wohnraum-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 70 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 2 Dichtungen, Uw 1,1 Energiespar-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 60 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 3 Dichtungen, Dämm armierung, Uw 0,88 Energiespar-Fenster 6 Kammer-System Bautiefe 90 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,6 3 Dichtungen, Dämmung im Rahmen, Uw 0,9 Wohnraum-Fenster Lamelliertes Massivholz 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,3 Wohnraum-Fenster Lamelliertes Massivholz Bautiefe 79 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 2 Dichtungen, Uw 1,1 Im Fenster integrierte Lüfter garantieren die Abfuhr der im Raum entstehenden Feuchtig keit und sorgen so für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Integrierter Lüfter offen Integrierter Lüfter geschlossen 43

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Durchgerechnet Einspar-Potential Die Einsparung von 38% beträgt bei einem Einfamilienhaus mit etwa 25 m² Fensterfläche ca. 750,- jährlich. Bei einer angenommenen Investitionssumme von 4000,- für neue Fenster, sind diese also nach 6 Jahren bezahlt. Kostenreduzierung pro Jahr bis zu: Kosten Gute Aussichten mit neuen Fenstern In der Fassade eines Hauses sind die Fensterflächen die Stellen, an denen kalte Außenluft und warme Raumluft am nächsten zusammenliegen. Um den Wärmeverlust hier auszugleichen, benötigt man bis zu 25% des gesamten Energieaufwands. Neue Fenster mit ihren modernen, wärmedämmenden Profilen und Gläsern helfen hier bares Geld zu sparen. Fenster sind unerlässlich, um das Haus mit Tageslicht zu versorgen und den freien Blick der Bewohner nach draußen zu ermöglichen. Leider geht damit oft ein Verlust an Wärme duch das Glas, die Profile und schlechte Dichtungen einher. Auch kann durch schlechte Dichtungen Regenwasser von außen eindringen oder Kondenswasser bildet sich aufgrund unzureichender Dämmung an der Innenseite. Dies kann zu gesundheitsschädlicher Schimmelbildung führen. Moderne Fenster besitzen einen weit höheren Dämmwert als noch vor einigen Jahren. Die EnEV 2009 fordert, den U-Wert von 1,3 W/m²K nicht zu überschreiten. Bei heutigen Fenstern für den Wohnbereich gehen die U-Werte z.B. für Passivhäuser herunter bis zu 0,8 W/m²K. Zum Vergleich hatten Fenster aus den 1970er Jahren oder früher noch einen U-Wert von bis zu 6 W/m²K. Es lohnt sich also, neue Fenster einzubauen! Tipp: Die KfW fördert als Einzelmaß nahme nur Fenster mit einem U-Wert von max. 0,95 W/m²K. Moderne Fenster sind High-Tech-Produkte Heutige Fenster zeichnen sich durch hochwertige Profile, wärmedämmende Verglasungen und ausgezeichnete Dichtungssysteme aus.Dennoch gibt es beträchtliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit. So können die Rahmenprofile bei Kunststofffenstern z.B. unterschiedliche Bautiefen besitzen und sich in der Anzahl der Profilkammern unterscheiden. Je mehr Kammern und je stärker die Bautiefe, desto effektiver werden Wärmeverluste vermieden. Oft wird die Wirksamkeit der Kammern noch zusätzlich mit einer Füllung aus Dämmschaum erhöht. Ganz wesentliche Fortschritte wurden in den letzten Jahren auch bei der Glastechnik erzielt. Die immer weiter sinkenden UgWerte zeigen dies auch deutlich. 2- und 3-Scheiben-Verglasungen gehören heute zum Stand der Technik. Metall-Bedampfungen auf der inneren, zum Wohnraum gewandten Scheibe, strahlen sozusagen die Wärme in den Innenraum zurück. Edelgase mit einem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten im Scheibenzwischenraum verbessern ebenfalls die Dämmfähigkeit der Verglasung. Und auch die Abdichtung der Scheibe zum Rahmen hin ist durch konstruktive und werkstofftechnische Entwicklungen heute enorm verbessert. Gegen das Entweichen von warmer Luft aus dem Innenraum dichten hochflexible Elastomer-Dichtungen Flügelrahmen und Blendrahmen gegeneinander ab. Hier gibt es Systeme mit 2 oder sogar 3 umlaufenden Dichtungen. Das beste Fenster nützt allerdings nicht viel, wenn nicht der Anschluss zur Hauswand ebenfalls gut ausgeführt ist. Achten Sie daher darauf, dass der Anschlussbereich, sowohl oben und seitlich, als auch Fotos: SOLID Elements Kurz & bündig Energieeffizienz von Verglasungen Energieverlust durch verschiedene Verglasungen mit dem entsprechenden Ug-Wert: Hochwärmeschutzglas Wärmeschutzglas Wärmeschutzglas Isolierglas Einfachglas Ug 0,6 Ug 0,7 Ug 1,1 Ug 3,0 Ug 5,2 38% Ste t te ig s ige n de En e r gi s eko m te n it A lt st f en er n it te n m iekos tern g r e En n F ens n eu e Kurz & bündig Einbau neuer Fenster Zeit Kurz & bündig Fenster selbst prüfen Mit dem Fensterglas-Selbsttest für wenige Euro wird schnell sichtbar, wie gut Ihre FensterVerglasung isoliert und ob die Fenster ersetzt werden sollten. Bestellung unter www.fensterglas-test.de Testen Sie ihre Fenster auch auf Undichtigkeit. Ein eingeklemmtes Blatt Papier sollte sich nicht leicht herausziehen lassen. Mit Hilfe einer Kerze lassen sich Undichtigkeiten an den Fensterdichtungen dann genauer lokalisieren. Foto: fotolia.com/Dark Vectorangel im Fensterbankbereich fachgerecht und mit den geigneten Materialien ausgeführt wird. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Profilen, Leisten und Dämmstoffen, die die Arbeit erleichtern und ein perfektes Dämmergebnis und Erscheinungsbild garantieren. Tipp: Dichte Fenster verlangen aber auch nach ausreichend Lüftung der Räume. Hier ist 2- bis 3-malige Stoßlüftung am energiesparendsten. Foto: fotolia.com/Andrey Kiselev Hinweis: Werden 1/3 der Fenster aus ge tauscht (bei Ein- und Mehrfamilienhäusern) oder bei einem Einfamilienhaus 1/3 der Dachfläche abgedichtet, verlangt die DIN 1946-6, dass ein Lüftungskonzept erstellt wird. Ein Energieberater kann in diesem Fall fachkompetent feststellen, ob das Gebäude nach der Modernisierung noch ausreichend belüftet wird oder ob ein Lüftungssystem installiert werden muss. Dämmwerte Die sogenannten U-Werte beschreiben den Energieverlust pro m² Fensterfläche. Je geringer der U-Wert ist, desto geringer der Wärmeverlust und desto besser der Dämmwert. Folgende U-Werte werden unterschieden: Wärmeverlust durch das gesamte Fenster Ug (glazing): Wärmeverlust durch die Verglasung Uf (frame): Wärmeverlust durch den Rahmen Uw (window): 42 Nebenraum-Fenster 5 Kammer-System Bautiefe 60 mm 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,4 Wohnraum-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 70 mm 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,3 Wohnraum-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 70 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 2 Dichtungen, Uw 1,1 Energiespar-Fenster 5-Kammer-System Bautiefe 60 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 3 Dichtungen, Dämm armierung, Uw 0,88 Energiespar-Fenster 6 Kammer-System Bautiefe 90 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,6 3 Dichtungen, Dämmung im Rahmen, Uw 0,9 Wohnraum-Fenster Lamelliertes Massivholz 2 Scheiben-Glas Ug 1,1 2 Dichtungen, Uw 1,3 Wohnraum-Fenster Lamelliertes Massivholz Bautiefe 79 mm 3-Scheiben-Glas Ug 0,7 2 Dichtungen, Uw 1,1 Im Fenster integrierte Lüfter garantieren die Abfuhr der im Raum entstehenden Feuchtig keit und sorgen so für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Integrierter Lüfter offen Integrierter Lüfter geschlossen 43

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    Fassade dämmen Kurz & bündig Zusätzliche SicherheitsMaßnahmen Neben einem sicheren Verriegelungssystem schützen weitere Maßnahmen die Fenster zusätzlich vor Einbruch und Vandalismus. Verriegelbare Fenstergriffe Foto: fotolia.com/sculpies n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Mit neuen Fenstern bis zu 38% Energie sparen! KOMFORT-Fenster Bautiefe 60 mm, 3- oder 5-Kammerprofil, + 2-Scheiben Wärmeschutzglas, Uw 1,4, Stahlarmierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff EXKLUSIV-Fenster Bautiefe 70 mm, 5-Kammerprofil, 2-Scheiben Wärmeschutzglas, 2-fach-Dichtung, Uw 1,3, Stahlarmierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff Etwas 2/3 aller Wohnungseinbrüche durch das Fenster geschehen durch Aufhebelung des Rahmens. Beim Kauf der Fenster sollte daher neben der Optik und der Wärmedämmung auch auf die ein gebaute Einbruchs sicherheit etwa durch Verbundglas und Sicherheits beschläge geachtet werden. Fenstergriff mit Druckknopf Fenstergriff abschließbar Verbund-Sicherheitsglas Doppelte Außenscheibe verklebt mit Sicherheitsfolie Sicherheit durch neue Fenster Eine weitere wichtige Funktion der Fenster ist die Absicherung von Eigentum und Bewohnern vor Einbruch und Vandalismus. Moderne Fenster bieten hier bereits in der Grundausstattung einen guten Standard. Um allerdings ganz sicher zu sein, kann man seine Fenster bereits bei der Bestellung mit den unterschiedlichsten Sicherheitpaketen aufrüsten lassen. Für die Widerstandsfähigkeit von Fenstern und Türen hat man auf europäischer Ebene eine Normung der Widerstandsklassen erstellt. Je nach Lage des Fensters kann man un- terschiedliche Sicherheitsstufen wählen. Grundsätzlich ist das Erdgeschoss natürlich stärker gefährdet als obere Stockwerke. Widerstandklasse WK1 Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegen springen, Schulterwurf, geringer Schutz gegen Einsatz von Hebelwerkzeugen. Widerstandklasse WK2 Schutz vor Gelegenheitstätern, die zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange oder Kelle das verschlossene und ver riegelte Bauelement aufzubrechen versuchen. EXKLUSIV-Kunststoff Energiespar-Fenster Bautiefe 70 mm, 5-Kammerprofil, 2-fachDichtung, 3-Scheiben Hochwärmeschutzglas Ug 0,7, Uw 1,1, Stahl armierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff außen innen Informationen online Initiative der Flachglasbranche im Bundes verband Flachglas e.V. www.energiesparen-mit-glas.de/sparrechner/ Institut für Fenstertechnik e.V., Rosenheim www.ift-rosenheim.de Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebensräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Kunden in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote werden wir und unsere Kunden mehr dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Zum Beispiel bieten wir in jeder Produktgruppe echte Alternativen wie etwa Energiesparfenster für den Außen- und Innenbereich. Lassen Sie uns gemeinsam weiter denken ­ im Auftrag kommender Generationen. Die Montageleistung umfasst das kostenlose Aufmaß durch unseren Handwerkskoordinator (sofern erforderlich), die einmalige An- und Abfahrt der Montagefirma bis max. 25 km ab Ihrem Fachcentrum (größere Entfernungen sind gegen Aufpreis möglich) sowie die Inbetriebnahme, Einweisung, Entsorgung der Verpackungsmaterialien und die Endreinigung. Eine etwaige Anlieferung der Ware erfolgt separat (die Kosten der Anlieferung entnehmen Sie bitte der aktuellen Zufuhrpreisliste in Ihrem Fachcentrum). Fenster einbauen beinhaltet folgende Leistungen: Fachgerechte Montage des in Ihrem Fachcentrum gekauftem, einflügeligen Fensters bis zur einer Größe von B 100 cm x H 100 cm in eine vorhandene, passgenaue Mauerweksöffnung (größere Maße sind gegen Aufpreis möglich). Angebote gelten nur in Verbindung mit bei uns gekauften Waren. Diese Signets kennzeichnen nachhaltige Produkte in Ihren BAUHAUS Fachcentren: Pilzkopf mit Schließblech Sicherheitsbeschlag mit Aushebelschutz mit Pilzköpfen und bis zu 10 Sicherheitsschließ blechen, der eine Sicherheit in Anlehnung an die standardisierte Sicherheitsstufe WK2 bietet. Sicherheitsbeschlag mit Aushebelschutz mit Pilzköpfen und 4 Sicherheitsschließblechen, der eine Sicherheit in Anlehnung an die standardisierte Sicherheitsstufe WK1 bietet. 44 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Kurz & bündig Zusätzliche SicherheitsMaßnahmen Neben einem sicheren Verriegelungssystem schützen weitere Maßnahmen die Fenster zusätzlich vor Einbruch und Vandalismus. Verriegelbare Fenstergriffe Foto: fotolia.com/sculpies n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Mit neuen Fenstern bis zu 38% Energie sparen! KOMFORT-Fenster Bautiefe 60 mm, 3- oder 5-Kammerprofil, + 2-Scheiben Wärmeschutzglas, Uw 1,4, Stahlarmierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff EXKLUSIV-Fenster Bautiefe 70 mm, 5-Kammerprofil, 2-Scheiben Wärmeschutzglas, 2-fach-Dichtung, Uw 1,3, Stahlarmierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff Etwas 2/3 aller Wohnungseinbrüche durch das Fenster geschehen durch Aufhebelung des Rahmens. Beim Kauf der Fenster sollte daher neben der Optik und der Wärmedämmung auch auf die ein gebaute Einbruchs sicherheit etwa durch Verbundglas und Sicherheits beschläge geachtet werden. Fenstergriff mit Druckknopf Fenstergriff abschließbar Verbund-Sicherheitsglas Doppelte Außenscheibe verklebt mit Sicherheitsfolie Sicherheit durch neue Fenster Eine weitere wichtige Funktion der Fenster ist die Absicherung von Eigentum und Bewohnern vor Einbruch und Vandalismus. Moderne Fenster bieten hier bereits in der Grundausstattung einen guten Standard. Um allerdings ganz sicher zu sein, kann man seine Fenster bereits bei der Bestellung mit den unterschiedlichsten Sicherheitpaketen aufrüsten lassen. Für die Widerstandsfähigkeit von Fenstern und Türen hat man auf europäischer Ebene eine Normung der Widerstandsklassen erstellt. Je nach Lage des Fensters kann man un- terschiedliche Sicherheitsstufen wählen. Grundsätzlich ist das Erdgeschoss natürlich stärker gefährdet als obere Stockwerke. Widerstandklasse WK1 Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegen springen, Schulterwurf, geringer Schutz gegen Einsatz von Hebelwerkzeugen. Widerstandklasse WK2 Schutz vor Gelegenheitstätern, die zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange oder Kelle das verschlossene und ver riegelte Bauelement aufzubrechen versuchen. EXKLUSIV-Kunststoff Energiespar-Fenster Bautiefe 70 mm, 5-Kammerprofil, 2-fachDichtung, 3-Scheiben Hochwärmeschutzglas Ug 0,7, Uw 1,1, Stahl armierung nach DIN in Rahmen und Flügel, Preis ohne Griff außen innen Informationen online Initiative der Flachglasbranche im Bundes verband Flachglas e.V. www.energiesparen-mit-glas.de/sparrechner/ Institut für Fenstertechnik e.V., Rosenheim www.ift-rosenheim.de Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebensräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Kunden in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote werden wir und unsere Kunden mehr dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Zum Beispiel bieten wir in jeder Produktgruppe echte Alternativen wie etwa Energiesparfenster für den Außen- und Innenbereich. Lassen Sie uns gemeinsam weiter denken ­ im Auftrag kommender Generationen. Die Montageleistung umfasst das kostenlose Aufmaß durch unseren Handwerkskoordinator (sofern erforderlich), die einmalige An- und Abfahrt der Montagefirma bis max. 25 km ab Ihrem Fachcentrum (größere Entfernungen sind gegen Aufpreis möglich) sowie die Inbetriebnahme, Einweisung, Entsorgung der Verpackungsmaterialien und die Endreinigung. Eine etwaige Anlieferung der Ware erfolgt separat (die Kosten der Anlieferung entnehmen Sie bitte der aktuellen Zufuhrpreisliste in Ihrem Fachcentrum). Fenster einbauen beinhaltet folgende Leistungen: Fachgerechte Montage des in Ihrem Fachcentrum gekauftem, einflügeligen Fensters bis zur einer Größe von B 100 cm x H 100 cm in eine vorhandene, passgenaue Mauerweksöffnung (größere Maße sind gegen Aufpreis möglich). Angebote gelten nur in Verbindung mit bei uns gekauften Waren. Diese Signets kennzeichnen nachhaltige Produkte in Ihren BAUHAUS Fachcentren: Pilzkopf mit Schließblech Sicherheitsbeschlag mit Aushebelschutz mit Pilzköpfen und bis zu 10 Sicherheitsschließ blechen, der eine Sicherheit in Anlehnung an die standardisierte Sicherheitsstufe WK2 bietet. Sicherheitsbeschlag mit Aushebelschutz mit Pilzköpfen und 4 Sicherheitsschließblechen, der eine Sicherheit in Anlehnung an die standardisierte Sicherheitsstufe WK1 bietet. 44 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    Fassade dämmen Fassade dämmen vorzubeugen, sollte die Heizkörpernische gedämmt werden. Hierdurch werden zwei Effekte erreicht. Einerseits wird die kalte Wand entkoppelt und die Wärme bleibt im Raum. Andererseits wird durch eine Alu-Kaschierung der Dämmung die Heizwärme in den Raum zurückgestrahlt. Das bewirkt ein schnelleres Aufheizen und ein angenehmeres Wohnraumklima. Die Fensterbank Ergänzend zu der HeizkörpernischenDämmung sollte die Fensterbank-Dämmung bei jeder Sanierungsmaß nahme berücksichtigt werden. Durch seine spezielle Form leitet der Dämmkeil die erwärmte Raumluft gezielt in den Raum. Die Heiz wärme wird dadurch besser verteilt und ein angenehmes Raumklima erreicht. Alle Fotos: SOLID Elements A B C D Alle hier genannten Dämmsysteme sind einfach in der Verarbeitung und können vom Heimwerker problemlos selbst in stalliert werden. Am Fenster unterscheidet man vier ver schiedene Dämmbereiche: A Rollladenkasten B Fenster-Laibung C Heizkörpernische D Fensterbank Dämmung rund ums Fenster Eine wesentliche Schwachstelle in der Gebäudefassade ist der Bereich rund um das Fenster. Hier lauern die meisten Wärmebrücken durch einerseits zu dünnes Mauerwerk und andererseits unzureichend gedämmte Bauelemente. Durch geeignete Sanierungsmaßnahmen in diesem Bereich lassen sich bis zu 60% an Wärmeverlusten einsparen. Um den Wärmeverlust effektiv zu stoppen, gibt es verschiedene Sanierungssysteme, die sich den Wärmebrücken rund um das Fenster annehmen. So können enorm Heizkosten eingespart und eine angenehme Wohnraumtemperatur erreicht werden. Die größten Erfolge erreicht man durch die gezielte Dämmung aller Schwachstellen. Der Rollladenkasten Der Rollladenkasten stellt eine der größten Wärmebrücken überhaupt dar. Vorher Praxis-Tipp: Rollladenkasten sanieren Das Komplett-Set SOLID ELEMENTS Rollladenkasten-Dämmung besteht aus einer flexiblen Dämmplatte (100 × 50 cm), dem Alu-Tape zum dampfdichten Abkleben und einem Dämmkeil mit Steckverbindung (100 × 24 cm) . 1 Gerade bei älteren Gebäuden ist dieser Bereich völlig ungedämmt und bietet da her Zugluft und Kälte fast ungehindert Einlass. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Energiekosten aus. Der Wohnkomfort wird durch kalte Zugluft, Schimmelpilz bildung oder Straßenlärm stark beeinträchtigt. Daher sollte diesem Bereich erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Durch eine nachträgliche Dämmung, die man ohne Probleme selbst durchführen kann, bleiben Nachher 2 3 Kälte, Lärm und Feuchtigkeit draußen. Das spart Heizkosten, erhöht das Wohlbehagen und schützt zudem die Bausubstanz. Die Fenster-Laibung Die Fenster-Laibung bildet den kühlsten und damit kritischsten Teil der Außenwand. Ziel sollte sein, durch eine entsprechende Dämmung die Oberflächentemperatur in diesem Bereich zu erhöhen. Dadurch wird die Gefahr von Feuchtigkeit und Schimmel gebannt. Ein doppelter Effekt wird erreicht, wenn sowohl die Fenster-Laibung innen als auch außen gedämmt wird. Die Heizkörpernische Das Mauerwerk im Bereich der Heizkörpernische ist oft dünner und die Wandoberfläche hier entsprechend kälter. Das hat zur Folge, dass die Heizenergie durch die mäßige Isolierung nach außen verloren geht. Um diesem enormen Energieverlust Nehmen Sie die Blende des Rollladen vorsichtig ab. essen Sie den Rollladenkasten aus und M schneiden Sie die Dämmplatte(n) mit einem handelsüblichen Cutter entsprechend zu. Bringen Sie die Dämmplatte(n) in den Rollladenkasten ein. 4 5 6 leben Sie die Stöße mit dem Alu-Tape K dampfdicht ab. Auf der Thermografie links sind die Wärmebrücken an den Rollladenkästen und Fensterlaibungen als rote Bereiche vor der Sanierung deutlich zu erkennen. Stecken Sie anschließend den Dämmkeil auf die Dämmplatte, um den Einbau abzu schließen. leben Sie auch hier die Stöße dampfdicht K ab. Zum Schluss bringen Sie den Rollladen kastendeckel wieder an. 46 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 47

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    Fassade dämmen Fassade dämmen vorzubeugen, sollte die Heizkörpernische gedämmt werden. Hierdurch werden zwei Effekte erreicht. Einerseits wird die kalte Wand entkoppelt und die Wärme bleibt im Raum. Andererseits wird durch eine Alu-Kaschierung der Dämmung die Heizwärme in den Raum zurückgestrahlt. Das bewirkt ein schnelleres Aufheizen und ein angenehmeres Wohnraumklima. Die Fensterbank Ergänzend zu der HeizkörpernischenDämmung sollte die Fensterbank-Dämmung bei jeder Sanierungsmaß nahme berücksichtigt werden. Durch seine spezielle Form leitet der Dämmkeil die erwärmte Raumluft gezielt in den Raum. Die Heiz wärme wird dadurch besser verteilt und ein angenehmes Raumklima erreicht. Alle Fotos: SOLID Elements A B C D Alle hier genannten Dämmsysteme sind einfach in der Verarbeitung und können vom Heimwerker problemlos selbst in stalliert werden. Am Fenster unterscheidet man vier ver schiedene Dämmbereiche: A Rollladenkasten B Fenster-Laibung C Heizkörpernische D Fensterbank Dämmung rund ums Fenster Eine wesentliche Schwachstelle in der Gebäudefassade ist der Bereich rund um das Fenster. Hier lauern die meisten Wärmebrücken durch einerseits zu dünnes Mauerwerk und andererseits unzureichend gedämmte Bauelemente. Durch geeignete Sanierungsmaßnahmen in diesem Bereich lassen sich bis zu 60% an Wärmeverlusten einsparen. Um den Wärmeverlust effektiv zu stoppen, gibt es verschiedene Sanierungssysteme, die sich den Wärmebrücken rund um das Fenster annehmen. So können enorm Heizkosten eingespart und eine angenehme Wohnraumtemperatur erreicht werden. Die größten Erfolge erreicht man durch die gezielte Dämmung aller Schwachstellen. Der Rollladenkasten Der Rollladenkasten stellt eine der größten Wärmebrücken überhaupt dar. Vorher Praxis-Tipp: Rollladenkasten sanieren Das Komplett-Set SOLID ELEMENTS Rollladenkasten-Dämmung besteht aus einer flexiblen Dämmplatte (100 × 50 cm), dem Alu-Tape zum dampfdichten Abkleben und einem Dämmkeil mit Steckverbindung (100 × 24 cm) . 1 Gerade bei älteren Gebäuden ist dieser Bereich völlig ungedämmt und bietet da her Zugluft und Kälte fast ungehindert Einlass. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Energiekosten aus. Der Wohnkomfort wird durch kalte Zugluft, Schimmelpilz bildung oder Straßenlärm stark beeinträchtigt. Daher sollte diesem Bereich erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Durch eine nachträgliche Dämmung, die man ohne Probleme selbst durchführen kann, bleiben Nachher 2 3 Kälte, Lärm und Feuchtigkeit draußen. Das spart Heizkosten, erhöht das Wohlbehagen und schützt zudem die Bausubstanz. Die Fenster-Laibung Die Fenster-Laibung bildet den kühlsten und damit kritischsten Teil der Außenwand. Ziel sollte sein, durch eine entsprechende Dämmung die Oberflächentemperatur in diesem Bereich zu erhöhen. Dadurch wird die Gefahr von Feuchtigkeit und Schimmel gebannt. Ein doppelter Effekt wird erreicht, wenn sowohl die Fenster-Laibung innen als auch außen gedämmt wird. Die Heizkörpernische Das Mauerwerk im Bereich der Heizkörpernische ist oft dünner und die Wandoberfläche hier entsprechend kälter. Das hat zur Folge, dass die Heizenergie durch die mäßige Isolierung nach außen verloren geht. Um diesem enormen Energieverlust Nehmen Sie die Blende des Rollladen vorsichtig ab. essen Sie den Rollladenkasten aus und M schneiden Sie die Dämmplatte(n) mit einem handelsüblichen Cutter entsprechend zu. Bringen Sie die Dämmplatte(n) in den Rollladenkasten ein. 4 5 6 leben Sie die Stöße mit dem Alu-Tape K dampfdicht ab. Auf der Thermografie links sind die Wärmebrücken an den Rollladenkästen und Fensterlaibungen als rote Bereiche vor der Sanierung deutlich zu erkennen. Stecken Sie anschließend den Dämmkeil auf die Dämmplatte, um den Einbau abzu schließen. leben Sie auch hier die Stöße dampfdicht K ab. Zum Schluss bringen Sie den Rollladen kastendeckel wieder an. 46 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 47

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Beschattungen schützen und dämmen Unter das Thema Beschattungen fallen Rollläden und Jalousien. Beide schützen vor Umwelteinflüssen wie Licht, Hitze, Kälte, Niederschlag, Wind, Gewalt und ungewollten Blicken und können dazu auch noch einen interessanten gestalterischen Aspekt bieten. Energiesparen ist heute eines der zentralen Themen. Unsere Umwelt dankt uns eine Reduzierung des schädlichen CO2 und gleichzeitig gibt es ein hohes Einsparpotential bei den Heizkosten. Beides lässt sich durch den zusätzlichen Einbau von Rollläden und Jalousien erreichen. So könnten durch das regelmäßige Schließen der Rollläden in Deutschland jährlich etwa 300.000 Tonnen CO und viel Geld bei den Heizkosten eingespart werden. Rollläden vermindern die Wärmeabstrahlung zum einen durch die Barriere aus Panzerprofilen, die als ausgeschäumte Aluminium profile noch effizienter sind, zum anderen durch das Luftpolster, das zwischen Rollladenpanzer und Fenster entsteht. Rollläden Es gibt zwei Einbauvarianten von Rollläden. Den Vorbau-Rollladen, der vor die Fensterebene gesetzt wird, und den AufsatzRollladen, der auf dem Fenster montiert ist. Energetisch ist der Vorbau-Roll laden im Vorteil. Vorbau-Rollläden werden, wie auch die Vorbau-Jalousien, mit eckigem oder rundem Kasten und in den unterschiedlichsten Farbvarianten angeboten. Eine sinnvolle Er weiterung ist der integrierte Insektenschutz. Elektrischer oder Kurbel antrieb machen die Bedienung gegenüber der Verwendung eines Gurts erheblich komfortabler. Rollladen-Panzerstäbe werden in PVC und Aluminium ausgeschäumt angeboten. Ab bestimmten Breiten und Längen des Rollladens müssen aus Stabilitätsgründen Aluminium-Stäbe verwendet werden. Einen schönen Sommertag im Garten verbringen ­ und dann am Abend im kühlen Haus den Tag ausklingen lassen, so lässt es sich leben. Jalousien Als flexibles Bauelement individueller Fassadengestaltung machen Außenjalousien ,,Licht" zum Gestaltungselement moderner Wohnkultur. Sie schaffen Atmosphäre und überzeugen durch ein Höchstmaß an Flexibilität bei Einsatz und Wirkung. Außenjalousien als repräsentative und funktionelle Alternative für Rollläden oder andere Verschattungsvarianten. Sie bieten Licht- und Sonnenschutz und erhöhen die Wohnqualität maßgeblich. Durch ihr dezentes Design passen sie sich jedem Ein- richtungsstil harmonisch an und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Jalousien haben gegenüber dem Rollladen den Vorteil, dass der Lichteinlass durch die Lamellenneigung variabel einstellbar ist. Außenjalousien lassen sich wahlweise in die Fassade integrieren oder als dekoratives Gestaltungselement auf die Fassade montieren. Auch für Jalousien stehen die Möglichkeiten einer Zusatzausstattung mit Insektenschutz und Kurbel- oder Motorantrieb zur Verfügung. Eine Vielzahl von Farben für Kästen, Führungsschienen und Ja lousie-Lamellen sind möglich. Wärmeschutz für Keller- und Nebenraumfenster Wo Dinge im Haus lagern, die vielleicht nicht so häufig hervorgeholt werden, darf kein feuchtes, zugiges Klima herrschen. Und wer möchte schon in seinem Hobbyraum beim Sport oder Basteln im Durchzug stehen? Mit dem Einbau von Keller- oder Mehrzweckfenstern vermindern Sie den Wärmeverlust und steigern gleichzeitig Ihre Sicherheit sowie die Wohnqualität. Daneben bieten Keller- und Mehrzweckfenster intelligente Lösungen für Sonderaufgaben wie die Dauerbelüftung des Heizraums, Katzenklappe oder Abluftstutzen für Wäschetrockner. Mehrzweckfenster Mehrzweckfenster sind vollwertige Isolierglas-Dreh/Kipp-Fenster. Sie gibt es mit stahlverstärkten 5-Kammer-Rahmen und sie erreichen mit ihrer 24-mm-Isolierglasscheibe einen Uw -Wert von 1,4. Was diese Fenster zusätzlich für den Einbau in Keller und Nebenräumen favorisiert, sind die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten, wie den Einbau von Abluftstutzen, Katzenklappe oder Steckdosen. Und durch die Möglichkeit einer Sicherheitsverriegelung bis in Anlehnung an WK2 erfüllen diese Fenster, die oft im uneinsehbaren Bereich des Anwesens liegen, gute Sicherheitsanforderungen. Foto: fotolia.com/Elina Kurz & bündig Zusatzfunktionen Kellerfenster Neben den bewährten Stahl-Kellerfenstern bietet der Markt wärmedämmende Kunststofffenster an. Ihr Vorteil ist der Hohlkammerrahmen und eine Verglasung mit Isolierglasscheibe. So wird auch im Kellerbereich Energie eingespart. Aufsatz-Rollladen Vorbau-Rollladen mit eckigem und rundem Kastenprofil. Vorbau-Jalousie mit eckigem und rundem Kastenprofil. Steckdose Lüfterstutzen Katzenklappe Sonderlösungen wie Heizraumfenster mit 1/3 Gitter und 2/3 Glas oder mit einem Abluftstutzen für den Trockner bieten interessante Sondernutzungen. Einbauvarianten 48 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 49

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    Fassade dämmen Fassade dämmen Beschattungen schützen und dämmen Unter das Thema Beschattungen fallen Rollläden und Jalousien. Beide schützen vor Umwelteinflüssen wie Licht, Hitze, Kälte, Niederschlag, Wind, Gewalt und ungewollten Blicken und können dazu auch noch einen interessanten gestalterischen Aspekt bieten. Energiesparen ist heute eines der zentralen Themen. Unsere Umwelt dankt uns eine Reduzierung des schädlichen CO2 und gleichzeitig gibt es ein hohes Einsparpotential bei den Heizkosten. Beides lässt sich durch den zusätzlichen Einbau von Rollläden und Jalousien erreichen. So könnten durch das regelmäßige Schließen der Rollläden in Deutschland jährlich etwa 300.000 Tonnen CO und viel Geld bei den Heizkosten eingespart werden. Rollläden vermindern die Wärmeabstrahlung zum einen durch die Barriere aus Panzerprofilen, die als ausgeschäumte Aluminium profile noch effizienter sind, zum anderen durch das Luftpolster, das zwischen Rollladenpanzer und Fenster entsteht. Rollläden Es gibt zwei Einbauvarianten von Rollläden. Den Vorbau-Rollladen, der vor die Fensterebene gesetzt wird, und den AufsatzRollladen, der auf dem Fenster montiert ist. Energetisch ist der Vorbau-Roll laden im Vorteil. Vorbau-Rollläden werden, wie auch die Vorbau-Jalousien, mit eckigem oder rundem Kasten und in den unterschiedlichsten Farbvarianten angeboten. Eine sinnvolle Er weiterung ist der integrierte Insektenschutz. Elektrischer oder Kurbel antrieb machen die Bedienung gegenüber der Verwendung eines Gurts erheblich komfortabler. Rollladen-Panzerstäbe werden in PVC und Aluminium ausgeschäumt angeboten. Ab bestimmten Breiten und Längen des Rollladens müssen aus Stabilitätsgründen Aluminium-Stäbe verwendet werden. Einen schönen Sommertag im Garten verbringen ­ und dann am Abend im kühlen Haus den Tag ausklingen lassen, so lässt es sich leben. Jalousien Als flexibles Bauelement individueller Fassadengestaltung machen Außenjalousien ,,Licht" zum Gestaltungselement moderner Wohnkultur. Sie schaffen Atmosphäre und überzeugen durch ein Höchstmaß an Flexibilität bei Einsatz und Wirkung. Außenjalousien als repräsentative und funktionelle Alternative für Rollläden oder andere Verschattungsvarianten. Sie bieten Licht- und Sonnenschutz und erhöhen die Wohnqualität maßgeblich. Durch ihr dezentes Design passen sie sich jedem Ein- richtungsstil harmonisch an und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Jalousien haben gegenüber dem Rollladen den Vorteil, dass der Lichteinlass durch die Lamellenneigung variabel einstellbar ist. Außenjalousien lassen sich wahlweise in die Fassade integrieren oder als dekoratives Gestaltungselement auf die Fassade montieren. Auch für Jalousien stehen die Möglichkeiten einer Zusatzausstattung mit Insektenschutz und Kurbel- oder Motorantrieb zur Verfügung. Eine Vielzahl von Farben für Kästen, Führungsschienen und Ja lousie-Lamellen sind möglich. Wärmeschutz für Keller- und Nebenraumfenster Wo Dinge im Haus lagern, die vielleicht nicht so häufig hervorgeholt werden, darf kein feuchtes, zugiges Klima herrschen. Und wer möchte schon in seinem Hobbyraum beim Sport oder Basteln im Durchzug stehen? Mit dem Einbau von Keller- oder Mehrzweckfenstern vermindern Sie den Wärmeverlust und steigern gleichzeitig Ihre Sicherheit sowie die Wohnqualität. Daneben bieten Keller- und Mehrzweckfenster intelligente Lösungen für Sonderaufgaben wie die Dauerbelüftung des Heizraums, Katzenklappe oder Abluftstutzen für Wäschetrockner. Mehrzweckfenster Mehrzweckfenster sind vollwertige Isolierglas-Dreh/Kipp-Fenster. Sie gibt es mit stahlverstärkten 5-Kammer-Rahmen und sie erreichen mit ihrer 24-mm-Isolierglasscheibe einen Uw -Wert von 1,4. Was diese Fenster zusätzlich für den Einbau in Keller und Nebenräumen favorisiert, sind die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten, wie den Einbau von Abluftstutzen, Katzenklappe oder Steckdosen. Und durch die Möglichkeit einer Sicherheitsverriegelung bis in Anlehnung an WK2 erfüllen diese Fenster, die oft im uneinsehbaren Bereich des Anwesens liegen, gute Sicherheitsanforderungen. Foto: fotolia.com/Elina Kurz & bündig Zusatzfunktionen Kellerfenster Neben den bewährten Stahl-Kellerfenstern bietet der Markt wärmedämmende Kunststofffenster an. Ihr Vorteil ist der Hohlkammerrahmen und eine Verglasung mit Isolierglasscheibe. So wird auch im Kellerbereich Energie eingespart. Aufsatz-Rollladen Vorbau-Rollladen mit eckigem und rundem Kastenprofil. Vorbau-Jalousie mit eckigem und rundem Kastenprofil. Steckdose Lüfterstutzen Katzenklappe Sonderlösungen wie Heizraumfenster mit 1/3 Gitter und 2/3 Glas oder mit einem Abluftstutzen für den Trockner bieten interessante Sondernutzungen. Einbauvarianten 48 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 49

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    So einfach geht's: Reinfahren Aufladen Ra u s f a h r e n Über 50 mal in Deutschland Stralsund Schwentinental Lübeck Hamburg (2) Bremen · Einfach mit Ihrem Transporter oder Pkw mit Anhänger reinfahren · Die Parkplatzsuche entfällt Dortmund Essen Hannover Birkenwerder Duisburg Mahlow Wildau Krefeld Witten Braunschweig Berlin (2) Hagen Neuss Wuppertal Leverkusen Köln (2) Düsseldorf (2) Frechen Leipzig Aachen Bornheim MülheimDüren Kärlich Hürth Hanau Mainz Würselen Ascha enburg Ludwigshafen Bad Kreuznach Mannheim Ensdorf Heidelberg Saarbrücken Speyer Aalen Rastatt Augsburg Freudenstadt Lörrach · In einer Ladebucht halten und Produkte auswählen · Produkte aufladen, die Fachberater helfen Ihnen gerne · Riesige Auswahl an Baustoffen · Handwerkerübliche Großmengen immer vorrätig · Preisvorteil durch Großgebinde · Ladung sichern (Sicherungsmaterial finden Sie an den DRIVE-IN Kassen) · Zur Kasse fahren · Produkte bezahlen Wir wünschen eine gute Fahrt! Ein innovatives Konzept setzt sich durch! Bausteine und Dämmstoffe · Dämmkeile · Estrich-Bodendämmplatten · Glasfaserwolle, Steinwolle · Kalksandsteine · Polystyrol, Hartschaumplatten · Trittschalldämmung · Trockenschüttungen · Ziegel und Porotonsteine · Gipsfaserplatten und Trockenbau-Profile · Trennwandplatten · Garagentore und Lichtschächte · Kleingerüste · Maurerwerkzeuge · Roll- und Fassadengerüste · Konstruktions-Vollholz · Sägeraue Kanthölzer · Verlegeplatten und Leimbinder · Entwässerungsrinnen · KG-Rohr, HT-Rohr und Drainage-Rohre · Wellpolyester · Putz- und Mauermörtel · Putze aller Art · Zement und Zementmörtel Trockenausbau · Ansetzbinder, Fugenspachtel · Bau- und Ausbauplatten · Estrichelemente · Anlege- und Malerleitern · Bauschubkarren · Betonmischer · Fenster und Türen Geräte und Bauelemente Bauholz · Dachlatten · Gerüstbohlen/Schaltafeln · Kantholz-Rauspund · Dachpappe und Bitumen schindeln · Dachrinnen u. Spenglerbedarf · Doppelstegplatten Bedachung und Entwässerung Bauchemie · Bodenausgleichsmasse · Estrichbeton · Flex- und Fliesenkleber Die PLUS CARD*: Bei jedem Einkauf richtig sparen! ·Bonus ·Kauf auf Rechnung Mehr dazu auf www.bauhaus.info * mit entsprechendem Gewerbenachweis Sichern Sie sich das dicke PLUS für Handwerk und Gewerbe ­ wir beraten Sie gerne. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder

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    So einfach geht's: Reinfahren Aufladen Ra u s f a h r e n Über 50 mal in Deutschland Stralsund Schwentinental Lübeck Hamburg (2) Bremen · Einfach mit Ihrem Transporter oder Pkw mit Anhänger reinfahren · Die Parkplatzsuche entfällt Dortmund Essen Hannover Birkenwerder Duisburg Mahlow Wildau Krefeld Witten Braunschweig Berlin (2) Hagen Neuss Wuppertal Leverkusen Köln (2) Düsseldorf (2) Frechen Leipzig Aachen Bornheim MülheimDüren Kärlich Hürth Hanau Mainz Würselen Ascha enburg Ludwigshafen Bad Kreuznach Mannheim Ensdorf Heidelberg Saarbrücken Speyer Aalen Rastatt Augsburg Freudenstadt Lörrach · In einer Ladebucht halten und Produkte auswählen · Produkte aufladen, die Fachberater helfen Ihnen gerne · Riesige Auswahl an Baustoffen · Handwerkerübliche Großmengen immer vorrätig · Preisvorteil durch Großgebinde · Ladung sichern (Sicherungsmaterial finden Sie an den DRIVE-IN Kassen) · Zur Kasse fahren · Produkte bezahlen Wir wünschen eine gute Fahrt! Ein innovatives Konzept setzt sich durch! Bausteine und Dämmstoffe · Dämmkeile · Estrich-Bodendämmplatten · Glasfaserwolle, Steinwolle · Kalksandsteine · Polystyrol, Hartschaumplatten · Trittschalldämmung · Trockenschüttungen · Ziegel und Porotonsteine · Gipsfaserplatten und Trockenbau-Profile · Trennwandplatten · Garagentore und Lichtschächte · Kleingerüste · Maurerwerkzeuge · Roll- und Fassadengerüste · Konstruktions-Vollholz · Sägeraue Kanthölzer · Verlegeplatten und Leimbinder · Entwässerungsrinnen · KG-Rohr, HT-Rohr und Drainage-Rohre · Wellpolyester · Putz- und Mauermörtel · Putze aller Art · Zement und Zementmörtel Trockenausbau · Ansetzbinder, Fugenspachtel · Bau- und Ausbauplatten · Estrichelemente · Anlege- und Malerleitern · Bauschubkarren · Betonmischer · Fenster und Türen Geräte und Bauelemente Bauholz · Dachlatten · Gerüstbohlen/Schaltafeln · Kantholz-Rauspund · Dachpappe und Bitumen schindeln · Dachrinnen u. Spenglerbedarf · Doppelstegplatten Bedachung und Entwässerung Bauchemie · Bodenausgleichsmasse · Estrichbeton · Flex- und Fliesenkleber Die PLUS CARD*: Bei jedem Einkauf richtig sparen! ·Bonus ·Kauf auf Rechnung Mehr dazu auf www.bauhaus.info * mit entsprechendem Gewerbenachweis Sichern Sie sich das dicke PLUS für Handwerk und Gewerbe ­ wir beraten Sie gerne. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder

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    Dach dämmen Dach dämmen Sparen Sie Oberste Geschossdecke dämmen Um den Spitzboden zu dämmen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: die Dämmung der obersten Geschossdecke, also des Fuß bodens unter dem Dach, und die Dämmung der Dachschrägen. Die oberste Geschossdecke zu dämmen ist dann ausreichend, wenn unter dem Dach kein Wohnraum vorgesehen ist. Die Ausführung der Dämmung hängt davon ab, wie der Fußboden beschaffen ist und ob die neue Bodenfläche begehbar und belastbar sein soll. Die EnEV schreibt vor, dass die Dämmung nicht begehbarer oberster Geschossdecken bereits bis zum 31.12.2006 zu erfolgen h atte, die Dämmung begehbarer Geschossdecken bis zum 31.12.2011. D.h. seit dem 1.1.2012 müssen sowohl begehbare als auch nicht begehbare Geschossdecken eine Dämmung vorweisen. Für von den Eigentümern selbst ge nutzte Einfamilienhäuser gelten längere Fristen. Als Daumenregel für die Kalkulation der Energie kosteneinsparung gilt: Um die Wärmeverluste über eine ungedämmte oberste Geschossdecke aufzufangen, müssen je m² Deckenfläche ca. 12 l Heizöl pro Jahr aufgewendet werden. Mit einer optimalen Dämmung sinkt dieser Wert auf ca. 2 l Heizöl pro m² und Jahr. Schüttdämmung oder Dämmplatten Bei unebenem Untergrund oder wenn zwischen Geschossdecke und Fußboden des Dachraums ein Hohlraum besteht, sind Schüttdämmungen empfehlenswert. Sie werden auf dem Boden gleichmäßig verteilt oder in die Hohlräume eingeblasen. Ist der Untergrund eben, können Dämmplatten in mehreren Lagen dichtgestoßen verlegt werden. Durch versetztes Arbeiten werden durchgängige Fugen vermieden. Ist die Geschossdecke luftdurchlässig (z. B. eine Holzbalkendecke) oder feucht, muss unter der Dämmschicht eine Dampfsperre, z.B. eine Folie, ausgelegt werden. Die Dicke der Dämmschicht sollte wenigstens 12 cm betragen. Bei nur geringen Mehrkosten bringen jedoch 18­20 cm Dämmstoffdicke eine deutlich bessere Wärmedämmung. Für die Verlegung in niedrigen Räumen kommen besonders stark däm- Kurz & bündig Anforderungen der EnEV 2009 Eine Dämmung des Daches muss erfolgen, wenn die geänderte Fläche 10% oder mehr der Bauteilfläche beträgt (EnEV 2009, §9, Abs. 3), bei Erweiterung/Ausbau eine zusammenhängende beheizte/gekühlte Nutzfläche von mindestens 15 m² entsteht (EnEV 2009, §9, Abs. 4), die Räume mindestens 4 Monate im Jahr auf 19 °C zu heizen sind und die erforderlichen Aufwendungen in angemessener Frist durch Einsparungen erwirtschaftet werden können (EnEV 2009, §10 Abs. 3 und 6). Größenabhängige Auflagen beim Dachausbau: Wenn die geänderte Fläche 10% oder mehr der Bauteilfläche beträgt, greift die EnEV 2009. Entsteht bei Erweiterung/Ausbau eine zusammenhängende beheizte/gekühlte Nutzfläche von min. 15 m² bis max. 50 m², sind bauteilbezogene Anforderungen einzuhalten. Die Anforderungen entsprechen dem Neubaustandard, falls die entstandene beheizte/ gekühlte Nutzfläche mehr als 50 m² beträgt. CO² sie he Beispiel 2, S eite 1.100 4,3 t 26 Warme Luft steigt bekanntlich nach oben Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Foto: Xella Trockenbau-Systeme GmbH Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Dach dämmen ­ bis zu 80% sparen Ungenügende Wärmedämmung führt dazu, dass durchschnittlich die Hälfte der Heizwärme über die Gebäudehülle verloren geht. Da warme Luft nach oben steigt, hat auch das Dach einen großen Anteil an den Wärmeverlusten. Mit einer guten Dämmung lassen sich diese Verluste um 80% vermindern. tät des Hauses wird gesteigert und mit einem vollständigen Dachausbau lässt sich zusätzlicher Wohnraum gewinnen. Generell ist darauf zu achten, dass die Dämmung lückenlos verarbeitet wird und die Anschlüsse und Überlappungen luftdicht ausgeführt werden (siehe Seiten 56 bis 60). So wird vermieden, dass warme, feuchte Luft aus dem Innenraum in die Dämmschicht gelangt, dort abkühlt und kondensiert. Ist die Dämmung nicht diffusionsoffen, verbleibt die Feuchtigkeit im Dämmmaterial. Schäden an den Bauteilen und Schimmel sind die Folge. Auch bei diffusionsoffenen Dämmungen und Dachfenstern mit Spaltlüftung muss regelmäßig gründlich gelüftet werden, damit feuchte Raumluft entweichen kann. Tipp: Die EnEV formuliert eine Nachrüstpflicht für die Dachdämmung, wenn unter dem Dach Wohnraum entsteht oder das Dach neu eingedeckt wird (siehe auch Seite 53). Das Dach ist am stärksten dem Einfluss des Wetters mit Kälte, Hitze, Wind und Feuchtigkeit ausgesetzt. Ausreichend mit modernen Dämmplatten, Schüttdämmungen oder Luftdichtsystemen gedämmt, werden nicht nur die Wärmeverluste minimiert. Das gedämmte Dach bietet Schutz vor sommerlicher Hitze und reduziert Lärm. Besonders wichtig ist der erheblich verbesserte Brandschutz: Nicht brennbare Materialien helfen zu verhindern, dass sich ein Feuer auf die darunter liegenden Räume ausbreitet. Die Wohnquali- Bei Betondecken oder bei Holzbalkendecken mit oberseitiger Verbretterung, die nicht begehbar sein müssen, wird ein hoch komprimierter, nicht brennbarer Dämmfilz aus Steinwolle einfach auf den Dielenbrettern ausgerollt. Für begehbare Deckenaufbauten kann er auch zwischen ausgelegten Kant hölzern ausgerollt und mit Spanplatten abgedeckt werden. Es kann auch mit Dachboden-Elementen gearbeitet werden. Sie bestehen aus einer meist 10mm dicken Gipsfaser-Platte und einer 70­130mm dicken Hartschaumplatte. Die Fläche kann im nachhinein begangen werden, eine Nutzung als Trockenboden ist möglich, ebenso ein späterer Ausbau als Wohn- oder Stauraum durch zusätzliche Lagen von Gips faserplatten. Die schnelle Verlegung von hochkomprimierten Steinwolle-Dämmplatten stellt eine weitere Möglichkeit dar. Durch Auflegen von Fußboden-Verlegeplatten werden sie begeh- und belastbar. Danach eignet sich der Dachboden z.B. als Abstellraum für leichte Gegenstände. 52 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 53

