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Nachhaltigkeit im Alltag

Die Umwelt schonen - doch wo anfangen? Hilfreiche Tipps & Tricks plus kostenlose Infografik, um nachhaltig zu leben, gibt's hier!
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Die meisten kennen es wahrscheinlich: Man will mehr für die Umwelt tun, weiß aber nicht so recht wie. Auf das Auto verzichten möchte man nicht, da man es dringend braucht. Dabei gibt es wesentlich kleinere Dinge die man ohne großen Aufwand ändern kann, um die Umwelt nachhaltig zu schonen. Marktjagd-Expertin Nira hat die besten Tipps & Tricks zusammengestellt. Dazu gibt’s alle Tipps zum kostenlosen Download.

1. Strom sparen

Strom brauchen wir rund um die Uhr für wirklich alles! Auch hier gibt es einfache Tricks, wie wir unseren Stromverbrauch senken können:

 

  • Energiesparlampen oder LED-Glühlampen anstelle von normalen Glühlampen verwenden.
  • Nur in den Räumen das Licht einschalten, in denen sich auch Personen aufhalten.
  • Beim Kauf von größeren Geräten auf den Energieverbrauch achten und alte Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, usw. austauschen, wenn diese deutlich mehr Strom brauchen, als neuere Modelle.
  • Induktionsherd statt einen normalen Herd nutzen.
  • Das Radio oder den Fernseher nicht nebenbei laufen lassen, sondern lieber bewusst nutzen.
  • Die Wäsche auf der Leine trocknen lassen. Außer sie muss unbedingt in den Wäschetrockner (wie Produkte mit Daunen).
  • Die Waschmaschine erst dann anstellen, wenn ausreichend Wäsche zum Waschen da ist (nicht schon bei zwei Hosen und einem Hemd).

2. Wasser sparen

Im Durchschnitt verbraucht jeder Mensch in Deutschland etwa 121 Liter Wasser am Tag für die unterschiedlichsten Dinge: Kochen, Putzen, Waschen, Körperpflege, Pflanzengießen und Trinken. Aber wie kann man hier einsparen, ohne dass es schwer fällt? Es gibt viele simple Tricks, die nicht sehr aufwendig sind, dafür aber einen großen Unterschied machen:

 

  • Beim Zähneputzen das Wasser abstellen und nicht laufen lassen.
  • Duschen statt baden.
  • Die Haare nicht täglich waschen. Denn das ist nicht gut für die Kopfhaut und verbraucht viel Wasser und Haarpflegeprodukte.
  • Wenn der Wasserhahn tropft und man ihn noch nicht repariert hat, kann man dieses Wasser auffangen.
  • Wasser vom Gemüseputzen kann als Wasser zum Gießen verwendet werden.
  • Wenn man mal das Wasser aus der Flasche nicht ausgetrunken hat, dann kann man es auch zum Wässern der Pflanzen verwenden.
  • Das kalte Wasser vom Duschen, bevor es warm wird, in einer Gießkanne, oder einem Eimer auffangen. Damit kann man auch wieder Pflanzen gießen.

3. Mehrweg statt Einweg – nicht nur bei Flaschen!

Viele Dinge, benutzt man nur einmal und wirft sie dann weg, obwohl man sie mehrmals verwenden könnte.

 

  • Mehrwegbeutel zum Einkaufen: sowohl zum Einkauf für Lebensmittel, als auch für Kleidung.
  • Mehrwegstrohhalme, -Backförmchen, -Eiswürfelbehälter und andere Mehrwegküchenutensilien nutzen.
  • Mehrwegflaschen – noch besser sind Glasflaschen.
  • Schaumseifenspender verwenden – dieser spart Seife und unnötiges Verpackungsmaterial.

Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Pfand gibt es hier: Pfand: Das Mehrwegsystem in Deutschland

4. Müllvermeidung

Um die Ressourcen besser zu nutzen, ist es wichtig, die Umwelt nicht mit unnötigen Abfall zu belasten. So sollten anstelle von Plastikverpackungen lieber Papp- oder Papierverpackungen genutzt werden.

 

  • Bei vielen Dingen reicht es aus, wenn sie einmal in Plastik eingepackt sind – besser ist es, auf Produkte zu verzichten, die mehrmals unnötig verpackt sind.
  • Produkte, die lange haltbar sind, oder von denen man viel braucht, lieber auf Vorrat in großen Packungen kaufen (Beispiel: 5kg Reis-Sack aus dem Asia-Laden, oder 5kg Waschpulver).
  • Lieber Wattestäbchen mit Pappe anstatt mit Plastik kaufen.
  • Die Tageszeitung mit dem Nachbarn oder Freund teilen – oder noch besser: Als ePaper downloaden.
  • Das Schild “Bitte keine Werbung einwerfen” an den Briefkasten anbringen – das spart viel Papier und bei Marktjagd kann man Prospekte auch online durchblättern.
  • Wenn der Drucker mal einen Fehldruck macht: Den Zettel aufheben und als Schmierzettel oder Notizzettel verwenden.
  • Notizen von vornherein ordentlich aufschreiben, anstatt nochmal neu zu schreiben. So verbraucht man weniger Papier – Noch besser: Anstelle von Zetteln lieber ein Memoboard nutzen.

5. Konsum

Die Vermeidung von Müll ist noch immer der beste Weg, die Umwelt zu schonen. Doch kommt es immer wieder vor, dass ein Großteil des Wocheneinkaufs am Ende zu viel ist und entsorgt werden muss. Der wichtigste Schritt zu einem nachhaltigen Alltag ist cleverer Konsum.

 

  • Nur mit Einkaufsliste einkaufen gehen – und sich daran halten.
  • Regelmäßig den Kleiderschrank und Vorratsschrank aufräumen und auch aussortieren, um einen Überblick zu behalten, was man hat und was man vielleicht noch braucht.
  • Kaputte Kleidungsstücke lieber selber nähen und besser pflegen, anstatt neu zu kaufen.
  • Saisonale und regionale Lebensmittel kaufen – am besten beim Bauern, im Bioladen oder auf dem Markt.
  • Tierische Produkte wie Milch, Eier und Fleisch vermeiden, bzw. ganz sein lassen, denn die meisten Tiere werden mit Kraftfutter gefüttert, das aus dem Ausland kommt.
  • Auf Fischkonsum verzichten, da die Meere stark überfischt sind.

Kostenlose Downloads

5 Tipps zu Nachhaltigkeit im Alltag (Infografik)

 

Nira schreibt leidenschaftlich als Weltverbesserin auf ihrem Blog Nira Save the World. Dort teilt sie neben interessanten Infos über Umwelt und Nachhaltigkeit, alles, was sie bewegt.

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