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Eine kulinarische Hommage an Brasilien

Rezepte für leckere brasilianische Cocktails und ein süßes Dessert. Gleich ausprobieren!
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Marktjagd-Expertin Katharina lässt brasilianisches Feeling mit leckeren Rezepten aufkommen:

 

Die deutsche Nationalelf hat das Sommermärchen der Deutschen dieses Jahr wahr werden lassen: Deutschland ist in Brasilien Fußballweltmeister 2014 geworden. Es wurde fleißig gefeiert und die schwarz-rot-goldenen Fahnen geschwenkt. Knapp einen Monat später ist von der zuvor herrschenden Euphorie leider nicht mehr viel zu spüren. Auch die Sommerferien trugen zum Glanzverlust des Sommermärchens bei. Das Fernweh und die Vorfreude aufs Meer beherrschen die Gedanken der meisten Deutschen. Allen, die ihren Urlaub im eigenen Garten verbringen und das tropische brasilianische Gefühl nicht einfach vorbeiziehen lassen wollen, sei diese kulinarische Hommage an Brasilien gewidmet.

Sommer a la Copa Cabana

Für brasilianisches Flair in den eigenen vier Wänden braucht man nicht viel: ein wenig Sonne, heiße Samba-Rhythmen gepaart mit seelenberührenden Gitarrenklängen, eine Abkühlung mit Limette und Cachaca und versüßt wird das Ganze mit einem sündigem Schokotraum – und voilà: Der Zauber des Sommermärchens erwacht zum Neuen Leben.

Mit allen Sinnen brasilianisch genießen

Die brasilianische Küche wurde sehr durch die Kolonisierung und klimatischen Gegebenheiten geprägt. Jede Region Brasiliens hat ihre eigenen charakteristischen Gerichte, so ähnlich wie Weißwürstl in Süden und Torfstecher im Norden Deutschlands. Je nach Region wird entweder viel mit Fisch oder mit Fleisch gekocht. Die schwarzen Bohnen sind die typischsten Vertreter der brasilianischen Küche sowie frisches Gemüse und exotische Früchte.

Für einen entspannten Sommerabend mit Freunden eignet sich besonders das Moqueca de Peixe – der brasilianische Fischeintopf. Das Moqueca lässt sich sehr gut im Voraus zubereiten, so dass man entspannt die Caipirinhas oder die Latein-Amerikanische-Freundschaft mixen kann. Mit Nega Maluca – einer Schokosünde aus dem heimischen Backofen rundet man die kulinarische Reise nach Brasilien ab.

Latein-Amerikanische-Freundschaft

  • 2 cl Kahlua
  • 2 cl Cachaça
  • 2 cl Sahne

Die Zutaten in einen Shaker füllen, Eiswürfel hinzugeben und gut schütteln. Dann in ein Cocktail-Glas abseihen und mit Kakao bestreut servieren.

Caipirinha

Der Caipirinha ist schon länger in Deutschland angekommen und wurde seitdem auch ein wenig abgewandelt, so nutzen die Deutschen z.B. braunen statt weißen Rohrzucker, obwohl der weiße sich besser in kalten Flüssigkeiten auflösen würde und mehr das Aroma des Zuckerrohrs in das Getränk bringt. Aufpassen sollte man außerdem auch beim Eis: Crushed Ice macht den Drink zwar schneller kalt, schmilzt aber auch schneller und verwässert so den Caipirinha. In Brasilien setzt man daher eher auf normale Eiswürfel. Bei den Limetten geht es darum, dass sie möglichst viel Saft abgeben können. Dass Achteln – wie es in Deutschland üblich ist – ist daher nur bedingt sinnvoll. Limettenscheiben, wie im Original, eignen sich besser für den typischen Geschmack. Vorausgesetzt wird natürlich, dass es sich um unbehandelte Limetten handelt.
Beachtet man diese Feinheiten und mixt dazu noch Cachaca, dann steht dem karibischen Flair nichts mehr im Weg.

Nega Maluca

Für experimentelle Schokoliebhaber genau das richtige Rezept: Nega Maluca – ein Schokoladenkuchen, der das Aroma von Orangen und Ananas mit einem zarten Chilli-Geschmack im Abgang vereinen. Ein Traum für Gaumen und Sinne, der garantiert glücklich macht.
Tipp: Am besten den Nega Maluca noch warm servieren, sodass die Schokodrops noch leicht geschmolzen sind und auf der Zunge zergehen.

 

Man benötigt::

  • 150 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 10 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze gemahlenes Chilli
  • 175 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Ananassaft
  • 100 g Schokodrops

 

Mit dem Handrührgerät Butter und Zucker schaumig schlagen. Nacheinander einzeln die Eier hinzufügen und zwischendurch mind. 1 Minute rühren, sodass sich das jeweilige Ei vollständig mit der Masse verbindet. In einer separaten Schüssel die restlichen trockenen Zutaten vermischen: Mehl, Kakao, Backpulver, Salz und Chilli. Die Hälfte der Mehlmischung und den Orangensaft in die erste Rührschüssel geben und verrühren. Danach die zweite Hälfte der Mehlmischung und den Ananassaft in die Rührschüssel geben und nochmal alles gründlich verrühren. Den Teig in eine gefettete Backform geben und die Schokodrops auf dem Teig verteilen. Den Nega Maluca im vorgeheizten Backofen bei 175°C 25-27 Min backen. Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut vorzugsweise warm servieren.

 

Alle Zutaten für diese Rezepte findest du bei Marktjagd im Bereich Discounter & Supermarkt und Getränkemarkt.

 

Katharinas große Leidenschaft ist das Fotografieren von Menschen, Landschaften und kulinarischen Genüssen – all ihre Fotos mit den passenden Geschichten und Rezepten bloggt sie auf katharina-fitzner.de.

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