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Welcher Ernährungstyp bist du?

Kochst du gerne oder bist du eher der Fast Food-Typ? Wir erklären dir die häufigsten Ernährungstypen
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Man ist, was man isst, oder doch nicht? Diese Frage stellte sich das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) und wollte daraufhin wissen, wie der Zusammenhang zwischen Lebensweise und Essgewohnheiten aussieht. Im Zeitalter von Veganismus, Paleo, Ayurveda, Vollwert- oder Rohkosternährung kann man bei den vielen Ernährungstypen schnell den Überblick verlieren. Doch dabei ist es nicht nur wichtig zu wissen, was jemand genau isst, sondern auch, welche Gründe jemanden zu seinen Essgewohnheiten bewegen.
Die Leute hinter den einzelnen Ernährungstypographien haben nämlich vieles miteinander gemeinsam! Wogegen diejenigen, die ohne Einschränkung alles essen verschiedener sind, als man denkt.
 

Das sind die Ernährungstypen geordnet nach Lebensweise:

Desinteressierte Fast Fooder und Billiges-Fleisch-Esser

Wie der Name es schon vermuten lässt; diese Gruppe hat kein sonderliches Interesse an Ernährungsfragen. Die Bereitschaft selbst etwas Leckeres zu kochen, bleibt entweder auf der Strecke oder es muss schnell gehen und gleichzeitig gut schmecken. Fleisch ist in Deutschland relativ günstig und daher steht es im Mittelpunkt vieler Mahlzeiten. Kochen ist häufig zu zeitaufwendig, Fertigprodukte haben einen hohen Stellenwert. Bei jungen Singles und Pärchen zwischen 25 und 30 ist dieser Ernährungstyp am verbreitetsten.

Freudlose Gewohnheitsköche

Bei den Gewohnheitsköchen hat sich eine gewisse Routine eingestellt. Man isst, was man gern hat und was man schon immer gern gekocht hat. Früher, wie heute und auch in Zukunft werden sich die Essgewohnheiten dieser Gruppe nicht allzu schnell ändern. Andere Essgewohnheiten anzunehmen würde eine Änderung des Alltagstrotts bedeuten. Vor allem Leute über dem 60. Lebensjahr fühlen sich zu solchen Änderung nicht bereit.

Ambitionierte und gestresste Alltagsmanager/innen

Diese Gruppe achtet viel darauf eine optimale Lebensführung und eine bestmögliche Ernährung für sich selbst und für die eigene Familie zu gewährleisten. Vor allem Frauen und Männer zwischen 30 und 50 Jahren, die gleichzeitig berufliche Karriere und Familie unter einen Hut bringen wollen, fallen unter diesen Ernährungstyp. Darauf stimmt man auch die Ernährung ab. Viele gemeinsame warme Mahlzeiten und dazu hochwertige Zutaten stehen auf den Tagesplan. Trotz der fehlenden Zeit verzichtet man auf Fertigmahlzeiten und versucht die Kontrolle über eine gesunde ausgewogene Ernährung zu behalten. Auch der Preis für gute Lebensmittel spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Ernährungsbewusste und gesundheitsorientierte Anspruchsvolle

Herkunft, Herstellungsbedingungen, Inhaltsstoffe… – die Ernährungsbewussten und Gesundheitsorientierten sind diejenigen, die sich für Ernährungsfragen besonders interessieren und sich über diese Themen gezielt informieren. Während der Ernährungsstil der anderen Gruppen eher praktische oder zweckmäßige Gründe hat, gehen die Ernährungsbewussten einen Schritt weiter. Ihre Essgewohnheiten sind obendrein Ausdruck ihres Lifestyles – der kann sich wiederum von Fall zu Fall sehr stark unterscheiden. Ob nun Paleo, Mediterran oder Vegan, ob jung oder alt – trotz der vielen Unterschiede haben die Mitglieder dieser Gruppe eines gemeinsam: Ernährungsbewusste sprechen offen über ihre Erfahrungen im Umgang mit gutem Essen. Dabei steht eine gesunde, abwechslungsreiche und nachhaltige Küche mit Freunden, Bekannten und Familie im Mittelpunkt für eine zufriedene Lebensweise.
 

Eine Übersicht von verschiedenen Lebens- und Ernährungsweisen findet man in dieser aufschlussreichen Infografik:

ernaehrungstypen

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