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    Dach dämmen Dach dämmen Sparen Sie Oberste Geschossdecke dämmen Um den Spitzboden zu dämmen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: die Dämmung der obersten Geschossdecke, also des Fuß bodens unter dem Dach, und die Dämmung der Dachschrägen. Die oberste Geschossdecke zu dämmen ist dann ausreichend, wenn unter dem Dach kein Wohnraum vorgesehen ist. Die Ausführung der Dämmung hängt davon ab, wie der Fußboden beschaffen ist und ob die neue Bodenfläche begehbar und belastbar sein soll. Die EnEV schreibt vor, dass die Dämmung nicht begehbarer oberster Geschossdecken bereits bis zum 31.12.2006 zu erfolgen h atte, die Dämmung begehbarer Geschossdecken bis zum 31.12.2011. D.h. seit dem 1.1.2012 müssen sowohl begehbare als auch nicht begehbare Geschossdecken eine Dämmung vorweisen. Für von den Eigentümern selbst ge nutzte Einfamilienhäuser gelten längere Fristen. Als Daumenregel für die Kalkulation der Energie kosteneinsparung gilt: Um die Wärmeverluste über eine ungedämmte oberste Geschossdecke aufzufangen, müssen je m² Deckenfläche ca. 12 l Heizöl pro Jahr aufgewendet werden. Mit einer optimalen Dämmung sinkt dieser Wert auf ca. 2 l Heizöl pro m² und Jahr. Schüttdämmung oder Dämmplatten Bei unebenem Untergrund oder wenn zwischen Geschossdecke und Fußboden des Dachraums ein Hohlraum besteht, sind Schüttdämmungen empfehlenswert. Sie werden auf dem Boden gleichmäßig verteilt oder in die Hohlräume eingeblasen. Ist der Untergrund eben, können Dämmplatten in mehreren Lagen dichtgestoßen verlegt werden. Durch versetztes Arbeiten werden durchgängige Fugen vermieden. Ist die Geschossdecke luftdurchlässig (z. B. eine Holzbalkendecke) oder feucht, muss unter der Dämmschicht eine Dampfsperre, z.B. eine Folie, ausgelegt werden. Die Dicke der Dämmschicht sollte wenigstens 12 cm betragen. Bei nur geringen Mehrkosten bringen jedoch 18­20 cm Dämmstoffdicke eine deutlich bessere Wärmedämmung. Für die Verlegung in niedrigen Räumen kommen besonders stark däm- Kurz & bündig Anforderungen der EnEV 2009 Eine Dämmung des Daches muss erfolgen, wenn die geänderte Fläche 10% oder mehr der Bauteilfläche beträgt (EnEV 2009, §9, Abs. 3), bei Erweiterung/Ausbau eine zusammenhängende beheizte/gekühlte Nutzfläche von mindestens 15 m² entsteht (EnEV 2009, §9, Abs. 4), die Räume mindestens 4 Monate im Jahr auf 19 °C zu heizen sind und die erforderlichen Aufwendungen in angemessener Frist durch Einsparungen erwirtschaftet werden können (EnEV 2009, §10 Abs. 3 und 6). Größenabhängige Auflagen beim Dachausbau: Wenn die geänderte Fläche 10% oder mehr der Bauteilfläche beträgt, greift die EnEV 2009. Entsteht bei Erweiterung/Ausbau eine zusammenhängende beheizte/gekühlte Nutzfläche von min. 15 m² bis max. 50 m², sind bauteilbezogene Anforderungen einzuhalten. Die Anforderungen entsprechen dem Neubaustandard, falls die entstandene beheizte/ gekühlte Nutzfläche mehr als 50 m² beträgt. CO² sie he Beispiel 2, S eite 1.100 4,3 t 26 Warme Luft steigt bekanntlich nach oben Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Foto: Xella Trockenbau-Systeme GmbH Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Dach dämmen ­ bis zu 80% sparen Ungenügende Wärmedämmung führt dazu, dass durchschnittlich die Hälfte der Heizwärme über die Gebäudehülle verloren geht. Da warme Luft nach oben steigt, hat auch das Dach einen großen Anteil an den Wärmeverlusten. Mit einer guten Dämmung lassen sich diese Verluste um 80% vermindern. tät des Hauses wird gesteigert und mit einem vollständigen Dachausbau lässt sich zusätzlicher Wohnraum gewinnen. Generell ist darauf zu achten, dass die Dämmung lückenlos verarbeitet wird und die Anschlüsse und Überlappungen luftdicht ausgeführt werden (siehe Seiten 56 bis 60). So wird vermieden, dass warme, feuchte Luft aus dem Innenraum in die Dämmschicht gelangt, dort abkühlt und kondensiert. Ist die Dämmung nicht diffusionsoffen, verbleibt die Feuchtigkeit im Dämmmaterial. Schäden an den Bauteilen und Schimmel sind die Folge. Auch bei diffusionsoffenen Dämmungen und Dachfenstern mit Spaltlüftung muss regelmäßig gründlich gelüftet werden, damit feuchte Raumluft entweichen kann. Tipp: Die EnEV formuliert eine Nachrüstpflicht für die Dachdämmung, wenn unter dem Dach Wohnraum entsteht oder das Dach neu eingedeckt wird (siehe auch Seite 53). Das Dach ist am stärksten dem Einfluss des Wetters mit Kälte, Hitze, Wind und Feuchtigkeit ausgesetzt. Ausreichend mit modernen Dämmplatten, Schüttdämmungen oder Luftdichtsystemen gedämmt, werden nicht nur die Wärmeverluste minimiert. Das gedämmte Dach bietet Schutz vor sommerlicher Hitze und reduziert Lärm. Besonders wichtig ist der erheblich verbesserte Brandschutz: Nicht brennbare Materialien helfen zu verhindern, dass sich ein Feuer auf die darunter liegenden Räume ausbreitet. Die Wohnquali- Bei Betondecken oder bei Holzbalkendecken mit oberseitiger Verbretterung, die nicht begehbar sein müssen, wird ein hoch komprimierter, nicht brennbarer Dämmfilz aus Steinwolle einfach auf den Dielenbrettern ausgerollt. Für begehbare Deckenaufbauten kann er auch zwischen ausgelegten Kant hölzern ausgerollt und mit Spanplatten abgedeckt werden. Es kann auch mit Dachboden-Elementen gearbeitet werden. Sie bestehen aus einer meist 10mm dicken Gipsfaser-Platte und einer 70­130mm dicken Hartschaumplatte. Die Fläche kann im nachhinein begangen werden, eine Nutzung als Trockenboden ist möglich, ebenso ein späterer Ausbau als Wohn- oder Stauraum durch zusätzliche Lagen von Gips faserplatten. Die schnelle Verlegung von hochkomprimierten Steinwolle-Dämmplatten stellt eine weitere Möglichkeit dar. Durch Auflegen von Fußboden-Verlegeplatten werden sie begeh- und belastbar. Danach eignet sich der Dachboden z.B. als Abstellraum für leichte Gegenstände. 52 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 53

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    Dach dämmen DURCHGERECHNET Investitionskosten für Material (Reine Materialkosten ohne Handwerkerleistung) Dämmung der obersten Geschossdecke: mende Platten mit entsprechend niedrigerer Aufbauhöhe zum Einsatz. Begehbarkeit und Belastbarkeit Wie der Name Speicher schon sagt, werden Dachböden oft genutzt, um Gegenstände zu lagern. Damit die Fläche begehbar wird, muss bei nicht formstabilen Dämm platten und bei Schüttdämmungen eine Unterkonstruktion den Fußboden ausreichend abstützen. Die Unterkonstruktion stellt allerdings wiederum eine Wärmebrücke dar und vermindert, wenn sie aus Holz hergestellt wird, den vorbeugenden Brandschutz. Druckfeste Dämmstoffe werden mit Spanplatten oder nicht brennbaren Gipsfaserplatten belegt. Sofort nach dem Verlegen der Dämmung begehbar sind die pro m² ca. 6 (nicht begehbar) bis 30 (begehbar) Aufsparrendämmung: ca. 35 pro m² Zwischensparrendämmung: ca. 12 pro m² Untersparrendämmung: ca. 6 pro m² Energiekosteneinsparung durch Verbesserung der U-Werte (siehe Seite 26/27) Beispiel 1: Dämmung der Geschossdecke Dämmstärke 160 mm (DGF 35): U-Wert vorher 0,9 W/m²K (ungedämmt; normal Wert bei Baujahr bis 1977) nachher U-Wert 0,22 W/m²K Energieeinsparung ca. 5,8 l Heizöl pro Jahr, ca. 4,64 pro m² Bauteilfläche Kosteneinsparung bei 64 m² Dachboden (Bau teilfläche) ca. 300 pro Jahr Amortisation schon nach 2­3 Heizperioden Beispiel 2: Dämmung der Dachschräge Dämmstärke 220 mm (SF 35): U-Wert vorher 1 W/m²K (normaler Dämmwert bei Baujahr bis 1977) nachher U-Wert 0,19 W/m²K* Energieeinsparung ca. 8,6 l Heizöl pro Jahr, ca. 6,88 pro m² Bauteilfläche Kosteneinsparung bei 160 m² Dachboden (Bauteilfläche) ca. 1.100 pro Jahr Amortisation schon nach 2­3 Heizperioden * Aufgrund der Bauteilgröße bzw. der entstehenden Nutzfläche von > 50 m² fordert die EnEV 2009 hier die Einhaltung des Neubau-Standards, d.h. der U-Wert muss kleiner oder gleich 0,2 W/m²K sein (s. Seite 27 und 53). bereits vom Hersteller mit Spanplatten kaschierten Dämmsysteme. Sie sind für verschiedene Belastungen ausgelegt, je nach geplanter Raumnutzung: Wird nur Wäsche zum Trocknen aufgehängt, darf die Belastbarkeit geringer sein. Sollen schwere Gegenstände wie z.B. Möbel eingelagert werden, ist mehr Stabilität notwendig. Viele Hauseigentümer übernehmen die Fußbodendämmung mit Dämmplatten selbst. Die Materia lien sind leicht zu verarbeiten und es ist kein spezielles Werkzeug erforderlich. Die Nut- und Feder-Verbin dungen werden einfach verklebt. Rings um Durchdringungen wie Schornsteine und Dachboden luken aber auch an den Wand anschlüssen besteht jedoch die Gefahr von Wärmebrücken. Hier muss deshalb mit besonderer Sorgfalt gearbeitet werden. ® DachbodenElement N+F Zur lückenlosen Wärmedämmung von Geschossdecken und Steildächern lässt sich auch eine Perlite-Schüttung verwenden. Die Schüttung wird mit einer stabilen Holzfaserplatte abgedeckt und ist dann begehbar. Bremst die Heizkosten durch wirksame Wärmedämmung der obersten Geschossdecke Spart Energie: mit dem 120 mm StandardElement erfüllen Sie die Wärmedämmanforderungen der aktuellen EnEV 09 (für Betondecken) Hervorragende Dämmeigenschaften (EPS DEO 150 WLG 035) Keine Wärmebrücken durch die praktische Nut- und Feder-Verbindung Fotos: Knauf Perlite WARENKUNDE Perlite ­ von Natur aus genial Perlite wird durch Zermahlen und kurzfristiges Erhitzen auf über 1000 °C aus dem minerali schen Gestein Perlite gewonnen. Die Hitze lässt das im Gestein gebundene Wasser verdampfen ­ die sandkorngroßen Perlite-Bröckchen werden dadurch auf das 15- bis 20-Fache ihres Volumens aufgebläht. Das so entstandene Granulat bewährt sich auf vielen Gebieten, vor allem als erstklassiger Dämmstoff. Perlite ist ein reiner Naturstoff, es ist nicht brennbar und baubiologisch absolut einwandfrei. V! EntE e i d t ic l l l a he Erfü die sta Stabil, belastbar und sofort begehbar Handlich im Format 500 x 1000 mm, passen durch jede Dachluke www.fermacell.de ent m e l E ro Preis p 100 cm) (50 x VP) U ( 5 9 , 14 Fermacell GmbH FERMACELL Informationsmaterial Tel.: 0800-5235665 Fax: 0800-5356578 Sie er Nutzen ng. Mehr unt e u r ank.d Förde erderb o f w f www.k 54 ... der Natur zuliebe

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    Dach dämmen DURCHGERECHNET Investitionskosten für Material (Reine Materialkosten ohne Handwerkerleistung) Dämmung der obersten Geschossdecke: mende Platten mit entsprechend niedrigerer Aufbauhöhe zum Einsatz. Begehbarkeit und Belastbarkeit Wie der Name Speicher schon sagt, werden Dachböden oft genutzt, um Gegenstände zu lagern. Damit die Fläche begehbar wird, muss bei nicht formstabilen Dämm platten und bei Schüttdämmungen eine Unterkonstruktion den Fußboden ausreichend abstützen. Die Unterkonstruktion stellt allerdings wiederum eine Wärmebrücke dar und vermindert, wenn sie aus Holz hergestellt wird, den vorbeugenden Brandschutz. Druckfeste Dämmstoffe werden mit Spanplatten oder nicht brennbaren Gipsfaserplatten belegt. Sofort nach dem Verlegen der Dämmung begehbar sind die pro m² ca. 6 (nicht begehbar) bis 30 (begehbar) Aufsparrendämmung: ca. 35 pro m² Zwischensparrendämmung: ca. 12 pro m² Untersparrendämmung: ca. 6 pro m² Energiekosteneinsparung durch Verbesserung der U-Werte (siehe Seite 26/27) Beispiel 1: Dämmung der Geschossdecke Dämmstärke 160 mm (DGF 35): U-Wert vorher 0,9 W/m²K (ungedämmt; normal Wert bei Baujahr bis 1977) nachher U-Wert 0,22 W/m²K Energieeinsparung ca. 5,8 l Heizöl pro Jahr, ca. 4,64 pro m² Bauteilfläche Kosteneinsparung bei 64 m² Dachboden (Bau teilfläche) ca. 300 pro Jahr Amortisation schon nach 2­3 Heizperioden Beispiel 2: Dämmung der Dachschräge Dämmstärke 220 mm (SF 35): U-Wert vorher 1 W/m²K (normaler Dämmwert bei Baujahr bis 1977) nachher U-Wert 0,19 W/m²K* Energieeinsparung ca. 8,6 l Heizöl pro Jahr, ca. 6,88 pro m² Bauteilfläche Kosteneinsparung bei 160 m² Dachboden (Bauteilfläche) ca. 1.100 pro Jahr Amortisation schon nach 2­3 Heizperioden * Aufgrund der Bauteilgröße bzw. der entstehenden Nutzfläche von > 50 m² fordert die EnEV 2009 hier die Einhaltung des Neubau-Standards, d.h. der U-Wert muss kleiner oder gleich 0,2 W/m²K sein (s. Seite 27 und 53). bereits vom Hersteller mit Spanplatten kaschierten Dämmsysteme. Sie sind für verschiedene Belastungen ausgelegt, je nach geplanter Raumnutzung: Wird nur Wäsche zum Trocknen aufgehängt, darf die Belastbarkeit geringer sein. Sollen schwere Gegenstände wie z.B. Möbel eingelagert werden, ist mehr Stabilität notwendig. Viele Hauseigentümer übernehmen die Fußbodendämmung mit Dämmplatten selbst. Die Materia lien sind leicht zu verarbeiten und es ist kein spezielles Werkzeug erforderlich. Die Nut- und Feder-Verbin dungen werden einfach verklebt. Rings um Durchdringungen wie Schornsteine und Dachboden luken aber auch an den Wand anschlüssen besteht jedoch die Gefahr von Wärmebrücken. Hier muss deshalb mit besonderer Sorgfalt gearbeitet werden. ® DachbodenElement N+F Zur lückenlosen Wärmedämmung von Geschossdecken und Steildächern lässt sich auch eine Perlite-Schüttung verwenden. Die Schüttung wird mit einer stabilen Holzfaserplatte abgedeckt und ist dann begehbar. Bremst die Heizkosten durch wirksame Wärmedämmung der obersten Geschossdecke Spart Energie: mit dem 120 mm StandardElement erfüllen Sie die Wärmedämmanforderungen der aktuellen EnEV 09 (für Betondecken) Hervorragende Dämmeigenschaften (EPS DEO 150 WLG 035) Keine Wärmebrücken durch die praktische Nut- und Feder-Verbindung Fotos: Knauf Perlite WARENKUNDE Perlite ­ von Natur aus genial Perlite wird durch Zermahlen und kurzfristiges Erhitzen auf über 1000 °C aus dem minerali schen Gestein Perlite gewonnen. Die Hitze lässt das im Gestein gebundene Wasser verdampfen ­ die sandkorngroßen Perlite-Bröckchen werden dadurch auf das 15- bis 20-Fache ihres Volumens aufgebläht. Das so entstandene Granulat bewährt sich auf vielen Gebieten, vor allem als erstklassiger Dämmstoff. Perlite ist ein reiner Naturstoff, es ist nicht brennbar und baubiologisch absolut einwandfrei. V! EntE e i d t ic l l l a he Erfü die sta Stabil, belastbar und sofort begehbar Handlich im Format 500 x 1000 mm, passen durch jede Dachluke www.fermacell.de ent m e l E ro Preis p 100 cm) (50 x VP) U ( 5 9 , 14 Fermacell GmbH FERMACELL Informationsmaterial Tel.: 0800-5235665 Fax: 0800-5356578 Sie er Nutzen ng. Mehr unt e u r ank.d Förde erderb o f w f www.k 54 ... der Natur zuliebe

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    Dach dämmen Dämmung der Dachschrägen mit Luftdichtsystemen: im Winter kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl Die Dachschrägen können grundsätzlich von außen oder von innen gedämmt werden. Um dauerhaft einen optimalen Wärmeschutz zu erreichen, müssen die Dämmschichten durch luftdichte Verarbeitung vor Feuchtigkeitsschäden geschützt werden. www.knaufinsulation-easy.de Feuchtigkeit kann von außen als Regen oder Schnee und von innen mit der Raumluft in die Dämmung gelangen. Sowohl bei der Aufsparrendämmung, die zwischen den Dachsparren und der Eindeckung montiert wird, als auch bei der Zwischen- und Untersparrendämmung werden deshalb verschiedene Folien, Bahnen, Platten und Pappen als Feuchtesperre oder Dampfbremse eingelegt. Innen oder außen dämmen Eine Aufsparrendämmung bietet sich an, wenn ohnehin das Dach neu eingedeckt werden soll. Sie ist im Allgemeinen die kostenintensivere Lösung, bringt aber bauphysikalische Vorteile: So ist die verbleibende Wärmeleitung der Dachsparren bei einer Aufsparrendämmung vernachlässigbar gering. Meist werden sehr gut dämmende Hartschaumplatten verwendet, die leicht zu verarbeiten sind und eine geringe Aufbauhöhe aufweisen. Wird zwischen den Sparren gedämmt, kommen Dämmplatten, Matten oder Rol- lenware zum Einsatz. Das Dämmmaterial muss eng und lückenlos an den Sparren an liegen und sollte mindestens 16cm dick sein. Von der Wärmeschutzwirkung her optimal ist Dämmstoffdicke ab 20cm. Wenn die Höhe der Sparren hierfür nicht ausreicht, wird die Zwischensparrendämmung um eine quer dazu verlegte Untersparrendämmung ergänzt. Der Vorteil: Die Wärme brückenwirkung der Sparren wird erheblich reduziert. Die Aufdopplung der Sparren ist dagegen weniger empfehlenswert, da hier die Wärmebrückenwirkung der Sparren in vollem Umfang erhalten bleibt. Optimal aufeinander abgestimmte Komponenten Verschiedene Hersteller bieten fertig zusammengestellte Systeme mit allen Komponenten an, die für eine Dämmung der Dachschrägen benötigt werden. Diese Luftdichtsysteme bestehen aus gesundheitlich unbedenklichem Dämmmaterial ­ meist Mineralwolle aus Glas- oder Steinfasern. Dazu kommen Folien, Pappen oder Platten als Dampfsperre, verschiedene Klebebänder, Dichtklebstoffe, Unter spann-, Unterdeck- und Schalungs bahnen sowie vorgefertigte Manschetten für die Ummantelung von Durchdringungen. weiter auf Seite 59 Dämmen ist jetzt EASY. Mach`s einfach. Jetzt Energie sparen ­ mit den Knauf Insulation EASY Dämmstoffen: EASY einkaufen: schnell die richtigen Dämmstoffe finden EASY transportieren: handliche Formate bei Rollen und Platten EASY dämmen: verständliche Einbauanleitungen 1 3 2 7 5 6 4 Bei der Dämmung der Dach schrägen unterscheidet man grundsätzlich drei Arten, je nachdem, wo der Dämmstoff ein- bzw. aufgebracht wird: Oben: Aufsparrendämmung, Mitte: Zwischensparrendämmung, DACH TRENNWAND KELLERDECKE bis zu Energie sparen idealer Schallschutz bis zu 30% Informationen online Plattform Dach.de Experten-Wissen für private Bauherren www.dach.de Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Websites der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums über nach wachsende Roh stoffe informiert und Projekte begleitet und fördert www.nachwachsende-rohstoffe.de www.naturdaemmstoffe.info Hersteller/Partner von www.knaufinsulation.de www.rockwool.de www.ursa.de www.velux.de 1 3 4 2 7 5 6 Unten: Kombination von Zwischen- und Untersparrendämmung. 1 Dachziegel 2 Dachlatte 3 Konterlattung 4 Sparren 5 Dämmstoff 6 Dampfsperre 7 Unterspann-/Unterdeckbahn Energie sparen 15% UND: unsere Glaswolle-Dämmstoffe mit ECOSE® Technology sind wesentlich angenehmer in der Verarbeitung, denn sie jucken weniger* und sind geruchlos sie sind nachhaltiger dank formaldehydfreiem Bindemittel aus vorwiegend natürlich-organischen Grundstoffen sie sind naturbraun, ohne Einsatz von künstlichen Farbstoffen oder Färbemitteln 1 3 4 2 7 5 5 6 * Ergebnis unserer Befragung mit 840 teilnehmenden Verarbeitern: von 788 Verarbeitern haben 95 % angegeben, dass Mineralwolle-Dämmstoffe mit ECOSE Technology weniger jucken als herkömmliche Mineralwolle-Dämmstoffe. 56 ... der Natur zuliebe

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    Dach dämmen Dämmung der Dachschrägen mit Luftdichtsystemen: im Winter kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl Die Dachschrägen können grundsätzlich von außen oder von innen gedämmt werden. Um dauerhaft einen optimalen Wärmeschutz zu erreichen, müssen die Dämmschichten durch luftdichte Verarbeitung vor Feuchtigkeitsschäden geschützt werden. www.knaufinsulation-easy.de Feuchtigkeit kann von außen als Regen oder Schnee und von innen mit der Raumluft in die Dämmung gelangen. Sowohl bei der Aufsparrendämmung, die zwischen den Dachsparren und der Eindeckung montiert wird, als auch bei der Zwischen- und Untersparrendämmung werden deshalb verschiedene Folien, Bahnen, Platten und Pappen als Feuchtesperre oder Dampfbremse eingelegt. Innen oder außen dämmen Eine Aufsparrendämmung bietet sich an, wenn ohnehin das Dach neu eingedeckt werden soll. Sie ist im Allgemeinen die kostenintensivere Lösung, bringt aber bauphysikalische Vorteile: So ist die verbleibende Wärmeleitung der Dachsparren bei einer Aufsparrendämmung vernachlässigbar gering. Meist werden sehr gut dämmende Hartschaumplatten verwendet, die leicht zu verarbeiten sind und eine geringe Aufbauhöhe aufweisen. Wird zwischen den Sparren gedämmt, kommen Dämmplatten, Matten oder Rol- lenware zum Einsatz. Das Dämmmaterial muss eng und lückenlos an den Sparren an liegen und sollte mindestens 16cm dick sein. Von der Wärmeschutzwirkung her optimal ist Dämmstoffdicke ab 20cm. Wenn die Höhe der Sparren hierfür nicht ausreicht, wird die Zwischensparrendämmung um eine quer dazu verlegte Untersparrendämmung ergänzt. Der Vorteil: Die Wärme brückenwirkung der Sparren wird erheblich reduziert. Die Aufdopplung der Sparren ist dagegen weniger empfehlenswert, da hier die Wärmebrückenwirkung der Sparren in vollem Umfang erhalten bleibt. Optimal aufeinander abgestimmte Komponenten Verschiedene Hersteller bieten fertig zusammengestellte Systeme mit allen Komponenten an, die für eine Dämmung der Dachschrägen benötigt werden. Diese Luftdichtsysteme bestehen aus gesundheitlich unbedenklichem Dämmmaterial ­ meist Mineralwolle aus Glas- oder Steinfasern. Dazu kommen Folien, Pappen oder Platten als Dampfsperre, verschiedene Klebebänder, Dichtklebstoffe, Unter spann-, Unterdeck- und Schalungs bahnen sowie vorgefertigte Manschetten für die Ummantelung von Durchdringungen. weiter auf Seite 59 Dämmen ist jetzt EASY. Mach`s einfach. Jetzt Energie sparen ­ mit den Knauf Insulation EASY Dämmstoffen: EASY einkaufen: schnell die richtigen Dämmstoffe finden EASY transportieren: handliche Formate bei Rollen und Platten EASY dämmen: verständliche Einbauanleitungen 1 3 2 7 5 6 4 Bei der Dämmung der Dach schrägen unterscheidet man grundsätzlich drei Arten, je nachdem, wo der Dämmstoff ein- bzw. aufgebracht wird: Oben: Aufsparrendämmung, Mitte: Zwischensparrendämmung, DACH TRENNWAND KELLERDECKE bis zu Energie sparen idealer Schallschutz bis zu 30% Informationen online Plattform Dach.de Experten-Wissen für private Bauherren www.dach.de Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Websites der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums über nach wachsende Roh stoffe informiert und Projekte begleitet und fördert www.nachwachsende-rohstoffe.de www.naturdaemmstoffe.info Hersteller/Partner von www.knaufinsulation.de www.rockwool.de www.ursa.de www.velux.de 1 3 4 2 7 5 6 Unten: Kombination von Zwischen- und Untersparrendämmung. 1 Dachziegel 2 Dachlatte 3 Konterlattung 4 Sparren 5 Dämmstoff 6 Dampfsperre 7 Unterspann-/Unterdeckbahn Energie sparen 15% UND: unsere Glaswolle-Dämmstoffe mit ECOSE® Technology sind wesentlich angenehmer in der Verarbeitung, denn sie jucken weniger* und sind geruchlos sie sind nachhaltiger dank formaldehydfreiem Bindemittel aus vorwiegend natürlich-organischen Grundstoffen sie sind naturbraun, ohne Einsatz von künstlichen Farbstoffen oder Färbemitteln 1 3 4 2 7 5 5 6 * Ergebnis unserer Befragung mit 840 teilnehmenden Verarbeitern: von 788 Verarbeitern haben 95 % angegeben, dass Mineralwolle-Dämmstoffe mit ECOSE Technology weniger jucken als herkömmliche Mineralwolle-Dämmstoffe. 56 ... der Natur zuliebe

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    Dach dämmen Dach dämmen 1 2 5 Das Dämmmaterial lässt sich mit einfachen Werkzeugen wie Maßband, Messer und Elektro-Tacker sehr gut schneiden und befestigen. Da wetterunabhängig gearbeitet werden kann, ist insbesondere die Zwischen- und Untersparrendämmung für Eigenleistung geeignet. 3 Luftdichtheit besonders wichtig Die Luftdichtheit der Dämmung wird mit Hilfe von Klebebändern, Anpresslatten und Manschetten für Rohre, Antennen und Kabel etc. sichergestellt. Die Luftdichtheitsschichten müssen mit ausreichender Überlappung angebracht werden und es darf kein noch so kleiner Be reich frei bleiben. Auch dürfen sie nicht be schädigt werden, was unbemerkt geschehen kann, wenn z.B. für die raumseitige Beplan kung mit Gipsfaserplatten zu lange Schrauben verwendet werden. Be sonders an Balkendurchdringungen und Fenstern, in den Raumecken sowie an Decken-, Wand- und Bodenanschlüssen ist auf exaktes Kleben und Abdichten zu achten, um Fehlstellen und Wärmebrücken auszuschließen. (Bitte beachten Sie zum Thema Luftdichtheit auch den Hinweis auf Seite 43.) Praxis-Tipp: Zwischensparrendämmung anbringen 7 4 Messen Sie die lichte Breite zwischen den Sparren. Schneiden Sie mit einer Zugabe von ca. 1 ­ 1,5 cm das benötigte Dämmstoffstück von der Rolle ab. 6 Abb.: Knauf Insulation Kurz & bündig Das passiert bei einem Riss in der Abdichtung: Dachlatte Winddichtung Wärmedämmung Quelle: Guter Rat / Das Haus Kondensation von Wasser Dachschrägen-Wärmedämmung mit Luftdichtsystem (Bild oben): 5 Dichtkleber für die Abdichtung 1 Unterspann-/Unterdeckbahn zu Wand/Putz 2 Mineralwolle-Zwischensparren6 Dichtkleber für den sicheren Dämmung Anschluss von Dampfbrems3 Dampfbremsbahn bahnen 4 Klebeband für das Überkleben 7 Klebeband für das Verkleben von über lappenden Dampfvon Durchdringungen bremsbahnen Dämmen Sie alle Sparrenfelder, die Kehlbalkenlage sowie Hohlräume in der Dachkonstruktion vollständig. Vermeiden Sie hierbei Lücken und Fehlstellen, insbesondere im Anschlussbereich zu flankierenden Bauteilen oder Durchdringungen. Nach der Montage des Dämmstoffs wird nun die luftdichte Ebene aus der Dampfbremsbahn und den dazugehörigen Klebekomponenten hergestellt. Luftdichtheitsschicht undichte Stelle Feuchtetransport durch Luftströmung Links: Je wärmer die Raumluft, desto mehr unsichtbaren Wasserdampf kann sie beinhalten. Eine dichte Dampfsperre hält Feuchte von der Dämmung ab. Rechts: Kühlt feuchte Luft ab, wird ein Teil des Wasserdampfes flüssig. Zieht warme Luft durchs Dach, kondensiert sie ausgerechnet in der Dämmung und macht sie funktions unfähig. Feuchte Hölzer faulen. Alle Fotos: Knauf Insulation Zur fachgerechten Abdichtung von Rohrdurch dringungen gibt es LuftdichtungsUniversal manschetten Falls der Dachstuhl ausgebaut werden soll, können die Dachschrägen nun mit z.B. Gipsplatten beplankt werden. Da die Dicke der Zwischensparrendämmung von der Dicke der Sparren abhängt, kann es vorkommen, dass die optimale Dämmwirkung noch nicht erreicht ist. Montieren Sie hierfür nach der Dampfbremsbahn eine Lage einer Untersparrendämmrolle (siehe Praxis-Tipps Untersparrendämmung anbringen und Luftdichtsystem installieren, Seite 60). 58 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 59

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    Dach dämmen Dach dämmen 1 2 5 Das Dämmmaterial lässt sich mit einfachen Werkzeugen wie Maßband, Messer und Elektro-Tacker sehr gut schneiden und befestigen. Da wetterunabhängig gearbeitet werden kann, ist insbesondere die Zwischen- und Untersparrendämmung für Eigenleistung geeignet. 3 Luftdichtheit besonders wichtig Die Luftdichtheit der Dämmung wird mit Hilfe von Klebebändern, Anpresslatten und Manschetten für Rohre, Antennen und Kabel etc. sichergestellt. Die Luftdichtheitsschichten müssen mit ausreichender Überlappung angebracht werden und es darf kein noch so kleiner Be reich frei bleiben. Auch dürfen sie nicht be schädigt werden, was unbemerkt geschehen kann, wenn z.B. für die raumseitige Beplan kung mit Gipsfaserplatten zu lange Schrauben verwendet werden. Be sonders an Balkendurchdringungen und Fenstern, in den Raumecken sowie an Decken-, Wand- und Bodenanschlüssen ist auf exaktes Kleben und Abdichten zu achten, um Fehlstellen und Wärmebrücken auszuschließen. (Bitte beachten Sie zum Thema Luftdichtheit auch den Hinweis auf Seite 43.) Praxis-Tipp: Zwischensparrendämmung anbringen 7 4 Messen Sie die lichte Breite zwischen den Sparren. Schneiden Sie mit einer Zugabe von ca. 1 ­ 1,5 cm das benötigte Dämmstoffstück von der Rolle ab. 6 Abb.: Knauf Insulation Kurz & bündig Das passiert bei einem Riss in der Abdichtung: Dachlatte Winddichtung Wärmedämmung Quelle: Guter Rat / Das Haus Kondensation von Wasser Dachschrägen-Wärmedämmung mit Luftdichtsystem (Bild oben): 5 Dichtkleber für die Abdichtung 1 Unterspann-/Unterdeckbahn zu Wand/Putz 2 Mineralwolle-Zwischensparren6 Dichtkleber für den sicheren Dämmung Anschluss von Dampfbrems3 Dampfbremsbahn bahnen 4 Klebeband für das Überkleben 7 Klebeband für das Verkleben von über lappenden Dampfvon Durchdringungen bremsbahnen Dämmen Sie alle Sparrenfelder, die Kehlbalkenlage sowie Hohlräume in der Dachkonstruktion vollständig. Vermeiden Sie hierbei Lücken und Fehlstellen, insbesondere im Anschlussbereich zu flankierenden Bauteilen oder Durchdringungen. Nach der Montage des Dämmstoffs wird nun die luftdichte Ebene aus der Dampfbremsbahn und den dazugehörigen Klebekomponenten hergestellt. Luftdichtheitsschicht undichte Stelle Feuchtetransport durch Luftströmung Links: Je wärmer die Raumluft, desto mehr unsichtbaren Wasserdampf kann sie beinhalten. Eine dichte Dampfsperre hält Feuchte von der Dämmung ab. Rechts: Kühlt feuchte Luft ab, wird ein Teil des Wasserdampfes flüssig. Zieht warme Luft durchs Dach, kondensiert sie ausgerechnet in der Dämmung und macht sie funktions unfähig. Feuchte Hölzer faulen. Alle Fotos: Knauf Insulation Zur fachgerechten Abdichtung von Rohrdurch dringungen gibt es LuftdichtungsUniversal manschetten Falls der Dachstuhl ausgebaut werden soll, können die Dachschrägen nun mit z.B. Gipsplatten beplankt werden. Da die Dicke der Zwischensparrendämmung von der Dicke der Sparren abhängt, kann es vorkommen, dass die optimale Dämmwirkung noch nicht erreicht ist. Montieren Sie hierfür nach der Dampfbremsbahn eine Lage einer Untersparrendämmrolle (siehe Praxis-Tipps Untersparrendämmung anbringen und Luftdichtsystem installieren, Seite 60). 58 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 59

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    Dach dämmen Praxis-Tipp: Untersparrendämmung anbringen Alle Fotos: Knauf Insulation Nicht brennbar Sehr gut schalldämmend Hochwärmedämmend Formaldehydfrei Saubere Leistung! Wer dämmt, will Schutz für seine vier Wände. Frei von möglichen Belastungen ­ eben reine Dämmleistung: PureOne von URSA, die erste weiße, nichtbrennbare Mineralwolle in Europa. Unverwechselbar weich, völlig geruchsfrei, kaum staubend und ganz ohne Formaldehyd. PureOne setzt den Maßstab für die Zukunft des Dämmens. Pure Dämmung für Wärme und Schall und starker Brandschutz in einem reinen Produkt. www.ursa.de Nachdem die Zwischensparrendämmung ausgeführt ist, befestigt man die Konterlattung (im Bild grün). Die Dicke der Latten ist nach der benötigen Dämmstoffdicke auszuwählen. Zwischen die Konterlatten lässt sich nun das Dämm material für die Untersparrendämmung einbringen. Danach die Dampfbremsfolie anbringen (siehe unten). Praxis-Tipp: Luftdichtsystem installieren Alle Fotos: Knauf Insulation Nach der Dämmung der Zwischen- bzw. Untersparren wird die Dampfbremsbahn aufgebracht und unter Spannung festgetackert. Die Überlappungen der Dampfbremsbahn werden durch Aufbringen eines einseitigen Klebebandes lückenlos in einem Zug abgeklebt. Das nach trägliche Andrücken des Klebebandes sorgt für eine sichere Verklebung. Angrenzende Bauteile wie Giebelwände oder Fenster sind luftdicht zu verkleben. Je nach Bauteilart kommen hier verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz, z.B. Klebebänder oder ein dauerelastischer Dichtkleber. Die luftdicht versiegelte Dämmung kann nun beispiels weise mit Gipsplatten beplankt werden (im Bild rechts). 60 ... der Natur zuliebe Die reine Dämmleistung

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    Dach dämmen Praxis-Tipp: Untersparrendämmung anbringen Alle Fotos: Knauf Insulation Nicht brennbar Sehr gut schalldämmend Hochwärmedämmend Formaldehydfrei Saubere Leistung! Wer dämmt, will Schutz für seine vier Wände. Frei von möglichen Belastungen ­ eben reine Dämmleistung: PureOne von URSA, die erste weiße, nichtbrennbare Mineralwolle in Europa. Unverwechselbar weich, völlig geruchsfrei, kaum staubend und ganz ohne Formaldehyd. PureOne setzt den Maßstab für die Zukunft des Dämmens. Pure Dämmung für Wärme und Schall und starker Brandschutz in einem reinen Produkt. www.ursa.de Nachdem die Zwischensparrendämmung ausgeführt ist, befestigt man die Konterlattung (im Bild grün). Die Dicke der Latten ist nach der benötigen Dämmstoffdicke auszuwählen. Zwischen die Konterlatten lässt sich nun das Dämm material für die Untersparrendämmung einbringen. Danach die Dampfbremsfolie anbringen (siehe unten). Praxis-Tipp: Luftdichtsystem installieren Alle Fotos: Knauf Insulation Nach der Dämmung der Zwischen- bzw. Untersparren wird die Dampfbremsbahn aufgebracht und unter Spannung festgetackert. Die Überlappungen der Dampfbremsbahn werden durch Aufbringen eines einseitigen Klebebandes lückenlos in einem Zug abgeklebt. Das nach trägliche Andrücken des Klebebandes sorgt für eine sichere Verklebung. Angrenzende Bauteile wie Giebelwände oder Fenster sind luftdicht zu verkleben. Je nach Bauteilart kommen hier verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz, z.B. Klebebänder oder ein dauerelastischer Dichtkleber. Die luftdicht versiegelte Dämmung kann nun beispiels weise mit Gipsplatten beplankt werden (im Bild rechts). 60 ... der Natur zuliebe Die reine Dämmleistung

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    Dach dämmen Dach dämmen Austausch mit Ausblick ­ energetisch modernisieren mit Dachfenstern, Sonnenschutz und Rollläden Alte Dachfenster bieten meist nur sehr geringen Schutz vor Wärmeverlusten. Oft sind sie ungünstig platziert und lassen zu wenig Licht einfallen. Moderne Dachfenster und Rollläden dämmen nicht nur deutlich besser, mit ihnen lässt sich der Wohnraum unterm Dach individuell gestalten. Dachfenster sind viel stärker als die anderen Fenster dem Einfluss von Wind und Wetter ausgesetzt. Die früher meist verwendeten Holzrahmen altern nicht nur optisch: Durch undichte Stellen dringt Zugluft, Staub, Regen und Schnee ein. Besteht das Glas aus einer Einfachverglasung, kühlt sich die im Gebäude aufsteigende warme Luft an der kalten Scheibe stark ab. Die mitgeführte Feuchtigkeit kondensiert, die Scheibe beschlägt und Schwitzwasser sammelt sich an. Bei modernen Wärmeschutzverglasungen bleibt die Temperatur auf der Raumseite auch bei starkem Frost bei konstanten 17 bis 18°C. Die Wärmeverluste betragen im Vergleich zu Einfachverglasungen nur noch ein Viertel. Das bedeutet, dass weniger Heiz energie aufgewendet werden muss, um die Wärmeverluste auszugleichen. Die Gefahr von Kondenswasserbildung ist wesentlich geringer. Modernisierung in der Praxis Familie K. wohnt schon 30 Jahre im eigenen schmucken Reihenhaus. Bereits vor fünf Jahren wurde die Fassade energetisch saniert. Auch sonst werden Wartungs- und Reparaturarbeiten zeitnah ausgeführt und das Haus ist, nicht zuletzt dank des ambitionierten Heimwerkers K., in einem guten Zustand. Dennoch zeigt die Heizkostenrechnung des vergangenen Winters: Noch geht zuviel Energie verloren. Und: Im Sommer wird es unter dem Dach häufig viel zu heiß. Familie K. suchte nach Möglichkeiten gegenzusteuern und zog schließlich einen Experten zu Rate. Die bauliche Ausgangslage stellt sich wie folgt dar: Das Haus ist von Osten nach Westen ausgerichtet. Im Dachgeschoss befinden sich fünf Dachfenster des Herstellers VELUX, die sich seit rund 30 Jahren zuverlässig und sicher öffnen und schließen lassen. Allerdings sind die Wärmedämmwerte nicht mehr zeitgemäß. Zwei Dachfenster liegen nach Norden und lassen angenehm gleichmäßiges Licht in den Raum. Die drei Fenster auf der Südseite sorgen im Winter für willkommenen, zusätzlichen Wärmeeintrag. Im Sommer heizt diese Sonneneinstrahlung die Räume allerdings übermäßig auf: Außen liegende Hitzeschutz-Systeme fehlen. An den Dachfenstern befinden sich bislang innen liegende Sichtschutzrollos. Auch das Verdunkelungsrollo, welches Frau K. vor 10 kaufte und dank Jahren im Pick&Click einfach und sicher montierte, funktioniert noch einwandfrei. Tipp: Sonnenenergie muss gestoppt werden, bevor sie auf die Fensterscheibe trifft. Ist die Wärme erst einmal im Raum, lässt das Fenster sie nicht mehr ent weichen. Effektiver Hitzeschutz lässt sich daher nur mit außen liegenden Rollläden oder Markisen erreichen. Nach eingehender Beratung hat sich Familie K. auf folgende Maßnahmen geeinigt: // Verbesserung der Wärmedämmung durch neue Dachfenster; // Zusätzliche Optimierung der Wärmedämmung durch Rollläden; // Besseres Raumklima durch außen liegenden Hitzeschutz; // Natürliche Klimatisierung durch automatische Steuerung. Energiesparen mit neuen Dachfenstern Fenster galten lange als Schwachpunkte der Wärmedämmung eines Hauses. Inzwischen tragen Dachfenster sogar positiv zur Energie bilanz eines Hauses bei und sorgen auch durch die Lüftung für ein angenehmes Raumklima. Durch die rasante Entwicklung bei Materialien und der verbesserten Bauteil-Geometrie (Passgenauig keit, Wärmeleitfähigkeit, Glasqualität, etc.), werden Dachfenster zu Aktivposten im Energiehaushalt eines Hauses. Familie K. boten sich folgende Austausch-Möglichkeiten: Austausch 1:1 des Fensterelements Da nur das Fensterelement gewechselt wird, sind Arbeiten im Innenraum meist nicht notwendig. Die Größe des Fensters bleibt unverändert und die vorhandene Innenverkleidung bleibt erhalten. Diese Lösung wählte Familie K. für das Dachfenster im Bad. So war es möglich, das Fenster zu modernisieren ohne die Fliesen anzutasten. Zeitgemäße Wärmedämmstandards lassen sich so allerdings beim Anschluss des Fensters an das Dach häufig nicht erreichen. Besserer Lichteinfall durch einen Austausch mit Innenverkleidung Da Familie K. niedrigeren Energieverbrauch anstrebte, entschied sie sich bei den übrigen Dachfenstern für einen vollständigen Austausch des Fensterelements inklusive Innenverkleidung. Denn Oben: Fenstervielfalt für jeden Zweck, hier: Ein Zwilling für erweiterten Ausblick und mehr Lichteinfall Mitte: Wer bei der Modernisierung der Dachfenster auch die Innenverkleidung tauscht, erreicht mehr Licht im Haus, weniger Tauwasser am Fenster und dank optimaler Dachanschlüsse auch höhere Wärmedämmung und Dichtigkeit. Unten: Großzügige Dachfensterflächen leuchten den Raum optimal aus. Das spart Kunstlicht und senkt den Strom verbrauch. Kurz & bündig Anschlussprodukte Für den fachgerechten Einbau von Dachfenstern werden verschiedene Anschlussprodukte ange boten, u.a.: Eindeckrahmen Für eine sichere Abdichtung zwischen Fenster und Dach benötigt jedes Dachfenster einen dazu passenden Eindeckrahmen, der zudem das herabfließende Wasser seitlich am Fenster vorbei leitet. Dämm- und Anschluss-Set BDX Für den fachgerechten Anschluss des Fensters ans Dach, bestehend aus: dem Dämm rahmen für eine zeitgemäße Dämmung zwischen Fenster und Dach, der Anschlussschürze für einen regensicheren Anschluss sowie der Wasser ableitrinne zur Ableitung auf tretender Feuchtigkeit. Innenfutter Mit dem Innenfutter lässt sich die Fenster nische leicht auf der Innenseite verkleiden. Zeitgemäße Innenverkleidun gen neigen sich dabei nach oben beziehungsweise unten. Dies vergrößert den Lichteinfallswinkel und sorgt für noch mehr Sonne im Haus. Auf der Innenseite der Fenster angebrachte Verdunkelungsrollos sorgen zwar für Dunkelheit, schützen aber nicht vor Überhitzung der Räume im Sommer. 62 Alle Fotos: VELUX Deutschland GmbH ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 63

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    Dach dämmen Dach dämmen Austausch mit Ausblick ­ energetisch modernisieren mit Dachfenstern, Sonnenschutz und Rollläden Alte Dachfenster bieten meist nur sehr geringen Schutz vor Wärmeverlusten. Oft sind sie ungünstig platziert und lassen zu wenig Licht einfallen. Moderne Dachfenster und Rollläden dämmen nicht nur deutlich besser, mit ihnen lässt sich der Wohnraum unterm Dach individuell gestalten. Dachfenster sind viel stärker als die anderen Fenster dem Einfluss von Wind und Wetter ausgesetzt. Die früher meist verwendeten Holzrahmen altern nicht nur optisch: Durch undichte Stellen dringt Zugluft, Staub, Regen und Schnee ein. Besteht das Glas aus einer Einfachverglasung, kühlt sich die im Gebäude aufsteigende warme Luft an der kalten Scheibe stark ab. Die mitgeführte Feuchtigkeit kondensiert, die Scheibe beschlägt und Schwitzwasser sammelt sich an. Bei modernen Wärmeschutzverglasungen bleibt die Temperatur auf der Raumseite auch bei starkem Frost bei konstanten 17 bis 18°C. Die Wärmeverluste betragen im Vergleich zu Einfachverglasungen nur noch ein Viertel. Das bedeutet, dass weniger Heiz energie aufgewendet werden muss, um die Wärmeverluste auszugleichen. Die Gefahr von Kondenswasserbildung ist wesentlich geringer. Modernisierung in der Praxis Familie K. wohnt schon 30 Jahre im eigenen schmucken Reihenhaus. Bereits vor fünf Jahren wurde die Fassade energetisch saniert. Auch sonst werden Wartungs- und Reparaturarbeiten zeitnah ausgeführt und das Haus ist, nicht zuletzt dank des ambitionierten Heimwerkers K., in einem guten Zustand. Dennoch zeigt die Heizkostenrechnung des vergangenen Winters: Noch geht zuviel Energie verloren. Und: Im Sommer wird es unter dem Dach häufig viel zu heiß. Familie K. suchte nach Möglichkeiten gegenzusteuern und zog schließlich einen Experten zu Rate. Die bauliche Ausgangslage stellt sich wie folgt dar: Das Haus ist von Osten nach Westen ausgerichtet. Im Dachgeschoss befinden sich fünf Dachfenster des Herstellers VELUX, die sich seit rund 30 Jahren zuverlässig und sicher öffnen und schließen lassen. Allerdings sind die Wärmedämmwerte nicht mehr zeitgemäß. Zwei Dachfenster liegen nach Norden und lassen angenehm gleichmäßiges Licht in den Raum. Die drei Fenster auf der Südseite sorgen im Winter für willkommenen, zusätzlichen Wärmeeintrag. Im Sommer heizt diese Sonneneinstrahlung die Räume allerdings übermäßig auf: Außen liegende Hitzeschutz-Systeme fehlen. An den Dachfenstern befinden sich bislang innen liegende Sichtschutzrollos. Auch das Verdunkelungsrollo, welches Frau K. vor 10 kaufte und dank Jahren im Pick&Click einfach und sicher montierte, funktioniert noch einwandfrei. Tipp: Sonnenenergie muss gestoppt werden, bevor sie auf die Fensterscheibe trifft. Ist die Wärme erst einmal im Raum, lässt das Fenster sie nicht mehr ent weichen. Effektiver Hitzeschutz lässt sich daher nur mit außen liegenden Rollläden oder Markisen erreichen. Nach eingehender Beratung hat sich Familie K. auf folgende Maßnahmen geeinigt: // Verbesserung der Wärmedämmung durch neue Dachfenster; // Zusätzliche Optimierung der Wärmedämmung durch Rollläden; // Besseres Raumklima durch außen liegenden Hitzeschutz; // Natürliche Klimatisierung durch automatische Steuerung. Energiesparen mit neuen Dachfenstern Fenster galten lange als Schwachpunkte der Wärmedämmung eines Hauses. Inzwischen tragen Dachfenster sogar positiv zur Energie bilanz eines Hauses bei und sorgen auch durch die Lüftung für ein angenehmes Raumklima. Durch die rasante Entwicklung bei Materialien und der verbesserten Bauteil-Geometrie (Passgenauig keit, Wärmeleitfähigkeit, Glasqualität, etc.), werden Dachfenster zu Aktivposten im Energiehaushalt eines Hauses. Familie K. boten sich folgende Austausch-Möglichkeiten: Austausch 1:1 des Fensterelements Da nur das Fensterelement gewechselt wird, sind Arbeiten im Innenraum meist nicht notwendig. Die Größe des Fensters bleibt unverändert und die vorhandene Innenverkleidung bleibt erhalten. Diese Lösung wählte Familie K. für das Dachfenster im Bad. So war es möglich, das Fenster zu modernisieren ohne die Fliesen anzutasten. Zeitgemäße Wärmedämmstandards lassen sich so allerdings beim Anschluss des Fensters an das Dach häufig nicht erreichen. Besserer Lichteinfall durch einen Austausch mit Innenverkleidung Da Familie K. niedrigeren Energieverbrauch anstrebte, entschied sie sich bei den übrigen Dachfenstern für einen vollständigen Austausch des Fensterelements inklusive Innenverkleidung. Denn Oben: Fenstervielfalt für jeden Zweck, hier: Ein Zwilling für erweiterten Ausblick und mehr Lichteinfall Mitte: Wer bei der Modernisierung der Dachfenster auch die Innenverkleidung tauscht, erreicht mehr Licht im Haus, weniger Tauwasser am Fenster und dank optimaler Dachanschlüsse auch höhere Wärmedämmung und Dichtigkeit. Unten: Großzügige Dachfensterflächen leuchten den Raum optimal aus. Das spart Kunstlicht und senkt den Strom verbrauch. Kurz & bündig Anschlussprodukte Für den fachgerechten Einbau von Dachfenstern werden verschiedene Anschlussprodukte ange boten, u.a.: Eindeckrahmen Für eine sichere Abdichtung zwischen Fenster und Dach benötigt jedes Dachfenster einen dazu passenden Eindeckrahmen, der zudem das herabfließende Wasser seitlich am Fenster vorbei leitet. Dämm- und Anschluss-Set BDX Für den fachgerechten Anschluss des Fensters ans Dach, bestehend aus: dem Dämm rahmen für eine zeitgemäße Dämmung zwischen Fenster und Dach, der Anschlussschürze für einen regensicheren Anschluss sowie der Wasser ableitrinne zur Ableitung auf tretender Feuchtigkeit. Innenfutter Mit dem Innenfutter lässt sich die Fenster nische leicht auf der Innenseite verkleiden. Zeitgemäße Innenverkleidun gen neigen sich dabei nach oben beziehungsweise unten. Dies vergrößert den Lichteinfallswinkel und sorgt für noch mehr Sonne im Haus. Auf der Innenseite der Fenster angebrachte Verdunkelungsrollos sorgen zwar für Dunkelheit, schützen aber nicht vor Überhitzung der Räume im Sommer. 62 Alle Fotos: VELUX Deutschland GmbH ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 63

