Lexikon des Einkaufens

Hast du dich schon mal gefragt, wie lange Gutscheine gültig sind, ob du Produkte im Supermarkt probieren darfst oder wie du beim Einkauf erkennen kannst, ob ein verpacktes Lebensmittel gesund und gut für dich ist? In unserem Lexikon findest du Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Außerdem stellen wir dir einfach und verständlich wichtige gesetzliche Regelungen rund ums Einkaufen vor und geben Tipps - etwa dazu, was du persönlich gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen kannst. Zudem findest du in unserem Lexikon praktische Checklisten, eine Infografik, die dir verrät, was du im Kühlschrank lagern darfst und was nicht, sowie einen Saisonkalender für Obst und Gemüse. Viel Spaß beim Lesen!

Wie ist das Umtauschrecht gesetzlich geregelt und welche Fristen gibt es dabei? Kann man beispielsweise Lebensmittel zurückgeben? Und sind reduzierte Waren vom Umtausch ausgeschlossen? Diese und weitere Fragen klären wir in unserem Ratgeber für Rückgaberecht und Garantie.

Die Gültigkeit von Gutscheinen ist von zwei Punkten abhängig: Maßgeblich ist zunächst das Ausstellungsjahr.. Egal an welchem Tag im Laufe des Kalenderjahres der Gutschein ausgestellt worden ist, die Gültigkeit wird immer ab Ende des Jahres, also dem 31.12., gemessen. Das zweite Merkmal, auf das man achten muss, ist, ob auf dem Gutschein eine Frist gesetzt wurde. Außer bei Dienstleistungen, zeitlich begrenzt verfügbaren Veranstaltungen oder handschriftlich vermerktem Ablaufdatum muss diese mindestens ein Jahr betragen. Wenn vom Verkäufer ein Datum händisch eingetragen wurde, kann davon ausgegangen werden, dass dieses individuell mit dem Käufer vereinbart und abgestimmt wurde – so sind auch kürzere Zeiträume zulässig. Ist kein Gültigkeitszeitraum angegeben, ist das Einlösen des Gutscheins ab Ende des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde, noch drei weitere Jahre lang möglich.

Bsp.: Gutschein für ein Warenhaus ohne aufgedruckte Frist, Kaufdatum: 20.03.2017 – Gültigkeit bis 31.12.2020

Auch wichtig zu wissen:

  • Es besteht kein Anspruch darauf, den Gutschein oder einen Restbetrag in bar ausgezahlt zu bekommen. Nur wenn der Gutschein speziell für ein nicht mehr verfügbares Produkt ausgestellt wurde, ist dies zulässig.
  • Jeder, der den Gutschein in den Händen hält, kann ihn auch einlösen – unabhängig davon, ob er als Empfänger darauf vermerkt ist oder nicht.
  • Alle genannten Punkte gelten nur für Gutscheine, für die auch bezahlt wurde. Aktionsangebote oder Gutscheincodes, die durch den Händler verschenkt werden, fallen nicht darunter und können eine kürzere Gültigkeitsdauer aufweisen.

Nur wenn du ausdrücklich dazu aufgefordert wirst. Dies kann zum Beispiel durch einen Teller mit aufgeschnittenen Häppchen, einen Promotion-Stand oder den Aufdruck “Tester” gekennzeichnet sein. Benutzt du ohne diese Hinweise beispielsweise ein Parfüm, machst du dich grundsätzlich strafbar, weil dir das Parfüm schlichtweg (noch) nicht gehört. Genauso verhält es sich mit Produkten im Supermarkt, die du vielleicht schon in deinem Einkaufswagen liegen hast, aber sie schon vor dem Bezahlen öffnest oder isst. Erst durch den Kauf an der Kasse gehen die Eigentums- und Nutzungsrechte an den Waren auf dich über. In den meisten Fällen wird aus Kulanz allerdings auf eine strafrechtliche Verfolgung verzichtet; es kann allerdings zu einem Ladenverbot kommen. Wenn du etwas testen willst, das nicht explizit gekennzeichnet ist, frage am besten einen Mitarbeiter des Geschäfts um Erlaubnis.

Nein, außer bei Lebensmitteln. Ein Blick in die Verpackung ist erlaubt, um sich beispielsweise von der Vollständigkeit oder Qualität eines Produkts zu überzeugen. Dabei darfst du allerdings nicht die Schachtel kaputtmachen. Es muss also ohne Aufwand wieder der Ausgangszustand herzustellen sein. Bei Lebensmitteln, die nach dem Öffnen der Verpackung unverkäuflich werden, ist dies jedoch nicht erlaubt, sodass du hier dann wirklich bezahlen musst.

