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Das passende Hundefutter für den Vierbeiner

Welches Hundefutter passt am besten zu meinem Hund? Trockenfutter, Nassfutter oder doch barfen? Marktjagd gibt Tipps!
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Marktjagd-Expertin Julia informiert über das passende Hundefutter und was eigentlich “barfen” bedeutet:

 

Wenn man heutzutage vor der bedeutsamen Frage steht, was man seinem Hund auftischt, kann man sich mit dieser Frage gut und gerne ein paar Tage beschäftigen. Allerdings ist man auch dann noch nicht wirklich sicher, weil der Dschungel von Produkten und Empfehlungen einen eher verwirrt als aufklärt. Trockenfutter und doch barfen? Nassfutter oder auch mal was vom Tisch? Fakt ist, dass diese Entscheidung eine sehr individuelle ist und natürlich von der Einstellung und Zeit des Frauchens bzw. Herrchens abhängt.

Zurück zu natürlichem Hundefutter

Das mit der Nahrungsauswahl ist in meinen Augen eh‘ etwas überbewertet, da die Hunde früher auch gelebt und überlebt haben, auch wenn es vielleicht kein Sensitiv-Futter für Hunde-Senioren gab. Ich glaube mittlerweile auch daran, dass -wie wir Menschen- auch die Hunde immer mehr Allergien bekommen, weil wir geradezu alles dafür tun. Umso natürlicher man mit diesem Thema umgeht, umso normaler entwickeln sich Magen und Darm des Hundes. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, also Tiere, die wirklich sehr spezielles Futter benötigen, aber diese sind meistens in Behandlung beim Tierarzt. Ich persönlich empfehle auch immer den Gang zur Tierheilpraktikerin bevor man mit großen Futterumstellungsversuchen das Tier verrückt macht. Aber prinzipiell sollte jeder, der sich einen Hund zulegt, seinen gesunden Menschenverstand nicht beim Züchter abgeben.

Die Qual der Wahl: Trockenfutter, Nassfutter oder Barfen?

Dass der Welpe für sein Wachstum eine andere Nährstoffbilanz braucht, als sein zehn Jahre alter Kollege ist allen bewusst. Und dass Hunde keine Vegetarier sind, ist ja wohl auch kein Geheimnis. Und nun ist es doch nur eine persönliche Entscheidung, ob es frisch sein soll oder ein Trockenfutter auch in Frage kommt. Bei allem Abwägen soll es dem Hund aber bitte auch schmecken! Wenn man sich für das Barfen entscheidet, werden einem heute viele Möglichkeiten geboten! Es gibt Hundemetzger oder man kann sich die Tiefkühlware auch bequem im Internet bestellen. Das Dosenfutter ist mittlerweile auch in allen Varianten von einfach bis exquisit erhältlich, genau wie das Trockenfutter. Zudem sind mittlerweile die Beschreibungen so anregend, dass man beim Kauf ebenfalls Appetit bekommt. Und genau so funktioniert ja schließlich Marketing der Futterkonzerne. Denn ob etwas gekauft oder stehen gelassen wird, entscheidet das Herrchen. Und wenn man ehrlich ist, denkt man immer, man hat noch nicht das Beste für seinen Freund gekauft. Uns wird vermittelt, dass man unglaublich viel Geld ausgeben muss, damit es unserem Vierbeiner gut geht und er in den nächsten Tag mit glänzendem Fell schwanzwedelnd starten kann.
Dabei ist so ein Tellerchen Spaghetti Bolognese von den Zweibeinern nicht zu verurteilen laut der Blicke und des Tempos von dem es von meinen Hunden verschlungen wird. Und so lautet mein einziger Tipp “man muss auch gönnen können!”

 

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Julia Neuen von Issn‘ Rüde ist seit mehr als 10 Jahren als Hundepsychologin aktiv. Ihr Rudel besteht aus dem kleinen Chihuahua Sammy, den sie erfolgreich zum Rettungshund ausgebildet hat, der jedoch irgendwann die Weltherrschaft anstrebt, sowie aus der Jagdhündin Stella (Magyar Viszla), die sich auf Bälle-apportieren spezialisiert hat. Ihr Blog wurde erst kürzlich als beste deutsche Hundeseite ausgezeichnet.

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