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    Dach dämmen Dach dämmen so ließen sich Wärmebrücken minimieren und die Dichtigkeit verbessern. Außerdem vergrößern moderne Innenverkleidungen den Lichteinfallswinkel. Dies leuchtet Dachwohnräume besser aus und unterstützt zudem die Luftzirkulation am Fenster. Aufsteigende Raumwärme streicht über das Glas, nimmt die dort kondensierende Feuchtigkeit auf und verringert die Gefahr von Tauwasserbildung merklich. Fensterkombinationen sorgen für Wohlfühlklima Es wäre auch möglich gewesen, die Fensterflächen zu vergrößern. Höheren Energieverlust durch die größere Fläche hätte Familie K. nicht zu fürchten gehabt, denn zeitgemäße Fenster bieten gegenüber den alten Modellen verbesserten Wärmeschutz. Zusätzliche Wärmedämmung mit Rollläden Zudem montierte Familie K. auf einen Großteil der Dachfenstern Rollläden. Diese sparen noch mehr Energie, denn die zusätzliche Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen erhöht die Wärmedämmung. Wie gut ein Bauteil Wärme dämmt, geben Experten mit dem ,,U-Wert" (früher k-Wert) an. Dieser so genannte Wärme durchgangswert gibt die Energiemenge an, die pro Sekunde durch eine festgelegte Fläche fließt. Es gilt: Je niedriger dieser ist, desto besser ist der Wärmeschutz. Die neuen Dachfenster der Familie K. erreichen einen Wert von 1,3. Der Rollladen verbessert diesen ohnehin schon guten Wert sogar auf rund 1,1. Rollläden bieten zusätzlich vollständige Verdunkelung. Familie K. entschied sich bei den Rollläden für die solarbetriebene Komfort-Variante, denn deren Montage erfolgt schnell und einfach ganz ohne Kabel. Für den Strom sorgt eine integrierte Solarzelle ­ auch in der dunklen Jahreszeit. VELUX Rollläden sind passgenau auf die Dachfenster des Unternehmens abgestimmt. Befesti- Großzügige gungspunkte am Fenster sind bereits vorhanden und das Dach muss nicht betreten werden. Jetzt öffnet und schließt Familie K. ihre Dachfenster-Rollläden bequem per Fernbedienung. Effektiver Hitzeschutz mit Rollläden und Markisen Die neuen Rollläden der Familie erfüllen einen doppelten Zweck: Sie dämmen nicht nur Wärme, sondern schützen im Sommer auch vor Überhitzung. Denn: Sie fangen die Sonnenstrahlung ab, bevor diese auf die Fensterscheibe trifft und verhindern so ein Aufheizen der Räume. Übrigens: Auch die Dachfenster von Familie K. lassen sich mitsamt Solar-Rollläden öffnen und sorgen so für frische Luft. Auch die Hitzeschutz-Markisen werden wie der Rollladen außen montiert: Das netzartige, wetterbeständige High-TechMaterial der Markise ist lichtdurchlässig und ermöglicht den Blick nach draußen, bei gleichzeitiger Hitzereduktion um 90%*. Frische Luft und guter Ausblick sind dennoch möglich, denn selbst bei geschlossenen Außen-Markisen können die Dachfenster geöffnet werden. Natürliches Klima im Raum Kühle im Sommer, Wärme im Winter ­ auf diese Formel lassen sich die Wünsche vieler Moder nisierer bringen, wenn es um eine angenehme Atmosphäre in ihren Dachwohnräumen geht. Elektrische und solarbetriebene Dachfenster und Rollläden tragen dazu bei, denn sie können per Funk Kurz & bündig mit einer einfachen Programmierung für natürliches Klima im Raum sorgen. Außen liegende Rollläden können im Sommer tagsüber automatisch heruntergefahren werden, um die Kühle in den Räumen zu halten. Automatische Fenster öffnen sich, dank voreingestellter Lüftungszeiten von allein, so dass frische nächtliche Luft das Haus kühlt. Plötzlich einsetzender Regen? Kein Problem! Der integrierte Regensensor schließt die Fenster bei Regen automatisch. Auch im Winter ist das Zusammenspiel perfekt: die herunter gelassenen Rollläden sorgen für zusätzliche Wärmedämmung ­ das spart Energie. Natürliche Klimatisie rung von Gebäuden und Dachgeschossen trägt zur Energieeinsparung und CO-Reduktion bei, Eigenheimbesitzer sparen Geld und schonen gleichzeitig die Umwelt. Familie K. ist sich sicher, dass vom einfachen Handgriff bis zur komplexen baulichen Maßnahme vielfältige Möglichkeiten bestehen, mit Dachfenstern erfolgreich Energie sparend zu modernisieren. Auf- grund der Sensibilität und der Komplexität beim Aufbau eines Daches zog sie jedoch den Rat und die Unterstützung eines Fachmanns aus dem Dachhandwerk hinzu. Tipp: Mit dem Programm ,,Energieeffizient Sanieren" fördert die KfW den Fenster tausch mit Zuschüssen und zins günstigen Darlehen (zur KfW siehe Seite 94). Weitere Informationen rund um das Thema Austausch und Modernisierung gibt es unter www.velux.de/modernisierung. Dort findet man nicht nur eine Video beratung, sondern auch einen Austausch-Konfigurator, der Interessierte bei der Auswahl der richtigen Austausch-Lösung unterstützt. Hitzeschutz-Markisen für Dach fenster verhindern, dass sich Dachräume im Sommer zu sehr aufheizen. Frische Luft und guter Ausblick sind dennoch immer möglich. Sogar solarbetriebene Markisen mit Fernbedienung sind erhältlich. 2012 1965 VELUX Rollläden ­ Die perfekte Verbindung von Form und Funktion Beste Funktionalität Rollladen dank pantentiertem Antrieb bei fast allen Witterungsbedingungen bedienbar. Witterungsbeständiges Aluminium Ausgeschäumte Lamellen ­ somit optimal gerüstet für jede Wetterlage. Optimale Bedienung Ungehindertes Öffnen und Schließen der Fenster bei hochgefahrenem Rollladen durch Montage direkt auf Fensterrahmen. Einfache Nachrüstung und Montage Befestigung des Rollladens direkt in vorgebohrte Schraublöcher des Dachfensters ­ in der Regel leicht und schnell von innen**. Ausgezeichnetes Design Besonders harmonische Integration ins Dach durch flaches Design. ** VELUX empfiehlt den Rollladeneinbau durch einen Fachmann Wer es richtig komfortabel will, der ist mit einem Solar-Rollladen gut beraten: Dieser lässt sich bequem per Fernbedienung öffnen und schließen. Für ausreichend Strom sorgt zu jeder Jahreszeit eine integrierte Solarzelle. Zeit für neue Dachfenster ­ und mehr Tageslicht. Jetzt mit VELUX Dachfenster modernisieren ­ Wohnkomfort und Energieeffizienz steigern. Alle Fotos: VELUX Deutschland GmbH * Die Hitzeschutzfunktion von VELUX Rollläden und Markisen wurde in einem der europäischen Norm EN 13363-2 ent sprechenden Verfahren mit WIS 1.0 (Advanced Window Information System) berechnet und bezieht sich auf die Wärmeeinstrahlung durch das Fenster. Schneller und einfacher Einbau vom Profi. Bessere Wärmedämmung mit moderner Verglasung. Auf Wunsch zeitgesteuertes Lüften mit automatischen Fenstern. www.velux.de 64 ... der Natur zuliebe 11257_Anz_Wohnzimmer_modern_185x138mm.indd 1 18.01.12 11:30

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    Dach dämmen Dach dämmen so ließen sich Wärmebrücken minimieren und die Dichtigkeit verbessern. Außerdem vergrößern moderne Innenverkleidungen den Lichteinfallswinkel. Dies leuchtet Dachwohnräume besser aus und unterstützt zudem die Luftzirkulation am Fenster. Aufsteigende Raumwärme streicht über das Glas, nimmt die dort kondensierende Feuchtigkeit auf und verringert die Gefahr von Tauwasserbildung merklich. Fensterkombinationen sorgen für Wohlfühlklima Es wäre auch möglich gewesen, die Fensterflächen zu vergrößern. Höheren Energieverlust durch die größere Fläche hätte Familie K. nicht zu fürchten gehabt, denn zeitgemäße Fenster bieten gegenüber den alten Modellen verbesserten Wärmeschutz. Zusätzliche Wärmedämmung mit Rollläden Zudem montierte Familie K. auf einen Großteil der Dachfenstern Rollläden. Diese sparen noch mehr Energie, denn die zusätzliche Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen erhöht die Wärmedämmung. Wie gut ein Bauteil Wärme dämmt, geben Experten mit dem ,,U-Wert" (früher k-Wert) an. Dieser so genannte Wärme durchgangswert gibt die Energiemenge an, die pro Sekunde durch eine festgelegte Fläche fließt. Es gilt: Je niedriger dieser ist, desto besser ist der Wärmeschutz. Die neuen Dachfenster der Familie K. erreichen einen Wert von 1,3. Der Rollladen verbessert diesen ohnehin schon guten Wert sogar auf rund 1,1. Rollläden bieten zusätzlich vollständige Verdunkelung. Familie K. entschied sich bei den Rollläden für die solarbetriebene Komfort-Variante, denn deren Montage erfolgt schnell und einfach ganz ohne Kabel. Für den Strom sorgt eine integrierte Solarzelle ­ auch in der dunklen Jahreszeit. VELUX Rollläden sind passgenau auf die Dachfenster des Unternehmens abgestimmt. Befesti- Großzügige gungspunkte am Fenster sind bereits vorhanden und das Dach muss nicht betreten werden. Jetzt öffnet und schließt Familie K. ihre Dachfenster-Rollläden bequem per Fernbedienung. Effektiver Hitzeschutz mit Rollläden und Markisen Die neuen Rollläden der Familie erfüllen einen doppelten Zweck: Sie dämmen nicht nur Wärme, sondern schützen im Sommer auch vor Überhitzung. Denn: Sie fangen die Sonnenstrahlung ab, bevor diese auf die Fensterscheibe trifft und verhindern so ein Aufheizen der Räume. Übrigens: Auch die Dachfenster von Familie K. lassen sich mitsamt Solar-Rollläden öffnen und sorgen so für frische Luft. Auch die Hitzeschutz-Markisen werden wie der Rollladen außen montiert: Das netzartige, wetterbeständige High-TechMaterial der Markise ist lichtdurchlässig und ermöglicht den Blick nach draußen, bei gleichzeitiger Hitzereduktion um 90%*. Frische Luft und guter Ausblick sind dennoch möglich, denn selbst bei geschlossenen Außen-Markisen können die Dachfenster geöffnet werden. Natürliches Klima im Raum Kühle im Sommer, Wärme im Winter ­ auf diese Formel lassen sich die Wünsche vieler Moder nisierer bringen, wenn es um eine angenehme Atmosphäre in ihren Dachwohnräumen geht. Elektrische und solarbetriebene Dachfenster und Rollläden tragen dazu bei, denn sie können per Funk Kurz & bündig mit einer einfachen Programmierung für natürliches Klima im Raum sorgen. Außen liegende Rollläden können im Sommer tagsüber automatisch heruntergefahren werden, um die Kühle in den Räumen zu halten. Automatische Fenster öffnen sich, dank voreingestellter Lüftungszeiten von allein, so dass frische nächtliche Luft das Haus kühlt. Plötzlich einsetzender Regen? Kein Problem! Der integrierte Regensensor schließt die Fenster bei Regen automatisch. Auch im Winter ist das Zusammenspiel perfekt: die herunter gelassenen Rollläden sorgen für zusätzliche Wärmedämmung ­ das spart Energie. Natürliche Klimatisie rung von Gebäuden und Dachgeschossen trägt zur Energieeinsparung und CO-Reduktion bei, Eigenheimbesitzer sparen Geld und schonen gleichzeitig die Umwelt. Familie K. ist sich sicher, dass vom einfachen Handgriff bis zur komplexen baulichen Maßnahme vielfältige Möglichkeiten bestehen, mit Dachfenstern erfolgreich Energie sparend zu modernisieren. Auf- grund der Sensibilität und der Komplexität beim Aufbau eines Daches zog sie jedoch den Rat und die Unterstützung eines Fachmanns aus dem Dachhandwerk hinzu. Tipp: Mit dem Programm ,,Energieeffizient Sanieren" fördert die KfW den Fenster tausch mit Zuschüssen und zins günstigen Darlehen (zur KfW siehe Seite 94). Weitere Informationen rund um das Thema Austausch und Modernisierung gibt es unter www.velux.de/modernisierung. Dort findet man nicht nur eine Video beratung, sondern auch einen Austausch-Konfigurator, der Interessierte bei der Auswahl der richtigen Austausch-Lösung unterstützt. Hitzeschutz-Markisen für Dach fenster verhindern, dass sich Dachräume im Sommer zu sehr aufheizen. Frische Luft und guter Ausblick sind dennoch immer möglich. Sogar solarbetriebene Markisen mit Fernbedienung sind erhältlich. 2012 1965 VELUX Rollläden ­ Die perfekte Verbindung von Form und Funktion Beste Funktionalität Rollladen dank pantentiertem Antrieb bei fast allen Witterungsbedingungen bedienbar. Witterungsbeständiges Aluminium Ausgeschäumte Lamellen ­ somit optimal gerüstet für jede Wetterlage. Optimale Bedienung Ungehindertes Öffnen und Schließen der Fenster bei hochgefahrenem Rollladen durch Montage direkt auf Fensterrahmen. Einfache Nachrüstung und Montage Befestigung des Rollladens direkt in vorgebohrte Schraublöcher des Dachfensters ­ in der Regel leicht und schnell von innen**. Ausgezeichnetes Design Besonders harmonische Integration ins Dach durch flaches Design. ** VELUX empfiehlt den Rollladeneinbau durch einen Fachmann Wer es richtig komfortabel will, der ist mit einem Solar-Rollladen gut beraten: Dieser lässt sich bequem per Fernbedienung öffnen und schließen. Für ausreichend Strom sorgt zu jeder Jahreszeit eine integrierte Solarzelle. Zeit für neue Dachfenster ­ und mehr Tageslicht. Jetzt mit VELUX Dachfenster modernisieren ­ Wohnkomfort und Energieeffizienz steigern. Alle Fotos: VELUX Deutschland GmbH * Die Hitzeschutzfunktion von VELUX Rollläden und Markisen wurde in einem der europäischen Norm EN 13363-2 ent sprechenden Verfahren mit WIS 1.0 (Advanced Window Information System) berechnet und bezieht sich auf die Wärmeeinstrahlung durch das Fenster. Schneller und einfacher Einbau vom Profi. Bessere Wärmedämmung mit moderner Verglasung. Auf Wunsch zeitgesteuertes Lüften mit automatischen Fenstern. www.velux.de 64 ... der Natur zuliebe 11257_Anz_Wohnzimmer_modern_185x138mm.indd 1 18.01.12 11:30

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    Keller dämmen Keller dämmen Sparen Sie Dämmen der Kellerdecke Die Kellerdecke ist für etwa 5 bis 10% der Energieverluste eines Gebäudes mit ungedämmtem Keller verantwortlich. Mit einer mindestens 12 cm dicken Dämmschicht werden diese Verluste minimiert und im darüber liegenden Wohnraum gehören kalte Füße sommers wie winters der Vergangenheit an. Bei der Dämmung vom Kellerraum, also von der Kaltseite her, werden Dämmplatten mit Hilfe eines Spezialmörtels vollflächig von unten an die Kellerdecke geklebt. Um Wärmebrücken zu vermeiden, müssen die Platten lückenlos aneinander stoßen und so versetzt werden, dass keine Kreuzstöße entstehen. Ist die Decke sehr uneben oder gewölbt, kommt flexibles Dämmmaterial zum Einsatz. Eventuell ist eine Unterkonstruktion erforderlich. Geringe Unebenheiten können dagegen mit Hilfe des Klebemörtels ausgeglichen werden. Haftet die Dämmung schlecht, etwa weil der Untergrund sandig ist, wird sie zusätzlich mit Kunststoffdübeln (geringere Wärmebrückenwirkung) gesichert. Dicker dämmen ­ mehr sparen Das Dämmmaterial sollte mindestens 12 cm dick sein. Jeder zusätzliche Zentimeter bringt jedoch einen besseren Wärmeschutz bei nur geringen zusätzlichen Materialkosten. Ist der Treppenaufgang beheizt, muss entweder die Treppe gedämmt werden oder alternativ kann der Treppenraum mit Hilfe von neu eingezogenen Zwischenwänden von den übrigen Kellerräumen abgetrennt werden. Bei der Dämmung in Eigenleistung ist je nach Dämmdicke und Methode mit Mate rialkosten ab ca. 15 Euro pro m² Decken fläche zu rechnen. Das Verhältnis der erzielten Energieeinsparung zu den notwendigen Investitionskosten ist so gut, dass sich die Dämmung der Kellerdecke bereits in wenigen Heizperioden amortisiert. Tipp: Die Erneuerung von Heizungsrohren und Wasserleitungen im Keller ist eine gute Gelegenheit, die Kellerdecke zu dämmen. Alternative: Von oben dämmen Eine Alternative zur Dämmung von unten ist die Erneuerung des Fußbodens im Erdgeschoss. Möglicherweise kann dabei ein Hohlraum im Fußboden (Holzbalkendecke) zur Füllung mit Dämmmaterial genutzt werden. Anderenfalls erhöht sich durch die Dämmung der gesamte Fußbodenaufbau und gegebenenfalls müssen die Türen entsprechend gekürzt werden. Durch eine besonders effiziente Dämmung der Kellerdecke und des Treppenaufgangs gemäß EnEV bleibt der Keller Durchgerechnet Die EnEV 2009 fordert einen U-Wert von höchstens 0,30 W/m²K, wenn die Kellerwände von außen oder die Kellerdecke von der Kaltseite her gedämmt werden. Investitionskosten Material Dämmung der Kellerdecke: ab 15 Euro pro m²** Perimeterdämmung: ab 15 Euro pro m²** Energiekosteneinsparung durch Verbesserung der U-Werte: Beispiel 1: Dämmung der Kellerdecke: Ausgangs situation: Unsanierte Kellerdecke, CO² sie he B e i s p i e l 3, S e i t e 520 2,0 t 26 Baujahr bis 1977, U-Wert 1,2 W/m²K. Nach Einbau einer 10 cm dicken Kellerdecken dämmung (siehe Seite 26/27): U-Wert 0,29 W/m²K. Einsparung je Heizperiode: ca. 5,9 l Heizöl je m² Deckenfläche (bei 110 m² Fläche und 0,80 /l Energiepreis* = ca. 520 pro Jahr). Beispiel 2: Perimeterdämmung: Ausgangssituation: Ungedämmte Kellerwand, Baujahr 1990, U-Wert 0,7 W/m²K. Nach Einbau einer 12 cm dicken Perimeter dämmung XPS (siehe Seite 26/27): U-Wert 0,27 W/m²K. Einsparung je Heizperiode: ca. 2,8 l Heizöl je m² Bauteilfläche (bei 150 m² Fläche und 0,80 /l Energiepreis* = ca. 340 pro Jahr). Auch unbeheizte Keller sollten gedämmt werden Keller dämmen ­ komfortabler wohnen Die Dämmung des Kellers bietet über das Einsparen von Energie hinaus viele Vorteile hinsichtlich Wohnkomfort und Schutz der Bausubstanz. Welche Art der Dämmung angebracht ist, hängt von der geplanten Nutzung, der Gebäudesituation und den Anforderungen der EnEV ab. die Behaglichkeit in den darüber liegenden Wohnräumen. Erscheint eine Dämmung von außen zu kostenintensiv oder ist aufgrund der Gebäudesitua tion nicht ausführbar, können die Kellerwände von innen gedämmt werden, wobei eine dichte Dampfsperre besonders wichtig ist (siehe Außenwände innen dämmen auf Seite 37). Bei unbeheizten Kellern ist die Dämmung der Kellerdecke die preisgünstigste Alter native. Vor jeder Dämmung ist zu prüfen, ob die zu dämmenden Wände oder Decken feucht sind und zunächst saniert werden müssen. Der Untergrund muss trocken und möglichst eben sein, eventuell sind also Vorarbeiten wie Reinigen, Spachteln oder ein Voranstrich notwendig, um die Haftung der Abdichtungs- oder Dämm materialien zu verbessern. * Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l ** Abhängig von der Dämmstärke Praxis-Tipp: Kellerdecken-Dämmung anbringen Keller dienen heute nicht mehr nur als Lager- und Vorratsräume, sondern erweitern als Home-Office, Hobby- oder Fitnessraum den nutzbaren Wohnraum. Eine gute Wärmedämmung sorgt dafür, dass nicht zu viel Heizenergie zum Ausgleich von Wärmeverlusten über die Kelleraußenwände aufgewendet werden muss. Ein gesundes Raumklima mit trockenen und warmen Wänden im Kellergeschoss verbessert auch Der Untergrund muss tragfähig und klebegeeignet sein. Zuerst wird der Kleber mit einem Zahnspachtel vollflächig auf die Steinwolle-Lamelle aufgezogen. Diese wird anschließend mit Hilfe eines Reibbrettes einfach an die Decke gedrückt und durch leichtes Schieben im Klebebett sicher verklebt, sie sitzt sofort fest. Die Dämmplatten können nachträglich gestrichen oder überspachtelt werden. 66 Fotos: DEUTSCHE Rockwool ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 67

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    Keller dämmen Keller dämmen Sparen Sie Dämmen der Kellerdecke Die Kellerdecke ist für etwa 5 bis 10% der Energieverluste eines Gebäudes mit ungedämmtem Keller verantwortlich. Mit einer mindestens 12 cm dicken Dämmschicht werden diese Verluste minimiert und im darüber liegenden Wohnraum gehören kalte Füße sommers wie winters der Vergangenheit an. Bei der Dämmung vom Kellerraum, also von der Kaltseite her, werden Dämmplatten mit Hilfe eines Spezialmörtels vollflächig von unten an die Kellerdecke geklebt. Um Wärmebrücken zu vermeiden, müssen die Platten lückenlos aneinander stoßen und so versetzt werden, dass keine Kreuzstöße entstehen. Ist die Decke sehr uneben oder gewölbt, kommt flexibles Dämmmaterial zum Einsatz. Eventuell ist eine Unterkonstruktion erforderlich. Geringe Unebenheiten können dagegen mit Hilfe des Klebemörtels ausgeglichen werden. Haftet die Dämmung schlecht, etwa weil der Untergrund sandig ist, wird sie zusätzlich mit Kunststoffdübeln (geringere Wärmebrückenwirkung) gesichert. Dicker dämmen ­ mehr sparen Das Dämmmaterial sollte mindestens 12 cm dick sein. Jeder zusätzliche Zentimeter bringt jedoch einen besseren Wärmeschutz bei nur geringen zusätzlichen Materialkosten. Ist der Treppenaufgang beheizt, muss entweder die Treppe gedämmt werden oder alternativ kann der Treppenraum mit Hilfe von neu eingezogenen Zwischenwänden von den übrigen Kellerräumen abgetrennt werden. Bei der Dämmung in Eigenleistung ist je nach Dämmdicke und Methode mit Mate rialkosten ab ca. 15 Euro pro m² Decken fläche zu rechnen. Das Verhältnis der erzielten Energieeinsparung zu den notwendigen Investitionskosten ist so gut, dass sich die Dämmung der Kellerdecke bereits in wenigen Heizperioden amortisiert. Tipp: Die Erneuerung von Heizungsrohren und Wasserleitungen im Keller ist eine gute Gelegenheit, die Kellerdecke zu dämmen. Alternative: Von oben dämmen Eine Alternative zur Dämmung von unten ist die Erneuerung des Fußbodens im Erdgeschoss. Möglicherweise kann dabei ein Hohlraum im Fußboden (Holzbalkendecke) zur Füllung mit Dämmmaterial genutzt werden. Anderenfalls erhöht sich durch die Dämmung der gesamte Fußbodenaufbau und gegebenenfalls müssen die Türen entsprechend gekürzt werden. Durch eine besonders effiziente Dämmung der Kellerdecke und des Treppenaufgangs gemäß EnEV bleibt der Keller Durchgerechnet Die EnEV 2009 fordert einen U-Wert von höchstens 0,30 W/m²K, wenn die Kellerwände von außen oder die Kellerdecke von der Kaltseite her gedämmt werden. Investitionskosten Material Dämmung der Kellerdecke: ab 15 Euro pro m²** Perimeterdämmung: ab 15 Euro pro m²** Energiekosteneinsparung durch Verbesserung der U-Werte: Beispiel 1: Dämmung der Kellerdecke: Ausgangs situation: Unsanierte Kellerdecke, CO² sie he B e i s p i e l 3, S e i t e 520 2,0 t 26 Baujahr bis 1977, U-Wert 1,2 W/m²K. Nach Einbau einer 10 cm dicken Kellerdecken dämmung (siehe Seite 26/27): U-Wert 0,29 W/m²K. Einsparung je Heizperiode: ca. 5,9 l Heizöl je m² Deckenfläche (bei 110 m² Fläche und 0,80 /l Energiepreis* = ca. 520 pro Jahr). Beispiel 2: Perimeterdämmung: Ausgangssituation: Ungedämmte Kellerwand, Baujahr 1990, U-Wert 0,7 W/m²K. Nach Einbau einer 12 cm dicken Perimeter dämmung XPS (siehe Seite 26/27): U-Wert 0,27 W/m²K. Einsparung je Heizperiode: ca. 2,8 l Heizöl je m² Bauteilfläche (bei 150 m² Fläche und 0,80 /l Energiepreis* = ca. 340 pro Jahr). Auch unbeheizte Keller sollten gedämmt werden Keller dämmen ­ komfortabler wohnen Die Dämmung des Kellers bietet über das Einsparen von Energie hinaus viele Vorteile hinsichtlich Wohnkomfort und Schutz der Bausubstanz. Welche Art der Dämmung angebracht ist, hängt von der geplanten Nutzung, der Gebäudesituation und den Anforderungen der EnEV ab. die Behaglichkeit in den darüber liegenden Wohnräumen. Erscheint eine Dämmung von außen zu kostenintensiv oder ist aufgrund der Gebäudesitua tion nicht ausführbar, können die Kellerwände von innen gedämmt werden, wobei eine dichte Dampfsperre besonders wichtig ist (siehe Außenwände innen dämmen auf Seite 37). Bei unbeheizten Kellern ist die Dämmung der Kellerdecke die preisgünstigste Alter native. Vor jeder Dämmung ist zu prüfen, ob die zu dämmenden Wände oder Decken feucht sind und zunächst saniert werden müssen. Der Untergrund muss trocken und möglichst eben sein, eventuell sind also Vorarbeiten wie Reinigen, Spachteln oder ein Voranstrich notwendig, um die Haftung der Abdichtungs- oder Dämm materialien zu verbessern. * Ermittelter durchschnittlicher Wert 2011 = 0,80 /l ** Abhängig von der Dämmstärke Praxis-Tipp: Kellerdecken-Dämmung anbringen Keller dienen heute nicht mehr nur als Lager- und Vorratsräume, sondern erweitern als Home-Office, Hobby- oder Fitnessraum den nutzbaren Wohnraum. Eine gute Wärmedämmung sorgt dafür, dass nicht zu viel Heizenergie zum Ausgleich von Wärmeverlusten über die Kelleraußenwände aufgewendet werden muss. Ein gesundes Raumklima mit trockenen und warmen Wänden im Kellergeschoss verbessert auch Der Untergrund muss tragfähig und klebegeeignet sein. Zuerst wird der Kleber mit einem Zahnspachtel vollflächig auf die Steinwolle-Lamelle aufgezogen. Diese wird anschließend mit Hilfe eines Reibbrettes einfach an die Decke gedrückt und durch leichtes Schieben im Klebebett sicher verklebt, sie sitzt sofort fest. Die Dämmplatten können nachträglich gestrichen oder überspachtelt werden. 66 Fotos: DEUTSCHE Rockwool ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 67

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    Keller dämmen Keller dämmen unter Umständen so kalt, dass sich insbesondere bei großen Temperatur unterschieden im Sommer viel Luftfeuchtigkeit an den Wänden niederschlägt. Um eine solche Tauwasserbildung zu verhindern, wird auch für unbeheizte Keller ein Mindestwärmeschutz durch die Dämmung der Außenwände und des Bodens empfohlen. Einsatz verschiedener Dämmungen: 1 Beheiztes Erdgeschoss 2 Unbeheizter Keller 3 Dämmung Kellerdecke 4 Wärmedämmverbundsystem (WDVS) 8 4 1 Außenwände des Kellers dämmen: Perimeterdämmung Eine Dämmung der Kellerwände von außen ist notwendig, wenn die Kellerräume als Wohnräume genutzt und beheizt werden. Hier werden spezielle Werkstoffe zur Abdichtung und Dämmung eingesetzt. Sie halten die Bodenfeuchtigkeit von den Wänden fern, widerstehen dem Druck des umgebenden Erdreichs und verrotten nicht. Um eine Perimeterdämmung anbringen zu können, müssen die Kellerwände aufgegraben und die Baugrube gegen nachrutschendes Erdreich gesichert werden. Wegen einer möglichen Gefährdung der Standsicherheit sollten nicht alle Wände gleichzeitig aufgegraben werden. Das freigelegte Mauerwerk wird gereinigt und die Fugen werden gefüllt und geglättet. Anschließend wird die Perimeterdämmung in mehreren Schichten ausgeführt: // Voranstrich, um Staub zu binden und die Haftung zu verbessern // Abdichtung mit Dichtmasse oder Spritzbitumen, Klebebahnen, Bitumenbahnen // Dämmung mit Hartschaumplatten oder flexiblen Dämmbahnen, mind. 6 cm dick // Schutzschicht gegen mechanische Beschädigung (Noppenbahn) // Drainage zur Ableitung von Wasser // Verfüllung mit gemischtkörnigem SandKiesgemisch Nach dem Verfüllen ist die Dämmung nicht mehr sichtbar. Mögliche Fehlstellen oder Beschädigungen sind daher nachträglich nur mit großem Aufwand zu beheben. Bei der Verarbeitung sollte mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden. Nur spezielle Materialien einsetzen Welche Abdichtung und welche Dämmstoffe eingesetzt werden, hängt von der Einbautiefe, der statischen Belastung, dem Zustand des Mauerwerks und davon ab, ob ständig oder lang anhaltend drückendes Wasser (Grundwasser) vorliegt. In diesem Fall sollten nur bauaufsichtlich zugelassene Dämmstoffe verwendet werden. Alle Materialien für die Dämmung gegen Erdreich müssen dauerhafte Dämmeigenschaften besitzen, Druckbelastungen standhalten und ver rottungsfest sein. Dämmplatten für die Perimeterdämmung sind handlich, besitzen ein geringes Eigengewicht und lassen sich leicht und schnell verarbeiten. Sie werden dicht gestoßen und versetzt auf die zunächst fachgerecht abgedichtete Wand geklebt, so dass sie gut mit der Fassadendämmung abschließen und im Fußpunkt fest aufstehen. So können die Platten beim Verfüllen oder beim späteren Setzen des Füllmaterials nicht verrutschen. In Bereichen mit ständig oder lang anhaltend drückendem Wasser werden die Ränder der Platten zusätzlich verspachtelt. Drainage / Rohrleitungssystem Mit dem raschen Ableiten des am Bauwerk anfallendes Wassers in die Drainagerohre wird der Wasserdruck auf die eigentliche Bauwerksabdichtung vermindert. Die Beanspruchung der auszuführenden Bau werks abdichtung wird wesentlich reduziert. Trotzdem sind Abdichtungsmaßnahmen des zu schützenden Bauwerks immer vorzusehen. Fehlstellen führen zu Wärmebrücken Alle Fehlstellen in der Wärmedämmung führen zu höheren Wärmeverlusten über Wärmebrücken. Zudem sinkt die Oberflächentemperatur an der Innenseite der Kellerwand im Bereich der Wärmebrücken ab und Tauwasser fällt aus. Besonders anfällig für die Ausbildung von Wärmebrücken sind Kellerecken, Übergänge von der Kellerwand zur Sohle sowie die Fenster laibungen. Zusätzlich zum Dämmen der Außenwände können weitere Maßnahmen dazu beitragen, die Wärmeverluste zu reduzieren und das Raumklima im Keller zu ver bessern: // Einbau einer Bodenplatte (kostenintensiv und nicht in jedem Fall möglich) // Dämmung der Bodenplatte von oben (Dämmung unter dem Estrich, begehbare Dämmplatten) // Dämmung der Kellertür oder Ersatz durch eine Wärme dämmende Tür // Ungeheizte Bereiche durch neu eingezo gene Zwischenwände abtrennen. Kurz & bündig Feuchte Kellerwände Auf dem Kellerboden stehen Pfützen, die Wände sind nass, der Putz wirft Blasen, Fugen bröckeln, Schimmel, Moose und Algen ge deihen: all dies sind deutliche Hinweise nicht nur auf eine fehlende Wärmedämmung, sondern auch auf eine mangelhafte Abdichtung der Kellerwände. Das eindringende Wasser bringt Schadstoffe mit, verdunstet dann und hinterlässt dabei Salze im Mauerwerk, die wiederum Wasser anziehend wirken ­ ein sich selbst verstärkender Prozess. Vor einer Wärmedämmung muss hier zunächst das Mauerwerk saniert und anschließend ab gedichtet werden. Dazu stehen verschiedene chemische und mechanische Verfahren zur Auswahl. Im Hinblick auf den dauerhaften Schutz der Kellermauern vor Feuchtigkeit und ihren Folgeschäden ist die Abdichtung und an schließende Wärmedämmung von außen der Abdichtung von innen vorzuziehen. Ist dies nicht möglich, kann auch mit einer Abdichtung und Dämmung von innen das Raumklima ent scheidend verbessert und die Energiekosten deutlich gesenkt werden. 6 7 5Perimeterdämmung 6 Dämmung Geschossdecke 7Kellerdecke 8Wand 5 8 3 2 Rohrleitungen dämmen Die erzielten Energieeinsparungen decken die Kosten eventuell schon nach dem ersten Heizungswinter. Mehr als 70% der Gebäude in Deutschland wurden vor mindestens 30 Jahren gebaut. In vielen Fällen wurden Heizungs- und Warmwasserrohre nicht oder nicht ausreichend isoliert. Durch die Dämmung von Heizungsund Warmwasserleitungen sowie von Rohren in Kälte- und Klima anlagen können Temperaturverluste so wirksam vermindert werden, dass nahezu die gesamte Energie dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die Dämmung von Rohrleitungen wirkt nicht nur energiesparend, sondern verringert auch die Übertragung von Schall durch die Wasser- und Luftströme im Leitungsnetz. Und nicht zuletzt schützen insbesondere Polyolefine(PE)-KunststoffIsolierprodukte bei fachmännischer Mon tage die Leitungen langfristig vor K orrosion. Die EnEV fordert die Dämmung zugäng licher Rohrleitungen Die EnEV schreibt vor, dass ungedämmte Rohrleitungen in nicht beheizten Räumen (wie z.B. im Keller) gedämmt werden müssen, sofern die Rohrleitungen zugänglich sind. Dazu zählen sowohl die Leitungen für das Warmwasser als auch für die Wärmeverteilung sowie alle zugehörigen Formstücke und Armaturen. Die Dicke der Dämmung (WLG 035) liegt zwischen 20 mm (für Rohre mit einem Innendurchmesser unter 22 mm) und 100 mm (Innendurchmesser über 100 mm). Auch hier gilt: Eine stärkere Dämmung kostet nur wenig mehr, bringt aber höhere Einsparungen und amortisiert sich erfahrungsgemäß in wenigen Monaten. Bei den heutigen Energiepreisen können die Einsparungen im ersten Heizungswinter durchaus schon kostendeckend sein. Für jeden Zweck die richtige Rohrisolierung samt Zubehör. Die neue DIN 1988-200 Die Dämmung von in der Regel kalten Trinkwasserleitungen richtet sich nach der neuen DIN 1988-200. Diese sind jetzt so zu dämmen, dass die Erwärmung des kalten Trinkwassers auf über 25 °C vermieden wird und es nicht zur Tauwasserbildung kommt. Auch wirkt die Dämmung der Ausbreitung der gefürchteten Legionellen entgegen, die für immunschwache und chronischkranke Menschen zur tödlichen Gefahr wer den können. 4 1 2 3 5 Praxis-Tipp: Rohrisolierung anbringen A B C D 6 Fotos: Thermaflex Rohrisolierung anbringen: Angeschlitzte Rohrisolierungen lassen sich schnell und sauber montieren. Befestigung mit Clips: Die Clips fest einhaken. Befestigung mit PVC-Klebeband: Das Band längs über den Schlitz kleben oder den Schutzschlauch quer zur Rohrrichtung umwickeln. PE-Bögen und PE-T-Stücke: Einfach ums Rohr klappen, verkleben und fertig! 7 1Noppenbahn 2 Hartschaumplatten mit Stufenfalz 3Abdichtung 4Deckel 68 ... der Natur zuliebe 5Aufsatzrohr 6Revisionsschacht 7Drainagerohr 69

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    Keller dämmen Keller dämmen unter Umständen so kalt, dass sich insbesondere bei großen Temperatur unterschieden im Sommer viel Luftfeuchtigkeit an den Wänden niederschlägt. Um eine solche Tauwasserbildung zu verhindern, wird auch für unbeheizte Keller ein Mindestwärmeschutz durch die Dämmung der Außenwände und des Bodens empfohlen. Einsatz verschiedener Dämmungen: 1 Beheiztes Erdgeschoss 2 Unbeheizter Keller 3 Dämmung Kellerdecke 4 Wärmedämmverbundsystem (WDVS) 8 4 1 Außenwände des Kellers dämmen: Perimeterdämmung Eine Dämmung der Kellerwände von außen ist notwendig, wenn die Kellerräume als Wohnräume genutzt und beheizt werden. Hier werden spezielle Werkstoffe zur Abdichtung und Dämmung eingesetzt. Sie halten die Bodenfeuchtigkeit von den Wänden fern, widerstehen dem Druck des umgebenden Erdreichs und verrotten nicht. Um eine Perimeterdämmung anbringen zu können, müssen die Kellerwände aufgegraben und die Baugrube gegen nachrutschendes Erdreich gesichert werden. Wegen einer möglichen Gefährdung der Standsicherheit sollten nicht alle Wände gleichzeitig aufgegraben werden. Das freigelegte Mauerwerk wird gereinigt und die Fugen werden gefüllt und geglättet. Anschließend wird die Perimeterdämmung in mehreren Schichten ausgeführt: // Voranstrich, um Staub zu binden und die Haftung zu verbessern // Abdichtung mit Dichtmasse oder Spritzbitumen, Klebebahnen, Bitumenbahnen // Dämmung mit Hartschaumplatten oder flexiblen Dämmbahnen, mind. 6 cm dick // Schutzschicht gegen mechanische Beschädigung (Noppenbahn) // Drainage zur Ableitung von Wasser // Verfüllung mit gemischtkörnigem SandKiesgemisch Nach dem Verfüllen ist die Dämmung nicht mehr sichtbar. Mögliche Fehlstellen oder Beschädigungen sind daher nachträglich nur mit großem Aufwand zu beheben. Bei der Verarbeitung sollte mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden. Nur spezielle Materialien einsetzen Welche Abdichtung und welche Dämmstoffe eingesetzt werden, hängt von der Einbautiefe, der statischen Belastung, dem Zustand des Mauerwerks und davon ab, ob ständig oder lang anhaltend drückendes Wasser (Grundwasser) vorliegt. In diesem Fall sollten nur bauaufsichtlich zugelassene Dämmstoffe verwendet werden. Alle Materialien für die Dämmung gegen Erdreich müssen dauerhafte Dämmeigenschaften besitzen, Druckbelastungen standhalten und ver rottungsfest sein. Dämmplatten für die Perimeterdämmung sind handlich, besitzen ein geringes Eigengewicht und lassen sich leicht und schnell verarbeiten. Sie werden dicht gestoßen und versetzt auf die zunächst fachgerecht abgedichtete Wand geklebt, so dass sie gut mit der Fassadendämmung abschließen und im Fußpunkt fest aufstehen. So können die Platten beim Verfüllen oder beim späteren Setzen des Füllmaterials nicht verrutschen. In Bereichen mit ständig oder lang anhaltend drückendem Wasser werden die Ränder der Platten zusätzlich verspachtelt. Drainage / Rohrleitungssystem Mit dem raschen Ableiten des am Bauwerk anfallendes Wassers in die Drainagerohre wird der Wasserdruck auf die eigentliche Bauwerksabdichtung vermindert. Die Beanspruchung der auszuführenden Bau werks abdichtung wird wesentlich reduziert. Trotzdem sind Abdichtungsmaßnahmen des zu schützenden Bauwerks immer vorzusehen. Fehlstellen führen zu Wärmebrücken Alle Fehlstellen in der Wärmedämmung führen zu höheren Wärmeverlusten über Wärmebrücken. Zudem sinkt die Oberflächentemperatur an der Innenseite der Kellerwand im Bereich der Wärmebrücken ab und Tauwasser fällt aus. Besonders anfällig für die Ausbildung von Wärmebrücken sind Kellerecken, Übergänge von der Kellerwand zur Sohle sowie die Fenster laibungen. Zusätzlich zum Dämmen der Außenwände können weitere Maßnahmen dazu beitragen, die Wärmeverluste zu reduzieren und das Raumklima im Keller zu ver bessern: // Einbau einer Bodenplatte (kostenintensiv und nicht in jedem Fall möglich) // Dämmung der Bodenplatte von oben (Dämmung unter dem Estrich, begehbare Dämmplatten) // Dämmung der Kellertür oder Ersatz durch eine Wärme dämmende Tür // Ungeheizte Bereiche durch neu eingezo gene Zwischenwände abtrennen. Kurz & bündig Feuchte Kellerwände Auf dem Kellerboden stehen Pfützen, die Wände sind nass, der Putz wirft Blasen, Fugen bröckeln, Schimmel, Moose und Algen ge deihen: all dies sind deutliche Hinweise nicht nur auf eine fehlende Wärmedämmung, sondern auch auf eine mangelhafte Abdichtung der Kellerwände. Das eindringende Wasser bringt Schadstoffe mit, verdunstet dann und hinterlässt dabei Salze im Mauerwerk, die wiederum Wasser anziehend wirken ­ ein sich selbst verstärkender Prozess. Vor einer Wärmedämmung muss hier zunächst das Mauerwerk saniert und anschließend ab gedichtet werden. Dazu stehen verschiedene chemische und mechanische Verfahren zur Auswahl. Im Hinblick auf den dauerhaften Schutz der Kellermauern vor Feuchtigkeit und ihren Folgeschäden ist die Abdichtung und an schließende Wärmedämmung von außen der Abdichtung von innen vorzuziehen. Ist dies nicht möglich, kann auch mit einer Abdichtung und Dämmung von innen das Raumklima ent scheidend verbessert und die Energiekosten deutlich gesenkt werden. 6 7 5Perimeterdämmung 6 Dämmung Geschossdecke 7Kellerdecke 8Wand 5 8 3 2 Rohrleitungen dämmen Die erzielten Energieeinsparungen decken die Kosten eventuell schon nach dem ersten Heizungswinter. Mehr als 70% der Gebäude in Deutschland wurden vor mindestens 30 Jahren gebaut. In vielen Fällen wurden Heizungs- und Warmwasserrohre nicht oder nicht ausreichend isoliert. Durch die Dämmung von Heizungsund Warmwasserleitungen sowie von Rohren in Kälte- und Klima anlagen können Temperaturverluste so wirksam vermindert werden, dass nahezu die gesamte Energie dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die Dämmung von Rohrleitungen wirkt nicht nur energiesparend, sondern verringert auch die Übertragung von Schall durch die Wasser- und Luftströme im Leitungsnetz. Und nicht zuletzt schützen insbesondere Polyolefine(PE)-KunststoffIsolierprodukte bei fachmännischer Mon tage die Leitungen langfristig vor K orrosion. Die EnEV fordert die Dämmung zugäng licher Rohrleitungen Die EnEV schreibt vor, dass ungedämmte Rohrleitungen in nicht beheizten Räumen (wie z.B. im Keller) gedämmt werden müssen, sofern die Rohrleitungen zugänglich sind. Dazu zählen sowohl die Leitungen für das Warmwasser als auch für die Wärmeverteilung sowie alle zugehörigen Formstücke und Armaturen. Die Dicke der Dämmung (WLG 035) liegt zwischen 20 mm (für Rohre mit einem Innendurchmesser unter 22 mm) und 100 mm (Innendurchmesser über 100 mm). Auch hier gilt: Eine stärkere Dämmung kostet nur wenig mehr, bringt aber höhere Einsparungen und amortisiert sich erfahrungsgemäß in wenigen Monaten. Bei den heutigen Energiepreisen können die Einsparungen im ersten Heizungswinter durchaus schon kostendeckend sein. Für jeden Zweck die richtige Rohrisolierung samt Zubehör. Die neue DIN 1988-200 Die Dämmung von in der Regel kalten Trinkwasserleitungen richtet sich nach der neuen DIN 1988-200. Diese sind jetzt so zu dämmen, dass die Erwärmung des kalten Trinkwassers auf über 25 °C vermieden wird und es nicht zur Tauwasserbildung kommt. Auch wirkt die Dämmung der Ausbreitung der gefürchteten Legionellen entgegen, die für immunschwache und chronischkranke Menschen zur tödlichen Gefahr wer den können. 4 1 2 3 5 Praxis-Tipp: Rohrisolierung anbringen A B C D 6 Fotos: Thermaflex Rohrisolierung anbringen: Angeschlitzte Rohrisolierungen lassen sich schnell und sauber montieren. Befestigung mit Clips: Die Clips fest einhaken. Befestigung mit PVC-Klebeband: Das Band längs über den Schlitz kleben oder den Schutzschlauch quer zur Rohrrichtung umwickeln. PE-Bögen und PE-T-Stücke: Einfach ums Rohr klappen, verkleben und fertig! 7 1Noppenbahn 2 Hartschaumplatten mit Stufenfalz 3Abdichtung 4Deckel 68 ... der Natur zuliebe 5Aufsatzrohr 6Revisionsschacht 7Drainagerohr 69

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    ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit Wärmedämmverbund system anbringen Wer rechtzeitig vor der nächsten Energiepreisrunde investiert, spart doppelt! Fachgerechte Montage hochwertiger Produkte, garantiert zum Festpreis. Dämmung mit Polystyrol-Dämmplatten EPS035 , Dicke 16 0 mm. Fläche 85m 2 , inkl. Klebe- und Armierungsmörtel, Armierungsgewebe, Zubehör und Anstrich: Summe Produkte 3 . 1 2 2, 40 EUR 4.99 0, 00 EUR +Montageleistung* = Komplettpreis pro m 2 : 8. 1 12, 40 EUR 95, 44 EUR VORHER Kurz & bündig Einteilung des Gebäudebestandes in 5 Wärmeschutz-Epochen Die Ein stufung in die Wärme schutz-Epochen erfolgt nach dem sogenannten Heizwärme bedarf. Dieser berücksichtigt die Qualität der verwendeten Wärme dämmung in Wänden, Dach, Boden und Fenstern, die Bauweise und Bauausführung (Dichtigkeit) und die Orientierung. Epoche 1 1918 Foto: iStockphoto.com /Claudia Dewald Epoche 2 1948 Foto: fotolia.com/view7 Epoche 3 1978 Epoche 4 1994 Foto: iStockphoto.com /marc fischer Epoche 5 Das Praxisbeispiel Wir machen Ihr Eigenheim fit Auch ein eigentlich grundsolides Haus kann zur Nebenkostenfalle werden, wenn Fenster und Heizung veraltet sind und obendrein Kältebrücken die Wärme nach draußen leiten. Thomas B. aus Kreuzau sanierte mit und würde das jederzeit wieder tun. Maßnahmen zur energetischen Sanierung koordiniert und sämtliche Leistungen zum Festpreis ausführt. In seinem Fall waren das: Fassade dämmen, dreifach verglaste Fenster einbauen und die Heizungsanlage ersetzen. Die notwendigen Baustoffe, Produkte und An lagen Fachcentrum wählte Hans Macher im aus, stets fachkundig beraten durch seinen Ansprechpartner. Schon kurze Zeit später begannen die Arbeiten und waren nach nur zweieinhalb Monaten wie geplant abgeschlossen. Kompetenz, Termintreue und nicht zuletzt der Festpreis ohne irgendwelche Nachforderungen haben Hans Macher überzeugt. Er würde jederzeit wieder mit energetisch sanieren. Epoche 3 (Unser Beispielhaus) 1949 ­ 1978 Der Energiekennwert entspricht dem Verbrauch in Kilowatt stunden pro Quadratmeter im Jahr und sollte nicht schlechter sein als Note 2 ( 100 kWh/m²/Jahr). (Zur schnellen Berechnung des Energiekennwerts siehe Seite 13.) EnEVNeubau ca., nach Umbau mit 100 2 3 teilweise modernisiert nicht modernisiert Hintergrundbild: fotolia.com/Sven Hoppe 50 1 200 4 300 5 400 6 Ein hübsches Reihenhaus, massiv gebaut, in einer angenehmen Wohngegend ­ einfach ideal. Die Nebenkosten allerdings waren recht hoch, doch Hans Macher kaufte das Häuschen trotzdem. Im nahe gelegenen Fachcentrum erfuhr er, dass auf Wunsch alle Note 1: Sehr gut ­ 50% besser als NeubauStandard Note 2: Gut ­ 30% besser als Neubau-Standard Note 3: Maßnahmen empfohlen, NeubauStandard Note 4: Es besteht Handlungsbedarf ­ mittleres Energieeinsparpotential Note 5: Es besteht dringender Handlungsbedarf ­ hohes Energie einsparpotential Note 6: Erhebliche öko logi sche und ökonomische Mängel ­ sehr hohes Energieeinsparpotential 70 ... der Natur zuliebe * Nährere Informationen zum Umfang unseres Montageservices erhalten Sie unter www.bauhaus.info www.bauhaus.info 71 Foto: fotolia.com/M.Rosenwirth VORHER

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    ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit Wärmedämmverbund system anbringen Wer rechtzeitig vor der nächsten Energiepreisrunde investiert, spart doppelt! Fachgerechte Montage hochwertiger Produkte, garantiert zum Festpreis. Dämmung mit Polystyrol-Dämmplatten EPS035 , Dicke 16 0 mm. Fläche 85m 2 , inkl. Klebe- und Armierungsmörtel, Armierungsgewebe, Zubehör und Anstrich: Summe Produkte 3 . 1 2 2, 40 EUR 4.99 0, 00 EUR +Montageleistung* = Komplettpreis pro m 2 : 8. 1 12, 40 EUR 95, 44 EUR VORHER Kurz & bündig Einteilung des Gebäudebestandes in 5 Wärmeschutz-Epochen Die Ein stufung in die Wärme schutz-Epochen erfolgt nach dem sogenannten Heizwärme bedarf. Dieser berücksichtigt die Qualität der verwendeten Wärme dämmung in Wänden, Dach, Boden und Fenstern, die Bauweise und Bauausführung (Dichtigkeit) und die Orientierung. Epoche 1 1918 Foto: iStockphoto.com /Claudia Dewald Epoche 2 1948 Foto: fotolia.com/view7 Epoche 3 1978 Epoche 4 1994 Foto: iStockphoto.com /marc fischer Epoche 5 Das Praxisbeispiel Wir machen Ihr Eigenheim fit Auch ein eigentlich grundsolides Haus kann zur Nebenkostenfalle werden, wenn Fenster und Heizung veraltet sind und obendrein Kältebrücken die Wärme nach draußen leiten. Thomas B. aus Kreuzau sanierte mit und würde das jederzeit wieder tun. Maßnahmen zur energetischen Sanierung koordiniert und sämtliche Leistungen zum Festpreis ausführt. In seinem Fall waren das: Fassade dämmen, dreifach verglaste Fenster einbauen und die Heizungsanlage ersetzen. Die notwendigen Baustoffe, Produkte und An lagen Fachcentrum wählte Hans Macher im aus, stets fachkundig beraten durch seinen Ansprechpartner. Schon kurze Zeit später begannen die Arbeiten und waren nach nur zweieinhalb Monaten wie geplant abgeschlossen. Kompetenz, Termintreue und nicht zuletzt der Festpreis ohne irgendwelche Nachforderungen haben Hans Macher überzeugt. Er würde jederzeit wieder mit energetisch sanieren. Epoche 3 (Unser Beispielhaus) 1949 ­ 1978 Der Energiekennwert entspricht dem Verbrauch in Kilowatt stunden pro Quadratmeter im Jahr und sollte nicht schlechter sein als Note 2 ( 100 kWh/m²/Jahr). (Zur schnellen Berechnung des Energiekennwerts siehe Seite 13.) EnEVNeubau ca., nach Umbau mit 100 2 3 teilweise modernisiert nicht modernisiert Hintergrundbild: fotolia.com/Sven Hoppe 50 1 200 4 300 5 400 6 Ein hübsches Reihenhaus, massiv gebaut, in einer angenehmen Wohngegend ­ einfach ideal. Die Nebenkosten allerdings waren recht hoch, doch Hans Macher kaufte das Häuschen trotzdem. Im nahe gelegenen Fachcentrum erfuhr er, dass auf Wunsch alle Note 1: Sehr gut ­ 50% besser als NeubauStandard Note 2: Gut ­ 30% besser als Neubau-Standard Note 3: Maßnahmen empfohlen, NeubauStandard Note 4: Es besteht Handlungsbedarf ­ mittleres Energieeinsparpotential Note 5: Es besteht dringender Handlungsbedarf ­ hohes Energie einsparpotential Note 6: Erhebliche öko logi sche und ökonomische Mängel ­ sehr hohes Energieeinsparpotential 70 ... der Natur zuliebe * Nährere Informationen zum Umfang unseres Montageservices erhalten Sie unter www.bauhaus.info www.bauhaus.info 71 Foto: fotolia.com/M.Rosenwirth VORHER