Genauso wie es sich beim Öffnen einer Packung verhält, ist es auch bei der Beschädigung von Ware. Wenn sie danach nicht mehr zu verkaufen ist, musst du für den entstandenen Schaden bezahlen. Wenn dir also eine Glasflasche im Supermarkt herunterfällt und zerspringt, müsstest du – rein rechtlich – dafür aufkommen. Dies gilt auch, wenn beispielsweise eine Konservendose so sehr eingedrückt ist, dass sie zwar noch geschlossen ist, sie aber niemand mehr kaufen würde. Oftmals verzichten die Händler allerdings aus Kulanzgründen auf eine Entschädigung.

Das Prinzip des Pfandsystems ist für viele von uns einleuchtend. Wir kaufen Getränke und bringen nach dem Konsum des Getränks die Flasche oder Dose in den Laden zurück, um Müll zu vermeiden und somit die Umwelt zu schonen. Aber warum gibt es bei einigen Flaschen 8 Cent und bei anderen zum Beispiel 25 Cent zurück? Dies liegt an den zwei verschiedenen Systemen: Mehrweg und Einweg. Was die Unterschiede sind, welcher Leergutautomat was annimmt und welche Getränke pfandfrei verkauft werden, erfährst du in unserem Pfand-Ratgeber.

Zu den Discountern zählen beispielsweise Aldi, Lidl, Penny und Netto, wohingegen etwa Kaufland, Rewe und Edeka als Supermärkte gelten. Der Begriff Discounter kommt von dem englischen Wort “discount”, das auf deutsch “Rabatt” bedeutet. Niedrige Preise sind also das wichtigste Merkmal eines Discounters. Dies wird durch

  • eine begrenzte Produktauswahl,
  • viele günstige Eigenmarken und wenige teure Markenprodukte,
  • einfache Warenpräsentation und damit weniger Personalkosten (z.B. werden Getränke oft direkt von den Paletten verkauft)

erreicht. Typisch sind auch die besonders günstigen Aktionsprodukte, wie Technik-, Bekleidungs- und Haushaltswaren, die nur für einen bestimmten Zeitraum verkauft werden. Supermärkte hingegen sind oft von der Verkaufsfläche her größer und

  • haben ein größeres Sortiment aus Marken- und No-Name-Produkten – die Non-Food-Ware ist durchgängig verfügbar,
  • setzen auf eine aufwändigere Warenpräsentation mit besonderen Aufstellern, Verkostungsaktionen und vielem mehr,
  • Bedientheken für Fleisch, Käse und Fisch sind vielfach vorhanden.

Wenn ein neues Markenprodukt in die Läden kommt und erfolgreich ist, dauert es oft nicht lange, bis auch entsprechende No-Name-Produkte zu kaufen sind. Diese werden oftmals von den Händlern, also Supermärkten und Discountern, als Eigenmarken vertrieben. Es ist jedoch nicht unüblich, dass ein und derselbe Hersteller sowohl die Marke als auch das No-Name-Produkt produziert – ggf. in anderer Zusammensetzung oder mit geringfügig anderen Zutaten.

No-Name-Produkte haben meist ein schlechtes Image – zu Unrecht! Denn zahlreiche Studien und Tests haben ergeben, dass die Qualität und die Inhaltsstoffe nicht minderwertig sind. Auch beim Geschmack können viele Eigenmarken überzeugen. Nur beim Preis kann man deutliche Unterschiede feststellen: No-Name-Produkte sind im Schnitt 50 Prozent günstiger. Allerdings sind sie auch sehr preisstabil. Bei Markenprodukten hingegen lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angebote, die teilweise mit großen Rabatten locken – und in einigen Fällen sogar den Eigenmarken-Preis schlagen.

Vorteile der Markenprodukte sind zum einen die große Auswahl und zum anderen die ständige Verfügbarkeit. Denn No-Name-Produkte sind in der Regel nur bei einem bestimmten Händler und für eine Produktkategorie auch nur in wenige Varianten verfügbar.

Generell gilt:

  • Produkte, die nur aus einer oder wenigen Zutaten bestehen, weisen fast immer die gleiche Qualität auf – egal ob Marke oder No-Name.
  • In Deutschland gibt es viele Vorschriften für die Herstellung von Lebensmitteln – daher sind Qualitätsunterschiede nur sehr begrenzt möglich.
  • Bei teureren Markenprodukten bezahlt man eher für die Händlermarge und den Namen als für die Qualität.
  • Produktsiegel sind besser geeignet, um “gute” Lebensmittel zu identifizieren.

Auf den verschiedensten Produkten sind Siegel und Logos abgedruckt, die uns Auskunft über Herstellungsbedingungen und Warenqualität geben sollen. Allerdings ist sicher nicht jedem sofort bewusst, was sie genau aussagen. Wir klären dich hier über die wichtigsten Lebensmittelsiegel und ihre Bedeutung auf.

