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Wintertipps fürs Auto

Im Winter muss man beim Autofahren auf einige Dinge achten - worauf genau, wird in unserem Ratgeber erklärt.
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Wenn die Temperaturen sinken, ziehen wir uns nicht nur wärmer an, sondern müssen auch unsere Fahrgewohnheiten dem Wetter anpassen. Einige Punkte, die dabei zu beachten sind, sollte man sich daher rechtzeitig wieder ins Gedächtnis rufen. Worauf es ankommt, zeigen wir euch in diesem Text und in einer übersichtlichen Infografik.

Winterreifenpflicht und die Winterreifen Profiltiefe

Eine Winterreifenpflicht gibt es nur für Fahrzeuge, die bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte auf der Fahrbahn“ unterwegs sind – da dies im Winter jedoch keiner 100 %ig ausschließen kann, wird geraten ab + 5°C auf Winterreifen mit dem Schneeflocken-Symbol oder den M+S-Reifen umzusteigen – dann riskiert man auch kein Bußgeld.

Bei Winterreifen ist nicht nur auf die M+S-Kennung zu achten, sondern auch auf die Profiltiefe. Gesetzlich sind mind. 1,6mm vorgeschrieben, aber aus Sicherheitsgründen sollte man die 4mm nicht unterschreiten. Dann haben die Reifen auch bei Schnee und Matsch wesentlich besseren Grip. Tipp: Die Winterreifen nach jeder Saison achsweise tauschen, damit sie immer ein gleichmäßiges Profil haben.

Motor warmlaufen lassen oder nicht?

Wer möchte schon gern in ein kaltes Auto steigen oder jeden Morgen das festsitzende Eis abkratzen? Leider kommt man daran im Winter nicht herum. Denn das Motor warmlaufen lassen ist zum einen nicht nur verboten, weil es unnötig Lärm und Abgase produziert und mit 10€ Bußgeld bestraft wird, sondern zum anderen auch nicht gut für Motor und Auto. Warmlaufen lassen führt zu erhöhtem Verschleiß und Benzinverbrauch und bringt im Endeffekt nicht das gewünschte Ergebnis, weil weder die Heizung dadurch merklich wärmer wird, noch der Motor. Das Motoröl kommt nämlich am besten durchs Fahren auf Betriebstemperatur. Daher unser Tipp: Auto freikratzen und vom Schnee befreien, einsteigen und Motor starten, anschnallen und dann normal losfahren – also auch nicht gleich Vollgas geben und im Winter stets früh hochschalten.

Im Winter richtig heizen

Am besten geeignet für die winterliche Autofahrt am Morgen sind natürlich Standheizungen. Sie befreien das Auto nicht nur von Eis und Schnee und heizen den Innenraum, sondern auch den Motor vor. Motoren, die bereits auf Betriebstemperatur gebracht sind, verbrauchen weniger Benzin und so rechnen sich auch kraftstoffbetriebene Standheizungen wieder. Man kann sie per Zeitschaltuhr, SMS, Funk oder per App anschalten.

Wer jedoch keine Standheizung besitzt oder diese auch nicht nachrüsten möchte, der muss auf einige Sachen achten. Bei neueren Autos gibt es oft eine Defrost-Stellung der Heizung, die verhindert, dass die Scheiben beschlagen und zusätzlich wird die Heizwirkung verstärkt. Bei älteren Autos jedoch sollte ein Blick in die Betriebsanleitung geworfen werden, um die bestmögliche Methode des Heizens herauszufinden. Wer nämlich sofort die Heizung auf die höchste Gebläsestufe stellt, nimmt dem Motor die nötige Energie weg, um auf Betriebstemperatur zu kommen – dies führt zu höherem Kraftstoffverbrauch und Verschleiß.

Ungünstige Lichtverhältnisse im Winter

Im Winter wird es nicht nur eher dunkel, sondern auch bei Schneefall sind die Lichtverhältnisse eher bescheiden. Daher lieber eher mal die Scheinwerfer einschalten – bei Schneefall sind sogar die Nebelscheinwerfer erlaubt.

Im Winter vorsichtiger fahren

Jedem Autofahrer sind die teils sehr bescheidenen Verhältnisse im Winter bekannt. Schlecht oder gar nicht geräumte Straßen, eisglatte Fahrbahn und eingeschränkte Sichtweite durch Schneefall. Daher lautet die Devise „Defensiv fahren!“. Das heißt im Einzelnen mehr Sicherheitsabstand halten, vorausschauend fahren, auf der Autobahn die rechte Fahrbahn bevorzugen, da diese öfter geräumt wird und auf Brücken besonders vorsichtig fahren, da diese trotz geräumter Straße sehr glatt sein können.

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