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    ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit Jetzt lässt Deutschland montieren ­ garantiert zum Festpreis! Kellerdecke dämmen Enormer Einspareffekt mit der richtigen Decke. Dämmung mit Knauf Insulation EASY Keller decken dämmplatte 035, Dicke 120 mm. Fläche 40 m 2, inkl. EASY Spezialkleber: Summe Produkte 1. 535, 50 EUR + Montageleistung* 760, 00 EUR = 2. 295, 50 EUR VORHER Fenster montieren Mit modernster Fenstertechnologie sparen! 8 SOLID Kunststofffenster ,, EXKLUSIV ", 5-Kammertechnik, Bautiefe 70 mm, Hoch wärme schutzglas Ug 1. 1, DK-Markenbeschlag. Fensterfläche ca. 20, 3 m 2 : Summe Produkte 5. 543, 00 EUR + Montageleistung* 807, 00 EUR = 6 . 350, 00 EUR VORHER Das Rundum-Sorglos-Paket für alle Montagearbeiten Anbauen, umbauen, ausbauen? Installieren, sanieren? Mit unserem Montageservice ­ schnell und stressfrei! Sie kaufen bei uns ein ­ wir übernehmen die Montage oder Installation. Über 100 Mal bundesweit bieten wir die professionelle, zuverlässige und termingerechte Durchführung einer Vielzahl handwerklicher Arbeiten rund um das Bauen und Renovieren an. Vertrauen Sie auf unsere persönliche Beratung vor Ort! Mit ausgesuchten regionalen Handwerksbetrieben setzen wir über 190 Handwerksleistungen um. Weitere Informationen finden Sie in unserem MontageKatalog und auf www.bauhaus.info/montageservice Rollladen installieren Außen-Rollläden erzielen eine hohe Dämmwirkung. 6 SOLID Rollladenpanzer ,,Maxi", Panzer ALU grau, mit Gurt-Bedienung Verschiedene Größen 1 . 140, 45 EUR 2 SOLID Jalousien, anthrazitfarben, Lamellen 80 mm, Aluminium, Mit elektrischem Motor Weiß, 2300 x 2190 mm 1. 482, 00 EUR Silber , 1230 x 2190 mm 1. 1 10, 00 EUR + Montageleistung* 263, 00 EUR = 3 . 995, 45 EUR Sanieren, Renovieren, Modernisieren Viele weitere Energiespar- und Modernisierungsmaßnahmen, dazu ausführliche Informationen und Berechnungen finden Sie in unserer Broschüre ,,Wir machen Ihr Eigenheim fit", zum Beispiel: Elektroinstallation Fliesen Laminatfußboden VORHER Haustür montieren Wärmedämmende Haustür und passendes Vordach. SOLID Aluminium-Haustür ,,Exklusiv", anthrazitgrau/weinrot, Glas Satinato B 1100 x H 2100 mm 3. 836, 00 EUR SOLID Oberlicht, anthrazitgrau, Glas Satinato B 1100 x H 400 mm 795, 00 EUR Echtglas- Vordach ,, Wing ", VSG Satinato B 1500 x H 750 mm 500, 00 EUR + Montageleistung* 347, 00 EUR = 5. 478, 00 EUR VORHER verlegen Rollladenkästen dämmen Sanitär & Bad Streichen & Tapezieren Treppe montieren Zimmertüren montieren Foto: iStockphoto.com/gerenme Schauen Sie doch mal rein ­ der Film zur Broschüre auf TV! Unsere Online-Videoworkshops: Informativ, kom petent und fachgerecht. Scannen Sie den Code ein oder gehen Sie auf www.bauhaus.info 72 ... der Natur zuliebe * Nährere Informationen zum Umfang unseres Montageservices erhalten Sie unter www.bauhaus.info www.bauhaus.info 73

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    ­ Wir machen Ihr Eigenheim fit Jetzt lässt Deutschland montieren ­ garantiert zum Festpreis! Kellerdecke dämmen Enormer Einspareffekt mit der richtigen Decke. Dämmung mit Knauf Insulation EASY Keller decken dämmplatte 035, Dicke 120 mm. Fläche 40 m 2, inkl. EASY Spezialkleber: Summe Produkte 1. 535, 50 EUR + Montageleistung* 760, 00 EUR = 2. 295, 50 EUR VORHER Fenster montieren Mit modernster Fenstertechnologie sparen! 8 SOLID Kunststofffenster ,, EXKLUSIV ", 5-Kammertechnik, Bautiefe 70 mm, Hoch wärme schutzglas Ug 1. 1, DK-Markenbeschlag. Fensterfläche ca. 20, 3 m 2 : Summe Produkte 5. 543, 00 EUR + Montageleistung* 807, 00 EUR = 6 . 350, 00 EUR VORHER Das Rundum-Sorglos-Paket für alle Montagearbeiten Anbauen, umbauen, ausbauen? Installieren, sanieren? Mit unserem Montageservice ­ schnell und stressfrei! Sie kaufen bei uns ein ­ wir übernehmen die Montage oder Installation. Über 100 Mal bundesweit bieten wir die professionelle, zuverlässige und termingerechte Durchführung einer Vielzahl handwerklicher Arbeiten rund um das Bauen und Renovieren an. Vertrauen Sie auf unsere persönliche Beratung vor Ort! Mit ausgesuchten regionalen Handwerksbetrieben setzen wir über 190 Handwerksleistungen um. Weitere Informationen finden Sie in unserem MontageKatalog und auf www.bauhaus.info/montageservice Rollladen installieren Außen-Rollläden erzielen eine hohe Dämmwirkung. 6 SOLID Rollladenpanzer ,,Maxi", Panzer ALU grau, mit Gurt-Bedienung Verschiedene Größen 1 . 140, 45 EUR 2 SOLID Jalousien, anthrazitfarben, Lamellen 80 mm, Aluminium, Mit elektrischem Motor Weiß, 2300 x 2190 mm 1. 482, 00 EUR Silber , 1230 x 2190 mm 1. 1 10, 00 EUR + Montageleistung* 263, 00 EUR = 3 . 995, 45 EUR Sanieren, Renovieren, Modernisieren Viele weitere Energiespar- und Modernisierungsmaßnahmen, dazu ausführliche Informationen und Berechnungen finden Sie in unserer Broschüre ,,Wir machen Ihr Eigenheim fit", zum Beispiel: Elektroinstallation Fliesen Laminatfußboden VORHER Haustür montieren Wärmedämmende Haustür und passendes Vordach. SOLID Aluminium-Haustür ,,Exklusiv", anthrazitgrau/weinrot, Glas Satinato B 1100 x H 2100 mm 3. 836, 00 EUR SOLID Oberlicht, anthrazitgrau, Glas Satinato B 1100 x H 400 mm 795, 00 EUR Echtglas- Vordach ,, Wing ", VSG Satinato B 1500 x H 750 mm 500, 00 EUR + Montageleistung* 347, 00 EUR = 5. 478, 00 EUR VORHER verlegen Rollladenkästen dämmen Sanitär & Bad Streichen & Tapezieren Treppe montieren Zimmertüren montieren Foto: iStockphoto.com/gerenme Schauen Sie doch mal rein ­ der Film zur Broschüre auf TV! Unsere Online-Videoworkshops: Informativ, kom petent und fachgerecht. Scannen Sie den Code ein oder gehen Sie auf www.bauhaus.info 72 ... der Natur zuliebe * Nährere Informationen zum Umfang unseres Montageservices erhalten Sie unter www.bauhaus.info www.bauhaus.info 73

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Sparen Sie Solarthermie mit und ohne Heizungsunterstützung 75 Durchgerechnet Einsparpotential bis zu 20%* Bei einem Einfamilienhaus mit ca. 130 m² beheizter Wohnfläche und einem jährlichen Heizölverbrauch von ca. 3.000 Litern wird eine Anlage zur Solar energienutzung installiert. 1) Kombi-Solaranlage mit Trinkwasser erwärmung und Heizungsunterstützung 5 Kollektoren mit 10,5 m² Fläche Ersparnis bis zu 20%*, entspricht 600 l Heizöl Ersparnis 480,- (600 l × 0,80 /l**) 2) Photovoltaikanlage 24 PV-Module zu 235 Wp Jährliche Stromerzeugung bei 925 kWh/kWp: 5.200 kWh Einspeisevergütung bei 24,43 ct/kWh***: 1.275 * Simulation nach Solar-Toolbox (als Grundlage dienten: Ausrichtung: Süden, Kollektorwinkel: 60°, Anzahl Nutzer: 5, Ort: Würzburg) ** ø-Heizölpreis 2011, Quelle: heizoel24.de/Interaid GmbH *** Stand: 01.03.2012 CO² sie he Beispiel 1, S ei te 480 1,86 t Ob Nachrüstung eines Altbaus oder Ausstattung eines Neubaus für die Solarenergienutzung: optimierte Anlagen zur Warmwassererzeugung sind ein Gewinn für Umwelt und Geldbeutel und helfen, die Auflagen des Gesetzgebers hinsichtlich der EnEV und des EEWärmeG leichter und sicherer zu erfüllen. Waschen, Duschen oder Baden zum Nulltarif ­ eine Solarthermieanlage macht es möglich. Im Sommer kann dann der konventionelle Heizkessel sogar ganz ausgeschaltet werden, denn eine ausreichend dimensionierte Anlage liefert 100 Prozent der für die Trinkwassererwärmung nötigen Energie. Zu anderen Jahreszeiten kann sie im Durchschnitt den Energieeinsatz für warmes Wasser um 70 Prozent reduzieren. Wird die Solaranlage an das Heizungssystem gekoppelt, kann sie bis zu 30 Prozent der Heizenergie liefern. Foto: fotolia.com/haitaucher39 ein Ausdehnungsgefäß sorgen für die nötige Druckentlastung, wenn sich das Wärmeträgermedium bei Hitze stark ausdehnt (Eigensicherheit). Die Teile der Anlage, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, sind so ausgelegt, dass ihnen weder hohe Temperaturen noch Wind, Regen, Hagel, Frost oder Schnee etwas anhaben können. Solare Heizungsunterstützung Bei Solarthermieanlagen mit Heizungsunterstützung wird ein Kombi-Schichtenspeicher verwendet. Er besteht aus einem innen liegenden Trinkwasserspeicher, der vom Behälter für das Heizungswasser umgeben ist. Mit der solar gewonnenen Wärme wird das Heizungswasser direkt und das Trinkwasser indirekt erwärmt. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Varianten der Heizungsunterstützung. Bei der Rücklauf-Temperaturanhebung wird das Heizungswasser durch die Solaranlage erwärmt, bevor es von der konventionellen Heizungsanlage (betrieben mit Öl, Gas, Holz, Pellets etc.) wieder auf die eingestellte Vorlauftemperatur gebracht und zu den Heizkörpern bzw. zur Fußbodenheizung geleitet wird. Fungiert der Kombispeicher als Wärmezentrale, fließt die gesamte Wärmeleistung der Solar- und der Heizungsanlage zuerst in den Kombispeicher, bevor Heizungswasser und Trinkwasser in ihre jeweiligen Systeme geleitet werden. Der Einbau Schritt für Schritt Zunächst werden die Kollektorflächen auf der am besten geeigneten Dachseite montiert. Der einfache Speicher oder der Kombispeicher wird meist im Keller aufgestellt, wobei der alte Warmwasser speicher stillgelegt oder ganz entfernt werden sollte. Eine Steigleitung verbindet Speicher und Sonnenkollektoren. Schließlich werden die nötigen Pumpen, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen installiert und das System mit den Trinkwasserleitungen und ggf. mit der Heizungsanlage verbunden. Warmes Wasser und elektrischer Strom zu jeder Jahreszeit In Deutschland ist die nutzbare Sonneneinstrahlung halb so groß wie in der Sahara, der Region mit der intensivsten Sonneneinstrahlung welt weit. Die Sonne scheint also bei uns stark und häufig genug und auch die technischen Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung sind gegeben. Solarthermische Anlagen für die Erwärmung von Trinkwasser und dem Wasser im Heizungskreislauf sind ebenso ausgereift wie Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Der Staat fördert Solaranlagen im Rahmen seiner Klimapolitik gemäß dem Erneuerbare Energien Gesetz, wobei es bei den Förderdetails Änderungen gab und geben wird. Investoren sollten sich daher stets aktuell informieren. Die größte Motivation für die Nutzung der Sonnenenergie ist jedoch die dadurch gewonnene, zumindest teilweise Unabhängigkeit von der Preisentwicklung beim Strom sowie bei fossilen Brennstoffen. Gerade der Winter 2011/2012 hat gezeigt, wie stark und vor allem kurzfristig die Heizölkosten schwanken können. Das Preisniveau lag so hoch, wie in den letzten drei Jahren nicht. Gab es Bewegung nach unten, schnellten die Bestellungen in die Höhe und die Kunden mussten lange Lieferzeiten in Kauf nehmen. Wer zu lange wartete und schließlich auf dem Trockenen saß, war gezwungen, sein Heizöl zu Höchstpreisen zu ordern. Sämtliche Prognosen weisen darauf hin, dass mit weiteren Preissteigerungen bei den fossilen Brennstoffen und infolgedessen auch beim Strom zu rechnen ist. Wer Wärme und Strom aus Sonnenenergie erzeugt, kann zumindest die damit verbundenen Kosten sicher kalkulieren. Sie entsprechen im Wesentlichen den Abschreibungen der Investitionssumme, da die Anlagen langfristig zuverlässig und weitgehend wartungsfrei arbeiten und langjährige Herstellergarantien die volle Leistungsfähigkeit absichern. Foto: iStockphoto.com/Steve Cole Mit einer Solaranlage auf dem Dach sinnvoll nutzen, was die Sonne liefert Solare Trinkwassererwärmung In den Flachkollektoren wandeln hocheffiziente Kupfer-Absorber die eingestrahlte Sonnenenergie in Wärme um und geben sie an eine Flüssigkeit ab, die aus Wasser und Frostschutzmittel im Mischungsverhältnis 1:1 besteht. Dieses sogenannte Wärmeträgermedium transportiert die Wärme durch eine Steigleitung zum Wärmetauscher im Warmwasserspeicher. In der Regel ist dieser so dimensioniert, dass er warmes Wasser für zwei bis drei Tage vorhalten kann. Ein Sicherheitsventil sowie Kurz & bündig Und wenn die Sonne nicht scheint? Auch im Winter und an trüben Tagen mit bedeck tem Himmel, das heißt ohne direkte Sonnen einstrahlung, gewinnen die Flachkollektoren ge nü gend Energie aus dem diffusen Sonnenlicht. Diese gestreute Strahlung reicht aus, um das direkt unter der Glasabdeckung liegende, speziell beschichtete Kupferblech, den sogenannten Absorber, stark zu erwärmen. Ist es beispielsweise nur leicht bewölkt, beträgt die Sonneneinstrahlung immer noch 60% im Vergleich zu wolkenlosen Tagen. Über das Jahr gemittelt macht diffuses Sonnenlicht mehr als die Hälfte der gesamten Sonneneinstrahlung aus. Foto: fotolia.com/egm Wärmekreislauf bei einer heizungs unterstützen den Solarthermieanlage mit Kombispeicher 74 ... der Natur zuliebe 75 Foto: fotosearch.de

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Sparen Sie Solarthermie mit und ohne Heizungsunterstützung 75 Durchgerechnet Einsparpotential bis zu 20%* Bei einem Einfamilienhaus mit ca. 130 m² beheizter Wohnfläche und einem jährlichen Heizölverbrauch von ca. 3.000 Litern wird eine Anlage zur Solar energienutzung installiert. 1) Kombi-Solaranlage mit Trinkwasser erwärmung und Heizungsunterstützung 5 Kollektoren mit 10,5 m² Fläche Ersparnis bis zu 20%*, entspricht 600 l Heizöl Ersparnis 480,- (600 l × 0,80 /l**) 2) Photovoltaikanlage 24 PV-Module zu 235 Wp Jährliche Stromerzeugung bei 925 kWh/kWp: 5.200 kWh Einspeisevergütung bei 24,43 ct/kWh***: 1.275 * Simulation nach Solar-Toolbox (als Grundlage dienten: Ausrichtung: Süden, Kollektorwinkel: 60°, Anzahl Nutzer: 5, Ort: Würzburg) ** ø-Heizölpreis 2011, Quelle: heizoel24.de/Interaid GmbH *** Stand: 01.03.2012 CO² sie he Beispiel 1, S ei te 480 1,86 t Ob Nachrüstung eines Altbaus oder Ausstattung eines Neubaus für die Solarenergienutzung: optimierte Anlagen zur Warmwassererzeugung sind ein Gewinn für Umwelt und Geldbeutel und helfen, die Auflagen des Gesetzgebers hinsichtlich der EnEV und des EEWärmeG leichter und sicherer zu erfüllen. Waschen, Duschen oder Baden zum Nulltarif ­ eine Solarthermieanlage macht es möglich. Im Sommer kann dann der konventionelle Heizkessel sogar ganz ausgeschaltet werden, denn eine ausreichend dimensionierte Anlage liefert 100 Prozent der für die Trinkwassererwärmung nötigen Energie. Zu anderen Jahreszeiten kann sie im Durchschnitt den Energieeinsatz für warmes Wasser um 70 Prozent reduzieren. Wird die Solaranlage an das Heizungssystem gekoppelt, kann sie bis zu 30 Prozent der Heizenergie liefern. Foto: fotolia.com/haitaucher39 ein Ausdehnungsgefäß sorgen für die nötige Druckentlastung, wenn sich das Wärmeträgermedium bei Hitze stark ausdehnt (Eigensicherheit). Die Teile der Anlage, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, sind so ausgelegt, dass ihnen weder hohe Temperaturen noch Wind, Regen, Hagel, Frost oder Schnee etwas anhaben können. Solare Heizungsunterstützung Bei Solarthermieanlagen mit Heizungsunterstützung wird ein Kombi-Schichtenspeicher verwendet. Er besteht aus einem innen liegenden Trinkwasserspeicher, der vom Behälter für das Heizungswasser umgeben ist. Mit der solar gewonnenen Wärme wird das Heizungswasser direkt und das Trinkwasser indirekt erwärmt. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Varianten der Heizungsunterstützung. Bei der Rücklauf-Temperaturanhebung wird das Heizungswasser durch die Solaranlage erwärmt, bevor es von der konventionellen Heizungsanlage (betrieben mit Öl, Gas, Holz, Pellets etc.) wieder auf die eingestellte Vorlauftemperatur gebracht und zu den Heizkörpern bzw. zur Fußbodenheizung geleitet wird. Fungiert der Kombispeicher als Wärmezentrale, fließt die gesamte Wärmeleistung der Solar- und der Heizungsanlage zuerst in den Kombispeicher, bevor Heizungswasser und Trinkwasser in ihre jeweiligen Systeme geleitet werden. Der Einbau Schritt für Schritt Zunächst werden die Kollektorflächen auf der am besten geeigneten Dachseite montiert. Der einfache Speicher oder der Kombispeicher wird meist im Keller aufgestellt, wobei der alte Warmwasser speicher stillgelegt oder ganz entfernt werden sollte. Eine Steigleitung verbindet Speicher und Sonnenkollektoren. Schließlich werden die nötigen Pumpen, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen installiert und das System mit den Trinkwasserleitungen und ggf. mit der Heizungsanlage verbunden. Warmes Wasser und elektrischer Strom zu jeder Jahreszeit In Deutschland ist die nutzbare Sonneneinstrahlung halb so groß wie in der Sahara, der Region mit der intensivsten Sonneneinstrahlung welt weit. Die Sonne scheint also bei uns stark und häufig genug und auch die technischen Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung sind gegeben. Solarthermische Anlagen für die Erwärmung von Trinkwasser und dem Wasser im Heizungskreislauf sind ebenso ausgereift wie Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Der Staat fördert Solaranlagen im Rahmen seiner Klimapolitik gemäß dem Erneuerbare Energien Gesetz, wobei es bei den Förderdetails Änderungen gab und geben wird. Investoren sollten sich daher stets aktuell informieren. Die größte Motivation für die Nutzung der Sonnenenergie ist jedoch die dadurch gewonnene, zumindest teilweise Unabhängigkeit von der Preisentwicklung beim Strom sowie bei fossilen Brennstoffen. Gerade der Winter 2011/2012 hat gezeigt, wie stark und vor allem kurzfristig die Heizölkosten schwanken können. Das Preisniveau lag so hoch, wie in den letzten drei Jahren nicht. Gab es Bewegung nach unten, schnellten die Bestellungen in die Höhe und die Kunden mussten lange Lieferzeiten in Kauf nehmen. Wer zu lange wartete und schließlich auf dem Trockenen saß, war gezwungen, sein Heizöl zu Höchstpreisen zu ordern. Sämtliche Prognosen weisen darauf hin, dass mit weiteren Preissteigerungen bei den fossilen Brennstoffen und infolgedessen auch beim Strom zu rechnen ist. Wer Wärme und Strom aus Sonnenenergie erzeugt, kann zumindest die damit verbundenen Kosten sicher kalkulieren. Sie entsprechen im Wesentlichen den Abschreibungen der Investitionssumme, da die Anlagen langfristig zuverlässig und weitgehend wartungsfrei arbeiten und langjährige Herstellergarantien die volle Leistungsfähigkeit absichern. Foto: iStockphoto.com/Steve Cole Mit einer Solaranlage auf dem Dach sinnvoll nutzen, was die Sonne liefert Solare Trinkwassererwärmung In den Flachkollektoren wandeln hocheffiziente Kupfer-Absorber die eingestrahlte Sonnenenergie in Wärme um und geben sie an eine Flüssigkeit ab, die aus Wasser und Frostschutzmittel im Mischungsverhältnis 1:1 besteht. Dieses sogenannte Wärmeträgermedium transportiert die Wärme durch eine Steigleitung zum Wärmetauscher im Warmwasserspeicher. In der Regel ist dieser so dimensioniert, dass er warmes Wasser für zwei bis drei Tage vorhalten kann. Ein Sicherheitsventil sowie Kurz & bündig Und wenn die Sonne nicht scheint? Auch im Winter und an trüben Tagen mit bedeck tem Himmel, das heißt ohne direkte Sonnen einstrahlung, gewinnen die Flachkollektoren ge nü gend Energie aus dem diffusen Sonnenlicht. Diese gestreute Strahlung reicht aus, um das direkt unter der Glasabdeckung liegende, speziell beschichtete Kupferblech, den sogenannten Absorber, stark zu erwärmen. Ist es beispielsweise nur leicht bewölkt, beträgt die Sonneneinstrahlung immer noch 60% im Vergleich zu wolkenlosen Tagen. Über das Jahr gemittelt macht diffuses Sonnenlicht mehr als die Hälfte der gesamten Sonneneinstrahlung aus. Foto: fotolia.com/egm Wärmekreislauf bei einer heizungs unterstützen den Solarthermieanlage mit Kombispeicher 74 ... der Natur zuliebe 75 Foto: fotosearch.de

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Beim Kauf auf Zertifizierungen achten Moderne Solarthermieanlagen werden häufig als komplette Bausätze angeboten. Das hat den Vorteil, dass alle Komponenten nahtlos zueinander passen. Ein Bausatz enthält die Flachkollektoren, den Solar-Trinkwasserspeicher oder einen Kombispeicher für die zusätzliche Heizungsunterstützung, eine Pumpe, die Sicherheitsausrüstung und das Montagematerial. Kunden sollten beim Kauf darauf achten, dass die Kollektoren die zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Förderrichtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllen. Dies ist unter anderem erkennbar an der Zertifizierung nach der europäischen Norm EN 12975 Teil 1 und 2 sowie der Solar-Keymark. Produkte mit diesen Zertifikaten erfüllen auch die Bedingungen für das Umweltzeichen ,,Blauer Engel". Tipp: Die Solar-Förderung durch das BAFA erlaubt ausdrücklich die Eigenmontage. Photovoltaik: Werden Sie Ihr eigener Stromerzeuger Anders als bei der solaren Wärmegewinnung wird bei Photovoltaikanlagen aus der Energie des Sonnenlichts elektrischer Strom produziert. In den Solarmodulen erzeugen monooder polykristalline Siliziumzellen mithilfe des photoelektrischen Effekts einen Gleichstrom. Dieser wird von einem Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Er kann dann im Haushalt selbst verbraucht werden, z.B. zur elektrischen Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung, oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. In diesem Fall erhält der Erzeuger 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung gemäß EEG. Außerdem fördert der Staat die Errichtung von Solarstromanlagen unter bestimmten Bedingungen mit zinsgünstigen Krediten der KfW (Stand Februar 2012). Eine typische Anlage mit einer Spitzenleistung von 5,6 kWp, das entspricht ca. 40 m² Solarmodulfläche, produziert an einem Standort mit 40000 kWh Sonneneinstrahlung etwa 5200 kWh Strom pro Jahr. Um die gleiche Strommenge konventionell zu erzeugen, müssten 1500 Liter Heizöl verbrannt werden. Dabei würden 2,5 Tonnen CO als Emissionen anfallen. Anlage planen Für die Größe einer Photovoltaikanlage ist nicht der Strombedarf des Haushalts entscheidend, sondern die verfügbare geeignete Dachfläche und das InvestitionsOS 11 41 41 budget. Kurz & bündig Förderung Wichtig ist, zwischen den Förderbedingungen für Solarthermie und Photovoltaik zu unterscheiden. Solarthermie weiter gefördert Gefördert werden Kombi-Anlagen zur Wasser erwärmung und Heizungsunterstützung im Bau bestand. Weitere Informationen auf www.bafa.de. PV-Förderung heiß diskutiert Ob sich PV-Anlagen lohnen, ist abhängig von der investierten Summe, der Höhe der Einspeise vergütung und der Preisentwicklung für Strom. Steigen die Energiepreise weiter und sinken gleichzeitig die Investitionskosten, wird die Produktion für den Eigenbedarf immer attraktiver, vor allem dann, wenn die Einspeisevergütung reduziert wird. Sonne an! eln d n a h g i t l a Nachh auen! b t f n u k u Z he ißt Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebensräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unsererKunden in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote werden wir und unsere Kunden mehr dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Zum Beispiel bieten wir in jeder Produktgruppe echte Alternativen wie Solarthermie- und Photovoltaik anlagen, weil die Nutzung erneuerbarer Energien Ressourcen schont und Umwelt und Geldbeutel entlastet. Solarthermische Anlagen mit Heizungsunterstützung werden im Altbau weiterhin gefördert! Denn überschüssiger Strom, der nicht im Haushalt benötigt wird, wird einfach in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Anlage kann aber auch so ausgelegt werden, dass die gesamte Produktion in das öffentliche Netz fließt, während der Strombedarf für den Haushalt aus demselben Netz zum Normaltarif bezogen wird. Die höchste Energieausbeute wird erzielt, wenn die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Solarzellen treffen. Die Module sollten daher nach Süden ausgerichtet sein und ihr Neigungswinkel zwischen 20 und 45 Grad liegen. Ab einem Anstellwinkel von 15 Grad wird zudem der Selbstreinigungseffekt durch Regen wirksam. Vor allem in der Hauptsonnenzeit sollten die Module nicht von Bäumen, Schornsteinen, Antennen etc. verschattet werden. Schatten können den Solarertrag deutlicher mindern als eine nicht ganz optimale Ausrichtung. Kurz & bündig Solarthermie und Photovoltaik ­ was ist der Unterschied? Solarthermie für Wärme Solarthermieanlagen nutzen die Sonnenenergie, um Wärme ausschließlich für den eigenen Bedarf im Haushalt zu gewinnen. Ein Wärmeträger medium wird benötigt, um die Wärme zum Trinkwasser- bzw. zum Heizungswasserspeicher zu transportieren. Photovoltaik für Strom Photovoltaikanlagen erzeugen Strom aus Sonnen licht mithilfe des photoelektrischen Effekts für den Eigenverbrauch bzw. für die Einspeisung ins öffentliche Netz. Lautlos, ohne bewegte Teile (verschleißfrei) und ohne Schadstoffemissionen. Modellbeispiel Solar-Bausatz zur Wassererwärmung Einsatz bis zu 3 Personen im Haushalt 2 Stück Hochleistungs-Flachkollektoren / 4,2 m² Kollektorfläche. Aufdach-MontageSet aus Aluminium + Edelstahl. Hydraulischer Kollektor-Anschluss-Set mit Dachdurchführung. Solarstation mit Pumpe, Füll- und Entleerungs-Vorrichtung, Thermometer, Manometer, Absperr-Kugelhahn, Sicherheitsventil. Druckausdehnungsgefäß 24 l, Solarflüssigkeit. Solar-Regelung mit Drehzahlregelung der Pumpe. Solar-Speicher Inhalt 200 l mit 2 Wärmetauschern. OS 11 04 51 Foto: fotolia.com/ Horst Schmidt Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Photovoltaikanlagen sind inzwischen ein gewohnter Anblick auf den Dächern. Die Anlagen lassen sich in vielen Größen installieren, Module an verschiedenen Stellen können verknüpft werden. Einfach zu unterscheiden: Solarthermie-Paneele (oben) sind oft schwarz, während Photovoltaik-Module (unten) durch ihre blaue Farbe und ein Kachelmuster auffallen. www.bauhaus.info 77 ... der Natur zuliebe

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Beim Kauf auf Zertifizierungen achten Moderne Solarthermieanlagen werden häufig als komplette Bausätze angeboten. Das hat den Vorteil, dass alle Komponenten nahtlos zueinander passen. Ein Bausatz enthält die Flachkollektoren, den Solar-Trinkwasserspeicher oder einen Kombispeicher für die zusätzliche Heizungsunterstützung, eine Pumpe, die Sicherheitsausrüstung und das Montagematerial. Kunden sollten beim Kauf darauf achten, dass die Kollektoren die zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Förderrichtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllen. Dies ist unter anderem erkennbar an der Zertifizierung nach der europäischen Norm EN 12975 Teil 1 und 2 sowie der Solar-Keymark. Produkte mit diesen Zertifikaten erfüllen auch die Bedingungen für das Umweltzeichen ,,Blauer Engel". Tipp: Die Solar-Förderung durch das BAFA erlaubt ausdrücklich die Eigenmontage. Photovoltaik: Werden Sie Ihr eigener Stromerzeuger Anders als bei der solaren Wärmegewinnung wird bei Photovoltaikanlagen aus der Energie des Sonnenlichts elektrischer Strom produziert. In den Solarmodulen erzeugen monooder polykristalline Siliziumzellen mithilfe des photoelektrischen Effekts einen Gleichstrom. Dieser wird von einem Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Er kann dann im Haushalt selbst verbraucht werden, z.B. zur elektrischen Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung, oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. In diesem Fall erhält der Erzeuger 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung gemäß EEG. Außerdem fördert der Staat die Errichtung von Solarstromanlagen unter bestimmten Bedingungen mit zinsgünstigen Krediten der KfW (Stand Februar 2012). Eine typische Anlage mit einer Spitzenleistung von 5,6 kWp, das entspricht ca. 40 m² Solarmodulfläche, produziert an einem Standort mit 40000 kWh Sonneneinstrahlung etwa 5200 kWh Strom pro Jahr. Um die gleiche Strommenge konventionell zu erzeugen, müssten 1500 Liter Heizöl verbrannt werden. Dabei würden 2,5 Tonnen CO als Emissionen anfallen. Anlage planen Für die Größe einer Photovoltaikanlage ist nicht der Strombedarf des Haushalts entscheidend, sondern die verfügbare geeignete Dachfläche und das InvestitionsOS 11 41 41 budget. Kurz & bündig Förderung Wichtig ist, zwischen den Förderbedingungen für Solarthermie und Photovoltaik zu unterscheiden. Solarthermie weiter gefördert Gefördert werden Kombi-Anlagen zur Wasser erwärmung und Heizungsunterstützung im Bau bestand. Weitere Informationen auf www.bafa.de. PV-Förderung heiß diskutiert Ob sich PV-Anlagen lohnen, ist abhängig von der investierten Summe, der Höhe der Einspeise vergütung und der Preisentwicklung für Strom. Steigen die Energiepreise weiter und sinken gleichzeitig die Investitionskosten, wird die Produktion für den Eigenbedarf immer attraktiver, vor allem dann, wenn die Einspeisevergütung reduziert wird. Sonne an! eln d n a h g i t l a Nachh auen! b t f n u k u Z he ißt Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebensräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unsererKunden in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote werden wir und unsere Kunden mehr dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Zum Beispiel bieten wir in jeder Produktgruppe echte Alternativen wie Solarthermie- und Photovoltaik anlagen, weil die Nutzung erneuerbarer Energien Ressourcen schont und Umwelt und Geldbeutel entlastet. Solarthermische Anlagen mit Heizungsunterstützung werden im Altbau weiterhin gefördert! Denn überschüssiger Strom, der nicht im Haushalt benötigt wird, wird einfach in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Anlage kann aber auch so ausgelegt werden, dass die gesamte Produktion in das öffentliche Netz fließt, während der Strombedarf für den Haushalt aus demselben Netz zum Normaltarif bezogen wird. Die höchste Energieausbeute wird erzielt, wenn die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Solarzellen treffen. Die Module sollten daher nach Süden ausgerichtet sein und ihr Neigungswinkel zwischen 20 und 45 Grad liegen. Ab einem Anstellwinkel von 15 Grad wird zudem der Selbstreinigungseffekt durch Regen wirksam. Vor allem in der Hauptsonnenzeit sollten die Module nicht von Bäumen, Schornsteinen, Antennen etc. verschattet werden. Schatten können den Solarertrag deutlicher mindern als eine nicht ganz optimale Ausrichtung. Kurz & bündig Solarthermie und Photovoltaik ­ was ist der Unterschied? Solarthermie für Wärme Solarthermieanlagen nutzen die Sonnenenergie, um Wärme ausschließlich für den eigenen Bedarf im Haushalt zu gewinnen. Ein Wärmeträger medium wird benötigt, um die Wärme zum Trinkwasser- bzw. zum Heizungswasserspeicher zu transportieren. Photovoltaik für Strom Photovoltaikanlagen erzeugen Strom aus Sonnen licht mithilfe des photoelektrischen Effekts für den Eigenverbrauch bzw. für die Einspeisung ins öffentliche Netz. Lautlos, ohne bewegte Teile (verschleißfrei) und ohne Schadstoffemissionen. Modellbeispiel Solar-Bausatz zur Wassererwärmung Einsatz bis zu 3 Personen im Haushalt 2 Stück Hochleistungs-Flachkollektoren / 4,2 m² Kollektorfläche. Aufdach-MontageSet aus Aluminium + Edelstahl. Hydraulischer Kollektor-Anschluss-Set mit Dachdurchführung. Solarstation mit Pumpe, Füll- und Entleerungs-Vorrichtung, Thermometer, Manometer, Absperr-Kugelhahn, Sicherheitsventil. Druckausdehnungsgefäß 24 l, Solarflüssigkeit. Solar-Regelung mit Drehzahlregelung der Pumpe. Solar-Speicher Inhalt 200 l mit 2 Wärmetauschern. OS 11 04 51 Foto: fotolia.com/ Horst Schmidt Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 Photovoltaikanlagen sind inzwischen ein gewohnter Anblick auf den Dächern. Die Anlagen lassen sich in vielen Größen installieren, Module an verschiedenen Stellen können verknüpft werden. Einfach zu unterscheiden: Solarthermie-Paneele (oben) sind oft schwarz, während Photovoltaik-Module (unten) durch ihre blaue Farbe und ein Kachelmuster auffallen. www.bauhaus.info 77 ... der Natur zuliebe

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    Heizen mit modernster Verbrennungstechnik Kaminöfen Unsere Kaminöfen sind schon heute Produkte der Zukunft. Mit innovativer Technologie wie der automatischen Leistungsregelung, der vollautomatischen Luftregelung oder der externen Verbrennungsluftversorgung gewährleisten sie sauberes, sicheres und sparsames Heizen. 10 1 Permanente Scheibenspülung mit Frischluft für Sauberkeit und klarer Sicht auf das Feuer. 2 Hochtemperaturfestes Keramikglas für einen sicheren Betrieb und klare Sicht. 3 Rüttelrost ermöglicht eine komfortable Zwischenreinigung des Feuerraums auch während des Betriebes. 4 Herausnehmbare Aschenlade für die einfache Entfernung der Rest asche. 2 5 Luftregelung als Positionsanzeige der automatischen Luftregelung. Gleichzeitig Notregelung bei Stromausfällen. 6 Patentierte automatische Luftregelung i-control sorgt für die optimale Dosierung der Verbrennungsluft. 7 6 4 5 7 Außenluftanschluss externe Verbrennungsluftversorgung durch den Außenluftanschluss. Gewährleistet einen sicheren, störungsfreien und sparsamen Betrieb. Ideal für Niedrig-Energiehäuser oder bei sehr dichten Räumen. 8 Hochwertige SchamotteBrennraum auskleidung gewährleistet extrem schnelle Aufheizzeiten bei sauberer und sparsamer Verbrennung. Selbstreinigung bei hohen Verbrennungstemperaturen. 9 Speicherstein hochwertige, formschöne Speichersteine aus Keramik oder Naturstein. Dosierte, angenehme Wärmeabgabe. 10 Temperaturfühler steuert die zugeführte Verbrennungsluft optimal. ­ sparsam und zukunftssicher! Pelletöfen Unsere Pelletöfen setzen Standards. Ausgestattet mit modernster Technologie und intelligenten Funktionen zu Sicherheit, Brennstofferkennung, Temperatur regelung u.v.m. stehen sie für zeitgemäßes, kostensparendes und umweltfreundliches Heizen. 1 Übersichtliche Bedieneinheit mit Volltext-Funktion und großen, hinterleuchteten Display, gewährleistet eine einfache Handhabung. ·Programmierung der Bedieneinheit mit lediglich 4 Tasten. ·Übersichtliche Darstellung der Information am großzügigen Display. ·Volltext-Anzeige von Betriebszuständen und Störmeldungen. ·einfache Wochenprogrammierung inkl. Nachtabsenkung. Pro Tag drei einstellbare Ein- und Ausschaltzeiten für frei wählbare Raumtemperatur. 2 Großer PelletsVorratsbehälter ausreichend für mehrere Tage Heizbetrieb. 5 Außenluftanschluss 6 Abgas-Temperaturfühler misst die Restwärme nach dem Wärme tauscher und optimiert die Verbrennungsregelung. Steigert den Wirkungsgrad. 7 Sicherheits-Türkontaktschalter 8 Hochwertiger EdelstahlBrennertopf für extrem saubere Verbrennung und lange Lebensdauer. 9 Vollautomatische elektrische Zündung startet den Pelletofen je nach Bedarf bzw. programmierter Uhrzeit selbstständig. 10 Hochwertige Vermiculite-Brennraum auskleidung 11 Sicherheits-Thermofühler gewährleistet eine vollautomatische Verbrennungsregelung und Sicherheit vor Brennerüberfüllung. 12 Permanente Scheibenspülung 13 Fühler für die Brennstoff-Qualitäts erkennung 14 Geräuscharmer Schneckenantrieb 1 4 5 6 2 Sekundärluft 8 9 Düsenluft 1 13 14 12 11 10 3 Primärluft 3 9 8 7 Konvektionsluft 3 Neu konzipierter externer Luft-Wärmetauscher für schnelle Wärmeabgabe dank großer Oberflächenstruktur. Kein zusätzliches Raumluftgebläse notwendig. 4 Geräuscharmer Rauchgasventilator wird stufenlos der jeweiligen Leistung angepasst und läuft unauffällig im Hintergrund. Darstellung am Beispiel Kaminofen i-2020, baugleich mit i-3020 Darstellung am Beispiel Pelletto Kaminofen 'i-3020'* Bis zu 50% weniger Heizkosten und 60% weniger Emissionen durch Übererfüllen der strengsten gesetzlichen Vorschrift (BImSchV, Stufe 2 ­ ab 2015). Ohne Filter und Katalysator. Weniger Reinigungsaufwand durch weniger Ruß. Zusammen mit der voll automatischen Luftregelung wird maximaler Wohnkomfort erreicht. Topplatte aus Keramik und in der Farbe Basalt. Schamotte auskleidung und Guss-Rüttelrost. Dreifachverriegelung. Für Holz und Holzbrikett geeignet. Außenluftanschluss möglich. Optimale Scheitholzlänge 33 cm. Heiz leistung 4 ­ 8 kW, Raumheiz vermögen 230 m³, RR-Anschluss oben und hinten 150 mm Ø, Maße (H × B × T): 1145 × 560 × 495 mm, Gewicht: 150 kg. OS 10 63 90 - 2 073 49 72 RAUMLUFT UNABHÄNGIG DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB Kaminofen 'JURAN'* Der erste ,,echte" 4-kW-Ofen. Ideal für Räume mit geringem Bedarf an Heizleistung (kleine Räume, Räume mit moderner Isolierung, thermisch sanierte Gebäude, Niedrigenergiehäuser). Weniger Holz verbrauch durch saubere und effiziente Verbrennung. Investitionssicherheit durch Übererfüllung der 2. Stufe der BImSchV. Stutzen für externe Verbrennungs luft ermöglicht unter entsprechenden Voraussetzungen (z.B. Drucksensor/Unterdruckwächter) den raumluftunabhängigen Betrieb. Durch Rauchrohr anschluss 120 mm als Renovierungsofen geeignet für Schornsteine mit geringem Querschnitt. Die Erweiterung des Rauchrohranschlusses auf 150 mm ist jederzeit möglich. Heizleistung 2 ­ 4 kW, Raum heizvermögen 90 m³, RR-Anschluss oben und hinten 120 mm Ø, Maße (H × B × T): 985 × 510 × 395 mm, Gewicht: 102 kg. OS 10 63 90 - 2 073 53 00 RAUMLUFT UNABHÄNGIG DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB Pelletofen 'Pelletto 417.08'* Der 'Pelletto' verfügt als erster Pelletofen am Markt über einen externen Wärmetauscher. Durch die damit verbundene vergrößerte Oberflächenstruktur wird der Wirkungsgrad deutlich verbessert und die Wärme extrem schnell an den Raum abgegeben. Zusammen mit der automatischen Brennstoff-Qualitätserkennung und der intelligenten stufenlosen Verbrennungs regelung liefert der 'Pelletto' schnell und effektiv immer genau die Wärme, die zur Beheizung des Raumes gerade notwendig ist. Das völlig neu konzipierte System erreicht Wirkungsgrade von über 97% im Teillastbetrieb. Investitionssicherheit durch Übererfüllung der 2. Stufe der BImSchV. Für Holzpellets nach DIN 51731 geeignet. Fassungsvermögen Pelletbehälter 17 kg. Nennwärmeleistung 8 kW, Raum heizvermögen 230 m³, RR-Anschluss hinten 80 mm Ø, Maße (H × B × T): 986 × 525 × 498 mm, Gewicht: 86 kg. OS 10 63 90 - 2 073 14 05 SICHERHEITS VORRATBEHÄLTER NEU GUT (2,4) Im Test: 18 Kaminöfen Ausgabe 11/2011 FUNKTIONEN XL RAUMLUFT UNABHÄNGIG EXTREM LEISE STUFENLOSE REGELUNG % DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB t Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 * Nicht in allen Fachcentren vorrätig. ... der Natur zuliebe

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    Heizen mit modernster Verbrennungstechnik Kaminöfen Unsere Kaminöfen sind schon heute Produkte der Zukunft. Mit innovativer Technologie wie der automatischen Leistungsregelung, der vollautomatischen Luftregelung oder der externen Verbrennungsluftversorgung gewährleisten sie sauberes, sicheres und sparsames Heizen. 10 1 Permanente Scheibenspülung mit Frischluft für Sauberkeit und klarer Sicht auf das Feuer. 2 Hochtemperaturfestes Keramikglas für einen sicheren Betrieb und klare Sicht. 3 Rüttelrost ermöglicht eine komfortable Zwischenreinigung des Feuerraums auch während des Betriebes. 4 Herausnehmbare Aschenlade für die einfache Entfernung der Rest asche. 2 5 Luftregelung als Positionsanzeige der automatischen Luftregelung. Gleichzeitig Notregelung bei Stromausfällen. 6 Patentierte automatische Luftregelung i-control sorgt für die optimale Dosierung der Verbrennungsluft. 7 6 4 5 7 Außenluftanschluss externe Verbrennungsluftversorgung durch den Außenluftanschluss. Gewährleistet einen sicheren, störungsfreien und sparsamen Betrieb. Ideal für Niedrig-Energiehäuser oder bei sehr dichten Räumen. 8 Hochwertige SchamotteBrennraum auskleidung gewährleistet extrem schnelle Aufheizzeiten bei sauberer und sparsamer Verbrennung. Selbstreinigung bei hohen Verbrennungstemperaturen. 9 Speicherstein hochwertige, formschöne Speichersteine aus Keramik oder Naturstein. Dosierte, angenehme Wärmeabgabe. 10 Temperaturfühler steuert die zugeführte Verbrennungsluft optimal. ­ sparsam und zukunftssicher! Pelletöfen Unsere Pelletöfen setzen Standards. Ausgestattet mit modernster Technologie und intelligenten Funktionen zu Sicherheit, Brennstofferkennung, Temperatur regelung u.v.m. stehen sie für zeitgemäßes, kostensparendes und umweltfreundliches Heizen. 1 Übersichtliche Bedieneinheit mit Volltext-Funktion und großen, hinterleuchteten Display, gewährleistet eine einfache Handhabung. ·Programmierung der Bedieneinheit mit lediglich 4 Tasten. ·Übersichtliche Darstellung der Information am großzügigen Display. ·Volltext-Anzeige von Betriebszuständen und Störmeldungen. ·einfache Wochenprogrammierung inkl. Nachtabsenkung. Pro Tag drei einstellbare Ein- und Ausschaltzeiten für frei wählbare Raumtemperatur. 2 Großer PelletsVorratsbehälter ausreichend für mehrere Tage Heizbetrieb. 5 Außenluftanschluss 6 Abgas-Temperaturfühler misst die Restwärme nach dem Wärme tauscher und optimiert die Verbrennungsregelung. Steigert den Wirkungsgrad. 7 Sicherheits-Türkontaktschalter 8 Hochwertiger EdelstahlBrennertopf für extrem saubere Verbrennung und lange Lebensdauer. 9 Vollautomatische elektrische Zündung startet den Pelletofen je nach Bedarf bzw. programmierter Uhrzeit selbstständig. 10 Hochwertige Vermiculite-Brennraum auskleidung 11 Sicherheits-Thermofühler gewährleistet eine vollautomatische Verbrennungsregelung und Sicherheit vor Brennerüberfüllung. 12 Permanente Scheibenspülung 13 Fühler für die Brennstoff-Qualitäts erkennung 14 Geräuscharmer Schneckenantrieb 1 4 5 6 2 Sekundärluft 8 9 Düsenluft 1 13 14 12 11 10 3 Primärluft 3 9 8 7 Konvektionsluft 3 Neu konzipierter externer Luft-Wärmetauscher für schnelle Wärmeabgabe dank großer Oberflächenstruktur. Kein zusätzliches Raumluftgebläse notwendig. 4 Geräuscharmer Rauchgasventilator wird stufenlos der jeweiligen Leistung angepasst und läuft unauffällig im Hintergrund. Darstellung am Beispiel Kaminofen i-2020, baugleich mit i-3020 Darstellung am Beispiel Pelletto Kaminofen 'i-3020'* Bis zu 50% weniger Heizkosten und 60% weniger Emissionen durch Übererfüllen der strengsten gesetzlichen Vorschrift (BImSchV, Stufe 2 ­ ab 2015). Ohne Filter und Katalysator. Weniger Reinigungsaufwand durch weniger Ruß. Zusammen mit der voll automatischen Luftregelung wird maximaler Wohnkomfort erreicht. Topplatte aus Keramik und in der Farbe Basalt. Schamotte auskleidung und Guss-Rüttelrost. Dreifachverriegelung. Für Holz und Holzbrikett geeignet. Außenluftanschluss möglich. Optimale Scheitholzlänge 33 cm. Heiz leistung 4 ­ 8 kW, Raumheiz vermögen 230 m³, RR-Anschluss oben und hinten 150 mm Ø, Maße (H × B × T): 1145 × 560 × 495 mm, Gewicht: 150 kg. OS 10 63 90 - 2 073 49 72 RAUMLUFT UNABHÄNGIG DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB Kaminofen 'JURAN'* Der erste ,,echte" 4-kW-Ofen. Ideal für Räume mit geringem Bedarf an Heizleistung (kleine Räume, Räume mit moderner Isolierung, thermisch sanierte Gebäude, Niedrigenergiehäuser). Weniger Holz verbrauch durch saubere und effiziente Verbrennung. Investitionssicherheit durch Übererfüllung der 2. Stufe der BImSchV. Stutzen für externe Verbrennungs luft ermöglicht unter entsprechenden Voraussetzungen (z.B. Drucksensor/Unterdruckwächter) den raumluftunabhängigen Betrieb. Durch Rauchrohr anschluss 120 mm als Renovierungsofen geeignet für Schornsteine mit geringem Querschnitt. Die Erweiterung des Rauchrohranschlusses auf 150 mm ist jederzeit möglich. Heizleistung 2 ­ 4 kW, Raum heizvermögen 90 m³, RR-Anschluss oben und hinten 120 mm Ø, Maße (H × B × T): 985 × 510 × 395 mm, Gewicht: 102 kg. OS 10 63 90 - 2 073 53 00 RAUMLUFT UNABHÄNGIG DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB Pelletofen 'Pelletto 417.08'* Der 'Pelletto' verfügt als erster Pelletofen am Markt über einen externen Wärmetauscher. Durch die damit verbundene vergrößerte Oberflächenstruktur wird der Wirkungsgrad deutlich verbessert und die Wärme extrem schnell an den Raum abgegeben. Zusammen mit der automatischen Brennstoff-Qualitätserkennung und der intelligenten stufenlosen Verbrennungs regelung liefert der 'Pelletto' schnell und effektiv immer genau die Wärme, die zur Beheizung des Raumes gerade notwendig ist. Das völlig neu konzipierte System erreicht Wirkungsgrade von über 97% im Teillastbetrieb. Investitionssicherheit durch Übererfüllung der 2. Stufe der BImSchV. Für Holzpellets nach DIN 51731 geeignet. Fassungsvermögen Pelletbehälter 17 kg. Nennwärmeleistung 8 kW, Raum heizvermögen 230 m³, RR-Anschluss hinten 80 mm Ø, Maße (H × B × T): 986 × 525 × 498 mm, Gewicht: 86 kg. OS 10 63 90 - 2 073 14 05 SICHERHEITS VORRATBEHÄLTER NEU GUT (2,4) Im Test: 18 Kaminöfen Ausgabe 11/2011 FUNKTIONEN XL RAUMLUFT UNABHÄNGIG EXTREM LEISE STUFENLOSE REGELUNG % DAUERBETRIEB DAUERBETRIEB t Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 * Nicht in allen Fachcentren vorrätig. ... der Natur zuliebe