Im Münzgesetz ist festgeschrieben, dass kein Geschäft mehr als fünfzig Münzen annehmen muss – und selbst das kann bei einer langen Schlange an der Kasse eine Zumutung sein. Es ist also durchaus rechtens, wenn die Kassiererin deine Münzsammlung zurückweist. Auch wenn du mit einem unverhältnismäßig hohen Schein bezahlen möchtest, kann dies verweigert werden. In jedem Fall ist es also sinnvoll, möglichst passend zu bezahlen.

Taschen sind Bestandteil der Privatsphäre und dürfen ausschließlich bei einem berechtigten Verdacht auf Diebstahl untersucht werden. Etwaige Schilder am Eingang, die das Mitbringen von Waren oder Ähnliches verbieten, rechtfertigen es also keineswegs, Taschen vorsorglich zu inspizieren – dies kannst du also reinen Gewissens verweigern.

Hast du dich auch schon einmal von Aufschriften wie “Light”, “Premium” oder “besonders hoher Calciumgehalt” zum Kauf eines Produkts überzeugen lassen? Warum sollte man auch nicht zu einem vermeintlich besseren oder gesünderen Lebensmittel greifen? Können wir den Herstellern denn nicht vertrauen?

Leider ist dem nicht immer so. Durch manipulative und nicht umfassend informierende Werbung sollen Verbraucher gezielt zum Kauf angeregt werden. Schließlich sitzt der Hersteller am längeren Hebel und weiß Bescheid über Zutaten und Herstellung und hält unter Umständen negative Details zurück oder versucht, Produkte schönzureden. Es kann wohl kein Verbraucher von sich behaupten, zu jedem Produkt über entsprechendes Hintergrund- und Fachwissen zu verfügen – schon allein wegen des unüberschaubaren Warenangebots. Aus diesem Grund gibt es den Verbraucherschutz, der zum einen durch gesetzliche Vorgaben und Standards und zum anderen durch Organisationen, die sich für die Belange von Verbrauchern einsetzen, in Erscheinung tritt. Regelungsbedürftige Bereiche sind vor allem Finanzgeschäfte, Online-Rechtsgeschäfte und Kaufverträge. Auch der gesundheitliche Verbraucherschutz hat in Deutschland einen hohen Stellenwert. So gibt es zahlreiche Vorschriften für Lebensmittel, wie die Kennzeichnung der Zutaten, Nährstoffe und Allergene auf der Verpackung, aber auch Standards beispielsweise für die Verwendung von Zusatzstoffen.

Hier stellen wir dir die wichtigsten gesetzlichen Regelungen und Verbraucherschutzorganisationen vor.

Verbraucherzentrale

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen sowie die Landesverbände sind vom Staat eingerichtet und finanziert. Ihr Ziel als gemeinnützige, unabhängige Organisationen ist es, sowohl Verbraucherschutz als auch -bildung zu betreiben. Das heißt, dass sie die Konsumenten in politischen Debatten vertreten, gezielt Rechtsverstöße, z.B. bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln, verfolgen und abmahnen, aber auch über alle Belange für Verbraucher informieren. Im Zuge dessen wurde etwa das Portal lebenmittelklarheit.de eingerichtet, um Kunden die Möglichkeit zu geben, gezielt Produkte zu melden, die beispielsweise durch täuschende und irreführende Werbung negativ auffallen. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Beratung von Konsumenten durch den jeweils zuständigen Landesverband.

Foodwatch

Foodwatch ist im Gegensatz zu den Verbraucherzentralen gänzlich unabhängig von Staat und Wirtschaft. Als Verein, der sich durch Spenden finanziert, wird auch gezielt darauf geachtet, keinerlei Geld von Unternehmen anzunehmen, welches die Arbeit und die Ergebnisse von Foodwatch beeinflussen könnte. Denn alleiniges Ziel ist es, die Verbraucher zu schützen. Foodwatch setzt sich ein für

  • eine transparente Informationsbereitstellung über die Zusammensetzung, Herstellung und die ggf. gesundheitsschädigende Wirkung von Lebensmitteln,
  • ein Verbot irreführender Werbung, die übertreibt oder falsche Aussagen trifft,
  • die Begrenzung des Einflusses von Lebensmittelfirmen auf die Gestaltung von Gesetzen, die sich nachteilig für Verbraucher auswirken.

Regelmäßig werden eigene Tests und Analysen durchgeführt, um Produkte und deren Gesundheitsbilanz zu überprüfen. Außerdem setzt sich Foodwatch für das Verbot der oft besonders trügerischen Werbung bei Kinderprodukten sowie für eine Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln ein.

