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Smoothies als gesunde Alternative zu zucker- und süßstoffhaltigen Erfrischungsgetränken

Erfrischungsgetränke enthalten oft Zucker oder Süßstoffe - welche gesunden Alternativen zu Cola, Fanta, Sprite und co. es gibt, erfährt man hier.
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Marktjagd-Experte Felix verrät, warum Smoothies die bessere Alternative zu Softdrinks sind:

 

Erfrischungsgetränke, Softdrinks, Limonade, Eistee – sie alle wetteifern vor allem in Bezug auf eines: ihren Geschmack. Wichtigstes Merkmal ist: sie sind alle süß. Und selbst wenn sie als vermeintlich gesunde Alternativen, wie bei Coke zero oder Cola light, dargestellt werden, steckt häufig dennoch Zucker oder ein anderer Süßstoff im Getränk. Dass Zucker in zu großen Mengen ungesund ist und dick machen kann, hat sich herumgesprochen. Doch auch die gut beworbenen Alternativen mit mehr oder weniger künstlichen Süßstoffen, sind nicht unproblematisch.

Fruchtsaft als Zuckerbombe

Die beliebten Fruchtsäfte sind ebenfalls nicht so gesund, wie die Werbung dies vermitteln möchte. Einer ausgepressten und abgefüllten Frucht fehlt ein wesentlicher Bestandteil: Fasern. Ohne diese unterscheidet sich die ernährungsphysiologische Wirkung immens. Mit anderen Worten: Fruchtsäfte, egal ob mit oder ohne zugesetzte Zucker, sind bezüglich ihres Zuckergehalts nicht besser als die übrigen Erfrischungsgetränke – teilweise enthalten sie sogar mehr Zucker.

Zucker oder Süßstoff?

Zu viel Zucker in der Ernährung führt zu Bluthochdruck, starken Blutzuckerschwankungen und damit verbunden auch zu Heißhungerattacken. Zucker stimuliert die Freisetzung von Insulin, einem Hormon, welches die Speicherung von Energie zur Aufgabe hat. Zu viel Zucker kann so zu Übergewicht führen und zugleich Insulinresistenz und Diabetes verursachen.
Die verbreiteten Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder auch Sucralose stehen wiederum seit langer Zeit im Verdacht, Krebs zu verursachen, sowie Hungergefühle und Durchfall auszulösen. Der Zusammenhang zwischen Aspartam und der Entstehung von Krebs und anderen unerwünschten Wirkungen wie Allergien, Kopfschmerzen oder Epilepsie wurde zwar von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) widerlegt, trotz dessen sollte ein erhöhter Konsum vermieden werden.

Versteckte Kalorien in Erfrischungsgetränken

Hinzu kommt, dass das Gehirn Kalorien in flüssiger Form nur bedingt wahrnimmt und dementsprechend später eine Sättigung signalisiert. Wer also viele solcher zucker- oder süßstoffreichen Getränke verzehrt, nimmt daher oft zu viele Kalorien auf und dies führt dann zu Übergewicht.

Gesunde Alternativen: Wasser, Tee und Smoothies

> Wasser
Das gesundheitlich unbedenklichste und noch dazu günstigste Getränk ist reines Wasser. Das Leitungswasser in Deutschland ist generell von erstklassiger Qualität. Wer seinen Wasserleitungen dennoch misstraut, greift zum ebenfalls günstigen abgefüllten Wasser.

> Tee
Wenn es unbedingt etwas mit Geschmack sein soll, eignet sich Tee, der auch eisgekühlt (jedoch ohne Zucker) köstlich schmecken kann.

> Smoothies
Soll es unbedingt süß oder fruchtig sein, ist ein Smoothie aus ganzen Früchten die beste Wahl. Die Verwertung der ganzen Frucht führt zu viel Aroma, nutzt das Vitamin- und Mineralstoffpotential voll aus und gibt dem Getränkt zudem eine tolle Konsistenz. Eine Banane, ein Apfel, vielleicht ein paar Salatblätter, etwas Minze und frisches, kaltes Wasser verwandeln sich in einem Mixer in ein wundervolles Geschmackserlebnis. Dieses Getränk enthält durch die Früchte teils recht viel Zucker, daher ist der Genuss in Maßen ratsam. Durch die Zutaten sättigt so ein Smoothie jedoch auch sehr gut, sodass es selten zum Überkonsum kommt.

Smart trinken, gesund bleiben und Geld sparen

Wer die richtigen Getränke wählt, kann viel für seine Gesundheit tun, fit bleiben, seinen Durst nachhaltig löschen und obendrein Geld sparen.

 

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Felix berichtet auf seinem Blog Urgeschmack über gesunde Ernährung, geht dem Gesundheitswert von Nahrungsmitteln auf den Grund und stellt viele leckere Rezepte vor.

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