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Tanken Sie mal Sonne ­ Solarenergienutzung im Garten Die Sonne spendet Licht, Wärme, Energie. Energie, die jeder einfach und bequem nutzen kann: für die stimmungsvolle Beleuchtung bei der Gartenparty, für die Pumpe am Gartenteich oder zum Aufladen von Handy & Co beim Camping. Elektrokabel im Garten verlegen ­ das muss nicht sein. Gerade im Außenbereich bietet es sich an, die Energie zu nutzen, die uns die Sonne kostenlos liefert. Sie möchten unabhängig werden von Stromanbietern und Preissteigerungen und außerdem unsere fossilen Ressourcen schonen? Mit Solarsets für den Außenbereich können heute nicht nur kleine Gartenlampen zum Leuchten gebracht werden! Die kompakten und meist mobil einsetzbaren Photovoltaikanlagen sind in der Lage, genügend Strom zu erzeugen und zu speichern, damit etwa eine Hecken schere betrieben werden kann. Über einen USB-Anschluss lassen sich beispielsweise Handy und MP3-Player bequem und kostengünstig aufladen. Auch das Laden der Autobatterie ist mit Solarstrom möglich. Damit eignen sich Solarsets hervorragend für den Einsatz im Campingurlaub oder in der Kleingartenanlage und natürlich überall da, wo es gar keinen Netzanschluss gibt. Ideal für die Beleuchtung von Gartenhäusern, Garagen oder beim Camping. Über den Wechselrichter in der sog. Powerbox können Computer, Fernseher, Ventilatoren etc. angeschlossen werden. Das abgebildete Komplettset zeigt ein Solarpaneel mit 20W Leistung, die Powerbox mit Laderegulator, Batterie und Inverter DC/AC sowie die Energiesparlampen. Ein zusätzlicher USB-Anschluss bietet die Möglichkeit, MP3-Player, Handys etc. zu laden. 1 Weitere Einsatzmöglichkeiten Ganz anders als die Photovoltaik-Anlagen dienen Sonnenkollektoren dazu, Warmwasser zu erzeugen, zum Beispiel für den Swimmingpool oder die Gartendusche. Mit integrierten Solaranlagen im Miniformat werden Radios, Handleuchten, Wasserspiele, Gartenlampen und dekorative Leuchtobjekte für den Außen bereich betrieben. Kurz & bündig Solarer Ertrag 50% 65% 70% 50% 65% den Außenbereich arbeiten mit Wirkungsgraden von 90% ­ so effizient produziert kein Anbieter. Bauteile und Komplettsets In der Regel werden Solarpaneele, Batterien, Gleichstrom-Wechselstrom-Konverter sowie weiteres Zubehör wie Leuchten oder Teichpumpen als Komplettsets angeboten. Die Leistung liegt zwischen 1 W ­ ausreichend für Beleuchtungszwecke ­ bis 40 W für den Anschluss von Elektrogeräten wie Laptop oder Ventilator. Um die Produkte beim Kauf besser vergleichen zu können, eignet sich die Angabe der Lichtdauer im Verhältnis zur benötigten Sonneneinstrahlung sowie die Kapazitätsangabe der Batterie, die in Amperestunden (Ah) erfolgt. Für einige Anwendungen ist es sinnvoll, ein zusätzliches Netzteil vorzusehen, damit beispielsweise eine Teichpumpe auch an bewölkten Tagen mit Hilfe von Netzstrom betrieben werden kann. Man spricht in diesem Fall von Hybridanlagen. 2 3 Solarer Ertrag in % bei senkrechter Montage 80% 95% 100% 80% 95% Gerade im Garten bieten sich vielfältige Anwendungs möglichkeiten für den Einsatz von Solarkollektoren: 1 Solardusche 2 Solar-Wasserspiel 3 Solar-Leuchten 4 Poolerwärmung Solarer Ertrag in % bei Dachschrägen-Montage 90% Solarer Ertrag in % bei waagrechter Montage Die solare Ein strahlung unterliegt t ages- und jahreszeitlichen Schwankungen von Null bis zum Maximalwert der Bestrahlungsstärke von ca. 1000 W/m². Um die notwendige Energieversorgungs sicherheit zu gewährleisten, sind deshalb immer zusätzliche Energiespeicher notwendig, bei Photovoltaik z.B. Batterien, bei Solarthermie z.B. Warmwasserspeicher. 4 Licht an für Warmduscher! 1. Solar-LED-Lichtsystem Über ein leistungsstarkes 0,6-W-Solarmodul werden bei Sonnenschein die eingebauten Akkus geladen, und bei Bedarf kann man die Leuchte über einen Schalter ein- und ausschalten. Sehr helle Lampe mit 5 LEDs inkl. extralangem Verbindungskabel (2,5 m). Maße: B 12 × L 10 cm. Gewicht: 500 g. OS 62 69 - 2 078 03 91 5h So liefert die Sonne Strom Handliche Solarpaneele, mobil oder fest installiert, fangen mit ihren Siliziumzellen die Sonnenenergie auf und wandeln sie in elektrischen Strom um. Das funktioniert so: Die Teilchen des Sonnenlichts regen die Elektronen in den Solarzellen zur Bewegung an, wodurch elektrischer Strom entsteht. Je höher die Lichtintensität ist, umso mehr Strom wird erzeugt. Dabei spielt der Aufstellwinkel eine wichtige Rolle (siehe Kasten). Der Strom wird in Batterien zwischengespeichert oder mit einem Konverter von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umgewandelt. Die Nutzungsmöglichkeiten sind überaus vielfältig: Gleichstrom dient z.B. zur Beleuchtung von Terrasse, Gartenhaus oder Garage; Wechselstrom benötigt man für den Betrieb von Fernseher, Computer oder verschiedenen Gartengeräten. Auch die kleinen Photovoltaikanlagen für 15W 6h Max. solarer Ertrag möglich wegen 360°-Drehung! 4h 8h WATERPROOF 3. Solardusche 'Basic' Kunststoff, UV-stabilisiert, ca. 2,20 m hoch, abgeschrägt. Zum Anschluss an gängige Schlauch systeme, Einhebelmischbatterie, schwenkbarer Wellnessbrausekopf aus ABS, Genießen Sie das verchromt, Ø ca. 16 cm, warme Wasser auf 20 l Fassungsvermögen. Ihrer Haut! OS 11 06 95 - 2 023 53 05 Je nach System und Gegebenheiten vor Ort ist es sinnvoll, das Solarpaneel auf dem Dach zu montieren oder einfach aufzustellen. 80 2. Solarpaneel-Set 15 W inkl. Konverter Die optimale Lösung, wenn kein Strom zur Verfügung steht, wetterbeständig und outdoor-geeignet, wartungsfrei, einfache Montage. Solarpaneel-Set bestehend aus: Solar paneel 15 W, Batterie 12 V/7 Ah, Laderegulator mit 4 Ausgängen, Energiesparlampe LED 2 W, Energiesparröhre LED 6 W, Zigaretten anzünderbuchse. Maße: B 34,5 × L 97 × T 2,5 cm, Gewicht: 8,5 kg. OS 11 38 90 - 2 067 00 12 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 ... der Natur zuliebe

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    Solarenergie nutzen Solarenergie nutzen Tanken Sie mal Sonne ­ Solarenergienutzung im Garten Die Sonne spendet Licht, Wärme, Energie. Energie, die jeder einfach und bequem nutzen kann: für die stimmungsvolle Beleuchtung bei der Gartenparty, für die Pumpe am Gartenteich oder zum Aufladen von Handy & Co beim Camping. Elektrokabel im Garten verlegen ­ das muss nicht sein. Gerade im Außenbereich bietet es sich an, die Energie zu nutzen, die uns die Sonne kostenlos liefert. Sie möchten unabhängig werden von Stromanbietern und Preissteigerungen und außerdem unsere fossilen Ressourcen schonen? Mit Solarsets für den Außenbereich können heute nicht nur kleine Gartenlampen zum Leuchten gebracht werden! Die kompakten und meist mobil einsetzbaren Photovoltaikanlagen sind in der Lage, genügend Strom zu erzeugen und zu speichern, damit etwa eine Hecken schere betrieben werden kann. Über einen USB-Anschluss lassen sich beispielsweise Handy und MP3-Player bequem und kostengünstig aufladen. Auch das Laden der Autobatterie ist mit Solarstrom möglich. Damit eignen sich Solarsets hervorragend für den Einsatz im Campingurlaub oder in der Kleingartenanlage und natürlich überall da, wo es gar keinen Netzanschluss gibt. Ideal für die Beleuchtung von Gartenhäusern, Garagen oder beim Camping. Über den Wechselrichter in der sog. Powerbox können Computer, Fernseher, Ventilatoren etc. angeschlossen werden. Das abgebildete Komplettset zeigt ein Solarpaneel mit 20W Leistung, die Powerbox mit Laderegulator, Batterie und Inverter DC/AC sowie die Energiesparlampen. Ein zusätzlicher USB-Anschluss bietet die Möglichkeit, MP3-Player, Handys etc. zu laden. 1 Weitere Einsatzmöglichkeiten Ganz anders als die Photovoltaik-Anlagen dienen Sonnenkollektoren dazu, Warmwasser zu erzeugen, zum Beispiel für den Swimmingpool oder die Gartendusche. Mit integrierten Solaranlagen im Miniformat werden Radios, Handleuchten, Wasserspiele, Gartenlampen und dekorative Leuchtobjekte für den Außen bereich betrieben. Kurz & bündig Solarer Ertrag 50% 65% 70% 50% 65% den Außenbereich arbeiten mit Wirkungsgraden von 90% ­ so effizient produziert kein Anbieter. Bauteile und Komplettsets In der Regel werden Solarpaneele, Batterien, Gleichstrom-Wechselstrom-Konverter sowie weiteres Zubehör wie Leuchten oder Teichpumpen als Komplettsets angeboten. Die Leistung liegt zwischen 1 W ­ ausreichend für Beleuchtungszwecke ­ bis 40 W für den Anschluss von Elektrogeräten wie Laptop oder Ventilator. Um die Produkte beim Kauf besser vergleichen zu können, eignet sich die Angabe der Lichtdauer im Verhältnis zur benötigten Sonneneinstrahlung sowie die Kapazitätsangabe der Batterie, die in Amperestunden (Ah) erfolgt. Für einige Anwendungen ist es sinnvoll, ein zusätzliches Netzteil vorzusehen, damit beispielsweise eine Teichpumpe auch an bewölkten Tagen mit Hilfe von Netzstrom betrieben werden kann. Man spricht in diesem Fall von Hybridanlagen. 2 3 Solarer Ertrag in % bei senkrechter Montage 80% 95% 100% 80% 95% Gerade im Garten bieten sich vielfältige Anwendungs möglichkeiten für den Einsatz von Solarkollektoren: 1 Solardusche 2 Solar-Wasserspiel 3 Solar-Leuchten 4 Poolerwärmung Solarer Ertrag in % bei Dachschrägen-Montage 90% Solarer Ertrag in % bei waagrechter Montage Die solare Ein strahlung unterliegt t ages- und jahreszeitlichen Schwankungen von Null bis zum Maximalwert der Bestrahlungsstärke von ca. 1000 W/m². Um die notwendige Energieversorgungs sicherheit zu gewährleisten, sind deshalb immer zusätzliche Energiespeicher notwendig, bei Photovoltaik z.B. Batterien, bei Solarthermie z.B. Warmwasserspeicher. 4 Licht an für Warmduscher! 1. Solar-LED-Lichtsystem Über ein leistungsstarkes 0,6-W-Solarmodul werden bei Sonnenschein die eingebauten Akkus geladen, und bei Bedarf kann man die Leuchte über einen Schalter ein- und ausschalten. Sehr helle Lampe mit 5 LEDs inkl. extralangem Verbindungskabel (2,5 m). Maße: B 12 × L 10 cm. Gewicht: 500 g. OS 62 69 - 2 078 03 91 5h So liefert die Sonne Strom Handliche Solarpaneele, mobil oder fest installiert, fangen mit ihren Siliziumzellen die Sonnenenergie auf und wandeln sie in elektrischen Strom um. Das funktioniert so: Die Teilchen des Sonnenlichts regen die Elektronen in den Solarzellen zur Bewegung an, wodurch elektrischer Strom entsteht. Je höher die Lichtintensität ist, umso mehr Strom wird erzeugt. Dabei spielt der Aufstellwinkel eine wichtige Rolle (siehe Kasten). Der Strom wird in Batterien zwischengespeichert oder mit einem Konverter von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umgewandelt. Die Nutzungsmöglichkeiten sind überaus vielfältig: Gleichstrom dient z.B. zur Beleuchtung von Terrasse, Gartenhaus oder Garage; Wechselstrom benötigt man für den Betrieb von Fernseher, Computer oder verschiedenen Gartengeräten. Auch die kleinen Photovoltaikanlagen für 15W 6h Max. solarer Ertrag möglich wegen 360°-Drehung! 4h 8h WATERPROOF 3. Solardusche 'Basic' Kunststoff, UV-stabilisiert, ca. 2,20 m hoch, abgeschrägt. Zum Anschluss an gängige Schlauch systeme, Einhebelmischbatterie, schwenkbarer Wellnessbrausekopf aus ABS, Genießen Sie das verchromt, Ø ca. 16 cm, warme Wasser auf 20 l Fassungsvermögen. Ihrer Haut! OS 11 06 95 - 2 023 53 05 Je nach System und Gegebenheiten vor Ort ist es sinnvoll, das Solarpaneel auf dem Dach zu montieren oder einfach aufzustellen. 80 2. Solarpaneel-Set 15 W inkl. Konverter Die optimale Lösung, wenn kein Strom zur Verfügung steht, wetterbeständig und outdoor-geeignet, wartungsfrei, einfache Montage. Solarpaneel-Set bestehend aus: Solar paneel 15 W, Batterie 12 V/7 Ah, Laderegulator mit 4 Ausgängen, Energiesparlampe LED 2 W, Energiesparröhre LED 6 W, Zigaretten anzünderbuchse. Maße: B 34,5 × L 97 × T 2,5 cm, Gewicht: 8,5 kg. OS 11 38 90 - 2 067 00 12 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 ... der Natur zuliebe

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    Regenwasserzisternen Regenwasserzisternen Sparen Sie Regenwasserzisternen Regenwasser wurde bereits in der Antike in unterirdischen Zisternen gesammelt. Die heutigen Speichertanks sind aus lebensmittelechten Materialien hergestellt und äußerst robust. Das Fassungsvermögen reicht von 1.500 bis 10.000 Litern. Die wichtigste Frage vor dem Einbau einer Regenwassernutzungsanlage ist: Wie groß sollte der Speichertank dimensioniert werden? In die Berechnung des optimalen Zisternenvolumens geht zunächst der Re geneintrag ein, der regional sehr unterschiedlich ist. Außerdem spielen die Größe und Eindeckung der Dachfläche sowie der Filtertyp eine Rolle für die aufgefangene Wassermenge. Ihr gegenüber steht der Jahresbedarf an Regenwasser, der aus den Verbrauchswerten für die Toilettenspülung, Waschen, Gartenbewässerung etc. zusammengesetzt ist. Einen übersichtlichen Zisternenplaner, der diese und weitere Details berücksichtigt und das benötigte Speicher volumen berechnet, finden Sie im Internet: www.bauhaus-zisternenplaner.info . Einbau: Rund- oder Flachspeicher? Der Wassertank bildet die Basis der gesamten Anlage für Haus und/oder Garten. Die feinmaschige Filtration liefert klares, sauberes Wasser. Von 100% aufgefangenem Regen sind 100% Wasser für die angeschlossenen Verbrauchsstellen nutzbar. Bei einem Neubau wird die Baugrube von vornherein so ausgeschachtet, dass ein Rundspeicher Platz findet. Für den nachträglichen Einbau einer Regenwassernutzungsanlage sind vor allem Flachspeicher geeignet, da sie nur eine geringe Einbautiefe benötigen. Es fällt wenig Erdaushub an, Einbau und Handling sind einfach. Sowohl Rundspeicher als auch Flachspeicher werden aus Polyethylen oder HDPE im Extrusions-Blasformverfahren gefertigt. Beide Kunststoffe sind lebensmittelecht und vollständig recycelbar, die Tanks sind dickwandig, dauerhaft dicht und druckstabil. Im Vergleich zu Betontanks sind sie leicht und daher ist für Speicher bis 5.000 l in der Regel kein Einbaukran erforderlich. Die glatten Wände ermöglichen eine problemlose Reinigung. Der Zugang in den Tank erfolgt über den Dom, dessen Deckel mit einer Kindersicherung versehen ist. Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen, liegt neben der Regenwasserverwendung in der Versickerung. Kombitanks vereinen Regenwasserspeicherung und Versickerung von überschüssigem Wasser in einem Bauteil. Förderung meist kommunal In vielen Kommunen Deutschlands gibt es Förderprogramme für die Regenwasser nutzung. Die Konditionen und Zuschüsse sind stark unterschiedlich. Es ist daher empfehlenswert, sich vor dem Einbau einer Anlage über die Fördermöglichkeiten vor Ort zu informieren. Durchgerechnet 50% Einsparung möglich Circa 130 Liter Trinkwasser verbrauchen wir täglich pro Person. 67 Liter davon lassen sich problemlos durch Regenwasser ersetzen. Bei einem 4-PersonenHaushalt entspricht das über 90.000 Liter = 90 m³ Trinkwasser im Jahr. Bei einem Entgelt von ca. 4 /m³ für Trinkwasser inkl. Abwassergebühren* kommt man so schnell auf 360 im Jahr, die man leicht einsparen kann. Nicht berücksichtigt hierbei sind Entgelte für Niederschlagswasser (ca. 0,50 /m² versiegelter Fläche). Trinken und Kochen Körperpflege HO 90 m³ ² sie he B 360 eispiel S ei te 83 Geschirrspülen 50% durch Regen wasser ersetzbar Toilettenspülung Wäschewaschen Putzen Gartenbewässerung** * Quelle: Statistisches Bundesamt, Ø in Deutschland 2010 ** stellvertretender Ø aller Haushalte, auch ohne Garten Garten-Erdtanks zum unterirdischen Einbau Regenwasser nutzen ­ Geld sparen Jedes Jahr werden höhere Gebühren für Wasser und Abwasser erhoben. Von 1988 bis heute sind sie um 350% gestiegen. Doch es muss nicht unbedingt Trinkwasser sein, mit dem der Garten bewässert oder die Toilette gespült wird. Von dem Trinkwasser, das eine Person täglich verbraucht, kann die Hälfte durch Regenwasser ersetzt werden. die Haushalte jedoch das Regenwasser etwa in Erdtanks zurück, benötigen sie weniger Trinkwasser und die Fließgewässer werden entlastet. Systeme für die Regenwassernutzung sind meist als Komplett-Sets erhältlich und kosten z.B. als Gartenanlage mit einem Volumen von 2.000 l ab 800 oder als kombinierte Haus- und Gartenanlage mit 3.000 l ab 1.800 . Bei größeren Systeme mit Volumen 7.000 bis 10.000 l kommt man auf Preise ab 2.000 . Das Set enthält alle notwendigen Bauteile wie Tank, Siphon, Zulauf, Filter, Pumpe, diverse Anschlüsse, Überlauf und automatische Trinkwasser-Nachspeisung. Das Funktionsprinzip ist bei allen Anlagen gleich: Das Regenwasser fließt durch einen Filter über eine beruhigte Zuführung in den Tank. Schmutz und Sand können sich am Tankboden ablagern. Das Wasser wird oberhalb des Sedimentationsbereichs abgepumpt und zu den Verbrauchsstellen gefördert. Ist der Speicher voll, fließt überschüssiges Wasser z.B. in eine Ver sickerungsmulde ­ und trägt so zur Grundwasserneubildung bei ­ oder in den Abwasserkanal. Die auto matische Nachspeisung gleicht einen zu niedrigen Wasserstand bedarfsgerecht mit Trinkwasser aus. Informationen online Fachvereinigung Betriebs- und Regenwasser nutzung e.V. www.fbr.de Fördermitteldatenbank www.foerderdata.de/foerdermittel_privat.html Zum Trinken, Kochen, Geschirrspülen und zur Körperpflege ist Trinkwasser unverzichtbar. Im Garten, für die Toilette, zum Wäschewaschen und Putzen kann problemlos Regenwasser verwendet werden. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt ist es dann möglich, über 90.000 Liter (= 90 m³) Trinkwasser im Jahr einzusparen. Regenwassernutzung schont Ressourcen: Gerade in Siedlungsgebieten sind die Oberflächen stark versiegelt. Der Regen kann nicht versickern und wird von der Kanalisation aufgefangen und in die Flüsse geleitet. Schnell kommt es zu Hochwasser. Gleichzeitig kann sich das Grundwasser nicht schnell genug nachbilden und die Trinkwasserversorgung wird erschwert. Halten 2 3 4 5 7 1 6 1Regenwasser-Erdtank 2Domschacht 3Regenwasserzuführung 4Filter 5 Schwimmende Entnahme armatur 6 Anschluss an das Kanal system mit Überlaufschutz 7 Nachspeisbox mit Kreiselpumpe, Steuerung und Trinkwassernachspeisung Hier sind Speichertank und Versickerungstank kombiniert: Regenwasser wird sinnvoll genutzt und überschüssiges Wasser sickert langsam durch das Erdreich ins Grundwasser. Voraussetzung ist eine ausreichende Sickerfähigkeit des Bodens. 82 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 83

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    Regenwasserzisternen Regenwasserzisternen Sparen Sie Regenwasserzisternen Regenwasser wurde bereits in der Antike in unterirdischen Zisternen gesammelt. Die heutigen Speichertanks sind aus lebensmittelechten Materialien hergestellt und äußerst robust. Das Fassungsvermögen reicht von 1.500 bis 10.000 Litern. Die wichtigste Frage vor dem Einbau einer Regenwassernutzungsanlage ist: Wie groß sollte der Speichertank dimensioniert werden? In die Berechnung des optimalen Zisternenvolumens geht zunächst der Re geneintrag ein, der regional sehr unterschiedlich ist. Außerdem spielen die Größe und Eindeckung der Dachfläche sowie der Filtertyp eine Rolle für die aufgefangene Wassermenge. Ihr gegenüber steht der Jahresbedarf an Regenwasser, der aus den Verbrauchswerten für die Toilettenspülung, Waschen, Gartenbewässerung etc. zusammengesetzt ist. Einen übersichtlichen Zisternenplaner, der diese und weitere Details berücksichtigt und das benötigte Speicher volumen berechnet, finden Sie im Internet: www.bauhaus-zisternenplaner.info . Einbau: Rund- oder Flachspeicher? Der Wassertank bildet die Basis der gesamten Anlage für Haus und/oder Garten. Die feinmaschige Filtration liefert klares, sauberes Wasser. Von 100% aufgefangenem Regen sind 100% Wasser für die angeschlossenen Verbrauchsstellen nutzbar. Bei einem Neubau wird die Baugrube von vornherein so ausgeschachtet, dass ein Rundspeicher Platz findet. Für den nachträglichen Einbau einer Regenwassernutzungsanlage sind vor allem Flachspeicher geeignet, da sie nur eine geringe Einbautiefe benötigen. Es fällt wenig Erdaushub an, Einbau und Handling sind einfach. Sowohl Rundspeicher als auch Flachspeicher werden aus Polyethylen oder HDPE im Extrusions-Blasformverfahren gefertigt. Beide Kunststoffe sind lebensmittelecht und vollständig recycelbar, die Tanks sind dickwandig, dauerhaft dicht und druckstabil. Im Vergleich zu Betontanks sind sie leicht und daher ist für Speicher bis 5.000 l in der Regel kein Einbaukran erforderlich. Die glatten Wände ermöglichen eine problemlose Reinigung. Der Zugang in den Tank erfolgt über den Dom, dessen Deckel mit einer Kindersicherung versehen ist. Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen, liegt neben der Regenwasserverwendung in der Versickerung. Kombitanks vereinen Regenwasserspeicherung und Versickerung von überschüssigem Wasser in einem Bauteil. Förderung meist kommunal In vielen Kommunen Deutschlands gibt es Förderprogramme für die Regenwasser nutzung. Die Konditionen und Zuschüsse sind stark unterschiedlich. Es ist daher empfehlenswert, sich vor dem Einbau einer Anlage über die Fördermöglichkeiten vor Ort zu informieren. Durchgerechnet 50% Einsparung möglich Circa 130 Liter Trinkwasser verbrauchen wir täglich pro Person. 67 Liter davon lassen sich problemlos durch Regenwasser ersetzen. Bei einem 4-PersonenHaushalt entspricht das über 90.000 Liter = 90 m³ Trinkwasser im Jahr. Bei einem Entgelt von ca. 4 /m³ für Trinkwasser inkl. Abwassergebühren* kommt man so schnell auf 360 im Jahr, die man leicht einsparen kann. Nicht berücksichtigt hierbei sind Entgelte für Niederschlagswasser (ca. 0,50 /m² versiegelter Fläche). Trinken und Kochen Körperpflege HO 90 m³ ² sie he B 360 eispiel S ei te 83 Geschirrspülen 50% durch Regen wasser ersetzbar Toilettenspülung Wäschewaschen Putzen Gartenbewässerung** * Quelle: Statistisches Bundesamt, Ø in Deutschland 2010 ** stellvertretender Ø aller Haushalte, auch ohne Garten Garten-Erdtanks zum unterirdischen Einbau Regenwasser nutzen ­ Geld sparen Jedes Jahr werden höhere Gebühren für Wasser und Abwasser erhoben. Von 1988 bis heute sind sie um 350% gestiegen. Doch es muss nicht unbedingt Trinkwasser sein, mit dem der Garten bewässert oder die Toilette gespült wird. Von dem Trinkwasser, das eine Person täglich verbraucht, kann die Hälfte durch Regenwasser ersetzt werden. die Haushalte jedoch das Regenwasser etwa in Erdtanks zurück, benötigen sie weniger Trinkwasser und die Fließgewässer werden entlastet. Systeme für die Regenwassernutzung sind meist als Komplett-Sets erhältlich und kosten z.B. als Gartenanlage mit einem Volumen von 2.000 l ab 800 oder als kombinierte Haus- und Gartenanlage mit 3.000 l ab 1.800 . Bei größeren Systeme mit Volumen 7.000 bis 10.000 l kommt man auf Preise ab 2.000 . Das Set enthält alle notwendigen Bauteile wie Tank, Siphon, Zulauf, Filter, Pumpe, diverse Anschlüsse, Überlauf und automatische Trinkwasser-Nachspeisung. Das Funktionsprinzip ist bei allen Anlagen gleich: Das Regenwasser fließt durch einen Filter über eine beruhigte Zuführung in den Tank. Schmutz und Sand können sich am Tankboden ablagern. Das Wasser wird oberhalb des Sedimentationsbereichs abgepumpt und zu den Verbrauchsstellen gefördert. Ist der Speicher voll, fließt überschüssiges Wasser z.B. in eine Ver sickerungsmulde ­ und trägt so zur Grundwasserneubildung bei ­ oder in den Abwasserkanal. Die auto matische Nachspeisung gleicht einen zu niedrigen Wasserstand bedarfsgerecht mit Trinkwasser aus. Informationen online Fachvereinigung Betriebs- und Regenwasser nutzung e.V. www.fbr.de Fördermitteldatenbank www.foerderdata.de/foerdermittel_privat.html Zum Trinken, Kochen, Geschirrspülen und zur Körperpflege ist Trinkwasser unverzichtbar. Im Garten, für die Toilette, zum Wäschewaschen und Putzen kann problemlos Regenwasser verwendet werden. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt ist es dann möglich, über 90.000 Liter (= 90 m³) Trinkwasser im Jahr einzusparen. Regenwassernutzung schont Ressourcen: Gerade in Siedlungsgebieten sind die Oberflächen stark versiegelt. Der Regen kann nicht versickern und wird von der Kanalisation aufgefangen und in die Flüsse geleitet. Schnell kommt es zu Hochwasser. Gleichzeitig kann sich das Grundwasser nicht schnell genug nachbilden und die Trinkwasserversorgung wird erschwert. Halten 2 3 4 5 7 1 6 1Regenwasser-Erdtank 2Domschacht 3Regenwasserzuführung 4Filter 5 Schwimmende Entnahme armatur 6 Anschluss an das Kanal system mit Überlaufschutz 7 Nachspeisbox mit Kreiselpumpe, Steuerung und Trinkwassernachspeisung Hier sind Speichertank und Versickerungstank kombiniert: Regenwasser wird sinnvoll genutzt und überschüssiges Wasser sickert langsam durch das Erdreich ins Grundwasser. Voraussetzung ist eine ausreichende Sickerfähigkeit des Bodens. 82 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 83

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    Energiesparleuchten Energiesparleuchten Sparen Sie Innovative und energieeffiziente LED-Lampen ­ Licht in einer neuen Dimension Sehr klein und lichtstark, extrem haltbar und langlebig ­ und vor allem äußerst effizient: LED bieten überlegene Produkt vorteile. Und sie werden auch immer vielseitiger. Nicht nur in der Effekt- und Stimmungsbeleuchtung, auch in der Allgemeinbeleuchtung können sie schon heute herkömmliche Lichtquellen in vielen Bereichen mehr als ersetzen. Trendtechnologie mit enormem Potenzial Einige Hersteller bieten in ihrer umfangreichen Produktrange neben farbigen oder farbwechselnden Varianten auch LEDLampen in warm- oder kaltweißem Licht, die dank E27- oder E14-Sockel 1:1 anstelle herkömmlicher Glühlampen bis 60 Watt eingesetzt werden können. In der Anschaffung sind diese Hightech-Lampen zwar teurer, doch mit einer mittleren Lebensdauer von bis zu 25 Jahren und einer Energie ersparnis von rund 80% gegenüber einer vergleichbar lichstarken Glühlampe spricht die Gesamtbilanz eindeutig für LED. Weitere Vorteile sind: // Lampenstart ohne Verzögerung, // hervorragende Lichtqualität. Moderne Lichtgestaltung in neuer Dimension Die LED-Technologie erlaubt auch besonders kompaktes und ästhetisches Leuchten design. Innovative LED-Leuchten eröffnen ganz neue Möglichkeiten für moderne kreative Innenbeleuchtung. Sie überzeugen mit attraktiver Formensprache, intelligenter Funktionalität und hoher Qualität ­ und glänzen dank extremer Effizienz und Langlebigkeit auch durch sehr hohe Energie ersparnis und äußerst geringen Wartungs aufwand. 86 CO² sie he B eispiel 1, S ei te 145 0,4 t Foto: OSRAM Energiesparleuchten von strahlend hell bis stimmungsvoll Setzen Sie auf Zukunft ­ mit modernem, effizientem Licht Die gute alte Glühlampe steht vor dem Aus, zu schlecht ist ihre Energiebilanz. Alternative Technologien wie Halogenglühlampen, Kompaktleuchtstoff- oder LED-Lampen arbeiten weit effizienter und bieten inzwischen ebenso hervorragendes Licht. Licht weltweit um etwa ein Drittel gesenkt werden. Dies bedeutet, bezogen auf den Stromverbrauch von 2005, eine Einsparung von über 900 Mrd. kWh Strom (900 TWh) bzw. mehr als 450 Millionen Tonnen CO. Für eine Entlastung der Atmosphäre durch Aufforstung im gleichen Ausmaß müssten 450000 km² Wald neu gepflanzt werden ­ dies entspricht der Fläche von Schweden. Als sparsame Alternative zu herkömmlichen Lampen gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von energiesparenden Lampen für die Wohnung, den Außenbereich, fürs Büro ebenso wie für Feuchträume und den Garten. Halogenglühlampen ersetzen häufig die alten Glühbirnen, da sie ein ganz ähnliches, warmes Licht spenden. Kompaktleuchtstofflampen sind besonders wirtschaftlich und heutzutage sogar dimmbar. Mit LED-Lampen in verschiedenen Stärken, Lichtfarben und Ausführungen, etwa als flexible Bänder, werden die Anwender selbst zum Lichtdesigner. LED bieten im Vergleich zur Glühlampe schon heute rund 80 Prozent Energieeinsparung und auch eine hervorragende Ökobilanz. Doch das Beste: In dieser Zukunftstechnologie steckt noch weit mehr Potenzial. Kurz & bündig Lumen statt Watt Lumen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Licht oder Leuchte. Als Einheit des Lichtstroms ist Lumen (lm) ein Maß für die gesamte von einer Lichtquelle ausgesandte sichtbare Strahlung. Als Orientierungswert für die Leuchtkraft einer Lampe galt bisher allerdings vor allem die Wattzahl (W), die Maßeinheit für die Leistung. Da moderne Energiespar- und LED-Lampen aber weit weniger Leistung aufnehmen müssen als herkömmliche Glühlampen, um eine bestimmte Helligkeit zu erzeugen, verliert die Wattzahl an Aussagekraft. Bei heutigen Produkten ist es weit sinnvoller, den Lumen-Wert heranzuziehen. Künstliches Licht war im Jahr 2005 für fast 20% des globalen Stromverbrauchs und die damit verbundenen COEmissionen verantwortlich. Wie die International Energy Agency ermittelte, wurden weltweit 2700 TWh allein für Beleuchtung aufgewendet (Quelle: IEA: Light's Labour's Lost, 2006). Dabei gibt es für ca. zwei Drittel der benutz ten Lampen längst deutlich effizientere Alternativen. Rein technisch betrachtet wäre es möglich, ca. 50% der für Beleuchtung notwendigen Energie einzusparen. Ganz praktisch könnte durch den Einsatz neuer, zeitgemäßer Lichtquellen der Stromverbrauch für künstliches Fotos: OSRAM Individuelle Lichtgestaltung mit LED-Leuchten: modulares LED-Leuchtensystem für variable Lichtlösungen, flexible LED-Streifen für farbige und weiße Lichtakzente, lichtstarke Downlights für Auf- und Einbau. 84 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 85

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    Energiesparleuchten Energiesparleuchten Sparen Sie Innovative und energieeffiziente LED-Lampen ­ Licht in einer neuen Dimension Sehr klein und lichtstark, extrem haltbar und langlebig ­ und vor allem äußerst effizient: LED bieten überlegene Produkt vorteile. Und sie werden auch immer vielseitiger. Nicht nur in der Effekt- und Stimmungsbeleuchtung, auch in der Allgemeinbeleuchtung können sie schon heute herkömmliche Lichtquellen in vielen Bereichen mehr als ersetzen. Trendtechnologie mit enormem Potenzial Einige Hersteller bieten in ihrer umfangreichen Produktrange neben farbigen oder farbwechselnden Varianten auch LEDLampen in warm- oder kaltweißem Licht, die dank E27- oder E14-Sockel 1:1 anstelle herkömmlicher Glühlampen bis 60 Watt eingesetzt werden können. In der Anschaffung sind diese Hightech-Lampen zwar teurer, doch mit einer mittleren Lebensdauer von bis zu 25 Jahren und einer Energie ersparnis von rund 80% gegenüber einer vergleichbar lichstarken Glühlampe spricht die Gesamtbilanz eindeutig für LED. Weitere Vorteile sind: // Lampenstart ohne Verzögerung, // hervorragende Lichtqualität. Moderne Lichtgestaltung in neuer Dimension Die LED-Technologie erlaubt auch besonders kompaktes und ästhetisches Leuchten design. Innovative LED-Leuchten eröffnen ganz neue Möglichkeiten für moderne kreative Innenbeleuchtung. Sie überzeugen mit attraktiver Formensprache, intelligenter Funktionalität und hoher Qualität ­ und glänzen dank extremer Effizienz und Langlebigkeit auch durch sehr hohe Energie ersparnis und äußerst geringen Wartungs aufwand. 86 CO² sie he B eispiel 1, S ei te 145 0,4 t Foto: OSRAM Energiesparleuchten von strahlend hell bis stimmungsvoll Setzen Sie auf Zukunft ­ mit modernem, effizientem Licht Die gute alte Glühlampe steht vor dem Aus, zu schlecht ist ihre Energiebilanz. Alternative Technologien wie Halogenglühlampen, Kompaktleuchtstoff- oder LED-Lampen arbeiten weit effizienter und bieten inzwischen ebenso hervorragendes Licht. Licht weltweit um etwa ein Drittel gesenkt werden. Dies bedeutet, bezogen auf den Stromverbrauch von 2005, eine Einsparung von über 900 Mrd. kWh Strom (900 TWh) bzw. mehr als 450 Millionen Tonnen CO. Für eine Entlastung der Atmosphäre durch Aufforstung im gleichen Ausmaß müssten 450000 km² Wald neu gepflanzt werden ­ dies entspricht der Fläche von Schweden. Als sparsame Alternative zu herkömmlichen Lampen gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von energiesparenden Lampen für die Wohnung, den Außenbereich, fürs Büro ebenso wie für Feuchträume und den Garten. Halogenglühlampen ersetzen häufig die alten Glühbirnen, da sie ein ganz ähnliches, warmes Licht spenden. Kompaktleuchtstofflampen sind besonders wirtschaftlich und heutzutage sogar dimmbar. Mit LED-Lampen in verschiedenen Stärken, Lichtfarben und Ausführungen, etwa als flexible Bänder, werden die Anwender selbst zum Lichtdesigner. LED bieten im Vergleich zur Glühlampe schon heute rund 80 Prozent Energieeinsparung und auch eine hervorragende Ökobilanz. Doch das Beste: In dieser Zukunftstechnologie steckt noch weit mehr Potenzial. Kurz & bündig Lumen statt Watt Lumen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Licht oder Leuchte. Als Einheit des Lichtstroms ist Lumen (lm) ein Maß für die gesamte von einer Lichtquelle ausgesandte sichtbare Strahlung. Als Orientierungswert für die Leuchtkraft einer Lampe galt bisher allerdings vor allem die Wattzahl (W), die Maßeinheit für die Leistung. Da moderne Energiespar- und LED-Lampen aber weit weniger Leistung aufnehmen müssen als herkömmliche Glühlampen, um eine bestimmte Helligkeit zu erzeugen, verliert die Wattzahl an Aussagekraft. Bei heutigen Produkten ist es weit sinnvoller, den Lumen-Wert heranzuziehen. Künstliches Licht war im Jahr 2005 für fast 20% des globalen Stromverbrauchs und die damit verbundenen COEmissionen verantwortlich. Wie die International Energy Agency ermittelte, wurden weltweit 2700 TWh allein für Beleuchtung aufgewendet (Quelle: IEA: Light's Labour's Lost, 2006). Dabei gibt es für ca. zwei Drittel der benutz ten Lampen längst deutlich effizientere Alternativen. Rein technisch betrachtet wäre es möglich, ca. 50% der für Beleuchtung notwendigen Energie einzusparen. Ganz praktisch könnte durch den Einsatz neuer, zeitgemäßer Lichtquellen der Stromverbrauch für künstliches Fotos: OSRAM Individuelle Lichtgestaltung mit LED-Leuchten: modulares LED-Leuchtensystem für variable Lichtlösungen, flexible LED-Streifen für farbige und weiße Lichtakzente, lichtstarke Downlights für Auf- und Einbau. 84 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 85

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    Energiesparleuchten www.osram.de Halogenglühlampe ­ die erlaubte Glühlampe Da fällt der Abschied von der guten alten Glühlampe leicht. Neues Licht im alten Kleid: Halogenglühlampen bieten alle Vorteile des bewährten Glühlampenlichts ­ und noch einige mehr. Qualitätslampen erreichen mit 2000 Stunden mittlerer Lebensdauer eine doppelte Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen und sind rein äußerlich dank der bewährten Glühlampenformen nicht zu unterscheiden. Alle Vorteile auf einen Blick: // Licht wie von einer Glühlampe // Sofort 100% Licht // 100% dimmbar // Energie-Effizienzklasse C // Einfache Entsorgung im Hausmüll, da quecksilberfrei und völlig ohne Elektronik. TESTSIEGER CLASSIC ECO SUPERSTAR von OSRAM mit E14- oder E27-Schraubsockel Durchgerechnet Bis zu 80% Energie-Einsparung Ausgehend von einem 4-Personen-Haushalt mit 15 Lampen lassen sich folgende Einspar-Effekte pro Jahr erzielen: 1) Austausch 15 × 60W Standardglühlampe durch 14W OSRAM DULUX® SUPERSTAR (860 Lumen): Kostenersparnis: 144,90 pro Jahr Einsparung CO-Emissionen: 427,8 kg CO pro Jahr 2) Austausch 15 × 40W Standardglühlampe durch 8W OSRAM LED SUPERSTAR (345 Lumen): Kostenersparnis: 100,80 pro Jahr Einsparung CO-Emissionen: 297,6 kg CO pro Jahr Lebensdauer: Entspricht einer mittleren Lebensdauer von 1000/12000 (OSRAM DULUX® SUPERSTAR) bzw. 1000/15000 (LED SUPERSTAR) Stunden bei einer täglichen Brenndauer von ca. bis zu 2,7 Stunden CO -Ersparnis: 0,62 kg CO /kWh, Deutscher Strommix inkl. Vorkette (Quelle: Bayrisches Landesamt für Umweltschutz, 11/2010) Ersparnis in : Berechnet mit Strompreis 0,21 /kWh Kompaktleuchtstofflampen ­ die ganze Vielfalt des besseren Lichts In Sachen Wirtschaftlichkeit sind Energiesparlampen kaum zu schlagen, das ist weithin bekannt. Doch auch in den Bereichen Lichtqualität und Komfort können Markenprodukte überzeugen. Kompaktleuchtstofflampen sind über raschend vielseitig und beeindruckend effizient. Dennoch schlägt ihnen eine ganze Reihe von Vorurteilen entgegen. Völlig zu Unrecht, denn moderne Energiesparlampen überzeugen nicht nur durch ihre Effizienz, sondern auch durch ihr hervorragendes Licht. Qualitätsprodukte halten sehr lange, arbeiten völlig flimmerfrei und mit angenehmem Licht. Der Hersteller OSRAM beispielsweise sorgt mit vielen unterschiedlichen Formen, Wattagen und selbst mit dimmbaren Varianten dafür, dass wirklich für jede Anwendung die optimale Kompaktleuchtstofflampe zur Verfügung steht. Für ein weiteres Highlight sorgt die innovative Quick Light Technologie für schnellen Lampenstart, die in vielen OSRAM Energiesparlampen Standard ist. Was Sie über Quecksilber in Energiesparlampen wissen sollten Energiesparlampen dienen dem Umweltschutz und sparen bares Geld. Doch ohne einen ­ sehr geringen ­ Anteil von Quecksilber ist diese Technologie nicht machbar. Der Großteil aller OSRAM Energiesparlampen etwa enthält gerade einmal bis zu 2,5 Milli gramm Quecksilber mit einem Volumen von weniger als 0,2 mm³ ­ diese Menge würde auf der Spitze eines Kugelschreibers Platz finden. Hochwertige Energiesparlampen sind auch besonders bruchsicher ­ viele verfügen sogar über eine extra Hülle und sind damit doppelt gegen Lampenbruch gesichert. Energiesparlampen dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Viele Verkaufsstellen haben daher Sammelboxen aufgestellt, in denen Sie Ihre alten Energiesparlampen pro blemlos entsorgen können. Foto: ImageSource/OSRAM TESTSIEGER GUT (1,6) OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W Im Test: 20 Energiesparende Lampen 6 gut Ausgabe 9/2012 www.test.de OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC P 25 Advanced OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC A 320° Advanced Energieeffizientes LED-Licht von OSRAM: viel mehr als ein Ersatz. Es gibt sie längst in allen erdenklichen Formen und für die unterschiedlichsten Fassungen. Doch die energieeffizienten LED-Lampen von OSRAM sind viel mehr als ein hervorragender Ersatz für alte Glühlampen. Denn mit dem entscheidenden Technologie- und Qualitätsvorsprung erzielen sie traumhafte Lichtergebnisse zu minimalem Gesamtkosten. · · · · · Bis zu 80 % weniger Energieverbrauch1 Bis zu 30 Jahre Lebensdauer 2 Lichtqualität für höchste Ansprüche OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC A 320° Advanced: gleichmäßiges Rundum-Licht OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W: der Testsieger unter den LED-Lampen in klassischer Kerzenform (Stiftung Warentest, 9/2012, Note Gut 1,6) Kurz & bündig In jedem Fall die passende Lichtfarbe Helles, tageslichtähnliches Licht wirkt aktivierend und fördert die Konzentration, warmes Licht hingegen sorgt für eine angenehme, stimmungsvolle Atmosphäre. Für beide Situationen gibt es perfekte Energiespar-Lösungen: Zum Beispiel die Kompaktleuchtstofflampen von OSRAM mit Lichtfarbe Cool White für Arbeitsräume und mit Warm Comfort Light für Wohnräume. Entdecken Sie jetzt den Unterschied ­ in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum. 1 86 ... der Natur zuliebe 2 Im Vergleich zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen Entspricht einer mittleren Lebensdauer von 30 000 Std. bei einem täglichen Betrieb von ca. 2,7 Std. So glanzvoll, dass Sie strahlen werden.

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    Energiesparleuchten www.osram.de Halogenglühlampe ­ die erlaubte Glühlampe Da fällt der Abschied von der guten alten Glühlampe leicht. Neues Licht im alten Kleid: Halogenglühlampen bieten alle Vorteile des bewährten Glühlampenlichts ­ und noch einige mehr. Qualitätslampen erreichen mit 2000 Stunden mittlerer Lebensdauer eine doppelte Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen und sind rein äußerlich dank der bewährten Glühlampenformen nicht zu unterscheiden. Alle Vorteile auf einen Blick: // Licht wie von einer Glühlampe // Sofort 100% Licht // 100% dimmbar // Energie-Effizienzklasse C // Einfache Entsorgung im Hausmüll, da quecksilberfrei und völlig ohne Elektronik. TESTSIEGER CLASSIC ECO SUPERSTAR von OSRAM mit E14- oder E27-Schraubsockel Durchgerechnet Bis zu 80% Energie-Einsparung Ausgehend von einem 4-Personen-Haushalt mit 15 Lampen lassen sich folgende Einspar-Effekte pro Jahr erzielen: 1) Austausch 15 × 60W Standardglühlampe durch 14W OSRAM DULUX® SUPERSTAR (860 Lumen): Kostenersparnis: 144,90 pro Jahr Einsparung CO-Emissionen: 427,8 kg CO pro Jahr 2) Austausch 15 × 40W Standardglühlampe durch 8W OSRAM LED SUPERSTAR (345 Lumen): Kostenersparnis: 100,80 pro Jahr Einsparung CO-Emissionen: 297,6 kg CO pro Jahr Lebensdauer: Entspricht einer mittleren Lebensdauer von 1000/12000 (OSRAM DULUX® SUPERSTAR) bzw. 1000/15000 (LED SUPERSTAR) Stunden bei einer täglichen Brenndauer von ca. bis zu 2,7 Stunden CO -Ersparnis: 0,62 kg CO /kWh, Deutscher Strommix inkl. Vorkette (Quelle: Bayrisches Landesamt für Umweltschutz, 11/2010) Ersparnis in : Berechnet mit Strompreis 0,21 /kWh Kompaktleuchtstofflampen ­ die ganze Vielfalt des besseren Lichts In Sachen Wirtschaftlichkeit sind Energiesparlampen kaum zu schlagen, das ist weithin bekannt. Doch auch in den Bereichen Lichtqualität und Komfort können Markenprodukte überzeugen. Kompaktleuchtstofflampen sind über raschend vielseitig und beeindruckend effizient. Dennoch schlägt ihnen eine ganze Reihe von Vorurteilen entgegen. Völlig zu Unrecht, denn moderne Energiesparlampen überzeugen nicht nur durch ihre Effizienz, sondern auch durch ihr hervorragendes Licht. Qualitätsprodukte halten sehr lange, arbeiten völlig flimmerfrei und mit angenehmem Licht. Der Hersteller OSRAM beispielsweise sorgt mit vielen unterschiedlichen Formen, Wattagen und selbst mit dimmbaren Varianten dafür, dass wirklich für jede Anwendung die optimale Kompaktleuchtstofflampe zur Verfügung steht. Für ein weiteres Highlight sorgt die innovative Quick Light Technologie für schnellen Lampenstart, die in vielen OSRAM Energiesparlampen Standard ist. Was Sie über Quecksilber in Energiesparlampen wissen sollten Energiesparlampen dienen dem Umweltschutz und sparen bares Geld. Doch ohne einen ­ sehr geringen ­ Anteil von Quecksilber ist diese Technologie nicht machbar. Der Großteil aller OSRAM Energiesparlampen etwa enthält gerade einmal bis zu 2,5 Milli gramm Quecksilber mit einem Volumen von weniger als 0,2 mm³ ­ diese Menge würde auf der Spitze eines Kugelschreibers Platz finden. Hochwertige Energiesparlampen sind auch besonders bruchsicher ­ viele verfügen sogar über eine extra Hülle und sind damit doppelt gegen Lampenbruch gesichert. Energiesparlampen dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Viele Verkaufsstellen haben daher Sammelboxen aufgestellt, in denen Sie Ihre alten Energiesparlampen pro blemlos entsorgen können. Foto: ImageSource/OSRAM TESTSIEGER GUT (1,6) OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W Im Test: 20 Energiesparende Lampen 6 gut Ausgabe 9/2012 www.test.de OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC P 25 Advanced OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC A 320° Advanced Energieeffizientes LED-Licht von OSRAM: viel mehr als ein Ersatz. Es gibt sie längst in allen erdenklichen Formen und für die unterschiedlichsten Fassungen. Doch die energieeffizienten LED-Lampen von OSRAM sind viel mehr als ein hervorragender Ersatz für alte Glühlampen. Denn mit dem entscheidenden Technologie- und Qualitätsvorsprung erzielen sie traumhafte Lichtergebnisse zu minimalem Gesamtkosten. · · · · · Bis zu 80 % weniger Energieverbrauch1 Bis zu 30 Jahre Lebensdauer 2 Lichtqualität für höchste Ansprüche OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC A 320° Advanced: gleichmäßiges Rundum-Licht OSRAM LED SUPERSTAR CLASSIC B 25 5 W: der Testsieger unter den LED-Lampen in klassischer Kerzenform (Stiftung Warentest, 9/2012, Note Gut 1,6) Kurz & bündig In jedem Fall die passende Lichtfarbe Helles, tageslichtähnliches Licht wirkt aktivierend und fördert die Konzentration, warmes Licht hingegen sorgt für eine angenehme, stimmungsvolle Atmosphäre. Für beide Situationen gibt es perfekte Energiespar-Lösungen: Zum Beispiel die Kompaktleuchtstofflampen von OSRAM mit Lichtfarbe Cool White für Arbeitsräume und mit Warm Comfort Light für Wohnräume. Entdecken Sie jetzt den Unterschied ­ in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum. 1 86 ... der Natur zuliebe 2 Im Vergleich zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen Entspricht einer mittleren Lebensdauer von 30 000 Std. bei einem täglichen Betrieb von ca. 2,7 Std. So glanzvoll, dass Sie strahlen werden.