Stiftung Warentest

Oftmals fällt es Verbrauchern vor allem schwer, einzelne Produkte miteinander zu vergleichen: Welche Vor- und Nachteile gibt es jeweils? Auf welche Kriterien muss man überhaupt achten? Hat das Produkt insgesamt eine gute Qualität? Um Konsumenten hierfür einen verlässlichen Partner zur Seite zu stellen, wurde die Stiftung Warentest ins Leben gerufen. Sie testet und bewertet Waren und Dienstleistungen verschiedenster Kategorien – anonym, objektiv und nach wissenschaftlichen Methoden. Die Stiftung finanziert sich durch die Einnahmen aus den Zeitschriftenverkäufen der “Test” und “Finanztest” und wird im geringen Umfang auch durch das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz finanziell unterstützt. Es werden keine Einnahmen über Werbung erzielt, um unabhängig zu bleiben.

Öko-Test

Öko-Test ist wie die Stiftung Warentest eine Organisation des Verbraucherschutzes, die durch Produktvergleiche und -untersuchungen den Verbrauchern Hilfestellungen bei der Kaufentscheidung bieten will. Öko-Test hat sich vorrangig dem gesundheitlichen Schutz der Konsumenten verschrieben und testet unter anderem Kosmetika und Lebensmittel. Dabei werden nicht zwingend gesetzliche Vorgaben und Standards für die Bewertung herangezogen, sondern stets die aktuellen Ergebnisse der Forschung, die mitunter strenger als die bestehenden Regelungen sind. Auch wenn sich Öko-Test unter anderem durch Werbeeinnahmen finanziert, soll dies laut eigener Aussage die Testergebnisse nicht beeinflussen.

Verbraucher Initiative

Die Verbraucher Initiative versucht, mit gezielten Aktionen und Projekten auf Verbraucherinteressen und -themen aufmerksam zu machen. Ob ökologische und soziale Herstellungsbedingungen von Produkten oder die objektive Bewertung von Lebensmittel-Siegeln auf label-online.de – Verbraucherbildung steht im Vordergrund. Mit jedem Kauf stimmen Verbraucher für oder gegen ein Produkt und bestimmen damit dessen Marktrelevanz. Die Verbraucher-Initiative informiert daher auch im monatlich erscheinenden Heft “Verbraucher konkret” über jeweils ein Fokusthema. Als Verein finanziert sie sich hauptsächlich über Spenden.

Alles, was auf verpackten Lebensmitteln als Informationen für die Orientierung der Verbraucher angegeben werden muss, wird durch die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LKMV) festgelegt. Dazu zählen beispielsweise:

  • die Verkehrsbezeichnung
  • die Inhaltsstoffe (=Zutatenliste)
  • der Hersteller, Verpacker oder Verkäufer inklusive Adresse
  • die Herkunft des Produkts bzw. der Herstellungsort
  • die Mengenangabe
  • die Chargennummer
  • das Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. Verbrauchsdatum

Bei der Verkehrsbezeichnung handelt es sich um die konkrete und verständliche Benennung des Lebensmittels. So gibt es beispielsweise den Joghurt mit dem Namen “Froop”, dessen Verkehrsbezeichnung “Milcherzeugnis aus Fruchtzubereitung auf Joghurt” lautet. Auch “kakaohaltiges Getränkepulver” oder “Milchmischgetränk mit Kirschgeschmack” sind solche Bezeichnungen, die du sicher auch schon mal gelesen hast. Anhand ihrer bekommst du eine Vorstellung, um was für ein Lebensmittel es sich handelt und was darin enthalten sein könnte.

Bei der Zutatenliste gibt die Reihenfolge Auskunft über den Anteil der Inhaltsstoffe am Gesamtprodukt, wobei mit der mengenmäßig am meisten enthaltenen Zutat begonnen wird. Als Verbraucher solltest du allerdings darauf achten, dass es oftmals mehrere Bezeichnungen für ein und denselben Inhaltsstoff gibt, wie zum Beispiel bei Zucker. So versuchen die Hersteller den Gesamtanteil zu verschleiern.

  • Zucker, Zuckersirup
  • Glukose, Glukosesirup
  • Fruktose, Fruktosesirup, Fruchtzucker
  • Fruktose-Glukose-Sirup bzw. Glukose-Fruktose-Sirup
  • Saccharose
  • Puderzucker
  • Dextrose, Dextrin
  • Traubenzucker
  • Rohrzucker, Rohrohrzucker
  • Maltose, Maltosesirup, Maltodextrin
  • Invertzuckersirup
  • Laktose
  • Karamell(zucker)sirup
  • Süßmolkenpulver

oder andere natürliche Zuckerarten:

  • Honig
  • Traubenfruchtsüße oder natürliche Fruchtsüße
  • Agavendicksaft
  • Reissirup

Merken sollte man sich die Endungen “-ose” und “-sirup”, die auf eine Form von Zucker hindeuten. Und auch wenn einige dieser Inhaltsstoffe einigermaßen gesund klingen, sollte man nicht fälschlicherweise auf einen gesundheitsfördernden Nährwert schließen.

