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Gut geschützt durch den Sommer: Die Suche nach dem richtigen Sonnenschirm

Beim Kauf eines Sonnenschirms müssen verschiedene Faktoren bedacht werden - was genau erfährt man hier.
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Sonnenschirme schützen die Haut vor der schädlichen Wirkung der UV-Strahlen. Dieser Schutz ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn beim Kauf wichtige Grundregeln beachtet werden. Welches Modell das richtige ist, hängt demnach nicht nur vom Budget ab, sondern auch vom gewünschten Einsatzort, dem jeweiligen Hauttyp und den individuellen Ansprüchen an die Qualität.

Unterschiedliche Arten von Schirmen

Es gibt verschiedene Arten von Sonnenschirmen. Während größere Modelle vor allem auf Wochenmärkten oder im Gastronomiebereich für schattige Plätzchen sorgen, eignen sich kleinere Modelle hervorragend für den Einsatz im Garten oder auf dem Balkon. Kurbelschirme zeichnen sich durch eine große Bequemlichkeit aus: Sie werden mithilfe einer Kurbel aufgespannt und sind somit besonders einfach in der Handhabung. Frei schwebende Schirme, die durch einen Arm mit ihrem Gestell verbunden sind, werden wiederum als Ampel- oder Freiarmschirme bezeichnet. Da sie oftmals auch ohne Ständer auskommen, sind sie ideal für kleine Balkone. Hier können sie problemlos an der Hauswand befestigt werden. Soll es kein runder, sondern ein rechteckiger oder quadratischer Sonnenschirm werden, spielt die Kantenlänge eine besondere Rolle.

Die Qualität des verwendeten Materials

Sonnenschirme werden aus den verschiedensten Materialien gefertigt. So können zum Beispiel Sockel und Gestänge aus Aluminium, Kunststoff oder aus Holz bestehen. Wer den Aufenthalt im Freien noch lange genießen möchte, sollte gesteigerten Wert auf Stabilität legen: Dünne Streben brechen leicht und lassen sich nach häufigem Gebrauch oftmals nur schwer wieder Öffnen und Schließen.

Als Spannstoff eignen sich sowohl Baumwolle und Polyester als auch Mischgewebe und Acryl. Grundsätzlich lohnt sich die Investition in höherpreisige Stoffklassen. Diese sind langlebiger und bieten deutlich mehr Schutz. Niedrige Stoffklassen hingegen sind vergleichsweise dünn und bleichen unter direkter Sonneneinwirkung in der Regel schnell aus. Aus diesem Grund sollte beim Kauf auch auf die Lichtechtheit geachtet werden – je höher hier die Zahl ist, desto weniger anfällig ist der Spannstoff. Optimal ist ein Wert von mindestens fünf. Materialien unterscheiden sich auch im Hinblick auf den Regenschutz. Während teurere Modelle das Wasser zumeist gut abhalten, werden Verbraucher unter vielen günstigen Sonnenschirmen garantiert nass. Beim Kauf sollte jedoch bedacht werden, dass Regenschutz nicht gleich Regenschutz ist: Während wasserabweisende Stoffe Tropfen an der Oberfläche zurücklassen, die durch die Sonne abgetrocknet werden, sammelt sich das Regenwasser auf undurchlässigen Materialien und muss vom Besitzer möglicherweise entfernt werden.

Von Bedeutung ist darüber hinaus auch der integrierte UV-Schutz: Der Sonnenschutzfaktor gibt Auskunft darüber, um welche Zeit sich der natürliche Eigenschutz der Haut bei direkter Sonneneinwirkung erhöht. Um den entsprechenden Wert zu errechnen, muss zunächst der jeweilige Hauttyp ermittelt werden. Dieser nämlich bestimmt die individuelle Eigenschutzzeit. Unabhängig davon wird jedoch ein Wert von 60 bis 80 empfohlen.

Die Anschaffung des passenden Sonnenschirms

Verbraucher haben die Wahl zwischen günstigen Sonnenschirmen und teureren Markenprodukten. Da letztere oftmals höherwertige Materialien verwenden, ist der Kauf grundsätzlich anzuraten. Es gibt allerdings auch niederpreisige Modelle, die ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Welcher Sonnenschirm der richtige ist, hängt dabei maßgeblich von den individuellen Anforderungen ab. Ist das richtige Modell gefunden, kann dieses nicht nur im örtlichen Baumarkt erworben werden. Häufig bieten auch Supermärkte Angebote zu guten Preisen an. Eine gute und umfassende Beratung gibt es nur bei Fachhändlern, wie z.B. der Hamburger Schirmherrschaft GmbH. Bei der Beratung werden die örtlichen Begebenheiten, Ansprüche an den Schirm und das Budget berücksichtigt. Ein zusätzlicher Vorteil bei Markenprodukten ist das umfangreiche Zubehörangebot sowie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, wenn mal etwas defekt ist.

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