Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Fitnessgeräte für Zuhause – die clevere Alternative zum Fitnessstudio

Du suchst ein passendes Fitnessgerät für Zuhause, weißt aber nicht, was am besten für dich geeignet ist? Finde es in unserem Ratgeber heraus!
Loader

Wer den Gang ins Fitnessstudio scheut und dennoch etwas für seine Gesundheit, Ausdauer und Fitness tun möchte, ist mit Sportgeräten für den Hausgebrauch gut beraten. Im Handel sind Fitnessgeräte für jeden Geschmack erhältlich – welche Alternative für wen sinnvoll ist, soll nachfolgender Artikel verdeutlichen.

Crosstrainer – das beliebteste Fitnessgerät überhaupt

Vergleicht man die Fitnessgeräte für den Hausgebrauch, liegen die Crosstrainer mit etwa 70 Prozent Marktanteil deutlich vorn. Der Grund für die Beliebtheit dieser Trainingsgeräte liegt auf der Hand: Mit einem Crosstrainer ist ein gelenkschonendes Fitnesstraining möglich, welches sowohl die Ausdauer fördert als auch Muskelmasse aufbaut. Nahezu alle Muskelgruppen im Körper werden bei diesem Training gefordert; zudem ist der Kalorienverbrauch mit bis zu 900 Kalorien in der Stunde recht hoch. Trainiert wird auf dem Crosstrainer im Stand; die Bewegungen ähneln jenen beim Joggen oder Walken, wobei die Gelenke jedoch kaum belastet werden. Achten sollte man beim Kauf darauf, dass der Widerstand in mindestens acht verschiedenen Stufen verstellt werden kann, um sich individuell zu fordern. Einige Modelle verfügen zudem über diverse Trainingsprogramme, die zusätzlich für Abwechslung sorgen. Wenn mehrere Familienmitglieder den Crosstrainer nutzen möchten, empfiehlt sich ein interner Speicher, welcher sich die Werte jedes einzelnen Nutzers merkt. Kettler und Christopeit sind übrigens die beiden beliebtesten Hersteller hochwertiger Crosstrainer. Dieses Fitnesssgerät benötigt recht viel Stellplatz; wer sich für ein Modell mit Rollen entscheidet, kann diesen nach Gebrauch platzsparend verstauen.

Ergometer – die Indoorvariante für Radfans

Wer sich in den warmen Frühlings- und Sommermonaten gerne auf sein Rad schwingt und auch im Winter nicht auf das Radeln verzichten möchte, ist mit einem Ergometer gut beraten. Für ein moderates Herz-Kreislauf Training eignen sich diese Fitnessgeräte hervorragend; nicht umsonst werden sie auch gerne zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Ein modernes Ergometer sollte über eine Pulsmessung verfügen, wobei die Sensoren sich bestenfalls in den Haltegriffen befinden. Dies erspart das Tragen eines Brustgurtes und macht das Training angenehmer. Beim Über- beziehungsweise Unterschreiten bestimmter Trainingswerte ertönt ein akustisches Signal; so ist gewährleistet, dass man nicht über- bzw. unterfordert wird. Neben der Anzeige der zurückgelegten Strecke sollten diese Sportgeräte ebenso über eine Anzeige der verbrauchten Kalorien verfügen.
Ergometer sind übrigens auch als Sitz- bzw. Liegeergometer erhältlich: Diese Modelle haben den Vorteil, dass man auf ihnen bequem sitzt und sich entspannt zurücklegen kann, während die Beinmuskulatur gefordert wird.

Hometrainer – das Fitnessgerät für den Anfänger

Der Hometrainer ist das Ergometer für den Anfänger, welches mit nicht ganz so zahlreichen Funktionen ausgestattet ist. Für einen Anschaffungspreis von deutlich unter 200 Euro sind vor allem für Einsteiger ideale Trainingsgeräte erhältlich. Auf dem Heimtrainer wird ähnlich wie beim Ergometer in aufrechter Sitzposition trainiert, was die Wirbelsäule ideal unterstützt. Heimtrainer sind recht günstig in der Anschaffung, verfügen aber über keine umfangreichen Funktionen und sind auch von der Verarbeitung meist etwas minderwertiger als Ergometer. Um sein Herz-Kreislaufsystem zu stärken sind diese Sportgeräte jedoch absolut ausreichend. Wer hingegen Wert auf eine genaue Auswertung seiner Trainingsdaten Wert legt, sollte sich für ein Ergometer entscheiden. Dieses zeigt in einem Display recht übersichtlich sowohl die zurückgelegte Strecke als auch den Kalorienverbrauch.