Bei den Angaben über die Herkunft bzw. den Herstellungsort geht es zum einen darum, dass Menschen, die regionale Produkte einkaufen wollen, die nötige Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt wird und zum anderen darum, als Verbraucher zumindest ansatzweise nachvollziehen zu können, welche Herstellungsbedingungen und -gesetze gelten. Ein in Deutschland produziertes Lebensmittel unterliegt logischerweise deutschen Gesetzen, während ein in Spanien angebautes Produkt mindestens EU-Richtlinien erfüllen muss.

Die Angabe der Chargennummer dient der Rückverfolgbarkeit eines Produkts. Anhand ihrer kann der Hersteller genau sagen, wann und wo das Lebensmittel produziert wurde. Sie werden zum Beispiel bei Rückrufen verwendet, damit man als Verbraucher nachvollziehen kann, ob die eigene erworbene Ware davon betroffen ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. das Verbrauchsdatum (bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch) gibt Auskunft darüber, wie lange der Hersteller die Qualität, also den Geruch, Geschmack und die enthaltenen Nährwerte bei sachgemäßer Lagerung garantieren kann. Sind spezielle Temperaturen oder sonstige Gegebenheiten notwendig, müssen diese benannt werden. Ein Verzehr nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist in den meisten Fällen aber dennoch möglich. Beim Verbrauchsdatum, gekennzeichnet durch: “zu verbrauchen bis…”, sollte man davon absehen, da hier gesundheitliche Risiken auftreten können.

Übrigens: Bei Lebensmitteln, die auch bei längerer Lagerung nicht an Qualität verlieren oder die üblicherweise unmittelbar nach dem Kauf verzehrt werden, besteht keine Kennzeichnungspflicht des Mindesthaltbarkeitsdatums. Dazu gehören:

  • Wein und ähnliche Produkte
  • Getränke mit mehr als 10% Vol. Alkohol
  • unverarbeitetes Obst, Gemüse und Kartoffeln
  • Backwaren
  • Essig
  • Speisesalz
  • Zucker in fester Form und Süßigkeiten, die zum größten Teil aus Zucker bestehen
  • Kaugummis und ähnliche Produkte

Auf fast allen verpackten Lebensmitteln müssen nach der EU-Lebensmittelinformationsverordnung die Nährwerte in Tabellenform angegeben werden. Verpflichtend aufzuführen sind: Brennwert (Energiegehalt), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz – mindestens pro 100 Milliliter oder Gramm, freiwillig auch pro Portion. Dabei wird die Portionsgröße allerdings vom Hersteller selbst festgelegt. Ist diese Angabe inkludiert, muss auch angegeben werden, wie groß eine Portion ist bzw. wieviele Portionen die Verpackung enthält.

Freiwillig können folgende Inhaltsstoffe gekennzeichnet werden: einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, mehrwertige Alkohole (z.B. Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit), Stärke, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Bei den letzteren beiden darf nur eine Angabe erfolgen, wenn diese in einer bedeutsamen Menge (mind. 15% der empfohlenen Tagesdosis) enthalten sind.

Ebenso freiwillig ist die Angabe über den Anteil an der täglichen Referenzmenge (GDA = guideline daily amount = Richtwert für die Tageszufuhr).

Wichtig zu wissen:

Wirbt ein Hersteller mit einem bestimmten Inhaltsstoff für ein Produkt, müssen dieser Nährwert und seine Inhaltsmenge verpflichtend angegeben werden.

Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind beispielsweise:

  • alkoholische Getränke mit mehr als 1,2 % Vol.
  • unverarbeitete und unverpackte Lebensmittel
  • Wasser mit oder ohne Kohlensäure, auch mit Aroma
  • Kaffee und Tee
  • Gelatine, Hefe
  • Kaugummis

Kritik:

Auch wenn eine Kennzeichnung der gesundheitsrelevanten Informationen auf Lebensmitteln sinnvoll ist, ist sie in der aktuellen Form für die wenigsten wirklich hilfreich, da man nicht sofort erkennen kann, ob die enthaltene Menge nun gut oder schlecht ist. Auch die Definition der Portionsgröße durch den Hersteller selbst lässt ihm genügend Raum, um zu viel Zucker o.ä. trotzdem noch akzeptabel aussehen zu lassen. Hier wäre eine Ampelkennzeichnung wesentlich sinnvoller.

