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Akkus von Smartphones und Tablets richtig laden

Was gibt es beim Aufladen eines Handy-, Smartphone- oder Tablet-Akkus alles zu beachten und was kann man sogar falsch machen? Alle Infos hier!
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Smartphones, Handys und Tablets begleiten uns durch den Alltag. Auch auf einer längeren Reise oder wenn es mal eine späte Partynacht wird, erwarten wir, dass sie nicht frühzeitig schlapp machen. Doch wie lädt man den Akku eines Smartphones oder Tablets richtig auf? Und kann man dabei etwas falsch machen?

In den meisten mobilen Geräten stecken heute mittlerweile Lithium-Ionen-Akkus. Ihre Vorteile sind eine hohe Energiedichte, ein relativ geringes Gewicht und eine geringe Selbstentladung. Doch ebenso Lithium-Ionen-Akkus nutzen sich im Lauf der Zeit durch regelmäßiges Aufladen sukzessive ab. Wer jedoch einige Punkte beachtet, kann diesen Prozess durchaus verlangsamen.

 

Hier sind Tipps für einen pfleglichen Umgang mit Akkus in mobilen Alltagsbegleitern:

  1. Zuerst ein bisschen Fachjargon: Ein Ladezyklus und ein Ladevorgang sind unterschiedliche Dinge. Bei einem Ladezyklus wird ein fast leerer Akku komplett aufgeladen, also von einem auf 100 Prozent. Von einem Ladevorgang wird gesprochen, wenn der Akku beispielsweise von 50 auf 90 Prozent aufgeladen wird.
  2. Bevor der Akku eines Tablets, Handys oder Smartphones das erste Mal verwendet wird, ist es sinnvoll, es komplett aufzuladen. Ein Symbol auf dem Bildschirm – es gleicht in der Regel einer Batterie – zeigt den Ladestatus des Geräts an.
  3. Lithium-Ionen-Akkus müssen nicht „trainiert“ werden. Es ist nicht nötig, den Akku eines gerade ausgepackten Gerätes erst einmal komplett zu laden und ihn dann vollständig zu entladen, sprich: einen oder mehrere Ladezyklen zu durchlaufen.
  4. Der Akku hat Stress, wenn er permanent vollständig geladen und komplett entladen wird. Denn dabei werden die Elektroden des Lithium-Ionen-Akkus so stark belastet, was schlussendlich der Lebensdauer nicht gut tut.
  5. Experten empfehlen darauf zu achten, dass sich die Ladung immer im Bereich zwischen 30 und 70 Prozent bewegt. Also einfach am Batterie-Symbol ablesen, ob ein Aufladen nötig ist. Wenn der Ladestatus im Mittelfeld liegt, brauchen Smartphone oder Tablet keine Energiezufuhr.
  6. Fällt die Ladung unter 30 Prozent, ist es Zeit, das Gerät an eine Steckdose zu hängen und zu warten, bis es wieder ganz aufgeladen ist. Ein Smartphone im niedrigen Ladezustand immer wieder nur kurz zu laden, beeinträchtigt den Akku ebenfalls.
  7. Sobald der Akku vollständig geladen ist, sollte das Gerät vom Ladekabel getrennt werden. Smartphones und Tablets sollten nicht die ganze Zeit am Ladekabel hängen, weil auch das dem Akku nicht gut tut.
  8. Auch das Gegenteil, die vollständige Entladung verursacht Stress für Lithium-Ionen-Akkus. Kommt das häufig vor, kann dies die Batterieleistung auf Dauer erheblich beeinträchtigen. Moderne Energiespeicher schützen sich vor der Tiefenentladung, indem sich das Gerät selbst abschaltet.
  9. Die integrierte Ladeelektronik in mobilen Geräten steuert das Aufladen und sorgt dafür, dass der Akku nur so viel Strom erhält, wie er benötigt.
  10. Wie schnell sich die Batterie entlädt, hängt natürlich auch davon ab, wie viel das Gerät arbeiten beziehungsweise der Prozessor rechnen muss, und wie viele Funktionen (GPS etc.) im Hintergrund laufen.

 

Dieser Verbrauchertipp wurde vom Telekommunikationsfachhandel aetka bereitgestellt. Auf dem Portal fragprofis.de beantwortet das Unternehmen alle Fragen rund um Technik & Co.

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