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Definiertes Gesicht: Make-Up Trend Contouring

Schon mal was vom "Konturieren" gehört? Wir erklären dir, wie der neue Make-up Trend von Kim Kardashian funktioniert!
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Ein schlankes, akzentuiertes Gesicht wie die Schönheiten in den Hochglanz-Magazinen oder die Schauspielerinnen im Fernsehen? Das ist gar nicht so schwer mit dem neuen Trend „Contouring“, was zu Deutsch nichts weiter als „Konturieren“ bedeutet. Das Konturieren des Gesichts ist einer der letzten Schritte beim Auftragen des Make-Ups und verleiht dem Gesicht den nötigen Ausdruck in Form von Tiefe an den Wangenknochen und Highlighter-Akzenten zum Beispiel auf der Nase. Klingt noch kompliziert? Keine Sorge, das Prinzip ist simpel.
 

Was man braucht:

Vorbereitung: Tagescreme und Foundation

Vor dem Konturieren muss das Gesicht natürlich vorbereitet werden. Wichtig: Die Tagescreme sollte vor dem Auftragen des Make-Ups gut einziehen, damit die Foundation lange hält. Die Farbe der Foundation sollte etwas heller als der eigene Hautton sein, da flüssige Make-Up-Produkte häufig im Laufe des Tages nachdunkeln. Zum Auftragen empfehlen sich kleine Schwämmchen oder die Finger, mit Puder und Pinsel wird das Ergebnis fixiert.

Tipp: Um den richtigen Farbton zu finden, lieber im Gesicht (z. B. am Übergang zum Hals) testen und nicht auf dem Handrücken, der meist dunkler als die Gesichtshaut ist.

 

Wer bisher sein Gesichts-Make-Up an dieser Stelle beendet hat und zu Augen und Lippen überging: Aufgepasst! Die Haut ist jetzt bereits ebenmäßig, jedoch kann der Teint im derzeitigen Zustand schnell „maskenhaft“ wirken. Um das zu verhindern, kann man beim Contouring mit zwei verschiedenen Mitteln arbeiten, um in seinem Gesicht die nötigen Akzente zu setzen.

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Keine Magie: Das Spiel mit Licht und Schatten

Um das Gesicht zu modellieren, benötigt man einen Bronzer zum Abdunkeln bestimmter Stellen sowie ein Highlighter-Produkt, um bestimmte Partien hervorzuheben. Besonders toll sind Contouring-Kits, die bereits zwei aufeinander abgestimmte Nuancen eines Puders enthalten – eine helle und eine dunkle. Zudem gibt es auch flüssige Konturprodukte – diese eignen sich aber eher für fortgeschrittene Make-Up-Künstler, da sie etwas schwieriger im Auftragen sein können. Es gibt aber auch Produkte in Stiftform.

Doch welche Partien im Gesicht werden nun aufgehellt oder abgedunkelt? Das hängt stark von der jeweiligen Gesichtsform ab. Entsprechend kann man sein Gesicht mit Schattierungen optimieren und ggf. schlanker wirken lassen.

Stellen im Gesicht, die mit Highlighter hervorgehoben werden können, sind:

  • die Stirn (im Fächer auftragen)
  • der Nasenrücken (eine lange Linie von oben bis unten)
  • die Partie über und unter den Augenbrauen (jeweils ein „C“),
  • unter den Augen (keine Pünktchen, lieber ein Dreieck, das nach unten zuläuft)
  • das Kinn und
  • das Herzchen an den Lippen

Typische Partien für Konturpuder oder -creme sind:

  • unter dem Jochbein (einfach die Wange abtasten und unter dem Jochbein die Konturlinie auftragen)
  • die Schläfenwinkel
  • der Haaransatz
  • die Nasenflügel und
  • die unteren Gesichtspartien, die zum Hals führen

Ein Beispiel: Nase schmaler wirken lassen

Man nimmt den Bronzer bzw. den dunkleren Ton des Kontur-Kits und trägt davon etwas entlang der Nasenflügel auf, der Nasenrücken wird mit Highlighter betont. Immer ganz wichtig: Verblenden! Das bedeutet, dass die Übergänge sanft miteinander verwischt werden, um ein natürliches Ergebnis zu erhalten.

Contouring zum Ausgehen

Auch das Dekolleté kann beispielsweise reizvoll schattiert werden. Für einen noch attraktiveren Ausschnitt also einfach mal die Partie um das Schlüsselbein konturieren.

Don’ts beim Contouring

  • dunklen Lidschatten statt Konturpuder verwenden, da Lidschatten oft Glitzerpartikel enthalten und dunkle Partien im Gesicht ja nicht glänzen sollen (glänzende Highlighter und wirklich matte (!) dunkle Lidschatten sind hingegen kein Problem)
  • Übergänge nicht verblenden

Weitere Infos zum Konturieren

Heutzutage sind viele Geheimnisse der Make-Up-Artists für jeden zugänglich: Im Internet finden sich allerhand Tutorials als Videos und Bildergalerien, die das Schminken erleichtern sollen. Wer sich unsicher ist, kann sich in der Drogerie vor Ort beraten lassen oder von der Kosmetikerin Unterstützung holen. Im folgenden Video zeigt zum Beispiel Lena Gercke, wie sie konturiert:

 

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