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln mithilfe einer Ampel wird schon seit langer Zeit von vielen Verbraucherinitiativen gefordert, ist aber leider noch keine verbindliche Vorgabe für Hersteller in Deutschland. Dabei geht es darum, die Nährwerte – vor allem Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz – nach der empfohlenen Referenzmenge farblich zu kennzeichnen, sodass man sofort sieht, dass ein mit rot gekennzeichneter Nährwert zu viel in dem Produkt enthalten ist und grün markierte Stoffe dem Richtwert für die Tageszufuhr entsprechen oder sogar besser sind (gelb bedeutet im Übrigen neutral).

Eine solche Kennzeichnung können Verbraucher allerdings per Barcode-Scan oder Produktsuche in der barcoo-App vorfinden.

Die vierzehn häufigsten Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen auf den jeweiligen Produkten schnell erkennbar aufgelistet werden. Das trifft sowohl auf verpackte Lebensmittel als auch auf lose Produkte, zum Beispiel an Bedientheken, zu. Festgelegt ist dies in der EU-Lebensmittelinformationsverordnung. Folgende Inhaltsstoffe und deren Verarbeitungsprodukte sind zu kennzeichnen:

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer)
  • Krebstiere
  • Eier
  • Fische
  • Erdnüsse
  • Sojabohnen
  • Milch und Laktose
  • Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamianüsse)
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesam
  • Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro Kilogramm oder Liter)
  • Lupine
  • Weichtiere

Die Kennzeichnungspflicht gilt allerdings nicht, wenn durch die Verarbeitung oder Herstellung die allergieauslösenden Bestandteile verloren gehen, so beispielsweise bei:

  • Glukosesirup aus Gerste oder Weizen
  • Dextrose und Maltodextrine aus Weizen
  • Fischgelatine, die als Trägerstoff für Vitaminzubereitungen oder als Hilfsmittel zum Klären genutzt wird
  • vollständig raffiniertes Sojabohnenöl und -fett
  • Molke und Schalenfrüchte, die zur Herstellung von Destillaten genutzt werden

Der Eiercode besteht aus drei Teilen: einer Zahl für die Kennzeichnung der Haltungsbedingungen der Hühner, den Buchstaben des Herkunftslandes, sowie der Nummer des Erzeugerbetriebs, wobei die jeweils ersten beiden Ziffern davon das Bundesland angeben.

Beispiel:
0DE0123456
HaltungssystemHerkunftslandBetriebsnummer inkl. Kennzeichnung des Bundeslandes
0 = ökologische Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung
DE = Deutschland
AT = Österreich
BE = Belgien
NL = Niederlande
usw.
01 = Schleswig-Holstein
02 = Hamburg
03 = Niedersachsen
04 = Bremen
05 = Nordrhein-Westfalen
06 = Hessen
07 = Rheinland-Pfalz
08 = Baden-Württemberg
09 = Bayern
10 = Saarland
11 = Berlin
12 = Brandenburg
13 = Mecklenburg-Vorpommern
14 = Sachsen
15 = Sachsen-Anhalt
16 = Thüringen

Wichtig zu wissen:

Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Eiern beträgt 28 Tage, wobei sie nur bis zum 21. Tag verkauft werden dürfen. Grundsätzlich müssen Eier aufgrund ihrer eigenen Schutzschicht nicht gekühlt werden. Jedoch ist ab dem 18. Tag nach dem Legen eine Kühlung zwischen +5° C und +8° C für den Handel vorgeschrieben, für Privathaushalte wird die Kühlschrankkühlung empfohlen.

Lebensmittel haben für uns keine große Wertigkeit mehr. Sie sind in riesiger Auswahl ständig verfügbar, sind zum Teil unglaublich billig und durch Trends wie Fast Food, Fertigprodukte und auswärts essen verlieren viele von uns das Wissen über den Umgang mit Lebensmitteln – sei es über die benötigten Mengen, die Lagerung oder die Zubereitung. Das führt leider auch dazu, dass oftmals Obst, Gemüse und Co. im Müll landen – entweder weil wir nicht wissen, was das Mindesthaltbarkeitsdatum wirklich bedeutet, der Apfel nicht mehr “schön” aussieht oder einfach zu viele Lebensmittel gekauft wurden. Aber auch bei der Produktion und im Handel entsteht viel vermeidbarer Müll. So wird alles, was nicht den definierten Handelsklassen entspricht, also zu klein oder zu krumm ist, schon vor dem Verkauf aussortiert. Auch bei Bäckereien, die die Waren vom Vortag nicht nochmal anbieten, sondern wegschmeißen und bei Herstellern, die nicht bedarfsgerecht fertigen und die Überproduktion vernichten, fällt zu viel vermeidbarer Müll an.

