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Mit der richtigen Skiausrüstung zum unbegrenzten Pistenvergnügen

Worauf muss man beim Kauf der Skiausrüstung achten und was kann man sich vielleicht sogar ausleihen? All das hier!
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Steht der ersehnte Skiurlaub bevor, sollten Wintersportler sich rechtzeitig Gedanken über die geeignete Ausrüstung machen. Eine Beratung im Fachhandel sorgt bei der riesigen Auswahl an Skiausrüstung für den schnellen Durchblick und lässt Skifahren zu einem unvergesslichen Vergnügen werden.
 

Zur unverzichtbaren Grundausstattung eines jeden Skifahrers gehören:

  • Ski mit Bindung
  • Skischuhe
  • Skistöcke
  • Skibekleidung
  • Skihelm und Skibrille

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Pistenspaß mit dem richtigen Equipment

Je nach Einsatzgebiet und Können bieten Hersteller wie Atomic, Head oder Fischer Skier für alle Altersklassen und Ansprüche. Für die Auswahl der geeigneten Ski empfiehlt sich auf alle Fälle der Besuch im Sportfachgeschäft, wo der Fachmann im Gespräch schnell erkennt, ob etwa die wendigen Race Ski oder die vielfältig einsetzbaren All Mountain Ski den persönlichen Anforderungen gerecht werden. Das Einstellen der Skibindung sollte ebenso durch den Fachmann erfolgen. Anhand von Körpergröße, Gewicht und Fahrverhalten wird die Bindung so justiert, dass diese sich im Falle eines Sturzes rechtzeitig löst, um gefährliche Verletzungen zu vermeiden.

Gut sitzende Skischuhe stellen ein wichtiges Kriterium für den Pistenspaß dar. Drückt der Schuh oder ist zu groß, sind sowohl Fahrvergnügen als auch Sicherheit stark eingeschränkt. Skistöcke haben in Zeiten der wendigen Carvingski zwar an Notwendigkeit verloren, gelten aber vor allem für Anfänger als unersetzliches Hilfsmittel zum Halten des Gleichgewichts und ermöglichen kurze Schwünge.

Skier und Skischuhe sind in der Anschaffung meist nicht billig und beanspruchen bei der Anreise jede Menge Platz im Gepäck. Für Gelegenheitsskifahrer oder den Familienskiurlaub bietet sich deshalb als praktische Alternative die Ausleihmöglichkeit vor Ort an.

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Geeignete Skibekleidung für wohlige Wärme

Bei kühlen Temperaturen und nassen Bedingungen bewährt sich als wirksamste Bekleidungsform der Zwiebellook. Dabei werden mehrere Bekleidungsschichten übereinander getragen und vermeiden dank zuverlässiger Funktionen ein Auskühlen des Körpers. Grundsätzlich zählen folgende Schichten zum Zwiebelprinzip:

  • Funktionsunterwäsche als Basisschicht
  • Eine oder mehrere Mittelschichten aus Fleece oder Kunstfaser
  • Isolierende Winterjacken und Thermohosen mit wasser- und winddichten Eigenschaften

 

Funktionsunterwäsche und Skisocken wie sie von den Herstellern Falke oder Löffler angeboten werden, zeichnen sich durch hohe Atmungsaktivität aus. Dadurch wird die bei sportlicher Betätigung entstehende Feuchtigkeit zuverlässig an die Oberfläche transportiert und hinterlässt ein trockenes und angenehmes Tragegefühl. Die Mittelschicht ist ebenso feuchtigkeitstransportierend und dient außerdem als isolierende Zusatzschicht bei kaltem Wetter.

Die äußere Schicht bilden gefütterte Winterjacken mit Schneefang sowie wärmende Thermohosen, die am Beinabschluss verstellbar sind und sich so an die Skischuhe anpassen lassen. Wasser- und winddichte Oberbekleidung von The North Face oder Peak Performance ist äußerst strapazierfähig und trotzt somit auch starken Schneestürmen.

Handschuhe oder Fäustlinge dürfen beim Skifahren nicht fehlen. Diese gibt es je nach persönlichem Kälteempfinden in verschiedenen Materialien und Ausführungen. Für ganz kalte Finger stellen beheizbare Handschuhe eine Lösung bereit.

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Kluge Köpfe schützen sich mit Helm

Der Skihelm hat sich in den letzten Jahren auf der Skipiste einen festen Platz erobert. Hersteller wie Alpina, Uvex oder POC haben sich auf die Konstruktion moderner Skihelme spezialisiert, die den Kopf bei einem Sturz vor lebensbedrohlichen Verletzungen schützen. Die Skihelme sind mit wärmenden Inlays ausgestattet, die Kopf und Ohren wohlig warm halten, ohne dabei das Hörvermögen einzuschränken. Auch für den Helmkauf empfiehlt sich der Besuch im Sportgeschäft, denn die richtige Passform spielt beim Helm eine entscheidende Rolle. Vor Ort kann dabei getestet werden, ob der Helm selbst bei heftigen Kopfbewegungen nicht verrutscht. Skihelme werden in vielen Skigebieten ebenfalls zum Verleih angeboten, wobei es allerdings nicht jedem behagt, gebrauchte Helme zu tragen.

Passend zum Helm sollte auch die Auswahl der Skibrille erfolgen. Diese soll perfekt mit dem Helm abschließen und ist in der Weite an Kopf- und Helmform beliebig anpassbar. Ein integrierter UV-Filter schützt zudem vor starker Sonneneinstrahlung.

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Sicherheitsausrüstung für Variantenfahrer

Wagen sich geübte Skifahrer auf eigene Gefahr ins Gelände vor, so gehört folgende Sicherheitsausrüstung unbedingt in den Rucksack:

  • LVS-Gerät
  • Lawinensonde
  • Lawinenschaufel
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