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Frisuren-Trends für lange Haare

Ideen für hübsche Frisuren, die schnell gemacht sind - mit Bild und Anleitung.
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Und schon ist er wieder da, der Herbst. Nun heißt es: Abschiednehmen von Beachwaves und Fischgrätenzöpfen, denn bald ist wieder Mützen-Saison. Was nun aber tun mit der langen Haarpracht? Gibt es noch Alternativen zu den drei Standards “offen”, “Pferdeschwanz” und “Dutt”? Ja, die gibt es – und alle dauern morgens keine Ewigkeit, versprochen!

Romantische Sommer-Memoiren

Zunächst eine schnelle Hochsteck-Frisur. Nach dem Kämmen ein Haarband aufsetzen, links einige Strähnen um das Band wickeln, rechts wiederholen. Anschließend werden alle Haare am Hinterkopf um das Haarband aufgewickelt, daraus entsteht eine Art “Tasche”. Mit Haarnadeln fixieren.
Du brauchst:

  • Haarband
  • Haarklemmen
  • ggf. Haarspray für das Finish
  • Haarklemmen mit Blumen o. ä. nach Bedarf zum Aufpeppen der Frisur

 

Top: Die Haare sind aus dem Nacken – das bringt kuschelige Schals und bunte Tücher im Herbst super zur Geltung. Die auffällige Variante: Schicke Ohrhänger dazu kombinieren.

sommerfrisur

Messy Curls

Doch lieber offen? Aber glatt ist langweilig? Wie wäre es denn mal mit ein paar Locken oder Wellen? Dazu einen Mittelscheitel ziehen und die Haare Strähne für Strähne mit dem Glätteisen oder Lockenstab (je nach gewünschter Intensität locken). Für den “Messy”-Effekt wird das Prozedere mit dünnen Strähnen des Deckhaars wiederholt, jede Locke wird dann nach und nach auf die andere Seite gelegt, bis ein Seitenscheitel entsteht. Ganz wichtig hierbei: Nicht auf Hitzeschutz verzichten!
 
Hierfür brauchst du:

  • Kamm zum Scheitelziehen
  • Hitzeschutz-Spray oder vergleichbares Haaröl mit integriertem Hitzeschutz
  • Glätteisen oder Lockenstab
  • nach Bedarf Haarspray zum Fixieren

 
Top: Perfekt, um darüber eine Mütze aufzusetzen – sieht super süß aus!

lockige-haare

Schicker Zopf am Oberkopf

Etwas Flechtkunst als Nachwirkungen des Oktoberfestes: Seitenscheitel ziehen, auf der entsprechenden Seite mit dem Flechten nah am Scheitel und Haaransatz beginnen. Ausgangspunkt ist die Technik des “französischen Zopfes”: Bei jedem Flechtzug werden weitere Strähnen von rechts oder links (je nach Gefallen) mit eingeflochten, bis alle Haare sicher verflochten sind. Mit einem Haargummi fixieren.
Alternative: Mit einem Mittelscheitel beginnen und jeweils rechts und links einen Zopf am seitlichen Kopf flechten.
Du brauchst:

 
Top: Sehr variable Frisur, die mit Blusen glamourös kombiniert werden kann.

haare-geflochten

Flechten auf Französisch

Bei dieser Frisur ist die Grundlage ebenso der sogenannte französische Zopf. Dazu beginnt man weit oben am Hinterkopf zu flechten und nimmt jedes Mal eine neue Strähne hinzu und flechtet sie nah am Kopf ein. Danach wird der Zopf normal nach unten geflochten und mit einem Zopfgummi festgebunden. Tipp: Nicht in den Spiegel schauen, sondern lieber nach Fingerspitzengefühl arbeiten, das erleichtert das Erlernen der Technik am Anfang enorm!
Für diese Frisur brauchst du nur einen Haargummi.
 

Top: Wenig Utensilien benötigt, geht super easy, sobald man den Dreh einmal raus hat. Sehr sicherer Halt.

franzoesischer-zopf

Stilvoll wirr

Für diese Frisur braucht man vor allem eins: Viele verschiedene Haarnadeln und -klemmen. Haar gut durchkämmen, Scheitel ziehen und eine Haarsträhne locker auf einen Finger aufrollen. Am Hinterkopf mit einer Haarnadel festklemmen. Danach Strähne für Strähne den gesamten Kopf abarbeiten. Das Ganze sollte dabei so locker wie möglich sein. Wichtig: Die Haarklemmen (Bobby Pins) müssen fest sitzen, besonders bei kräftigem, voluminösem Haar hält die Frisur sonst nicht. Anschließend mit einigen langen, gebogenen Haarnadeln mit Perlen oder Strasssteinen an der Spitze dekorieren. Nur nicht zu viele verschiedene Haarklemmen verwenden!

  • verschiedene gewellte und offene, gebogene Bobby Pins
  • Haarspray

 
Top: Variationsreiche Hochsteckfrisur, die kaum Übung erfordert und durch die Auswahl an Haarklemmen optimal an den eigenen Stil und Look angepasst werden kann.

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Vielen Dank an unsere Fans Ramona, Nicole, Tami und Rebecca für das Einsenden der Fotos.

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