Das kannst du gegen Lebensmittelverschwendung tun:

  • Hinterfrage deinen Konsum! Sind krumme Gurken oder unförmige Erdbeeren wirklich schlechter oder schmecken sie nicht? Wir sind häufig so konditioniert auf die gängigen Handelsklassen und deren Makellosigkeit, dass wir gar nicht erst zu nicht perfektem Obst und Gemüse greifen würden, obwohl es qualitativ nicht minderwertiger ist.
  • Kaufe nur so viel ein, wie du wirklich brauchst. Plane deine Mahlzeiten und die benötigten Lebensmittel im Voraus und behalte im Auge, was du bereits zu Hause hast.
  • Überreifes Obst schmeckt als Marmelade, Kompott oder im Kuchen immer noch gut.
  • Bei Lebensmitteleinkäufen, die du noch am selben Tag zubereiten willst, schau doch mal beim Regal mit den Waren vorbei, die bereits nah an ihrem Haltbarkeitsdatum sind – oftmals sind diese Produkte sogar preisreduziert.

Die EU-Handelsnormen definieren verschiedene Klassen für die Einteilung von Lebensmitteln. So gibt es bspw. Vorgaben, wie groß ein Ei sein muss, damit es als Größe L gilt oder welche Länge Bananen der Handelsklasse 1 haben. Sie dienen dazu, Produkte vergleichbar für Händler und Verbraucher zu machen und den Transport sowie die Lagerung zu vereinfachen.

Damit die eingekauften Lebensmittel möglichst lange lecker und frisch bleiben, solltest du vor allem auf die richtige Lagerung achten – denn da hat jedes Lebensmittel unterschiedliche Anforderungen. Was die Aufbewahrung im Kühlschrank angeht, kann man sich merken, dass es in der Mitte am kältesten ist – dort sollten leicht verderbliche Nahrungsmittel aufbewahrt werden. Oben und unten ist die Temperatur leicht höher, in den Türfächern ist es am wärmsten.

Nicht in den Kühlschrank gehören:

  • Tomaten und Auberginen verlieren an Geschmack, werden matschig und schimmeln schneller.
  • Bananen und Kartoffeln – die enthaltene Stärke wird zu Zucker und es entstehen unschöne Flecken.
  • Ananas und Zitrusfrüchte, wie Orangen, Mandarinen und Zitronen verlieren ihre Konsistenz und ihr Aroma, auf der Ananas bilden sich braune Flecken.
  • Avocados werden oft unreif geerntet und müssen zu Hause nachreifen, im Kühlschrank allerdings wird dieser Prozess unterbrochen.
  • Knoblauch und Zwiebeln: Zwiebeln enthalten viel Wasser, daher werden sie im Kühlschrank schnell weich und schimmelig. Knoblauch beginnt zu sprießen und wird ebenso weich und verdirbt. Beides sollte trocken, luftig und dunkel gelagert werden.
  • Brot und Brötchen trocknen im Kühlschrank aus. Wer länger etwas davon haben will, sollte Brot lieber einfrieren.

Es kommt allerdings nicht nur darauf an, wo, sondern auch mit welchem anderen Nahrungsmitteln Lebensmittel zusammen gelagert werden. Dies liegt vor allem an dem Reifegas Ethylen, das von einigen Obst- und Gemüsesorten abgegeben wird. Manche Sorten sind sehr ethylenempfindlich und verderben schneller, wenn sie mit ethylenabgebendem Obst und Gemüse gelagert werden. Empfindlich auf das Reifegas reagieren beispielsweise Äpfel, Aprikosen, Avocado, Birnen, Kiwi oder Pfirsiche und Nektarinen. All diese Nahrungsmittel geben jedoch auch selbst Ethylen ab, genauso wie Auberginen, Bananen, Blumenkohl, Chicorée, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat, Mango, Pflaumen, Rosenkohl, Spinat und Tomaten.

Kühlschranklagerung

Obst und Gemüse saisonal einzukaufen hat viele Vorteile! So sind die Sorten an das jeweilige Klima angepasst und gedeihen auf natürlichem Wege. Sie benötigen weniger Dünger und Pflanzenschutzmittel und überzeugen mit viel Reife und Geschmack. Auch der Preis ist vergleichsweise günstig, weil hohe Kosten für den Transport und den Betrieb von Gewächshäusern entfallen. Das tut auch der Umwelt gut. Zudem unterliegen Obst und Gemüse aus Deutschland strengen Kontrollen und Auflagen. Saisonale Nahrungsmittel bekommt man am besten auf dem nächsten Wochenmarkt oder direkt beim Bauern im Hofladen.

