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Wie Smartphone, Tablet und Notebook trotz Hitze gut durch den Sommer kommen

Smartphone, Laptop und Tablet können bei sommerlichen Temperaturen schon mal überhitzen - wir verraten, wie man dem vorbeugt.
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Der Sommer bringt gutes Wetter und viel Hitze. Was bei uns Menschen für gute Laune sorgt, kann für Smartphones, Tablets und Notebooks gefährlich werden. Bei zu viel Wärme drohen den Geräten irreparable Schäden. Wer aber ein paar Tipps beachtet, schützt die mobilen Begleiter zuverlässig. Einer gleich zu Anfang: Eisfach und Kühlschrank zur Abkühlung sind auf jeden Fall tabu.

Welche Komponenten leiden besonders unter der Hitze?

Der Akku und der Prozessor (CPU) sind sehr anfällig für Schäden. Smartphones und Tablets haben, anders als Notebooks, keinen Lüfter. Werden sie bei hohen Temperaturen intensiv genutzt, zum Beispiel durch grafisch aufwendige Apps oder Spiele, heizt das den Prozessor zusätzlich auf, also lieber darauf verzichten.
Schaden nehmen kann auch das Display – durch Hitze und durch direkte Sonneneinstrahlung. Die Strahlung kann die empfindlichen Leuchtdioden oder Flüssigkristalle beschädigen.
Aufgrund der Bauweise vieler mobiler Geräte kommen Schäden an wichtigen Komponenten meist einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich. Und bei Fahrlässigkeit gilt die Garantie nicht, weshalb die Besitzer auf den Reparaturkosten sitzen bleiben.

 

Tipp für Smartphone und Tablets: Nutzer sollten die automatische Helligkeitsregulierung des Bildschirms aktivieren. Das schützt vor Schäden durch Sonneneinstrahlung.

 

Tipps für Notebookbesitzer: Wer mit einem Laptop im Freien arbeitet, sollte den Energiesparmodus nutzen und keine grafisch aufwendigen Programme laufen lassen. Als Unterlage für den Rechner eignet sich eine glatte Fläche. Auf Kissen oder anderen weichen Gegenständen sollte er nicht stehen, weil das die Lüftungsschlitze blockiert.

Wie in der Sauna: Smartphones im Autos

Wer bei sommerlicher Hitze sein Smartphone als Navi benutzt und es dafür an der Windschutzscheibe befestigt, muss regelmäßig die Temperatur kontrollieren. Droht eine Überhitzung, ist eine Abkühlung notwendig. Dazu kann man das Gerät für einige Zeit in den kühlen Kofferraum legen.

Beim Parken sollte das Smartphone von der Scheibe genommen werden – nicht nur für den Diebstahlschutz. Denn das Fahrzeuginnere heizt sich laut ADAC auf bis zu 70° C auf. Das ist so heiß wie in einer Sauna. Ein Handy oder ein Notebook hält solchen Temperaturen auf Dauer nicht stand. Wenn die Geräte unbedingt im Auto verbleiben müssen, dann nur im Kofferraum.

Wie fällt die Überhitzung auf und was hilft?

Einige Tablets und Smartphones schalten sich bei Überhitzung automatisch ab, deaktivieren Funktionen wie den Kamerablitz oder reagieren langsamer. Bei anderen Modellen ist die Aufmerksamkeit des Besitzers gefragt: Ist die Oberfläche merkbar heiß, ist das ein Hinweis auf Überhitzung. Auch Apps sind erhältlich, die laut Entwickler die Temperatur im Smartphone messen und anzeigen können. Bei Notebooks fällt Überhitzung durch nachlassende Leistung auf, außerdem durch eine spürbar heiße Geräteunterseite.

 

Das überhitzte Gerät schnell in das Eisfach oder den Kühlschrank legen und dann weiter arbeiten: Das geht leider nicht. Eiseskälte schadet der Technik genauso wie die Hitze. Und im Kühlschrank bildet sich im Inneren Kondenswasser, wodurch einzelne Teile oxidieren können. Am besten kühlen die Geräte im Schatten oder in einem kalten Kellerraum aus.

Zusammenfassung

  • Smartphone, Tablet und Notebook nicht über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
  • Keine leistungsintensiven Apps bei erhöhten Temperaturen nutzen
  • Regelmäßig die Gerätetemperatur checken und ggf. an einen kühlen Ort legen
  • Techniche Geräte nicht im heißen Auto lassen
  • Laptops immer auf ebene Oberflächen stellen, damit der Lüfter richtig arbeiten kann
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