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7 wichtige Tipps für die Kfz-Versicherung

Was muss man als Autobesitzer im Bezug auf die Kfz-Versicherung wissen und was gilt es zu beachten? Alle Tipps und Tricks gibts hier!
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Bei der Kfz-Versicherung gibt es einiges zu beachten. Wer weiß beispielsweise, ob Begleiter beim begleiteten Fahren mit 17 für ihre Ratschläge haftbar gemacht werden können oder ob Autofahrer einem Hirsch auf der Fahrbahn nie ausweichen sollten? Die folgenden Tipps klären diese Fragen und zeigen zudem, wie Fahrer Geld sparen können.

Tipp 1: Versicherungsbeiträge durch Selbstbehalt minimieren

Wer bei der Kfz-Versicherung einen Selbstbehalt wählt, kann die Versicherungskosten senken. Mit einer Selbstbeteiligung verpflichten sich der Versicherte, bei einem Schaden die Kosten bis zur vereinbarten Höhe aus der eigenen Tasche zu zahlen. Die Kfz-Versicherung leistet erst für Schäden, die oberhalb dieses Betrags liegen.

Tipp 2: Wild auf der Straße nicht ausweichen

Wenn Wildschweine, Rehe und co. unerwartet auf der Fahrbahn stehen, sollten Autofahrer nicht ausweichen. Dies ist aus Versicherungssicht nur dann sinnvoll, wenn sie dem Versicherer nachweisen können, dass sie durch das Ausweichmanöver einen noch größeren Schaden hätten verhindern können. Dies kann allerdings schwierig werden, wenn das Wild unverletzt in den Wald verschwindet.

Tipp 3: Versicherungsschutz für junge Fahrer

Fahranfänger sollten sich frühzeitig darüber informieren, wie sie abgesichert sind. Meist müssen junge Fahrer in die Kfz-Versicherung der Eltern aufgenommen werden. Insbesondere beim Führerschein mit 17 ist es wichtig die Autoversicherung entsprechend zu erweitern. Kommt es beim begleiteten Fahren zu einem Unfall, haften minderjährige Autofahrer wie volljährige. Der Begleiter kann für seine Ratschläge normalerweise nicht haftbar gemacht werden.

Tipp 4: Rückstufung vermeiden und Schaden nicht melden

Bei kleineren Schäden, sogenannten Bagatellschäden, kann es sinnvoll sein, die Leistungen der Kfz-Versicherung nicht in Anspruch zu nehmen. Denn durch eine Schadensmeldung riskieren Versicherte eine Rückstufung der Schadensfreiheitsklasse und somit höhere Beiträge. Wenn der Schaden und dessen Behebung jedoch nur geringfügig ausfallen, kann es für Kunden am Ende günstiger sein, die Kosten aus der eigenen Tasche zu zahlen.

Tipp 5: Kfz-Versicherung mit Schutzbrief ergänzen

Viele Autofahrer sind Mitglied eines Automobilclubs, um bei Pannen schnell auf deren Hilfe zurückgreifen zu können. Ein Schutzbrief bietet ebenfalls Hilfe bei Pannen, Unfällen oder sogar nach einem Diebstahl. Die Leistungen des Kfz-Schutzbriefs können sich Interessierte in Kombination mit einer Kfz-Versicherung teils sehr günstig dazu buchen. Je nach Versicherungsumfang kostet der Schutz sogar weniger als die Mitgliedschaft in einem Automobilclub.

Tipp 6: Wenn die Versicherung nicht zahlt

Wenn die Kfz-Versicherung auch nach mehrmaligem Nachfragen einen Schaden nicht regulieren will, kann eine Beschwerde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) helfen. Sie prüft, ob sich der Anbieter an die gesetzlichen Vorgaben hält. Eine andere Möglichkeit ist es, sich beim Ombudsmann für Versicherungen zu beschweren. Er kann dann versuchen, zwischen den beiden Streitparteien zu schlichten.

Tipp 7: Kündigung nach Beitragserhöhung

Erhebt der Versicherer die Beiträge, ohne gleichzeitig die Leistungen anzupassen, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb eines Monats nach Erhalt der Beitragsanpassung können sie ihrem alten Anbieter kündigen und zu einer neuen Kfz-Versicherung wechseln.

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Diese und weitere wichtige Tipps rund um die Autoversicherung gibt es im Ratgeber „35 Experten-Tipps zur Kfz-Versicherung“.

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