Der Stepper – Training für einen knackigen Po

Beim Training auf dem Stepper wird das Treppensteigen simuliert; wer gezielt seine Bein- und Gesäßmuskulatur kräftigen möchte, sollte sich für eines dieser Fitnessgeräte entscheiden. Beim Training werden nicht nur die Muskeln trainiert, auch die Fettverbrennung wird gehörig angekurbelt. Vor allem weibliche Fitnessfans mögen das Training auf dem Stepper, da es für ein straffes und wohldefiniertes Gesäß sorgt. Wer zusätzlich seine Armmuskulatur kräftigen möchte, sollte sich für einen Heimtrainer mit Zugbändern entscheiden. Allerdings wird der Stepper als Trainingsgerät mehr und mehr von Crosstrainern und Ergometern überholt, denn mit diesen werden einfach mehr Muskeln auf einmal trainiert. Allerdings benötigen diese Sportgeräte auch deutlich mehr Platz. Wer nur eine kleine Wohnung und damit wenig Platz zum Trainieren hat, ist mit einem Stepper gut beraten. Unterschieden werden die Mini-Stepper, welche bereits ab etwa 40 Euro im Handel erhältlich sind und die Side-Stepper, welche durch ihre zusätzliche Seitwärtsbewegung mehr Muskeln beanspruchen. Hochwertige Geräte zeigen zudem nicht nur die Anzahl der Schritte, sondern auch den Kalorienverbrauch an. Stepper sind in der Regel bis etwa 100 Kilogramm belastbar.

Das Rudergerät – ideal, um Schultern und Rücken zu stärken

Wer gezielt seine Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur kräftigen möchte, sollte sich für ein Rudergerät entscheiden. Doch auch um gezielt seine Rückenmuskulatur aufzubauen und Rückenschmerzen sowie Haltungsschäden vorzubeugen, sind diese Trainingsgeräte bestens geeignet. Bei Rudergeräten unterscheidet man einerseits Modelle mit beidseitig angebrachten Auslegern sowie Geräte mit einem Seilzug. Letztgenannte Modelle sind besonders bei Einsteigern sehr beliebt.
Das Rudergerät ist vor allem deshalb so beliebt, weil es etwa 90 Prozent aller Muskeln beansprucht und so gezielt Fett verbrannt werden kann. Wer regelmäßig auf einem Rudergerät trainiert, wird schnell einen wohlproportionierten Körper bekommen und zudem sein Herz- und Kreislaufsystem stärken.

Mit dem Laufband viele Kalorien verbrennen

Joggen und Walken bei jedem Wetter – ein Laufband macht dies möglich. Gute Laufbänder haben eine Leistung von mindestens zwei PS; mit diesen ist ein gelenkschonendes Laufen in den eigenen vier Wänden möglich. Beim Kauf eines Laufbandes sollte man neben der Motorleistung aber auch auf die Größe des Laufgurtes achten. Wer nur langsam joggen oder walken möchte, kann getrost ein Laufband mit einem Laufgurt von 45 Zentimetern Breite und 130 Zentimetern Länge kaufen. Wer jedoch schneller laufen möchte, sollte darauf achten, dass der Laufgurt mindestens 1,50 Meter lang ist. Natürlich sind diese Fitnessgeräte nicht unbedingt platzsparend und für kleine Wohnungen eher ungeeignet. Zudem sollte das Laufband über eine Steigung von mindestens zehn Prozent verfügen, damit man sich auch einmal so richtig auspowern kann. Selbstverständlich verfügen moderne Laufbänder über eine Pulsmessung sowie eine Anzeige aller relevanten Trainingswerte wie Kalorienverbrauch und zurückgelegte Strecke.

Welches der oben genannten Trainingsgeräte man sich letztendlich zulegt, entscheiden vor allem die persönlichen Vorlieben. Immerhin sollte der Sport in erster Linie Spaß machen und nicht zur Qual werden. Nur wer Spaß am Training hat, wird dieses konsequent durchhalten. Alle Angebote rund um Sport gibt’s natürlich bei Marktjagd.

Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Verbrauchertipps