Saisonkalender für Obst und Gemüse

Das Konzept hinter diesen Läden ist einfach: Alles, was man kaufen kann, wird lose angeboten. Entweder man bringt zum Abfüllen eigene Gläser oder andere Gefäße mit oder man kann gegen einen kleinen Pfand solche ausleihen. Plastikbeutel und andere Tüten gibt es nicht – das oberste Ziel ist Müllvermeidung. In herkömmlichen Supermärkten wird alles teilweise mehrfach eingepackt – sogar die Biogurken, damit man sie von den konventionellen besser unterscheiden kann. In Unverpackt-Läden wird konsequent darauf verzichtet. So kann man sich beispielsweise Waschmittel, Nudeln und Kaffee je nach Bedarf abfüllen. Dies zeigt auch gleich den zweiten Vorteil auf: Es gibt keine festen Abpackmengen. Beim Betreten des Ladens werden die eigenen Behältnisse gewogen und beschriftet, man befüllt sie mit den Nahrungsmitteln in der benötigten Menge und geht dann damit wie gewohnt zur Kasse. So kauft man nichts zu viel, was man am Ende vielleicht wegwerfen würde. Praktisch ist das auch, weil oftmals zu Hause ohnehin alles in Vorratsdosen landet.

Leider hat sich das Konzept trotz seiner vielen Vorteile in Deutschland noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Schließlich verlocken die Abbildungen und Serviervorschläge auf den Verpackungen immer noch stark zum Kauf – das will sich die Lebensmittelindustrie natürlich nicht nehmen lassen.

Wenn du dir eine neue Gesichtscreme oder ein Shampoo kaufst, willst du darauf vertrauen können, dass du und deine Haut diese Produkte auch vertragen und du keinen Ausschlag oder sonstige negative körperliche Reaktionen davon trägst. Kein Verbraucher kann allerdings wollen, dass dafür Tiere in kleinen Käfigen gehalten werden, sie Chemikalien eingeflößt oder injiziert bekommen und dann unter Krämpfen, Wunden und Entzündungen zu leiden haben. Trotz des im März 2013 beschlossenen Gesetzes, das verbietet, dass an Tieren getestete Kosmetikprodukte in der EU verkauft werden dürfen, ist dies allerdings immer noch gängige Praxis. Der Grund:

  • Die von dem Gesetz betroffenen Inhaltsstoffe finden ausschließlich in Kosmetikprodukten Verwendung. Alles, was auch in anderen Bereichen, wie etwa in Reinigungsmitteln oder Medikamenten, verwendet wird, gilt als Chemikalie und unterliegt damit der Chemikalienverordnung, die das Testen an Tieren zulässt beziehungsweise sogar vorschreibt.
  • Produkte, die früher an Tieren getestet wurden, dürfen weiterhin verkauft werden.

Es kann also gut sein, dass das Lieblingskosmetikprodukt an Ratten, Meerschweinchen, Mäusen, Hamstern oder Kaninchen getestet wurde, die nach dem Ende aller Experimente einfach eingeschläfert worden sind.

Leider gibt es aktuell noch kein offizielles Siegel für die Kennzeichnung von tierversuchsfreier Kosmetik. Wer also nicht vor jedem Kauf die Listen mit verifizierten Herstellern studieren will, sollte

  • generell eher zu Naturkosmetik greifen und
  • vegane Kosmetik bevorzugen.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es hier.

Das EU-Energielabel ist verpflichtend für die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Elektrogroßgeräten wie Wäschetrocknern, Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühl- und Gefriergeräten, Fernsehern, Lampen und Leuchten, Staubsaugern, Elektrobacköfen, Dunstabzugshauben und elektrischen Heizungen bzw. Klimageräten. Die Skala reicht dabei von G (verbraucht besonders viel Energie) bis A+++ (besonders energiesparsam). Die anfänglich beste Klasse A wurde durch die stetige Verbrauchsoptimierung der Geräte im Laufe der Jahre durch die Pluszeichen erweitert. Da dies die Übersichtlichkeit schmälert, beschloss das EU-Parlament die Rückkehr zur anfänglichen Skala. Besonders sparsame Geräte werden dann vorerst mit C eingestuft, um Luft nach oben für technische Verbesserungen zu lassen. Die neuen Energielabel werden voraussichtlich 2019 im Handel Anwendung finden.

Bei der Vergabe der Energieeffizienzklassen gibt es allerdings noch immer einige Tricks, die die Hersteller anwenden. Welche das sind, erfährst du in unserem Beitrag zur Energieverbrauchskennzeichnung.

Schon allein beim Wocheneinkauf verliert man oft die Übersicht, was man alles braucht. Gut hat es, wer da schon im Vorhinein eine Einkaufsliste erstellt hat. Noch schwieriger wird es allerdings bei größeren Anlässen, die einer Vielzahl von Anschaffungen bedürfen, wie zum Beispiel der Geburt eines Babys oder der Einschulung des Kindes. In solchen Fällen helfen vorgefertigte Checklisten dabei, den Überblick zu behalten.