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    Sofortmaßnahmen Sofortmaßnahmen Foto: fotolia.com/Markus Bormann SPAREN EINFACH GEMACHT ­ DIE STÄRKSTEN TIPPS FÜR DEN ALLTAG Foto: iStockphoto.com/LCalek Ersparnis in pro Jahr Ersparnis von CO pro Jahr in kg SinglePaar Familie SinglePaar Familie Heizen gesamt 355 415 556 136016242238 15 37 37 44 88 112 22 18 46 46 55 110 112 28 27 67 67 81 162 112 40 64 160 160 192 384 304 96 80 200 200 240 480 304 120 117 293 293 352 703 304 176 Foto: iStockphoto.com/MiroNovak Entlüften der Heizkörper Fenster- und Türfugen abdichten spart bis zu 5% Energie Rollläden nachts herunterlassen spart bis zu 5% Energie Raumtemperatur um 1 °C absenken spart bis zu 6% jährl. Raumtemperatur um 2 °C senken durch die optimale Luftfeuchtigkeit von 35­60% Heizungs-Umwälzpumpe (80W) in der Nacht ausschalten Reduzieren der Temperatur in selten genutzten Räumen Dämmen Warmwasserleitungen dämmen Heizungsrohre dämmen Reflexionsplatten an den Heizkörpern anbringen gesamt 6 79 79 25 345345 - - ¹ - - ¹ 6 28 45 6 28 45 6 - - ¹ - - ¹ 25 123 197 25 123 197 25 Foto: iStockphoto.com/killerb10 Kühlen/Gefrieren gesamt 55 74 74 152 202202 6 25 12 12 - - ² 6 25 12 12 19 6 25 12 12 19 17 67 34 34 - - ² 17 67 34 34 50 17 67 34 34 50 Sparen Sie CO² all er 9 S M aß umme S ei te 8 nahmen 2.553 6,1 t Die Kühlschranktür nur kurz öffnen Kühlschranktemperatur nicht zu tief einstellen, etwa 6­8 °C genügen Defekte Dichtungen am Kühlschrank sofort auswechseln Kühlschrank regelmäßig abtauen Gefriertruhe in den Keller stellen Kochen/Backen/Braten gesamt 76 98 184 209265497 6 14 6 10 40 12 24 12 10 40 25 35 25 20 79 17 41 17 27 107 34 63 34 27 107 67 94 67 54 215 Die besten Tipps für den Alltag Wasserkocher statt Herdplatte benutzen Kaffeemaschine mit integrierter Warmhaltekanne verwenden und nicht als Warmhalteplatte benutzen Schnellkochtopf für lange Garzeiten benutzen spart bis zu 60% Strom Eierkocher benötigt 50% weniger Strom als ein Wassertopf Warmwasserspeicher bzw. Durchlauferhitzer ausschalten, wenn er längere Zeit nicht gebraucht wird Sofort sparen ­ ganz einfach! Jede neue Nebenkostenabrechnung ist ein Moment des Schreckens: schon wieder mehr bezahlen! Einfach und kostengünstig umsetzbare Sofortmaßnahmen leisten schnelle Abhilfe. Wo sind die Stromfresser? Welches Elektrogerät in Ihrem Haushalt verbraucht am meisten Strom? Zu welchem Kostenbetrag summieren sich die Verbräuche von Geräten im Stand-byBetrieb? Strommessgeräte bzw. Energiekostengeräte, die im Einzelhandel er worben oder bei den Energieversorgern ausgeliehen werden können, decken auf, wo zu viel Strom verbraucht wird. Dazu wird das Messgerät zwischen der Steckdose und beispielsweise dem Fernseher angeschlossen und zeichnet verschiedene Werte auf: die momentane Leistung, den Verbrauch seit Beginn der Messung und den Tagesverbrauch. Durch den Vergleich mit Referenzwerten wird klar, ob das Gerät eher energiesparend arbeitet oder durch ein effizienteres Modell ersetzt werden sollte. Strom: Waschen/Trocknen gesamt 106 51 11 44 211 102 22 87 422 203 44 175 287 138 30 119 572 276 59 237 1145 552 119 474 Waschmaschine immer voll füllen, sonst tritt ein Verlust von bis zu 4 pro Waschgang auf Auf die Vorwäsche verzichten, dadurch jedes Mal 5­8 Liter Wasser und 0,2­0,6 kWh sparen Wäsche auf der Leine trocknen lassen spart über 2 kWh bzw. 0,42 Stromkosten Beleuchtung gesamt 74 123 173 201335469 74 123 173 201 335 469 (6 Leuchten) (10 Leuchten) (14 Leuchten) 60-Watt-Lampen durch 11-Watt-Energiesparlampen ersetzen spart pro Lampe 12,33 ein Bad und WC gesamt 212 32 55 55 33 37 422 63 110 110 66 73 841 126 219 219 131 146 137 137 - - - - - - - - 274 274 - - - - - - - - 549 549 ----- Jeder kann mit wenig Aufwand den Energie- und Trinkwasserverbrauch im Haushalt senken, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Wie das geht und was die einzelnen Maßnahmen bringen, sehen Sie in der Tabelle rechts. Wird etwa die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius reduziert, können die Heizkosten um bis zu sechs Prozent gesenkt werden. Vermeiden Sie bei möglichst vielen Elektrogeräten den Stand-by-Betrieb und schalten Sie TV, PC und die Stereoanlage richtig aus. Moderne Waschmittel machen 90-Grad- und Vorwäsche in den meisten Fällen überflüssig. Viele weitere, ähnlich einfache Maßnahmen tragen dazu bei, das Haushaltsbudget und auch die Umwelt zu entlasten. Allgemeine Warmwassertemperatur von 70 °C auf 60 °C absenken Durchflussbegrenzer an Dusche anbringen, Wasserdurchfluss von 15 Liter/min auf 9 Liter/min begrenzen Durchflussbegrenzer am Waschbecken anbringen Spartaste am WC spart 18 Liter Wasser pro Tag und Person Zum Zähneputzen Becher benutzen spart 7200 Liter pro Person/Jahr Stand-by-Betrieb Schnurlos-Telefon PC und Monitor Tintenstrahldrucker Scanner Fernseher und DVD-Player Stereoanlage gesamt 119 119 224 324324607 5 5 10 131327 14 14 30 40 40 80 21 21 42 57 57114 262652 7070141 17 17 18 47 47 51 36 36 72 97 97194 Quelle: Energiesparratgeber, 2009; Maximilian Gege (Hg.), ,,Das große Energie- und CO -Sparbuch", B.A.U.M. e.V., 2011. Grundlagen: Wohnungsgröße: Single 60 m², Paar 75 m², Familie mit 4 Personen 110 m²; Energiekennwert: 180 kWh/m² und Jahr. Angenommene Kosten: Strom 0,21 /kWh, Wasser 5 /m² (inkl. Abwasser), Heizöl 68 /100 Liter, Erdgas 0,63 /m². ¹ Annahme: wohnt nicht im eigenen Haus ² Annahme: hat keine Gefriertruhe 88 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 89

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    Sofortmaßnahmen Sofortmaßnahmen Foto: fotolia.com/Markus Bormann SPAREN EINFACH GEMACHT ­ DIE STÄRKSTEN TIPPS FÜR DEN ALLTAG Foto: iStockphoto.com/LCalek Ersparnis in pro Jahr Ersparnis von CO pro Jahr in kg SinglePaar Familie SinglePaar Familie Heizen gesamt 355 415 556 136016242238 15 37 37 44 88 112 22 18 46 46 55 110 112 28 27 67 67 81 162 112 40 64 160 160 192 384 304 96 80 200 200 240 480 304 120 117 293 293 352 703 304 176 Foto: iStockphoto.com/MiroNovak Entlüften der Heizkörper Fenster- und Türfugen abdichten spart bis zu 5% Energie Rollläden nachts herunterlassen spart bis zu 5% Energie Raumtemperatur um 1 °C absenken spart bis zu 6% jährl. Raumtemperatur um 2 °C senken durch die optimale Luftfeuchtigkeit von 35­60% Heizungs-Umwälzpumpe (80W) in der Nacht ausschalten Reduzieren der Temperatur in selten genutzten Räumen Dämmen Warmwasserleitungen dämmen Heizungsrohre dämmen Reflexionsplatten an den Heizkörpern anbringen gesamt 6 79 79 25 345345 - - ¹ - - ¹ 6 28 45 6 28 45 6 - - ¹ - - ¹ 25 123 197 25 123 197 25 Foto: iStockphoto.com/killerb10 Kühlen/Gefrieren gesamt 55 74 74 152 202202 6 25 12 12 - - ² 6 25 12 12 19 6 25 12 12 19 17 67 34 34 - - ² 17 67 34 34 50 17 67 34 34 50 Sparen Sie CO² all er 9 S M aß umme S ei te 8 nahmen 2.553 6,1 t Die Kühlschranktür nur kurz öffnen Kühlschranktemperatur nicht zu tief einstellen, etwa 6­8 °C genügen Defekte Dichtungen am Kühlschrank sofort auswechseln Kühlschrank regelmäßig abtauen Gefriertruhe in den Keller stellen Kochen/Backen/Braten gesamt 76 98 184 209265497 6 14 6 10 40 12 24 12 10 40 25 35 25 20 79 17 41 17 27 107 34 63 34 27 107 67 94 67 54 215 Die besten Tipps für den Alltag Wasserkocher statt Herdplatte benutzen Kaffeemaschine mit integrierter Warmhaltekanne verwenden und nicht als Warmhalteplatte benutzen Schnellkochtopf für lange Garzeiten benutzen spart bis zu 60% Strom Eierkocher benötigt 50% weniger Strom als ein Wassertopf Warmwasserspeicher bzw. Durchlauferhitzer ausschalten, wenn er längere Zeit nicht gebraucht wird Sofort sparen ­ ganz einfach! Jede neue Nebenkostenabrechnung ist ein Moment des Schreckens: schon wieder mehr bezahlen! Einfach und kostengünstig umsetzbare Sofortmaßnahmen leisten schnelle Abhilfe. Wo sind die Stromfresser? Welches Elektrogerät in Ihrem Haushalt verbraucht am meisten Strom? Zu welchem Kostenbetrag summieren sich die Verbräuche von Geräten im Stand-byBetrieb? Strommessgeräte bzw. Energiekostengeräte, die im Einzelhandel er worben oder bei den Energieversorgern ausgeliehen werden können, decken auf, wo zu viel Strom verbraucht wird. Dazu wird das Messgerät zwischen der Steckdose und beispielsweise dem Fernseher angeschlossen und zeichnet verschiedene Werte auf: die momentane Leistung, den Verbrauch seit Beginn der Messung und den Tagesverbrauch. Durch den Vergleich mit Referenzwerten wird klar, ob das Gerät eher energiesparend arbeitet oder durch ein effizienteres Modell ersetzt werden sollte. Strom: Waschen/Trocknen gesamt 106 51 11 44 211 102 22 87 422 203 44 175 287 138 30 119 572 276 59 237 1145 552 119 474 Waschmaschine immer voll füllen, sonst tritt ein Verlust von bis zu 4 pro Waschgang auf Auf die Vorwäsche verzichten, dadurch jedes Mal 5­8 Liter Wasser und 0,2­0,6 kWh sparen Wäsche auf der Leine trocknen lassen spart über 2 kWh bzw. 0,42 Stromkosten Beleuchtung gesamt 74 123 173 201335469 74 123 173 201 335 469 (6 Leuchten) (10 Leuchten) (14 Leuchten) 60-Watt-Lampen durch 11-Watt-Energiesparlampen ersetzen spart pro Lampe 12,33 ein Bad und WC gesamt 212 32 55 55 33 37 422 63 110 110 66 73 841 126 219 219 131 146 137 137 - - - - - - - - 274 274 - - - - - - - - 549 549 ----- Jeder kann mit wenig Aufwand den Energie- und Trinkwasserverbrauch im Haushalt senken, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Wie das geht und was die einzelnen Maßnahmen bringen, sehen Sie in der Tabelle rechts. Wird etwa die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius reduziert, können die Heizkosten um bis zu sechs Prozent gesenkt werden. Vermeiden Sie bei möglichst vielen Elektrogeräten den Stand-by-Betrieb und schalten Sie TV, PC und die Stereoanlage richtig aus. Moderne Waschmittel machen 90-Grad- und Vorwäsche in den meisten Fällen überflüssig. Viele weitere, ähnlich einfache Maßnahmen tragen dazu bei, das Haushaltsbudget und auch die Umwelt zu entlasten. Allgemeine Warmwassertemperatur von 70 °C auf 60 °C absenken Durchflussbegrenzer an Dusche anbringen, Wasserdurchfluss von 15 Liter/min auf 9 Liter/min begrenzen Durchflussbegrenzer am Waschbecken anbringen Spartaste am WC spart 18 Liter Wasser pro Tag und Person Zum Zähneputzen Becher benutzen spart 7200 Liter pro Person/Jahr Stand-by-Betrieb Schnurlos-Telefon PC und Monitor Tintenstrahldrucker Scanner Fernseher und DVD-Player Stereoanlage gesamt 119 119 224 324324607 5 5 10 131327 14 14 30 40 40 80 21 21 42 57 57114 262652 7070141 17 17 18 47 47 51 36 36 72 97 97194 Quelle: Energiesparratgeber, 2009; Maximilian Gege (Hg.), ,,Das große Energie- und CO -Sparbuch", B.A.U.M. e.V., 2011. Grundlagen: Wohnungsgröße: Single 60 m², Paar 75 m², Familie mit 4 Personen 110 m²; Energiekennwert: 180 kWh/m² und Jahr. Angenommene Kosten: Strom 0,21 /kWh, Wasser 5 /m² (inkl. Abwasser), Heizöl 68 /100 Liter, Erdgas 0,63 /m². ¹ Annahme: wohnt nicht im eigenen Haus ² Annahme: hat keine Gefriertruhe 88 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 89

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    Achtung, fertig, los ­ mit kleinen Mitteln Heizung schnell und effektiv auf Vordermann bringen Spart jährlich bis zu 80% Sromkosten! Herkömmliche, ungeregelte Heizungspumpen verbrauchen jährlich soviel Strom wie ein Wäschetrockner. Mit dem Austausch gegen eine neue, energieeffiziente Pumpe lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Auch technisch ist kein allzu großer Aufwand nötig. Energie und Wasser sparen! Bye-Bye-Standby ­ Die kleinen Helfer mit großer Wirkung 12 Funkschalter-Set 1+3 Einfache Möglichkeit Elektrogeräte drahtlos zu schalten, für den Innenbereich, 1 Fernbedienung, 3 Empfänger, inkl. Batterie. OS 10 44 57 - 2 061 10 39 12 10 Energiekostenmessgerät Messen des Energieverbrauches, Berechnung der Energiekosten, großes LCD Display, 230 V~,16 A, Nennleistung 3680 W. OS 10 33 98 - 2 040 59 77 13 Master-Slave Steckdosenleiste Modellbeispiel 3 Bonus Pack: 2 x Energiesparregler + 2 Stück vollautomatische 10 11 Heizkörperentlüfter gratis! Bis zu 30% Heizkosten sparen, Montage ohne Werkzeug, passt auf alle gängigen Heizkörper ventile, Handverstellung jederzeit möglich, Fenster-offen-Erkennung, 8 individuell programmierbare Schaltpunkte. Heizen Sie nur zu den benötigten Zeiten, die Sie selbst programmieren können. Die Heiz körperentlüfter entlüften automatisch und kontinuierlich wasserführende Heizkörper, volle Leistung des Heizkörpers. Einfache Montage, œ". OS 62 69 - 2 072 60 21 11 Standby Stop 13 Zwischenstecker mit Infrarotsensor zur Deaktivierung des Standbybetriebes, der Infrarotsensor erkennt das Signal der Fernbedienung, sobald Sie mit Ihrer Fernbedienung das Gerät (Fern seher oder Stereoanlage) deaktivieren, erkennt dies der Sensor und kappt die komplette Stromverbindung, dadurch wird der Standbybetrieb ausgeschaltet OS 10 33 98 - 2 022 05 41 9-fach, einstellbare Schaltwelle 8­80W, mit Überspannungs- und Überlastungsschutz, abschaltbar, inkl. Telefonanschlüsse, Feinsicherung austauschbar, schaltet man das Gerät der Master-Steckdose aus, werden automatisch alle weiteren Geräte (Slave) an der Steckdose abgeschaltet. OS 11 33 86 - 2 064 63 14 1 Energiespar-Umwälzpumpe 'ALPHA 2' Hocheffizienzpumpe, optimaler Komfort bei mini malem Stromverbrauch. Durch die revolutionäre ,,AutoAdapt"Technologie erkennt die Pumpe automatisch die niedrigste Förderhöhe und regelt sich selbstständig für die optimale Mischung aus Leistung und Strombedarf. Bei der Installation kann die Pumpe daher in den meisten Fällen direkt in Betrieb genommen werden. Förderhöhe max. 4 m, Mediumtemperatur max. 110 °C, Umgebungstemperatur 0 ­ 40 °C, Leistungsaufnahme 5 ­22 W, Gewicht ca. 3 kg. LED-Display. OS 62 69 - 2 031 95 37 2 Hocheffizienzpumpe 'WILO STRATOS PICO' Förderhöhe max. 4 m, Mediumtemperatur max. 110 °C, Umgebungstemperatur max. 80 °C, Leistungsaufnahme 3 ­20 W. Schaltstufen geregelt, Gewicht ca. 2,8 kg. OS 10 45 99 - 2 064 77 79 Sparen mit dem richtigen Licht ­ LED Fenster und Türen isolieren OS 10 30 40 Küchenabluft plus Energie sparen! 19 Energiespar-Mauerkasten 'AEROBOY' Einzigartiger und intelligenter Mauerkasten von Air-Circle. Bis zu 30% Energiekosten ersparnis. Keine Windgeräusche. Einfache Montage. Der Aeroboy öffnet sich durch intelligente Elektronik bei Inbetriebnahme des Lüfters der Dunstabzugshaube. 'AEROBOY 100' 'AEROBOY 125' 'AEROBOY 150' OS 10 76 17 - 2 063 99 43 OS 10 76 17 - 2 062 87 83 OS 10 76 17 - 2 062 87 92 16 4 Dämmplatte alukaschiert Aus hochwertigem Polyurethan mit beidseitiger Alukaschierung zur Ver meidung von Energie verlusten durch Abgren zung von kalten und warmen Bereichen und Wärmerückstrah lung beim Einsatz hinter Heiz körpern. Maße: 0,8 × 0,6 m × 10 mm. OS 10 36 00 - 1 523 06 48 15 Wasser sparen und die Umwelt schonen 5 VARIOlino® Wasserspar-Küchenbrause Umstellbrause mit Kugelgelenk, ein faches Umstellen vom belüfteten Strahl zum Brausestrahl mit m inimaler Drehbewegung. Nicht geeignet für drucklose Geräte. OS 10 77 02 - 1 334 89 41 5W ~ 35W 17 18 15 tesamoll® E-Profil Gummidichtung, 6m 7 Wassersparset 6 ECOBOOSTER CASCADE® SLC Umstellstrahlregler Mit Umschaltknopf von Spar- auf Normalbetrieb (Sparbetrieb 7 l/min, volle Leistung 17 l/min bei 3 bar). M22. OS 10 77 02 - 2 023 21 66 Inhalt: 1 Serviceschlüssel (o.Abb.), 1 CASCADE® SLC Innenteil M22/M24, 1 CASCADE® SLC Wassersparstrahler M24, Wassersparverschraubung für die Dusch armatur, 2 Dichtungen für Innenteil. Verfügt über eine auto matische Reinigungsfunktion zur Entfernung kleiner Schmutzteile. OS 10 77 02 - 1 334 33 24 Für Fenster u. Türen, für Spalten von 1­3,5 mm, spart bis zu 20% Heizkosten, Haltbarkeit ca. 8 Jahre, 9 x 4 mm, weiß oder braun. Für Fenster u. Türen, für größere Spalten von 2­5 mm, spart bis zu 35% Heizkosten, Haltbarkeit ca. 8 Jahre, 9 mm × 5,5 mm, weiß oder braun. Erhältlich in: 1,7 × 1,5 m und 4 × 1,5 m. Für glatte Böden­Parkett, Laminat, PVC, schützt vor Zugluft, Kälte, Staub, Lärm, für Spalten bis 12 mm, einfaches Anbringen ohne Schrauben und Nägel, weiß, braun oder transparent, 1 m × 37 mm. 5 6 16 tesamoll® P-Hohlprofil Gummidichtung, 6m 17 tesamoll® Fenster Isolierfolie 14 LED Spot PAR 16 SUPER 5W GU10 WW 7 8 In Lichtfarbe Warmwhite, LED-Technologie, zukunftsweisend, äußerst effizient, für höchste Ansprüche. Ersetzen Sie mit nur 5W Ihren alten 35W GU10-Reflektor. OS 10 18 05 - 2 079 98 01 8 Wassersparbrauseschlauch OS 10 77 02 - 1 334 35 13 OS 10 77 02 - 1 334 35 20 œ", schwarz/chrom, verdrehsicher mit Mengenregler. 150 cm 175 cm 18 tesamoll® Türdichtschiene TIEFPREIS GARANTIERT Den aktuellen Tiefpreis entnehmen Sie bitte unseren Werbebeilagen oder fragen Sie unsere Fachberater. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 ... der Natur zuliebe

  • Energiesparratgeber
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    Achtung, fertig, los ­ mit kleinen Mitteln Heizung schnell und effektiv auf Vordermann bringen Spart jährlich bis zu 80% Sromkosten! Herkömmliche, ungeregelte Heizungspumpen verbrauchen jährlich soviel Strom wie ein Wäschetrockner. Mit dem Austausch gegen eine neue, energieeffiziente Pumpe lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Auch technisch ist kein allzu großer Aufwand nötig. Energie und Wasser sparen! Bye-Bye-Standby ­ Die kleinen Helfer mit großer Wirkung 12 Funkschalter-Set 1+3 Einfache Möglichkeit Elektrogeräte drahtlos zu schalten, für den Innenbereich, 1 Fernbedienung, 3 Empfänger, inkl. Batterie. OS 10 44 57 - 2 061 10 39 12 10 Energiekostenmessgerät Messen des Energieverbrauches, Berechnung der Energiekosten, großes LCD Display, 230 V~,16 A, Nennleistung 3680 W. OS 10 33 98 - 2 040 59 77 13 Master-Slave Steckdosenleiste Modellbeispiel 3 Bonus Pack: 2 x Energiesparregler + 2 Stück vollautomatische 10 11 Heizkörperentlüfter gratis! Bis zu 30% Heizkosten sparen, Montage ohne Werkzeug, passt auf alle gängigen Heizkörper ventile, Handverstellung jederzeit möglich, Fenster-offen-Erkennung, 8 individuell programmierbare Schaltpunkte. Heizen Sie nur zu den benötigten Zeiten, die Sie selbst programmieren können. Die Heiz körperentlüfter entlüften automatisch und kontinuierlich wasserführende Heizkörper, volle Leistung des Heizkörpers. Einfache Montage, œ". OS 62 69 - 2 072 60 21 11 Standby Stop 13 Zwischenstecker mit Infrarotsensor zur Deaktivierung des Standbybetriebes, der Infrarotsensor erkennt das Signal der Fernbedienung, sobald Sie mit Ihrer Fernbedienung das Gerät (Fern seher oder Stereoanlage) deaktivieren, erkennt dies der Sensor und kappt die komplette Stromverbindung, dadurch wird der Standbybetrieb ausgeschaltet OS 10 33 98 - 2 022 05 41 9-fach, einstellbare Schaltwelle 8­80W, mit Überspannungs- und Überlastungsschutz, abschaltbar, inkl. Telefonanschlüsse, Feinsicherung austauschbar, schaltet man das Gerät der Master-Steckdose aus, werden automatisch alle weiteren Geräte (Slave) an der Steckdose abgeschaltet. OS 11 33 86 - 2 064 63 14 1 Energiespar-Umwälzpumpe 'ALPHA 2' Hocheffizienzpumpe, optimaler Komfort bei mini malem Stromverbrauch. Durch die revolutionäre ,,AutoAdapt"Technologie erkennt die Pumpe automatisch die niedrigste Förderhöhe und regelt sich selbstständig für die optimale Mischung aus Leistung und Strombedarf. Bei der Installation kann die Pumpe daher in den meisten Fällen direkt in Betrieb genommen werden. Förderhöhe max. 4 m, Mediumtemperatur max. 110 °C, Umgebungstemperatur 0 ­ 40 °C, Leistungsaufnahme 5 ­22 W, Gewicht ca. 3 kg. LED-Display. OS 62 69 - 2 031 95 37 2 Hocheffizienzpumpe 'WILO STRATOS PICO' Förderhöhe max. 4 m, Mediumtemperatur max. 110 °C, Umgebungstemperatur max. 80 °C, Leistungsaufnahme 3 ­20 W. Schaltstufen geregelt, Gewicht ca. 2,8 kg. OS 10 45 99 - 2 064 77 79 Sparen mit dem richtigen Licht ­ LED Fenster und Türen isolieren OS 10 30 40 Küchenabluft plus Energie sparen! 19 Energiespar-Mauerkasten 'AEROBOY' Einzigartiger und intelligenter Mauerkasten von Air-Circle. Bis zu 30% Energiekosten ersparnis. Keine Windgeräusche. Einfache Montage. Der Aeroboy öffnet sich durch intelligente Elektronik bei Inbetriebnahme des Lüfters der Dunstabzugshaube. 'AEROBOY 100' 'AEROBOY 125' 'AEROBOY 150' OS 10 76 17 - 2 063 99 43 OS 10 76 17 - 2 062 87 83 OS 10 76 17 - 2 062 87 92 16 4 Dämmplatte alukaschiert Aus hochwertigem Polyurethan mit beidseitiger Alukaschierung zur Ver meidung von Energie verlusten durch Abgren zung von kalten und warmen Bereichen und Wärmerückstrah lung beim Einsatz hinter Heiz körpern. Maße: 0,8 × 0,6 m × 10 mm. OS 10 36 00 - 1 523 06 48 15 Wasser sparen und die Umwelt schonen 5 VARIOlino® Wasserspar-Küchenbrause Umstellbrause mit Kugelgelenk, ein faches Umstellen vom belüfteten Strahl zum Brausestrahl mit m inimaler Drehbewegung. Nicht geeignet für drucklose Geräte. OS 10 77 02 - 1 334 89 41 5W ~ 35W 17 18 15 tesamoll® E-Profil Gummidichtung, 6m 7 Wassersparset 6 ECOBOOSTER CASCADE® SLC Umstellstrahlregler Mit Umschaltknopf von Spar- auf Normalbetrieb (Sparbetrieb 7 l/min, volle Leistung 17 l/min bei 3 bar). M22. OS 10 77 02 - 2 023 21 66 Inhalt: 1 Serviceschlüssel (o.Abb.), 1 CASCADE® SLC Innenteil M22/M24, 1 CASCADE® SLC Wassersparstrahler M24, Wassersparverschraubung für die Dusch armatur, 2 Dichtungen für Innenteil. Verfügt über eine auto matische Reinigungsfunktion zur Entfernung kleiner Schmutzteile. OS 10 77 02 - 1 334 33 24 Für Fenster u. Türen, für Spalten von 1­3,5 mm, spart bis zu 20% Heizkosten, Haltbarkeit ca. 8 Jahre, 9 x 4 mm, weiß oder braun. Für Fenster u. Türen, für größere Spalten von 2­5 mm, spart bis zu 35% Heizkosten, Haltbarkeit ca. 8 Jahre, 9 mm × 5,5 mm, weiß oder braun. Erhältlich in: 1,7 × 1,5 m und 4 × 1,5 m. Für glatte Böden­Parkett, Laminat, PVC, schützt vor Zugluft, Kälte, Staub, Lärm, für Spalten bis 12 mm, einfaches Anbringen ohne Schrauben und Nägel, weiß, braun oder transparent, 1 m × 37 mm. 5 6 16 tesamoll® P-Hohlprofil Gummidichtung, 6m 17 tesamoll® Fenster Isolierfolie 14 LED Spot PAR 16 SUPER 5W GU10 WW 7 8 In Lichtfarbe Warmwhite, LED-Technologie, zukunftsweisend, äußerst effizient, für höchste Ansprüche. Ersetzen Sie mit nur 5W Ihren alten 35W GU10-Reflektor. OS 10 18 05 - 2 079 98 01 8 Wassersparbrauseschlauch OS 10 77 02 - 1 334 35 13 OS 10 77 02 - 1 334 35 20 œ", schwarz/chrom, verdrehsicher mit Mengenregler. 150 cm 175 cm 18 tesamoll® Türdichtschiene TIEFPREIS GARANTIERT Den aktuellen Tiefpreis entnehmen Sie bitte unseren Werbebeilagen oder fragen Sie unsere Fachberater. Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0800 - 3905000 ... der Natur zuliebe

  • Energiesparratgeber
    Seite 92

    Förderung Förderung Leichter finanzieren mit Fördermitteln Investitionen in die Zukunft werden vom Staat gefördert Weil Energie zu kostbar ist, um sie zu verschwenden und weil fossile Ressourcen zu knapp sind, um sich ausschließlich auf sie zu verlassen, fördert die Bundesrepublik Deutschland schon seit vielen Jahren Investitionen in die energetische Sanierung und in die Nutzung erneuerbarer Energien. wenn man überlegt, dass 40 Prozent der Endenergie in Gebäuden verbraucht wird, und zwar hauptsächlich für Heizung und Warmwasser. Energie zu sparen und effizienter zu nutzen ist der eine Weg, um natürliche Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu wirtschaften. Der zweite Weg ist die Umstellung auf den Einsatz regenerativer Energien, auch um den von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg bis 2022 abzufedern. Seit 2000 ist der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Strombedarf von 6 auf 17 Prozent gestiegen, bis 2050 ist ein Anteil von 80 Prozent angestrebt. Die Förderung von Forschungsprojekten einerseits und von Investitionen in die Anwendung der neuesten Technologien andererseits hat erheblich dazu beigetragen, den Einsatz erneuerbarer Energien auszuweiten. Daher sollen auch in Zukunft direkte und indirekte Förderung ineinandergreifen, um eine möglichst umweltschonende und sichere Energieversorgung voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und Atomenergie aufzulösen. Die Energiewende Mit dem Begriff Energiewende ist die Umstellung auf eine nachhaltige Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien gemeint, also die Nutzung von Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft oder Biomasse als Energieträger anstelle von fossilen Brennstoffen und Atomenergie. Ein vorrangiges Ziel der Bundesregierung und ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Ziel, aber auch eine große Herausforderung! In den privaten Haushalten hat vielerorts schon ein Umdenken stattgefunden, eine Energiewende im Kleinen gewissermaßen: Mit finanzieller Unterstützung vom Staat haben bereits viele Eigentümer in energetische Modernisierungen und die Nutzung erneuerbarer Energien investiert. In 2010 etwa hat jeder Euro, den der Bund als Zinsverbilligung für das Förderprogramm zum energetischen Bauen und Sanieren gewährt hat, 16 Euro privater Investitionen angestoßen. Diese zahlen sich anschließend über Jahre hinweg aus, und zwar umso stärker, je höher die Energiepreise steigen. Da nun weniger Energie verbraucht wird, belasten steigende Preise das Haushaltsbudget auch nicht so stark wie ohne energetische Sanierung. Im Rahmen der Energiewende setzen Fördermittelgeber wie die KfW noch stärkere Anreize sowohl für konkrete Umbaumaßnahmen als auch für eine noch intensivere Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, die Vorgaben der EU und die deutschen Pläne im Rahmen der Energiewende zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Dazu ist es entscheidend, noch energiesparender zu bauen und zu modernisieren, Energie noch ressourcenschonender zu gewinnen und noch effizienter zu nutzen. Ein sehr großes Potenzial kann erschlossen werden, wenn es gelingt, möglichst verlustfreie Leitungs- und Speichermöglichkeiten für Wärme und Strom zu entwickeln. Schlüsselrolle: Energieeffizienz In immer mehr Lebensbereichen schätzen wir den Komfort moderner Technik. Bei allen Einsparungen wird ihre Nutzung in Zukunft insgesamt kaum weniger Energieeinsatz erfordern als heute. Elektrisches Licht, Autos und beheizte bzw. klimatisierte Räume lassen sich nicht einfach abschaffen. Die Energieeffizienz zu steigern bedeutet, mit derselben Strommenge einen Raum Foto: iStockphoto.com/dblight länger zu beleuchten, mit einer Tankfüllung eine längere Strecke zu fahren oder mit der gleichen Menge Heizöl länger auszukommen, ohne an Komfort einzu büßen. Nur wenn es gelingt, für dieselben Aufgaben weniger Energie zu verbrauchen, die eingesetzte Energie also besser zu nutzen, momentan nicht benötigte Energie zu speichern und Strom verlustfrei auch über lange Strecken zu transportieren, können Offshore-Windparks, Solarkraftwerke, Gezeitenkraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die herkömmlichen Kohle- und Atomkraftwerke wie geplant ersetzen. Dann werden auch Effekte wie beispielsweise ein Sinken der Importe fossiler Brennstoffe in 2009 um 310 Millionen Euro noch stärker ausfallen. Aktuelle Fördersituation Im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Gebäudeeffizienz wird derzeit (März 2012) die deutsche Energieeinsparverordung angepasst. Die EnEV 2012 wird sicherlich Einfluss auf die Gestaltung der Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen haben. Auch die Energiewende ist ein Prozess, der nur dann sinnvoll ist, wenn neue Erkenntnisse der Forschung und Entwicklung nach und nach in den gesetzlichen Vorgaben Berücksichtigung finden. Im Rahmen der Finanzierungsplanung, auf jeden Fall aber rechtzeitig vor Beginn der Baumaßnahmen, sollten sich Eigentümer deshalb bei den jeweiligen Ansprechpartnern informieren, welche Förderbedingun gen gelten und wann gegebenenfalls Änderungen zu erwarten sind. Webseiten und Adressen von KfW und BAFA finden Sie auf den nachfolgenden Seiten, eine Liste der Anlaufstellen in den Bundesländern ab Seite 100. Auskunft über kommunale Fördermöglichkeiten geben die Kommunen selbst sowie die Energie berater vor Ort. Foto: fotolia.com/SimonGruber Rückenwind für die Energiewende Weniger Energie verbrauchen, mehr Ökoenergie einsetzen diese beiden Ziele hat die KfW Bankengruppe 2010 maßgeblich gefördert. Mit 25,3 Mrd. Euro hat die KfW Bankengruppe im vergangenen Jahr Investitionen in den Klima- und Umweltschutz gefördert. Das entspricht nahezu einem Drittel ihres gesamten Fördervolumens. 11,4 Mrd. Euro wurden für den Ausbau erneuerbarer Energien bereitgestellt; mit 11,5 Mrd. Euro wurden Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz finanziert, besonders in privaten Haushalten und Unternehmen. So flossen 2011 mehr als 22 Milliarden Euro in den Umwelt- und Klimaschutz allein aus Mitteln der KfW, die mit diesen Geldern eine Vielzahl privater Maßnahmen zur energetischen Sanierung, aber auch Modernisierungsprojekte von Unternehmen und Kommunen gefördert hat. In 2010 wurden 8,8 Milliarden Euro der KfW für die energetische Sanierung von fast 430.000 Wohnungen eingesetzt. Aber immer noch gelten 24 Millionen Wohneinheiten in Deutschland als sanierungsbedürftig. Was für ein enormes Einsparpotenzial hier noch erschlossen werden kann wird deutlich, 11,5 Mrd. Energieeffizienz 11,4 Mrd. Erneuerbare Energien 2,4 Mrd. 25,3 Mrd. Quelle: KfW Allgemeiner Umweltschutz Zusagevolumen Klima- & Umweltschutz 92 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info Quelle: KfW 93

  • Energiesparratgeber
    Seite 93

    Förderung Förderung Leichter finanzieren mit Fördermitteln Investitionen in die Zukunft werden vom Staat gefördert Weil Energie zu kostbar ist, um sie zu verschwenden und weil fossile Ressourcen zu knapp sind, um sich ausschließlich auf sie zu verlassen, fördert die Bundesrepublik Deutschland schon seit vielen Jahren Investitionen in die energetische Sanierung und in die Nutzung erneuerbarer Energien. wenn man überlegt, dass 40 Prozent der Endenergie in Gebäuden verbraucht wird, und zwar hauptsächlich für Heizung und Warmwasser. Energie zu sparen und effizienter zu nutzen ist der eine Weg, um natürliche Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu wirtschaften. Der zweite Weg ist die Umstellung auf den Einsatz regenerativer Energien, auch um den von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg bis 2022 abzufedern. Seit 2000 ist der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Strombedarf von 6 auf 17 Prozent gestiegen, bis 2050 ist ein Anteil von 80 Prozent angestrebt. Die Förderung von Forschungsprojekten einerseits und von Investitionen in die Anwendung der neuesten Technologien andererseits hat erheblich dazu beigetragen, den Einsatz erneuerbarer Energien auszuweiten. Daher sollen auch in Zukunft direkte und indirekte Förderung ineinandergreifen, um eine möglichst umweltschonende und sichere Energieversorgung voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und Atomenergie aufzulösen. Die Energiewende Mit dem Begriff Energiewende ist die Umstellung auf eine nachhaltige Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien gemeint, also die Nutzung von Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft oder Biomasse als Energieträger anstelle von fossilen Brennstoffen und Atomenergie. Ein vorrangiges Ziel der Bundesregierung und ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Ziel, aber auch eine große Herausforderung! In den privaten Haushalten hat vielerorts schon ein Umdenken stattgefunden, eine Energiewende im Kleinen gewissermaßen: Mit finanzieller Unterstützung vom Staat haben bereits viele Eigentümer in energetische Modernisierungen und die Nutzung erneuerbarer Energien investiert. In 2010 etwa hat jeder Euro, den der Bund als Zinsverbilligung für das Förderprogramm zum energetischen Bauen und Sanieren gewährt hat, 16 Euro privater Investitionen angestoßen. Diese zahlen sich anschließend über Jahre hinweg aus, und zwar umso stärker, je höher die Energiepreise steigen. Da nun weniger Energie verbraucht wird, belasten steigende Preise das Haushaltsbudget auch nicht so stark wie ohne energetische Sanierung. Im Rahmen der Energiewende setzen Fördermittelgeber wie die KfW noch stärkere Anreize sowohl für konkrete Umbaumaßnahmen als auch für eine noch intensivere Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, die Vorgaben der EU und die deutschen Pläne im Rahmen der Energiewende zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Dazu ist es entscheidend, noch energiesparender zu bauen und zu modernisieren, Energie noch ressourcenschonender zu gewinnen und noch effizienter zu nutzen. Ein sehr großes Potenzial kann erschlossen werden, wenn es gelingt, möglichst verlustfreie Leitungs- und Speichermöglichkeiten für Wärme und Strom zu entwickeln. Schlüsselrolle: Energieeffizienz In immer mehr Lebensbereichen schätzen wir den Komfort moderner Technik. Bei allen Einsparungen wird ihre Nutzung in Zukunft insgesamt kaum weniger Energieeinsatz erfordern als heute. Elektrisches Licht, Autos und beheizte bzw. klimatisierte Räume lassen sich nicht einfach abschaffen. Die Energieeffizienz zu steigern bedeutet, mit derselben Strommenge einen Raum Foto: iStockphoto.com/dblight länger zu beleuchten, mit einer Tankfüllung eine längere Strecke zu fahren oder mit der gleichen Menge Heizöl länger auszukommen, ohne an Komfort einzu büßen. Nur wenn es gelingt, für dieselben Aufgaben weniger Energie zu verbrauchen, die eingesetzte Energie also besser zu nutzen, momentan nicht benötigte Energie zu speichern und Strom verlustfrei auch über lange Strecken zu transportieren, können Offshore-Windparks, Solarkraftwerke, Gezeitenkraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die herkömmlichen Kohle- und Atomkraftwerke wie geplant ersetzen. Dann werden auch Effekte wie beispielsweise ein Sinken der Importe fossiler Brennstoffe in 2009 um 310 Millionen Euro noch stärker ausfallen. Aktuelle Fördersituation Im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Gebäudeeffizienz wird derzeit (März 2012) die deutsche Energieeinsparverordung angepasst. Die EnEV 2012 wird sicherlich Einfluss auf die Gestaltung der Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen haben. Auch die Energiewende ist ein Prozess, der nur dann sinnvoll ist, wenn neue Erkenntnisse der Forschung und Entwicklung nach und nach in den gesetzlichen Vorgaben Berücksichtigung finden. Im Rahmen der Finanzierungsplanung, auf jeden Fall aber rechtzeitig vor Beginn der Baumaßnahmen, sollten sich Eigentümer deshalb bei den jeweiligen Ansprechpartnern informieren, welche Förderbedingun gen gelten und wann gegebenenfalls Änderungen zu erwarten sind. Webseiten und Adressen von KfW und BAFA finden Sie auf den nachfolgenden Seiten, eine Liste der Anlaufstellen in den Bundesländern ab Seite 100. Auskunft über kommunale Fördermöglichkeiten geben die Kommunen selbst sowie die Energie berater vor Ort. Foto: fotolia.com/SimonGruber Rückenwind für die Energiewende Weniger Energie verbrauchen, mehr Ökoenergie einsetzen diese beiden Ziele hat die KfW Bankengruppe 2010 maßgeblich gefördert. Mit 25,3 Mrd. Euro hat die KfW Bankengruppe im vergangenen Jahr Investitionen in den Klima- und Umweltschutz gefördert. Das entspricht nahezu einem Drittel ihres gesamten Fördervolumens. 11,4 Mrd. Euro wurden für den Ausbau erneuerbarer Energien bereitgestellt; mit 11,5 Mrd. Euro wurden Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz finanziert, besonders in privaten Haushalten und Unternehmen. So flossen 2011 mehr als 22 Milliarden Euro in den Umwelt- und Klimaschutz allein aus Mitteln der KfW, die mit diesen Geldern eine Vielzahl privater Maßnahmen zur energetischen Sanierung, aber auch Modernisierungsprojekte von Unternehmen und Kommunen gefördert hat. In 2010 wurden 8,8 Milliarden Euro der KfW für die energetische Sanierung von fast 430.000 Wohnungen eingesetzt. Aber immer noch gelten 24 Millionen Wohneinheiten in Deutschland als sanierungsbedürftig. Was für ein enormes Einsparpotenzial hier noch erschlossen werden kann wird deutlich, 11,5 Mrd. Energieeffizienz 11,4 Mrd. Erneuerbare Energien 2,4 Mrd. 25,3 Mrd. Quelle: KfW Allgemeiner Umweltschutz Zusagevolumen Klima- & Umweltschutz 92 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info Quelle: KfW 93

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    Förderung Förderung Kurz & bündig Wissenswertes zur KfW Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wurde 1948 gegründet, um aus Geldmitteln des Marshallplans den Wiederaufbau in Deutschland zu unterstützen. Heute gewährt die KfW Bankengruppe Investitionskredite an kleine und mittelständische Unternehmen, finanziert Infrastrukturvorhaben und Wohnungsbau und fördert den Einsatz von Energiespartechniken bei Neu- und Bestands bauten. Innovativer Wohnungsbau Der Einsatz moderner Technologien beim Neubau oder bei der Sanierung von privatem Wohn eigentum ist besonders förderungs würdig, da er die Lebensqualität steigert und zum Umweltschutz beiträgt. Die KfW bietet dazu allein im Feld B auen, Wohnen, Energie sparen sieben Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Informationen online www.kfw.de energiewende.kfw.de Förderung privaten Wohneigentums durch die KfW Energiebewusstes Bauen und Modernisieren zu unterstützen ist eines der Haupt ziele der KfW Bankengruppe bei der Förderung privaten Wohneigentums. Zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse erleichtern den Bauherren die Finanzierung. Die KfW hat verschiedene Förderprogramme für Eigentümer einer Wohnimmobilie entwickelt, die energiebewusst aus- oder umbauen wollen. Dazu zählen beispielsweise die Programme ,,Energieeffizient Sanieren", ,,Erneuerbare Energien" und ,,Wohnraum Modernisieren". Die Fördergelder müssen in der Regel vor Beginn der Arbeiten über die Hausbank beantragt werden. Das Schaubild auf der rechten Seite hilft Ihnen dabei, das passende Förderprogramm für Ihr Gebäude und Ihr Moderni sie rungsvorhaben zu ermitteln. Informie ren Sie sich zusätzlich über Förderprogramme der Länder und Kommunen im Internet, bei den hier und auf den folgenden Seiten genannten Anlaufstellen oder beim Energie berater vor Ort. Einen schnellen Überblick über diese zusätzlichen Fördermittel ange bote geben Online-Ratgeber (siehe S. 98). Wichtig: Die Maßnahmen müssen von Fachunternehmen durchgeführt werden, falls nicht ausdrücklich die eigene Ausführung der Arbeiten in den Förderkonditionen zugelassen ist. Die Anforderungen der geltenden Gesetze und Verordnungen, insbesondere der EnEV, sind ebenso einzuhalten wie die Anforderungen der in Anspruch genommenen Förderprogramme. Beispiel zur Förderung mit KfWMitteln ­ Schritt für Schritt zur geförderten Sanierung Ein Einfamilienhaus mit ca. 150 m² Wohn fläche soll energetisch saniert werden. Es wurde Anfang der 1960er Jahre gebaut. Um 1970 wurde die Heizungsanlage ersetzt und auch die Fenster wurden erneuert. Mit mehr als 3.000 Euro pro Jahr belasten die Energiekosten das Haushaltsbudget des Eigentümers, der das Haus selbst bewohnt. Als erster Schritt zu mehr Energieeffizienz ist geplant, die Außenwände, den Keller und das Dach komplett zu dämmen. Durch die Wärmedämmung der gesamten Außenhülle und mithilfe moderner Wärmeschutzfenster soll der Heizbedarf deutlich gesenkt werden. Der Eigentümer möchte für diese Maßnahmen Fördermittel der KfW in Anspruch nehmen. Möglicherweise kann der Eigenkapital bedarf für die Projektfinanzierung durch weitere bundesweite und regionale Förderangebote ergänzt werden. Förderung aus dem KfW-Programm ,,Energieeffizient Sanieren ­ Effizienzhaus": // Ein bestehendes Wohngebäude mit einer Wohneinheit soll saniert werden. // Der Bauantrag bzw. die Bauanzeige wurde vor dem 1.1.1995 gestellt. // Mit den geplanten Maßnahmen wird einer der KfW-Effizienzhaus-Standards erreicht. Ein Gebäude, das einem KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, benötigt maximal 55% des Primärenergiebedarfs eines Neubaus nach EnEV-Standard. Sein Transmissionswärmeverlust beträgt weniger als 70% des EnEV-Werts. Häuser, die einen der weniger energiesparenden Standards 70, 85, 100 oder 115 erreichen, werden geringer gefördert. Für besonders erhaltenswerte Bausubstanz gibt es einen eigenen Standard. Das Vorhaben ist also förderfähig, wenn die Prüfung auf Erreichbarkeit des Effizienzhaus-Standards positiv ausfällt. Der Eigentümer hat die Wahl zwischen einem Kredit oder Zuschüssen aus dem Programm ,,Energieeffizient Sanieren". Bevorzugt er die Kreditvariante, kann nach rechtzeitiger Beantragung über die Hausbank ein Darlehen in Höhe von 75.000 Euro plus bis zu 12,5% Tilgungszuschuss (max. 9.375 Euro je Wohneinheit) gewährt werden. Entscheidet sich der Eigentümer außerdem für eine qualifizierte Baubegleitung, ist zusätzlich ein Zuschuss zu den dadurch anfallenden Kosten möglich. Dieser Zuschuss beträgt 50 Prozent der Kosten, ist jedoch auf maximal 4.000 Euro begrenzt. Über weitere Fördermöglichkeiten der Bundesländer und der Kommunen informiert beispielsweise die Förderdatenbank der Deutschen Energie-Agentur (dena) un ter www.zukunft-haus.info. Kurz & bündig Ermitteln Sie das für Sie passende KfW-Förderprogramm im Bereich Sanierung/Barrierereduzierung 1) Start Soll ein Wohngebäude, ein Wohnheim oder eine Eigentumswohnung saniert werden? ja nein Wird ein Wohngebäude oder ein Wohnheim errichtet oder gekauft? ja KfW-Förderprogramme für Bauen und Kaufen nein nein Wurde der Bauantrag/ Bauanzeige für das Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt? ja für Nichtwohngebäude: siehe KfW-Programmfinder 2) Wird durch die Maßnahmen ein KfW-Effizienzhaus Standard erreicht? ja Alternative nein Zuschuss für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen ja Alternative Energieeffizient Sanieren Kredit (151) oder Zuschuss (430) Basis: zusätzlich Kosten für die Sanierung 75.000 Euro + bis zu 12,5% Tilgungszuschuss 3) (max. 9.375 pro WE 4)), oder bis zu 20 % Zuschuss 3) pro WE (max. 15.000 ) Energieeffizient Sanieren Kredit (152) oder Zuschuss (430) Basis: zusätzlich Kosten für die Sanierung 50.000 Euro, oder 7,5% Zuschuss pro WE (max. 3.750) Altersgerecht Umbauen (155) Basis: Kosten für den Umbau 50.000 Euro pro Wohneinheit Kurz & bündig Erfüllen die geplanten Einzelmaßnahmen die technischen Mindest anforderungen? Zuschuss für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen nein KfW-Award ,,Bauen und Wohnen" Energiebewusstes Bauen steht im Mittelpunkt des Wettbewerbs ,,Bauen und Wohnen", bei dem die KfW Bankengruppe seit 2003 private Bauherren auszeichnet, die das Schwerpunktthema des Wettbewerbs vorbildlich umgesetzt haben. In 2012 liegt der Fokus auf der energieeffizienten und generationengerechten Modernisierung von Wohnimmobilien innerhalb der letzten fünf Jahre. Ausgezeichnet werden sechs Projekte mit einem Preisgeld von zusammen 30.000 Euro, die Preisverleihung findet im Mai 2012 statt. award.kfw.de Werden Maßnahmen zur Barrierereduzierung in Wohnungen, Wohngebäuden oder im Wohnumfeld durchgeführt? nein ja Leider keine Förderung möglich Energieeffizient Sanieren ­ Baubegleitung (431) 50% der Kosten, maximal 4.000 Zuschuss pro Antragsteller und Vorhaben Qualifizierte Baubegleitung in Anspruch nehmen? ja 1) 2) Stand 09/2012 Zu finden unter: www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht 3) 4) Maximalwert gilt für das Erreichen des energetischen Niveaus KfW-Effizienzhaus 55 WE = Wohneinheiten 94 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 95

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    Förderung Förderung Kurz & bündig Wissenswertes zur KfW Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wurde 1948 gegründet, um aus Geldmitteln des Marshallplans den Wiederaufbau in Deutschland zu unterstützen. Heute gewährt die KfW Bankengruppe Investitionskredite an kleine und mittelständische Unternehmen, finanziert Infrastrukturvorhaben und Wohnungsbau und fördert den Einsatz von Energiespartechniken bei Neu- und Bestands bauten. Innovativer Wohnungsbau Der Einsatz moderner Technologien beim Neubau oder bei der Sanierung von privatem Wohn eigentum ist besonders förderungs würdig, da er die Lebensqualität steigert und zum Umweltschutz beiträgt. Die KfW bietet dazu allein im Feld B auen, Wohnen, Energie sparen sieben Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Informationen online www.kfw.de energiewende.kfw.de Förderung privaten Wohneigentums durch die KfW Energiebewusstes Bauen und Modernisieren zu unterstützen ist eines der Haupt ziele der KfW Bankengruppe bei der Förderung privaten Wohneigentums. Zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse erleichtern den Bauherren die Finanzierung. Die KfW hat verschiedene Förderprogramme für Eigentümer einer Wohnimmobilie entwickelt, die energiebewusst aus- oder umbauen wollen. Dazu zählen beispielsweise die Programme ,,Energieeffizient Sanieren", ,,Erneuerbare Energien" und ,,Wohnraum Modernisieren". Die Fördergelder müssen in der Regel vor Beginn der Arbeiten über die Hausbank beantragt werden. Das Schaubild auf der rechten Seite hilft Ihnen dabei, das passende Förderprogramm für Ihr Gebäude und Ihr Moderni sie rungsvorhaben zu ermitteln. Informie ren Sie sich zusätzlich über Förderprogramme der Länder und Kommunen im Internet, bei den hier und auf den folgenden Seiten genannten Anlaufstellen oder beim Energie berater vor Ort. Einen schnellen Überblick über diese zusätzlichen Fördermittel ange bote geben Online-Ratgeber (siehe S. 98). Wichtig: Die Maßnahmen müssen von Fachunternehmen durchgeführt werden, falls nicht ausdrücklich die eigene Ausführung der Arbeiten in den Förderkonditionen zugelassen ist. Die Anforderungen der geltenden Gesetze und Verordnungen, insbesondere der EnEV, sind ebenso einzuhalten wie die Anforderungen der in Anspruch genommenen Förderprogramme. Beispiel zur Förderung mit KfWMitteln ­ Schritt für Schritt zur geförderten Sanierung Ein Einfamilienhaus mit ca. 150 m² Wohn fläche soll energetisch saniert werden. Es wurde Anfang der 1960er Jahre gebaut. Um 1970 wurde die Heizungsanlage ersetzt und auch die Fenster wurden erneuert. Mit mehr als 3.000 Euro pro Jahr belasten die Energiekosten das Haushaltsbudget des Eigentümers, der das Haus selbst bewohnt. Als erster Schritt zu mehr Energieeffizienz ist geplant, die Außenwände, den Keller und das Dach komplett zu dämmen. Durch die Wärmedämmung der gesamten Außenhülle und mithilfe moderner Wärmeschutzfenster soll der Heizbedarf deutlich gesenkt werden. Der Eigentümer möchte für diese Maßnahmen Fördermittel der KfW in Anspruch nehmen. Möglicherweise kann der Eigenkapital bedarf für die Projektfinanzierung durch weitere bundesweite und regionale Förderangebote ergänzt werden. Förderung aus dem KfW-Programm ,,Energieeffizient Sanieren ­ Effizienzhaus": // Ein bestehendes Wohngebäude mit einer Wohneinheit soll saniert werden. // Der Bauantrag bzw. die Bauanzeige wurde vor dem 1.1.1995 gestellt. // Mit den geplanten Maßnahmen wird einer der KfW-Effizienzhaus-Standards erreicht. Ein Gebäude, das einem KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, benötigt maximal 55% des Primärenergiebedarfs eines Neubaus nach EnEV-Standard. Sein Transmissionswärmeverlust beträgt weniger als 70% des EnEV-Werts. Häuser, die einen der weniger energiesparenden Standards 70, 85, 100 oder 115 erreichen, werden geringer gefördert. Für besonders erhaltenswerte Bausubstanz gibt es einen eigenen Standard. Das Vorhaben ist also förderfähig, wenn die Prüfung auf Erreichbarkeit des Effizienzhaus-Standards positiv ausfällt. Der Eigentümer hat die Wahl zwischen einem Kredit oder Zuschüssen aus dem Programm ,,Energieeffizient Sanieren". Bevorzugt er die Kreditvariante, kann nach rechtzeitiger Beantragung über die Hausbank ein Darlehen in Höhe von 75.000 Euro plus bis zu 12,5% Tilgungszuschuss (max. 9.375 Euro je Wohneinheit) gewährt werden. Entscheidet sich der Eigentümer außerdem für eine qualifizierte Baubegleitung, ist zusätzlich ein Zuschuss zu den dadurch anfallenden Kosten möglich. Dieser Zuschuss beträgt 50 Prozent der Kosten, ist jedoch auf maximal 4.000 Euro begrenzt. Über weitere Fördermöglichkeiten der Bundesländer und der Kommunen informiert beispielsweise die Förderdatenbank der Deutschen Energie-Agentur (dena) un ter www.zukunft-haus.info. Kurz & bündig Ermitteln Sie das für Sie passende KfW-Förderprogramm im Bereich Sanierung/Barrierereduzierung 1) Start Soll ein Wohngebäude, ein Wohnheim oder eine Eigentumswohnung saniert werden? ja nein Wird ein Wohngebäude oder ein Wohnheim errichtet oder gekauft? ja KfW-Förderprogramme für Bauen und Kaufen nein nein Wurde der Bauantrag/ Bauanzeige für das Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt? ja für Nichtwohngebäude: siehe KfW-Programmfinder 2) Wird durch die Maßnahmen ein KfW-Effizienzhaus Standard erreicht? ja Alternative nein Zuschuss für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen ja Alternative Energieeffizient Sanieren Kredit (151) oder Zuschuss (430) Basis: zusätzlich Kosten für die Sanierung 75.000 Euro + bis zu 12,5% Tilgungszuschuss 3) (max. 9.375 pro WE 4)), oder bis zu 20 % Zuschuss 3) pro WE (max. 15.000 ) Energieeffizient Sanieren Kredit (152) oder Zuschuss (430) Basis: zusätzlich Kosten für die Sanierung 50.000 Euro, oder 7,5% Zuschuss pro WE (max. 3.750) Altersgerecht Umbauen (155) Basis: Kosten für den Umbau 50.000 Euro pro Wohneinheit Kurz & bündig Erfüllen die geplanten Einzelmaßnahmen die technischen Mindest anforderungen? Zuschuss für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen nein KfW-Award ,,Bauen und Wohnen" Energiebewusstes Bauen steht im Mittelpunkt des Wettbewerbs ,,Bauen und Wohnen", bei dem die KfW Bankengruppe seit 2003 private Bauherren auszeichnet, die das Schwerpunktthema des Wettbewerbs vorbildlich umgesetzt haben. In 2012 liegt der Fokus auf der energieeffizienten und generationengerechten Modernisierung von Wohnimmobilien innerhalb der letzten fünf Jahre. Ausgezeichnet werden sechs Projekte mit einem Preisgeld von zusammen 30.000 Euro, die Preisverleihung findet im Mai 2012 statt. award.kfw.de Werden Maßnahmen zur Barrierereduzierung in Wohnungen, Wohngebäuden oder im Wohnumfeld durchgeführt? nein ja Leider keine Förderung möglich Energieeffizient Sanieren ­ Baubegleitung (431) 50% der Kosten, maximal 4.000 Zuschuss pro Antragsteller und Vorhaben Qualifizierte Baubegleitung in Anspruch nehmen? ja 1) 2) Stand 09/2012 Zu finden unter: www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht 3) 4) Maximalwert gilt für das Erreichen des energetischen Niveaus KfW-Effizienzhaus 55 WE = Wohneinheiten 94 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 95

