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Gruselige Wunden für Halloween selber machen

Mit Halloween Schminke kann man schaurig-schöne Effekte zaubern - wir verraten euch wie!
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Im Oktober jeden Jahres gibt es zwei große Highlights. Die Oktoberfestsaison am Anfang des Monats und natürlich Halloween zum Monatsausklang. Der 31. Oktober ist für jeden ein Festtag, der Spaß an gruseligen Masken und Kostümen hat. Wir zeigen euch, wie man mit ein paar einfachen Tricks und mit handelsüblichen Materialien während der Halloweenzeit täuschend echte Wunden schminken kann. Das Ergebnis steht den Spezialeffekten der Horrorfilmprofis in Nichts nach.

So erreichte Halloween Deutschland

Halloween ist wohl der jüngste Brauch, der seinen Weg nach Deutschland fand. Während dieser Feiertag seit dem 19. Jahrhundert ausgiebig mit geschnitzten Kürbislaternen, Süßes oder Saures und gruselig geschmückten Häusern und kreativen Kostümideen in den USA gefeiert wird, hält dieser Brauch hierzulande erst seit den 90er Jahren Einzug. Dabei hat Halloween seine Wurzeln ursprünglich in Europa und wurde von einwandernden Iren in die USA exportiert. Nun kommt der Halloween nach Europa zurück. Im Gegensatz zum Karneval oder Fasching legt Halloween, ebenso wie der Tag der Toten in Mexico, seinen eigenwilligen Fokus auf alles Schaurige. Wenn man also Halloween richtig feiern möchte, dann dürfen gruselige Spezialeffekte nicht fehlen.

halloween-deko

Halloween Schmink-Utensilien für gute Schockeffekte

Möchte man schaurige Wundeffekte darstellen, braucht man lediglich etwas Kunstblut und Modellierwachs. Bisher war es gar nicht so einfach an das nötige Material heranzukommen. Meist bekam man es ausschließlich in speziellen Shops zu kaufen, die sich eher an Maskenbildner für Theater und Film richteten. Seitdem das Halloweenfest Einzug nach Deutschland hält, kann man während der Halloweensaison die Spezialeffektschminke nun auch beispielsweise in vielen Spielwarenläden erwerben.

Bei Modellierwachs, manchmal auch Dermawachs genannt, handelt es sich um ein hautfarbenes, transparentes und dauerhaft flexibles Wachs. Modellierwachs ist der Alleskönner unter der Halloween Schminke. Neben Wunden kann man damit auch Warzen und Schnittverletzungen darstellen. Man muss das Wachs vorher nur etwas kneten, damit es weich wird. Daraufhin kann man es beliebig formen und schließlich auf die Haut auftragen. Sollte das Wachs noch etwas glänzen, dann kann man es ganz einfach mit einem Pinsel und Puder abmatten.

modellierwax

Das Modellierwachs gibts bspw. bei ROFU Spielwaren

 

Für den Bluteffekt nimmt man am besten Kunstblut. Das kann man sich auch ganz einfach zu Hause selber herstellen. Alles was man dafür braucht ist Lebensmittelfarbe, etwas Kaffee zum abdunkeln und Stärke als Dickungsmittel. Wer sich die Mühe sparen will, der kauft es einfach. Kunstblut vom Händler ist dabei gar nicht mal teuer. Es ist kann unter Umständen sehr dickflüssig sein und muss je nach Bedarf mit Wasser verdünnt werden. Das heißt, man braucht auch weniger für seine eigenen Schockeffekte.

kunstblut

Das gibts bei Ernstings family

So schminkt man sich fit für Halloween

Hat man neben der Spezialeffektschminke noch einen Pinsel und schwarzen Lidschatten parat, kann es auch schon losgehen. Doch vorerst noch ein Wort zur Warnung: Solche Wunden können sehr realistisch wirken. Kleine Kinder könnten unter Umständen einen heftigen Schreck davontragen. Eine noch scheinbar blutende Wunde ist dabei stets ein guter Schocker auf jeder Halloweenparty. Dabei ist es weder aufwendig noch besonders schwierig solch einen Spezialeffekt selber herzustellen. Zuerst trägt man eine kleine Menge Modellierwachs auf. Vorher aber nicht vergessen das Wachs weich zu kneten, so lässt es sich besser verarbeiten. Am besten ein Pinselende nutzen, um das Wachs auf das Gesicht aufzutragen und unregelmäßig mit Vertiefungen versehen. Hierbei empfiehlt es sich für den Anfang die Stirn als Ort für die Wunde auszuwählen. Der Untergrund ist dort härter und macht das modellieren einfacher. Anschließend schattiert man das aufgetragene Wachs mit Lidschatten oder Wasserfarbe ab. Danach kommt das Kunstblut zum Einsatz. Ist es zu dickflüssig, kann man auf der Hand mit etwas Wasser herumexperimentieren bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Dann trägt man es einfach auf die künstliche Wunde auf. Dort verläuft es dann genau richtig und trocknet fest. Das war’s auch schon. Viel Spaß beim Erschrecken!
 

Modellierwachs ist auch stabil genug um Gegenstände zu fixieren. Das bietet eine tolle Grundlage für weitere kreative Gruselideen. Ein Beispiel gefällig?
 

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