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Chips selber machen – ganz einfach und köstlich!

Chips kann man ganz einfach selber machen - nicht nur aus Kartoffeln! Die Rezepte mit Rote Beete, Pastinaken und Wirsingkohl findest du hier!
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Unsere Marktjagd-Expertin Julia hat ein Fabel für gesunde Snacks – heute verrät sie uns, aus was man alles leckere Chips selber machen kann.

 

Fragwürdige Zusatzstoffe und minderwertige Öle machen aus klassischen Kartoffelchips nicht gerade einen gesunden Knabberspaß. Dabei sind hausgemachte Chips ganz leicht herzustellen, schmecken großartig – und man hat die Kontrolle über alle Zutaten, die in der Schüssel landen. Außerdem steigt die Vielseitigkeit mit verschiedenen Gemüsesorten um ein Vielfaches!

3 Rezepte zum Probieren (jeweils 2 Portionen):

Rote Beete Chips selber machen

  • 2 große Rote Beete, in sehr dünne Scheiben gehobelt
  • 2 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 2 TL Thymian
  • 1/2 TL Meersalz

 

Den Ofen auf 150°C vorheizen. Die Rote Beete muss sehr dünn gehobelt sein, damit sie knusprig wird. Am besten ist dafür ein Handhobel. Dickere Scheiben werden weniger knusprig. Die Scheiben in einer Schüssel mit Olivenöl und Thymian vermengen und auf einem Backblech mit Backpapier auslegen, so dass sich die Scheiben nicht überlappen. Für ca. 50 Minuten im Ofen garen und nach ca. 25 Minuten der Zeit auf die andere Seite wenden. Sind sie noch nicht richtig knusprig, einfach etwas länger backen. Dann die Chips aus dem Ofen holen und sofort mit Meersalz bestreuen und ca. 10 Minuten ruhen lassen, bevor sie gegessen werden.

Rezept Curry-Pastinaken-Chips

  • 6 große Pastinaken
  • 1 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Knoblauchzehe, ganz fein gewürfelt
  • 1/2 TL Meersalz

 

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Pastinaken waschen, schälen und in längliche Streifen schneiden. Die Stifte in einer Schüssel mit Olivenöl, Knoblauch und den Gewürzen gut vermengen, sodass die Pastinaken von der Marinade gut ummantelt sind. Auf einem Backblech mit Backpapier auslegen, so dass sich die Stifte nicht überlappen. Für 20 Minuten im Ofen garen. Sobald die Chips bräunlich sind: Aus dem Ofen nehmen und sofort mit Meersalz bestreuen.

Selbst gemachte Wirsingchips

  • 1/2 Wirsingkopf
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Meersalz

 

Den Ofen auf 110°C vorheizen. Den Strunk aus dem Wirsing schneiden. Die Blätter waschen, abtropfen lassen und mit einem Küchentuch die Feuchtigkeit abtrocknen. Die Rippen entfernen, die Blätter vierteln und überprüfen, dass sie sehr gut trocken sind. In einer Schüssel das Öl und die Gewürze vermischen und anschließend den Wirsing in die Schüssel geben. Alle Zutaten mit den Händen vermischen, so dass alle Blätter mit der Mixtur ummantelt sind. Die marinierten Blätter auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten – oder mehrere Bleche, je nachdem wie groß der Kopf ist. Für ca. 40 Minuten backen, bis die Blätter knusprig sind. Die gebackenen Wirsingblätter aus dem Ofen nehmen und sofort servieren.

 
Als weitere Gemüsesorten für selbstgemachte Chips eigenen sich auch Grünkohl, Süßkartoffeln, Karotten und natürlich der Klassiker: Kartoffelchips selber machen. Guten Appetit!
Alle Zutaten findet man natürlich in jedem Supermarkt oder Bioladen.

 

Julia interessiert sich für Yoga, Meditation und gesunde Ernährung. Ihr Wissen darüber gibt sie in Workshops, individuellem Coaching und Gruppenprogrammen weiter und teilt es auch auf ihrem Blog, wo man viele Tipps und weitere Rezepte findet.

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