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    Der Finanzkauf von ­ nehmen Sie bequem auch größere Projekte in Angriff! Zwar amortisieren sich langfristige Pro jekte, wie es Renovierung und Modernisierungsmaßnahmen von Dach, Fassade oder Keller darstellen, innerhalb von wenigen Jahren. Aber die anfängliche Belastung kann eine Hürde sein. Deshalb bietet mit dem Finanzkauf attraktive Möglichkeiten der Finanzierung mit einer Laufzeit bis zu 72 Monaten. Die Bearbeitung erfolgt direkt vor Ort in Ihrem ­ gebühren frei, schnell und unbüro kratisch ­ natürlich zu einem günstigen effektiven Jahreszins der Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Förderung Spezielle Förderung erneuerbarer Energien durch das BAFA Im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert das Bundes amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Anlagen zur Verfeuerung fester Biomas- Rechenbeispiel Fassadendämmung: Produkte inkl. Montageservice bei 220 m² Bauteilfläche für Polystyrol-WDVS (EPS035, 120 mm) Im Komplettpreis ab 99,50 /m² sind folgende Leistungen² enthalten: · Einrüstung für die gesamte Montagezeit · Erforderliche Abdeck-/Abklebearbeiten · Reinigen der Fassade · Montage aller Sockelabschlussprofile (für 120 mm WDVS) · Anbringung der WDVS-Dämmplatten (EPS035, 120 mm) nach dem Punkt-/Wulstverfahren an tragfähigem Mauerwerk · Verdübeln der Dämmplatten · Einarbeiten des Armierungsgewebes sowie der Gewebe eckwinkel und Gewebeecken · Aufbringen der Putzgrundierung Foto: fotolia.com/Zsolt Nyulaszi Erfüllen Sie sich jetzt auch größere Einkaufswünsche und zahlen Sie bequem in monatlichen Raten! · Sofortige Bearbeitung vor Ort: einfach und unbürokratisch · Gebührenfrei, ohne Anzahlung möglich · Laufzeit nach Wunsch zwischen 6 und 72 Monate · Bereits ab einem Einkauf von 250,- möglich · Kein Einkommensnachweis bis 4.000,- (EC- oder Kreditkarte genügt)*, ab 4.000,- vorbehaltlich Bonitätsprüfung · Gültiger Personalausweis oder Reisepass · Effektiver Jahreszins von 5,50% entspricht einem Sollzins von 5,37% p.a. se in Bestandsgebäuden: zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln, // Holzpelletöfen mit Wassertasche, // Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz, // besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel. // Kessel Effiziente · Aufbringen des mineralischen Oberputzes (Scheibenputz 3 mm), Farbe: weiß · Anstrich des Oberputzes mit Egalisationsanstrich · inkl. der erforderlichen Materialien wie: Sockelabschluss profil 120 mm, Fassadendämmplatten 120 mm (EPS035), Dübel, Armierungsgewebe und -kleber, Gewebewinkel/Gewebe ecken, Grundierung, Scheibenputz mineralisch 3 mm weiß, Egalisationsanstrich weiß · Komplette Baubetreuung einschließlich Abnahme Wärmepumpen in Bestandsgebäuden für: // kombinierte Raumheizung und Warmwasserbereitung von Wohngebäuden, // Raumheizung von Nichtwohngebäuden, // Bereitstellung von Prozesswärme oder von Wärme für Wärmenetze. Bonusförderung Zusätzlich zur Basisförderung kann eine Bonusförderung beantragt werden, z.B. wenn gleichzeitig zu einer geförderten Solarkollektoranlage eine förderfähige Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlage installiert werden soll (regenerativer Kombinationsbonus). Auch für die Errichtung förderfähiger Anlagen in einem besonders effizient gedämmten Gebäude ist eine Bonusförderung möglich (Effizienz bonus). Investoren, die Solarkollektor- oder Biomasseanlagen zur Wärme-/Kälteerzeugung planen, sollten sich außerdem über die spezielle Innovationsförderung Solar und die Innovationsförderung Biomasse des BAFA informieren. KfW- plus BAFA-Förderung? Für dieselbe Maßnahme kann unter bestimmten Voraussetzungen sowohl eine BAFA- als auch eine KfW-Förderung in Anspruch genommen werden (kumulierte Förderung). Bedingung ist in jedem Fall, dass es sich um eine umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus handeln muss. Daher ist die Kombination einer BAFA-Förderung bei Privatpersonen nur mit den KfW-Programmen ,,Energieeffizient Sanieren ­ Effizienzhaus" und ,,Sozial Investieren ­ Energetische Gebäudesanierung" möglich. Weitere Informationen Auf der Website des BAFA www.bafa.de können Investoren detailliert nachlesen, für welche Maßnahmen eine Förderung möglich ist, wie hoch sie ausfallen kann und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, wann die Beantragung erfolgen muss. Die benötigten Antragsformulare stehen ebenfalls online zur Verfügung. Weitere Fragen beantworten die Ansprechpartner des BAFA, die Sie wie folgt erreichen: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Referate 511 ­ 514 Frankfurter Str. 29 ­35, 65760 Eschborn Telefon: 06196 - 908-625 Telefax: 06196 - 908-800 Für die Finanzierung benötigen Sie folgende Unterlagen¹: · Amtlichen Lichtbildausweis, z.B. Reisepass oder Personalausweis · Gültige EC- oder Kreditkarte · Lohn-/Gehaltsabrechnung bzw. Pensionsbescheid ab 4.000,­ Antragssumme Nicht EU-Staatsbürger benötigen zusätzlich: ·Gültigen Reisepass ·Arbeitsbewilligung · Wohnsitz in Deutschland · Aufenthaltsgenehmigung Im Preis nicht enthaltene Zusatzarbeiten²: · Ausbesserungsarbeiten der bestehenden Fassade (wie Abstemm- und Putzarbeiten). · Demontage von Bauteilen, Lampen, Markisen etc. sowie deren Wiedermontage. · Änderungsarbeiten an Regenfall- und Standrohren. · Änderungsarbeiten an Dachrinnen, ggf. Dachüberständen an Traufe und Ortgang. · Demontage der alten Fensterbänke und Neumontage. · Montage der Perimeterdämmung im Sockelbereich sowie dazugehörige Putz- und Streicharbeiten. · Oberflächengestaltungen der Fassade wie z.B. farbliche Putze, Klinker oder Schutzanstriche. Die Zusatzleistungen bieten wir Ihnen nach Aufmaß gerne zu einem Festpreis an. Mit dem können Sie rechnen (siehe Beispiel rechts)! So könnte die Finanzierung Ihres neuen Wärmedämmverbund systems im Wert von 21.890 (= 220 m² × 99,50 ) aussehen: Das schon seit einigen Jahren bestehende Marktanreizprogramm wird auch in 2012 fortgeführt und ergänzt zum Teil die Förderangebote der KfW. Es richtet sich an Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Kommunen. Grundsätzlich sind nur Anlagen förderfähig, die in oder auf Gebäuden errichtet oder erweitert werden, für die vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und die vor diesem Stichtag bereits über ein Heizungssystem verfügten (im Folgenden als Bestandsgebäude bezeichnet). Basisförderung Gefördert werden Solarkollektoranlagen Kurz & bündig Nachhaltige Energie für alle Die Vereinten Nationen haben 2012 als Internationales Jahr der ,,Nachhaltigen Energie für alle" ausgerufen. Denn ohne nachhaltige Energieversorgung kann es keine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung geben. Während in industrialisierten Ländern eher Verschwendung das Problem ist, herrscht in anderen Regionen Mangel. Der Schlüssel zur Lösung ist in beiden Fällen eine nachhaltige Energieversorgung für alle. Ziel dieser und anderer Initiativen der UN ist es, bis 2030 allen Menschen einen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen zu ermöglichen. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien im globalen Energiemix verdoppelt werden. Preisbasis 10/2012 auf Bestandsgebäuden zur: Beispiel: Verkaufspreis: Anzahlung: Finanzierungsbetrag: Laufzeit: Berechnung der monatl. Rate: monatl. Teilzahlung: (Finanz. über 72 Mon.) 21.890 (auf Wunsch) 21.890 72 Monate 21.890 × 0,016278 Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne! Einfach unsere Fachberater ansprechen oder unsere ServiceNummer anrufen: // Raumheizung // kombinierten 0800 - 3905 000* *vom deutschen Festnetz 356,33 Warmwasserbereitung und Raumheizung, // Bereitstellung von Prozesswärme, // solaren Kälteerzeugung // sowie Solarkollektoranlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen. www.bauhaus.info ¹ Selbständige benötigen zusätzliche Unterlagen. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem oder unter www.bauhaus.info ² Die auszuführende Leistung sowie der Preis wird verbindlich nach Art und Umfang durch den Auftrag bestimmt, der nach erfolgtem Aufmaß am Ort der Bauleistung unter Berücksichtigung der erstellt wird. örtlichen Umstände, besonderer Bedingungen und baulicher Voraussetzungen von 97

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    Der Finanzkauf von ­ nehmen Sie bequem auch größere Projekte in Angriff! Zwar amortisieren sich langfristige Pro jekte, wie es Renovierung und Modernisierungsmaßnahmen von Dach, Fassade oder Keller darstellen, innerhalb von wenigen Jahren. Aber die anfängliche Belastung kann eine Hürde sein. Deshalb bietet mit dem Finanzkauf attraktive Möglichkeiten der Finanzierung mit einer Laufzeit bis zu 72 Monaten. Die Bearbeitung erfolgt direkt vor Ort in Ihrem ­ gebühren frei, schnell und unbüro kratisch ­ natürlich zu einem günstigen effektiven Jahreszins der Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Förderung Spezielle Förderung erneuerbarer Energien durch das BAFA Im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert das Bundes amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Anlagen zur Verfeuerung fester Biomas- Rechenbeispiel Fassadendämmung: Produkte inkl. Montageservice bei 220 m² Bauteilfläche für Polystyrol-WDVS (EPS035, 120 mm) Im Komplettpreis ab 99,50 /m² sind folgende Leistungen² enthalten: · Einrüstung für die gesamte Montagezeit · Erforderliche Abdeck-/Abklebearbeiten · Reinigen der Fassade · Montage aller Sockelabschlussprofile (für 120 mm WDVS) · Anbringung der WDVS-Dämmplatten (EPS035, 120 mm) nach dem Punkt-/Wulstverfahren an tragfähigem Mauerwerk · Verdübeln der Dämmplatten · Einarbeiten des Armierungsgewebes sowie der Gewebe eckwinkel und Gewebeecken · Aufbringen der Putzgrundierung Foto: fotolia.com/Zsolt Nyulaszi Erfüllen Sie sich jetzt auch größere Einkaufswünsche und zahlen Sie bequem in monatlichen Raten! · Sofortige Bearbeitung vor Ort: einfach und unbürokratisch · Gebührenfrei, ohne Anzahlung möglich · Laufzeit nach Wunsch zwischen 6 und 72 Monate · Bereits ab einem Einkauf von 250,- möglich · Kein Einkommensnachweis bis 4.000,- (EC- oder Kreditkarte genügt)*, ab 4.000,- vorbehaltlich Bonitätsprüfung · Gültiger Personalausweis oder Reisepass · Effektiver Jahreszins von 5,50% entspricht einem Sollzins von 5,37% p.a. se in Bestandsgebäuden: zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln, // Holzpelletöfen mit Wassertasche, // Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz, // besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel. // Kessel Effiziente · Aufbringen des mineralischen Oberputzes (Scheibenputz 3 mm), Farbe: weiß · Anstrich des Oberputzes mit Egalisationsanstrich · inkl. der erforderlichen Materialien wie: Sockelabschluss profil 120 mm, Fassadendämmplatten 120 mm (EPS035), Dübel, Armierungsgewebe und -kleber, Gewebewinkel/Gewebe ecken, Grundierung, Scheibenputz mineralisch 3 mm weiß, Egalisationsanstrich weiß · Komplette Baubetreuung einschließlich Abnahme Wärmepumpen in Bestandsgebäuden für: // kombinierte Raumheizung und Warmwasserbereitung von Wohngebäuden, // Raumheizung von Nichtwohngebäuden, // Bereitstellung von Prozesswärme oder von Wärme für Wärmenetze. Bonusförderung Zusätzlich zur Basisförderung kann eine Bonusförderung beantragt werden, z.B. wenn gleichzeitig zu einer geförderten Solarkollektoranlage eine förderfähige Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlage installiert werden soll (regenerativer Kombinationsbonus). Auch für die Errichtung förderfähiger Anlagen in einem besonders effizient gedämmten Gebäude ist eine Bonusförderung möglich (Effizienz bonus). Investoren, die Solarkollektor- oder Biomasseanlagen zur Wärme-/Kälteerzeugung planen, sollten sich außerdem über die spezielle Innovationsförderung Solar und die Innovationsförderung Biomasse des BAFA informieren. KfW- plus BAFA-Förderung? Für dieselbe Maßnahme kann unter bestimmten Voraussetzungen sowohl eine BAFA- als auch eine KfW-Förderung in Anspruch genommen werden (kumulierte Förderung). Bedingung ist in jedem Fall, dass es sich um eine umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus handeln muss. Daher ist die Kombination einer BAFA-Förderung bei Privatpersonen nur mit den KfW-Programmen ,,Energieeffizient Sanieren ­ Effizienzhaus" und ,,Sozial Investieren ­ Energetische Gebäudesanierung" möglich. Weitere Informationen Auf der Website des BAFA www.bafa.de können Investoren detailliert nachlesen, für welche Maßnahmen eine Förderung möglich ist, wie hoch sie ausfallen kann und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, wann die Beantragung erfolgen muss. Die benötigten Antragsformulare stehen ebenfalls online zur Verfügung. Weitere Fragen beantworten die Ansprechpartner des BAFA, die Sie wie folgt erreichen: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Referate 511 ­ 514 Frankfurter Str. 29 ­35, 65760 Eschborn Telefon: 06196 - 908-625 Telefax: 06196 - 908-800 Für die Finanzierung benötigen Sie folgende Unterlagen¹: · Amtlichen Lichtbildausweis, z.B. Reisepass oder Personalausweis · Gültige EC- oder Kreditkarte · Lohn-/Gehaltsabrechnung bzw. Pensionsbescheid ab 4.000,­ Antragssumme Nicht EU-Staatsbürger benötigen zusätzlich: ·Gültigen Reisepass ·Arbeitsbewilligung · Wohnsitz in Deutschland · Aufenthaltsgenehmigung Im Preis nicht enthaltene Zusatzarbeiten²: · Ausbesserungsarbeiten der bestehenden Fassade (wie Abstemm- und Putzarbeiten). · Demontage von Bauteilen, Lampen, Markisen etc. sowie deren Wiedermontage. · Änderungsarbeiten an Regenfall- und Standrohren. · Änderungsarbeiten an Dachrinnen, ggf. Dachüberständen an Traufe und Ortgang. · Demontage der alten Fensterbänke und Neumontage. · Montage der Perimeterdämmung im Sockelbereich sowie dazugehörige Putz- und Streicharbeiten. · Oberflächengestaltungen der Fassade wie z.B. farbliche Putze, Klinker oder Schutzanstriche. Die Zusatzleistungen bieten wir Ihnen nach Aufmaß gerne zu einem Festpreis an. Mit dem können Sie rechnen (siehe Beispiel rechts)! So könnte die Finanzierung Ihres neuen Wärmedämmverbund systems im Wert von 21.890 (= 220 m² × 99,50 ) aussehen: Das schon seit einigen Jahren bestehende Marktanreizprogramm wird auch in 2012 fortgeführt und ergänzt zum Teil die Förderangebote der KfW. Es richtet sich an Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Kommunen. Grundsätzlich sind nur Anlagen förderfähig, die in oder auf Gebäuden errichtet oder erweitert werden, für die vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und die vor diesem Stichtag bereits über ein Heizungssystem verfügten (im Folgenden als Bestandsgebäude bezeichnet). Basisförderung Gefördert werden Solarkollektoranlagen Kurz & bündig Nachhaltige Energie für alle Die Vereinten Nationen haben 2012 als Internationales Jahr der ,,Nachhaltigen Energie für alle" ausgerufen. Denn ohne nachhaltige Energieversorgung kann es keine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung geben. Während in industrialisierten Ländern eher Verschwendung das Problem ist, herrscht in anderen Regionen Mangel. Der Schlüssel zur Lösung ist in beiden Fällen eine nachhaltige Energieversorgung für alle. Ziel dieser und anderer Initiativen der UN ist es, bis 2030 allen Menschen einen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen zu ermöglichen. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien im globalen Energiemix verdoppelt werden. Preisbasis 10/2012 auf Bestandsgebäuden zur: Beispiel: Verkaufspreis: Anzahlung: Finanzierungsbetrag: Laufzeit: Berechnung der monatl. Rate: monatl. Teilzahlung: (Finanz. über 72 Mon.) 21.890 (auf Wunsch) 21.890 72 Monate 21.890 × 0,016278 Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne! Einfach unsere Fachberater ansprechen oder unsere ServiceNummer anrufen: // Raumheizung // kombinierten 0800 - 3905 000* *vom deutschen Festnetz 356,33 Warmwasserbereitung und Raumheizung, // Bereitstellung von Prozesswärme, // solaren Kälteerzeugung // sowie Solarkollektoranlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen. www.bauhaus.info ¹ Selbständige benötigen zusätzliche Unterlagen. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem oder unter www.bauhaus.info ² Die auszuführende Leistung sowie der Preis wird verbindlich nach Art und Umfang durch den Auftrag bestimmt, der nach erfolgtem Aufmaß am Ort der Bauleistung unter Berücksichtigung der erstellt wird. örtlichen Umstände, besonderer Bedingungen und baulicher Voraussetzungen von 97

  • Energiesparratgeber
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    Förderung Internet-Wegweiser durch die Förderprogramme Fördergelder verringern den Bedarf an eigenem Kapital oder herkömmlichen Bankkrediten für die Finanzierung einer energetischen Sanierung. Die Programme von Bund, Ländern und Kommunen sind stets an Vorbedingungen geknüpft. Da sich diese Konditionen immer wieder ändern können, sollten sich Bauherren stets aktuell informieren ­ vorab im Internet und dann beim Energieberater, der auch bei der Antragstellung hilft. Die folgenden Online-Übersichten und Fallbeispiele sind empfehlenswert, um einen Überblick über die Fördermöglich keiten für ein konkretes Modernisierungsvorhaben zu bekommen. Bei allen drei Anbietern von Förderinformationen können Interessenten einen Newsletter abonnieren, so dass sie stets frühzeitig über Änderungen der Fördersituation informiert sind. Förderratgeber der KfW: www.kfw.de Auf der Website der KfW finden Sie unter dem Menüpunkt ,,Förder ratgeber" detaillierte Informationen über die Programme im Bereich ,,Bauen, Wohnen, Energie sparen". Ob Sie neu bauen wollen, ein Objekt kaufen möchten, energetisch sanieren, modernisieren und umbauen oder erneuerbare Energien nutzen wollen: In den einzelnen Rubriken sind alle relevanten Daten für eine Förderung Ihres Vorhabens durch die KfW versammelt. Ausgezeichnete Beispiele, die von der KfW gefördert wurden, werden auf award.kfw.de präsentiert, so zum Beispiel die Gewinner des Wettbewerbs KfW Award 2011, der unter dem Motto ,,Effizienz mit Charme" stand. Datenbank foerderdata: www.foerderdata.de Die Online-Datenbank foerderdata beinhaltet rund 5.700 Förderungen von Bund und Ländern, der Städte, Landkreise und Gemeinden sowie der Energieversorger. Um eine Auskunft über die möglichen Fördermittel für ein Wohngebäude oder Mietwohngebäude zu erhalten, wird zunächst nach der Postleitzahl des Objekts gefragt. Anschließend müssen Baujahr und Gebäudetyp sowie der Firmenname des Energieversorgers eingegeben werden. Die geplanten Maßnahmen werden auf einer Checkliste einfach angekreuzt. Nach Eingabe der persönlichen Daten wird online eine individuelle Fördermittelauskunft zusammengestellt, aus der sämtliche infrage kommenden Förderprogramme ersichtlich sind. Zu den einzelnen Programmen können umfassende Informationen abge rufen werden. Kampagne ,,Klima sucht Schutz": www.klima-sucht-schutz.de Eine ganze Reihe informativer Ratgeber hält die Internetseite der Kampagne ,,Klima sucht Schutz" bereit, darunter auch einen Förderratgeber. Nach Eingabe von Baujahr, Gebäudetyp und Postleitzahl des Alt- oder Neubaus, der modernisiert werden soll, können die demnächst geplanten Maßnahmen angegeben werden. Im letzten Schritt werden alle Fördermöglichkeiten aufgelistet, die für das Projekt infrage kommen. Eine übersichtliche Zusammenfassung per E-Mail hilft dabei, Angebote einzuholen oder zu überprüfen. Sämtliche Eingaben, auch bei anderen Ratgebern von ,,Klima sucht Schutz" wie etwa dem HeizCheck, lassen sich in einem sogenannten Energiesparkonto speichern und wieder aufrufen. So ist es zum Beispiel möglich, den Erfolg von Modernisierungsmaßnahmen auf einfache Weise zu kontrollieren. KLIMA SCHÜTZEN UND GELD SPAREN Testen Sie die interaktiven Energiespar-Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de und ermitteln Sie Ihre persönlichen Einsparpotenziale. 98 ,,Klima sucht Schutz" ist eine vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne. Gemeinsam mit mehr als 700 Partnern motiviert sie den Einzelnen, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken. ... der Natur zuliebe

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    Förderung Internet-Wegweiser durch die Förderprogramme Fördergelder verringern den Bedarf an eigenem Kapital oder herkömmlichen Bankkrediten für die Finanzierung einer energetischen Sanierung. Die Programme von Bund, Ländern und Kommunen sind stets an Vorbedingungen geknüpft. Da sich diese Konditionen immer wieder ändern können, sollten sich Bauherren stets aktuell informieren ­ vorab im Internet und dann beim Energieberater, der auch bei der Antragstellung hilft. Die folgenden Online-Übersichten und Fallbeispiele sind empfehlenswert, um einen Überblick über die Fördermöglich keiten für ein konkretes Modernisierungsvorhaben zu bekommen. Bei allen drei Anbietern von Förderinformationen können Interessenten einen Newsletter abonnieren, so dass sie stets frühzeitig über Änderungen der Fördersituation informiert sind. Förderratgeber der KfW: www.kfw.de Auf der Website der KfW finden Sie unter dem Menüpunkt ,,Förder ratgeber" detaillierte Informationen über die Programme im Bereich ,,Bauen, Wohnen, Energie sparen". Ob Sie neu bauen wollen, ein Objekt kaufen möchten, energetisch sanieren, modernisieren und umbauen oder erneuerbare Energien nutzen wollen: In den einzelnen Rubriken sind alle relevanten Daten für eine Förderung Ihres Vorhabens durch die KfW versammelt. Ausgezeichnete Beispiele, die von der KfW gefördert wurden, werden auf award.kfw.de präsentiert, so zum Beispiel die Gewinner des Wettbewerbs KfW Award 2011, der unter dem Motto ,,Effizienz mit Charme" stand. Datenbank foerderdata: www.foerderdata.de Die Online-Datenbank foerderdata beinhaltet rund 5.700 Förderungen von Bund und Ländern, der Städte, Landkreise und Gemeinden sowie der Energieversorger. Um eine Auskunft über die möglichen Fördermittel für ein Wohngebäude oder Mietwohngebäude zu erhalten, wird zunächst nach der Postleitzahl des Objekts gefragt. Anschließend müssen Baujahr und Gebäudetyp sowie der Firmenname des Energieversorgers eingegeben werden. Die geplanten Maßnahmen werden auf einer Checkliste einfach angekreuzt. Nach Eingabe der persönlichen Daten wird online eine individuelle Fördermittelauskunft zusammengestellt, aus der sämtliche infrage kommenden Förderprogramme ersichtlich sind. Zu den einzelnen Programmen können umfassende Informationen abge rufen werden. Kampagne ,,Klima sucht Schutz": www.klima-sucht-schutz.de Eine ganze Reihe informativer Ratgeber hält die Internetseite der Kampagne ,,Klima sucht Schutz" bereit, darunter auch einen Förderratgeber. Nach Eingabe von Baujahr, Gebäudetyp und Postleitzahl des Alt- oder Neubaus, der modernisiert werden soll, können die demnächst geplanten Maßnahmen angegeben werden. Im letzten Schritt werden alle Fördermöglichkeiten aufgelistet, die für das Projekt infrage kommen. Eine übersichtliche Zusammenfassung per E-Mail hilft dabei, Angebote einzuholen oder zu überprüfen. Sämtliche Eingaben, auch bei anderen Ratgebern von ,,Klima sucht Schutz" wie etwa dem HeizCheck, lassen sich in einem sogenannten Energiesparkonto speichern und wieder aufrufen. So ist es zum Beispiel möglich, den Erfolg von Modernisierungsmaßnahmen auf einfache Weise zu kontrollieren. KLIMA SCHÜTZEN UND GELD SPAREN Testen Sie die interaktiven Energiespar-Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de und ermitteln Sie Ihre persönlichen Einsparpotenziale. 98 ,,Klima sucht Schutz" ist eine vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne. Gemeinsam mit mehr als 700 Partnern motiviert sie den Einzelnen, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken. ... der Natur zuliebe

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    Förderung Förderung Förderung auf Länderebene und durch die Kommunen: so finden Sie sich zurecht Neben dem Bund fördern auch die Länder und Kommunen die energetische Modernisierung. Während bundesweite Programme in ganz Deutschland in Anspruch genommen werden können, gelten regionale und kommunale Regelungen nur für ein begrenztes Gebiet. und Prüfung durch den Anbieter letztlich keine Garantie auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität geben kann. Ob eine bestimmte Maßnahme förderungsfähig ist, sollte daher stets bei den entsprechenden Anlaufstellen in den Bundesländern geklärt werden. Mit der regionalen Fördersituation kennt sich der Energieberater vor Ort am besten aus, bzw. er kann diese kompetent recherchieren. Einen ersten Überblick ermöglichen die Förderdatenbanken www.foerderdata.de und www.energiefoerderung.info. Die Bundesländer fördern unter anderem: // Energiespar-Checks und Energieberatung // Energetische Sanierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden // Einbau von Heiztechnik auf der Basis erneuerbarer Energien (Solaranlagen, Holzpelletsheizungen, etc.) // Ersatz von Elektroheizungen durch Zentral heizung // Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung // Regenwassernutzungsanlagen, Entsiegelung von Flächen und Versickerung von Niederschlagswasser // Passiv-, Energiespar- und Energiegewinnhäuser // Biomasseheizkraftwerke, Kraft-WärmeKopplungsanlagen/Fernwärme, Windkraftanlagen // K leinkläranlagen, Grauwasserrecycling // Dachbegrünung. Da sich die Förderbedingungen ständig ändern können, sollten sich Investoren stets frühzeitig bei den zuständigen Beratungsstellen der Länder informieren. Die wichtigsten Fragen sind dabei: Gibt es eine Fördermöglichkeit? Müssen die Mittel vor Baubeginn beantragt werden oder kann die Förderung auch nachträglich beansprucht werden? Sind Fristen einzuhalten? Welche Unterlagen werden benötigt? In welcher Höhe wird die Maßnahme gefördert und wie können die Gelder abgerufen werden? Nachfolgend finden Sie die Adressen und Internetseiten der wichtigsten Ansprechpartner für die Förderprogramme in den Bundesländern. Bremen Bremer Modernisieren c/o Bremer Energie-Konsens Am Wall 172­173, 28195 Bremen Tel. (0421) 3 76 67 10 info@energiekonsens.de www.energiekonsens.de www.bremer-modernisieren.de Kontorhaus am Markt Langenstraße 2­4 (Eingang Stintbrücke 1) 28195 Bremen Tel. (0421) 96 00 - 415 Fax (0421) 96 00 - 340 mail@bab-bremen.de www.bab-bremen.de Mecklenburg-Vorpommern Landesförderinstitut MecklenburgVorpommern Werkstraße 213, 19061 Schwerin Tel. (0385) 6 36 30 info@lfi -mv.de www.lfi -mv.de Saarland Saarländische Investitionskreditbank AG (SIKB) Franz-Joseph-Röder-Straße 17 66119 Saarbrücken Tel. (0681) 30 33 - 0 Fax (0681) 30 33 - 1 00 info@sikb.de www.sikb.de Niedersachsen Investitions- und Förderbank Niedersachsen Günther-Wagner-Allee 12­16, 30177 Hannover Tel. (0511) 3 00 31 - 0 Fax (0511) 3 00 31 - 3 00 info@nbank.de www.nbank.de Sachsen SAB Sächsische Aufbaubank GmbH Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden Tel. (0351) 49 10 - 0 Fax (0351) 49 10 - 40 00 servicecenter@sab.sachsen.de www.sab.sachsen.de Foto: fotolia.com/N-Media-Images Hamburg Umweltpartnerschaft Hamburg Stadthausbrücke 8, 20355 Hamburg Tel. (040) 4 28 40 - 28 00 Fax (040) 4 28 40 - 20 22 umweltpartnerschaft@bsu.hamburg.de http://klima.hamburg.de WK Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt Besenbinderhof 31, 20097 Hamburg Tel. (040) 2 48 46 - 0 Fax (040) 2 48 46 - 4 32 info@wk-hamburg.de www.wk-hamburg.de Nordrhein-Westfalen EnergieAgentur.NRW Kasinostraße 19­21, 42103 Wuppertal Hotline: (0180) 3 19 00 00* (*9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Minute) Tel. (0202) 2 45 52 - 0 Fax (0202) 2 45 52 - 30 post@energieagentur.nrw.de www.energieagentur.nrw.de Wohnungsbauförderungsanstalt Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf Tel. (0211) 9 17 41 - 0 Fax (0211) 9 17 41 - 18 00 info@nrwbank.de www.nrwbank.de Sachsen-Anhalt Investitionsbank Sachsen-Anhalt Domplatz 12, 39104 Magdeburg Tel. (0391) 5 89 17 - 45 Fax (0391) 5 89 17 - 54 Hotline: 0800 - 56 007 57 (kostenfrei) info@ib-lsa.de www.ib-sachsen-anhalt.de Jedes Bundesland setzt eigene Schwerpunkte bei der Förderung, dies gilt ebenso für die Gemeinde- und Stadtverwaltungen. Investoren können sich anhand der zahlreichen Förderübersichten im Internet zunächst einmal orientieren, welche Fördermittel sie beantragen können. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass es für OnlineInformationen auch bei größter Sorgfalt Schleswig-Holstein Investitionsbank Schleswig-Holstein Fleethörn 29­31, 24103 Kiel Tel. (0431) 99 05 - 0 Fax (0431) 99 05 - 33 83 info@ib-sh.de www.ib-sh.de Baden-Württemberg KEA Klimaschutz- und Energieagentur Kaiserstraße 94a, 76133 Karlsruhe Tel. (0721) 98 47 10 info@kea-bw.de www.keabw.de Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe Tel. (0721) 15 00 wohneigentum@l-bank.de www.l-bank.de Bayern Bayerisches Staatsministerium des Inneren Franz-Joseph-Strauß-Ring 4 80539 München Tel. (089) 21 92 02 poststelle@stmi.bayern.de www.wohnen.bayern.de Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Rosenkavalierplatz 2, 81925 München Tel. (089) 92 14 - 00 poststelle@stmugv.bayern.de www.umweltministerium.bayern.de Berlin Berliner Energieagentur Französ. Str. 23, 10117 Berlin Tel. (030) 29 33 30 - 0 office@berliner-e-agentur.de www.berliner-e-agentur.de Hessen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Hauptstandort: Omega-Haus A (Kaiserlei-Kreisel) Strahlenbergerstraße 11, 63067 Offenbach am Main Tel. (069) 91 32 - 03 Fax (069) 91 32 - 46 36 Hotline Förderberatung: (0180) 5 005 299* (*14 ct./Min.aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunktarife können abweichen, Mobilfunk max. 42 ct./Min.) www.wibank.de Rheinland-Pfalz Thüringen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz Postfach 30 24, 55020 Mainz Tel. (06131) 61 72 - 19 91 Fax (06131) 61 72 - 18 99 wohnraum@isb.rlp.de www.isb.rlp.de TAB Thüringer Aufbaubank Gorkistraße 9, 99084 Erfurt Tel. (0361) 7 44 70 info@aufbaubank.de www.aufbaubank.de Brandenburg ILB InvestitionsBank Steinstraße 104­106, 14480 Potsdam Tel. (0331) 66 00 postbox@ilb.de www.ILB.de 100 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 101

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    Förderung Förderung Förderung auf Länderebene und durch die Kommunen: so finden Sie sich zurecht Neben dem Bund fördern auch die Länder und Kommunen die energetische Modernisierung. Während bundesweite Programme in ganz Deutschland in Anspruch genommen werden können, gelten regionale und kommunale Regelungen nur für ein begrenztes Gebiet. und Prüfung durch den Anbieter letztlich keine Garantie auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität geben kann. Ob eine bestimmte Maßnahme förderungsfähig ist, sollte daher stets bei den entsprechenden Anlaufstellen in den Bundesländern geklärt werden. Mit der regionalen Fördersituation kennt sich der Energieberater vor Ort am besten aus, bzw. er kann diese kompetent recherchieren. Einen ersten Überblick ermöglichen die Förderdatenbanken www.foerderdata.de und www.energiefoerderung.info. Die Bundesländer fördern unter anderem: // Energiespar-Checks und Energieberatung // Energetische Sanierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden // Einbau von Heiztechnik auf der Basis erneuerbarer Energien (Solaranlagen, Holzpelletsheizungen, etc.) // Ersatz von Elektroheizungen durch Zentral heizung // Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung // Regenwassernutzungsanlagen, Entsiegelung von Flächen und Versickerung von Niederschlagswasser // Passiv-, Energiespar- und Energiegewinnhäuser // Biomasseheizkraftwerke, Kraft-WärmeKopplungsanlagen/Fernwärme, Windkraftanlagen // K leinkläranlagen, Grauwasserrecycling // Dachbegrünung. Da sich die Förderbedingungen ständig ändern können, sollten sich Investoren stets frühzeitig bei den zuständigen Beratungsstellen der Länder informieren. Die wichtigsten Fragen sind dabei: Gibt es eine Fördermöglichkeit? Müssen die Mittel vor Baubeginn beantragt werden oder kann die Förderung auch nachträglich beansprucht werden? Sind Fristen einzuhalten? Welche Unterlagen werden benötigt? In welcher Höhe wird die Maßnahme gefördert und wie können die Gelder abgerufen werden? Nachfolgend finden Sie die Adressen und Internetseiten der wichtigsten Ansprechpartner für die Förderprogramme in den Bundesländern. Bremen Bremer Modernisieren c/o Bremer Energie-Konsens Am Wall 172­173, 28195 Bremen Tel. (0421) 3 76 67 10 info@energiekonsens.de www.energiekonsens.de www.bremer-modernisieren.de Kontorhaus am Markt Langenstraße 2­4 (Eingang Stintbrücke 1) 28195 Bremen Tel. (0421) 96 00 - 415 Fax (0421) 96 00 - 340 mail@bab-bremen.de www.bab-bremen.de Mecklenburg-Vorpommern Landesförderinstitut MecklenburgVorpommern Werkstraße 213, 19061 Schwerin Tel. (0385) 6 36 30 info@lfi -mv.de www.lfi -mv.de Saarland Saarländische Investitionskreditbank AG (SIKB) Franz-Joseph-Röder-Straße 17 66119 Saarbrücken Tel. (0681) 30 33 - 0 Fax (0681) 30 33 - 1 00 info@sikb.de www.sikb.de Niedersachsen Investitions- und Förderbank Niedersachsen Günther-Wagner-Allee 12­16, 30177 Hannover Tel. (0511) 3 00 31 - 0 Fax (0511) 3 00 31 - 3 00 info@nbank.de www.nbank.de Sachsen SAB Sächsische Aufbaubank GmbH Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden Tel. (0351) 49 10 - 0 Fax (0351) 49 10 - 40 00 servicecenter@sab.sachsen.de www.sab.sachsen.de Foto: fotolia.com/N-Media-Images Hamburg Umweltpartnerschaft Hamburg Stadthausbrücke 8, 20355 Hamburg Tel. (040) 4 28 40 - 28 00 Fax (040) 4 28 40 - 20 22 umweltpartnerschaft@bsu.hamburg.de http://klima.hamburg.de WK Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt Besenbinderhof 31, 20097 Hamburg Tel. (040) 2 48 46 - 0 Fax (040) 2 48 46 - 4 32 info@wk-hamburg.de www.wk-hamburg.de Nordrhein-Westfalen EnergieAgentur.NRW Kasinostraße 19­21, 42103 Wuppertal Hotline: (0180) 3 19 00 00* (*9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Minute) Tel. (0202) 2 45 52 - 0 Fax (0202) 2 45 52 - 30 post@energieagentur.nrw.de www.energieagentur.nrw.de Wohnungsbauförderungsanstalt Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf Tel. (0211) 9 17 41 - 0 Fax (0211) 9 17 41 - 18 00 info@nrwbank.de www.nrwbank.de Sachsen-Anhalt Investitionsbank Sachsen-Anhalt Domplatz 12, 39104 Magdeburg Tel. (0391) 5 89 17 - 45 Fax (0391) 5 89 17 - 54 Hotline: 0800 - 56 007 57 (kostenfrei) info@ib-lsa.de www.ib-sachsen-anhalt.de Jedes Bundesland setzt eigene Schwerpunkte bei der Förderung, dies gilt ebenso für die Gemeinde- und Stadtverwaltungen. Investoren können sich anhand der zahlreichen Förderübersichten im Internet zunächst einmal orientieren, welche Fördermittel sie beantragen können. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass es für OnlineInformationen auch bei größter Sorgfalt Schleswig-Holstein Investitionsbank Schleswig-Holstein Fleethörn 29­31, 24103 Kiel Tel. (0431) 99 05 - 0 Fax (0431) 99 05 - 33 83 info@ib-sh.de www.ib-sh.de Baden-Württemberg KEA Klimaschutz- und Energieagentur Kaiserstraße 94a, 76133 Karlsruhe Tel. (0721) 98 47 10 info@kea-bw.de www.keabw.de Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe Tel. (0721) 15 00 wohneigentum@l-bank.de www.l-bank.de Bayern Bayerisches Staatsministerium des Inneren Franz-Joseph-Strauß-Ring 4 80539 München Tel. (089) 21 92 02 poststelle@stmi.bayern.de www.wohnen.bayern.de Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Rosenkavalierplatz 2, 81925 München Tel. (089) 92 14 - 00 poststelle@stmugv.bayern.de www.umweltministerium.bayern.de Berlin Berliner Energieagentur Französ. Str. 23, 10117 Berlin Tel. (030) 29 33 30 - 0 office@berliner-e-agentur.de www.berliner-e-agentur.de Hessen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Hauptstandort: Omega-Haus A (Kaiserlei-Kreisel) Strahlenbergerstraße 11, 63067 Offenbach am Main Tel. (069) 91 32 - 03 Fax (069) 91 32 - 46 36 Hotline Förderberatung: (0180) 5 005 299* (*14 ct./Min.aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunktarife können abweichen, Mobilfunk max. 42 ct./Min.) www.wibank.de Rheinland-Pfalz Thüringen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz Postfach 30 24, 55020 Mainz Tel. (06131) 61 72 - 19 91 Fax (06131) 61 72 - 18 99 wohnraum@isb.rlp.de www.isb.rlp.de TAB Thüringer Aufbaubank Gorkistraße 9, 99084 Erfurt Tel. (0361) 7 44 70 info@aufbaubank.de www.aufbaubank.de Brandenburg ILB InvestitionsBank Steinstraße 104­106, 14480 Potsdam Tel. (0331) 66 00 postbox@ilb.de www.ILB.de 100 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 101

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    Adressen Adressen Adressen Energieagenturen Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Chausseestraße 128a, 10115 Berlin Tel. (030) 72 61 65-600 Fax (030) 72 61 65-699 info@dena.de ; www.dena.de Energieberatung / Gebäude analysen Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. Franziusstraße 8­14, 60314 Frankfurt/Main Tel. (069) 9 04 36 79-60 Fax (069) 9 04 36 79-19 info@Deutsches-Energieberaternetzwerk.de www.Deutsches-Energieberaternetzwerk.de GIH ­ Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerke Bundesverband e.V. Industriestraße 4, 70565 Stuttgart Tel. (0711) 49 04 77 40 Fax (0711) 49 04 77 41 info@gih-bv.de www.gih-bv.de Bundesverband für Angewandte Thermografie e.V. Am Herrenwäldchen 4, 90482 Nürnberg Tel. (0201) 87 77 63 36 post@vath.de ; www.vath.de Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Frankfurter Strasse 29­35, 65760 Eschborn Tel. (06196) 908-0 Fax (06196) 908-800 www.bafa.de Fax (030) 2 58 00-218 eteam@vzbv.de www.verbraucherzentrale-energieberatung.de Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) Havelstraße 7a, 64295 Darmstadt Tel. (06151) 33 92 57 Fax (06151) 33 92 58 info@fbr.de ; www.fbr.de RST Gesellschaft für Wasserspar technik Postfach 11 10, 15501 Fürstenwalde Tel. (03361) 37 45-0 Fax (03361) 37 45-30 welcome@rstcom.de www.wassersparer.de info@fachverband-wdvs.de www.heizkosten-einsparen.de Industrieverband Hartschaum e.V. Maaßstraße 32-1, 69123 Heidelberg Tel. (06221) 77 60 71 Fax (06221) 77 51 06 info@ivh.de ; www.ivh.de Fachverband Transparente Wärme dämmung e.V. c/o Dr. Werner Platzer Ginsterweg 9, 79194 Gundelfingen Tel. (0761) 58 14 41 Fax (0761) 58 14 42 platzer@umwelt-wand.de www.umwelt-wand.de GGM Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. Odenwaldring 68 64380 Rossdorf bei Darmstadt Tel. (06154) 80 37 16 Fax (06154) 80 39 61 info@ral-mineralwolle.de www.ral-mineralwolle.de Fenster Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. Walter-Kolb-Straße 1­7 60594 Frankfurt am Main Tel. (069) 95 50 54-0 Fax (069) 95 50 54-11 vff@window.de www.window.de Institut für Fenstertechnik e.V. Theodor-Gietl-Straße 7­9 83026 Rosenheim Tel. (08031) 2 61-0 Fax (08031) 2 61-290 info@ift-rosenheim.de www.ift-rosenheim.de Umweltorganisationen und Energie institute Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. Osterstraße 58, 20259 Hamburg Tel. (040) 49 07 11 00 Fax (040) 49 07 11 99 info@BAUMeV.de www.BAUMeV.de Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin Tel. (030) 2 75 81 70-0 Fax (030) 2 75 81 70-20 info@bee-ev.de www.bee-ev.de Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. Charlottenstraße 24 / Tuteur Haus 10117 Berlin Tel. (030) 208 799-711 Fax (030) 208 799-712 info@waermepumpe.de www.waermepumpe.de/endverbraucher.html Wärmedämmung Fachverband Wärmedämmverbund systeme e.V. Fremersbergstraße 33 76530 Baden-Baden Tel. (07221) 30 09 89-0 Fax (07221) 30 09 89-9 Energieagenturen in den Bundesländern Berliner Energieagentur Französische Straße 23, 10117 Berlin Tel. (030) 29 33 30-0 Fax (030) 29 33 30-99 office@berliner-e-agentur.de www.berliner-e-agentur.de ZukunftsAgentur Brandenburg Steinstraße 104­106, 14480 Potsdam Tel. (0331) 6 60 38 33 Fax (0331) 6 60 38 40 info@zab-brandenburg.de www.zab-brandenburg.de hessenENERGIE Mainzer Straße 98­102, 65189 Wiesbaden Tel. (0611) 74 62 30 Fax (0611) 71 82 24 www.hessenenergie.de Energieagentur Schleswig-Holstein Fleethörn 29­31, 24103 Kiel Tel. (0431) 9 90 50 Fax (0431) 99 05 33 83 www.energieagentur-sh.de EnergieAgentur.NRW Kasinostraße 19 ­21, 42103 Wuppertal Tel. (0202) 2 45 52-0 Fax (0202) 2 45 52-30 www.ea-nrw.de Klimaschutzagentur Region Hannover Goethestraße 19, 30159 Hannover Tel. (0511) 22 00 22-20 Fax (0511) 22 00 22-55 beratung@klimaschutzagentur.de www.klimaschutzagentur.de www.bauhaus.info ­ Jederzeit erreichbar Auf unserer Internetseite finden Sie rund um die Uhr aktuelle Informationen zu unseren Angeboten und Serviceleistungen. Nutzen Sie unseren Online-Service: Energieberatung Verbraucherverbände Strom / Wasser Die Verbraucherzentralen bieten unter anderem kostengünstige Energieberatungen vor Ort an. Zentrale Rufnummer zur Terminvereinbarung ist: (09001) 3 63 74 43, (Kosten: 14 Cent/Minute). Für alle inhaltlichen Anfragen sind ansonsten die Verbraucherzentralen der Bundesländer zuständig. Diese und vieles mehr finden Sie unter der zentralen InternetAdresse des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Markgrafenstraße 66, 10969 Berlin Tel. (030) 2 58 00-0 Stromspartipps und Infos zu sparsamen Elektrogeräten in Haushalt und Büro: // www.spargeraete.de // www.hausgeraete-plus.de // www.energielabel.de // www.stromeffizienz.de BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Reinhardtstraße 32, 10117 Berlin Tel. (030) 300 199-0 Fax (030) 300 199-3900 info@bdew.de www.bdew.de 102 Tipps&Tricks, Infos und aktuelle Events auch auf: www.facebook.com/bauhaus www.youtube.com/bauhausinfo ... der Natur zuliebe

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    Adressen Adressen Adressen Energieagenturen Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Chausseestraße 128a, 10115 Berlin Tel. (030) 72 61 65-600 Fax (030) 72 61 65-699 info@dena.de ; www.dena.de Energieberatung / Gebäude analysen Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. Franziusstraße 8­14, 60314 Frankfurt/Main Tel. (069) 9 04 36 79-60 Fax (069) 9 04 36 79-19 info@Deutsches-Energieberaternetzwerk.de www.Deutsches-Energieberaternetzwerk.de GIH ­ Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerke Bundesverband e.V. Industriestraße 4, 70565 Stuttgart Tel. (0711) 49 04 77 40 Fax (0711) 49 04 77 41 info@gih-bv.de www.gih-bv.de Bundesverband für Angewandte Thermografie e.V. Am Herrenwäldchen 4, 90482 Nürnberg Tel. (0201) 87 77 63 36 post@vath.de ; www.vath.de Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Frankfurter Strasse 29­35, 65760 Eschborn Tel. (06196) 908-0 Fax (06196) 908-800 www.bafa.de Fax (030) 2 58 00-218 eteam@vzbv.de www.verbraucherzentrale-energieberatung.de Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) Havelstraße 7a, 64295 Darmstadt Tel. (06151) 33 92 57 Fax (06151) 33 92 58 info@fbr.de ; www.fbr.de RST Gesellschaft für Wasserspar technik Postfach 11 10, 15501 Fürstenwalde Tel. (03361) 37 45-0 Fax (03361) 37 45-30 welcome@rstcom.de www.wassersparer.de info@fachverband-wdvs.de www.heizkosten-einsparen.de Industrieverband Hartschaum e.V. Maaßstraße 32-1, 69123 Heidelberg Tel. (06221) 77 60 71 Fax (06221) 77 51 06 info@ivh.de ; www.ivh.de Fachverband Transparente Wärme dämmung e.V. c/o Dr. Werner Platzer Ginsterweg 9, 79194 Gundelfingen Tel. (0761) 58 14 41 Fax (0761) 58 14 42 platzer@umwelt-wand.de www.umwelt-wand.de GGM Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. Odenwaldring 68 64380 Rossdorf bei Darmstadt Tel. (06154) 80 37 16 Fax (06154) 80 39 61 info@ral-mineralwolle.de www.ral-mineralwolle.de Fenster Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. Walter-Kolb-Straße 1­7 60594 Frankfurt am Main Tel. (069) 95 50 54-0 Fax (069) 95 50 54-11 vff@window.de www.window.de Institut für Fenstertechnik e.V. Theodor-Gietl-Straße 7­9 83026 Rosenheim Tel. (08031) 2 61-0 Fax (08031) 2 61-290 info@ift-rosenheim.de www.ift-rosenheim.de Umweltorganisationen und Energie institute Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. Osterstraße 58, 20259 Hamburg Tel. (040) 49 07 11 00 Fax (040) 49 07 11 99 info@BAUMeV.de www.BAUMeV.de Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin Tel. (030) 2 75 81 70-0 Fax (030) 2 75 81 70-20 info@bee-ev.de www.bee-ev.de Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. Charlottenstraße 24 / Tuteur Haus 10117 Berlin Tel. (030) 208 799-711 Fax (030) 208 799-712 info@waermepumpe.de www.waermepumpe.de/endverbraucher.html Wärmedämmung Fachverband Wärmedämmverbund systeme e.V. Fremersbergstraße 33 76530 Baden-Baden Tel. (07221) 30 09 89-0 Fax (07221) 30 09 89-9 Energieagenturen in den Bundesländern Berliner Energieagentur Französische Straße 23, 10117 Berlin Tel. (030) 29 33 30-0 Fax (030) 29 33 30-99 office@berliner-e-agentur.de www.berliner-e-agentur.de ZukunftsAgentur Brandenburg Steinstraße 104­106, 14480 Potsdam Tel. (0331) 6 60 38 33 Fax (0331) 6 60 38 40 info@zab-brandenburg.de www.zab-brandenburg.de hessenENERGIE Mainzer Straße 98­102, 65189 Wiesbaden Tel. (0611) 74 62 30 Fax (0611) 71 82 24 www.hessenenergie.de Energieagentur Schleswig-Holstein Fleethörn 29­31, 24103 Kiel Tel. (0431) 9 90 50 Fax (0431) 99 05 33 83 www.energieagentur-sh.de EnergieAgentur.NRW Kasinostraße 19 ­21, 42103 Wuppertal Tel. (0202) 2 45 52-0 Fax (0202) 2 45 52-30 www.ea-nrw.de Klimaschutzagentur Region Hannover Goethestraße 19, 30159 Hannover Tel. (0511) 22 00 22-20 Fax (0511) 22 00 22-55 beratung@klimaschutzagentur.de www.klimaschutzagentur.de www.bauhaus.info ­ Jederzeit erreichbar Auf unserer Internetseite finden Sie rund um die Uhr aktuelle Informationen zu unseren Angeboten und Serviceleistungen. Nutzen Sie unseren Online-Service: Energieberatung Verbraucherverbände Strom / Wasser Die Verbraucherzentralen bieten unter anderem kostengünstige Energieberatungen vor Ort an. Zentrale Rufnummer zur Terminvereinbarung ist: (09001) 3 63 74 43, (Kosten: 14 Cent/Minute). Für alle inhaltlichen Anfragen sind ansonsten die Verbraucherzentralen der Bundesländer zuständig. Diese und vieles mehr finden Sie unter der zentralen InternetAdresse des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Markgrafenstraße 66, 10969 Berlin Tel. (030) 2 58 00-0 Stromspartipps und Infos zu sparsamen Elektrogeräten in Haushalt und Büro: // www.spargeraete.de // www.hausgeraete-plus.de // www.energielabel.de // www.stromeffizienz.de BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Reinhardtstraße 32, 10117 Berlin Tel. (030) 300 199-0 Fax (030) 300 199-3900 info@bdew.de www.bdew.de 102 Tipps&Tricks, Infos und aktuelle Events auch auf: www.facebook.com/bauhaus www.youtube.com/bauhausinfo ... der Natur zuliebe

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    Glossar Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography Glossar Glossar Bauökologie Die Bauökologie meint die Betrachtung von ökologischen Aspekten beim Neubau und bei der Planung von Modernisierungsmaßnahmen. Dazu gehört etwa die Frage, wie viel Energie eingespart werden muss, um die bei der Herstellung von Dämmmaterialien aufgewendete Energie auszugleichen. Baustoffklasse (gemäß DIN 4102) Baustoffe werden nach ihrem Brandverhalten in Baustoffklassen eingeteilt: A = nicht brennbare Baustoffe; A1 und A2 = nicht brennbare Baustoffe, die die Feuerwiderstandsdauer von Bauteilen verlängern; B = brennbare Baustoffe; B1 = schwer entflammbar; B2 = normal entflammbar; B3 = leicht entflammbare Baustoffe. Behaglichkeit Behaglichkeit bezeichnet in der Heizungs- und Klimatechnik einen Bereich von Luftzuständen, bei denen sich ein Mensch am wohlsten fühlt. Die wichtigsten Faktoren sind Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und der Unterschied zwischen Wand- und Lufttemperatur. Die empfundene Behaglichkeit ist individuell unterschiedlich und außerdem noch abhängig von der Jahreszeit, der Kleidung, dem Ionisations zustand der Luft und auch von Gerüchen. Bereitschaftsverlust Ein Bereitschaftsverlust entsteht in Höhe der Wärmemenge, die benötigt wird, um beispielsweise den Heizkessel auf einer bestimmten Temperatur zu halten, obwohl keine Nutzwärme abgabe stattfindet. Ursachen für Bereitschaftsverluste sind Wärmeabstrahlung und innere Auskühlung. Biomasse In der Energietechnik versteht man unter Biomasse alle tierischen und pflanzlichen Produkte, die zur Gewinnung von Wärme, Strom sowie flüssigen und gasförmigen Energieträgern genutzt werden. Dies sind vor allem schnell wachsende Energiepflanzen (Holz, Raps, Zuckerrüben etc.) sowie Abfälle (Kompost, Dung). Die Verbrennung von Biomasse setzt nur so viel CO frei, wie beim Wachsen gebunden wurde, erfolgt im Prinzip also klimaneutral. Blower-Door-Test Mit entweichender Luft geht auch Wärme verloren. Um die Luftdichtheit eines Hauses festzustellen, wird das Differenzdruck-Messverfahren, auch Blower-Door-Test, angewendet: Ein Ventilator mit einem Folienkragen drückt Luft in das Gebäude hinein oder saugt sie heraus. Abhängig vom Luftvolumen des Gebäudes ergibt sich ein Vergleichswert, die Luftwechselzahl. Sie dient zur Berechnung der unnötig entweichenden Energie und sollte bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen nicht größer als 1,5 sein und bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen nicht größer als 3. Undichte Stellen können dann mit Hilfe eines Luftgeschwindigkeitsmessgerätes (Thermoanemometer) oder mit der Infrarot-Thermografie gesucht werden. Brennwertkessel Mit einem Brennwertkessel kann der Energiegehalt (Brennwert) des verwendeten Energieträgers fast vollständig genutzt werden. Dazu wird die Kondensationswärme der entstehenden Abgase auf das Heizungswasser im Rücklauf übertragen, sodass es bereits vorgewärmt in den Kessel zurückfließt. CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung eines Produktes bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den EURichtlinien insbesondere hinsichtlich der Produktsicherheit entspricht. Dies bedeutet nicht zwingend, dass das Produkt von unabhängigen Stellen entsprechend überprüft wurde. CO Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, hochgiftiges, reiz-, farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht, z.B. in schlecht eingestellten Heizungsanlagen. Wird es eingeatmet, reduziert es die Sauerstoffaufnahme des Blutes und wirkt daher ab bestimmten Konzentrationen tödlich. CO Kohlendioxid (CO) entsteht bei der vollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen unter ausreichend Sauerstoff und ist ein farb- und geruchsloses Gas. Als Spurengas in der Erdatmosphäre ist es für langwellige Wärmestrahlen undurchlässig und wird daher als eine der Ursachen für den natürlichen Treibhauseffekt angesehen, ohne den auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von -18 °C herrschen würde. Dämmstoffe Als Dämmstoffe werden Baustoffe mit geringer Wärmeleitfähigkeit genutzt: Je nach Einsatzort werden dampfdichte oder diffusionsoffene Dämmkonstruktionen ausgeführt. Auch die Schall- und Trittschalldämmung sowie das Brandverhalten spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des geeigneten Dämmstoffs. Erhältlich sind Platten, Rollen, Matten, Vliese oder loses Material für Schüttungen. Dämmstoffe bestehen aus geschäumten Kunststoffen, Mineralwolle oder organischen Substanzen (Zellulose, Kork, Holz, Schafwolle, Hanf, Flachs, Seegras usw.). Dampfsperre/Dampfbremse Eine Dampfsperre verhindert das Wandern feuchter Luft durch ein Bauteil. Da Wasserdampf immer vom Warmen zum Kalten fließt, wird die Dampfsperre zwischen der Innenverkleidung und der Dämmschicht angebracht. Wasserdampf kann nicht in die Dämmung gelangen und dort kondensieren, Feuchteschäden werden verhindert. Drei-Liter-Haus Mit einem Heizwärmebedarf von 16 bis 39 kWh/m²a ist das Drei-Liter-Haus noch sparsamer als das Niedrigenergiehaus. Der Energieverbrauch für die Heizung entspricht ca. 3 l Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr, was dem Drei-Liter-Haus den einprägsamen Namen gab. Emissionshandel In 2005 hat die EU ein System für den Handel mit Zertifikaten etabliert, die zum Ausstoß einer gewissen Menge CO berechtigen. Will ein Unternehmen CO emittieren, muss es die nötigen Rechte dazu besitzen: je Tonne CO ein Zertifikat. Die EU-Kommission legt jedes Jahr die Gesamtmenge der Zertifikate und damit auch die Gesamtmenge an zulässigen CO -Emissionen fest. Firmen, die mehr Emissionsrechte benötigen als ihnen zugeteilt wurden, können anderen Firmen nicht genutzte Zertifikate für das jeweilige Jahr abkaufen. Über die zulässige Gesamtmenge pro Jahr kann also der CO-Ausstoß aller Teilnehmer des Systems gezielt gesteuert werden. Energetische Sanierung Die energetische Sanierung umfasst alle Maßnahmen, die zur Senkung des Energiebedarfs, insbesondere des Heizenergiebedarfs, beitragen. Dazu zählen die Dämmung von Fassaden, Dach und Keller und der Ersatz von Fenstern und Haustüren gemäß den Bestimmungen der Energieeinsparverordnung. Weitere Maßnahmen zur Senkung des Energie bedarfs sind die Sanierung der Heizungsanlage, der Einsatz von Solarthermie und energieeffizienten Elektrogeräten, kontrollierte Wohnraumlüftung und generell energiebewusstes Verbrauchsverhalten. Energieausweis Die Energieeinsparverordnung verpflichtet Eigentümer, einen Energieausweis zu erstellen. Der Energieausweis kann als Verbrauchs- oder Bedarfsausweis ausgeführt werden und stellt eine Bewertung des Gebäudes unter energetischen Aspekten dar. Energieeinsparverordnung Die Energieeinsparverordnung (EnEV) führt die Anforderungen der Heizungsanlagenverordnung und der Wärmeschutzverordnung zusammen. Sie setzt Höchstgrenzen für den Energiebedarf von Neubauten und Modernisierungspflichten für Bestandsgebäude fest. Energiekennzahl Bei Wohngebäuden gibt die Energiekennzahl an, wie viel Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr verbraucht wird (kWh/m²). Sie ist abhängig vom Gebäudezustand und vom Heizverhalten. Energiequellen/Energieträger Energiequellen sind die begrenzt verfügbaren fossilen Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl sowie die erneuerbaren Energien wie Erdwärme, Gezeitenkraft und Solarenergie mit ihren direkten (Photovoltaik) und indirekten Formen (Biomasse, Wind- und Wasserkraft). Heizlast Die Heizlast, angegeben in Watt, ist die Wärmezufuhr, die notwendig ist, um eine festgelegte Raumtemperatur aufrecht zu erhalten. Der Wert ist abhängig von der Raumnutzung, der Wärmedämmung und der Lage des Gebäudes und bestimmt die Auslegung der Heizungsanlage. Heizwärmebedarf (kWh/m2a) Der Heizwärmebedarf in kWh/m²a gibt an, wie viel Energie pro Jahr aufgewendet werden muss, um die beheizten Räume eines Hauses zu erwärmen. Nicht eingeschlossen sind der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung und die Kühlung im Sommer. Bei der Berechnung wird nur die Grundfläche der beheizten Räume einbezogen, also z.B. keine Kellerräume. Hydraulischer Abgleich Der hydraulische Abgleich löst das häufige Problem, dass in bestimmten Räumen die Heizungen fast kalt bleiben, während sie in anderen schon heiß laufen. Ziel ist es, die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage so aufeinander abzustimmen, dass die Wärme dahin kommt, wo sie benötigt wird. Der hydraulische Abgleich sorgt für optimalen Wasserdruck an jedem einzelnen Heizkörper, denn nur dann können die Thermostatventile die Raumtemperaturen wie gewünscht regulieren. Ist der Wasserdruck beispielsweise zu hoch, wird der Heizkörper schon heiß, wenn das Ventil nur wenig geöffnet ist. Der hydraulische Abgleich im gesamten Heizungssystem spart also Strom- und Heizkosten. Infrarot-Thermografie Die Infrarot-Thermografie ist ein bildgebendes, berührungsfreies Verfahren (Wärmebildkamera), das Temperaturverteilungen sichtbar macht. Es wird z.B. eingesetzt, um Wärmebrücken in der Gebäudehülle aufzuspüren. Kapitalwert Der Kapitalwert oder auch Barwert ist die Summe aller Einnahmen und Auszahlungen im Zusammenhang mit einer Investition, die auf den Startzeitpunkt des Projekts abgezinst wurden. Ist der Kapitalwert größer als Null, ist die Investition vorteilhaft. Werden alternative Projekte verglichen, so verspricht die Investition mit dem höchsten Barwert den größten Nutzen. Kerndämmung Bei der Kerndämmung werden bei zweischaligem Außenmauerwerk feste oder lose Dämm- stoffe zwischen die Vor- und Hintermauerschale eingebracht. KfW-Effizienzhaus Die KfW hat für ihre Förderprogramme das Qualitätszeichen ,,KfW-Effizienzhaus" verbunden mit bestimmten technischen Anforderungen eingeführt. So darf der Jahresbedarf an Primärenergie eines Hauses, das den Standard ,,KfWEffizienzhaus 70" erfüllt, maximal 70% des Bedarfs eines vergleichbaren Neubaus betragen, der den Mindestanforderungen der EnEV 2009 entspricht. Der spezifische Transmissionswärmeverlust darf 85% des Vergleichswerts nicht überschreiten. Je kleiner die Kennzahl ist ­ KfWEffizienzhaus 55 oder 40 ­ umso besser sind die energetischen Eigenschaften. Kilowattstunde Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Maßeinheit für Arbeit und damit für Energie. Sie ist das Tausendfache einer Wattstunde, die angibt, welche Energie eine Maschine mit einem Watt Leistung in einer Stunde aufnimmt. Der Verbrauch von Strom und Energieträgern wie Öl wird in kWh abgerechnet: Der Energiegehalt von 1 l Heizöl ist ca. 10 kWh. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) KWK-Anlagen erzeugen Strom und nutzen zusätzlich die dabei entstehende Wärme. So werden beispielsweise die an ein Blockheizkraftwerk angeschlossenen Haushalte mit Strom und Fernwärme versorgt und der verwendete Energieträger maximal ausgeschöpft. Luftwechselrate Die Luftwechselrate gibt an, wie luftdicht ein Gebäude ist. Gemessen wird dazu der Luftvolumenstrom, der sich einstellt, wenn zwischen Innen und Außen ein Druckunterschied von 50 Pa herrscht. Je kleiner die Luftwechselrate ist, desto dichter ist das Gebäude. Mechanische Lüftung Bei der mechanischen Lüftung stellen Gebläse genau festgelegte Luftmengen und Druckverhältnisse bereit, so dass die Luft optimal gereinigt, temperiert und befeuchtet werden kann. Nachwachsende Rohstoffe Nachwachsende Rohstoffe sind Substanzen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Holz und Raps werden z.B. als Energieträger genutzt, um Heizwärme zu erzeugen. Schafwolle, Hanf und Seegras werden als ökologische Dämmstoffe zur Wärmedämmung eingesetzt. Niedrigenergiehaus Als Niedrigenergiehaus werden Gebäude bezeichnet, deren Heizwärmebedarf 70 kWh/m²a nicht übersteigt. Die EnEV schreibt vor, dass Neubauten den Niedrigenergiehaus-Standard erfüllen müssen. Passivhaus Im Passivhaus sind Bauweise und Haustechnik so optimiert, dass die eingestrahlte Sonnenenergie und die Wärmeabgabe von Personen und Geräten ausreichen, um den Energiebedarf vollständig zu decken. Mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m²a benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie als ein Niedrigenergiehaus. Plus-Energie-Haus Ein Plus-Energie-Haus erzeugt mehr Primärenergie, als verbraucht wird. Dies ist möglich durch den Einsatz regenerativer Energien, vor allem durch die Nutzung von Sonnenenergie mittels einer Photovoltaikanlage. Primärenergiebedarf Der Primärenergiebedarf eines Hauses setzt sich zusammen aus dem Bedarf an Energieträgern für Heizung, Warmwasser, Strom usw. und der Energiemenge, die aufgewendet werden muss, um die Energieträger zu erschließen, abzubauen, umzuwandeln und zu verteilen. Dazu wird der Energiebedarf mit einem in der EnEV fest gelegten Primärenergiefaktor multipliziert, z.B. mit dem Faktor 1,1 für Gas und Öl. RAL-Gütezeichen Die Vergabe von Gütezeichen ist eine der Haupt aufgaben des RAL ­ Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. Bei Modernisierungsmaßnahmen sind RAL-Gütezeichen z.B. für folgende Produktbereiche wichtig: Dachbau, Dachdeckung, Erzeugnisse aus Mineralwolle, Fassaden, Fenster, Haustüren, Kunststoff-Hartschaum, Mehrscheiben-Isolierglas, Niedrig-Energie-Bauweise, Recycling-Baustoffe. Regenerative Energien Regenerative, also erneuerbare, Energien sind nach menschlichem Ermessen unerschöpflich ­ im Gegensatz zu den endlichen fossilen Energie trägern. Oft werden sie auch als alternative Energiequellen bezeichnet und umfassen Solarenergie, Windenergie, Energie aus Biomasse, Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie. Sonnenenergie kann im Haus auf drei verschiedene Weisen genutzt werden: Durch günstige Bauweise, durch Photovoltaik (Stromerzeugung) und Sonnenkollektoren (Wärme gewinnung). Solaranlage Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne zur Stromerzeugung (Photovoltaik) oder zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie). Die Solarmodule bzw. Wärmekollektoren werden in der Regel auf dem Hausdach montiert. Tauwasserausfall Zum Tauwasserausfall (auch Kondenswasserbildung) kommt es, wenn warme, wasserdampfgesättigte Luft abkühlt. Sie kann dann weniger Wasser aufnehmen und das überschüssige Wasser schlägt sich auf einer kälteren Ober fläche nieder. Transmission In der Wärmetechnik wird mit Transmission die Wärmeübertragung aufgrund eines Temperaturunterschieds bezeichnet. Der Transmissionswärmeverlust eines Gebäudes gibt Hinweise auf die Güte der Wärmedämmung der Außenhülle (Dach, Außenwände, Fenster, Keller). Umwälzpumpe Die Umwälzpumpe transportiert das Heizungswasser durch das Heizungssystem. Veraltete 104 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 105

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    Glossar Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography Glossar Glossar Bauökologie Die Bauökologie meint die Betrachtung von ökologischen Aspekten beim Neubau und bei der Planung von Modernisierungsmaßnahmen. Dazu gehört etwa die Frage, wie viel Energie eingespart werden muss, um die bei der Herstellung von Dämmmaterialien aufgewendete Energie auszugleichen. Baustoffklasse (gemäß DIN 4102) Baustoffe werden nach ihrem Brandverhalten in Baustoffklassen eingeteilt: A = nicht brennbare Baustoffe; A1 und A2 = nicht brennbare Baustoffe, die die Feuerwiderstandsdauer von Bauteilen verlängern; B = brennbare Baustoffe; B1 = schwer entflammbar; B2 = normal entflammbar; B3 = leicht entflammbare Baustoffe. Behaglichkeit Behaglichkeit bezeichnet in der Heizungs- und Klimatechnik einen Bereich von Luftzuständen, bei denen sich ein Mensch am wohlsten fühlt. Die wichtigsten Faktoren sind Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und der Unterschied zwischen Wand- und Lufttemperatur. Die empfundene Behaglichkeit ist individuell unterschiedlich und außerdem noch abhängig von der Jahreszeit, der Kleidung, dem Ionisations zustand der Luft und auch von Gerüchen. Bereitschaftsverlust Ein Bereitschaftsverlust entsteht in Höhe der Wärmemenge, die benötigt wird, um beispielsweise den Heizkessel auf einer bestimmten Temperatur zu halten, obwohl keine Nutzwärme abgabe stattfindet. Ursachen für Bereitschaftsverluste sind Wärmeabstrahlung und innere Auskühlung. Biomasse In der Energietechnik versteht man unter Biomasse alle tierischen und pflanzlichen Produkte, die zur Gewinnung von Wärme, Strom sowie flüssigen und gasförmigen Energieträgern genutzt werden. Dies sind vor allem schnell wachsende Energiepflanzen (Holz, Raps, Zuckerrüben etc.) sowie Abfälle (Kompost, Dung). Die Verbrennung von Biomasse setzt nur so viel CO frei, wie beim Wachsen gebunden wurde, erfolgt im Prinzip also klimaneutral. Blower-Door-Test Mit entweichender Luft geht auch Wärme verloren. Um die Luftdichtheit eines Hauses festzustellen, wird das Differenzdruck-Messverfahren, auch Blower-Door-Test, angewendet: Ein Ventilator mit einem Folienkragen drückt Luft in das Gebäude hinein oder saugt sie heraus. Abhängig vom Luftvolumen des Gebäudes ergibt sich ein Vergleichswert, die Luftwechselzahl. Sie dient zur Berechnung der unnötig entweichenden Energie und sollte bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen nicht größer als 1,5 sein und bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen nicht größer als 3. Undichte Stellen können dann mit Hilfe eines Luftgeschwindigkeitsmessgerätes (Thermoanemometer) oder mit der Infrarot-Thermografie gesucht werden. Brennwertkessel Mit einem Brennwertkessel kann der Energiegehalt (Brennwert) des verwendeten Energieträgers fast vollständig genutzt werden. Dazu wird die Kondensationswärme der entstehenden Abgase auf das Heizungswasser im Rücklauf übertragen, sodass es bereits vorgewärmt in den Kessel zurückfließt. CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung eines Produktes bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den EURichtlinien insbesondere hinsichtlich der Produktsicherheit entspricht. Dies bedeutet nicht zwingend, dass das Produkt von unabhängigen Stellen entsprechend überprüft wurde. CO Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, hochgiftiges, reiz-, farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht, z.B. in schlecht eingestellten Heizungsanlagen. Wird es eingeatmet, reduziert es die Sauerstoffaufnahme des Blutes und wirkt daher ab bestimmten Konzentrationen tödlich. CO Kohlendioxid (CO) entsteht bei der vollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen unter ausreichend Sauerstoff und ist ein farb- und geruchsloses Gas. Als Spurengas in der Erdatmosphäre ist es für langwellige Wärmestrahlen undurchlässig und wird daher als eine der Ursachen für den natürlichen Treibhauseffekt angesehen, ohne den auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von -18 °C herrschen würde. Dämmstoffe Als Dämmstoffe werden Baustoffe mit geringer Wärmeleitfähigkeit genutzt: Je nach Einsatzort werden dampfdichte oder diffusionsoffene Dämmkonstruktionen ausgeführt. Auch die Schall- und Trittschalldämmung sowie das Brandverhalten spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des geeigneten Dämmstoffs. Erhältlich sind Platten, Rollen, Matten, Vliese oder loses Material für Schüttungen. Dämmstoffe bestehen aus geschäumten Kunststoffen, Mineralwolle oder organischen Substanzen (Zellulose, Kork, Holz, Schafwolle, Hanf, Flachs, Seegras usw.). Dampfsperre/Dampfbremse Eine Dampfsperre verhindert das Wandern feuchter Luft durch ein Bauteil. Da Wasserdampf immer vom Warmen zum Kalten fließt, wird die Dampfsperre zwischen der Innenverkleidung und der Dämmschicht angebracht. Wasserdampf kann nicht in die Dämmung gelangen und dort kondensieren, Feuchteschäden werden verhindert. Drei-Liter-Haus Mit einem Heizwärmebedarf von 16 bis 39 kWh/m²a ist das Drei-Liter-Haus noch sparsamer als das Niedrigenergiehaus. Der Energieverbrauch für die Heizung entspricht ca. 3 l Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr, was dem Drei-Liter-Haus den einprägsamen Namen gab. Emissionshandel In 2005 hat die EU ein System für den Handel mit Zertifikaten etabliert, die zum Ausstoß einer gewissen Menge CO berechtigen. Will ein Unternehmen CO emittieren, muss es die nötigen Rechte dazu besitzen: je Tonne CO ein Zertifikat. Die EU-Kommission legt jedes Jahr die Gesamtmenge der Zertifikate und damit auch die Gesamtmenge an zulässigen CO -Emissionen fest. Firmen, die mehr Emissionsrechte benötigen als ihnen zugeteilt wurden, können anderen Firmen nicht genutzte Zertifikate für das jeweilige Jahr abkaufen. Über die zulässige Gesamtmenge pro Jahr kann also der CO-Ausstoß aller Teilnehmer des Systems gezielt gesteuert werden. Energetische Sanierung Die energetische Sanierung umfasst alle Maßnahmen, die zur Senkung des Energiebedarfs, insbesondere des Heizenergiebedarfs, beitragen. Dazu zählen die Dämmung von Fassaden, Dach und Keller und der Ersatz von Fenstern und Haustüren gemäß den Bestimmungen der Energieeinsparverordnung. Weitere Maßnahmen zur Senkung des Energie bedarfs sind die Sanierung der Heizungsanlage, der Einsatz von Solarthermie und energieeffizienten Elektrogeräten, kontrollierte Wohnraumlüftung und generell energiebewusstes Verbrauchsverhalten. Energieausweis Die Energieeinsparverordnung verpflichtet Eigentümer, einen Energieausweis zu erstellen. Der Energieausweis kann als Verbrauchs- oder Bedarfsausweis ausgeführt werden und stellt eine Bewertung des Gebäudes unter energetischen Aspekten dar. Energieeinsparverordnung Die Energieeinsparverordnung (EnEV) führt die Anforderungen der Heizungsanlagenverordnung und der Wärmeschutzverordnung zusammen. Sie setzt Höchstgrenzen für den Energiebedarf von Neubauten und Modernisierungspflichten für Bestandsgebäude fest. Energiekennzahl Bei Wohngebäuden gibt die Energiekennzahl an, wie viel Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr verbraucht wird (kWh/m²). Sie ist abhängig vom Gebäudezustand und vom Heizverhalten. Energiequellen/Energieträger Energiequellen sind die begrenzt verfügbaren fossilen Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl sowie die erneuerbaren Energien wie Erdwärme, Gezeitenkraft und Solarenergie mit ihren direkten (Photovoltaik) und indirekten Formen (Biomasse, Wind- und Wasserkraft). Heizlast Die Heizlast, angegeben in Watt, ist die Wärmezufuhr, die notwendig ist, um eine festgelegte Raumtemperatur aufrecht zu erhalten. Der Wert ist abhängig von der Raumnutzung, der Wärmedämmung und der Lage des Gebäudes und bestimmt die Auslegung der Heizungsanlage. Heizwärmebedarf (kWh/m2a) Der Heizwärmebedarf in kWh/m²a gibt an, wie viel Energie pro Jahr aufgewendet werden muss, um die beheizten Räume eines Hauses zu erwärmen. Nicht eingeschlossen sind der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung und die Kühlung im Sommer. Bei der Berechnung wird nur die Grundfläche der beheizten Räume einbezogen, also z.B. keine Kellerräume. Hydraulischer Abgleich Der hydraulische Abgleich löst das häufige Problem, dass in bestimmten Räumen die Heizungen fast kalt bleiben, während sie in anderen schon heiß laufen. Ziel ist es, die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage so aufeinander abzustimmen, dass die Wärme dahin kommt, wo sie benötigt wird. Der hydraulische Abgleich sorgt für optimalen Wasserdruck an jedem einzelnen Heizkörper, denn nur dann können die Thermostatventile die Raumtemperaturen wie gewünscht regulieren. Ist der Wasserdruck beispielsweise zu hoch, wird der Heizkörper schon heiß, wenn das Ventil nur wenig geöffnet ist. Der hydraulische Abgleich im gesamten Heizungssystem spart also Strom- und Heizkosten. Infrarot-Thermografie Die Infrarot-Thermografie ist ein bildgebendes, berührungsfreies Verfahren (Wärmebildkamera), das Temperaturverteilungen sichtbar macht. Es wird z.B. eingesetzt, um Wärmebrücken in der Gebäudehülle aufzuspüren. Kapitalwert Der Kapitalwert oder auch Barwert ist die Summe aller Einnahmen und Auszahlungen im Zusammenhang mit einer Investition, die auf den Startzeitpunkt des Projekts abgezinst wurden. Ist der Kapitalwert größer als Null, ist die Investition vorteilhaft. Werden alternative Projekte verglichen, so verspricht die Investition mit dem höchsten Barwert den größten Nutzen. Kerndämmung Bei der Kerndämmung werden bei zweischaligem Außenmauerwerk feste oder lose Dämm- stoffe zwischen die Vor- und Hintermauerschale eingebracht. KfW-Effizienzhaus Die KfW hat für ihre Förderprogramme das Qualitätszeichen ,,KfW-Effizienzhaus" verbunden mit bestimmten technischen Anforderungen eingeführt. So darf der Jahresbedarf an Primärenergie eines Hauses, das den Standard ,,KfWEffizienzhaus 70" erfüllt, maximal 70% des Bedarfs eines vergleichbaren Neubaus betragen, der den Mindestanforderungen der EnEV 2009 entspricht. Der spezifische Transmissionswärmeverlust darf 85% des Vergleichswerts nicht überschreiten. Je kleiner die Kennzahl ist ­ KfWEffizienzhaus 55 oder 40 ­ umso besser sind die energetischen Eigenschaften. Kilowattstunde Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Maßeinheit für Arbeit und damit für Energie. Sie ist das Tausendfache einer Wattstunde, die angibt, welche Energie eine Maschine mit einem Watt Leistung in einer Stunde aufnimmt. Der Verbrauch von Strom und Energieträgern wie Öl wird in kWh abgerechnet: Der Energiegehalt von 1 l Heizöl ist ca. 10 kWh. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) KWK-Anlagen erzeugen Strom und nutzen zusätzlich die dabei entstehende Wärme. So werden beispielsweise die an ein Blockheizkraftwerk angeschlossenen Haushalte mit Strom und Fernwärme versorgt und der verwendete Energieträger maximal ausgeschöpft. Luftwechselrate Die Luftwechselrate gibt an, wie luftdicht ein Gebäude ist. Gemessen wird dazu der Luftvolumenstrom, der sich einstellt, wenn zwischen Innen und Außen ein Druckunterschied von 50 Pa herrscht. Je kleiner die Luftwechselrate ist, desto dichter ist das Gebäude. Mechanische Lüftung Bei der mechanischen Lüftung stellen Gebläse genau festgelegte Luftmengen und Druckverhältnisse bereit, so dass die Luft optimal gereinigt, temperiert und befeuchtet werden kann. Nachwachsende Rohstoffe Nachwachsende Rohstoffe sind Substanzen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Holz und Raps werden z.B. als Energieträger genutzt, um Heizwärme zu erzeugen. Schafwolle, Hanf und Seegras werden als ökologische Dämmstoffe zur Wärmedämmung eingesetzt. Niedrigenergiehaus Als Niedrigenergiehaus werden Gebäude bezeichnet, deren Heizwärmebedarf 70 kWh/m²a nicht übersteigt. Die EnEV schreibt vor, dass Neubauten den Niedrigenergiehaus-Standard erfüllen müssen. Passivhaus Im Passivhaus sind Bauweise und Haustechnik so optimiert, dass die eingestrahlte Sonnenenergie und die Wärmeabgabe von Personen und Geräten ausreichen, um den Energiebedarf vollständig zu decken. Mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m²a benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie als ein Niedrigenergiehaus. Plus-Energie-Haus Ein Plus-Energie-Haus erzeugt mehr Primärenergie, als verbraucht wird. Dies ist möglich durch den Einsatz regenerativer Energien, vor allem durch die Nutzung von Sonnenenergie mittels einer Photovoltaikanlage. Primärenergiebedarf Der Primärenergiebedarf eines Hauses setzt sich zusammen aus dem Bedarf an Energieträgern für Heizung, Warmwasser, Strom usw. und der Energiemenge, die aufgewendet werden muss, um die Energieträger zu erschließen, abzubauen, umzuwandeln und zu verteilen. Dazu wird der Energiebedarf mit einem in der EnEV fest gelegten Primärenergiefaktor multipliziert, z.B. mit dem Faktor 1,1 für Gas und Öl. RAL-Gütezeichen Die Vergabe von Gütezeichen ist eine der Haupt aufgaben des RAL ­ Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. Bei Modernisierungsmaßnahmen sind RAL-Gütezeichen z.B. für folgende Produktbereiche wichtig: Dachbau, Dachdeckung, Erzeugnisse aus Mineralwolle, Fassaden, Fenster, Haustüren, Kunststoff-Hartschaum, Mehrscheiben-Isolierglas, Niedrig-Energie-Bauweise, Recycling-Baustoffe. Regenerative Energien Regenerative, also erneuerbare, Energien sind nach menschlichem Ermessen unerschöpflich ­ im Gegensatz zu den endlichen fossilen Energie trägern. Oft werden sie auch als alternative Energiequellen bezeichnet und umfassen Solarenergie, Windenergie, Energie aus Biomasse, Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie. Sonnenenergie kann im Haus auf drei verschiedene Weisen genutzt werden: Durch günstige Bauweise, durch Photovoltaik (Stromerzeugung) und Sonnenkollektoren (Wärme gewinnung). Solaranlage Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne zur Stromerzeugung (Photovoltaik) oder zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie). Die Solarmodule bzw. Wärmekollektoren werden in der Regel auf dem Hausdach montiert. Tauwasserausfall Zum Tauwasserausfall (auch Kondenswasserbildung) kommt es, wenn warme, wasserdampfgesättigte Luft abkühlt. Sie kann dann weniger Wasser aufnehmen und das überschüssige Wasser schlägt sich auf einer kälteren Ober fläche nieder. Transmission In der Wärmetechnik wird mit Transmission die Wärmeübertragung aufgrund eines Temperaturunterschieds bezeichnet. Der Transmissionswärmeverlust eines Gebäudes gibt Hinweise auf die Güte der Wärmedämmung der Außenhülle (Dach, Außenwände, Fenster, Keller). Umwälzpumpe Die Umwälzpumpe transportiert das Heizungswasser durch das Heizungssystem. Veraltete 104 ... der Natur zuliebe www.bauhaus.info 105

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    Glossar n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Pumpen sind häufig zu groß ausgelegt und den ganzen Tag in Betrieb, weshalb sie viel Strom verbrauchen. Moderne Pumpen arbeiten nur bei Bedarf und passen ihre Leistung automatisch an. U-Wert Der U-Wert, früher k-Wert, beschreibt die aufgrund der Wärmeleitfähigkeit eines Bauteils möglichen Wärmeverluste. Gemessen wird die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch einen Quadratmeter Bauteilfläche fließt, wenn sich die Temperatur der Luft auf beiden Seiten um 1 Kelvin unterscheidet. Je kleiner der U-Wert ist, umso effektiver ist die Wärmedämmung des Bauteils. Ü-Kennzeichen Das Ü-Zeichen (Übereinstimmungszeichen) erhalten Bauprodukte, die mit den vom Deutschen Institut für Bautechnik bekannt gemachten technischen Regeln übereinstimmen. Das Ü-Zeichen dient dem Nachweis der Verwendbarkeit von Bauprodukten gemäß Landesbauordnung. Vorlauf-/Rücklauftemperatur Vom Brenner auf Vorlauftemperatur gebracht durchfließt das Heizungswasser sämtliche Heizkörper im Heizungskreislauf. Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur, mit der es anschließend wieder in den Heizkessel gelangt. Vor-Ort-Beratung Mit dem Förderprogramm ,,Vor-Ort-Beratung" unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Eigentümer, die ihr Wohngebäude energetisch modernisieren wollen mit einem Zuschuss zu den Beratungskosten. Vorhangfassade Eine Vorhangfassade, auch vorgehängte, hinterlüftete Fassade, ist eine mehrschichtige Außenwandkonstruktion. Sie besteht aus den Schichten Dämmung, Unterkonstruktion, Hinterlüftung und Außenverkleidung. Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography neralwolle, Polystyrol- oder Polyurethan-Hartschaum, Vakuumdämmplatten und natürliche Baustoffe wie Holzfasern, Kork, Hanf oder Schilf verwendet. Wärmeleitfähigkeitsgruppe Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) gibt die Durchlassfähigkeit eines Dämmstoffs für einen Wärmestrom an. Dämmstoffe mit einer Wärme leitfähigkeit von 0,025 W/mK werden in WLG 025 eingeordnet. Je kleiner die WLG-Einstufung ist, umso besser ist die Wärmedämmung. Wärmepumpe Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und stellt sie als Heizwärme zur Verfügung. Wärmepumpen werden in Neubauten oder gut gedämmten Altbauten in Verbindung mit Erdwärmekollektoren bzw. Erdwärmesonden eingesetzt. Witterungsbeständigkeit Witterungsbeständige Bauteile haben sowohl hinsichtlich ihrer Optik als auch der Mechanik eine lange Lebensdauer, obwohl sie Einflüssen wie Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Widerstandsklasse Einbruchhemmende Türen werden je nach ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Einbruchsversuch in Widerstandsklassen eingeteilt. Durch die Ausstattung der Türen mit besonders sicheren Bauteilen widerstehen sie in geschlossenem und verriegeltem Zustand einem Gelegenheitstäter etwa 3 Minuten lang (Widerstandsklasse WK 2). Türen in WK 4 widerstehen auch einem erfahrenen Täter mit Sägeund Schlagwerkzeugen etwa 10 Minuten lang. Sparen Sie Energiekosten durch die Modernisierung von Dach, Reproduktion: Fassade und Keller. Nutzen Sie sinnvoll Solarenergie und Regenwasser. Wärmeverlust ditech OHG, Viernheim Wärmebrücke Menschen bei Als der Wärmebrücke Gestaltung ihrer Lebens werden Bereiche eines Geräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere bäudes bezeichnet, durch die Wärme schnelwichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für wird, als durch ler nach außen transportiert die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Wärmebrücken Kun angrenzende Bereiche. treden in Werkstatt, und sondern ten Haus häufig an Garten, Bauteilen wie Balkonen, Mauerauch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung sohlen, Heizkörpernischen, Rollladenkästen, nachhaltiger Strategien und Angebote wer oder Decken Fensterrahmen und -stürzen den wir und unsere Kunden auf. mehr dazu beitra anschlüssen gen, Zukunft zu bauen. Lassen Sie uns gemein Wärmedämmung sam weiter denken ­ im Auftrag kommender Wärmedämmung ist der Sammelbegriff für Generationen. alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Abgabe von Wärmeenergie an die Umgebung mit Hilfe von Dämmstoffen zu reduzieren. Dazu zählen die Dämmung von Außenwänden, Geschoss decken, Böden, Keller, Dach, Fenster- und Türfugen. Wärmedämmverbundsystem Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) zur Dämmung von Außenwänden besteht aus dem Dämmstoff, einer Armierungsschicht und einem Außenputz. Als Dämmmaterial werden MiAls Wärmeverlust wird die Wärme bezeichnet, die von einer technischen Anlage wie z.B. der Heizung erzeugt wird, aber nicht genutzt wird. Bei Gebäuden entstehen Wärmeverluste in Form von warmer Abluft der Heizung und durch das Entweichen warmer Raumluft beim Lüften. Weisen die Außenwände, die Fenster, das Dach, der Keller und die Haustür schlechte Wärmedämmungseigenschaften auf, entstehen auch an diesen Bauteilen Wärmeverluste. Durch eine energetische Sanierung der Gebäudehülle können solche Wärmeverluste erheblich reduziert, Energiekosten gespart und die Wohnqualität spürbar verbessert werden. Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad einer Anlage ist das Verhältnis der durch die Anlage nutzbar gemachten Energie zu der von der Anlage aufgenommenen Energie. Durch Kraft-Wärme-Kopplung kann der Wirkungsgrad verbessert werden. So wird z.B. bei Blockheizkraftwerken aus dem Energieträger Gas Strom erzeugt und die dabei entstehende Abwärme für die Heizung genutzt. Wärmeschutzverordnung 1976 beschloss der Deutsche Bundestag das Energieeinsparungsgesetz, um den Energieverbrauch angesichts steigender Preise zu reduzieren. Dem Gesetz folgte 1977 die Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden, kurz Wärmeschutzverordnung. Sie wurde nach mehreren Anpassungen (1982 und 1995) im Jahr 2002 durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt. Druck: Möller Druck und Verlag GmbH, Blumenberg Fachberatung im Bereich Energie beratung: Roger Wagner, In genieurbüro, Seeheim-Jugenheim Titelfoto: iStockphoto.com/klenger Haftungsausschluss: Die vorliegende Informationsbroschüre kann eine Beratung, Planung und Prüfung eines Bauvorhabens durch Energieberater nicht ersetzen. Tipps und Adressen hierzu finden Sie auf den Seiten 20f. und 102f. sowie unter www.bafa.de. Für den Inhalt der Beiträge kann keine Haftung übernommen werden. Bitte beachten Sie, dass die rechtlichen Vorschriften und der Stand der Technik sich laufend ändern. Stand der Broschüre: 01.11. 2012. Druckfehler bleiben vorbehalten. Foto: iStockphoto.com/Duncan P Walker Wärmerückgewinnung Bei der Umwandlung von Energie entsteht Abwärme, z.B. in Form von Abluft oder Abwasser. Wird diese Abwärme durch Wärmerückgewinnung mittels eines Wärmetauschers nutzbar gemacht, verringern sich dadurch der Energiebedarf und die CO-Emissionen. So kann etwa bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung die Wärme der Abluft auf die von außen zugeführte, kühle Frischluft übertragen und entsprechend Heizenergie einge spart werden. IMPRESSUM Herausgeber GmbH & Co. KG West, Salier Ring 47­53, 50677 Köln, www.bauhaus.info Grafische Umsetzung: Werbeagentur Alte Tabakfabrik, Hirschberg Konstruktionsvollholz (KVH®) für wohngesunde Bauprojekte Keilgezinkt, sortiert nach S10/DIN 1052, Einschnitt herz getrennt, getrocknet auf 15%, +/ 3% Holzfeuchte, gehobelt, Kanten gefast. Vorteile: · hochwertige Zimmermannsqualität · maßhaltig, berechenbar · form- und dimensionsstabil · qualitäts- und güteüberwacht In vielen Fachcentren ist KVH NSi mittlerweile in 3, 6, 8 oder 13 m Länge und in den folgenden Standard dimensionen erhältlich: · 6 × 12/14/16 cm · 8 × 12/14/16/20/24 cm · 10 × 10/12/16/18 cm · 12 × 12 cm Individuelle Zuschnitt aufträge sind möglich. OS 10 47 09 | 11 46 39 Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie ... der Natur 106 unter www.bauhaus.info/fachcentren oder zuliebe kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    Glossar n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Pumpen sind häufig zu groß ausgelegt und den ganzen Tag in Betrieb, weshalb sie viel Strom verbrauchen. Moderne Pumpen arbeiten nur bei Bedarf und passen ihre Leistung automatisch an. U-Wert Der U-Wert, früher k-Wert, beschreibt die aufgrund der Wärmeleitfähigkeit eines Bauteils möglichen Wärmeverluste. Gemessen wird die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch einen Quadratmeter Bauteilfläche fließt, wenn sich die Temperatur der Luft auf beiden Seiten um 1 Kelvin unterscheidet. Je kleiner der U-Wert ist, umso effektiver ist die Wärmedämmung des Bauteils. Ü-Kennzeichen Das Ü-Zeichen (Übereinstimmungszeichen) erhalten Bauprodukte, die mit den vom Deutschen Institut für Bautechnik bekannt gemachten technischen Regeln übereinstimmen. Das Ü-Zeichen dient dem Nachweis der Verwendbarkeit von Bauprodukten gemäß Landesbauordnung. Vorlauf-/Rücklauftemperatur Vom Brenner auf Vorlauftemperatur gebracht durchfließt das Heizungswasser sämtliche Heizkörper im Heizungskreislauf. Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur, mit der es anschließend wieder in den Heizkessel gelangt. Vor-Ort-Beratung Mit dem Förderprogramm ,,Vor-Ort-Beratung" unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Eigentümer, die ihr Wohngebäude energetisch modernisieren wollen mit einem Zuschuss zu den Beratungskosten. Vorhangfassade Eine Vorhangfassade, auch vorgehängte, hinterlüftete Fassade, ist eine mehrschichtige Außenwandkonstruktion. Sie besteht aus den Schichten Dämmung, Unterkonstruktion, Hinterlüftung und Außenverkleidung. Foto: iStockphoto.com/fanelliphotography neralwolle, Polystyrol- oder Polyurethan-Hartschaum, Vakuumdämmplatten und natürliche Baustoffe wie Holzfasern, Kork, Hanf oder Schilf verwendet. Wärmeleitfähigkeitsgruppe Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) gibt die Durchlassfähigkeit eines Dämmstoffs für einen Wärmestrom an. Dämmstoffe mit einer Wärme leitfähigkeit von 0,025 W/mK werden in WLG 025 eingeordnet. Je kleiner die WLG-Einstufung ist, umso besser ist die Wärmedämmung. Wärmepumpe Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und stellt sie als Heizwärme zur Verfügung. Wärmepumpen werden in Neubauten oder gut gedämmten Altbauten in Verbindung mit Erdwärmekollektoren bzw. Erdwärmesonden eingesetzt. Witterungsbeständigkeit Witterungsbeständige Bauteile haben sowohl hinsichtlich ihrer Optik als auch der Mechanik eine lange Lebensdauer, obwohl sie Einflüssen wie Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Widerstandsklasse Einbruchhemmende Türen werden je nach ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Einbruchsversuch in Widerstandsklassen eingeteilt. Durch die Ausstattung der Türen mit besonders sicheren Bauteilen widerstehen sie in geschlossenem und verriegeltem Zustand einem Gelegenheitstäter etwa 3 Minuten lang (Widerstandsklasse WK 2). Türen in WK 4 widerstehen auch einem erfahrenen Täter mit Sägeund Schlagwerkzeugen etwa 10 Minuten lang. Sparen Sie Energiekosten durch die Modernisierung von Dach, Reproduktion: Fassade und Keller. Nutzen Sie sinnvoll Solarenergie und Regenwasser. Wärmeverlust ditech OHG, Viernheim Wärmebrücke Menschen bei Als der Wärmebrücke Gestaltung ihrer Lebens werden Bereiche eines Geräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere bäudes bezeichnet, durch die Wärme schnelwichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für wird, als durch ler nach außen transportiert die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Wärmebrücken Kun angrenzende Bereiche. treden in Werkstatt, und sondern ten Haus häufig an Garten, Bauteilen wie Balkonen, Mauerauch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung sohlen, Heizkörpernischen, Rollladenkästen, nachhaltiger Strategien und Angebote wer oder Decken Fensterrahmen und -stürzen den wir und unsere Kunden auf. mehr dazu beitra anschlüssen gen, Zukunft zu bauen. Lassen Sie uns gemein Wärmedämmung sam weiter denken ­ im Auftrag kommender Wärmedämmung ist der Sammelbegriff für Generationen. alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Abgabe von Wärmeenergie an die Umgebung mit Hilfe von Dämmstoffen zu reduzieren. Dazu zählen die Dämmung von Außenwänden, Geschoss decken, Böden, Keller, Dach, Fenster- und Türfugen. Wärmedämmverbundsystem Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) zur Dämmung von Außenwänden besteht aus dem Dämmstoff, einer Armierungsschicht und einem Außenputz. Als Dämmmaterial werden MiAls Wärmeverlust wird die Wärme bezeichnet, die von einer technischen Anlage wie z.B. der Heizung erzeugt wird, aber nicht genutzt wird. Bei Gebäuden entstehen Wärmeverluste in Form von warmer Abluft der Heizung und durch das Entweichen warmer Raumluft beim Lüften. Weisen die Außenwände, die Fenster, das Dach, der Keller und die Haustür schlechte Wärmedämmungseigenschaften auf, entstehen auch an diesen Bauteilen Wärmeverluste. Durch eine energetische Sanierung der Gebäudehülle können solche Wärmeverluste erheblich reduziert, Energiekosten gespart und die Wohnqualität spürbar verbessert werden. Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad einer Anlage ist das Verhältnis der durch die Anlage nutzbar gemachten Energie zu der von der Anlage aufgenommenen Energie. Durch Kraft-Wärme-Kopplung kann der Wirkungsgrad verbessert werden. So wird z.B. bei Blockheizkraftwerken aus dem Energieträger Gas Strom erzeugt und die dabei entstehende Abwärme für die Heizung genutzt. Wärmeschutzverordnung 1976 beschloss der Deutsche Bundestag das Energieeinsparungsgesetz, um den Energieverbrauch angesichts steigender Preise zu reduzieren. Dem Gesetz folgte 1977 die Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden, kurz Wärmeschutzverordnung. Sie wurde nach mehreren Anpassungen (1982 und 1995) im Jahr 2002 durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt. Druck: Möller Druck und Verlag GmbH, Blumenberg Fachberatung im Bereich Energie beratung: Roger Wagner, In genieurbüro, Seeheim-Jugenheim Titelfoto: iStockphoto.com/klenger Haftungsausschluss: Die vorliegende Informationsbroschüre kann eine Beratung, Planung und Prüfung eines Bauvorhabens durch Energieberater nicht ersetzen. Tipps und Adressen hierzu finden Sie auf den Seiten 20f. und 102f. sowie unter www.bafa.de. Für den Inhalt der Beiträge kann keine Haftung übernommen werden. Bitte beachten Sie, dass die rechtlichen Vorschriften und der Stand der Technik sich laufend ändern. Stand der Broschüre: 01.11. 2012. Druckfehler bleiben vorbehalten. Foto: iStockphoto.com/Duncan P Walker Wärmerückgewinnung Bei der Umwandlung von Energie entsteht Abwärme, z.B. in Form von Abluft oder Abwasser. Wird diese Abwärme durch Wärmerückgewinnung mittels eines Wärmetauschers nutzbar gemacht, verringern sich dadurch der Energiebedarf und die CO-Emissionen. So kann etwa bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung die Wärme der Abluft auf die von außen zugeführte, kühle Frischluft übertragen und entsprechend Heizenergie einge spart werden. IMPRESSUM Herausgeber GmbH & Co. KG West, Salier Ring 47­53, 50677 Köln, www.bauhaus.info Grafische Umsetzung: Werbeagentur Alte Tabakfabrik, Hirschberg Konstruktionsvollholz (KVH®) für wohngesunde Bauprojekte Keilgezinkt, sortiert nach S10/DIN 1052, Einschnitt herz getrennt, getrocknet auf 15%, +/ 3% Holzfeuchte, gehobelt, Kanten gefast. Vorteile: · hochwertige Zimmermannsqualität · maßhaltig, berechenbar · form- und dimensionsstabil · qualitäts- und güteüberwacht In vielen Fachcentren ist KVH NSi mittlerweile in 3, 6, 8 oder 13 m Länge und in den folgenden Standard dimensionen erhältlich: · 6 × 12/14/16 cm · 8 × 12/14/16/20/24 cm · 10 × 10/12/16/18 cm · 12 × 12 cm Individuelle Zuschnitt aufträge sind möglich. OS 10 47 09 | 11 46 39 Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie ... der Natur 106 unter www.bauhaus.info/fachcentren oder zuliebe kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe

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    n l e d n a h g i t l a h h c a N ! n e u a b t f n u k u Z t ß i he Unsere Kunden sind Umweltschützer. Ganz automatisch. Menschen bei der Gestaltung ihrer Lebensräume zu unterstützen, ist seit jeher unsere wichtigste Aufgabe. Heute gilt das nicht nur für die jeweils aktuellen Vorhaben unserer Kunden in Werkstatt, Haus und Garten, sondern auch im weiteren Sinn: Durch die Entwicklung nachhaltiger Strategien und Angebote werden wir und unsere Kunden mehr dazu beitragen, Zukunft zu bauen. Lassen Sie uns gemeinsam weiter denken ­ im Auftrag kommender Generationen. Diese Signets kennzeichnen nachhaltige Produkte in Ihren BAUHAUS Fachcentren: Alle Informationen zur Firma und Anschrift Ihres Fachcentrums finden Sie unter www.bauhaus.info/fachcentren oder kostenlos unter Tel. 0 800 - 39 05 000 ... der Natur zuliebe OS 62 69 - 2 022 81 56 EAN 2020228156998